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Flügellanze, Spatha, Sax
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Leistungen von Asgard
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WO- typisch nur ein Satz rausgepickt, den Rest ignoriert und irgendwas drum herum konstruiert. Wann geht das in die zugenagelte Rübe rein?? Kern des Ganzen ist die offensive Vermarktung dieser Waffen als Gerät für "Home Defense" und dass damit nicht die Abwehr eines Einlass begehrenden Rehs gemeint ist weiss jeder, der nicht zu blöd ist 1 und 1 zusammen zu zählen. Es wird von den Verkäufern nur nicht offen gesagt. Dass die gegen Registrierungspflichten und/oder Verkaufsbeschänkungen wettern ist ebenso klar. Es zerstört ein Geschäftmodell. Meinetwegen. Dann ist das halt so. Wir hatten schon wegen eines Videos, von dem "versehentlich" der Schluss nicht gezeigt wurde, eine WaffG- Verschärfung.
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Nochmal die Frage, selbst wenn wir uns damit im Kreis drehen. Wozu dient eine Jagdarmbrust in einem Land, das nicht mal die Bogenjagd erlaubt? Gut, durch die Argumentationskette liegt der Schluss nahe, dass sie zum Schuss auf Menschen verkauft werden. Natürlich nur zur "Home Defense". Ein guter handlicher Feuerlöscher erfüllt den gleichen Zweck. Vor allem ohne das Risiko eine tödliche Verletzung eines doch mehr hypothetischen Gegenübers zu verursachen. Egal. Ist letztlich ein sinnloses Thema. Die Verschärfung wird kommen, die freie Verkäuflichkeit aufgehoben und dann gehen die Dinger den Weg all dessen was für "Home Defense" angeschafft wurden. Irgendwo in den Schrank, Keller, auf den Dachboden, eingepackt verstaut. Und nach der Verschärfung gilt es für einige ein neues Betätigungsfeld suchen. Oder glaubt hier irgendwer daran, der Gesetzgeber ließe sich von irgendwelchen Stellungnahmen oder dem Geschreibsel in Social Media beeinflussen?
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"Effektive und tödliche Distanzwaffe" Nein. Genau das ist sie nur auf unbewegliche, ungepanzerte Ziele. Heimtückisch, unerwartet aus dem Hinterhalt auf arglose Ziele. Dann funktioniert das Ding. Solche Sprüche kenne ich sowas von. Ebenso die belämmerten Gesichter wenn die "ich habe eine super duper Armbrust, die unüberwindliche, alles durchdringenden Waffe" an einem einfachen Harnisch kläglich scheitert. Bewegte Ziele mit der Armbrust treffen? Viel Spaß. Das bedeutet tägliches Training und selbst dann ist ein Wirktreffer nicht garantiert. Ach halt, ihr kauft ja in einem Land, in dem nicht mal die Bogenjagd erlaubt ist, die Jagdspitzen gleich mit, die einen hohen Blutverlust selbst bei einem Extremitätentreffer garantieren. Schutz durchschlagen? Phantasiert mal schön weiter. Wir beschossen in mehreren Versuchen mit unterschiedlichen historischen und modernen Armbrusten einen ganz normalen, von einem Profi nachgefertigten historischen Brustpanzer bis hoch zu einer 350 lbs mit Winde gespannten Armbrust. Alle Bolzen prallten ab oder zersplitterten. Das gab nicht mal eine Delle. Moderne Westen durchdringen? Sowas kann nur von jemandem kommen, der über Angriffe auf Schutzwestenträger nachdenkt. Hier sind echt seltsame Gestalten unterwegs.
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Ich weiss ziemlich genau was historische (bzw. deren Repliken) und moderne Armbruste leisten und welche Überfähigkeiten ihnen angedichtet wurden (und werden). Aus genau diesem Grund halte ich es für sehr wichtig, die modernen Dinger eben nicht länger ohne jegliche Kontrolle an jeden Dahergelaufenen zu verkaufen. Zum Rest schreibe ich mal lieber nichts.
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Es wäre schön wenn hier alle die Füße still halten bis gesicherte Erkenntnisse vorliegen. Nein @mühli, Boulevardpresse ist keine seriöse Quelle.
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Wie schön wenn wenigstens die Vorverurteilungsmasche funktioniert. Nichts bekannt, keiner weiss was Genaueres, doch @harry tasker weiss dass "die Behörden" die Schuldigen sind. Meine Güte. Einfach mal die Finger von der Tastatur lassen ist wohl zu viel verlangt.
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@BJ68 Gute Frage die ich dir gern beantworte. Auf Themenvolksfesten im Setting "Mittelalter" schauen die Behörden mittlerweile sehr genau hin. Einmal weil es sehr viele Zeitgenossen mit der kreativen Auslegung des 42a sehr übertrieben, im Weiteren ist es der geänderten Gesetzeslage geschuldet. Die Veranstalter bekommen die Durchsetzung des Waffenverbotes in das Pflichtenheft geschrieben. Waffen iSd WaffG waren auf Märkten schon immer verboten, Messer bis 12cm wurden toleriert. Mittlerweile nicht mehr und das führte zumindest bei sehr vielen grobmittelalterlich ausstaffierten Marktgängern zu Unmutsäußerungen. Gerade am vergangenen Wochenende besuchte ich eine Veranstaltung vor der über Wochen in der Werbung zur Veranstaltung explizit auf das Verbot jeglicher Bewaffnung, auch der mit Nachbildungen ohne jegliche Waffeneigenschaft, hingewiesen wurde. Etliche Besucher wollten behördliche Auflagen sowie die Bestimmungen des Veranstalters (er ist in der Haftung, nicht Torben "Ragnar Ullerslev" Müller) nicht akzeptieren, meinten dennoch wie "Groknak der Barbar" ausstaffiert auflaufen zu müssen. Großes Wehklagen als sie ihr Geraffel wieder ins Auto bringen mussten. Eine Ausnahme gilt für die gemeldeten Schaukämpfer. Sie dürfen ihre stumpfen Waffensimulatoren im Training und Gefecht nutzen, auf dem eigentlichen Marktgelände sind sie untersagt.
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Du nennst es "mit Ach und Krach" ich nannte bewusst diese vier Beispiele. Denke darüber nach warum. Erfurt, Emsdetten, Winnenden, Coburg, Bremerhaven (die Tat wurde mit einer Armbrust begangen). Für den Gesetzgeber reichten ebenso wenige, leider prominentere, wenn man das so sagen darf, Anlässe das WaffG signifikant mit letztlich wenig Sicherheitszugewinn zu verschärfen. Danke für die Aufklärung des beruflichen Hintergrundes. So wird die Intention klar. Es geht letztlich, lässt man die weitschweifig umgebenden Worte weg, doch nur ums Geschäft. Im Stadtmuseum Visby liegen einige menschliche Schädel und andere Knochen, in denen Jahrhunderte nach der Schlacht immer noch die weniger tödlichen "glatten" Armbrustbolzen, besser gesagt deren Spitzen, stecken. Steht man davor, sieht die Massen an Bolzenspitzen an der Wand, den Vitrinen und denkt etwas darüber nach, kommen einem öfters gehörte Relativierungen wie Hohn vor. Um einen Menschen mit einer Armbrust zu töten oder zumindest schwer zu verletzen braucht es keine Jagdspitzen. Du weißt es, ich weiss es. Aber hey- was soll es. Es ist nur Geschäft. Dennoch danke dafür, dass du so offen darüber redest.
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@JoergS Wurdest du persönlich namentlich angesprochen weil du hier Forderungen erhebst? Fühlst du dich von meinem Beitrag angesprochen? Ich weiss nicht mal wer du bist. Es geht um die Deliktrelvanz? Mai 2019 Passau/ Wittingen Juni 2023 Peine Dezember 2024 Bad Zwesten März 2026 Bordesholm Gegenüber 2020 eine Zunahme. Oder etwa nicht? Die Dinger sind tödlich, sie sind frei verkäuflich und es war absehbar, dass der Gesetzgeber irgendwann eingreift. Natürlich kenne ich das Übliche "ist (noch) erlaubt, Angebot und Nachfrage" usw etc pp. Der Markt ist da, er wird bedient. Noch. Vielleicht kann mir dennoch jemand schlüssig erklären zu welchem Zweck in einem Land, in dem nicht mal Bogenjagd zugelassen ist, jagdliche Armbruste verkauft werden, die selbst auf Bogenschießplätzen (zumindest denen die ich kenne und das sind einige) eher nicht gern gesehen werden. Oder Armbruste verkauft werden, die ihren Verwendungszweck im Namen tragen. "Assassin" heißt wenn mein Englisch nicht ganz eingerostet ist "Attentäter". Klar doch, alles nur ein Missverständnis, da hat die Marketingabteilung über die Stränge geschlagen. Und das ist für mich Geschäftemacherei. Wohl wissend, dass es für diese tödlichen Geräte in Deutschland genau NULL Einsatzzwecke gibt, werden sie dennoch an jeden verkauft der sie haben will und über der gesetzlichen Altersgrenze liegt. Also bitte: für was? Zu welchem Zweck? Bitte nicht die üblichen Allgemeinplätze, bitte etwas Aussagekräftiges, damit ich einen Sinn darin, abgesehen vom "haben wollen" Faktor, sehe. Bitte keinen Whataboutism. Erst recht nicht dieses ewig gleiche Gerede von "Home Defense". Das kenne ich zur Genüge. Dafür taugt mE jeder handliche Feuerlöscher besser als eine Armbrust sollte es doch jemand unerwartet an der Haustür vorbei schaffen. Oder die gute alte Bratpfanne. Nebenbei: die meisten unerwünschten Hausbesuche finden dann statt wenn ihr auf Arbeit, beim Einkaufen oder im Urlaub seid. Da nützt das zugriffsbereit deponierten Pfeilabschussgerät mal so rein gar nichts.
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Abgesehen von dem üblichen Spam, vom Thema abkommen, Herumgiften, "der Staat ist phöse" sind in diesem Thema einige interessante Ansätze enthalten. Ob Armbruste verboten, registrierungspflichtig oder was auch immer werden sei mal dahin gestellt. Deliktrelvanz war über Jahrzehnte nahezu Null, das stieg erst an, als gewissenlose Geschäftemacher diese Dinger als Nonplusultra für die kommende Zombie-Apokalypse oder was jeder für sich als solche annimmt anpriesen. Und sehr gut verkauften. Das die Dinger naturgemäß ebenfalls an Bekloppte gingen, denen nicht mal ein Butterbrotmesser anvertraut werden sollte, dürfte als gesichert gelten. Angesichts eines möglichen Verbots werden diese Pfeilbeschleuniger genau den gleichen Weg gehen wie die immer gern postulierten zig Millionen illegaler Schusswaffen. Irgendwo im Schrank, Keller, Dachboden gut eingepackt ihr Dasein fristen und irgendwann beim Regeln des Nachlasses entweder auftauchen, fachgerecht entsorgt oder erneut stillschweigend verschwinden. Irgendwann "braucht man sowas vielleicht doch mal". Sehr viel interessanter ist tatsächlich der Gedanke des 3D- Drucks. Damit beschäftige ich mich mittlerweile eine gewisse Zeit. Mit einer guten CAD-Software lässt sich alles erstellen. Die Leistungsfähigkeit und Preisentwicklung der heutigen Drucker entspricht den früheren PC. Erst exorbitant teuer und vergleichsweise leistungsschwach, heute sehr günstig und eine Rechenleistung die sich hinter früheren Großrechnern nicht verstecken braucht. Mit den Druckern sieht es ebenso aus. Vor wenigen Jahren noch teuer, sehr fummelige Bedienung, anfällig, nur kleine Druckbereiche usw. Heute kann ein normaler Drucker für den Hausgebrauch mehrere Filamente gleichzeitig verarbeiten und verfügt über Druckraumgrößen, die es ermöglichen Teile "in einem Guss" zu drucken. Mit einem passend zur späteren Verwendung gewählten Filament ist praktisch alles druckbar. Es kann, sollte dieser Bereich ähnlich dem der für bestimmte Chemikalien, Grundstoffe und Halbzeuge reguliert werden, möglicherweise auf eine Regelung für Filamente hinauslaufen. Zumindest auf die Vorlage eines Endverbraucherzertifikats für bestimmte Filamente aus der Gruppe der Hochleistungspolymere. Mit PA-CF, PA-GF, PEKK oder PEI kann jeder ziemlich druckfeste Gegenstände im Drucker erzeugen. Ganz besonders wenn sie nur einmal funktionieren müssen.
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Bei einer Geiselnahme während eines missglückten Bankraubes stirbt ein Mensch und ihr habt nichts besseres zu tun als euch über Pipifax auszulassen. Reife Leistung. Und ja, ein Ringpanzer, in diesem Fall aus Titan, sieht tatsächlich so aus wenn keine zusätzliche Kleidung darunter getragen wird.
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Aufbewahrungsverstoß - Entzug der Waffenrechtlichen Zuverlässigkeit
Asgard antwortete auf ALBA's Thema in Waffenrecht
Hi, zum letzten Beitrag eine Frage (war hier ziemlich lange nicht aktiv). Die Aufbewahrung von Waffen in den alten nach A und B klassifizierten Behältnissen ist nur zulässig, wenn diese bereits vor dem Stichtag der Aufbewahrungsänderung besessen UND den diese den jeweiligen Behörden bekannt waren. Sobald an einen anderen Wohnort umgezogen wird, muss zwingend ein Behältnis nach 0 oder 1 beschafft werden obwohl bereits eine zuvor zulässige Aufbewahrung bestand? Wo kann das nachgelesen werden? -
@Cannon Balls Wie eilig ist es denn? Die Standarddinger aus den indischen Werkstätten passen nicht? Im Zweifel setzt Du dich am kommenden WE ins Auto und fährst nach Haithabu zum Ostermarkt. Dort sind garantiert Schmiede anwesend mit denen du reden kannst. @Tatonka An dem Ding ist sehr wahrscheinlich nichts uralt, schon gar nicht Antik. Ziemlich gleich aussehende Stücke kommen in Massen von einem polnischen Händler. Wobei das nichts zu sagen hat. Form follows function.
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Öffentliche Veranstaltungen und die Definition des Begriffes "Brauchtum"
Asgard antwortete auf Asgard's Thema in Waffenrecht
Halten wir zusammenfassend fest, dass es unter dem Oberbegriff "Brauchtum" im Zusammenhang mit kommerziellen Mittelaltermärkten derzeit keine eindeutige Regelung im Hinblick auf das Führen von (oft historischen Vorbildern nachempfundenen) Waffen iSd WaffG gibt. Somit obliegt es letztendlich dem Veranstalter was er für die Besucher an mitgeführten Waffen zulässt. Zur Ehrenrettung sei gesagt, dass mir kein Themenmarkt bekannt ist an dem es zu Auseinandersetzungen der Teilnehmer unter Einsatz der mitgeführten Hieb- und Stichwaffen kam. Trotz des tlw martialischen Auftretens ist die Mittelalterszene meiner Erfahrung nach neben der der Heavy- Matal Sezene die friedlichste die mir bislang unter kam. Somit tauchte diese noch nicht auf dem Schirm des durchaus übergriffig regulierenden Gesetzgebers auf. Danke für die konstruktive Unterstützung.- 37 Antworten
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Öffentliche Veranstaltungen und die Definition des Begriffes "Brauchtum"
Asgard antwortete auf Asgard's Thema in Waffenrecht
Liber de Coquina Italien, Forme of Cury England. Die Komplettverwertung des Schlachttieres war im Gegensatz zu heute vollkommen üblich. Könnten wir nun wieder zum Thema "Brauchtum im Sinn des WaffG" zurück kommen? Für Kochrezepte gibt es hier aus der Erinnerung heraus einen Thread.- 37 Antworten
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