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geissi

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  1. Also für mich ist ein Verein ganz sicher kein Dienstleister, sondern ein Zusammenschluss von Hobbybegeisterten, die versuchen, gemeinsam ein anspruchsvolles und mit gesetzlichen Hürden vollgepflastertes Hobby auszuüben. Gut, dass wir bei uns eine Probezeit für neue Mitglieder eingeführt haben.... bei uns würdest Du nicht aufgenommen werden. Bei den anderen Vereinen, die ich so kenne (und das sind einige) schon 3x nicht. Ich nehme an, Du machst auch keine Aufsicht und ihr habt einen professionellen Aufsichtsdienst? Ein Schießbuch inkl. personalisiertem BDMP-Stempel als offiziell vom Verband anerkannte Abzeichnung zu führen, kostet mich max. 2 min nach meiner Trainingszeit. Es gab damit noch nie Probleme bei der Bedürfnis- oder sonstigen Überprüfungen und andere (die das ehrenamtlich machen!!) haben damit auch so gut wie keine keine zusätzliche Arbeit. Auf alle Fälle muss niemand irgendwelche Individual-Dokumente erstellen. Würdest Du bei uns auch nicht bekommen. Eine Schießkladde hat so gut wie keine Aussagekraft. Da steht gerade mal der Name und das Datum drin. Bringt für Überkontingent-Überprüfungen schon mal gar nix. Bitte überdenke Deine Einstellung mal bei Gelegenheit, ob das kameradschaftlich ist. Wir sind hier vereinsmäßig klar im ehrenamtlichen Hobbybereich und nicht im kommerziellen Bereich unterwegs.
  2. Ich nutze mein BDMP-Schießbuch mit den damit enthaltenen Einlagen. Darin vermerke ich: Datum, Schießstand, Waffenart (KW oder LW), Waffe, Kaliber, Disziplin und ob es ein Training oder ein Wettkampf war. Abgesegnet wird jeder Eintrag durch einen offiziellen Schießleiterstempel (die sind beim BDMP personalisiert). Bei Trainings mache ich nur jeweils einen Eintrag mit der Disziplin, die ich an diesem Tag am meisten trainiert habe. Bei der Teilnahme an Wettkämpfen wird jede einzelne geschossene Disziplin eingetragen. Kopien der Schießbucheinträge gehen dann bei Bedarf an den Verband. Gab noch nie Probleme, weder beim Verband noch bei der Behörde, vor allem, wenn man das alles korrekt, leserlich und vollständig einträgt. Dauert ja keine 2 Minuten. Ich kenne aber Schützen, die das Ganze ablehnen und absichtlich kein Schießbuch führen, weil es im Gesetz nicht gefordert ist. Kann jeder gerne machen wie er will - Diskussionen darüber gehe ich dann aber aus dem Weg und lass die reden. Ich bin nur in einem Verband und in einem Verein. Parallel gibt's bei uns natürlich noch die Standkladde. Da steht aber nur das Datum und der Schütze drin. Ein Nachweis für Überkontingent kann das dann natürlich nicht sein. Daher für mich: Schießbuch sauber führen --> Ärger und Diskussionen vermeiden. Die allermeisten meiner Vereinskameraden machen das so - schon aus Gewohnheit. Das ist ein kleines Ritual nach Trainingsende.
  3. Hallo zusammen, ich hab schon ein paarmal versucht, Fördermitglied beim FvLW zu werden. Das Online-Formular lässt sich zwar ausfüllen, aber beim Senden wird das Formular nicht hochgeladen. Hat jemand einen Rat - außer das Formular auszudrucken und per Post einzusenden? Danke!
  4. Sorry, ja, Du hast natürlich völlig Recht! Ich habe Mist erzählt.
  5. 7x Trainieren und nochmal versuchen. So würde ich das machen. Wenn ich das richtig verstanden habe: Du konntest nur 11x KW nachweisen. Gefordert sind pro Wafengattung (also KW und LW) 12 regelmäßig (1x pro Monat) oder halt 18x unregelmäßig. Wenn das nicht passt, gibts eben Probleme.
  6. Ich fahre seit 42 Jahren fast jedem Tag mit dem Auto. In dieser Zeit bin ich genau 2x kontrolliert worden. 1x auf der Heimfahrt vom Wasen (Stuttgarter Volksfest): Frage an mich: Haben Sie etwas getrunken? Antwort nein. Danke, gute Fahrt. 1x auf der Heimfahrt von einer astronomischen Beobachtungsnacht um 3 Uhr morgens. Was haben Sie da im Kofferraum (man sah von außen ein riesiges Teleskop) Antwort: Ich habe astronomische Beobachtungen durchgeführt und fahre nach Hause. Und was sieht man da so? Ich Galaxien, Nebel.... danke, gute Fahrt. Die wollten nur wissen, ob ich mich auskenne und das Teil nicht irgendwie geklaut habe. Ich hab dann freundlich gefragt, ob sie mal durschauen wollen. Da war denen aber zu anstrengend.... :-) Ich war beides Mal freundlich und kooperativ. Dann gibts auch keine Probleme. Bei Waffen an Bord würde ich im Falle einer Kontrolle nur genau das tun, was von mir verlangt wird. Ich würde mich da eher an Tactical Dad's Video halten, denke ich. Ich hab bei mir in der SLG aber 2 Polizisten. Die werde ich mal fragen, was die meinen, wie das am besten ablaufen sollte.
  7. Prinzipiell gilt: - Für die Bedürfnisbescheinigung für einen Neuerwerb gilt die 12/18er Regel. Hier genügt es mit erlaubnispflichtigen Waffen schießen, es müssen nicht die eigenen sein. - Für den Bedürfniserhalt für Grundkontingentwaffen gilt die 4/6 er Regel. Hier muss aber mit den eigenen Waffen geschossen werden und zwar mit jeder Waffengattung (also 4/6 KW und 4/6 LW, falls beides im Besitz). Die Bedürfnisüberprüfung findet normalerweise im 5. und dann nochmal im 10. Jahr statt. Es zählt dann aber das 4. + 5. Jahr bzw. das 9. + 10. Jahr, was nachgewiesen werden muss. - Für den Bedürfniserhalt für Überkontingent kommt es aufs Bundesland an. Bei uns in BaWÜ ist es z.B. besonders streng und wir müssen Wettkämpfe für jede einzelne Ü-Kontingentwaffe nachweisen. (Idee dahinter: Gleiche Voraussetzungen für den Erwerb wie für den Behalt)
  8. Ja, aber nix ist für die Ewigkeit :-) Bei mir ist erstmal Schluss damit.
  9. Der Verein, in den wir eingemietet sind, ruft als Aufnahmegebühr einen mittleren 3-stelligen Betrag auf. Die wollen bewusst filtern. Auch die Jahresgebühren sind heftig. Die brauchen die Kohle aber auch, am besten durch zahlungskräftige Mitglieder. Unser eigener Verein ruft EUR 250 auf. Wir hatten in letzter Zeit viel Arbeit (insbesondere ich selbst) mit der Betreuung von einigen Neumitgliedern, denen dann nachher eingefallen ist, dass der Schießsport doch nichts für sie ist. Zuviel Aufwand, zu teuer, zu irgendwas... in der Zeit hätte ich auch viel mehr selbst trainieren können, als mich um andere zu kümmern. An der sehr guten und engagierten Einführung in den Schießsport lag es definitiv nicht. Das gibt's woanders so sicher nicht so schnell aber das werde ich so ganz sicher nicht mehr machen. Letztendlich: Wer das unbedingt will, zahlt dann auch die Aufnahmegebühr. Im Endeffekt geht das im Rauschen der Gesamtkosten unter.
  10. Ich lese hier schon eine Weile mit. Weil oben die Disziplin PP genannt wurde: Ich glaube auch nicht, dass ein durchschnittlicher Schütze bei den Doppelschüssen auf 10m innerhalb 2 sec eine Chance hat, auf einen Squib richtig zu reagieren. Die Schützen sind da so im Tunnel, dass m.E.n. viele die Situation nicht innerhalb von 0.5 sec erkennen können und deshalb auch nicht abbrechen würden. Für alle, die PP(1) nicht kennen: Voranschlag 45°, gestreckte Arme, Waffe fertig geladen. TD musste ja auch erst eine Weile überlegen, was da eigentlich passiert sein könnte. Piep- 2 sec - Piep. In diesen 2 Sekunden Zeit musst Du die Waffe in die Visierline bekommen, zielen und 2x relativ präzise ins "X" Schießen. Da bleibt keine Zeit für Reaktionen. Fragt mal bei Euch im Verein nach, ob der Begriff "Squib" bekannt ist und vor allem, was dabei passiert und was dabei im blöden Fall nachfolgend passieren kann. Ich wage mal eine Prognose von 50%, die keine Ahnung haben.
  11. geissi

    Wartezeit WBK

    Auf Vorschlag unseres SB's, bei dem meine Frau und ich ca. 3 Monate vor der 1-jahres-Frist vorstellig waren, wurden im Vorfeld gleich mal die ganzen Behörden-Checks im Hintergrund angeworfen. Exakt 356 Tage nach dem Vereins/ Verbandbeitritt stand ich morgens beim Amt auf der Matte (hatte kurz beim SB angerufen, ob gerade passt), bekam die WBK mit Voreintrag nach 10min ausgehändigt, bin dann direkt zum Händler gefahren, wo meine X-Five wartete. Danach gleich wieder zum Amt und diese final eintragen lassen. Hab also keine Minute zu lange gewartet. Ist heute, nach 8 Jahren, noch ganz genauso. Kurz Anrufen, Hingehen, Bedürfnis vorzeigen --> Voreintrag + Schwätzchen zu den neuesten Waffenthemen. Dauert keine 10min. Immer freundlich und fachkundig. Besser geht's nicht. Vereinskamerad im Nachbarort: Die SBine musste leider bei den Landtagswahlen (BaWü) aushelfen und hatte leider keine Zeit. Der Kollege hat sicher 6-8 Wochen auf die Erst-WBK gewartet.
  12. Ja, aber das BKA wendet dieses Katalog an und sicher nicht ein Schütze xy, der halt meint, das wird schon passen....
  13. Der RO hat die Aufgabe, die verwendeten Waffen dahingehend zu überprüfen, ob diese vom sportlichen Schießen ausgeschlossen sind. Liegt ein Bescheid vor (und sieht die Waffe genau so aus wie auf den Bildern im Bescheid) oder ist die Waffe vom §6 gar nicht erfasst (z.B. AR-15 mit mind. 16"Lauf), gibt es keine Probleme. Mit der Meinung des RO hat das gar nichts zu tun. Ist die Lage unsicher, muss der RO eine Entscheidung treffen. Da der RO im Wettkampf im Regelfall so gar keine Lust auf zeitraubende und nervenaufreibende Diskussionen hat, ist klar, wie der entscheidet. Warum sollte er ein Risiko eingehen? Der Schütze kann sich dann im blöden Fall ärgern und heimfahren - oder halt im Vorfeld für klare Verhältnisse sorgen. Über Sinn und Unsinn über diese ganze Regelungen zu diskutieren, ist müßig. Ich hab mir das nicht ausdgedacht.
  14. Was für den Anschein relevant ist, entscheidet das BKA - und nur das BKA - anhand des Gesamteindrucks.
  15. Die montierte Optik spielt bei der Gesamtbeurteilung keinerlei Rolle (obwohl eine montierte Optik das Gesamterscheinungsbild m.E.n drastisch ändert - das ist aber komischerweise egal). Alles, was von der Abbildung im BKA-Bescheid abweicht, verändert das Gesamterscheinungsbild. Streng genommen entspricht es dann nicht mehr der Beurteilung. Im Zweifelsfall musst Du dem RO beim Wettkampf darlegen, dass die Waffe dem Bescheid entspricht. Sieht der RO das anders als Du, kann es sein, dass er Dich mit der Waffe nicht starten lässt und die wieder heimfährst.es ist also Dein ganz persönliches Risiko. Meine ganz persönliche Meinung: Wenn Du schon einen Haufen Geld für Bling-Bling-Show-Kram ausgeben willst, musste halt auch die EUR 232 für den BKA-Bescheid ausgeben. Dann sind alle Diskussionen definitiv vom Tisch. Ich hab das bei meinen LW so gemacht. (Zweibein, Schubschaft usw.) Bei BKA kann man das im Vorfeld formlos anfragen, ob ein Bescheid Chancen auf eine positive Beurteilung erhalten kann. Das BKA ist die einzige Instanz, welche die Beurteilungen in der Gesamtschau vornimmt. Nicht der Schütze, der denkt, dass ein bisschen Deko-Kram den Eindruck nicht verändert. Die Meinung des Schützen und auch des RO ist irrelevant. Das BKA entscheidet das. Darum ist man nur mit einem Bescheid auf der wirklich sicheren Seite. Natürlich obliegt es dem Schützen, was er letztendlich macht.
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