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DEVA Berlin - Schießstandmiete von 12.000 Euro pro Jahr auf 300.000 Euro pro Jahr erhöht!
mwe antwortete auf BallistikPro's Thema in Allgemein
"Das staatlich tolerierte Schützenwesen" und der private Legalwaffenbesitz sind Gradmesser für die Freiheit. -
Manche wollen nach einem guten Treffer diesen mit unzweckmäßigem Fokus reproduzieren: "Der nächste soll auch wieder eine 10 werden!" Statt dann kontinuierlich den Druck auf den Abzug zu erhöhen, warten sie, bis die Visierung genau auf der 10 ist und verreiẞen dann. Beim "Peng!", also im entscheidenden Moment, ist die Visierung dann schon wieder weit von der 10 entfernt. Also einen Halteraum verwenden. Bewegung der Visierung darin tolerieren. Wichtiger ist das kontinuierliche Erhöhen des Drucks auf den Abzug, so dass sich die Visierung beim Auslösen nicht bewegt. Und eben das kann und sollte man trocken üben. Außerdem: Wichtiger, als wo das Korn auf der Scheibe ist, ist, wo es in der Kimme ist. Mittig und gestrichen soll das Korn sein in der Kimme. Also kurz: Gleichmäßige Krafterhöhung auf den Abzug > Korn-Position in der Kimme > Korn-Position auf der Scheibe Einige priorisieren es umgekehrt. Und dann treffen sie schlecht. PS: Relevant ist auch, in welche Richtung man die Kraft vergrößert. Ich nehme mir vor, mit dem Abzugsfinger Richtung Nasenspitze zu drücken. Trocken trainieren, dass sich das Visierbild im Moment des Auslösens möglichst wenig ändert. Das Korn soll beim Auslösen nicht irgendwohin flutschen. Es soll mittig und gestrichen in der Kimme bleiben. (Mit meiner HK SFP9 schaffe ich das gut. Mit meiner Glock 19 weniger. Aber ich schaffe mit der Glock, im Schwarzen oder nah dran zu bleiben. Ich habe für beide ein Wechselsystem mit Leuchtpunkt-Visier. Damit sieht man es besonders fein, ich meine Abzugsfehler.)
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Dann ist es nicht eindeutig, ob es ein Schützenfehler ist. Kannst Du die Treffer ansagen? Das heißt, direkt nach dem Schuss sagen ohne auf die Scheibe zu sehen, wo die Visierung hinzeigte, als es "PENG!" machte. Das solltest Du können. Falls nicht: Man übt das anfangs am besten per Trockentraining, wobei es "Klick" statt "PENG!" macht. Das hilft fürs präzise Treffen, ist eine wichtige Grundtechnik. Hilft auch zu sagen, ob schlechte Treffer an einem selber oder an der Waffe liegen.
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Was meinst du mit "außerhalb der Ringe"? Wörtlich genommen hieße das: Noch nicht mal 1 Ring, also eine "Fahrkarte" oder nicht auf der Scheibe. Wohin weichen die "nachfolgenden 4" ab? Großteils nach links unten und Du bist Rechtshänder? Dann stündest Du als Verursacher in Verdacht.
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Interessantes Video dazu. Inwieweit es stimmt, weiß ich nicht; erscheint mir aber plausibel: Darin geht es auch um den Versuch, 1974 eine britische Prinzessin zu entführen. Der Ablauf in Kurzform (von ChatGPT): Der Angreifer Ball stoppt die Limousine, steigt bewaffnet aus und schießt Leibwächter Beaton schwer an. Beaton zieht seine Walther, feuert einmal zurück und verfehlt; danach hat die Pistole eine Zuführstörung. Ball schießt auch den Fahrer an, öffnet die hintere Tür und versucht, Prinzessin Anne aus dem Wagen zu ziehen. Beaton greift trotz seiner Verletzung erneut ein und wird noch zweimal getroffen; weitere Helfer werden ebenfalls beschossen. Mehrere Passanten greifen ein, besonders der Boxer Russell; kurz darauf trifft die Polizei ein und überwältigt Ball. Warum die PPK versagte: "Looking down he noticed the slide half closed. The second bullet of seven had failed to feed fully into the breech due to the magazine spring having failed to feed it into position.” “PC Hills spotted Beaton’s Walther on the ground and picked it up with the intention of having a crack at Ball, but he wasn’t firearms trained and even if he were the weapon’s unserviceable magazine spring had rendered it useless.” Quelle: mattjohnsonauthor.com/2025/04/16/51-years-ago-the-1974-attempted-kidnapping-of-princess-anne Demnach versagte sie wohl wegen einer ausgeleierten Magazinfeder. Meine Vermutung: Limp Wristing aufgrund der Verletzung kann auch ursächlich gewesen sein. Oder eine Kombination aus beidem. Fragen: Wie zuverlässig ist die PPK? Wie wahrscheinlich ist eine ausgeleierte Magazinfeder als Grund für die Störung? Weil die Störung bei der zweiten Patrone auftrat, halte ich das für nicht sehr wahrscheinlich. Denn zumindest da sollte die Federkraft noch hoch sein.
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Wir sind voll im Thema. Ein Meisterschütze ist einer, der 1. sicher und 2. präzise schießt und 3. bei einigen Disziplinen zusätzlich schnell. Wir haben wohl das Wesentliche dazu geschrieben, was "sicher" heißt und wie man die Sicherheit erreicht: Vor allem durch Einhalten der Cooper-Regeln. Von mir aus können wir jetzt gerne zu (2) und (3) übergehen. Am schönsten wäre natürlich, wenn die Meisterschützen unter uns ein paar ihrer Tricks verraten - Grundtechniken und fortgeschrittene Techniken. Wobei ich ja vermute, das Wichtigste ist, die Grundtechniken immer wieder einzutrainieren. Und sie auch unter erschwerten Bedingungen ausführen zu können. Auch das lernt man wohl am besten, indem man es oft übt.
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Ich habe gerade nachgesehen, wie genau das beim IPSC ist: bdsnet.de/ressourcen/downloads/bds_shb_ipsc_kurzwaffe_27_06_2025-klein.pdf: Also da ist Cooper-Regel 3 entsprechend abgeschwächt. Aber zusätzlich gilt beim IPSC die 90°-Regel. Also uprange darf man sich so einen Schuss nicht erlauben.
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Von wo ist diese Formulierung? Jeff Cooper im Original formulierte die Regel anders: "3. Keep your finger off the trigger until your sights are on the target." 2 m vor sich in den Boden zu schießen ist ein Verstoß gegen diese Regel. Bundeswehr, Schweizer Armee und US Army formulieren die Regel im Sinne von Cooper. Von mir aus kann man sie für das Sportschießen etwas abschwächen: "[...] bis die Mündung Richtung Hauptkugelfang zeigt." (Am Rande: Deine Interpretation von "wenn die bewusste Entscheidung zur Schussabgabe getroffen wurde" halte ich für fragwürdig. Aber es ist eine Schwäche dieser Formulierung, dass sie Interpretationsspielraum hat. Den hat die Formulierung von Cooper nicht.)
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Die Waffenhandhabung ist daran unsicher. Es ist ein Verstoß gegen mindestens eine der Cooper-Regeln, die beim Militär und Polizei so ziemlich weltweit gelehrt werden. Auch beim IPSC gelten sie, was ich gut finde. Dein Argument finde ich schwach. Mit einem entsprechenden Argument könnte man sagen, auf einer Rennstrecke ins Kiesbett zu fahren ist auch nicht unsicher. Oft wird dabei nicht viel passieren. Aber es ist eine Gratwanderung und kann auch schnell mal schief gehen. Besonders bei Leuten, die auch jagdlich oder dienstlich mit Waffen umgehen, fände ich so eine Waffenhandhabung schlimm. Draußen sind Querschläger noch gefährlicher, waren schon oft genug tödlich.
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Ich weiß. Aber oben habe ich es missverständlich formuliert, mein Fehler. Okay, dafür habe ich wohl zu wenig mit einer P7 trainiert. Den Punkt habe ich nicht ermittelt und verinnerlicht. Bei Präzi macht man ja Pause zwischen den Schüssen und entspannt sich dabei. Deswegen habe ich in den Pausen den Griff immer locker gelassen, so dass der Spannhebel ganz nach vorne kam. Bei schneller Schussfolge würde ich ihn gedrückt lassen; ich denke, das funktioniert gut.
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Ja, das erscheint auch mir widersprüchlich. Wie ein Formel-1-Fahrer, der andauernd ins Kiesbett oder gar in den Reifenstapel fährt. Der würde nicht mehr lange fahren und bezahlt werden. Ein guter Rennfahrer ist einer, der schnell und sicher fährt. Sonst wird es teuer oder gar tödlich. Ein guter Schütze ist einer, der präzise und sicher schießt. Beim dynamischen Schießen zusätzlich schnell.
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Der Vergleich hinkt. Klar, dass Ralley- und Formel-1-Fahrer schneller fahren. Aber bei der Sicherheit sind sie sogar besser ausgestattet. Entsprechend meine ich, die Sicherheitsregeln, ich meine die einfachen 4 Cooper-Regeln, sollten auch beim Sportschießen angewendet werden. Sonst kann es gefährlich werden und es kommt zu Fehlkonditionierung. Also schnell Schießen finde ich im Sport okay - aber bitte ohne Abstriche bei der sicheren Waffenhandhabung. Wobei ich aber auch meine, es sollte nicht unnötig kompliziert werden. Ich erachte die Cooper-Regeln als notwendig und hinreichend für die Sicherheit.
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Also sind unsere Erinnerungen an den Griff sehr ähnlich. Aber es gilt wie geschrieben nur für die M13-Ausführung. Die M8 liegt meiner Erinnerung nach gut in der Hand. Aber beim Präzischießen vor jedem Schuss den Spannhebel betätigen zu müssen, war nicht mein Ding. Ich kenne sie aber nur als Leihwaffe. PS: Laut meinen Motorrad-Handschuhen habe ich Größe 11. @Mausebaer, welche Größe haben Deine Pranken?
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Warum denn?
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Wegen Softair Pistole: Polizei schiesst 14 Jährigen nieder
mwe antwortete auf EkelAlfred's Thema in Allgemein
Naja, hat ja keinen objektiven Nachteil, oder? Soll wohl die Funktion haben, dass man sie im Wald leichter findet, wenn man sie verloren hat. Klar, dass man eine Pistole nicht verlieren sollte. Aber bei Sicherheit darf es etwas Redundanz sein ähnlich wie bei den Cooper-Regeln. PS: Nein, ich habe keine Waffe in orange. frankonia.de/p/walther/pistole-pdp-hatz-watz-pro-scs: