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frosch

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  1. Die Frage des Munitionserwerbs bei Jägern wird deutschlandweit unterschiedlich gehandhabt: 1. Inhaber eines Jagdscheines können Munition kaufen, die sich zum Verschießen aus Langwaffen eignet. 2. Inhaber eines Jagdscheines können Munition kaufen, die sich zum Verschießen aus Langwaffen eignet und wenn es sich dabei um Kurzwaffenmunition handelt, nur dann, wenn der Jäger eine passende Waffe besitzt. 3. Inhaber eines Jagdscheines können Munition kaufen, die sich zum Verschießen aus Langwaffen eignet und wenn es sich dabei um Kurzwaffenmunition handelt, nur dann, wenn der Jäger eine passende Waffe besitzt; bei Kuzwaffenmunition gilt dies aber wiederum nicht, wenn der Jäger zusätzlich noch eine Kurzwaffe in passendem Kaliber im Besitz hat, für die keine MEB in der WBK eingetragen ist. (Verwaltungsgerichtsurteil aus Berlin). Munitionserwerbsscheine gelten in der Regel für den Erwerb 6 Jahre; Munitionsbesitz hingegen unbefristet. Munitionserwerbsscheine für Sammler und Sachverständige sind hingegen vollkommen unbefristet gültig.
  2. Moin! Ich habe noch nie Probleme mit der Echtheitsbestätigung von WBK´s seitens der Genehmigungsbehörde gehabt. Die Anfragen habe ich in dieser Art gestellt: Willi Wumme, geboren am in Böllersdorf, wohnhaft in Knallhausen, ausgewiesen mit PA Nr XXXXX -ausgestellt in Kreisstadt, beabsichtigt meine Waffe X Nr Y mittels der WBK Nz Z, ausgestellt von Ihrer Behörde, zu erwerben. Haben Sie Einwände gegen diese Schusswaffenüberlassung? Glücklicherweise lautete die Antwort in jedem Fall bisher: NEIN Im übrigen kenne ich auch die Konstellation dass Deutsche Bürger mit Wohnsitz in Deutschland Dänische Erlaubnisse haben. Diese haben aber den Nachteil auf 5 Jahre beschränkt zu sein. Das geht bis Schleswig runter... Gruß, frogger
  3. Fakt ist: In meinem Fall wäre ein öffentlich sichtbares Sympathisieren schon nur mit der AfD mein beruflicher Exitus für ca 80% meiner gewerblichen Tätigkeit. Nun gut, von den 20% könnte ich dann auch noch leben Großkunden würden sich sofort ohne weitere Nachfrage von mir trennen und öffentliche Aufträge wären auch Geschichte. Als ich mal für die Bayrische Justiz gearbeitet habe, wurde ich von vorne bis hinten gecheckt. Traurig war man, weil man im Internet zu meinem Klarnamen so gut wie nichts finden konnte... Fehlte nur noch, daß man mir das als Malus angerechnet hätte (Der Auftrag selbst hat aber super Spass gemacht und die Kollegen in München waren sehr nett). Daher verhalte ich mich im sichtbaren Bereich rein opportunistisch. Habe keinen Bock auf Stress. frogger
  4. Wenn Du sie selber schrottest, entledigst Du dich aber auch deines Anspruches aus enteignendem Eingriff.
  5. Moin! Bisher war es doch eher so, daß für Altbesitz von nunmehr nach Gesetzesänderung verbotenen Gegenständen BKA Ausnahmegenehmigungen oft erteilt wurden. Wird keine Ausnahmegenehmigung erteilt, dürfte ein enteignungsgleicher enteignender Eingriff vorliegen, der den Bund zur Entschädigung verpflichtet. Herumgezicke seitens des BKA ist mir für folgende Fälle bekannt: Jäger besaß eine PSM Pistole (Sammler haben Ausnahmegenehmigung erhalten). Auf Krampf hätte er wohl noch eine Genehmigung zum Besitz bekommen aber Schießen oder Führen wäre definitiv exkludiert gewesen. Repetierflinten mit zu kurzem Lauf oder Pistolengriff, der den Hinterschaft ersetzt. Hier wurden die Kameraden darauf verwiesen Lauf bzw Schaft oder beides zu tauschen. Aber bei Munition, Messern und anderen Sachen gab´s BKA Segen reihenweise... frogger
  6. Ich weiß nicht, ob es schon erwähnt wurde, dass es für Verfassungsbeschwerden den Grundsatz der Subsidiartät gibt. Bedeutet, dass man sich durch den vollen Instanzenweg hindurchgeklagt haben muss, bevor eine Verfassungsbeschwerde überhaupt die formalen Voraussetzungen zur Annahme erfüllen kann. 1. "Alte" Magazine müssen ja "nur" angemeldet werden. 2. Neue Magazine erworben ab dem 13.6.2017 werden verbotene Gegenstände, für die der Besitzer eine Ausnahmegenehmigung beim BKA beantragen kann. Durch dieses Konstrukt der Überleitungsvorschriften versucht man eine entschädigungspflichtige Enteignung zu vermeiden. Es wird ja niemandem etwas weggenommen. Defacto gibt es aber mindestens eine nachgelagerte enteignungsgleiche Wirkung dadurch, daß Magazine praktisch nicht mehr veräußert werden können und daß ein Weiterbesitz im Erbfall nicht mehr möglich sein wird. https://de.wikipedia.org/wiki/Verfassungsbeschwerde#Zulässigkeitsvoraussetzungen In dem Moment, wo es zu Auflagen oder der Verweigerung von Genehmigungen kommt, kann man gegen die entsprechenden Bescheide klagen. Hier ist der Instanzenweg einzuhalten, bis am Ende das nicht mehr anfechtbare Urteil der letzten Instanz steht. Nur gegen dieses ist dann die Verfassungsbeschwerde zulässig. Das Subsidiaritätsprinzip gilt auch für eine Verfassungsbeschwerde gegen ein Gesetz, es sei denn es würden Grundreche von erheblicher Bedeutung verletzt. Da in der Vergangenheit dieses gesetzgeberische Rezept mit den Überleitungsvorschriften (Verbot Vorderschaftrepetierflinten mit Pistolengriiff, Verbot bestimmter Messer, Verbot bestimmter Munition und Munitionsteile, Verbot von Kurzwaffen mit Zentralfeuermunition kleiner 6,35mm u.s.w.) so gut funktioniert hat, ist mir jetzt nicht so ganz klar, warum das bei den Magazinen anders sein soll? frogger
  7. Es steht eigentlich alles im Waffengesetz: 1. Bei (auch nachträglichem) Bedürfniswegfall kann die waffenrechtliche Behörde die Erlaubnis widerrufen 2. Derzeit wird das aber in der Regel für Sportschützen, die länger als 3 Jahre dabei sind, nicht geprüft, solange sie Mitglied in einem anerkannten schießsportlichen Verband sind. 3. Bei jahrzenterlanger Ausübung des Schießsports kann die Genehmigungsbehörde von einem Widerruf der waffenrechtlichen Erlaubnis für einzelne Waffen absehen, wenn zB für den ehemaligen Schützen "Erinnerungen" daran hängen. Für alte Jäger gilt Ähnliches. Lediglich Erbwaffen und Altbesitz vor 1974 sind da noch relativ sicher. Gruß, frogger
  8. Anlage 1 Abschnitt 1: Waffen- und munitionstechnische Begriffe, Einstufung von Gegenständen Unterabschnitt 1: 1.3 Wesentliche Teile von Schusswaffen und Schalldämpfer stehen, soweit in diesem Gesetz nichts anderes bestimmt ist, den Schusswaffen gleich, für die sie bestimmt sind. Danach müsste ein JJS Inhaber auch Langwaffen-Wechselsysteme, Läufe und Verschlüsse in beliebigem Kaliber kaufen können. Ob mit oder ohne vorhandene Grundwaffe - völlig egal. Die waffenrechtliche Praxis und Rechtsprechung hat für Schalldämpfer diese Gleichstellung nicht vollständig übernommen. Schalldämpfer für F Waffen (zB Luftgewehre unter 7,5 Joule) sind frei erwerbbar. (nach dem Alten Waffenrecht gab´s das nicht). Eigentlich hätten danach Jäger auch jetzt schon erlaubnisfrei Langwaffen-Schalldämpfer erwerben dürfen (meine persönliche Ansicht). Die höhere Verwaltungsgerichts-Rechtsprechung sieht das aber -leider- eindeutig anders. Frei nach dem Motto: Was wir nicht wollen, das darf nicht sein Für mich mit nicht überzeugenden Argumenten begründet. Und ich will noch einen 338er und 9,3er Lauf für meine Blaser im 30er Kaliber holen. Mal mein Amt fragen, wie die das sehen. frogger
  9. Genau das habe ich mir auch gedacht
  10. Rörenmagazin Selbstladeflinte: Also bei einer Benelli Siper 90 M3 gehen 6x76 oder 7x70 Patronen rein. Bei 7x70 ist "kaum noch Luft" Theoretisch: Bei 60mm gehen 8 und ab 50mm 9-10 Patronen. Bei 44mm wären´s dann aber schon 11 Patronen. Im CIP Datenblatt finde ich aber keine 44er... Und die 50er ist auch nur eine französische Gummipatrone. https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=7&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwid94mxsrTlAhUH3qQKHVAMCXwQFjAGegQIABAC&url=https%3A%2F%2Fwww.cip-bobp.org%2Fhomologation%2Fuploads%2Ftdcc%2Ftab-vii%2Ftabviical-de-page4.pdf&usg=AOvVaw3OfAbi5X8D_-vTo6MbSHiD l = 35.00 - 2.50 12/35 T (150 Bar) Knall Patrone? -Keine Ahnung l = 50.00 - 2.50 12/50 SAPL (90 Bar) Gummigeschoss l = 60.00 - 2.50 12/60 l = 65.00 - 2.50 12/65 l = 67.50 - 2.50 12/67 l = 69.80 - 2.50 12/70 l = 72.80 - 2.50 12/73 l = 76.00 - 2.50 12/76 l = 88.70 - 2.50 12/89 Gruß, frogger
  11. Schön wär´s. Schon mit den verschärften Zuverlässigkeitsregeln, wurden diese auch rückwirkend angewandt. -durchgefochten bis zum Bundesverwaltungsgericht. Noch gestern- zuverlässig Ab heute - Waffen abgeben... Viel Spass. Gruß, frogger
  12. Ich habe mal eben meine WBK´s gecheckt: Ich habe noch sportliche 3 Kurzwaffen und ein sportliches Unterhebelrepetiergewehr, die jünger als 10 Jahre sind. Der ganze jüngere Rest sind alles Jagdwaffen. Puuh... Sollte ein Kelch sein, der an mir vorbei geht. Diesmal noch. Mit den Magazinen - das ist Mega-Scheisse. Was soll denn mit den ganzen Magazinen nach 13. Juni 2017 geschehen? Alles verbotene Gegenstände mit BKA Ausnahmegenehmigung? Oder entschädigungsloses Abgeben? Wie wird der Erwerb vor 13. Juni 2017 nachgewiesen? wer hat seine Rechnungen denn alles aufbewahrt? Und bei Privatkäufen? Mal sehen, was sonst noch kommt. frogger
  13. Hmmh, nach meinem bescheidenem dafürhalten wurde hier auch dem Amtsermittlungsgrundsatz seitens der Behörde nicht genüge getan. Aber genau könnte man das nur bei Vorlage der gesamten Akte beurteilen. Gruß, frogger
  14. Insbesondere bei "interessanten" Auktionen mit einer Gebotsentwicklung, die offensichtlich nicht den Erwartungen des Verkäufers entspricht, habe ich in der letzten Zeit häufig einen sang- und klanglosen Auktionsabbruch erlebt, ohne daß der Grund mitgeteilt wurde, wenn ich bereits Höchstbieter war. Die Auktionsseite ist dann auch einfach nicht mehr aufrufbar, auch wenn man den Link hat. egun gibt keine Auskunft über das Wieso und die genauen Umstände des Abbruches. Einen dieser Burschen konnte ich mir aber schnappen Auktion beboten - ich war Höchstbieter, Auktion entwickelte sich wohl nicht so wie gewünscht, Auktion verschwand einfach so. Keine egun Benachrichtigung. egun Helpdesk nur allgemeines BlaBla. Vom Anbieter habe ich dann einfach ein anderes Kleinteil ersteigert, um die Anschrift zu bekommen. Dann gab´s einen bösen Brief mit meiner Schadensersatzforderung und einer Kopie meiner Rechtschutzversicherungspolice. Wir haben uns dann ganz unbürokratisch auf 250 Euro geeinigt. Für ihn ein guter Deal, standen doch ca. 700 Euro zur Disposition... frogger
  15. @Snoopy: Die beiden Polizisten haben bis jetzt geschwiegen. Ein schusstechnisches LKA Gutachten hat den Schützen ermittelt. Jetzt soll noch einmal der Versuch unternommen werden, beide Polizisten zu vernehmen. Ob sich der Nicht-Schütze noch auf StPO §55 berufen kann? Erstaunlich: Man liest nichts Substanzielles zu der angeblichen "Bedrohungslage", wegen der geschossen worden sein soll. Auch sonst ist in der Presse nichts zu lesen. frogger
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