Die Jagdverbände haben seit den späten 60ern dafür lobbyiert, dass ihre Vertretenen die einzigen seien sollen die tödliche Schusswaffen besitzen dürfen.
Gleichzeitig wollte man die eigenen Privilegien, wie die niedrigeren Altersgrenzen, den unbeschränkten und vor allem voreintragsfreien Erwerb von Langwaffen und die geringeren Bedürfnisnachweise um jeden Preis erhalten, während man den Sportschützen jede noch so kleine Lockerung abgesprochen hat.
Und dann stellt man sich jetzt hin und beschwert sich, dass andere diese Sonderstellung eben auch "ausnutzen" um die Beschränkungen für Sportschützen legal und "einfach" zu umgehen? Geh mal in nen Jagdverband oder eine Kreisjägerschaft und schlag ihnen vor die Altersgrenzen oder die Bedürfnisnachweise auch nur Ansatzweise auf das Niveau der Sportschützen anzuheben, und schau was du für Antworten bekommst. Da ist dann plötzlich der Schießnachweis jedes Jahr absolut unzumutbar, und dem Jungjäger erst ab 21 eine GK-Waffe zu erlauben, Jungjäger bis 18 nur mit KK und Flinte üben zu lassen würde ja dem Nachwuchs schaden, bla bla bla...
Würden die Jäger ihre Verbände endlich mal einfangen und beginnen für ein liberales Waffenrecht für ALLE zu arbeiten, vielleicht würden wir nicht über die nächste Beschneidung diskutieren die jetzt ausnahmsweise mal die Jäger trifft...