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Leistungen von chief wiggum
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Genau, wer nicht buckelt wie blöd, damit "Unsere Demokratie"™ und "Die Zivilgesellschaft"™ die Kohle mit dem Presslufthammer raushauen können, ist der wahre Schmarotzer. Nicht etwa jemand, der sich in einer staatlich finanzierten NGO die Eier schaukelt und dabei am besten noch der Realwirtschaft das Leben schwer macht und auch kein "noch nicht so lange hier" etc. pp. Wer die Schnauze voll hat und Steuerzahlungen bestmöglich vermeidet, ist der wahre Feind. Ich wusste es 1. Manche Dinge ändern sich in diesem Land wirklich nie. 2. Es ist völlig müßig, sich über die Zustände hier noch aufzuregen. Im Gegenteil. Eigentlich müsste man selbst noch bei jeder Gelegenheit Linke oder Grüne wählen, damit es schneller geht. Und noch Kohle an Seawatch etc. spenden (aber die Spende auf keinen Fall von der Steuer absetzen!) Die Deutschen bekommen in der Mehrheit genau das, was sie verdienen.
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Ich schätze mal, man hat es drauf ankommen lassen* und nicht damit gerechnet, dass es im Bus Leute gibt, die (wahrscheinlich mit 1,8 atü aufwärts) von außen sichtbar mit ihren Salutprügeln rumfuchteln. Und dann kam noch der berühmte Kommissar Zufall dazu. *Alternativ hat man sich einfach keine Gedanken darüber gemacht. Und ja, der Vorfall ist lächerlich und das "zur Schau stellen der Beute" erinnert an andere Länder, aber man muss sich mal so langsam mit der Realität vertraut machen, dass jetzt auch Schland zu den "anderen Ländern"™ gehört.
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Wobei man bei den Insulanern sagen muss, dass die gerade bezüglich Notwehrrecht schon vor Jahrzehnten etwas strange waren. Aktuell sitzen da wohl mehr Leute wegen "Hassrede" und Internetmemes in Knast, als bei den Nordkoreanern.
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Schützenverein geschlossen - Brief vom Landkreis zur Rückgabe der WBK
chief wiggum antwortete auf EL Heat's Thema in Waffenrecht
Das Problem ist einfach, dass kaum jemand Vorstand sein will. Darum ist man auch mit Situationen zufrieden, die jetzt nicht unbedingt die Goldkanten-Lösung sind. Die Einstellung, dass man zwar gerne fürs Schießen Geld zahlt (durchaus auch ein wenig mehr), sich dafür aber komplett aus der Vereinsarbeit raushält, hat stark zugenommen. Bei mir im Verein ist, wenn es um entsprechende Posten geht, der 2. Schützenmeister (das bin ich) mit 53 Jahren der jüngste, und zwar mit Abstand der jüngste. Für einige Funktionen müsste man jetzt ganz dringend die Nachfolger einlernen, weil die entsprechnden Kameraden auf die 80 zugehen bzw. schon drüber sind. Sehr schwer jemanden jüngeres zu finden, der da überhaupt Lust drauf hat und das dann auch halbwegs kann bzw. die Voraussetzungen dafür mitbringt. Die erste Welle des Vereinssterbens betraf diejenigen, die außer einem 10 m LG Stand nichts hatten. Die zweite Welle wird kommen und das sind dann die, die keinen neuen Vorstand finden. -
Ich meine mich zu erinnern, dass es hin und wieder mal was in die Medien geschafft hat. Das waren aber meistens Beziehungstaten und die verhindert kein Waffengesetz der Welt, weil da als Tatmittel das genommen wird, was gerade greifbar ist. Da wird niemand von dieser Tat zurücktreten, nur weil er jetzt gerade keine Armbrust (oder Schusswaffe) zur Hand hat.
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Was die wahrscheinlichen Auswirkungen für Magtech angeht: Ich habe gerade die ganz normale Google-KI (und das ist nicht die beste) gefragt, bei welchen Herstellern es in den letzten 20 Jahren Rückrufaktionen gab. Das Ergebnis ist CBC/Magtech RWS Geco (war gerade auch hier ein ganz großes Thema) Hornady Brenneke Rottweil Winchester Nosler Ich schieße jetzt seit gut 30 Jahren Großkaliber und bin mir relativ sicher, dass diese Liste nicht vollständig ist Geco wird hier im Verein bei mir wie verrückt geschossen. Gerade die jüngeren Mitglieder wissen von der Sache damals gar nichts - und da hat es einige Waffen zerlegt. Was Munition angeht, sind die Schützen zunehmend Preissensibel. Nicht umsonst sind .40 S&W, .45 ACP und Revolver Magumkaliber quasi tot bzw. werden nur noch von älteren Semerstern geschossen, die entweder wiederladen oder denen eine Hand voll Schachteln im Jahr reichen. Wer JETZT Munition braucht kauft vielleicht einmalig was anderes, aber bei der nächsten Aktion mit günstigen Preisen wird es wieder CBC. Als Content-Creator/Youtuber, der auf entsprechende Zugriffszahlen schielt (schielen muss) wird man den Einfluss solcher Aktionen naturgermäß höher einschätzen.
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Wenn ich mich bei mir im Schützenverein und in den Nachbarvereinen umhöre, dann haben 90% der Leute weder etwas von diesem Rückruf, noch von Tactical Dad mitbekommen. Und das wundert mich nicht, sondern ist der Normalfall. Meine Beobachtung seit es Internet gibt und das themenübregreifend, also auch in Bereichen die nichts mit Waffen oder Munition zu tun haben. Gerade wenn man viel im Internet unterwegs ist und deshalb viel mitbekommt, darf man nicht von sich selbst ausgehen.
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Zumindest früher (Ende der 90er) wurde bei BDS Mehrdistanz beim Laden des Magazins die Pistole mit offenem Verschluss geholstert. Keine Ahnung wie das heute ist. Hat am besten mit billigen Nylonholstern funtioniert, wobei man sich nach meiner Erinnerung während des Nachladens auch nicht bewegt hat.
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Ich würde das mit der Überforderung nicht am Alter festmachen. Klar ist, dass Anfänger bei den ersten paar Trainings eine 1:1 Betreuung brauchen. Die normale Aufsicht kann und sollte das nicht leisten. Wie schnell man diese Anfänger dann alleine lassen, also ohne individuelle Betreuung am normalen Training teilnehmen lassen kann, ist individuell. Aktuell geht das bei mir im Verein gefühlt von nach dem 3. Training bis zu einem guten halben Jahr. Was mir in den letzten Jahren auffällt ist das Interessenten kommen, die vorher noch nie irgendeine Waffe in der Hand hatten. Das gab es früher™ so nicht, da hatten die meisten zuhause ein Luftgewehr und Schreckschusswaffen und waren grundsätzlich schon mal mit dem rudimentären Handling vertraut.
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Manches geht so schnell, dass man als Aufsicht nur noch in die laufende Situation eingreifen kann. Zum Beispiel Störung bei Kurzwaffe und dann zeigt der Lauf 90° nach links oder rechts. Ansonsten - ich habe jetzt mal spaßhalber gegoogelt, wie es in den letzten Jahrzehnten zu (den sehr wenigen) tödlichen Unfällen beim Sportschießen gekommen ist. Häufig war dabei das Wegpacken einer geladenen Waffe, woraus sich dann der Unfall ereignete. Ist auch etwas, was ich für mich mal mehr auf dem Schirm haben muss. Also jetzt nicht Ladezustand vorzeigen wie beim Bund aber doch mal genauer hinschauen, wenn jemand mit dem Training fertig ist und aufräumt.
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Bei gravierenden Sicherheitsverstößen ja. Also in dem Sinne, dass an diesem Tag kein Training mehr für den Betreffenden stattfindet. Nennt man Erziehungseffekt und bleibt hoffentlich hängen. Bisher äußerst selten bzw. in 30 Jahren nur einmal erlebt und der hat dann natürlich auch den Dicken markiert. Mein Gefühl ist das Kameraden, die dass dann einsehen und die gelb-rote Karte ohne Diskussion akzeptieren diejenigen sind, denen so etwas aber eh nicht passiert. Gravierender Sicherheitsverstoß wäre für mich das die Mündung in eine falsche Richtung zeigt, bei "Sicherheit" während der Trefferaufnahme an der Waffe rumgefummelt wird oder jemand nach seinem Training eine geladene Waffe wegpackt (wobei das dann mit Trainingsende am gleichen Tag schwierig wird) oder eine geladene Waffe auspackt. Das alles bezogen auf Leute, die schon länger schießen. Bei Anfängern ist das was anderes, aber da muss man eh mit allem rechnen und die brauchen einen 1:1 Betreuer, der solche Situationen gar nicht erst entstehen lässt. Die normale Aufsicht während des Schießtbetriebs sollte das nicht machen, dafür braucht man extra jemanden.
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Ist bei uns auch so. Ansonsten - bei Punkt 1 greife ich als Aufsicht (aber auch als Schütze, der keine Aufsicht hat) natürlich ein. Bei Punkt 2 ebenfalls, wenn der Verschluss nicht offen ist.
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Ein oder mehrere Schießbücher für Erwerb und Erhalt?
chief wiggum antwortete auf Pistolen-Paule's Thema in Allgemein
Das private Schießbücher keinen rechtlichen Bestand haben sollen, hab ich schon öfter gehört. Aber auch hier gilt halt: Geschriebenes Gesetz in enger Auslegung vs. Realität. Das hat man gerade im Waffenrecht und allem, was damit zusammenhängt, öfter. Muss ich nicht toll finden, es wird aber auch nichts ändern wenn ich dagegen einen Handstand mache und mit den Füßen klatsche. Wenn ich jetzt einen neuen Voreintrag will, dann wollen Verbände eine Kopie meines privaten Schießbuchs = sie erkennen es an. Führen des Schießbuchs kostet mich pro Training vielleicht 3 Minuten Zeit, inkl. von jemandem unterschreiben lassen. Alternativ kann ich natürlich auch die Vereinskladde der letzten 12 Monate durchforsten und da zig Seiten raus kopieren. Wer das jetzt nicht braucht und einen auf harten Hund macht, da bin ich mir inzwischen bei sehr vielen (auch außerhalb des Waffenbereichs) nicht mehr so sicher, ob die vorgegebene digitale Realität wirklich mit dem echten Leben übereinstimmt. Also ob "10 Waffen im Überkontingent" oder IPSC in Wahrheit nicht doch eher 7,5 J Luftgewehr im eigenen Keller sind. -
Ein oder mehrere Schießbücher für Erwerb und Erhalt?
chief wiggum antwortete auf Pistolen-Paule's Thema in Allgemein
Hätten mehr Leute diese Einstellung, gäbe es keine Vereinsvorstände und Schützenmeister mehr, weil die sich das dann nicht mehr antun und sich selbst am Arsch lecken lassen. Also für dich dann auch kein IPSC mehr in Deutschland.- 56 Antworten
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Ein oder mehrere Schießbücher für Erwerb und Erhalt?
chief wiggum antwortete auf Pistolen-Paule's Thema in Allgemein
Vorweg bei mit: Erste WBK älter als 10 Jahre, kein Überkontingent. Eigenes Schießbuch, zusätzlich zur Vereinskladde. Jedes Schießen wird eingetragen und von der Aufsicht unterschrieben. Ich unterscheide da nicht, ob ich z.B. ein neues ZF einschieße oder Munition teste oder eine Serie nach Sportordnung schieße. Zwischen Verbänden wird nicht unterschieden. Zwischen Vereinen würde ich wahrscheinlich unterscheiden, wenn ich in mehr als einem wäre. Kopie des privaten Schießbuchs ging bisher einmal an den DSB bzw. bayerischen Schützenverband, als es um Bedürfnisbestätigung für die neue gelbe gegangen ist. Wurde problemlos anerkannt. Behörden wollten von mir noch kein Schießbuch sehen, Bedürfnisbestätigung ging ja bislang über den Verein und ab diesem Jahr über den Verband. Der BDS rät auf seiner Website auch davon ab, Schießbücher oder auch nur Kopien davon einer Behörde zu überlassen. Was das private Schießbuch selbst angeht habe ich ein recht einfaches, da wird zwischen Lang- und Kurzwaffe und KK und GK unterschieden (wobei Letzteres m.E. unnötig ist). Kann sein, dass das bei Langwaffen-Überkontingent (Halbautomaten) nicht ausreichend ist, betrifft mich aber nicht. Inzwischen gibt es ja Schießbücher in etlichen Ausführungen.