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Schwarzwälder

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  1. Die "immunity certificates" aus "Germany" machen in den USA die Runde, obwohl sie hierzulande noch gar nicht durch sind: https://video.foxnews.com/v/6145702282001#sp=show-clips (ab 01:40 bzw. "Germany": 2:01) Aber zum Thema: Die NRA hat unheimlich viel dafür getan, die Waffenläden in einer Reihe mit lebenswichtigen Geschäften zu platzieren (wie Apotheken, Lebensmittelhandel etc.). Die Coronaviruskrise darf dort alles - aber bloß nicht mit den 2nd amendment interferieren. https://www.nraila.org/coronavirus/ Und jetzt sind eben auch Mitarbeiter von Schießständen besonders geschützt: https://www.nraila.org/articles/20200329/president-trump-declares-gun-stores-critical Also: Das US Department of Homeland Security hat in seiner Leitlinie festgelegt, dass auch Waffenläden und Schießstände zur "kritischen Infrastruktur" gehören, die während COVID-19 Shutdowns NICHT geschlossen werden sollen! Gibt vielleicht auch Denkanstösse für Behörden anderer Länder
  2. Ich verstehe Dich voll und ganz. Zudem nicht jeder ein Handy hat. Lichtbildausweis oder Eintrag der Immunität in den Impfpass etc. sollte für Kontrollzwecke ausreichen. Die Mutationen könnten zum Problem werden. Die begrenzte Immunität ist ein Zweites. In China gab es Fälle von Wiederansteckung schon nach wenigen Wochen. Allerdings sind die Verläufe dann sehr mild und es wurde eine Ansteckung durch solche Reinfizierten m. W. noch nicht belegt. Trotzdem ist die Mutationsrate ein Thema. Das Konzept, den Pandemie Verlauf möglichst stark in die Länge zu ziehen, birgt das Risiko, dem Virus mehr Zeit für diese Mutationen zu geben.
  3. Vorsicht. Ich habe nirgends einer Tracking App oder RFID das Wort geredet. Aber: Ein Ausweis der Immunität (ggf. auch mit klassischem Lichtbildausweis statt App) wäre schon ne nützliche Sache. Das Coronavirus ist kein Hoax. Es werden noch viele Menschen dran sterben. Aber im Moment existieren mir viel zu viele Unklarheiten, man mutmaßt überall nur rum, selbst über die momentane Durchseuchungsrate gibt es keine verlässliche Infos. Daher MUSS getestet werden. Viel mehr als bisher. Kurzfristig ist das natürlich auch ein Risiko - weil man die falschen Schlüsse ziehen käönnte. Nur ein Beispiel: In der ersten Märzwoche 2020 wurden in ganz D im kassenärztlichen Bereich 35.000 Tests auf SARS-CoV2 gemacht. In der zweiten Woche 100.000 Tests. https://mobil.stern.de/amp/gesundheit/covid-19--so-oft-wird-wirklich-auf-das-coronavirus-getestet-9189186.html In der dritten Woche 266.000 Tests. Also jede Woche in etwa verdreifacht. Merke: Wenn man die Zahl der Tests exponentiell hochfährt, werden auch die Fallzahlen exponentiell steigen... Da darf dann keine falsche Panik getriggert werden. Aber am Ende hat man Klarheit: persönlich und epidemiologisch ... und viele könnten mit dieser Klarheit wieder schiessen gehen
  4. Es ist nicht das erste Mal, dass beim Schießen schärfere Anforderungen an die Sicherheit gestellt werden als bei anderen beruflich notwendigen Unternehmungen... Prinzipiell wird das Thema Hygiene aber unseren Alltag künftig mehr bestimmen als bisher - und ja, dem Thema muss man sich auch auf dem Schiessstand stellen.
  5. Da hast du recht. Die FDP hat am Samstag vorgeschlagen, dass man in Zukunft mehr Tests auf Immunität (Antikörper IgG, sowas, was auch der von mir erwähnte Schnelltest für rund 10 EUR/Test machen kann) durchführt und den Leuten dann auf ner App bescheinigt, dass sie immun sind und nicht mehr angesteckt werden können und auch niemanden mehr anstecken (z.B. mittels Rachenabstrich im PCR-Schnellverfahren, was nun auf den schnellen Cobas 6800/8800 von Roche möglich ist = hohe Testkapazität, superschnelle PCR-Ergebnisse in Stunden, nicht Tagen). https://www.roche.de/medien/meldungen/schneller-nachweis-des-neuartigen-coronavirus-5114.html Eckdaten: die ersten 96 Testergebnisse werden nach 3 Stunden ausgespuckt; das System schafft 4128 Tests/24h ! Im Prinzip kann man mit der App dann wieder normal am Wirtschaftsleben teilnehmen - und auch auf dem Schießstand schießen gehen. Es macht keinen Sinn, einen lockdown/Shutdown für diejenigen zu machen, die bereits mit Corona "durch" sind und immun sind. Ein PCR-Test kostet vielleicht 100 EUR und ein IgG/IgM Schnelltest 10 Euro - was kostet der Arbeitsausfall eines Arbeitnehmers im Schnitt - nur für einen einzigen Tag? Tests "lohnen" sich da fast immer! https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/corona-eindaemmung-fdp-will-gegen-corona-immune-menschen-per-app-ausweisen/25692274.html Mit der App wäre auch sowas wie die DM im Herbst wieder machbar!
  6. Die Berufsmediziner in D, der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte e.V. (VDBW) hat eine gute Info zu Coronaviren: Siehe auch auf dieser Seite wortwörtlich: https://www.lungenaerzte-im-netz.de/krankheiten/covid-19/schutz-vor-ansteckung/ Die Leute auf dem zitierten Schiessplatz https://gunforhire.com/clean/ in den USA liegen mit ihrem HEPA-Raumluftfiltersystem schon mal ziemlich richtig: So ein HEPA-Raumluftfiltersystem kann also die Virenlast im Raum ganz erheblich absenken, gerade auch bei Indoor-Schiessplätzen. 3 µm (wie der o.g. US Schiessstand) sind schon mal was, 2 µm sind besser und inzwischen gibt es HyperHEPA-Raumluftfilteranlagen, die Coronavren selbst dann rausfiltern können, wenn diese nicht in Tröpfchen eingehüllt sind. So teuer sind die Anlagen gar nicht: Dieses "HEPA" Gerät taugt bis 60 qm und filtert >99% aller Partikel ab 0,3 µm raus für 285 EUR (REAL) oder hier: https://www.amazon.de/Comedes-Lavaero-900-Luftreiniger-Luftqualitätssensor/dp/B07FQPWW32/ Dieses "HyperHEPA" Gerät taugt für 85 qm und filtert garantiert 99,5% aller Partikel ab 0,003 µm raus, ausdrücklich auch Viren + Bakterien: https://www.luftreinigerdepot.de/hepa-luftreiniger/luftreiniger-iqair-healthpro-250-ne-new-edition Man muss wissen, dass das Coronavirus in Aerosolen bis 3 Stunden lang stabil bleibt, siehe hier die neueste Studie: https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.03.09.20033217v1.full.pdf Auf Oberflächen hält es sich sogar bis 9 Tage: https://www.journalofhospitalinfection.com/article/S0195-6701(20)30046-3/fulltext Das heißt, wenn jemand einen Stand gemietet hat und heftig rumniest - oder auch nur seine Ausatemluft Coronaviren-Aerosole enthält, dann können andere Schützen, die den Platz später mieten, noch für einige Stunden über die Luft was abkriegen - und über die Oberflächen (Leihwaffen, Schiesstisch, Auflagen etc.) sogar für mehrere Tage... Diesen Umständen müssen Schießstandbetreiber in D künftig Rechnung tragen, denn die Virenproblematik verschwindet nicht so schnell, auch wenn der Shutdown hoffentlich vernünftigerweise in einigen wenigen Monaten beendet ist. Durch eigenes Verhalten kann man aber auch einiges zur Risikoabsenkung beitragen, siehe diese Tipps zu Corona von einem anderen USA-Schiessdstand: https://www.bulletcentral.com/coronavirus-shooting-range-gun-range-sport-shooting-hunting/ Wichtig: Leihwaffen jedes Mal mit mind. 70% Alkohol desinfizieren!
  7. Kannst Du so sehen. Dann kann man aber auch das ganze WO-Forum gleich mal runterfahren, denn so ziemlich jeder andere derzeitige Thread bei WO trägt der Covid-19 Krise noch weniger Rechnung als ausgerechnet dieser. Dann das Argument "Spaßschießen" (fehlt nur noch: Hobbyjagd, Sammlerwut etc.). Panem et circenses. Jeder braucht ein Hobby, ein Ausgleich zum Berufsalltag, zum Abspannen etc. Insofern hat jedes Hobby zunächst auch einen gesellschaftlichen Wert. Sportschießen steht da im Wettstreit mit anderen Hobbies und man tut unserer Sache keinen Gefallen, wenn man ein von vielen sehr ernsthaft betriebenes Hobby als "Spaßschießen" abqualifiziert, das man sehr gerne mal für ein paar Monate oder auch Jahre (warum nicht für immer?) verbieten könne/solle. Daneben geht es nicht nur um das Sportschießen, sondern den Schiesstandbetrieb an sich, den man auch in Zukunft, wenn in ggf. 1/2 Jahr die Sperren wieder aufgehoben sind, weiter sicher und gesund ermöglichen können sollte. Auf den Schützenständen sind ja nicht nur "Spaßschießer" unterwegs, sondern auch: Sportschützen, die ggf. olympisch trainieren die Vereine wollen auch Kinder und Jugendliche gewinnen, um deren Gesundheit man sich besonders Gedanken machen muss Jäger, die z.B. ihre neuen Gläser etc. sicher nicht alle mitten im Wald einschiessen sollten berufliche Waffenträger bzw. Waffentester, die sich auf den Ständen auch nicht "die Seuche holen" wollen Behörden, die auch nicht nach jedem Training 1-2 Leute krank sehen wollen etc. Insofern kann man sich um das Thema Hygiene auf dem Schiessstand schon mal Gedanken machen. Die USA rechnen mit 1,5 Jahren Dauer - das Robert-Koch Institut mit 2 Jahren Dauer - die Bundestagsdrucksache/Studie vom Katastrophenschutz geht sogar von 3 Jahren Dauer aus. Dementsprechend muss auf Infektionsgefahren geachtet werden. Eigentlich hat der Schiesssport gute Voraussetzungen für eine niedrige Ansteckungsgefahr im Gegensatz zu Kontaktsportarten/Ballsportarten etc. Aber trotzdem müssen die Vereine sich dem Thema stellen. Und nicht alles muss teuer sein. So wie einige hier alles ins Lächerliche ziehen, werden dann viele irgendwann dichtmachen müssen...
  8. Hallo Knight Wenn man Pläne ausarbeiten soll, muss man erstens das Budget wissen: Welchen Hygiene-Aufschlag wäre der einzelne Schütze bereit, als zusätzliches Aufgeld zur Standmiete zu bezahlen? ... und dann muss man auch wissen, was ggf. die gesetzlichen Vorgaben sind bzw. künftig sein werden (Sportstätten-Verordnungen allgemein bzw. Schiesstand-Verordnungen im Besonderen). Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Behörden bzw. auch die Parteien da einige Vorgaben mehr machen werden. Da zudem die Verhältnisse einzelner Schiessportanlagen (Indoor/Outdorr etc.) zu verschieden sind, wird sich kaum ein Generalkonzept für alle finden. Hier im Thread kann man aber ein paar Ideen sammeln, v.a. was günstig, einfach und effektiv ist. Einiges habe ich ja schon genannt.
  9. Schade, dass Du meinen Beitrag in diesem Thread mit einem Link zu einer Metaanalyse einer deutschen Studiengruppe nicht gelesen hast. Deren Artikel gibt derzeit die umfassendsten Untersuchungen zur Überlefbensfähigkeit auf unterschiedlichen Oberflächen wieder. Die Studie solltest Du mal lesen. Allerdings ist es in der Tat so, dass die Coronaviren nicht schlagartig wieder weg sind. Erst wenn etwa 70% der Bevölkerung durchimmunisiert sind (durch durchgemachte Infektion oder Impfung), besteht Herdenimmunität. Sofern das Virus bis dahin nicht signifikant mutiert ist... Bis dahin ist es natürlich wichtig, den Virenaustausch auf den Schießständen zu minimieren. Von dem US-Schießstand, den ich oben zitiert habe, kann man dabei einige Massnahmen abgucken: https://gunforhire.com/clean/ Raumluftfilteranlagen etc. installieren sich nicht von selbst. Desinfektionen ist "schiesstägliches Gebot". Auch sonst kann man sich über Installationen wie: Mit Füßen zu betätigende Wasserhähne (oder berührungslos durch Sensoren gesteuerte, wobei die bezügl. Legionellenbesiedlung auch nicht unproblematsch sind), Toiletten-, Licht- und Türautomatik etc. Gedanken machen. Leicht abwischbare Flächen/Böden etc. Personal!
  10. Willst Du mit Deinen [...] weiter machen? Gestern wurde ein Beitrag von [lass das!] Dieser Beitrag wurde zum Glück von der Moderation hier gelöscht, vor ein paar Stunden. [...]
  11. Es ist schon auch die absolute Länge, die der Hess. VGH sehr im Visier hatte, als er das berühmte Urteil von 2012 zu Anscheinswaffen https://openjur.de/u/436979.html :
  12. @300RUM: Du bist fast so lange bei WO wie ich. Wenn Du andere Meinungen bestimmter User nicht aushalten kannst, gibt es einen simplen Ignore Button. So schaffst Du Dir die WO Welt, wie sie Dir gefällt, und blendest alle User, mit deren Meinung Du nicht klarkommst, einfach aus. Total easy! [lass das!] Und zu meinen "konstruierten waffenrechtichen Problemen", die angeblich soo schädlich seien: Ich bin in der Tat in 2019 vielen auf die Nerven gegangen, weil ich die Formulierungen in´m neuen WaffG i.V.m. div. verwaltungsgerichtlichen Urteilen so brandgefährlich fand, da sie 12/18 für JEDE Waffe als Trainingserfordernis gebracht hätten. Viele bei WO wollten das so nicht sehen und warfen mir Panikmache vor. Im Herbst kam dann aber bei Gesprächen im Innenministerium raus, dass dies durchaus die Interpretation der Formulierungen sein könnte. Und erst ab da setzte dann noch eine Lobbyarbeit auch der großen Verbände DSB/BSSB ein, die diesen GAU verhindern konnten. Meine Panikmache war also voll berechtigt und war am Ende enorm nützlich gewesen. Das zuzugeben, da fehlt vielen halt die charakterliche Größe. Bei anderen Beiträgen geht es mir um das Aufdecken von Problemen und mehr Rechtssicherheit. Ich produziere keine waffenrechtlichen Verschärfungen, da ich keine Gesetze mache. Wenn etwas "grau" ist, dann will ich aber, dass es schwarz oder weiß wird, weil das langfristig für alle das Beste ist. Halblegales nutzt am Ende höchstens dem Verkäufer, der möglichst mühelos (z.B. ohne beim BKA nachzufragen) Kohle machen will. Dass Du mir "Schwarzseherei" hier beim Threadthema vorwirfst, ist auch interessant: Eine Reihe der User in diesem Thread ist der Meinung, dass es mit dem Schiessbetrieb-Stop erstmal nur ein paar Wochen dauere, und dann gehe es einfach weiter "nach Covid-19 ist vor Covid-19" Ich selber rede über eine DM in einem (rd.) halben Jahr und denke, dass davor nichts mehr groß geht und selbst die DM nur mit heftigen Hygienemassnahmen denkbar wäre. Dafür bin ich ein Schwarzseher. Nun gut. Eine dritte Gruppe hier hält selbst eine DM in 6 Monaten für undenkbar, auch mit noch so viel Tests und Hygienemassnahmen, und findet mein Ansinnen "unverantwortlich". Die finden Sportschießen ohnehin nur eine reine Spaßveranstaltung, die ruhig auch mal für ein paar Jahre runtergefahren werden kann. Ganz allgemein halte ich einen jahrelangen Shutdown für undurchführbar. Heute hat der Weltärzteverbandspräsident Frank Ulrich Montgomery da auch Bedenken angemeldet: Man kann keine 2 -3 Jahre "Lockdown" betreiben. Irgendwann werden daher in den nächsten Monaten die Massnahmen zurückgefahren werden müssen. Bislang setzte Boris Johnson in England auf die "Herdenimmunität" und hat die Schulen und auch Fußball und viele Großevents nicht geschlossen. Die Leute sollen sich ruhig anstecken, nur Risikogruppen müssten von vorneherein geschützt und isoliert werden (alte Menschen, chronisch Kranke, Immunkompromittierte). Wenn dann 60-70% in der Bevölkerung durchimmunisiert sind, ist die Pandemie gestoppt. So sein bisheriges, natürlich auch wirtschaftsfreundliches Konzept. Und wenn es dann wieder losgehen soll, darf man sich auch mal ein Beispiel aus den USA nehmen. Dort sind viele Schießplätze weiter voll in Betrieb. Da wo die Regierung Menschenansammlungen > 50 Leute verbietet, wird halt durchgezählt und pragmatisch erst wieder auf den Platz gelassen, wenn < 50 Schützen da sind. Zudem werden Desinfektionsmittel reichlich angeboten und verwendet. Ein kommerzieller Schiessstand in den USA mit 200 Leihwaffen wirbt sogar jetzt damit: https://gunforhire.com/clean/ Dafür, dass die Leute zwar nicht mehr ins Kino und zum Fußball gehen dürfen, aber auf dem Schießstand alles clean ist, tun die aber auch einiges: https://gunforhire.com/clean/ 3 stufige Raumluftfilteranlage mit HEPA-Filtern Waffen, Brillen und Gehörschutz wird nach JEDEM Gebrauch gründlich desinfiziert Oberflächendesinfektion JEDEN Tag gleiches gilt für WCs und Aufenthaltsräume antiseptische Seife überall Handdesinfektionsmittelspender usw. Ein solches System läßt sich nicht "über Nacht" einführen, da braucht es Vorarbeit und Vorplanung. Wenn es in einigen Monaten wieder losgehen soll, muss man sich diesen hygienischen Voraussetzungen JETZT schon stellen!
  13. Ich wollte nur sagen, dass ein jahrelanger Shutdown ggf. nicht übermäßig nützlich sein muss , um die Zahl der Toten zu reduzieren. Dennoch bin ich hier von einigen Monaten ausgegangen und habe für danach immer noch hohe Schutzmaßnahmen auch bei einer evtl. DM in einem halben Jahr vorgeschlagen. Dafür werde ich angegiftet. Ich sei unverantwortlich. Andere wie karlyman, Raiden u. a. gehen nur von wenigen Wochen oder "1-2 Monaten" aus, danach "weiter so", "vor Covid-19 ist nach Covid-19" etc. und nur ein einziger erbarmt sich und will einmalig vor dem Restart des Schiessbetriebes ein bisschen Desinfektionsmittel verwenden... Das finden viele toll, denn mehr Verantwortung braucht es als Schütze wohl nicht. Nun denn...
  14. Italien hat 5000 Intensivtherapiebetten, Deutschland immerhin 28.000 Hier die Kapazitäten hochzufahren, auch durch Zelte und Schnellbaumodule, Container etc. ist oberstes Gebot. Auch Aushilfen anlernen etc. Allerdings geht das RKI seit heute von 2 Jahren Pandemie Dauer aus. 60 Millionen Infizierte in 2 Jahren und davon 20% schwere Verläufe = 12 Millionen Kranke, die je 3-4 Wochen Dauer im Krankenhaus liegen. Macht bei optimal langsamer Ausbreitung etwa 500.000 schwere Verläufe jeden Tag. Das relativiert die Möglichkeiten dann doch sehr. Ich darf an das Szenario des Katastrophenschutzamtes erinnern, wonach bei 3 Jahren Coronavirus Epidemie 10 Millionen Menschen sterben, davon 2,5 Millionen Nichtinfizierte, die wegen anderer lebensbedrohlicher Erkrankungen nicht mehr behandelt wurden. Die hatten eine 10% Mortalität angenommen. 10% von 60 Millionen Infizierten wären aber nur 6 Millionen Tote. Und Mutationseffekte mit zunehmender Aggressivität des Virus bei künstlich (Lockdown, Shutdown, Grenzen zu, Massenquarantäne etc.) verlängertem Pandemie Verlauf wurden in dem Modell der Katastrophenschutzbehörde womöglich nicht ausreichend berücksichtigt...
  15. Es wird am Ende fast jeder angesteckt. Zumindest ein großer Teil der Bevölkerung. Ich hatte einige Ansatzpunkte dargestellt, warum es nicht nur Vorteile bringt, die Pandemie möglichst lange hinzuziehen. Diese Überlegungen und Erkenntnisse basieren auf neuesten Studien. Eine wird im Lancet publiziert. Witzigerweise haben Kollegen den Autoren die Veröffentlichung vorgeworfen. Alles, was das Konzept eines längeren Shutdowns in Frage stellt, soll gefälligst verschwiegen werden. Und der Innenminister Herr Pistorius will die freie Meinungsäußerung in diesem Bereich mit dem Strafgesetzbuch drastisch einschränken. Shutdown bis die FDGO umgebaut ist? Spannende Zeiten.
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