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Elo

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  1. Es gab mal einen Artikel in den Nachrichten 1/15 der IWÖ (Interessengemeinschaft Liberales Waffenrecht in Österreich) auf Seite 35: "Eine Bank, die keine Waffen will":
  2. Die Abgrenzung ist sicher immer schwierig. Wenn wir aber die Zweckbestimmung außer acht lassen und statt dessen nur auf die mögliche Eignung oder Verwendung als Waffe abstellen, ließe sich praktisch jedes massive Handwerkzeug als Waffe einstufen?
  3. Die Frage, ob eine Saufeder eine Waffe ist, läßt sich m. E. über § 1 WaffG beantworten: (siehe Hervorhebung) (2) Waffen sind 1. Schusswaffen oder ihnen gleichgestellte Gegenstände und 2. tragbare Gegenstände, a) die ihrem Wesen nach dazu bestimmt sind, die Angriffs- oder Abwehrfähigkeit von Menschen zu beseitigen oder herabzusetzen, insbesondere Hieb- und Stoßwaffen; b) die, ohne dazu bestimmt zu sein, insbesondere wegen ihrer Beschaffenheit, Handhabung oder Wirkungsweise geeignet sind, die Angriffs- oder Abwehrfähigkeit von Menschen zu beseitigen oder herabzusetzen, und die in diesem Gesetz genannt sind. Ist die Saufeder zum Einsatz gegen Menschen bestimmt?
  4. Die relevanten Regeln wurden eigentlich schon angesprochen, aber hier der konkrete Fall behandelt in den FAQ des NWR: 1. Jäger ist in Besitz einer WBK (Normalfall) ... 2. Der Jäger ist noch nicht im Besitz einer WBK („Jungjägerfall“) Bei diesem erwirbt der „Jungjäger“ ebenfalls unter Vorlage eines gültigen Jagdscheines bei Ihnen eine Jagdlangwaffe, aber er ist noch nicht im Besitz einer WBK und verfügt somit nicht über eine P-ID und eine E-ID. Dennoch können Sie auch diesen Prozess abbilden, da Ihnen hierfür ein eigener Überlassungsprozess zur Verfügung gestellt wurde: "Überlassung an Jagdscheininhaber, der noch nicht Inhaber einer waffenrechtlichen Erlaubnis ist". Hierzu benötigen Sie die Personaldaten und die Anschrift des Erwerbers. Da momentan die vom System generierten Hinweise nicht an die Behörden gesendet werden können, melden Sie bitte, zusätzlich zu der elektronischen Meldung an das Register, die Überlassung in schriftlicher Form an zuständige Waffenbehörde in altbewährter Weise. Somit besteht für die Waffenbehörden weiterhin die Möglichkeit zur Überwachung der gesetzlichen Meldefrist. Bitte beachten Sie, dass es in einigen Regionen zu Unterschieden kommen kann, wenn die jeweilige Landesregierung eine eigene Verfahrensweise festgelegt hat. Anmerkung: Denkt auch mal dran, daß einem Büchsenmacher nicht automatisch das allumfassende Verständnis für unser immer komplizierter werdendes Waffenrecht und alle damit einhergehenden Sonderfälle zufließt. Und mit dem NWR hat der Gesetzgeber (nach meiner bescheidenen Meinung) ein bürokratisches Monster erschaffen. Aber das ist ja im Steuerrecht und weiteren Bereichen ähnlich ...
  5. Ob der Schrank aus dem europäischen Ausland kommt, macht m. E. keinen großen Unterschied, da kann durchaus der Preis ein wichtiges Auswahlkriterium sein. Wichtig erscheint mir dagegen das verbaute Schloß, da ist ein Produkt von einem deutschen Unternehmen im Servicefall ein großer Pluspunkt. Erwähnenswerte Schloßersteller sind beispielsweise Kaba Mauer (jetzt Dormakaba) oder Carl Wittkopp. Das biometrische Verschlußsystem, das Hartmann in seinen Schränken anbietet, stammt z. B. von Wittkopp (FinKey). Und immer daran denken, es ist wie auch beim Auto – je mehr technische Finessen verbaut sind, um so größer der mögliche Reparaturumfang.
  6. Ich finde, daß die beiden Artikel ganz gut zeigen, daß sich auf der unteren (örtlichen) Ebene durchaus etwas positives bewirken läßt. Würde ein Bericht über den Schießsport in einer der großen Zeitungen stehen, würde das wahrscheinlich nicht ohne einen Hinweis auf "amerikanische Verhältnisse" oder ein Statement von einem unserer "Freunde" in der Politik abgehen. Und es geht um Basissport, nicht um olympische Medaillenchancen.
  7. Auf der Seite des Nordwestdeutschen Schützenbundes gibts unter "Aktuelles" den ganzen Artikel: https://www.nwdsb.de/index.php/aktuelles
  8. Auf der Webseite eines schweizer Händlers (MARTI Waffen AG 6340 Baar - Schweiz) wird ziemlich deutlich auf die Voraussetzungen hingewiesen: Munitions- und Waffenkauf mit einer Aufenthaltsbewilligung B Zitat: "ACHTUNG: Es ist nicht mehr möglich, nur mit einer Unbedenklichkeitsbescheinigung (zum Beispiel vom Bundesverwaltungsamt) und ohne entsprechende Waffenbesitzerlaubnis Ihres Herkunftslandes einen Schweizer Waffenerwerbsschein zu erlangen - Sie benötigen zwingend eine Waffenbesitzerlaubnis aus Ihrem Herkunftsland!" https://www.waffenmarti.ch/shop/waffenerwerb/31-antworten-fuer-auslaendische-staatsangehoerige-wohnhaft-in-der-schweiz.html
  9. Hallo! Dein SB würde wahrscheinlich gerne etwas schriftliches sehen. Versuche es hiermit, ist ein einschlägiges Werk, steht vielleicht sogar bei der Behörde: Zitat aus Heller/Soschinka Waffenrecht Handbuch für die Praxis 3. Auflage C. H. Beck München 2013 Randnummer 2537 Das Schießen mit geerbten Waffen ist unter Berücksichtigung der weiteren gesetzlichen Vorgaben nur dann zulässig, wenn die technischen Voraussetzungen der Waffe (z. B. Beschuss) erfüllt sind. Waffen, die infolge Erbfalls erworben wurden, dürfen auf eine Schießstätte mitgenommen werden. Denn auch Erben haben zuweilen ein Interesse daran, das Schießverhalten ihrer Waffe zu testen, etwa weil es sich um eine verkehrswesentliche und wertbestimmende Eigenschaft handelt. Es gibt dazu allerdings eine Fußnote, die auf die WaffVwV-B und eine weitere Randnummer verweist, ich kann das hier aber nicht alles auflisten.
  10. Hallo! Du hast die näheren Verhältnisse leider nicht näher beschrieben. Bist Du selbst der Hausbesitzer oder nur Mieter von einer der beiden Wohnungen? Unabhängig von der Frage der rechtlichen Zulässigkeit wäre es empfehlenswert, den Tresor an einem Ort aufstellen, an dem Du den Zugang eigenverantwortlich regeln bzw. beschränken kannst. Man stelle sich nur mal eine Aufbewahrungskontrolle vor, bei der die Kinder aus der Nachbarwohnung neugierig zuschauen und ein paar Tage später ihren Schulkameraden den interessanten Schrank vorführen.
  11. Noch als Ergänzung – da es ja Dein erster Antrag ist, kennst Du wahrscheinlich weder die Personen bei „Deiner“ Waffenbehörde, noch deren Aufgabenverteilung oder „Befindlichkeiten“. In Deinem Verein sollte es Leute geben, die mehr Erfahrung mit der Waffenbehörde haben und vielleicht mal für Dich dort nachfragen. Ich meine damit NICHT die, die einfach pauschal den Rat zur Klage geben.
  12. Hallo P 8X! Die Rechtsgrundlage für eine „Untätigkeitsklage“ wäre § 75 der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO): Ist über einen Widerspruch oder über einen Antrag auf Vornahme eines Verwaltungsakts ohne zureichenden Grund in angemessener Frist sachlich nicht entschieden worden, so ist die Klage abweichend von § 68 zulässig. Die Klage kann nicht vor Ablauf von drei Monaten seit der Einlegung des Widerspruchs oder seit dem Antrag auf Vornahme des Verwaltungsakts erhoben werden, außer wenn wegen besonderer Umstände des Falles eine kürzere Frist geboten ist. Liegt ein zureichender Grund dafür vor, daß über den Widerspruch noch nicht entschieden oder der beantragte Verwaltungsakt noch nicht erlassen ist, so setzt das Gericht das Verfahren bis zum Ablauf einer von ihm bestimmten Frist, die verlängert werden kann, aus. Wird dem Widerspruch innerhalb der vom Gericht gesetzten Frist stattgegeben oder der Verwaltungsakt innerhalb dieser Frist erlassen, so ist die Hauptsache für erledigt zu erklären. Wenn es allerdings nur an der Verfassungsschutzabfrage liegt, könnte die Behörde wahrscheinlich glaubhaft darlegen, daß sie die Verzögerung nicht zu vertreten hat (siehe Hervorhebung). Die Streitwerte vor den Verwaltungsgerichten sind nicht allzu hoch und die Gegenseite (Behörde) vertritt sich dort oft selbst, so daß von dieser Seite zwar durchaus Kosten, aber keine echten Rechtsanwaltsgebühren anfallen. Interessant ist der Untersuchungsgrundsatz - vereinfacht ausgedrückt, das Gericht ermittelt den Sachverhalt in eigener Verantwortung, der Kläger muss also nicht z. B. mit einem Beweisantrag etwas anstoßen. Trotzdem sollte man m. E. wirkliche Kenntnisse auf dem Gebiet haben oder einen Anwalt beauftragen , der auf dem Gebiet Erfahrungen hat. Für Verwaltungsrecht gibt es entsprechende Fachanwälte. Auf Waffenrecht spezialisierte Anwälte wurden hier im Forum ja schon häufiger empfohlen. Mein Rat wäre allerdings auch, zuerst einmal freundlich nachzufragen, waran es denn konkret liegt. Auch wenn hier oft auf die Waffenbehörden geschimpft wird, sind mir doch diverse Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter bekannt, die sich sehr um einen zügige Bearbeitung bemühen, aber durch andere Umstände ausgebremst werden.
  13. zur Versachlichung der Diskussion: WaffG § 13 (2) … Bei Jägern, die Inhaber eines Jahresjagdscheines im Sinne von § 15 Abs. 2 in Verbindung mit Abs. 1 Satz 1 des Bundesjagdgesetzes sind, erfolgt keine Prüfung der Voraussetzungen des Absatzes 1 Nr. 1 sowie des § 4 Abs. 1 Nr. 4 für den Erwerb und Besitz von Langwaffen und zwei Kurzwaffen ... (3) Inhaber eines gültigen Jahresjagdscheines im Sinne des § 15 Abs. 2 in Verbindung mit Abs. 1 Satz 1 des Bundesjagdgesetzes bedürfen zum Erwerb von Langwaffen nach Absatz 1 Nr. 2 keiner Erlaubnis. ... (9) Auf Schalldämpfer finden die Absätze 1 bis 4 und 6 bis 8 entsprechende Anwendung. Die Schalldämpfer gemäß Satz 1 dürfen ausschließlich mit für die Jagd zugelassenen Langwaffen für Munition mit Zentralfeuerzündung im Rahmen der Jagd und des jagdlichen Übungsschießens verwendet werden. Bundesjagdgesetz (Vorrang haben allerdings die Landesjagdgesetze) § 1 Inhalt des Jagdrechts (1) … auf einem bestimmten Gebiet wildlebende Tiere, die dem Jagdrecht unterliegen, (Wild) ... § 19 Sachliche Verbote (1) Verboten ist 2. a) auf Rehwild und Seehunde mit Büchsenpatronen zu schießen, deren Auftreffenergie auf 100 m (E 100) weniger als 1 000 Joule beträgt; b) auf alles übrige Schalenwild mit Büchsenpatronen unter einem Kaliber von 6,5 mm zu schießen; im Kaliber 6,5 mm und darüber müssen die Büchsenpatronen eine Auftreffenergie auf 100 m (E 100) von mindestens 2 000 Joule haben; ... d) auf Wild mit Pistolen oder Revolvern zu schießen, ausgenommen im Falle der Bau- und Fallenjagd sowie zur Abgabe von Fangschüssen, wenn die Mündungsenergie der Geschosse mindestens 200 Joule beträgt; Zur Erklärung für Nicht-Jäger: Die v. g. sachlichen Verbote gelten nicht immer pauschal, sondern ggf. nur für die aufgezählten Wildarten. Sog. Raubwild gehört beispielsweise nicht zum Schalenwild und damit gelten auch entsprechende Verbote nicht für Raubwild. Das wäre dann auch eine der wenigen jagdlichen Anwendungsarten für Kurzwaffenkaliber aus der Langwaffe. Allerdings zieht sich der Begriff der Langwaffe wie ein roter Faden durch den § 13 WaffG, insofern könnte sich bei einem explizit für KW hergestellten SD schon ein Problem ergeben [ (9) entsprechende Anwendung auf Schalldämpfer] Grundsätzlich ist das Thema des SD bei der Jagd ja noch relativ neu, wahrscheinlich wird es leider wie immer so laufen, daß irgendwann die Gerichte "auslegbare" Regelungen im Gesetz entscheiden ...
  14. Hallo! Ich frage aus wirklichem Interesse - auf welches Wild und mit welcher Laborierung setzt Du die .45 ACP jagdlich konkret ein? Fangschußtechnisch macht eine Langwaffe im Kurzwaffenkaliber ja wenig Sinn, weil sich da die Nachteile beider Systeme (größere Abmessungen und Gewicht bei geringerer Wirkung) vereinigen.
  15. Man kann die Diebstähle oder vielleicht besser die Wahrscheinlichkeit eventuell annähernd aus der polizeilichen Kriminalstatistik herauslesen. § 243 StGB Besonders schwerer Fall des Diebstahls (1) ... liegt in der Regel vor, wenn der Täter 2. eine Sache stiehlt, die durch ein verschlossenes Behältnis oder eine andere Schutzvorrichtung gegen Wegnahme besonders gesichert ist, 7. eine Handfeuerwaffe, zu deren Erwerb es nach dem Waffengesetz der Erlaubnis bedarf, ein Maschinengewehr, eine Maschinenpistole, ein voll- oder halbautomatisches Gewehr oder eine Sprengstoff enthaltende Kriegswaffe im Sinne des Kriegswaffenkontrollgesetzes oder Sprengstoff stiehlt. Fallzahlen für 2019 (die Ziffern vorne sind der zugehörige Schlüssel): Die Tabellen sind ziemlich umfangreich, weiß nicht, ob ich die richtig/vollständig lese. Eine Unterscheidung zwischen erlaubnispflichtig und erlaubnisfrei wäre interessant, mir aber nicht bekannt. Da "freie" Gas- und Signalwaffen ja auch vom Waffengesetz erfaßt werden, sind die sicherlich enthalten. 3**400 Einfacher Diebstahl von Schusswaffen - erfasste Fälle 197 300400 Einfacher Diebstahl von Schusswaffen - erfasste Fälle 103 310400 Einfacher Diebstahl in/aus Dienst-, Büro-, Fabrikations-, Werkstatt- und Lagerräumen von Schusswaffen - erfasste Fälle 17 335400 Einfacher Diebstahl in/aus Wohnungen von Schusswaffen - erfasste Fälle 77 4**400 Schwerer Diebstahl von Schusswaffen - erfasste Fälle 436 400400 Schwerer Diebstahl insgesamt von Schusswaffen - erfasste Fälle 18 400410 Besonders schwerer Fall des Diebstahls von Schusswaffen - erfasste Fälle 111 400420 Schwerer Diebstahl von Schusswaffen §§ 244 Abs. 1 Nr. 1 und 2, 244a StGB - erfasste Fälle 7 410400 Schwerer Diebstahl insgesamt in/aus Dienst-, Büro-, Fabrikations-, Werkstatt- und Lagerräumen von Schusswaffen - erfasste Fälle 36
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