JoergS
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Leistungen von JoergS
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Vielleicht sollten wir eine Online-Wette starten bzgl. des Ausgangs der kommenden Änderungen? a) Alle Armbrüste werden komplett registriert und voll WBK-pflichtig b) Nur Repetier-Armbrüste werden reguliert, die anderen bleiben frei c) Armbrüste bleiben frei, aber Neuverkäufe nur noch gegen Vorlage des KWS d) KWS-Pflicht, auch für Altbesitz e) Besitz bleibt frei, Führen nur mit "großem" Waffenschein f) Armbrüste werden komplett aus dem Waffengesetz herausgenommen (wie Bögen) ......
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Hagen von Tronje hätte das nicht besser ausdrücken können.
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Auch Helden haben Hater. Siegfried von Xanten hatte Hagen von Tronje. Ich habe cb01. ist doch immerhin ein Anfang
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Ich reagiere stets auf Vorwürfe und Angriffe. Die immer noch kommen, egal wie sachlich meine Beiträge sind Ich habe nicht die Absicht, das zu ändern.
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Sorry, aber so bin ich eben. Ehrlich und kein bisschen bescheiden. Ich lebe nunmal in zwei Welten - die Ehrlichkeit ist eher Deutsch und der Stolz auf das, was ich erreicht habe, eher amerikanisch. Ich nenne die Dinge beim Namen und stelle mein Licht nicht unter den Scheffel.
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Ich glaube, Du hast keine Vorstellung davon, wie eine Werbekampagne von mir so aussieht. Da rappelt‘s im Karton.
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Ich bewerbe hier rein gar nichts. Ich nehme Stellung zum Thema "Verbot", das ich übrigens nicht selbst gestartet habe. Ich poste keine Links und keine Videos. Soll das ein Witz sein? Ich kenne persönlich eine ganze Reihe von WBK-Besitzern, die über den Weg des Sports oder der Jagd an die ersehnte Waffe gelangt sind. Willst Du mir WIRKLICH erzählen, dass wirklich ALLE Sportschützen und Jäger kein Interesse an Home Defense haben? Die Realität ist doch: Das überschneidet sich. Auch viele aktive Jäger und Sportschützen mögen es, im Falle eines Falles nicht wehrlos zu sein. Ich weiß, viele wollen das nicht öffentlich diskutieren, weil man das dann als Argument für Waffengesetzverschärfungen verwenden kann. Aber SO blöd sind die Leute nicht, stell Dir vor. Ich bin nicht NUR an der Gewinnmaximierung meiner Firma interessiert. Das ist mein Job und den mache ich, so gut ich kann, in der Zeit, die mir noch bleibt bis zu meinem Ruhestand in zwei Jahren. Aber ich habe auch meine Hobbies, zu denen vor allem auch die scharfen Feuerwaffen gehören. Mit Ausnahme der Tantiemen für meine Bücher (Kleinvieh) und dem bisschen Adsense von YouTube verdiene ich da nicht viel dran. Ein paar Tausend vielleicht jeden Monat.
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Das Forum heißt "Waffen-Online". Was ist eine Waffe? Ich schaue kurz nach... Armbrüste sind den Schusswaffen gleichgestellt. Was ist eine Schusswaffe? Ah OK, die Zweckbestimmung ist hier erschöpfend aufgezählt. Da "Sammeln" nicht dazu gehört, müssen Sammlerwaffen also einer oder mehrerer dieser Zweckbestimmungen entsprechen. Sonst wären es ja keine Schusswaffen bzw. gleichgestellte Gegenstände. Ah ja, da finden wir ja auch "Angriff" und "Verteidigung", ganz am Anfang der Liste. Mein Fazit: Auch Armbrüste sind "Waffen" und eine Zweckbestimmung zur Verteidigung steht dem nicht entgegen. Kann man Armbrüste sammeln? Kann man. Meine eigene Sammlung ist recht umfangreich, wenn ich auch noch immer beim Aufbau bin.
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Das ist unwahr und ich fordere Dich auf, das zurückzunehmen. Ich sage sehr deutlich, dass diese Waffen (auch) für die Heimverteidigung zur Abwehr menschlicher Aggressoren zweckbestimmt sind.
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Ja tut mir leid, ich bin Geschäftsführer einer gewerblichen GmbH und meine Gesellschafter bestehen darauf, dass ich meinen Vertrag erfülle und die Gewinne des Unternehmens maximiere. Das nehme ich ernst und es klappt ganz gut.
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Die meisten Käufer suchen die Kombination aus einer Freizeitwaffe und einer Heimverteidigungswaffe, wobei der erste Teil überwiegt - was man an den Verkaufszahlen der verschiedenen Bolzentypen klar ablesen kann. Die preiswerten und haltbaren Plastik-Bolzen sind der Renner, die teuren Jagdpfeile sind dagegen Kleinkram. In diesem Punkt bin ich ganz bei Dir. Ich glaube auch nicht an diese Mär der "Evaluierung" - das wird einfach nur eine gewaltige Verschärfung, ein Wolf im Schafspelz. Für mein Geschäft ist das gut, denn dann ist der Weg frei für die nächste, maßgeschneiderte Produktreihe. Ich sehe ein großes Potential bei den Repetier-Bögen, die zweite Generation geht gerade an den Start. Sie haben taktisch sogar Vorteile gegenüber den Armbrüsten. Das kommt zur rechten Zeit, bei den Pistolenarmbrüsten ist eine gewisse Marktsättigung zu verzeichnen, sieben Jahre nach der Ersteinführung der "Adder". Eine Gesetzesverschärfung bringt da eine neue Dynamik rein. Zuerst nochmal absahnen mit den "Toresschluss" Verkäufen bis zum Inkrafttreten des neuen Gesetzes, dann die Umsätze mit Ersatzprodukten.
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Sorry, aber man kann eine moderne Repetier-Pistolenarmbrust der dritten Generation nicht mit den Modellen aus dem Mittelalter und auch nicht mit den modernen, schweren Jagdarmbrüsten vergleichen. Extrem schnelle Schussfolgen, frei wählbare Auszugskraft, eine große Auswahl an Bolzen mit zum Teil heftiger Zielwirkung, Montagemöglichkeit für alle modernen Zieloptiken, werkzeuglose Zerlegbarkeit, gute Präzision auf 20 Meter. Ich verstehe durchaus, dass die Verfechter eines strengen Waffengesetzes nach einer Verschärfung rufen. Der Besitzer einer solchen frei verkäuflichen Waffe ist alles andere als wehrlos. Aber das widerspricht dem Geist unseres Waffengesetzes - "dem Bürger verwehren, sich zu bewehren". Angeblich soll dieses Motto nun "evaluiert" werden und statt eines Pauschalverbots jeglicher frei verkäuflicher Bewaffnungsoption soll geschaut werden, wie deliktrelevant eine Waffe ist. Wenn das wirklich so passiert - ich wage es kaum zu hoffen - dann wird die Armbrust ungeschoren davonkommen. Ist eine solche Pistolenarmbrust zur Heimverteidigung geeignet? Nun, sicher nicht so gut wie eine Feuerwaffe, aber doch besser als so ziemlich alles andere, was frei verkäuflich ist. Für Straftaten ist sie jedenfalls eher nutzlos. Immer noch zu sperrig, zu auffällig und mit unzureichender Drohwirkung. Deshalb passiert extrem wenig mit Armbrüsten, trotz der großen Verbreitung. Also: "Dem Bürger verwehren, sich zu bewehren" = Das Verbot wird kommen "Die Deliktrelevanz entscheidet über den Grad der Regulierung einer Waffe" = Die Armbrust bleibt frei Wir werden sehen.
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Leider sind die Kunden tendenziell begriffsstutzig und verstehen "Geheimtipps" nicht. Nur aggressives, provokantes Bewerben führt zu einem guten Absatz. Ich musste mich also entscheiden zwischen geringen Umsätzen über einen längeren Zeitraum oder hohen Umsätzen mit der Gefahr einer baldigen Regulierung. Angesichts meines fortgeschrittenen Alters habe ich mich für die hohen Umsätze entschieden und bin bis jetzt gut damit gefahren.
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Natürlich kann man mit einer Waffe jemanden verletzen und sogar töten. Sonst wäre es keine. Das geht aber auch mit Gebrauchsgegenständen. In Bremerhaven fielen sieben Schüsse aus einer Armbrust und trotzdem hat das Opfer überlebt - weil man Treffer mit Feldspitzen heute eher als "weniger tödlich" einstuft. Es kommt zu keiner lebensgefährlichen Blutung, weil der Pfeil die Wunde "verkorkt". Das der Gesetzgeber gern zur Symbolpolitik greift ist mir klar und das ist fakt. Wurfsterne wurden verboten, weil sie in Bruce Lee Filmen gefährlich aussahen - es war damals keine einzige Straftat bekannt, bei der jemand mit so einem Spielzeug ernsthaft verletzt wurde. Aber wenn die Regierung WIRKLICH evaluieren will, diesesmal - dann muss die Armbrust frei bleiben. Das WaffG wurde je 1972 eingeführt, seitdem gibt es nur Änderungen. Der damalige Grund waren die RAF Anschläge und die waren schon was anderes als "nur" ein paar einzelne Taten von teils verwirrten Irren.
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Warum ich Armbrüste konzipiere, bauen lasse und an volljährige Kunden verkaufe? Weil das nunmal mein Beruf ist und ich einen Vertrag unterschrieben habe, der mich dazu verpflichtet, im Sinne der Gesellschafter den Profit des Unternehmens zu maximieren. Wenn Du willst, dann nenne das „Geschäftemachen“ - ich nenne das die Erfüllung der volkswirtschaftlichen Aufgabe eines Gewerbebetriebs innerhalb eines kapitalistischen Systems. Oder meinst Du, zu welchen Zweck die Kunden solche Waffen kaufen? Das geht derzeit niemanden etwas an, mich nicht, den Gesetzgeber nicht und Dich schon gar nicht. Schon klar, Du ersehnst die Einführung des „Bedürfnisprinzips“ auch für Armbrüste. Weil Du mit ach und krach vier Vorfälle zitieren kannst, die allesamt mit herkömmlichen Einzelschuss-Armbrüsten begangen wurden und von denen nur ein einziger tödlich endete - ein kurioser Fall von Gruppenselbstmord. Hier wird deutlich, warum die Kunden Armbrüste offenbar NICHT kaufen: um Straftaten damit zu begehen. Vielleicht werden Armbrüste nun tatsächlich erlaubnispflichtig, solche Forderungen gibt es seit Jahrzehnten. Wenn aber die Regierung ernsthaft „evaluieren“ will anstelle wahllos zu verschärfen - dann müsste die Armbrust erlaubnisfrei bleiben. Extrem geringe Deliktrelevanz, extreme hohe Verbreitung. Das bedeutet wenig bis kein Sicherheitsgewinn bei hohem Umsetzungsaufwand und Belastung für Behörden/Bevölkerung.