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geissi

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  1. Ich weiß nicht warum - aber das Thema "Waffen versenden" scheint die Gemüter immer besonders zu erhitzen. Ich hab das schon öfters gemacht (Waffe musste ins Werk zum Hersteller eingesendet werden). Der Hersteller oder ich (je nach Situation) haben immer einen der bekannten Kuriere beauftragt. Es gab noch nie Probleme. Das Paket wurde stets pünktlich von einem freundlichen Mitarbeiter abgeholt und auch pünktlich wieder ausgeliefert. Ich habe mir bei der Abholung immer den Firmenausweis zeigen lassen. Erfahrungen habe ich mit "Overnight" und mit "der Kurier". Meistens beauftragen die aber noch lokale Subunternehmer. Mit den Kurierdiensten schließt Du ja einen Transportvertrag. Natürlich musst Du als Auftraggeber beim Vertragsabschluss dafür sorgen, dass nur der angegebenen Empfänger das Paket persönlich empfangen darf. Der Rest liegt nicht in Deiner Macht. Bei einer Firma, die Waffen herstellt, hat im Normalfall jeder Mitarbeiter das Recht, das Paket zu empfangen. Das würde ich vorher aber nochmal mit dem Adressaten abklären. Bei Privatpersonen ist das natürlich nur genau dieser Empfänger. Bei DHL ist es meines Wissens so, dass Händler Waffen versenden dürfen, aber keine Privatpersonen. Da gibt's aber verschiedenen Ansichten. Aber: Es gibt parallel zu meinen Erfahrungen gänzlich gegensätzliche Erfahrungen von anderen Usern.
  2. Vielleicht wäre für Dich mal ein Besuch beim MSZU in Ulm lohnenswert. Die haben eine ziemlich große Auswahl an Kurzwaffen(Langwaffen sowieso) in den Vitrinen und auch zum Probeschießen. Die haben fast alle Modelle da von: HK SigSauer Walther Glock uvm. (1911er, Revolver, CZ....)
  3. Ich würde von den ganzen "Behördenwaffen", wie Glock, HK SFP9 usw. erstmal die Finger lassen. Ich bin da immer etwas zwiegespalten, weil die Abzüge inkl. striker-fired-Systeme m.E.n. sehr gewöhnungsbedüftig sind. (Ich habe u.a. eine HK SFP9, aber nur, weil diese für eine bestimmte Disziplin in ein bestimmtes Kastenmaß reinpassen muss) Sicher sehen das viele anders und das ist nur meine persönliche Meinung. Zweigespalten deshalb, weil: 1) ich der Meinung bin, dass man sich das saubere Schießen mit solchen Waffen relativ hart und steinig antrainieren muss. Das ist zwar super und umso besser für später, aber der Weg ist wirklich sehr hart. 2) am Anfang will man relativ schnell ordentliche Ergebnisse auf der Scheibe sehen. Stellen sich diese Ergebnisse nicht ein, kommt irgendwann der Frust und die Zweifel. Wenn das jemand durchhalten kann, ist das super. Man sollte in solch einem Fall einen Trainier an der Seite haben, der einem die Fehler aufzeigt. Es kommt bald der Augenblick, wo man selbst absolut keine Ahnung mehr hat, warum es einfach nicht besser werden will. Ich sage das als jemand, der stark in sich reinhört und versucht, das alles zu analysieren. Bitte nicht falsch verstehen und falls der Aufschrei gleich kommt: Es gibt sicher sehr viele Schützen, die mit Glock und Co. sehr gut zurecht kommen. Für mich ist das allerdings nichts und ich verstehe den Hype dahinter nicht so ganz. Ist halt oft auch das "haben-will"-Gefühl und natürlich will keiner zugeben, einen Fehlkauf getätigt zu haben. Es hat ja auch einen Grund, warum es dafür so viele Tuningteile gibt. Ich selbst habe seit längerer Zeit mal wieder Pistole mit offener Visierung trainiert. Vorher hatte ich immer das Red Dot drauf. Da lief erstmal gar nichts mehr. Es dauerte eine Weile bei sehr konzentriertem Training, bis ich herausgefunden habe, an was es liegt. Es lag and den letzten 5% nicht vorhandener Konzentration und einer minimalen Handbewegung im Moment des Abkrümmens. So minimal, dass ich wirklich sehr genau drauf achten musste. Das fand ich aber nur im Dot-Drill auf 5m heraus. Ein Schuss super - Gefühl merken. Nächster Schuss Käse - Gefühl beim Schuss merken und direkt mit dem guten Schuss vergleichen. Irgendwann gings dann. Ich hätte nicht gedacht, dass eine solch gefühlte minimale Bewegung solche Ausmaße im Trefferbild annehmen können. Falls Dir eine 1911 zu schmal ist, könntest Du eine 2011 probieren. BUL hat da wirklich schöne und sehr hochwertige Modelle, die preislich für das Gebotene durchaus im Rahmen sind. Ansonsten ist halt schade, dass Sig Sauer nicht mehr in Eckernförde ist. Da Du die Laugo Arms Alien kategorisch ausgeschlossen hast, gebe ich Dir einen gut gemeinten Rat: Schieße niemals damit bzw. nimm diese nicht Mal in die Hand, falls Du die Gelegenheit haben solltest. Bei mir im Verein haben einige den "Fehler" gemacht....
  4. Vielen Dank Benny, für deinen super Input!
  5. Also doch den schwarzen .22er AR-Halbautomaten und daneben den taktischen Repetierer
  6. Ja, kommt vielleicht besser an, als unser pechschwarzer AR15-Style .22er Halbautomat - obwohl vom Prinzip her ja nichts anders ist. Kann man aber nur schlechter vermitteln. Wichtig wäre wahrscheinlich auch, die Leute nicht mit irgendwelchem Blödsinn vollzuquatschen, sondern sich aufs Wesentliche zu konzentrieren und bei Diskussionen faktenbasiert aber verständnisvoll und nicht emotional zu reagieren.
  7. Ja, genau so etwas habe ich gemeint mit "nach hinten losgehen". Bei "Stammtisch" läuten bei mir auch die Alarmglocken. Gut, unsere kleine SLG hat sowas nicht, da wir ja nur eingemietet sind. Vielleicht können wir zusammen mit dem Hauptverein (DSB) etwas auf die Beine stellen. Hätten wir sogar alles da Gute Idee!
  8. Ich dachte dabei, gerade weil es das erste Mal wäre, an einen eher kleineren Rahmen. Einfach, um das mal auszuprobieren und daraus zu lernen. Klar ist, dass man das viel größer aufziehen müsste, um eine entsprechende Außenwirkung zu erhalten. Dazu ist unsere SLG aber viel zu klein. Das Ganze ist jetzt nur mal eine erste Idee von mir. Wie der Rest der SLG so drüber denkt, weiß ich noch gar nicht. Ich suche einfach nach ein paar Meinungen und Erfahrungen - die ich hier ja ausführlich bekomme. Danke dafür!
  9. Ja, das ist - neben dem Spaß, den eine solche Veranstaltung bringen kann (ich zeige Leuten gerne etwas Neues) - ein sehr wichtiger Teil. Wenn die Leute das mal live erleben und mitmachen, ist die Stimmung plötzlich ganz anders.
  10. Ich denke, es würde eher um die Veranstaltung an sich gehen und darum, unser Sportschützenimage in der Öffentlichkeit im Allgemeinen ein wenig zu fördern. Alles in einem Rahmen, bei dem Sicherheit (Stichwort: gute Aufsichten) und der sportliche Gedanke im Vordergrund stehen. Vielleicht einfach, um Menschen zu zeigen, dass wir sehr verantwortungsvoll mit der Materie umgehen. Ob das klappen kann, kann ich momentan absolut nicht beurteilen, daher meine Frage hier im Forum an Kollegen, die das schonmal gemacht haben. Die Gegend unserer SLG liegt irgendwo zwischen ländlich und vorstädtisch. Wie gesagt, ich hätte mir bei den Antworten hier auch durchaus vorstellen können, dass dies schnell schief gehen und ins Gegenteil umschlagen könnte. Das möchte ich natürlich vermeiden und deshalb sind mir Eure Einschätzungen und Erfahrungen hier sehr wichtig. Mitgliederwerbung würde ich dabei eher im Hintergrund sehen, da wir trotz Corona 5 junge (und nicht mehr ganz so junge) Neuzugänge hatten und wir eine eher kleinere SLG sind. Wir hätten aber 3 Stück voll begehbare 25m Boxen, 6 x 50m Stände und 3x 100m Stände, sowie laufender Keiler zur Verfügung. Vom Umfang her würde ich das sehr klein gestalten sollen - so max. 10-15 Teilnehmer vielleicht. Vielen Dank an Eure doch positiven Rückmeldungen!
  11. Hallo zusammen, ich wollte fragen, ob jemand schon mal einen Tag der offenen Tür mit Schupperschießen veranstaltet hat und wie Eure Erfahrungen damit sind. Ich habe noch keine konkreten Pläne - ist nur eine ganz grobe Idee, sonst nichts. Im Speziellen würde mich interessieren: - durch welches Medium macht man sowas am besten publik (Aushang Vereinsgaststätte, Zeitunganzeige, soziale Medien, sonstiges)?? - wie hält man die "falschen" Leute von so etwas fern? (Waffengegner, Sensations-Presse usw.) - Sind Interessenten hängen geblieben? - Musste da viel Politisches diskutiert werden oder stand das sportliche Interesse im Vordergrund? - Gibt es irgendwelche allgemeinen Tipps? - Ist das eine gute Idee oder lässt man so etwas lieber bleiben? Bin gespannt auf Eure Meinungen und bin für alle Vorschläge offen. Wie gesagt: Es gibt noch gar nichts Konkretes und wenn dabei herauskommt, das Ganze lieber bleiben zu lasen, ist das auch in Ordnung. Viele Grüße
  12. Ich habe mir bei meinem Optiker (große, bekannte Kette) die Augen genau vermessen lassen (viel genauer, als beim Augenarzt) und mir zwei Brillen anfertigen lassen. Eine ist auf das Korn eingestellt, die andere auf Unendlich (für RedDot und LW mit ZF). Die vom Verband geforderten Seitenschutzabdeckungen habe ich mir aus Makrolon selbst seitlich an die Brillenbügel geschraubt. Für den Schutz von oben ist bei uns sowieso eine Kappe Pflicht. So gesehen reicht eine ganz normale Sehbrille mit Seitenschutz aus. Ein Punkt, der gerne vergessen wird: Die Gläser benötigen unbedingt einen wirkungsvollen Antibeschlagschutz. Es gibt da spezielle Gläser, welche mit einem extra dazu passenden Mikrofasertuch behandelt werden, um den Antibeschlagschutz zu aktivieren. Funktioniert absolut tadellos und wesentlich besser, als die ganzen Antibeschlagsprays. Die Manching Brillen finde ich mit den austauschbaren Gläsern super, aber der angebotene Seitenschutz gefällt mir gar nicht.
  13. Nein, hab aber auch nicht danach gefragt. Das ist ne kurze Mail an den SB und damit ist der Fall für mich erledigt. Es mag mancher anders sehen, aber ich versuche das wirklich gute Verhältnis zu meinem Sachbearbeiter zu bewahren. Es ist kein großer Aufwand, also wieso unnötig Stress anfangen? Nur weil man es kann? Jedes Amt arbeitet sowieso ganz anders. Der eine will das haben, der andere das. Es gab in einem anderen Forum mal einen Fall von einem, der das nicht seinem SB gemeldet hat und da so einiges schief lief. So etwas vermeide ich gerne.
  14. So und jetzt kommts: Genau darauf habe ich die Dame am DHL Stand persönlich angesprochen. Antwort (Originaltext): Sollte normalerweise funktionieren, aber garantieren würde sie für die Kollegen nicht. Damit war für mich der Fall erledigt. Wenn klappt, ist es ja gut, aber wenn nicht.... Es gibt ja Alternativen und bei ner 3.5k Waffe sind mir EUR 10 Versandkosten mehr auch völlig wurscht.
  15. Steht in den Geschäftsbedingungen. Bin ich hier eigentlich bei der heiligen Inquisition? Versendet doch, mit wem ihr wollt.
  16. Naja, die Dame sagte mir am DHL-Schalter, dass DHL nicht sicherstellen kann, ob die Ware tatsächlich nur von einem Berechtigten angenommen werden darf. Damit war für zumindest für MICH der Fall erledigt und ich habe "Der Kurier" oder "Overnight" besauftragt. Kann aber jeder machen, wie er will (sofern man den Nervenkitzel mag). So isses.
  17. Man kann auch privat komplette Waffen z.B. zu einer Reparatur an den Hersteller einsenden. Es gibt dafür spezielle Transportunternehmen (z.B Overnight oder viele andere...) Kostet natürlich mehr, als ein normales DHL Paket. Das Paket wird dann zu Hause abgeholt. Von außen gesehen muss es neutral verpackt sein. Die Kurierfahrer (meistens Subunternehmer) wissen aber im Regelfall gar nicht, was da drin ist. Zumindest meine Waffenbehörde möchte in Kenntnis gesetzt werden, dass die entsprechende Waffe zur Reparatur außer Haus ist. Händler schicken Waffen auch per DHL an Endkunden - natürlich nur mit Kontrolle des Empfängers (Ausweis vorzeigen, unterschreiben usw.) Für Privatkunden ist der Versand per DHL allerdings untersagt, soweit ich das noch weiß. Das würde ich definitiv lassen. Darüber gibt's aber viele Meinungen. Hab das bislang 3x gemacht - immer problemlos.
  18. Haste leider Recht.... hab mir letzte Woche in Philippsburg ein paar Modelle zeigen lassen. Jetzt muss aber erstmal der neue Repetierer geliefert werden - noch 2-3 Wochen
  19. Ne, ging schon viel früher los. Meine Vereinskameraden hatten es bereits prophezeit und es ist prompt voll eingetreten. Meine Frau hat gemeinsam mit mir angefangen, ebenfalls im Rahmen des Kontingents voll aufgerüstet und ratzfatz war der Schrank rappelvoll. Was man alles so braucht... unglaublich! Immerhin haben wir so geschickt eingekauft, dass wir alles gegenseitig nutzen können. Nur auf Wettkämpfen muss man bei der Anmeldung echt aufpassen, dass wir nicht gleichzeitig die selbe Disziplin bestreiten. Sonst isses völlig genial so. Ne Fllnte fehlt noch, aber sonst ist fast alles da.
  20. Super Zusammenfassung - Klasse erklärt - sowas hätte ich vor 3 Jahren haben sollen Ich kann mich noch genau an die ganzen Schritte erinnern. Mann, was das aufregend, die WBK inkl. Voreintrag abzuholen und danach gleich die beim Händler (sei 4 Monaten) eingelagerte erste Waffe abholen zu dürfen. Hab keine Sekunde Wartezeit verschenkt und genau 12 Monate später die erste Waffe mein Eigen genannt. Gut, dass Du explizit erwähnt hast innerhalb 2 Wochen nach Erwerb OHNE Waffe zum SB zu gehen. Es könnte ja vielleicht so mancher denken, dass der SB die Waffen aus irgend welchen Gründen sehen will. Das kann böse nach hinten losgehen. Der Tipp mit dem großen Schrank ist auch Gold wert. Am Anfang meint man noch, dass man mit max. 1 KW und 1 LW ewig auskommt. Dachte ich auch ne Weile....
  21. Jetzt haben wir Ahnungslosen es aber mal dicke abgekriegt! Meine Lösung: 1er Schrank mit Zahlenschloss ohne Schlüssel und alles rein damit.
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