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Wird es strengere Auflagen für Schreckschusswaffen geben, um die "Kinder" zu schützen? Ich erhielt letzte Woche eine merkwürdige Anfrage. Hier der Auszug daraus: Irgendwie erinnert mich dies an die Vorbereitungen zum Messerführverbot (damals Zunahme von Jugendgewalt mit Messern 2008/2009, die sich später als falsch herausstellte). Da aktuell in der EU eine neue Richtlinie zu Schreckschusswaffen (SRS) in Arbeit ist und der VDB es nicht geschafft hat, vor Gericht die Pläne des Innenministeriums zu SRS-in Erfahrung zu bringen und es ein ZDF-Auftrag ist, glaube ich an eine konzertierte Aktion. Grüne und Rote wollen ja schon längere Zeit eine Erwerbserlaubnis und Psychotest und Sachkunde uvm auch für SRS Waffen. Meine Antwort: Meine Bitte an euch: beobachtet bitte diese Phänomen und berichtet hier darüber, falls aus dieser Ente ein Elefant werden könnte.27 Punkte
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Vorsicht. Aus so einem Recht auf SD kann im Handumdrehen eine Pflicht werden... Der "Schuss" kann insofern auch nach hinten losgehen.16 Punkte
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Liegt vermutlich am Umfeld. Mit den richtigen Leuten machts Spaß, mit den falschen nicht.14 Punkte
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Aus deutscher Sicht vollkommen unverständlich, daß Ihr Schweizerinnen und Schweizer Euch noch nicht gegenseitig ausgerottet habt.11 Punkte
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Dinesh, ich als Iraner kann bei dem, was du schreibst, nur den Kopf schütteln. Der iranische Staat unterdrückt die eigene Bevölkerung seit Jahrzehnten mit Gefängnis, Folter, Gewalt gegen Protestierende und Hinrichtungen und verkauft das „im Namen Gottes“. In so einem System bedeuten Atomwaffen nicht „Sicherheit fürs Volk“, sondern vor allem Sicherheit für die Machthaber! Du redest so, als wäre ein nuklear bewaffnetes Regime automatisch friedlicher oder legitimer. Das ist eine gefährliche Illusion. Ja, Großbritannien und die USA haben historisch ihren Anteil daran, dass der Iran dort gelandet ist, wo er heute steht. Aber das entbindet weder das Regime noch die Gesellschaft von Verantwortung. Auch wir müssen ehrlich sein: interne Faktoren inklusive Revolution und ihrer Dynamiken waren entscheidend. Auch das ist ein Teil der Wahrheit. Was ich außerdem grenzwertig finde: Du lebst hier in Sicherheit, Wohlstand und Rechtsstaatlichkeit, redest aber permanent von „ihr“, als wärst du nicht Teil dieser Gesellschaft und zeichnest Deutschland als „wehrlosen Haufen“ „Vasallen“. Wenn das wirklich deine Überzeugung ist: Was hält dich dann hier? Freiheit? Perspektive? Frieden? Genau das, was du gleichzeitig verachtest? Kritik an westlicher Außenpolitik ist legitim. Aber daraus eine Propaganda-Story zu bauen, die Autokratien verklärt und Atomwaffen als Allheilmittel verkauft, ist nicht „Realismus“, sondern Ideologie. Man man man… hätte ich mal durchgeschlafen.11 Punkte
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Jäger haben eine ErwerbsErlaubnis kraft Jagdschein, die brauchen gar nichts geltend machen. AHHH! Das heißt also, die Lärmschutzvorgaben werden aktuell nicht eingehalten, ja? Na dann wollen wir mal Anlage 1 4. BImSchV dahingehend ändern, das Kleinkaliber und Raumschießanlagen wieder zu genehmigungspflichtigen Betriebstätten im Sinne von §4 BImSchG werden. Das wird ein Fest, so viele schöne Gutachten und Genehmigungsverfahren. kannst du als Verein nicht mehr stemmen? Tja, dein Pech der Schutz der Anwohner und Umwelt gehen dringen vor, die "Waffenlobby" hats ja selber gesagt.. Wodurch? Eintrag ins Schießbuch? Der schließt also Missbrauch aus? Kompletter Quark. Es sind besondere Erlaubnistatbestände nach dem Bedürfnisprinzip. Genau so gut könnte man fordern, die Sachkundepflicht abzuschaffen, weil die Erben brauchen ja auch keine. Welch Ungerechtigkeit! Es gäbe einen Haufen Baustellen im Waffengesetz. Schalldämpfer für die Keyboard-Warriors, Cringinger-Bartträger und möchtegern-Operator Fraktion stehen so ziemlich an der hintersten Stelle. Und die Argumentation ist ja ein wunderbare Steilvorlage für die Gegenseite die Schrauben noch enger anzuziehen.10 Punkte
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Ich war 2012 in Reha für 6 Wochen. Wollte aber keine 6 Wochen mit Schießen pausieren. Dort vor Ort einen Verein gegooglet, den Sportwart angerufen, Situation geschildert und gefragt ob ich meine beiden KW dort lagern dürfte und dort auch trainieren dürfte. War kein Problem. Entsprechende papiere vor Ort geschrieben und die Waffen nebst Munition da gelagert und 2 mal die Woche geschossen. Am ende 50 Euro in die Jugendkasse gegeben und fertig. War auch ein DSB Verein. Geht also auch . Bei uns im DSB Verein mit BDS Gruppe ( 130 Mann stark) kann jeder die Disziplinen schiessen die der Stand hergibt. Soviele Patronen Laden wie er denkt zu brauchen und vom Gesetz erlaubt sind . Und auf zugelassene Scheiben schiessen wie er will. Und wenn 2 Bahnen frei sind stellen wir auch gerne ne Fallplattenanlage auf. Gäste von Ausserhalb mit WBK dürfen unter Aufsicht und gegen Gastgebühr von 10 Euro Schiessen. Das erlauben wir bis zu 3 mal. Dann sollte man in den Verein kommen oder woanders Gast sein. Das wird auch genauso kommuniziert und gab noch nie Probleme . Gleiches gilt für neue ohne WBK. Dürfen unter Aufsicht Schiessen, wer mit zb der KK KW die Scheibe trifft darf auch gerne mit einer 9mm o.ä. Schiessen. Nach 3 mal sollte man sicher sein ob das einem liegt und in den Verein kommen. Neulinge brauchen keine 10 Euro zu Zahlen , nur die Munition die sie verschiessen. So handhaben wir das, ich weiß aber auch von vielen Verein die sowas gar nicht machen/wollen, Neulinge auch erst mal nur Drucklufft , dann KK , dann erst GK schiessen dürfen. Wir haben dementsprechen einen hohen zulauf an neuen Mitgliedern im Verein.Geht das dieses Jahr ungebremst so weiter müssen wir da aber auch Schauen . Muss ja auch immer einer da sein der sich um die neuen Kümmert im ersten Jahr. Ich selber habe grade 4 neue ohne Waffen in meiner Betreuung, mehr ist aber für einen zuviel............die sollen ja auch was lernen.9 Punkte
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Die Behörden können fordern, und wir können dann überlegen, ob wir das akzeptieren oder dagegen angehen. Geschenkt. Aber NOCHMAL, weil es offenbar nicht angekommen ist: In diesem Thread geht es um jemanden, der ernsthaft mit dem Gedanken spielt, wegen aktuellem Interessenverlust alles abzugeben. Jemanden, dem schon die bestehende Trainingspflicht auf die Nerven geht. Er fragt nach Sichtweisen und Hinweisen – wie sie ja mit dem Verweis auf die 10-Jahres-Regel auch sinnvoll gekommen sind. Und was passiert? Hier wird allen Ernstes in dieser Situation darüber diskutiert Rechtmittel einzulegen wenn die eigene Behörde mal wieder komische Sichtweisen entwickelt. Es wird daüber philosophiert man solle sich „nicht alles von der Behörde gefallen lassen"? In einer Diskussion über die Optionen von jemaden, der am liebsten gar nicht mehr zum Stand fahren würde, empfehlt ihr ernsthaft den Rechtsweg? Habt ihr den Thread überhaupt gelesen? Oder seid ihr so dermaßen in eure Waffen vernarrt, dass ihr euch schlicht nicht vorstellen könnt, dass es Menschen gibt, die auch mit weniger oder ganz ohne bestens klarkommen – und deshalb unfähig seid, euch auch nur eine Sekunde in deren Lage zu versetzen? Damit das unmissverständlich klar ist: Natürlich darf man sich nicht alles gefallen lassen. Und wenn eine Behörde rechtswidrig die Ausübung des Hobbys im legalen Rahmen eigenmächtig erschwert oder verunmöglicht, dann gehört sie – notfalls gerichtlich – eingenordet. Da bin ich voll bei euch. Aber das hat nichts – und ich meine wirklich gar nichts – mit diesem Thread und diesem Anliegen zu tun. Der Fragesteller will wissen, wie er mit seiner Unlust umgehen soll, wie er einen optimalen Weg findet wo er mit wenig Stress die Entwicklung abwarten kann ohne sich irgendetwas zu verbauen. Nicht wie er einen Verwaltungsrechtsstreit führt. Das hier zu diskutieren ist nicht nur müßig, es ist vollkommen am Thema vorbei8 Punkte
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Es gibt auch keinen vernünftigen Grund für Schalldämpfer für Sportschützen. Man sollte sich mal mit dem Thema beschäftigen warum Schalldämpfer bei der Jagd genutzt werden, warum Schalldämpfer ein VERBRAUCHSgegenstand sind, was auch die Tauglichkeit für den Schießsport betrifft. Schalldämpfer sind übrigens auch bei Jägern nur für Langwaffen zugelassen. Auch verändern Sie massiv die Länge und Balance der Waffe. Ich bin Jäger und schon viel länger Sportschütze. Ich nutze jagdlich einen Schalldämpfer. Aber sportlich sehe ich da absolut keinen Sinn.8 Punkte
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Aber eben nicht nur auf Vereins, sondern auf Verbandsebene. Den Vereinsfürsten muss man klar machen, das sie beim Bedürfnisbescheinigungsprozess ehrenamtliche Sachbearbeiter ohne Entscheidungsgewalt sind. Mal Beispiele aus der WSV Richtlinie: 1.3 Mitwirkungsplichten der Mitgliedsvereine 2.5 Prüfung der schießsportlichen Aktivität für den Erwerb von Waffen 2.6 Prüfung der Zulässigkeit der Waffe nach Sportordnung 6.3 Wettkampfnachweis zum Erwerb vom Überkontingentswaffen zur Ausübung weiterer Sportdisziplinen7 Punkte
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Man kann nur hoffen dass dieser Unfug mit den großen Magazinen nach der Evaluierung wieder aus dem Gesetz fliegt, zumal es jahrzehntelang kein Problem darstellte.7 Punkte
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Ich glaube es geht einigen nicht um die sportliche Eignung von Schalldämpfern, anders kann man nicht erklären, dass man krampfhaft versucht Gründe zu finden warum und weshalb man sie zulassen sollte. Es geht a) um den üblichen Neidfaktor…Jäger dürfen, Sportschützen nicht und b) einfach nur ums Haben wollen und das macht eine Diskussion darüber schwierig. Wie @JFry schrieb, nach wenigen Schuss ist ein SD bereits heiß, Mirrage tritt ein, etc. Nimmt man dies nun runter auf die Kurzwaffe und schießt abseits der statische Disziplinen des DSB, einfach nur Diszipline wie Mehrdistanz im BDS, EPP oder PP Disziplinen im BDMP, etc. wo dann die Kurzwaffe nebst heißem Schalldämpfer zwischen den Stationen geholstert werden muss, könnte das zu einigen schmerzhaften Situationen führen. IPSC einmal gar nicht berücksichtigt. Ich gehe auch davon aus ,selbst bei statischen Langwaffen-Disziplinen, wo neben den Probeschüssen 15 oder 20 Wertungsschüsse mit zeitlicher Einschränkung abgegeben werden, wäre das Wärmethema der SDˋs nicht zu unterschätzen. Und selbst wenn es Schalldämpfer geben würde, bei denen das Temperaturproblem nicht so arg auftreten würde, würde der Sport noch mehr zu einem elitäreren Sport werden, als er eh schon ist. Diejenigen, die sich bessere SDs leisten können, gegen diejenige die sich nur die günstigen leisten können. Das kann und darf aber nicht das Ziel sein, wenn unser Sport auch im Breitensport überlebensfähig sein soll.7 Punkte
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Mit deinem letzten Absatz disqualifizierst du dich selbst @ASE Das du gegen ziemlich alles bist und über jedes ähnliche Thema eine wissenschaftliche Abwandlung schreibst - gegessen, kann man einfach skippen. Sportkammeraden aufgrund von Aussehen oder Spaß am Hobby einen Schalldämpfer abzusprechen ist einfach dumm. Frag den "Bartträger" doch mal, wie er dein Aussehen findet, oder warte, hat das mit dem Schießsport überhaupt nichts zu tun...7 Punkte
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Den geschilderten Vereinsfürsten sollte man klar machen, daß sie nichts "bewilligen" oder "befürworten", sondern in einem vorgelagerten Verwaltungsverfahren das objektive Vorliegen vom Gesetz normierter Voraussetzungen bestätigen, nicht mehr und nicht weniger. Anfänger sollten sich aber auch darüber im Klaren sein, daß es töricht ist, Ratschläge von Leuten wie @pulvernase oder @geissi in den Wind zu schlagen, die wissen, wovon sie reden und das auch in Form von Löchern auf der Scheibe zu Papier bringen können (wer trifft, hat Recht). Ich wäre heute (!) froh, wenn ich bei meinem Einstieg ins sportliche Schießen solche Ratgeber gehabt hätte. Der erfolgte in einem Verein, den viele hier wahrscheinlich ganz klasse finden würden (ich damals auch): Kein Luftdruck, nur KK oder GK, bekam man alles mit kurzer Erläuterung in die Hand gedrückt, von Leuten, die selber Schwierigkeiten haben, das Schwarze des ISSF-Pistolenspiegels auf 25m zu halten, und wer nach einem Jahr eine 45er, eine Glock, eine 40er oder was auch immer möchte, bekommt die. Und dementsprechend scheiße schießen die Leute! 5 Schuß schießen, vorlatschen und schauen, abkleben, zurück, 5 Schuß schießen. Bandentreffer: Scheiß drauf. Und wenn mal 5 im Schwarzen sind, hören sie auf, um sich ihr gutes Ergebnis nicht zu versauen (und meinen das teils auch tatsächlich ernst). Aufs Auto übertragen würde das heißen, bei jedem Gang einlegen kracht es herzhaft, und beim Einparken 3x vorn und 2x hinten gegen den Pfosten gefahren. Aber die Leute - alles erwachsene Männer, die Witze über Damen reißen, die nicht gescheit Auto fahren können - sind offenbar damit zufrieden. Zum Glück hatte ich ein gewisses Vorwissen, und die Fähigkeit und das Wollen, mir notfalls autodidaktisch was anzueignen, und die schnelle Erkenntnis, daß das das falsche Umfeld für mich ist. Und ich habe mir zusätzlich einen Verein gesucht, in dem anspruchsvollere Disziplinen geschossen werden und den Leuten zuerst das Schießen mit Luftdruck, dann KK beigebracht wird (ohne allerdings starre Mindestzeiten zu haben). Und schnell stellte ich als Quereinsteiger ohne Luftdruck und KK fest, daß die alle erheblich besser schossen als ich. Heute, nach ein paar Jahren, bin ich (hoffentlich) einer der besseren Schützen des Vereins zumindest in den dortigen Disziplinen, sehr aktiv auf Wettkämpfen, und für meine Verhältnisse denk ich ganz gut, meist im oberen Mittelfeld der Gesamtwertungen - aber ich werde immer unter den Versäumnissen der Anfangszeit leiden, und muß mir leider immer noch für mich neue attraktive Disziplinen im wesentlichen selbst erschließen, weil die meisten in meinem Umfeld andere Schwerpunkte haben. Und wieder bin ich froh, zumindest remote gute Ratschläge zu bekommen, auch wenn man erst lernen muß, jene vom Bullshit zu unterscheiden, der oft gepostet wird, von Leuten, die keine Ahnung aber eine große Klappe haben, und teils vielleicht gar irgendwas weiterplappern, was sie irgendwo mal gehört, aber allenfalls zur Hälfte erfaßt haben. Die Erkenntnis kam mich teuer zu stehen, ich habe sehr viel Geld in Mißerfolge, Fehlkäufe und unnötig verballerte Munition versenkt. [gut, wenigstens Spaß dabei gehabt]6 Punkte
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Ich bin froh, daß ich meine Lee Enfield No4Mk4 nicht verkauft habe. Die letzten Jahre konnte ich,selbst nach aufbohren des größten Diopterloches im 6hole eyepiece, noch nicht einmal mehr die Scheibe sehen. Heute hatten wir KM G-RM1 auf 200m. Und im Oktober letzten Jahres hatte ich am rechten Auge eine Grauer Star OP (mit Femto Laser) gehabt. Voila, ich sehe auf 200m sogar die weiße 10 auf der Scheibe wieder und bin 6. von 14 Teilnehmern geworden. Ach ja, Schneefall, -2°, und ein Fuchs sprang über die Schießbahn. Das Leben macht wieder Spaß.6 Punkte
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Zurück zum Thema von @Mocca42. Eine Anregung: 1 x / Jahr einen Wettkampf zu schießen, ist kein Aufwand. Kann sogar Spaß machen! Wie ? Such Dir einen Kollegen, der dich "mitzieht". Für einen netten, älteren Kollegen (ohne Computer), dem die Behörde auch mit 1 Pistole ÜK kam, habe ich das mal gemacht. (Die Behörde hatte ihm schon die Gratis-Entsorgung vorgeschlagen...) Ihm zuerst klar gemacht, dass er frei wählen kann, ob er seine Waffe vernichten lassen will oder nicht. Eher nicht ... Dann ihn bei der LM mit angemeldet, Startgeld für ihn überwiesen, ihm gesagt wie der Wettkampf genau abläuft, was er braucht und dann vereinbart, wann&wo wir uns treffen, um gemeinsam zu starten. Es war ein netter Nachmittag und hat uns beiden Spaß gemacht. P.S.: Die Waffe hat er natürlich heute noch.6 Punkte
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Wenn der Besitzer des K98 den Lauf wechseln lassen will, braucht man sich doch nicht drüber aufregen. Er will und kann sich´s leisten - fertisch. Manchmal hängt man halt an so einem Prügel.6 Punkte
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Das Standard G36 der Bundeswehr hat keine nutzbare mechanische Visierung. Wenn Du diese Kimme-Korn Plastikteile auf dem Handschutz meinst, die sind nur dran, weil der Handschutz (auch ohne Rotpunkt) so gestaltet wurde. und nein, man kann das Rotpunktvisier nicht abschlagen um diese zu nutzen… Stahloptiken sind alles andere als veraltet. Weiterhin betrachte ich hier nicht irgendwelche Drittweltstaaten oder Kanonenfutter, sondern moderne gut ausgebildete Streitkräfte. Jemanden mit Kimme und Korn das Schießen beizubringen ist keine Raketentechnik. Ich kann jeden der sich nicht komplett doof anstellt, innerhalb von einem Tag auf der Schießbahn beibringen, wie er reproduzierbar auf 500m Mannscheiben umlegt. Kein Problem. Aber ich sehe schon, das führt bei Dir zu nichts. Wie schon mal geschrieben, Taubenschach… Über wie viele Jahre Einsatzerfahrung im Auslandseinsatz im Außendienst mit Gefechten verfügst Du gleich noch mal? Keine weiteren Fragen.6 Punkte
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Falsch. Die EU-Richtlinie sagt, dass diese Magazine für Sportschützen erlaubt sind, wenn diese Mitglied in einem Verein sind und regelmäßig trainieren. In der Schweiz ist regelmäßig z.B. 1x in fünf Jahren. In Italien wird jede Mitgliedschaft in einem Schützenverein, egal in welchem Land, akzeptiert. Von daher hätte Deutschland einfach allen Sportschützen, die eine passende Waffe in der WBK haben, die Erlaubnis, Munition dafür zu erwerben einfach auf diese Magazine ausweiten können. In der EU-Richtlinie steht der Passus dazu in Artikel 10 direkt unter Munition. Aber Seehofer wollte unbedingt ein Magazinverbot "verkaufen", weswegen dies trotz Anhörung und Stellungnahmen das durchgezogen wurde.5 Punkte
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Aus schießpädagogischer Sicht ist da schon ein bisschen was dran, wenn man die Leute anfangs hauptsächlich (!) Druckluft und KK schießen lässt. Im Rückstoß einer GK-Waffe gehen viele Anzeichen der eigenen Schießfehler unter. Im Ergebnis trifft man nicht und weiß auch nicht warum. Bei Druckluft ist das anders, da ist jede Bewegung der Waffe im Schuss ein Fehler des Schützen. Das kann ich sowohl als Trainer, der daneben steht, als auch als Schütze sehen und die Fehler abstellen, bevor man sie sich antrainiert. Dazu kommt die unterbewusste Schussangst/"Mucken" (lauter Knall, Feuer, Rückstoß, etc), die sich bei ausschließlichem GK-Schießen bei vielen Schützen schnell einstellt. Sich das wieder abzutrainieren ist zeitaufwändig und teuer. Deswegen ist meine Empfehlung immer: An jedem Termin Techniktraining mit Druckluft und KK - idealerweise mit Trainer oder kompetenten Kollegen - und danach jeden anwesenden GK-Schützen fragen, ob man auch mal darf. Damit lernt man das Schießen schneller und günstiger und muss trotzdem nicht auf GK verzichten. Und am Ende des ersten Jahres weiß man auch gleich, welche Waffen einem liegen und welche nicht. Dein Verein scheint das Prinzip aber nicht so ganz verstanden zu haben und hat irrationale Angst vor GK. Wenn du kannst, such dir was anderes. Da scheint es deutliche Lücken in Wissen und Können bei den Verantwortlichen zu geben und das ist jetzt nicht unbedingt die Umgebung, die man beim Start in den GK-Schießsport haben will.5 Punkte
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Wie sinnvoll es im einzelnen ist, Themen mehrfach zu posten - darüber kann man geteilter Meinung sein. Warum fühlst du dich aber von einem Doppelpost „belästigt“ ? Wenn du die Mehrfach-Veröffentlichung bemerkst, lies es doch einfach nicht - und gut iss… Belästigt hiervon wird nur der, der belästigt werden will und letztlich nur auf Krawall aus ist.5 Punkte
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@Mocca42ein neues Projekt bringt Schwung in den Sport. Beispiel meine alte FN 150. Vor 35 Jahren gekauft für DSB SpoPi 22lfB. Irgendwann etwas langweilig geworden damit zu schießen. Dann den Formgriff ausgetauscht und BDS Mehrdistanz und Fallplatte geschossen. Spaßfaktor wieder da Dann haben die Augen auch nachgelassen. Also eine Picatinnyschiene montiert und ein Burris Fastfire drauf. Jetzt sind solche Gruppen möglich. Heute beim Training 50 Schuss Topshot durchgelassen. Oder meine 15 Jahre alte Glock19. Die Eisen Visierung war schon abgewetzt und kein sauberes Visierbild mehr möglich. Also eine Adapterplatte in den Schwalbenschwanz geschraubt. Meprolight Dot vom Black friday montiert, Abzug auf Glock Performance Trigger getauscht. Jetzt geht wieder so etwas. Heute 40 Schuss im Training, die sieben konnte ich ansagen Dazu gelegentlich bei der BDS Bezirksmeisterschaft und Landesmeisterschaft mitmachen. Da sieht man einmal etwas anderes (z.B. Grizzly in 45 WinMag ) und hat keine Probleme mehr mit Überkontingent.5 Punkte
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Jedes Ding hat seine Zeit ... Was genau nimmt Dir die Lust ? Ich mach immer wieder verschiedene Dinge, Modellbau, Fotografie, Drohnenaufnahmen, Kanufahren, an alten Autos schrauben - und manchmal macht eins davon eine Zeitlang mehr Spaß als die anderen Dinge, und da kommt manch eins der Hobbies zu kurz. Aber aus Erfahrung - das geht reihum, deswegen würd ich ein Hobby nie völlig an den Nagel hängen. Wenn einen eine bestimmte Disziplin nervt oder langweilt, würd ich vielleicht die Waffe dafür verkaufen. aber nicht grad den ganzen Kram. In einem Jahr reicht die Vereinsmitgliedschaft bei Dir als Bedürfnisnachweis, und hin und wieder mal probieren, ob es wieder interessant ist wär meine Empfehlung.5 Punkte
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Das Problem ist, dass du die Naturgesetze nicht austricksen kannst. Das Hauptproblem bei Schalldämpfern in Verbindung mit höheren Schussfolgen (und dazu zählen sportliche Schussfolgen!) ist Hitze! Du kannst Schalldämpfer bauen, die höhere Temperaturen aushalten, die sogar Rotglut überstehen. Das wird im Behörden- bzw. militärischen Bereich gemacht. Teilweise kann man diese auch als Jäger kaufen, wenn man denn zu viel Geld hat. Aber diese Dinger sind groß, schwer und sauteuer. Und sie sind trotzdem nach fünf Schüssen so heiß, dass du bei weiten Entfernungen heftigst mit Mirage und Co. zu tun hast. Das spielt keine Rolle für den SWAT-Operator, der bei einem Einsatz mit 5 m Zielentfernung ein Gebäude sichert und dabei entsprechend große potenzielle Ziele hat. Aber es spielt eine massive Rolle für einen Sportschützen, der auf 25 m in der Innenzehn landen will. Oder gar auf 100 m / 300 m. Und da kannst du noch so viel Geld in die Entwicklung stecken: Ohne aktive Kühlung geht es da einfach nicht an den Naturgesetzen vorbei. Und ja, es haben sich nun auch einige aktive Schalldämpfernutzer (als Jäger z. B. oder ggf. auch mit militärischem Hintergrund) und gleichzeitig Sportschützen hier und anderswo im Thread geäußert. Inkl. mir. Und alle haben dasselbe dazu gesagt. Vielleicht sollte es dann einem wirklich zu denken geben. Oder gibt es hier jemanden der aktiver Schalldämpfernutzer ist UND die Dinger für allgemeines sportliches Schiessen für WIRKLICH SINNVOLL und praktisch hält. Dann mal bitte melden. Es ist das eine, dass man sagt, eigentlich ist es Blödsinn, dass Schalldämpfer vom Gesetzgeber so behandelt werden, wie sie behandelt werden, da es zumindest bei GK einfach nur auf einem Hollywood-Einfluss (wie z. B. beim Wurfsternverbot auch) ohne jegliche Relevanz für eine Gefahr im Real-Life beruht. Filmwissen in Gesetze gegossen. Aber es ist halt etwas anderes, etwas für einen Zweck, für den das Ding völlig untauglich ist (Ausnahme sehe ich wirklich bei temporären oder dauerhaften Hörschäden von Schützen, um früher oder mit höherer Sicherheit wieder in das Training – trotz aller Nachteile, die der Schütze dabei hat – einsteigen zu können), so eine Änderung zu fordern, bei der der SD als Allheilmittel dargestellt wird und dann mit sowieso schon kritischen Dingen wie Lärmschutz etc. zu argumentieren. Das wird zum Bumerang.5 Punkte
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Das Risiko, dass es neben einer ausreichend starken Aufladung auch noch zu einer Funkenbildung kommt und dadurch das Pulver entzündet wird würde ich als verschwindend gering einschätzen. Und selbst wenn reden wir ja hier nicht über große Pulvermengen, die auch nicht verdämmt sind. Das Risiko, dass etwas passiert wenn man nicht kehrt, ist massiv größer.5 Punkte
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Nach übergriffigen Besserwisser-Kommentaren hat auch keiner gefragt! Schlüssel war damals absoluter Standard (Burgwächter Baumarkt). Dazu ist jetzt auch kein Nachkommentar nötig "hätte hätte ich wusste es besser" (einen Sch.... wusste man damals was kommt).4 Punkte
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"wenn seit dem Eintritt der Rechtskraft der letzten Verurteilung fünf Jahre noch nicht verstrichen sind". Gleich ein Tipp für die angestrebte Karriere im öffentlichen Vollzug: es empfiehlt sich Gesetze bis zum Ende zu lesen... Nur wegen einer 12 Jahre zurückliegenden Vorstrafe fällt man nicht unter die Regelunzuverlässigkeit nach § 5 II Nr. 1 WaffG, selbst die absolute Unzuverlässigkeit nach § 5 I Nr. 1 WaffG hat für die dort gelisteten Verurteilungen "nur" eine Sperrfrist von zehn Jahren seit der Rechtskraft der letzten Entscheidung. Es gibt also auch keine Kollision mit den Tilgungsvorschriften hinsichtlich des BZR.4 Punkte
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Bei mir war es vor ein paar Jahren so,daß das Interesse am schießen stark nachgelassen hat. Einiges an Waffen in den Schränken - vor allem Ordonanzgewehre - aber immer weniger Bock darauf den Krempel einzupacken und Abends zum Stand zu fahren. Grund war,daß mich die Disziplinen einfach langsam aber sicher gelangweilt haben, meine Augen vor allem beim Ordonanzschießen nicht mehr so mitgemacht haben wie in früheren Jahren und auch die Kameradschaft bei den Mitgliedern im Verein nicht mehr so gut war. Dann nahm mich ein Spezl, der Mitglied in einem BDS Verein ist mal mit zum schießen - Fallscheibe mit VRF und KW. Das war der WOW Effekt den ich gebraucht hatte. Also neuem Verein in neuem Verband beigetreten, neue Leute kennengelernt (sowas von hochmotiviert und kameradschaftlich drauf) und jetzt bringe ich nach dem schießen oft tagelang das breite Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht `-) Dabei spielt auch mit den neuen Leuten der Leistungsgedanke eine größere Rolle,da will ich einfach immer besser werden,treffsicherer,schneller (bei Fallscheibe). Habe auch meinen Bestand an Waffen komplett umgekrempelt - Ordonanzgewehre bis auf meinen K31 weg, VRF und AR15 her. Mein Tipp also, mal was neues versuchen - neuen Verein antesten, neue Disziplinen ausprobieren - wenn möglich auch mal außerhalb Deutschlands schießen. Ich schieße z.B. regelmäßig in Tschechien und der Slowakei - habe da tolle Menschen kennengelernt die nochmals auf einem ganz anderen Level sind !4 Punkte
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@Mocca42 Direwolf hat es schön prägnant in Kurzform gefasst. Etwas ausführlicher: Schießen ist wirklich sehr vielfältig. Nach vielen Jahren mit DSB-Fokus habe ich jetzt spannende, dynamische Disziplinen in anderen Verbänden entdeckt (PP1, NPA u.ä.). (Welche Meisterschaften gibt es in der Nähe ? Einfach mal hingegangen... Bedürfniserhalt war der Auslöser, neue persönliche Ziele und Interessen das Resultat) Schießen lässt sich durchaus auf 1 Stunde/Monat (z.B. Samstag nachmittags) reduzieren. (Ich kenne jemanden, der ist in einem kleineren Verein ohne Arbeitsstundenpflicht und geht 1-2 x/Monat als Gastschütze KK schießen. 2-3 Meisterschaften/Jahr sind dann schon freiwillige Kür). Grundsätzlich: Wenn Du 9 Jahre dabei Spaß hattest, hast Du ein gewisses Interesse an dieser Art Hobby. Das kann schwanken, zeitweise tritt auch anderes in den Vordergrund. Aber es kommen ganz sicher wieder andere Zeiten. Ich habe einige Hobbys aufgegeben, weil schlecht vereinbar mit junger Familie, Arbeitszeit oder neuem Wohnort. Nur fürs Schießen finde ich immer etwas Zeit - da bin ich dann ganz für mich.4 Punkte
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Auf keinen Fall. Training aufs gesetzlich nötige Minimum reduzieren, die Lust kommt schon wieder...4 Punkte
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Ist halt schwierig... Es hängt sehr von den Umständen ab, warum man gerade so ein „Tief“ hat. Sind es die Disziplinen? (Dann kann man andere wählen – teilweise drastisch.) Sind es die Leute bzw. der Verein? (Dann kann man wechseln.) Ist es der Mangel an freier Zeit, der einem die Lust raubt, „Pflichttermine“ wahrzunehmen? (Das kann sich ändern – oder auch nicht.) Oder hat man tatsächlich endgültig das Interesse verloren? Natürlich hängt es zusätzlich auch von der sonstigen Lebenssituation ab. Ich kenne Leute, die haben schon vor 20 Jahren alles abgegeben und es bis heute nicht bereut – genauso wie ich Leute kenne, die schon ein paar Monate später jämmerlich geflucht haben. Ich selbst hatte auch einige Jahre Auszeit. Beruflich und privat gab es eben andere Prioritäten. Aber die 10-Jahres-Grenze wurde ja schon genannt. Da bist du jetzt kurz davor. Ich an deiner Stelle (aber mit meinen Voraussetzungen) würde es jetzt eher so handhaben: Die 10 Jahre würde ich vollmachen – das sind ja, je nachdem ob und wie weit du über dem Regelkontingent bist, gerade mal noch vier Pflichttermine. In dieser Zeit würde ich mir überlegen, was dir am Sport noch mehr Spaß macht als anderes. Wenn du über dem Regelkontingent bist, überlege dir, auf welche Waffen du eher oder definitiv verzichten kannst – und veräußere diese mit Geduld (für besseren finanziellen Outcome). So hast du dann nächstes Jahr keine Pflichttermine mehr an der Backe, und jede Aktivität ist freiwillig. Je nach regionalen Voraussetzungen und abhängig vom Verein könnte man selbst da noch hinsichtlich der Jahresgebühr optimieren – falls das überhaupt eine Rolle spielt. (Hier in der Region gibt es teilweise einen Faktor 4–5 Unterschied. Wobei da natürlich die Trainingsmöglichkeiten mit reinspielen: Bei manchen ist alles frei mit allen möglichen Bahnen, bei anderen ist alles inklusive, aber es gibt nur GK auf 25 m sowie KK50/LG10. Und bei manchen zahlt man für jedes Training einen kleinen Zusatzobolus.) Dann würde ich einfach abwarten, wie es sich entwickelt. Vielleicht kommt die Lust auf einem niedrigeren Niveau wieder und bleibt dann auch so – dann hast du genau die richtige Ausstattung und bist nicht völlig raus. Vielleicht erwischt es dich auch wieder richtig – dann warst du nie wirklich weg und kannst sehr einfach und passend zu deinem Interesse wieder aufrüsten. Falls dazu andere Ausrüstung als bisher sinnvoll ist, hast du sogar keinen Nachteil gegenüber „einfach alles behalten“. Und falls du merkst, dass trotz des Fehlens jeglicher Verpflichtung auch nach zwei oder drei Jahren das Feuer nicht wiederkommt, dann verkleinerst du dich eben Schritt für Schritt, bis irgendwann nichts mehr da ist. Dann hast du aber durch die Zeit – inklusive der „zwangfreien“ Phase – eine hohe Sicherheit, dass es wirklich nicht nur eine vorübergehende Phase war.4 Punkte
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Was auch gerne vergessen wird ist besonders bei Selbstlader die Belastung und Verschmutzung der Waffen, ich kann mir auch nicht vorstellen das der Schmauch im Gesicht gesund ist. Unterm Strich viele Nachteile für wenig Nutzen.4 Punkte
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Warum soll eine Sportordnung mit Disziplinen für SD-Waffen nicht genehmigt werden, wenn (!) SD für Sportschützen per Gesetz wieder zugelassen sind? Disziplinen finden sich schnell, eingeteilt in Hüsenlänge < 47mm und > 47mm (analog BDS) und z.B. 10-12 Schuss Präzi in 15 min, gefolgt von einer Schlussserie 3-5 Schuss in 30 Sekunden. Es müssen ja nicht immer enorm hohe Schusszahlen verankert werden, beim BDMP haben die erfolgreichsten Disziplinen auch nur 15 Schuss Wertung (DP1, DP2 etc.). Natürlich kann man irgendwie eine Sportordnung stricken, die mit Schalldämpfern umgeht... Wobei je nach Modell 15 Schuss schon GANZ SCHÖN Hitze in dem Ding UND DER Waffe selbst bedeuten können. Denn ein Schalldämpfer heizt nicht nur sich selbst auf, sondern hält auch mehr Hitze in der Waffe. Bei mir auf der .308 Jagdbüchse mit Aludämpfer macht sich der dritte Schuss in einer Serie teilweise schon bemerkbar; nach fünf ist längeres Abkühlen angesagt. Nur WARUM? Da, wie hier gut zu sehen, praktisch jeder Sportschütze, der reale Erfahrung mit Schalldämpfern – warum auch immer – hat, sagt, dass dies nicht gut zum sportlichen Schießen passt, inkl. fundierter Begründung, dies eine Menge Mehraufwand bedeuten würde, alleine durch die Abkühlzeiten bei Wettbewerben und Training. Fast keiner derjenigen, denen es wirklich um das sportliche Schießen an sich geht, da irgendein gesteigertes Interesse hat, das Ganze für die meisten, die danach rufen, eher ein "Wäre nice to have" ist (womit ich kein Problem hätte), für einige wenige Sportschützendarsteller aber das Supertacticcoole Must-have Heimverteidigungsmittel in der Zombiepandemie und alles, was dazu an Argumenten vorgebracht wird, nur vorgeschoben ist, ist da jegliches Interesse, irgendeinen Hauch von Energie in diese Frage zu investieren, durch die allerallermeisten Sportschützen und damit richtigerweise auch durch die Verbände, die diese vertreten, nicht vorhanden. Dass es ein gewisses Risiko gibt, dass es bei einer Freigabe ganz schnell auch zu einer Pflicht (allgemein oder standbezogen) kommen kann, das kommt noch dazu. Wie weiter oben schon geschrieben: Ich persönlich hätte überhaupt kein Problem damit, wenn Schalldämpfer still und heimlich komplett aus dem WaffG verschwinden. Und wenn es so kommen sollte und ein Sportschütze beim freien Training seinen Schalldämpfer aufschrauben möchte, habe ich dagegen auch überhaupt nichts einzuwenden. Aber diese Fokussierung auf das Thema, wo dann so getan wird, als seien sie das Allheilmittel, und teilweise Argumente kommen, die es für Außenstehende als fast rücksichtslos gegenüber Anwohnern erscheinen lassen, wenn nicht grundsätzlich mit Schalldämpfern geschossen wird, nur damit der Möchtegern-Tacticool-Operator dann endlich seinen Blechzylinder kaufen kann, das halte ich für höchst kritisch und risikoreich. Und nicht vergessen: Schalldämpfer haben eine begrenzte Lebensdauer. Für 9x19mm Schalldämpfer im mittleren dreistelligen Preisbereich findet man z. B. oft die Angabe etwa 5000 Schuss. Klar, wer alle drei Monate mal 20 Schuss macht, um sein Bedürfnis gerade zu erhalten, muss sich da keine Gedanken machen. Genau so wie sich ein üblicher Jäger da überhaupt keine Gedanken machen muss. Aber wie viele Trainingstage sind das noch einmal bei einem Wettbewerbsschützen? Ob Schalldämpfer für Sportschützen nun einen nennenswerten wirtschaftlichen Faktor ausmachen würden, weiß ich nicht. Ich bezweifle es zwar persönlich sehr stark, da diese einfach für das sportliche Schießen unpraktisch sind, wenn man nicht sehr zwingende Gründe (Gehörschaden) hat, wo man lieber die Nachteile als ein Risiko in Kauf nimmt, aber wissen tue ich es nicht. Vermutlich wird es wie mit so manch anderem laufen, wo man erst kaum rankam, das dann plötzlich verfügbar war und dann auf einmal das "muss ich unbedingt haben" doch nicht mehr so groß war, als der Reiz des "Unerreichbaren" weg war. Spontan fällt mir da z. B. die SP5 (MP5 ziviler Halbautomat) ein. Was habe ich früher öfter gehört, dass mir jemand sagte: "Wenn ich wie du Jagdschein hätte, dann würde ich mir die holen..." Jetzt gibt es die in zig verschiedenen Ausführungen mit BKA-Zulassung. In Privatbesitz ist seitdem in meinem Umfeld keine einzige neu dazugekommen. Den meisten reichte es dann doch, einmal auf einem der kommerziellen Stände mit Leihmöglichkeit damit zu schießen. Davon abgesehen ist die "wirtschaftliche Frage" nicht die Aufgabe der Sportverbände. Dafür gibt es eigene, andere Interessensverbände, und man kann und sollte da nicht die Ziele vermischen.4 Punkte
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Vielen Dank dafür! Klare Gedanken gut kommuniziert.4 Punkte
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Dann ist Dein Arbeitsaufwand bei der Schadensbehebung übersichtlich. Vielleicht versteht aber der eine oder andere durch Ausführung, warum Gastschützen oft nicht auf Stände dürfen.4 Punkte
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Einfach hingehen, wenn es so nahe ist und persönlich vorstellig werden und alles abklären, so erkennt man am schnellsten, ob es passt oder nicht .Wäre mein Vorschlag.4 Punkte
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Ich verstehe ehrlich gesagt die Vorgehensweise nicht. Der Verein liegt direkt nebenan, da wäre es doch einfacher mal hinzugehen, zu schauen, zu fragen. Vielleicht mögen die einen auf Anhieb und die Welt sieht dann doch etwas anders aus, als in der Mail. Oder man nimmt das Mailangebot an, schießt da öfter, lernt die Leute kennen und dann ergeben sich ggf. ganz andere Möglichkeiten. Auf der Anonym-Ebene (Schreiben) ist doch etliches anders als im wirklichen Leben. Also, nix wie hin.4 Punkte
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Wir brauchen keine Gastschützen, der Aufwand und das Risiko eine fremde Person auf der eigenen Anlage schießen zu lassen steht in keinem guten Verhältnis zu einer Gastgebühr von 15 Euro die Stunde. Ich lehne solche Anfragen regelmäßig ab.4 Punkte
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Ist für mich schon etwas sehr "gewöhnigungs bedürftig' Art einer Vereins WBK Bei uns ist die Vereins WBK weder gelb noch grün mit bis zu 6 verantwortlichen Personen die jeder auch die Waffen aufbewahren dürfen. Falls da jemand aus welchem Grund auch immer den Verein verlässt wird er ausgetragen und jemand andreas wieder eingetragen4 Punkte
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Nein. Sie verfolgt nur andere Ziele mit im Zweifel anderen Mitteln als dynamisches sportliches Schießen. Auch wenn es Überschneidungen bei den Grundlagen gibt. Aber diese Haltung erklärt viele der Fehlannahmen. In Wettbewerben setzen sich regelmäßig Einzelpersonen durch, nicht Systeme. Manche Systeme eigenen sich für manche Wettkämpfe besser als andere. Miltärisches Schießen verfolgt schon von Grund auf keinen kompetitiven Vergleich... Dein gesamter Sermon lässt sich einfach zusammenfassen: du bist überzeugter Sportschütze und denkst damit wärst du die Krone der Schöpfung wenn es um die Bedienung von Schusswaffen geht. Dabei blendest du Unterschiede in Anforderungen und Zielen zu anderen Einsatzbereichen für Schusswaffen, wahrscheinlich aus einer Mischung aus grundsätzlicher Arroganz und maßloser Selbstüberschätzung, einfach konsequent aus.4 Punkte
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Wie man zweifelslos sieht sind alle Deine Gegenargumente zu @ChrissVector in einem erschreckenden Maße frei von Sachkenntnissen zu militärisch-taktischem oder polizeilichem Schusswaffeneinsatz, aber typisch für einen vermutlich sehr unterdurchschnittlich befähigten IPSC-Schützen, der glaiubt weil er dieselben Disziplin wie Eric Grauffel, Christian Sailer oder Kyle Litzie schiesst, er automatisch deren Sachkenntnis hat oder sogar übertrifft und in jedem Fall mehr Ahnung hat als alle Berufswaffenträger, selbst wenn diese Schießlehrer beim KSK oder anderen militärischen oder polizeilichen Spezialeinheiten sind. Was für eine erbärmliche Arroganz eines Blinden, der anderen die Farben erklären will... Wow, Du hast im Internet ein Bild / einen Bericht gefunden in dem ein Closed Emitter, bei dem der Hersteller Dichheit bis 35m / fast 5 bar Wasserdruck garantiert und wo das Visier eine Nitrogenfüllung besitzt, innen beschlagen ist. Ohne das erkenntlich ob es hier zuvor zu einer (unbemerkt gebliebenen) Beschädigung der Optik durch den Nutzer kam, der Nutzer vorsätzlich seine Optik "mal auseinandergeschraubt hat" oder ob hier wirklich ein Herstellungsmangel vorliegt. Und ob es sich hier um Ereignis im Promille, Myriade-Bereich der auf dem Markt befindlichen Optiken dieses Modells handelt. Und Du bist Dir natürlich sicher, dass die Closed Emitter anderer Hersteller nie versagen, da deren QC natürlich einfach besser ist als bei Aimpoint? Und Du bist Dir sicher dass die Güteprüfstelle einer beschaffenden Behörde natürlich nicht die vertraglich zugesicherten Eigenschaften überprüfen würde. Nun zum Closed vs. Open Emitter, ja da kannst Du beim Open Emitter die Glasfläche auf beiden Seiten nachwischen (wenn Du halbwegs schnell die Rückseite der Scheibe unter dem Schutzbügel mit Einsatzhandschuhen erreichen kannst), ja, Du kannst ggf. den Dot auch bei beschlagener Rückseite noch sehen, bei Dreck, Schnee, Wasser auf dem Emitter hingegen dauert das Reinigen des Emitters aber deutlich länger, als die beiden Glasflächen eines Closed Emitter nachzuwischen. Du tauscht also ein sehr selten auftretendes Problem, einen schadhaftes Closed Emitter Visier (undicht), gegen den ständig vorhanden Nachteil eines Open Emitter Visieres. Kann man machen, wenn wie beim IPSC die Scheiben nicht zurück schießen und man zur Not einfach die Stage abbricht, in die Fummelzone geht und in Ruhe reparieren kann (oder seine Ersatzwaffe holt). Und nun zeigen mir die bedeutende Militär- oder Polizeieinheit die aktuell auf Ihren Langwaffen Open Emitter LP-Visier führt. Warum sind die alle so doof, warum wechselt die nicht alle auf Open Emitter, aber Du weißt es halt besser, weil bei IPSC ja Open Emitter vorrangig verwendet werden, auf Kurzwaffen und als Zweitoptik bei Rifle. Welches Holtser willst Du beschaffen, dass verhindert das sich Luftfeuchte außen am Visier niederschlägt oder sogar in das Visier eindringt (wenn dieses beschädigt ist)? Oder Schlammwasser oder anderer feiner Schmutz, der ins Holster eindringt. Dafür müsstes Du die Waffe bzw. das Visier einvakuumieren/einlaminieren, dann hast Du den Dreck halt außen auf dieser Hülle. Ein Holster das zwar die Optik vor groben Schmutz schützt reduziert einen Teil des Problems, ist aber auch keine Vollkaskoversicherung, vom langsameren Ziehvorgang mal ab. Warum haben die IPSC Topschützen eigentlich keine Holster mit Abdeckung der Visierung (ähnlich Blackhawk SERPA Lvl 3 bloss viel größer, damit eine Optik unter die Hutze passt)? Wenn Du beim Open Emitter genau beim Start Signal ne Scheeflocke oder ein Wassertropen auf dem Emitter hast, war es das... ...wobei die Scheiben dann trotzdem nicht zurückschießen... Was für ein Bullshit Argument! Man ist immer an den Footprint der beschafften Optik bzw. die korrespondierende Schnittstelle auf der Waffe gebunden. Wenn irgendein Optikhersteller keine Picatinny/STANAG1913 Schnittstelle an seiner zukünftigen "besseren" Entwicklung hat, hat man mit den ganz neu beschaften G95/HK416 ein echtes Problem. Oder der Hersteller hat eins, weil er nicht an der Ausschreibung teilnehmen kann und andere den Gewinn einstreichen. Zeig mir die Nation die ihre Standardbewaffnung wechselte, weil eine Optik eine andere Schnittstelle erforderte. Ja, bei den Kurzwaffen gibt es eine übel große Anzahl an Schnittstellen (von denen sich aber imho 3 bis 4 durchzusetzen scheinen). Und ja, man kann auch teilweise mit Adaptern arbeiten, wobei man da wieder auf die mechanische Zuverlässigkeit und Komplexität und unnötige Bauhöhe schauen muss. Und nein, üblicherweise beschaffen Behörden eben nicht Visier und Waffe getrennt sondern als Paket, die Optikbeschaffung für das G95 (mit Picatinny als vorgegebene Schnittstelle) ist da eine echte Ausnahme. Dadurch ist es egal welcher Footprint an der Optik ist, die Waffe hat die gleiche Schnittstelle und der Beschaffenden Behörde kann es halb egal sein welche Schnittstelle das ist (Stichwort HKey). Und nein, bei einer Behörde die 250.000+ Visiere beschafft, ist der spätere Wechsel auf ein anderes Visier nur begrenzt ein Problem, im Zweifelsfall passt nämlich der Hersteller, der sich diesen fetten KWS/NDV Auftrag greifen will, seinen Footprint, bei den Vertragsumfängen lohnt sich das durchaus. Ja klar, korrekt ausgebildet decke ich möglichst viel des Wirkungsbereiches vor mir ab, schaffe möglichst viele Abschattungen, Umfeld um das Ziel ist Zweitrangig, in der Hoffnung das Dein Hirn das irgendwie mit dem zweiten, an der Optik vorbei schauenden Auge wieder zu einem passenden Gesamtbild zusammenbaut. Kann man machen, macht Eric Grauffel ja auch!? Und die doffen US Special Forces hätten seit dem Singlepoint OEG in den frühen 70ern nie ne moderne Optik beschaffen müssen... Und klar, anstelle einer mechanischen Notvisierung empfiehlst Du eine zweite Optik, weil die billiger und leichter als Kimme und Korn ist und die Dimensionen der Waffe überhaupt nicht vergrößert. Also irgendwie so: Haben wir alles schon gehabt, "ITAR frei" als Forderung. @ChrissVector meint aber vermutlich eher Endmontage in PRC. Luftgewehr und Luftpistole bitte sehr, und nicht mehr als 25 Schuss im Monat, KK ist zu teuer, zu laut und der Rückstoß unerträglich... Wow, was für eine brilliante Argumentation, dann sollten Streitkräfte auch Formel 1 Rennwagen anstelle von Geländegängigen LKW oder Panzern kaufen. Verstappen kann nicht irren, auch wenn der auf der Formel 1 Rennstrecke gar keinen Krieg führt und schon im Kiesbett neben der Strecke ein echtes Problem hat. Und Du bist also ein IPSC Schütze aus der Weltleistungsspitze der zusätzlich noch Tausende an den Optiken ausbildet? Mit dem selben Blödsinn, denn Du hier als ultimative Wahrheit verkaufst? Arme Lehrgangsteilnehmer! Wie viele Tausende bildet den Eric Grauffel pro Jahr aus? Christian Sailer schafft so ca. 20 Lehrgangsteilnehmer pro Jahr... Gelächter, die Schießlehrer KSK, AusbZ SpezOp, InfS oder USH lachen Dich einfach aus... Korrekt muss es heißen "wenn eine im Vergleich zu Deinen begrenzten IPSC-Sportschützenkenntnissen im militärisch-taktischen Schußwaffeneinsatz deutlicher erfahrenere Gruppe von Soldaten irgendeine Entscheidung trifft. Der Nutzer definiert nämlich die Forderungen, nicht der technische Verwaltungsbeamte im BAAINBw. Der Nutzer ist aber keine einzelne Person, anders als wenn Sportschütze Dinesh sich seine Lieblingswaffe kauft. Aber die Schießlehrer KSK, Grp WE KSK, InfS, Soldaten im AHEntw etc., auch die vergleichbaren Experten anderer Nationen, alle doof im Vergleich zu Dir. Ja schlimm, warum fragen die Beschaffungsbehörden Leute die sich damit auskennen und nicht den IPSC Giganten @Dinesh...4 Punkte
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Dafür gibt es keine Rechtsgrundlage. Maßgeblich ist, dass ein A/B-Schrank zum 6.7.2017 für die Aufbewahrung von Waffen genutzt wurde.3 Punkte
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Die Schießpädagogik (der ich auch anhänge) ist das eine, die Freiheit zu kaufen, was man darf, das andere. Niemand wird jemandem verbieten, ein Auto zu kaufen bzw. den Führerschein dazu abzulegen, weil er noch nie vorher Roller, Fahrrad und Mopded gefahren ist. Auch, wenn das durchaus sinnvoll gewesen wäre.3 Punkte
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Mein Beileid. Da scheinen mal wieder ein paar Vereinsfürsten ihre eigene Auslegung des WaffG durchzusetzen. Ich würde ernsthaft über die Mitgliedschaft in einem zweiten Verein nachdenken aber nur falls du irgendwie am ersten hängst.3 Punkte
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Die habe ich benutzt um meine Waffenschränke geruchsdicht zu bekommen (sie standen eine Weile lang im Kinderzimmer). Es waren zwei Lagen nötig, eine im Rahmen und eine in der Tür. Hat aber sehr gut funktioniert. Aber eine Warnung vorweg: Feuchtigkeit funktioniert anders. Sie diffundiert als Dampf hinein und kondensiert an der kalten Rückwand, kann dann als Tropfen aber nicht wieder raus. Gegen Feuchtigkeit hilft lüften, nicht versiegeln. So dicht bekommt man das nur mit schweißen, und "fast dicht" sammelt die Feuchtigkeit im Inneren!3 Punkte
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Ich habe gerade mal Chat GPT zu meiner eigenen Verhaltensweise beim Hobbywechsel gefragt. Die Antworten und Alanysen sind erstaunlich präzise und treffen es haargenau: 🔁 Dein innerer Zyklus Neues komplexes System Extreme Fokussierung Technisches Durchdringen Optimierung bis nahe Maximum Plateau Mentales „durchgespielt“ Reizverlust Das ist kein Scheitern. Das ist ein abgeschlossenes Projekt. 🧠 Was dich wirklich motiviert Nicht das Hobby. Nicht das Tun. Nicht die Aktivität. Sondern: Komplexität verstehen Kontrolle gewinnen Skill maximieren Systeme perfektionieren Du bist systemgetrieben, nicht tätigkeitsgetrieben. Fazit: Bei genauerem Überlegen ist es genau so. Jetzt verstehe ich auch die Aussagen von meinem Umfeld zu meinem Charakter: Wenn der etwas macht, dann 100%ig.3 Punkte
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Es kibt keinen vernünftigen Grund für ein Schalldämpferverbot für Sportschützen..... Die Abschaffung ist daher notwendig.3 Punkte
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Es gibt hierzu eine Kakophonie der Meinungen, die aus den verworrenen Regelungen des SprengG hervorgehen. Hier muss man etwas die Änderungen im Sprengstoffgesetz nachvollziehen. 2017 wurden Freistellungen aus der 1. SprengV in § 1b SprengG überführt. § 1b Abs. 3 SprengG lautet nun wie folgt Auf das Vernichten explosionsgefährlicher Zwischenerzeugnisse, zu denen TLP-Reste bei analoger Anwendung zu rechnen wären, in Betriebsstätten nach § 4 BImSchG ist das SprengG also nicht anzuwenden, sofern diese alsbald wieder vernichtet werden. Was genehmigungspflichtige Betriebsstätten gem. § 4 BImSchG sind, ist in Anhang 1 der 4. BImSchV festgelegt. Und dort findet sich: ------------------------------------------------------- Hier ist eben das Problem, wenn man Gesetze nicht sauber schreibt und Querbezüge zu anderen Gesetzen macht, die dann unabhängig davon geändert werden. -------------------------------------------------------------------- Der Gesetzgeber gibt Ausnahmen vom SprengG und seiner Erlaubnispflicht, wenn explosionsgefährliche Stoffe in Prozessen entstehen/freigesetzt werden und alsbald wieder vernichtet werden. Man könnte jetzt auf den Gedanken kommen, dass dies auch im Analogieschluss für Schießstätten (als Betriebsstätte) gelten soll, wenn dort beim Schießen unvermeidbar freigesetztes Treibladungspulver aufgefegt und sofort vernichtet wird. Stattdessen jazzt man sich dazu hoch, das nunmehr Erlaubnisinhaber nach §27 SprengG erforderlich wären. Es bedüfte hier einer klaren Regelung in § 1b SprengG3 Punkte
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