Ulli S
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Früher war eben alles besser anders
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So ähnlich .. da war es, wenn man eine Bahn für eine Stunde mietet, und sich mit einer zweiten Person auf der Bahn abwechselt.Bei dem Preismodell würde ich eine Stunde mit einer waffe schießen, dann eine Stunde mit der nächsten usw - dann kosten 3 Stunden mit drei Waffen auch nur 42 Euro ..
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Ganz genau
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Tja, mein Freund ... und wer bitte sollte das verändern wenn nicht die jüngeren Mitglieder ? Ein Verein ist nicht der Vorstand, ein Verband sind nicht die Funktionäre. Es sind die Mitglieder. Vorstände sind in der Regel demokratisch gewählt .. dass es oft nur (wenn überhaupt) nur einen Kandidaten gibt, liegt nicht unbedingt an diesem .. nur mal so als Denkanstoß ...
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Ich finde das Brainstorming hier nicht schlecht zu dem Thema. Die Aufwandsentschädigungen haben wir auch von 15 auf 75 Euro für Kampfrichter und Aufsichten hochgesetzt. Ob das reicht .. wir werden sehen. Grundsätzlich sind das immer noch unter 10 Euro Stundenlohn ... Startgelder liegen bei 15 Euro. Dennoch, das Thema ist nicht zwingend das Geld .. wie der Präsident eines anderen Verbandes mal richtig sagte, wer sich das nicht leisten kann, muß halt Schach spielen. Arbeiten in Teams delegieren funktioniert hier soweit gut, soweit ein Mitgliedsverein mit einem passenden eigenen Stand die dort ausgetragenen Disziplinen selbst organisiert, eigene Kampfrichter und Aufsichten hat, diese dann entweder die Stunden oder die 75 Euro bekommen. Schwierig wird es nur für Disziplinen, für die sich der Kreis auf "Fremdständen" einmieten muß, weil die vorhandenen Stände von Mitgliedsvereinen zum Beispiel zu wenige Bahnen haben. Aber hier kommt es wieder - wie bei der Suche nach einem Kreissportleiter schreien nicht unbedingt alle "HIER!!" ... Digital organisieren hilft ein wenig - allerdings, wenn man der AI die Aufgabe stellt, muß man dennoch noch einmal alles genau prüfen .... Die kommt gern mal durcheinander, wenn es etwas komplexer wird, mehrere Schützen mit gleichem Namen etc. - aber geht natürlich besser als mit Zettel und Stift . Und der Nachwuchs - es ist nicht so, das in meinem Stammverein die Mitglieder aussterben, wir haben durchaus gut Zulauf. Aber wenn ich mich so auf dem letzten Arbeitseinsatz zur Sanierung unserer Langwaffenbahn umschaute, waren da im wesentlichen diejenigen, die den Stand vor 32 Jahren gebaut haben ... Vielleicht müssen wir die Sätze für nicht geleistete Stunden doch auf den Stundensatz eines Handwerkers anpassen ...
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Ja, das ist ein Dilemma. Wenn nur die über 70-jährigen Funktionen übernehmen - selbst in unserem Landesverband sind bis auf den Geschäftsführer und einen Minijobber alles Ehrenamtler - muß man sich nicht wundern, wenn man dort irgendwann alles jenseits dessen, was vor 50 Jahren angesagt war als Norm - und alles andere als neumodischer überflüssiger Kram - angesehen wird. Die Arbeit frißt die auf, die einen gutbezahlten Job haben - also häufig die potentiellen Kandidaten für solche Positionen, und die wollen - was ich verstehe - nach einem gepflegten 10 - Stundentag nicht noch zur Entspannung logistische und Verwaltungsaufgaben erledigen ..... Andersrum - als Alternative ausreichend Personal bezahlt einstellen - werden die Beiträge so hoch, daß sich nur noch wenige den Sport leisten können. Wir leben nun mal nicht in einem Land, in dem man sich bei Walmart eine Waffe kaufen kann und nach Feierabend mit ein paar Freunden auf dem Feld hinter dem Hausentspannt eine Runde plinken kann ... Ohne Verbände keine Wettkämpfe, ohne Wettkämpfe kein Sport, ohne Sport kein Bedürfnis (Jäger jetzt mal ausgenommen). Ich glaube leider, das Thema Schießsport in Deutschland erledigt sich mit der Zeit biologisch
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Also im Kreisschützenbund ist der Kreissportleiter die an sich aufwändigste Tätigkeit ... ich bin seit einem Jahr Vorsitzender eines Schützenkreises, da sind die Tätigkeiten im wesentlichen Organisation von Kreisversammlungen, die Vorstandsarbeit im Landesverband - also zeitlicher Aufwand für mich eher im Bereich von etwa einem Arbeitstag im Monat. So doll ist es hier nicht mit Umzügen und Festen, das spart mir hier sicher einen Haufen Aktivitäten Der Kreissportleiter hat deutlich mehr zu tun, zumindest die Organisation der Kreismeisterschaft, Kampfrichter finden, Vereine finden, die die einzelnen Disziplinen austragen, Startlisten abstimmen, Auswertung der Wettkämpfe, Urkunden drucken, weitermelden zu Landesmeisterschaften und Mitarbeit im Sportausschuß des Landesverbandes. Während der Wettkampfsaison definitiv ein nicht zu unterschätzender Aufwand. Kommt auch darauf an, wieweit man da Arbeiten an die Vereine delegieren kann, einige Wettkämpfe werden komplett von ausrichtenden Vereinen organisiert (die bekommen dafür dann auch die kompletten Startgebühren). Aber grundsätzlich ist der Job natürlich auch das Tor zu Änderungen der Sportordnung, ins Spiel bringen neuer Disziplinen, direkter Zugang zur technischen Kommission etc. Also, wenn Du etwas bewegen willst, machen
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Sowas kenne ich. Wenn es sich um die Anzeige zum Erwerb einer Schußwaffe handelt, schreibt manch einer gern das Kaufdatum rein - nicht das , wenn er die Waffe in den Händen hält. Liegt aber eher daran, das dem Anzeigenden der Unterschied zwischen Besitz und Erwerb der tatsächlichen Gewalt nicht klar ist. Der Händler wird wohl eher nicht der gewesen sein, der die Meldung an die Behörde falsch ausgefüllt hat ..
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Ich denke, vorübergehende Aufbewahrung ist keine Lagerung. Würde etwa der Mitnahme einer Waffe ins Hotel bei Wettkämpfen etc. weit weg entsprechen. Der Knackpunkt könnte aber unter Umständen sein, das der Transport / die Mitnahme nur direkt und unmittelbar zum Ort des vom Bedürfnis umfassten Zwecks erlaubt ist - also die Fahrt direkt ins Revier / zum Schießstand. etc. Da gab es schon Urteile, wegen Waffen im Auto und Abstecher zum Supermarkt während des Weges zum Schießstand. Aber das ist vermutlich vom Richter abhängig, wenn es hart auf hart kommt ..
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Jedes Ding hat seine Zeit ... Was genau nimmt Dir die Lust ? Ich mach immer wieder verschiedene Dinge, Modellbau, Fotografie, Drohnenaufnahmen, Kanufahren, an alten Autos schrauben - und manchmal macht eins davon eine Zeitlang mehr Spaß als die anderen Dinge, und da kommt manch eins der Hobbies zu kurz. Aber aus Erfahrung - das geht reihum, deswegen würd ich ein Hobby nie völlig an den Nagel hängen. Wenn einen eine bestimmte Disziplin nervt oder langweilt, würd ich vielleicht die Waffe dafür verkaufen. aber nicht grad den ganzen Kram. In einem Jahr reicht die Vereinsmitgliedschaft bei Dir als Bedürfnisnachweis, und hin und wieder mal probieren, ob es wieder interessant ist wär meine Empfehlung.
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Bisher wurde bei uns (Nord Brandenburg) nur kontrolliert, ob man noch in einem Verein ist und ob man Pulver gekauft hat, also z.B. Kopie der Sportcard und Pulverbuch. Jetzt wollten sie - allerdings nicht Quantifiziert - irgendeinen Nachweis sehen, daß man auch aktiv schießt - Also zum Beispiel Schießbuch, die Anzeigen des Böllerschießens, Wettkampfurkunden etc. . Aber es wurde nicht nach x Terminen gefragt ..
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De-Banking betrifft jetzt auch Waffenhändler und Schützenvereine
Ulli S antwortete auf chief wiggum's Thema in Allgemein
Na Ja, es gibt durchaus Banken, die nicht gern mit Vereinen arbeiten - nicht unbedingt nur Schutzenvereinen. Unsere hatte die Kosten für die Kontoführung extrem angehoben, wir sind dann zur Sparkasse gewechselt - die für Privatpersonen nicht unbedingt die günstigste ist. Ob das jetzt wirklich am Thema Waffen liegt, erschließt sich aus dem Artikel leider nicht - auf die "Anderen Firmen" des Waffenhändlers wird nicht eingegangen, und die wirtschaftliche Situation des Händlers auch nicht. Ebenso nicht, was der Waffenhändler mit "zukunftsweisenden Investitionen" meinte, für die die Bank keinen Kredit geben wollte. Für mich hat das den Wert, als ob jemand sagt, es sind 5 Leute verurteilt worden, die Brot gegessen haben - stimmt zwar, aber leider wenig Info ... eine gezielte Kampagne gegen Waffenhändler oder Vereine kann ich aus den Informationen nicht ableiten. Und in der Geschäftssprache heißt "eine politische Entscheidung" nicht zwingend, eine von der Landespolitik, sondern der Geschäftsführung getroffene, dazu kann auch gehören, ich mach keine Geschäfte mit Leuten, die im Monat nicht mindestens 10 K durch das Konto schieben .. -
Zählt bei Tuner-Waffen das Gewicht mit verbauten Teilen oder nur das Herstellergewicht
Ulli S antwortete auf PartyPooper's Thema in Waffenrecht
Also für die ersten Beiden Waffen ist das dem Verband vermutlich Wumpe. Der Prüft ja beim Bedürfnisnachweis nicht das konkrete Modell, sondern setzt voraus, das die Waffe zum Bedürfnis passt. Kann dann natürlich passieren, das Du mit der Waffe zur Disziplin bei Wettkämpfen nicht zugelassen wirst. Spannend wird das allerdings, wenn man mehr als die 2 Kurzwaffen haben will. Allerdings - bei uns - wird da eher nach den "überregionalen"Wettkämpfen geschaut ( also außerhalb des Vereins). Und man muß eventuell darlegen, warum die Waffe für die neue Disziplin nicht genutzt werden kann, indem man zum Beispiel ein Teil abnimmt (Weil da natürlich die Wiederholgenauigkeit bei Wiedermontage nicht vorhanden ist oder sowas ..) und so die ursprüngliche Disziplin nicht mehr geschossen werden kann .. -
Nachweis Bedürfniserhalt (innerhalb des Grundkontingent) ab 01.01.2026
Ulli S antwortete auf Hypnodoc's Thema in Waffenrecht
Also die Schießkladde müssen wir auch führen, Vorschrift durch die Behörde wegen Maximalschußzahl, um nachzurechnen ob wir auch genug Blei und Messing entsorgt haben etc. Die wird aber sonst - für den Einzelschützen - höchstens interessant, wenn zum Beispiel ein Schießbuch verlorenging und man die Termine dann aus der Schießkladde wieder abschreiben kann. Für Bedürfnisnachweise spielt nur das persönliche Schießbuch des Schützen eine Rolle.