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Leistungen von chief wiggum
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Ich kenne es so, dass die Vereinsmeisterschaft VORHER beim BDS eingereicht und von dem genehmigt werden muss, um als offizieller Wettkampf, auch mit Teilnahmenachweis gegenüber Behörden zu gelten. Meine aber im Hinterkopf zu haben, dass Abweichungen von der Sportordnung durchaus genehmigungsfähig sind, zumindest theoretisch. Kommt halt drauf an, in wieweit die abweichen. Vielleicht probieren wir das im Herbst sogar mal aus. Ich denke da z.B. an 50 m UHR auf die 100 m Scheibe. Da vielleicht mal, anstatt der Ringescheibe, auf eine Büffel- oder Elchscheibe. Ich werde es euch wissen lassen, wenn es soweit ist.
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Ich kenne nicht nur LWB, sondern sogar Vereinsvorstände/Schützenmeister, die das nicht wissen. Ich kenne auch Leute, die Überkontingentwaffen verkaufen mussten und das wahrscheinlich hätten vermeiden können, wenn die einfach auf unserer, als offen ausgeschriebenen Vereinsmeisterschaft und noch irgendwo anders in der Nachbarschaft mitgeschossen hätten. Also aus BDS-Sicht. Das Bezirk und Land je nach Disziplin schwierig geworden ist, weil vor allem nach Corona z.T. total überlaufen mag stimmen, aber gerade dieser Verband bietet ja von den Behörden akzeptierte Möglichkeiten.
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Neue Kurzwaffe für die Bundeswehr CZ in der engeren Auswahl
chief wiggum antwortete auf Thema in Allgemein
Was Fallsicherheit angeht, erinnere ich mich an eine Geschichte mit der Walther P5. Da ist einem Polizeibeamten die Pistole aus dem Holster gerutscht (ich glaube beim Einsteigen in ein Auto), ein Schuss hat sich gelöst und ihn tödlich getroffen. Man hat dann mit der Originalwaffe und mit anderen P5 versucht, diesen Fall nachzustellen (sogar mit dem original Bordstein), es aber nie wieder geschafft auf diese Weise eine Schussauslösung zu erreichen. Trotzdem wurde die Fallsicherheit der P5 nochmal nachgebessert. Meine persönliche Meinung: Auch wenn es für die Betroffenen und deren Umfeld natürlich tragisch ist - es gibt den sogenannten statistischen Verlierer. Den um jeden Preis zu vermeiden, führt irgendwann zu unverhältnissmäßigem Aufwand. Uncle Sam war und ist teilweise noch seit 1911 mit einer Pistole im Einsatz, die systemimmanent nicht völlig fallsicher ist. Bis heute nicht. -
Erlaubnis Waffen geladen zu Hause/in den Geschäftsräumen tragen?
chief wiggum antwortete auf Karlfried54's Thema in Waffenrecht
Man muss sich da nichts vormachen: Privater Waffenbesitz ist etlichen staatlichen Stellen und den meisten Parteien ein Dorn im Auge. Auf der anderen Seite - ich kenne persönlich Leute, das sind aktive Sportschützen und die haben sich seit 20 Jahren keine Waffe mehr gekauft, "weil eh bald alles verboten wird". Andere ziehen diese Möglichkeit zwar auch in Betracht, hatten in der Zeit aber trotzdem Spaß und auch einige Neuzugänge im Schrank. -
Wie verhaltet ihr Euch bei einer Polizei-Kontrolle?
chief wiggum antwortete auf Pistolen-Paule's Thema in Allgemein
Um mal die andere Seite der Medaille zu betrachten: Der Staat ist insgesamt übergriffiger geworden (hier vor allem bei Gesetzgebung und Verordnungen) und versagt gleichzeitig zunehmend bei seinen Grundaufgaben. Uniformträger sind das sichtbare Aushängeschild des Staates und daher zunehmend Blitzableiter. Bezogen auf den eher autochthonen Teil der Bevölkerung. Dazu kommen natürlich noch viele (Neu)Büger wo es zur Kultur gehört alles, und zwar wirklich alles, ausdiskutieren zu müssen und dabei noch den Dicken zu markieren. -
Wie verhaltet ihr Euch bei einer Polizei-Kontrolle?
chief wiggum antwortete auf Pistolen-Paule's Thema in Allgemein
Ich sehe es exakt wie bei einer Aufbewahrungskontrolle. Freundliche Kooperaton, aber gesagt und gezeigt wird nur das Nötigste und das, was verlangt wird. Von mir aus würde ich weder sagen das ich Waffen im Kofferraum habe, noch das ich gerade auf dem Weg zum oder vom Schützenhaus bin. Sollte ich dann tatsächlich aus irgendeinem Grund den Kofferraum öffnen müssen und da kommt was vonwegen, warum ich nichts gesagt habe, dann ist die Antwort "weil nicht gefragt wurde". Verschlossene Koffer mit den Aufschriften Walther und Anschütz wird niemand als Bedrohung auffassen können. -
Das heutige Problem, wenn es um solche Ehrenämter geht: Diejeinigen, die es fachlich könnten haben oft keine Zeit und die, die Zeit hätten, stehen mit Büroarbeit, Software und organisatorischen Aufgaben auf Kriegsfuß. Die Lösung, die ich immer öfter sehe (auch bei mir im Verein) ist das Ausfüllen solcher Posten durch ein kleines Team. Generell darf man den Zeitaufwand, den eine solche Tätigkeit mit sich bringt, nicht unterschätzen.
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Schießen als Breitensport ist mit eigenen Waffen schon lange vorbei. Dafür hat der Gesetzgeber nachhaltig gesorgt, und das nach meiner Überzeugung nicht ganz unbeabsichtigt. Die Preisentwicklung bei Waffen und Munition kommt noch dazu. Mich hat es z.B. letztes Jahr mal kurz auf den Hintern gesetzt als ich gesehen habe, was heute ein neues Pressluft- oder auch KK-Matchgewehr kostet. Da wundert es mich nicht mehr, dass die Jugend bei uns fast ausschließlich Bogen schießt. Für finanziell schlechter gestellte Menschen ist schießen nach wie vor möglich - mit Vereinswaffen. Genau dazu brauchen die Vereine aber auch eine solide finanzelle Basis.
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Die Aufnahmegebühr bei uns beträgt die Höhe eines Jahresbeitrags. Der wiederum setzt sich zusammen aus einem relativ niedrigen Grundbeitrag und dann kommen quasi noch Jahres-Standgelder dazu, je nachdem was man hauptsächlich nutzt. Also LG/LP, KK/GK oder Bogen. Da sind dann aber auch Scheiben und alles weitere inklusiv. Der Grund für die Gebühr ist, wie BlackFly schon schrieb, vielleicht von allem ein bisschen. Es geht natürlich auch um eine gewisse Aufwandsentschädigung (Anmeldung bei Verbänden) und um Einnahmen. Ich denke die aktuellen Heiz- und Stromkosten gehen an den wenigsten Vereinen spurlos vorbei. Für mich ein wichtiger Punkt ist, dass durch die Aufnahmegebühr auch in gewisser Weise getestet bzw. sichergestellt wird, dass es den Leuten mit der Vereinsmitgliedschaft wirklich ernst ist.
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Frage zu Schießbuch Einträge und Bedürfnis Antrag
chief wiggum antwortete auf Lowlifta's Thema in Allgemein
Immer wieder super wenn es einem die eigenen Verbände noch schwerer machen, als es der Gesetzgeber tut. -
Was jetzt die Gefährlichkeit von 9 mm Magtech angeht wäre die Frage, ob es sich um einen Einzelfall handelt oder nicht. Das in einer Massenproduktion mal eine Patrone ohne Pulver durchrutscht sollte nicht sein, kann aber vorkommen. Bei jedem Hersteller. Etwas mehr Sicherheit hat man da bei Matchmunition mit extra aufwändiger Qualitätskontrolle. Bei Geco gab es damals m.W. mehrere Vorfälle von Waffensprengungen, daher nach meiner Ansicht aktuell mit CBC nicht vergleichbar. Es sei denn, das kommt dort jetzt gehäuft vor und nicht nur bei Tactical Dad. Und ich bin kein Magtech-Fanboy. Wie schon geschrieben fand ich deren .357 und .44 Mag. Revolvermunition immer ganz gut, von der 9 mm war ich persönlich nie begeistert.
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Ich hatte im 2. Halbjahr '25 bei mir im Verein zwei Fälle, wo es vom Einreichen aller Unterlagen bis zur Nachricht, dass die Leute ihre WBK abholen können, 4 Monate gedauert hat. Jeweils gelbe WBK, Bundesland Bayern.
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Man könnte jetzt ja mal eine Risikoanalyse machen, was für "Tactical Dad" eher zutreffen könnte. So ganz offen und schonungslos, ohne "wünsch dir was". 1. Im Feuergefecht mit ISIS oder einem mexikanischen Kartell unterliegen, weil man eine Störung nicht in Sekunden behebt. 2. Sich auf einem Schießstand in Deutschland verletzten, weil man einen Zündversager im falschen Moment sofort rausrepetiert oder einen Laufstecker nicht mitbekommt. Ich glaube das Ergebnis des Analyse wäre wesentlich uncooler, als sich TD und Fanbubble wünschen
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Das entspricht völlig dem Zeitgeist. Kann man gut oder schlecht finden, ist aber so. Die inhaltlich wirklich guten YT-Kanäle, die ich kenne, haben meist eine eher durchschnittliche bis geringe Abonentenzahl, und das Themenübergreifen. Aber davon abgesehen danke, dass das Thema angesprochen wird. Schade, dass bei Magtech offensichtlich die Qualität so nachgelassen hat. Ich zehre noch von einem alten Vorrat und früher waren .357 und .44 Magnum von Magtech eigentlich eine sichere Bank, zumindest als Trainingsmunition. Während ich bei Pistolenkalibern schon immer andere bevorzugt habe.
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Mehr Wehrkraft durch zivil bewaffnete Reservisten?
chief wiggum antwortete auf Pistolen-Paule's Thema in Allgemein
Es gibt unzählige "weiche" Infrastruktur-Ziele in Deutschland, bei denen Sabotage eine erhebliche Auswirkung hätte. Als Beispiel nur mal die von Linksextremisten angezündete Kabelbrücke in Berlin. Die auch nur halbwegs flächendeckend zu sichern, würde nur mit einer Heimwehr gehen. Nachts am Umspannwerk Posten stehen kann auch ein 50 Jähriger mit Bierbauch. Es geht auch nicht darum, das alles 100% zu sichern, sondern es etwaigen Saboteuren schwerer zu machen. Aktuell sind die ja völlig unbehelligt und viele Objekte sind noch nicht mal baulich gesichert. Es geht auch nicht darum, dass da jede Nacht einer auf der lauert liegt, sondern das Täter immer damit rechnen müssen, dass da welche sein KÖNNTEN. Wäre mit überschaubarem Aufwand machbar, da müsste man aber Bevölkerung in einer Größenordung bewaffnen, bei der so mancher Politfunktionär nicht mehr ruhig schlafen kann. Wobei ich persönlich immer noch das Problem habe, dass ich mich frage wofür. Für mehr Steuern, mehr Zuwanderung, mehr Woko-Haram, mehr Gängelung und dafür, dass meine Eherfrau sich demnächst selbst gesetzlich krankenversichern darf?