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Andor

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  1. Das musst du mir erklären. Selbst bei Wettkämpfen, bei denen nicht gleichzeitig gestartet wird, habe ich bisher keine Probleme mitbekommen, die sich aus dem Aus- und Einpacken an der Schützenlinie ergeben (mit Lauf richtung Scheibe). Auch hierfür konnte mir bislang noch niemand eine nachvollziehbare Begründung geben, warum das erforderlich ist (abgesehen von irgendwelchen high-end Carbon Waffen).
  2. Nicht nur da. Hatte ich auch vor ein paar Monaten. Älterer Schütze legt KK Einzellader hin. "Mach bitte den Verschluss auf" "OK" ... "Oh, wo kommt denn die Patrone her?"
  3. Ich kenne das auch nur so, dass die Waffe erst an der Schützenlinie mit Lauf Richtung Scheibe ausgepackt und später wieder eingepackt wird. Sicherheit zeige ich dabei mittels roter Schnur aus beiden Enden des Laufes. Beim Einpacken entferne ich den Faden nach Kontrolle durch die Aufsicht wieder, schließe den Verschluss, schlage Richtung Scheibe ab und packe ein. Das ganze jetzt hinter die Schützen oder an den Eingang zu verlagern macht für mich keinen Sinn.
  4. Bei VL Wettkämpfen werden die Erlaubnisse normalerweise kontrolliert.
  5. Na ja, wenn ich von Juni bis November kein Pulver kaufen dürfte wäre das für mich schon ein Problem. Nein, aber wie geschrieben hängt das von der Kommunikation mit der Behörde ab. Und woher soll ich wissen, wie lange entsprechende Abfragen aktuell dauern? Bei meiner ersten Verlängerung war ich auch 3 Monate vor Ablauf auf dem Amt. Dort hat man mich dann gefragt, was ich schon hier wolle, ich solle am besten einen Monat vor Ablauf noch mal kommen. Das hängt wohl stark von der jeweiligen Behörde ab. Mir wurde von der Behörde auf meine entsprechende Nachfrage hin gesagt, dass ich ggf. sagen soll, dass die Erlaubnis zur Verlängerung auf dem Amt liegt.
  6. Zumindest bei meiner Behörde muss ich die Erlaubnis zusammen mit dem Antrag abgeben. D.h. man kann gar keine abgelaufene Bescheinigung haben. Wenn die Behörde dann lange für die Zuverlässigkeitsprüfung benötigt ist das sie Sache der Behörde, der Antrag wurde rechtzeitig eingereicht. Bei mir im Verein hat mal einer einen Tag vor Ablauf bemerkt, dass er vergessen hatte, die Verlängerung zu beantragen. Die Behörde hat das trotzdem akteptiert. Bei den Gebühren aktuell sehe ich es auch nicht ein, mehrere Monate Gültigkeit zu verschenken.
  7. Potentiell tödlich ist vieles. Deine Beiträge zeigen aber leider eine Denkweise, die mittlerweile auch bei vielen Politiker:innen vorherrscht: „Wofür ich keine Verwendung sehe und was dazu noch potenziell gefährlich ist, das kann weg.“ Wenn man sich auf diese Art der Diskussion einlässt, kann man nur verlieren, da sie vom falschen Ansatz ausgeht. Das Waffengesetz soll eigentlich evidenzbasiert regulierend eingreifen. Wenn ein Gegenstand, wie z. B. eine Armbrust, nachweislich jahrelang wenig deliktrelevant war, kann man damit nur schwer eine Verschärfung oder ein Verbot begründen. Ungeschickt ist es jedoch, bei der Einführung neuer Produkte in der Werbung deren Missbrauchspotenzial in den Vordergrund zu stellen und somit Argumente zu liefern.
  8. Welcher Behördenmitarbeiter spricht wen gegenüber von "ziemlichen Waffenanhäufungen" wegen der Eintragung von Einzelteilen im NWR? Wurde das in deinem beisein geäußert oder woher stammt diese Aussage?
  9. Hallo zusammen, gerade habe ich folgendes Video von LivingActive geschickt bekommen: Waffengesetz-Evaluierung 2026: Radikale Änderungen für Sportschützen & Jäger! Darin werden die angeblichen Pläne von Innenministerium und Polizei genannt. Dabei auch mal wieder: Verbot halbautomatischer Langwaffen mit Kriegswaffen - Optik und psychologische Eignungsprüfungen. Quellen hierfür werden im Video nicht genannt. Sind das konkrete, aktuelle Forderungen oder die schon lange gehegten Wünsche?
  10. Es zeigte sich auch schon in der Vergangenheit, dass man auch ganz ohne Fachwissen und Zugang zu Metallbau-Werkstätten Feuerwaffen bauen kann, sogar mehrschüssig:
  11. Bestreitet ja auch niemand. Nur: Herr Luty wollte so ziemlich das gleiche wie du erreichen mit vergleichbarer Argumentation. Realitätscheck: [ ] Luty hatte Erfolg und das britische Waffenrecht wurde dank ihm sehr liberal [ ] nicht
  12. Stimmt, ein Buch, geschrieben, um die Sinnlosigkeit des Waffengesetzes aufzuzeigen, indem man beschreibt, wie einfach sich Waffen selbst herstellen ließen (und was nicht wirklich so lief, wie gedacht). Keine Ahnung, wie man da von deinem Buch zu dem von Luty kommt ...
  13. Danke für das Teilen des Schreibens. Das deckt sich aber doch ganz gut mit meiner Argumentation. In dem Schreiben wird die Möglichkeit der Aufbewahrung in dem von dir beschriebenen Raum ja damit begründet, dass dieser höherwertiger als ein verschlossenes Behältnis (mit Schwenkriegelschloss, angeführt wegen der Munitionsaufbewahrung) sei. Ich hatte ja auch geschrieben, dass nicht jeder Raum zulässig wäre. Ein solches Schreiben gibt auf jeden Fall Rechtssicherheit.
  14. Da ist völlig richtig und du nennst auch die Begründung zu dieser Regelung. Das ist ansich auch noch richtig. Die Schlussfolgerung daraus aber nicht automatisch. Denn du hast dabei das oben richtig zitierte Wort "mindestens" unterschlagen. Und ein abgeschlossener Raum kann, wenn man "mindestens" berücksichtigt, durchaus die Anforderungen nach §36 Abs. 1 WaffG erfüllen: --> Verschlossener Raum ist sicherer als ein Behältnis --> höherwertiger --> mehr als Mindestforderung erfüllt. "Danach muss der Besitzer verhindern, dass Waffen oder Munition abhandenkommen oder Dritte sie unbefugt an sich nehmen" --> mit verschlossenem Raum erfüllt, schon deswegen, weil kein Ungefugter die Waffe einfach zusammen mit dem Behältnis an sich nehmen kann. Das trifft natürlich nicht auf jede Art von Raum und nicht auf eine komplette Wohnung zu.
  15. Kenne ich von vielen Vereinen zum Glück anders herum. Da sind die offiziellen Trainingszeiten alle informell und es werden viele Disziplinen gleichzeitig trainiert. Termine zum trainieren einzelner Diziplinen unter Wettkampfbedingungen werden separat vereinbart.
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