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frosch

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  1. Für den Betroffenen selber ist es das Einfachste, wenn er Einsicht in seine Akte vor Ort in den behördenräumen nimmt. Dies sollte in der Regel kostenlos möglich sein.
  2. Zurück zur Ausgangsfrage: Ja, man kann auf Antrag Einsicht in der Behörde in seine Waffenakte nehmen. Man kann sich auch Kopien anfertigen lassen. Einzig die unbeschränkte Zentralregisterauskunft darf nicht kopiert werden. Mein Anwalt hat sich sogar die ganze Akte schicken lassen. War problemlos. Gruß, frogger
  3. "Juwelier soll Sicherheitsdienst beauftragen" Das ist aber auch u.U. Schwachsinn weil selbst Sicherheitsdiensten der Waffenschein häufig nur noch mit Auflagen erteilt wird, dass Waffen nur für Aufträge geführt werden dürfen, für die eine Polizeibehörde festgestellt hat, dass ein erhöhtes Bedrohungspotential vorliegt und damit ein Bedürfnis für das Führen. Wenn das aber vorliegt, hätte eigentlich schon der Juwelier ein nachgewiesnes Bedürfnis für einen Waffenschein. Damit bekommen etliche Sicherheitsdienste ein Henne-Ei Problem: Ohne WBK+WS keine Aufträge - ohne Aufträge keine WBK+WS Blöde Sache das... frogger
  4. Moin! Meine Lösungen: Fall 1 Mit Wegfall des Jagdscheines - Gibt es für die beiden jagdlichen Kurzwaffen kein Bedürfnis mehr. Die Behörde kann also die Erlaubnisse für diese beiden Waffen widerrufen, weil nachträglich Tatsachen bekannt werden, die zur Versagung der Erlaubnis führen können. Der Schütze kann aber natürlich Bedüfnisnachweise seiner schiesssportlichen Vereinigung beibringen, dass er die Waffen für die Ausübung des Schiessportes benötigt. Dann hätte er für die Waffen ein neues Bedürfnis. Oder einfach Jagdschein lösen, wenn es ernst wird... Der nächste Fall ist einfach analog zu lösen. Fakt ist, dass die Behörde nach Verbandsaustritt die Bedürfnisse prüfen kann. Dass diese für die DSB Waffen fortbestehen, müsste dann im einzelnen dargelegt werden. Viel Spass und Erfolg bei den 5 DSB Waffen ;-) Also bei mir auf´m Amt sind sie freundlich und nett. Aber keinesfalls doof. frogger
  5. berloque

    https://www.stuttgart.ihk24.de/Bildung-Schulung-Pruefung/pruefungen/Handel/Fachkundepruefung_Waffenhandel/679002 Für die Berloque abzulegenden Prüfungsteile: 1.3 Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen gemäß Anlage 1 Abschnitt 1 Unterabschnitt 1, Nr. 2.6 bis 2.8 des Waffengesetzes 2.3 Munition zum Verschießen aus Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen (1.3) Eine noch weitergehende Eingrenzung ist nicht möglich Gruß, frogger
  6. berloque

    Moin! Die Berloque Pistölchen gehören zu den Schreckschuss/Signal- und Reizgaswaffen. Man kann sich darüber streiten, ob das Sinn macht aber sie werden halt mit PTB Zulassung als Schreckschuss/Signal- Waffe in den Umlauf gebracht. Damit ist für den gewerblichen Verkauf eine Waffenhandelslizenz erforderlich. -Waffenhandelsgenehmigung beim zuständigen Amt beantragen -Das Amt meldet einen bei der IHK zur Prüfung an -IHK Waffenhandelsprüfung beschränkt auf Schreckschuss/Signal- und Reizgaswaffen ablegen -Mit Erhalt der Genehmigung kann dann der Handel losgehen. Gruß, frogger
  7. Weil Du die Auflage nicht verstehst....
  8. Der MES hat gegenüber der in der WBK eingetragenen Munitionserwerbsberechtigung einen gravierenden Nachteil: Er ist kraft Gesetzes auf maximal 6 Jahre Gültigkeit beschränkt (Besitz unbefristet). Ausnahmen nur für Sammler / Sachverständige für Munition aller Art. frogger
  9. Rechtlich nicht mehr ganz aktuell aber sinngemäß immer noch passend: https://www.kreis-ploen.de/media/custom/2158_621_1.PDF?1364380833
  10. Niemand muss heute mehr dringend auf´s Klo laufen: http://bit.ly/2usaPBX Einfach Säfte fließen lassen, wo sie wollen! frogger Alternative: Vorher mit der Standaufsicht absprechen, daß man die entladene Waffe auch mal zügig ablegen und sich entfernen muss. Wähend der Abwesenheit kann die Aufsicht dann die Waffe im Blick behalten. So wird es bei uns für große dünnflüssige Geschäfte gehandhabt. Kann ja mal passieren. Geht mir im Revier 2-3 Mal im Jahr so, dass ich blank ziehe und ein Madenbiotop schnellstmöglich am nächsten Baum hinterlasse...
  11. Bisher noch nicht erwähnt: Bei der Beurteilung der waffenrechtlichen Zuverlässigkeit hat die Behörde auch einen Beurteilungsspielraub und während die eine Behörde da streng agiert, geht der Antrag bei der anderen Behörde einfach so durch. -> Mal nachfragen, wie denn so die Genehmigungspraxis Deiner Behörde aussieht... Aber nachdem die genanten Vorfalle alle mindestsens9 Jahre alt sind, würde ich mich wundern, wenn es Probleme gibt. frogger
  12. 1. Die nachweisbaren Bruttoeinnahmen werden abgeschöüft werden. Dabei kann es auch zu einer Schätzung kommen. 2. Ganz normal: Dann hat der Staat einen Titel. Es gelten die normalen schuldrechtlichen Bestimmungen. Zu einer Pfändung von lebenden Organen kommt es in der Regel nicht ;-) frogger
  13. Moin! Ich habe jetzt keine Lust den ganzen Thread durchzulesen, deswegen einmal auch auf die Gefahr der Wiederholung, meine Zusammenfassung: 1. Jugendstrafen, zu denen auch die vom Threadstarter genannten Maßnahmen zählen, werden vollständig getilgt und erscheinen nach Ablauf der Tilgungsfrist selbst im unbeschränkten Führungszeugnis nicht mehr. 2. Die Verfahrenserkenntnisse, soweit sie auf Tatsachen beruhen, aus eingestellten Ermittlungsverfahren (insbesondere nach §153 StPO) können dem Antragstellter im waffenrechtlichen Genehmigungsverfahren vorgehalten werden und zu einer Versagung führen. Hier sind die Tilgungsfristen aus dem Staatsanwaltschaftlichem Verfahrensregister zu beachten. Nach Tilgungsreife wird vollständig gelöscht. 3. Getilgte Einträge aus dem unbeschränkten Führungszeugnis können auch noch zu einer Versagung der sprengstoff- und waffenrechtlichen Genehmigung führen. Auch wenn diese im weiteren Rechtsverkehr nicht mehr verwertet werden dürfen. 4. Der Ratschlag ins Blaue hinein einen kleinen Waffenschein zu beantragen, ist Bullenmist. Die Versagung wird ins Bundeszentralregister eingetragen. Tolle Wurst! Mein Ratschlag an den Threadstarter lautet: 1. Einsicht in die Auskunft zum unbeschränkten Führungszeugnis nehmen. Dieses wird nicht ausgehändigt, sondern man bekommt es nur einmal zu sehen und dann wird die Auskunft vernichtet. 2. Auskunft zum Staatsanwaltschaftlichen Verfahrensregister beantragen. Ist beides sauber, steht einem waffenrechtlichen Antrag nichts entgegen. Sind dort kritische Einträge enthalten, ist vor dem Antrag fachanwaltlicher Rat einzuholen. Gruß, frogger Google hilft: https://www.google.de/search?q=unbeschränkte+Auskunft+aus+dem+Bundeszentralregister&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b&gfe_rd=cr&ei=W1JoWf7-PPSA8QfW06uwBQ https://www.google.de/search?q=Auskunft+staatsanwaltschaftliches+verfahrensregister&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b&gfe_rd=cr&ei=oFJoWduaG_SA8QfW06uwBQ
  14. Moin! Ich habe ganz aktuell den fertigen Entwurf für das neue Waffengesetz 2018 im Internet gefunden: http://bit.ly/2tfrEx6 Da kann jeder nachschauen, was auf uns zukommen wird :-( Gruß, frogger
  15. Theoretisch denkbar ist natürlich eine Raparatur durch Totalaustausch aller Teile. Neue Waffennummern sind in der WBK eintragen zu lassen. Hat in meinem Bekanntenkreis immer funktioniert, wenn die Altteile der Vernichtung anheim gefallen sind. Klassisches Beispiel einer dann "nicht nummerngleichen Waffe". Beispiel anhand einer Sauer P226 S/N DAH7628, deren Griffstück defekt ist: Lösung1 Büma schickt defektes Griffstück zu Sauer und erhält ein Neues mit gleicher S/N zurück. Einfachste Lösung. Lösung2 Büma nimmt neues Griffstück mit S/N DAG2316 und vernichtet das alte Griffstück. Er trägt die neue Griffstück S/N in der WBK ein und der Besitzer muss das nur noch abstempeln lassen. Ein klärender Anruf bei der Behörde vorher kann nicht schaden. Ist kein Alltagsfall. Läufe und Verschlüsse können ja eh erworben werden, wie man lustig ist... frogger