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frosch

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  1. Mein Eindruck: Geschäft wird nebenbei geführt und man sollte Zeit haben... Letztlich aber korrekte Abwicklung. Der Shop ist weniger etwas für Amazon-Performance gewöhnte Käufer. Dafür hat er einige Spezialitäten und ob ich das jetzt oder in 2 Monaten bekomme, ist mir egal. frogger
  2. War das nicht die Geschichte mit den UZI Griffstücken (wesentliches Waffenteil in D, wenn Kuzwaffe -WaffG 2002) in Deko Teilesätzen? Der eine oder andere hatte sich dann auch noch im Netz darüber beklagt, dass er garkeine Teilesätze bei Türk gekauft hätte...
  3. Eine Minderung der Anforderungen für eine waffenrechtliche Genehmigung sieht das Gesetz weder für eine Zombie Apokalypse noch für eine Corona Pandemie vor. Im Gegenzug haben aber auch die Behörden ihr Funktionieren sicherzustellen. Bearbeitungszeit >3 Monate -> Klage. frogger
  4. Hilft: https://bit.ly/2VQu6L4
  5. Das steht alles en Detail in der angegebenen Quelle... Musst Du nur nachlesen.
  6. @Joseg: Sich vor Gericht wehren ist schwierig und der tatsächliche Ausgang ungewiss. Im Jahr 2015 gab es bei 739.487 Verurteilten nur 26.950 Freigesprochene*. Das entspricht 27,4:1. Nun male Dir mal aus, wie attraktiv bei solchen Zahlen eine Einstellung gegen Geldauflage ist. Du weißt vorher nicht, welchen Richter Du bekommst und tatsächlich wird von Richtern zu häufig irgendetwas gesund-argumentiert, wo ein normaler Mensch sagt, das kann nicht sein... Anders als zB ein Arzt, der auch in lebensbedrohlichen und zeitkritischen Situationen für alle seine Entscheidungen voll haftet, unterliegt der Richter für alle seine ohne wirkliche Zeitnot wohldurchdachten Handlungen und Urteile so gut wie garkeiner Haftung. Die einzige Ausnahme gibt es dort für dümmlichen und gröbsten Vorsatz. Alles Andere wird hingenommen. Auch gröbste Fehlurteile, die Leute jahre- oder auch jahrzehntelang ungerechtfertigt wegsperren. Hier sehe ich eine drastische Haftbarkeits (monetär) und Strafbarkeitslücke in unserem Recht. frogger * Professor Dr. Jörg Kinzig & Dr. Wolfgang Stelly - Der Freispruch: Vermeidbarer Irrtum oder Reibungsverlust der Gerechtigkeit? https://www.strafverteidigervereinigungen.org/Schriftenreihe/Texte/Band 41/Kinzig&Stelly_32_65_41SchrStVV.pdf
  7. Moin! Du hast das falsch verstanden: 1. Der Leibwächter hat 9 Monate kassiert. Bei ihm hat man die Munition gefunden. Wegen was genau er verurteilt wurde, wissen wir nicht. 2. Das Strafverfahren gegen Udo wurde nach §153 STPO eingestellt. Er gilt als unschuldig. Was er bezahlt hat ist eine GELDAUFLAGE. Kein Bußgeld, keine Geldstrafe. Er ist auch rechtlich nicht verpflichtet, die Geldauflage zu bezahlen. Das ist nur ein freundliches Angebot der Justiz. Zahlt er es nicht, bekommt er halt eine Verhandlung... Nicht mehr, nicht weniger. Für den Interessierten, wie es läuft: https://www.rudolph-recht.de/einstellung-gegen-geldauflage/ frogger
  8. Moin! Die 50000,-- muss man in Relation zum Einkommen sehen, wenn man berücksichtigt, was er so mit Liqueurellen, Mechandising und Musik verdient. Mir wäre es das wert... Ich denke, daß Udo in einem Prozess mit gutem Anwalt durchaus Chancen gehabt hatte. Aber wer will das schon probieren. frogger
  9. Die Frage des Munitionserwerbs bei Jägern wird deutschlandweit unterschiedlich gehandhabt: 1. Inhaber eines Jagdscheines können Munition kaufen, die sich zum Verschießen aus Langwaffen eignet. 2. Inhaber eines Jagdscheines können Munition kaufen, die sich zum Verschießen aus Langwaffen eignet und wenn es sich dabei um Kurzwaffenmunition handelt, nur dann, wenn der Jäger eine passende Waffe besitzt. 3. Inhaber eines Jagdscheines können Munition kaufen, die sich zum Verschießen aus Langwaffen eignet und wenn es sich dabei um Kurzwaffenmunition handelt, nur dann, wenn der Jäger eine passende Waffe besitzt; bei Kuzwaffenmunition gilt dies aber wiederum nicht, wenn der Jäger zusätzlich noch eine Kurzwaffe in passendem Kaliber im Besitz hat, für die keine MEB in der WBK eingetragen ist. (Verwaltungsgerichtsurteil aus Berlin). Munitionserwerbsscheine gelten in der Regel für den Erwerb 6 Jahre; Munitionsbesitz hingegen unbefristet. Munitionserwerbsscheine für Sammler und Sachverständige sind hingegen vollkommen unbefristet gültig.
  10. Moin! Ich habe noch nie Probleme mit der Echtheitsbestätigung von WBK´s seitens der Genehmigungsbehörde gehabt. Die Anfragen habe ich in dieser Art gestellt: Willi Wumme, geboren am in Böllersdorf, wohnhaft in Knallhausen, ausgewiesen mit PA Nr XXXXX -ausgestellt in Kreisstadt, beabsichtigt meine Waffe X Nr Y mittels der WBK Nz Z, ausgestellt von Ihrer Behörde, zu erwerben. Haben Sie Einwände gegen diese Schusswaffenüberlassung? Glücklicherweise lautete die Antwort in jedem Fall bisher: NEIN Im übrigen kenne ich auch die Konstellation dass Deutsche Bürger mit Wohnsitz in Deutschland Dänische Erlaubnisse haben. Diese haben aber den Nachteil auf 5 Jahre beschränkt zu sein. Das geht bis Schleswig runter... Gruß, frogger
  11. Fakt ist: In meinem Fall wäre ein öffentlich sichtbares Sympathisieren schon nur mit der AfD mein beruflicher Exitus für ca 80% meiner gewerblichen Tätigkeit. Nun gut, von den 20% könnte ich dann auch noch leben Großkunden würden sich sofort ohne weitere Nachfrage von mir trennen und öffentliche Aufträge wären auch Geschichte. Als ich mal für die Bayrische Justiz gearbeitet habe, wurde ich von vorne bis hinten gecheckt. Traurig war man, weil man im Internet zu meinem Klarnamen so gut wie nichts finden konnte... Fehlte nur noch, daß man mir das als Malus angerechnet hätte (Der Auftrag selbst hat aber super Spass gemacht und die Kollegen in München waren sehr nett). Daher verhalte ich mich im sichtbaren Bereich rein opportunistisch. Habe keinen Bock auf Stress. frogger
  12. Wenn Du sie selber schrottest, entledigst Du dich aber auch deines Anspruches aus enteignendem Eingriff.
  13. Moin! Bisher war es doch eher so, daß für Altbesitz von nunmehr nach Gesetzesänderung verbotenen Gegenständen BKA Ausnahmegenehmigungen oft erteilt wurden. Wird keine Ausnahmegenehmigung erteilt, dürfte ein enteignungsgleicher enteignender Eingriff vorliegen, der den Bund zur Entschädigung verpflichtet. Herumgezicke seitens des BKA ist mir für folgende Fälle bekannt: Jäger besaß eine PSM Pistole (Sammler haben Ausnahmegenehmigung erhalten). Auf Krampf hätte er wohl noch eine Genehmigung zum Besitz bekommen aber Schießen oder Führen wäre definitiv exkludiert gewesen. Repetierflinten mit zu kurzem Lauf oder Pistolengriff, der den Hinterschaft ersetzt. Hier wurden die Kameraden darauf verwiesen Lauf bzw Schaft oder beides zu tauschen. Aber bei Munition, Messern und anderen Sachen gab´s BKA Segen reihenweise... frogger
  14. Ich weiß nicht, ob es schon erwähnt wurde, dass es für Verfassungsbeschwerden den Grundsatz der Subsidiartät gibt. Bedeutet, dass man sich durch den vollen Instanzenweg hindurchgeklagt haben muss, bevor eine Verfassungsbeschwerde überhaupt die formalen Voraussetzungen zur Annahme erfüllen kann. 1. "Alte" Magazine müssen ja "nur" angemeldet werden. 2. Neue Magazine erworben ab dem 13.6.2017 werden verbotene Gegenstände, für die der Besitzer eine Ausnahmegenehmigung beim BKA beantragen kann. Durch dieses Konstrukt der Überleitungsvorschriften versucht man eine entschädigungspflichtige Enteignung zu vermeiden. Es wird ja niemandem etwas weggenommen. Defacto gibt es aber mindestens eine nachgelagerte enteignungsgleiche Wirkung dadurch, daß Magazine praktisch nicht mehr veräußert werden können und daß ein Weiterbesitz im Erbfall nicht mehr möglich sein wird. https://de.wikipedia.org/wiki/Verfassungsbeschwerde#Zulässigkeitsvoraussetzungen In dem Moment, wo es zu Auflagen oder der Verweigerung von Genehmigungen kommt, kann man gegen die entsprechenden Bescheide klagen. Hier ist der Instanzenweg einzuhalten, bis am Ende das nicht mehr anfechtbare Urteil der letzten Instanz steht. Nur gegen dieses ist dann die Verfassungsbeschwerde zulässig. Das Subsidiaritätsprinzip gilt auch für eine Verfassungsbeschwerde gegen ein Gesetz, es sei denn es würden Grundreche von erheblicher Bedeutung verletzt. Da in der Vergangenheit dieses gesetzgeberische Rezept mit den Überleitungsvorschriften (Verbot Vorderschaftrepetierflinten mit Pistolengriiff, Verbot bestimmter Messer, Verbot bestimmter Munition und Munitionsteile, Verbot von Kurzwaffen mit Zentralfeuermunition kleiner 6,35mm u.s.w.) so gut funktioniert hat, ist mir jetzt nicht so ganz klar, warum das bei den Magazinen anders sein soll? frogger
  15. Es steht eigentlich alles im Waffengesetz: 1. Bei (auch nachträglichem) Bedürfniswegfall kann die waffenrechtliche Behörde die Erlaubnis widerrufen 2. Derzeit wird das aber in der Regel für Sportschützen, die länger als 3 Jahre dabei sind, nicht geprüft, solange sie Mitglied in einem anerkannten schießsportlichen Verband sind. 3. Bei jahrzenterlanger Ausübung des Schießsports kann die Genehmigungsbehörde von einem Widerruf der waffenrechtlichen Erlaubnis für einzelne Waffen absehen, wenn zB für den ehemaligen Schützen "Erinnerungen" daran hängen. Für alte Jäger gilt Ähnliches. Lediglich Erbwaffen und Altbesitz vor 1974 sind da noch relativ sicher. Gruß, frogger
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