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Sonntag

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  1. Man sollte beim Wettkampfsport Risiken minimieren und Möglichkeiten optimieren. Deshalb hat man zusätzlich zur geladenen Waffe 3 Magazine am Gürtel, von denen häufig nur ein weiteres benötigt wird, man lädt eine Patrone vor und nutzt die volle Magazinkapazität und man lädt immer an der geeignetsten Stelle im COF nach. Dass heißt, wenn der beste Magazinwechsel z.B. nach 18 Wertungstreffer kommt, plant man das für dort. Und man hätte sogar noch Reserven für‘s Nachschießen. Miss sind auch bei Ungeübten die Ausnahme, daher sollte man recht bald den Ablauf optimieren. Selbstverständlich gibt es unendliche Möglichkeiten, daneben zu schießen und der ganze schöne Plan geht flöten. Aber man hätte wenigsten versucht, es optimal zu lösen. „…. kann nicht schaden“ ist meines Erachtens keine richtige Wettkampfeinstellung, aber für‘s Ballern reicht es.
  2. Ein möglicher Anfängerfehler könnte sich abzeichnen. Manche Neulinge mit Waffen neigen dazu, ihr Gerät schonend zu behandeln. Der Schlitten wird beim Laden ruhig nach hinten gezogen und sanft gegen die starke Feder nach vorne bewegt. Es wird (meist) die Patrone ins Lager geladen, aber nicht immer. Dann ruckelt es beim Laden oder es klemmt gar, weil die Patrone nicht über die Rampe gleitet. IPSC-Kanonen sind strapazierfähige Metallteile. Die sind für viele Schüsse und das häufige Nachladen mit vollen Magazinen gebaut. Dementsprechend funktioniert der Repetiervorgang (Bewegung des Schlittens) immer. Sowohl im Schuss, als auch beim Laden. Man darf es beim Laden einer Patrone ins Lager aber im Regelfall nicht sanft und zögerlich machen, sondern der Verschluss muss flott vorschnellen. Am sichersten frei beweglich. Dann ist ausreichend Kraft vorhanden, die Patrone über die Rampe in die Kammer zu fördern. Diese Kraft ist auch für volle Magazine da. Auch wenn die letzte Patrone (20 bis 24, je nachdem) mit Kraft ins Magazin gezwängt wurde. Daher startet man „unterladen“ (Option 2) mit 20 Patronen im Magazin und lässt den Verschluss dann ordentlich „schnalzen“. Das geht immer. Und bei Option 1 („geladen, gesichert, …“) mit 1 vorgeladen und 20 (mit Kraft) nachgedrückt. Das Nachladen funktioniert wie oben dargestellt.
  3. https://www.voere-shop.com/voere-action-days-2026
  4. Sonntag

    Optics Division

    Und welchen Magazinkörper, welchen Boden, welche Federn und welchen follower hast du verwendet? Alles original?
  5. Sonntag

    Optics Division

    Da habe ich keine Optics und nix in 9mm. Da musst du wohl auch bei den einschlägigen 2011er-Partnern nachfragen, ob sie sowas schon beieinander haben. Gregory Midgley (IPSC4YOU) würde mir einfallen. Der hat immer gerne eigenes Zeug kreiert, erzeugt und verkauft.
  6. Sonntag

    Optics Division

    Ich kriege in meine PDP-Magazine mit Böden von ZR-Tactical-Solution 22 Stück. Aber das geht bei mir dann nur beim Start, weil mit vorgeladener Waffe (eine in der Kammer) musst du schon wirklich viel Kraft aufwenden, um ein Magazin mit 22 laden zu können. Die anderen Magazine am Gürtel zum flotten Nachladen haben daher 20 oder 21 Patronen drin. Die Böden (Böden gibt es ja nicht vom Hersteller Walther) habe ich bei „Karl Olsson“ & Walther-Produkte in Schweden für 75€ das Stück geordert. Der hat auch noch jede Menge anderer Walther-Produkte. Besonders empfehle ich den verkürzten Schlittenfanghebel, damit der Schlitten beim Leerschießen nicht unbeabsichtigt vorne bleibt. Für meine Shadow 2 gäbe es Böden mit +4 von Toni Systems (19 plus 4), aber das habe ich nicht ausprobiert, weil die Waffe keine OR ist, kann also keine Aussagen zur Funktion machen.
  7. Irgendwo am Inn in Oberösterreich gibt es Mitte September 2026 erstmals einen PRS22-Bewerb. —> compsign.net Da könnte ein länderübergreifender Interessensbereich entstehen.
  8. PSE-Schaft klingt gut. Hättest du ein paar Hinweise zur Ausrüstung: wie balancierst du dein Gerät aus, zusätzliche Gewicht? Ausgießen? Gibt es die Möglichkeit eine lange ARCA-Schiene anzubringen? In der Anschütz 1761 musste ich den gesamten Schaft innen mit Gewichten bestücken. Die 1727 ist gut ausbalaciert (factory), aber von Haus aus schwerer wie die beschwerte 1761.
  9. Ich stimme dir zu, dass es auch bei Rimfire mehr Einschränkungen als Möglichkeiten für Mini-Rifles gibt. Bei uns ist die Verwendung einer Mini-Rifle bei PRS ebenfalls nicht zugelassen. Die Gefährdung der Umgebung ist bei uns zu hoch. Beim IPSC ist das handling ein anderes und maßgebend. Da sind wir mit PCC und Mini-Rifle dabei. Es gibt aber auch andere Bewerbe und besser geeignete Plätze. https://competitions.ultimateballistics.com/competitions/628 Dieser PRS-Bewerb In Kisber /HU ist für semi-auto geöffnet. https://competitions.ultimateballistics.com/competitions/666 Bei diesem PRS-Bewerb in Visnova / CZ ist semi-auto ausgeschlossen. Die Distanzen (<500m) passen. Die Targetgrößen (0.3 Mil bis 0.6 Mil) sind centerfire-üblich klein. Es wäre interessant zu wissen, ob es in (Zentral) Europa noch mehr Schießstätten gibt, auf welchen das PRS-Schießen mit AR-Rifles in Großkaliber problemlos möglich ist. Wenn es sich um (ehemalige) Truppenübungsplätze mit entsprechender Schutzzone handelt, wäre das denkbar. Wie wird das in Wiechlice abgehandelt?
  10. Die Targetgröße ist bei PRS-Centerfire meist im Bereich von 0,6 Mil (2 MOA). Mit einer Genauigkeit von unter 1 MOA wären diese Waffen, wie du sagst, problemlos einzusetzen. Mein Ansatz dazu über IPSC-plates ist unsinnig. Bei modernen Kalibern (ARC/Creedmoor/PRC) mit geringem Rückstoß und verbesserter Ballistik, welche vermutlich für Long Range und PRS mit Selbstladern am besten geeignet sind, habe ich keine Erfahrungen. Was ich gehört habe, ist die Entwicklung eines solchen AR für Long Range-Distanzen halt recht aufwendig und recht langwierig, bis alle Waffenkomponenten passen. Damit sind solche Waffen bei uns vermutlich seltener als Einhörner. Aber interessant ist es allemal, wenn es tatsächlich Bestrebungen geben sollte, Bewerbe dafür zu veranstalten..
  11. Weil in einem weiteren Thema nach Möglichkeiten zum dynamischen Schießen mit Selbstladern außerhalb von IPSC gefragt wurde. Für Großkaliber (Centerfire) ist mir aktuell kein Bewerb bekannt. Für Kleinkaliber (Rimfire) gab es in Polen bei PRS22-Bewerben, die generell mit hochgerüsteten Repetierern und großen Zielfernrohren bestritten werden, eine eigene Division. https://mrtm.pl/ Nach meiner Einschätzung ist die Teilnahme mit Mini-Rifle (AR-stile im Kaliber .22lr) bei PRS22 ein ziemlicher Krampf. Die Transition, also Bewegung von einer Position in eine andere, erfolgt bei zwingend eingelegter Sicherung, was mit vollmundigem „Gesichert!“ angekündigt wird. Die ROs haben nur unzureichend Überblick. Bei unseren eigenen PRS22-Bewerben sind Selbstlader daher nicht immer zugelassen. Die Genauigkeit der Mini-Rifles ist geringer, was sich in der Trefferausbeute niederschlägt. Mini-Rifle-Distanzen beim IPSC sind auf 140m beschränkt und die Papiertargets sind riesig. Da trifft man schon mal was. Beim PRS22 trifft beides nicht zu. Das Antreten mit AR bei PRS22-Bewerben erscheint mir mühsam. Mit dem AR in Klein- und Groß-Kaliber daher besser bei taktischen Bewerben antreten. Das verspricht mehr und einfacheren Spass. Und darum geht es ja. https://expert.jaworzno.pl/ Ich vermute weiters, dass man für AR-Rifle-Bewerbe in Großkaliber (223 und 308) auch deutlich größere Steel-Targets braucht. Im IPSC treffe ich vom Zweibein und prone sicher so 1 Mil große Ziele (30cm/300m) mit dem AR15. Dh aber im Bewerb mit hoher Dynamik und schwierigeren Positionen müssten es bis zu 2 Mil große Stahlziele für AR15 sein, um Erfolgschancen zu bieten. Das wieder deutet auf ganz spezifische Veranstaltungen. Da habe ich keine Erfahrungen. Das Long Range-Schießen (300 bis 600m) mit Selbstladern in Großkaliber spielt sich mE vielfach im militärischen Umfeld ab und wird zivil kaum praktiziert. Man täte es zwar gerne, aber mangels privater Schießanlagen geht das kaum und die HSVs dürfen nicht.
  12. Du hast recht, IPSC-rifle wird 90% bis 100m und 10% bis 300 oder 400m geschossen. Passt also nicht in dein Anforderungsprofil. Bewerbe für DMR sind mir nicht bekannt und dürfte es meines Wissens in meinem Umkreis HU, CZ, SK, Ö auch nicht geben. Im Bekanntenkreis wird geübt, um für die Brutality fit zu sein. Das erfolgt üblicherweise dort: https://www.rda.sk/en/strelnica/strelnica-drapliak-cachtice Die Schießanlage wird dabei tageweise gemietet und es wird mit AR15 in der Standardausführung bis 500m geschossen. Die Anlagenbetreiber machen auch mehrtägige Events, die allerdings mehr das taktisch ausgerichtete Klientel ansprechen dürften. Weiters kenne ich eine Schießanlage in Kisber / HU auf der wir bis 700m alle 100m Steeltargets beschießen. Da komme ich mit dem AR15 und 6-fach allerdings nur bis 400m. Alles andere dort bis 1200m macht man mit einer weiteren geeigneten Waffe. https://isb-shooting.com/pdf-image/pdf/termine/16_LongRange_Kisber_Ungarn_27.09.2026.pdf PRS ist das alles nicht.
  13. IPSC-Rifle Division, also extrem dynamisch. Schussweiten in Cachtice / SVK bis etwa 400m. Bewerbe so 2 mal jährlich plus angeschlossene Trainings. Lynx-Brutality in Slowenien, wobei das Hauptaugenmerk des Bewerbs beim sportlich-taktischen Element liegt und eher untergeordnet geschossen wird. Ähnliche Veranstaltungen gibt es in Polen.
  14. Ich nutze eine Ruger Precision Rimfire und eine Anschütz 1761 bei PRS22-Bewerben. Die Ruger wiegt komplett startbereit inkl. Zweibein ca. 6,8 kg, die Anschütz ca. 9,0 kg. Mit dem hohen Gewicht der Anschütz gerate ich an meine körperlichen Leistungsgrenzen. Das hat was mit Alter und Fitness zu tun. Meine aktuelle Idee ist es daher, zukünftig ein Kunststoffchassis oder einen Kunststoffschaft oder einen Schichtholzschaft einzusetzen, um das Gewicht zu reduzieren und damit die Führigkeit der Waffe beim Wettkampf zu erhöhen. Vergleichswerte des Gewichts [kg] für System plus Schaft ohne ZF, Gewichte, Zweibein: Ruger Precision Rimfire gesamt: ~ 3,1 (Kunststoff und Alu) Voere Victor gesamt: ~ 4,0 (Alu) Anschütz 1761: 3,4 + 2,2 ~ 5,6 (Alu) Anschütz 1727 C: 3,6 + 5,0 ~ 8,6 (Alu und Stahlvorderschaft) Strasser RS700-22: 3,2 + 2,2 ~ 5,4 (Polymer) System Rem 700 zB Strasser RS700-22 mit 3,2 kg und Custom-Schäfte: German Gun Stocks: 3,2 + 1,6 ~ 4,8 (Schichtholz) Fundation Stocks: 3,2 + 2,8 ~ 6,0 (Holz) Axis Precision Works: 3,2 + 1,7 ~ 4,9 (Carbon) PSE Rifle Stocks: 3,2 + 1,0 ~ 4,2 (Carbon) Und dann gibt es auch noch US-amerikanische Produkte wie P2-PurePrecision, Manners Composite Stocks und sicher noch einige mehr. Mein Anliegen an euch wäre die Frage nach weiteren, idealerweise europäischen, Produzenten von wettbewerbsfähigen PRS(Kleinkaliber)-Leichtbauschäften. Und, falls ihr sie teilen wollt, eure Erfahrungen und Meinungen zu diesen leichten Wettbewerbsschäften.
  15. Die EU-Kommission ist ein bisschen komisch. Diskutiert wird die generelle Bleifreiheit im Schießsport auf Grund der nervenschädigenden Eigenschaften von Blei, was den Umgang mit Schwermetall-Verunreinigungen schwierig macht. Als Käufer besteht möglicherweise ein Risiko, zukünftig für Maßnahmen einer weiteren Kontamination oder einer Sanierung aufkommen zu müssen. Fortschreitender Kontamination kann durch beispielsweise Schusskästen begegnet werden, was unerwartete Kosten verursachen kann. Sanierungsmaßnahmen oder Rückbaumaßnahmen wie Kosten für Bodenanalytik, Baumaßnahmen zwecks Bodenaustausch, Deponierungskosten können aus meiner fachlichen Sicht erheblich sein. Als Verpächter würde ich vom neuen Mieter jedenfalls eine Zusicherung für eine Risikoübernahme bzw. Rückgabe im ursprünglichen Zustand verlangen. Und ich würde vielleicht solche vertraglichen Bedingungen besichern lassen. Etc. etc. etc. Für so ein Projekt würde ich daher auch Fachleute aller Art (Notare, Geometer, Ziviltechniker, Sachverständige, Wirtschafts- und Finanzfachleute) einbinden, womit erhebliche finanzielle Vorleistungen verbunden sind.
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