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Pepsus

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  1. ich bin vollends verwirrt. Die drei nummerierten Teilsätze sind ja wirklich nur ein vollständiger Satz. Na dann, nichts für ungut.
  2. Vermutlich geklärt und ich finde es nur nicht: Woraus genau ergibt sich nochmal aus 6 AWaffV eine Pflicht des Schießstandbetreibers? Meines Erachtens betrifft die Einhaltung doch den Schützen, der (im Falle einer behördlichen Kontrolle) die Konsequenzen trägt, wenn er mit einer entsprechenden Waffe „sportlich“ unterwegs ist. Absatz 4 regelt auch klar, dass das BKA hinsichtlich einer Beurteilung zuständig ist und nicht der Betreiber einer Schießstätte oder sogar nur die Aufsicht.
  3. Tube Fenistil gegen Insektenstiche aller Art.
  4. Wenigstens geben sie nun selbst zu, dass Angriffe mit Messern in hoher Zahl verübt werden und dass das nicht alles Einzelfälle sind. Bleibt die Frage, wie es dem Sicherheitsempfinden der Bürger dienen soll, wenn ihnen der Kram verweigert wird während die potentiellen Angreifer sich über sowas kaputtlachen.
  5. Aufmerksam geworden durch das Geleitwort in der BDMP v0 1/2019 will ich diesen Faden noch einmal hochholen. Nach Durchsicht einiger Texte zu REACH sehe ich hier großes Ungemach auf uns zukommen. Wenn ich das nun richtig verstanden habe und Bleimetall in den nächsten 5 Jahren als zulassungspflichtig eingestuft wird, braucht ab 2024 jeder „in Verkehr Bringer“, aber auch jeder Verwender, eine Zulassung für Blei. Ich sehe nicht, dass das nicht auch für Privatanwender gelten sollte. Wenn der „sozio-ökonomische Nutzen“ nicht überwiegt, ist’s nix mit einer weiteren Verwendung. Wie hoch die EU den sozio-ökonomischen Nutzen von privatem Waffenbesitz einschätzt steht wohl außer Frage. Vermutlich wird zunächst aber auch erstmal auf die bleifreien Alternativen verwiesen. Wenn nun auch jeder Druckluftschütze auf bleifrei zu einem Preis von mind. Faktor 5 umsteigen muss, war es das meines Erachtens für den gesamten Schießsport in D. Und so hätten sie es über einen unauffälligen Ansatz dann letztlich doch geschafft. Da Anfang 2024 aber innerhalb der nächsten Legislaturperiode liegt... Könnte die anstehende Wahl bereits das „Endgame“ für den privaten Waffenbesitz sein, wenn wir jetzt keine Fürsprecher mit Meinungshoheit im Parlament bekommen?
  6. Schon mal was von Nitinolfedern gehört? Google Nr. 1: Nitinolfeder Zieht sich bei Erwärmung (oder halt bei 3 A Strom) zusammen. Außerdem geht es ja hier auch nur um eine Längenveränderung von 3-5mm und die inneren Kugel müssen gegen das Gehäuse auch nur eine Haftkraft von 10-15N erzeugen. Aaahhh, ich habe die Lösung! Wir müssen nur kurz zum Jupiter, damit wir dort mit seiner Gravitationskraft von ~280N das Ding einfach rausfallen lassen! Sooo einfach! Edit: Ne, jetzt mal im Ernst... Kennst jemand nen Kirmesschausteller mit einer Raupe? Vollspeed und dann einfach vom Patronenlager aus das Trustlock sanft eindrücken. Die Fliehkraft müsste größer als die Kraft zum Entriegeln sein und das Ding fliegt mit etwas Wackeln raus. @Steven: Jetzt ist doch Ddorfer Kirmes oder? Mit einem Patronenlager Simulatorrohr sollte das doch auszuprobieren sein... Wer weiß was in Zukunft die Leute wohl machen, wenn auf der Kirmesraupe das Verdeck zu geht...
  7. Der Link ist wohl richtiger: DPMA Recherche
  8. Da ich mit steven heute auf dem Stand darüber gesprochen habe und er ja vermutlich hier mitliest, stelle ich es mal in die Runde. Habe mir grad mal das zugehörige Patent zum TrustLock angesehen: DPMA Recherche Neben schönen Schnittzeichnungen gibt es hier auch detaillierte Funktionsbeschreibungen. Grundidee ist ja, dass der innere Teil nach dem "Einfahren" der Kugeln mit dem äußeren Gehäuse fixiert werden muss, damit die gesamte Einheit aus dem Patronenlager gezogen werden kann. Diese Fixierung erfolgt nach Authentifizierung wie bei den äußeren Kugeln, d.h. der innere Teil drückt Kugeln gegen das Gehäuse und hält es damit fest. Diese Aktorik funktioniert wohl (wird nicht explizit gesagt, aber sie reiten doch sehr drauf rum) mit Hilfe eines Drahtes aus einer Titan-Nickel Legierung, der sich bei Erwärmung verkürzt und somit die benötigte Kraft zur Verfügung stellt. Weiterhin ist wohl (wieder nur sehr wahrscheinlich) tatsächlich Elektronik integriert, die die Energie in den Draht leitet und dort die Wärme erzeugt. Es stehen auch direkt ein paar möglich Manipulationen beschrieben. Zum Beispiel wäre eine externe Aufheizung sinnlos, da ein zweiter Draht verbaut ist, der bei gleicher Temperatur eine exakte Gegenkraft zum "aktiven" Draht erzeugt. Außerdem ist rohe Gewalt auf den Kopf nicht empfehlenswert, da dann eine Sicherung zerstört wird und die äußeren Kugeln gar nicht mehr einfahren. Wenn jetzt die Elektronik vernünftig ausgelegt ist und zum Beispiel mit einem Challenge-Response Verfahren mit der Bedieneinheit kommuniziert, sieht es tatsächlich schwierig aus, das Ding ohne Gewalt zu entfernen. Da müsste man schon Schwachstellen in der verwendeten Kryptografie entdecken. Viele Grüße, Stefan
  9. Pepsus

    Gebührenordnung

    Kennst du eine Alternative? Muss ich wohl was übersehen haben auf dem letzten Wahlzettel...
  10. Meine Erfahrung ist, dass viele sehr allergisch auf das Wort "bewaffnete" Selbstverteidigung reagieren. Wenn man das Gespräch aber fortsetzt und sie auf die zu erwartenden Probleme bei ihrer "Strategie" in einem Bedrohungsfall (Wegrennen aus eigenem Haus - was ist mit der Familie? oder Wenn ich mich ruhig verhalte und kooperiere, wird mir vermutlich nichts passieren) hinweist, dann gibts zwei Reaktionen: Entweder es wird sich an die Abneigung zu Schusswaffen derart geklammert, dass das Gespräch sofort abgewürgt wird oder die Leute kommen ins Grübeln...
  11. Du meinst sowas wie in dem Film "Minority Report"? Sicher gabs da keine Morde mehr, aber wie viele würden zusätzlich unschuldig eingebuchtet? Für mich sieht die Sache so aus: Schusswaffen sind Gegenstände wie Autos, Messer und andere Sachen. Allerdings bei unsachgemäßem Umgang wesentlich gefährlicher als Schaumstoffbälle. Daher ist eine Beschränkung auf volljährige, rechtstreue Bürger vollkommen in Ordnung. Auch eine entsprechende Sachkunde muss mittlerweile Vorraussetzung sein, da die Menschen im Umgang mit Waffen keine Erfahrung mehr haben. Aber das sollte es auch gewesen sein. Wenn ich eine Schusswaffe zum Sportschießen, Jagen, Selbstverteidigen oder zum Rückenkratzen haben möchte, dann soll mir das auch keiner verbieten dürfen. Mit dieser ideologischen Einstellung wird man unsere nichtschießenden Mitbürger aber genausowenig erreichen können wie mit der Sportschiene. Man interessiert sich erst dafür, wenn man selber betroffen ist. Und das wird im Bereich der Selbstverteidigung in der heutigen Zeit immer häufiger der Fall sein...
  12. So groß ist das Problem doch gar nicht... Wenn der Tresor mit dem Selbstverteidigungsgerät in der Nähe steht (nachts im Schlafzimmer) brauchts beim Zahlenschloss 6 sek bis zum Zugriff auf die Waffe und weitere 4 sek, um an das bereits gefüllte Magazin zu kommen. Alles rechtlich einwandfrei... Aber wenn ich den Besucher wirklich mal nachts im Wohnzimmer hören würde, sind diese theoretisch ermittelten Zeiten bestimmt nicht mehr reproduzierbar.
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