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Inhalte mit der höchsten Reputation seit 04.04.2024 in allen Bereichen anzeigen

  1. Hallo Freunde und Mitstreiter! Zum Abschluß dieses turbulenten Jahres möchte ich hier mal etwas Zuversicht verbreiten. Als altes " Forums Krokodil" der ersten Stunden habe ich die letzten 25 Jahre fast alle Entwicklungen hier mitverfolgt. Ich weiß, dass unser Engagement hier nahezu immer ein Rückzugsgefecht war. Als ich mich hier 1999 zu ersten Mal angemeldet hatte, waren wir hier über viele Jahre ein " Haufen Underdogs" gewesen. Jeder hat irgendwie sein persönliches Engagement eingebracht und auf " bessere Zeiten" gehofft. Trotz aller negativen Entwicklungen möchte ich hier jedoch feststellen, dass wir allen Grund zur Zuversicht haben können. Inzwischen sind in diesem Forum auch die Spitzen der größten Verbände Deutschlands vertreten. Viele großartige Menschen sind im kleinen wie im Großen in unserer Sache aktiv. Nach 25 Jahren sind wir nicht nur immer noch da, wir sind sogar besser als je zuvor. Die Zukunft verläuft nie linear - sie behält immer neue Wege für uns bereit. ALLES LÄSST SICH ÄNDERN! In diesem Sinne möchte ich euch alle darum bitten, die Chancen zu sehen und wahrzunehmen und nicht nur Trübsal zu blasen. Machen wir das nächste Jahr zu unserem Jahr und werden wir Regisseure unserer eigenen Geschichte. Ich hoffe, dass dieser Thread zu einem Sammelbecken positiver Vorschläge dafür wird zu dem jeder beitragen kann. Wir haben die Besten Leute in unseren Reihen. Jetzt wünsche ich euch allen erstmal schöne und besinnliche Festtage und kommt gut in das bevorstehende neue Jahr! Los geht's! Euer J.D.
    53 Punkte
  2. Kurzfassung: Ich war bei einer angekündigten waffenrechtlichen Aufbewahrungskontrolle in Berlin dabei. Keine Beanstandungen. Details: Ein Kollege wurde postalisch über eine bevorstehende waffenrechtliche Aufbewahrungskontrolle in Berlin benachrichtigt. Er hat mich informiert und ich war zu dem Termin anwesend. Obwohl es keine Beanstandungen gab, sind die Details wichtig. Mein Mantra lautet: Den Aufenthalt der Beamten so kurz wie möglich gestalten, keinen Kaffee anbieten, kein WC ermöglichen. Nicht "plappern". Dazu gehört auch, vorher nochmal selber alles zu kontrollieren und alle Waffen mit offenem Verschluss im Schrank liegen/stehen zu haben. Sinnvoll ist, alles was nicht im Schrank gelagert werden muss (Pornohefte), zu dem Zeitpunkt auszulagern, damit es nicht kontrolliert wird. Es klingelte wie vereinbart: In Berlin ist das LKA zuständig. Die Beiden Kontrolleure (männlich/weiblich) kamen pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt. Jeweils mit Unterziehschutzweste und folgenden Ausweisen um den Hals hängend: Wichtig: Verwaltungsbeamte - zu polizeilichen Maßnahmen nicht berechtigt. Der Kollege hatte vorher das Zimmer aufgeräumt, hier ist zu bedenken, dass ALLES was rumliegt, auch von den Beamten gesehen werden kann. Dazu später mehr. Die WBK war zusammen mit dem Personalausweis bereits auf dem Waffenschrank vorbereitet und die Kontrolle konnte starten. Die Kontrolle startete mit der Frage an mich: "Und Sie sind Zeuge?" Meine Antwort: "Offiziell bin ich kein Zeuge, sondern Gast". (Anmerkung: Im Protokoll wäre ich sonst mit Personalien im entsprechenden Abschnitt als Zeuge benannt worden). Langwaffen wurden kontrolliert. Positiv ist direkt aufgefallen, dass alle Verschlüsse offen waren. Sie hat alle Waffen herausgenommen, die Seriennummern abgelesen und ihr Kollege hat das Protokoll gefertigt. Ich empfehle immer in diesen Situationen die Munition vorher auszulagern, um bei der Kontrolle Zeit zu sparen, damit die nicht mit kontrolliert wird. Es war aber so eine Menge an Munition, dass das in diesem Fall nicht möglich war. Die Kontrolleurin hat jede Schachtel von außen begutachtet und die Kaliber vorgelesen. Dann ein Beutel mit loser Munition und Sie sagte "hier habe ich etwas gefunden" worauf ihr Kollege sofort abwinkte und sagte, es sei ein NATO-Kaliber, dass auch eine sportliche Bezeichnung hat, und daher auch von der WBK umfasst sei. Man beachte: Jede Munition wird kontrolliert: Ohne Erwerbserlaubnis wird die beschlagnahmt und es wird ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Folge kann der Entzug der WBK sein. Dieser Schrank war nun fertig. Mein Kollege sollte alles zurück räumen und abschließen. Die Zeit nutzte die Kontrolleurin, um sich "dezent" im Schlafzimmer umzusehen, wobei ihre Blicke gezielt Nahrungsergänzungsmittel für Sportler "scannten". Die hat wirklich 1 Minute lang den Raum abgesucht (nach Zufallsfunden). Es kam der nächste Schrank. Kurzwaffen. Darauf stand eine unbeschriftete Glasflasche mit Wasser drin. Sie fragte, ob das Wasser sei und machte, weil die Flasche offen war mit der Hand wedelnde Bewegungen zu ihrer Nase hin, um den Inhalt weiter zu untersuchen (auf Alkohol). Kurzwaffenschrank wurde kontrolliert identisch wie Langwaffenschrank. Interessanterweise spielt in Berlin das NRW-Schlüsselurteil wohl noch keine Rolle. Dann kam noch eine Frage, ob ich in der Wohnung gemeldet sei. Meine Antwort: "Ich bin Gast". Daraufhin, dass ich doch sicher WBKs besitze. Meine Antwort: "Ich mache keine Angaben". Sie war sichtlich über die Antwort irritiert. Mein Verhalten hat jedoch rechtliche Hintergründe: Ohne "Zeugenstatus" keine Personalienfeststellung von mir. Ohne Antwort, "WBK-Inhaber" keine Zuständigkeit der Waffenbehörde, sonst kommt möglicherweise als nächstes, "Wir kontrollieren noch schnell Ihren Waffenschrank wenn Sie hier wohnen und wir schonmal da sind" oder "Wir fahren im Anschluss mit zu Ihnen zwecks Aufbewahrungskontrolle". Dann wurde mitgeteilt, es habe keine Beanstandungen gegeben, das Protokoll sollte durch meinen Kollegen unterzeichnet werden. Dann noch der Kommentar, er bekommt postalisch eine Kopie davon und einen Kostenbescheid, ca. 100 EUR. Dauer der Kontrolle ca. 15-20 Minuten. Im Ergebnis: Der Protokollant war komplett passiv und auf das Protokoll fokussiert, während Sie extrem gut ausgebildet war und keine Zeit ungenutzt gelassen hat. Es wurde das Zimmer "abgesucht" und es wurde versucht, meine Personalien indirekt festzustellen. Man darf nicht vergessen, dass eine Aufbewahrungskontrolle das Ziel verfolgt, etwas aufzufinden und im vorliegenden Fall keine Möglichkeit ausgelassen wurde, das zu tun. Vgl. nochmal oben das Beispiel mit der NATO-Patrone und der Wasserflasche. Bei einer Aufbewahrungskontrolle gilt: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. In einem anderen Fall, den ich nur aus Aktenlage kenne, führte die Absuche der Wohnung zum Auffinden vieler leerer Rotweinflaschen und Medikamenten, die dann von der Waffenbehörde genutzt wurden ein medizinisches Gutachten anzuordnen, natürlich auf Kosten des WBK-Inhabers.
    51 Punkte
  3. Mag gehässig klingen, aber: wie war noch mal die Haltung der Jagdverbände zur Begrenzung der Gelben WBK? Zur unterschiedlichen Behandlung von Sportschützen durch das WaffG in quasi allen Punkten, von Altersgrenzen über Voreintragspflichten, Bedürfnisbescheinigungen, Pflichtmitgliedschaften... Wie oft hat man ihnen gesagt: Früher oder später werden sie auch bei den Jägern anfangen. Vielleicht erkennen die Jagdverbände ja jetzt, dass wir alle im selben Boot sitzen, dass jede Beschränkung die man Sportschützen auferlegt hat früher oder später auch für sie kommen wird, wenn sie immer meinen sie seien ja die edleren Waffenbesitzer. Aber ich habe da so meine Zweifel...
    35 Punkte
  4. Na Hauptsache Kinderficker, Gruppenvergewaltiger, Mehrfachstraftäter, Messermänner laufen frei rum ohne weiter von der Justiz belästigt zu werden im BDaZ. Auf die nächste Instanz zu setzen ist vermutlich wie auf Sand zu bauen. Auch als nicht AFD'ler finde ich solche Urteile auf Verdacht mehr als Bedenklich, morgen schon kann deine Partei unter Beobachtung stehen oder deine Gesinnung auf einmal nicht mehr woke genug sein.
    35 Punkte
  5. Das Sicherheitsgesetz und was es bedeutet Für WBK-Besitzer: Für Euch habe ich keine gute Message. Ihr steht nun unter einer Komplett-Überwachung. Von jetzt an reicht es NICHT mehr aus, wenn Ihr eine "weiße Weste" bewahrt und Euch nicht strafbar macht. Es reicht auch nicht aus, bestimmten Parteien nicht beizutreten oder Geld zu spenden. Nein, jetzt dürft Ihr auch keine "Likes" zu Beiträgen mehr vergeben, die von der Regierung nicht ebenfalls "geliked" werden. Keinerlei Regierungskritik, auch nicht in der Stammkneipe - denn wenn da jemand NICHT Eurer Meinung ist, dann muss er nur kurz anonym beim Amt anrufen und zack, weg sind die Waffen. Blöderweise kann so jemand auch einfach nur Übles über Euch erfinden, das reicht dann auch schon, zumindest für sechs Monate. Ihr solltet also darauf achten, NIEMANDEN zu verärgern. Geht ansonsten jederzeit davon aus, das man Eure Wohnung durchsucht. Besorgt Euch schon mal einen Anwalt, der eine "Notrufnummer" hat, damit Ihr dann morgens um Sechs nicht ganz allein dasteht, wenn die Waffenbehörde mit Amtshilfe des Staatsschutzes Eure Haustür eintritt, ohne richterlichen Beschluss natürlich. Weiterhin: Nehmt KEIN Messer mehr mit, egal wohin Ihr geht. Denn die Ampel hat es geschafft, dass Ihr JEDERZEIT versehentlich in eine Waffenverbotszone geraten könnt. Da genügt schon der Wochenmarkt in Eurer Kleinstadt, das ist nämlich eine Veranstaltung. Erwischt man Euch mit dem Schweizer Messer oder dem Multitool, dann ist die WBK mal eben so weg für immer. Für Messerfreunde: Verabschiedet Euch von Euren Springmessern. Die Ampel hat die "Ausnahmen" bewusst so gestaltet, dass NIEMAND versteht, wann und wer genau ein "anerkanntes Interesse" am Besitz eines solchen Messers hat. Im Zweifelsfall werden die Gerichte gegen Euch entscheiden. Das ist dann keine Kleinigkeit, sondern eine Straftat mit allen Konsequenzen. Dummerweise bleibt Euch KEINE Zeit, auf eine Klärung zu warten, denn das Gesetz wird in wenigen Tagen in Kraft treten und eine "Schonfrist" gibt es nicht. Packt also Eure Springer zusammen und schleppt sie zur Behörde. Sofort. Sonst kommt Ihr ruck-zuck in den Ampel-Knast. Für "Normalbürger": Rechnet von nun an damit, dass man Euch ständig grundlos "filzen" wird. Denn die Innenstädte werden zunehmend zu Waffenverbotszonen, das ist für die Städte jetzt supereinfach und in diesen Zonen wird die Polizei gnadenlos Leuten die Taschen leermachen und beim Abklopfen in den Schritt fassen. Nancy hat's fest versprochen und SOLCHE Versprechungen hält sie. Je "normaler" Ihr Euch kleidet und verhaltet, umso wahrscheinlicher sind solche Durchsuchungen. Denn das Gesetz zwingt die Polizei, jede Form des "Racial Profiling" zu vermeiden. Das bedeutet: Nur wenn die Beamten pure "Normalos" filzen sind sie über diesen Verdacht erhaben. Also, übt schon mal das Beine breit machen, mit den Handflächen an der Wand. Das wird jetzt hochgradig praxisrelevant für Euch. Für "Talahons": Bleibt ganz entspannt. Diese neuen Regeln betreffen nur die "Kartoffeln". Ihr dagegen könnt ruhig weiter die beim Kaufland versehentlich mitgenommenen 25 cm Küchenmesser in die Fake-Gucci-Taschen packen. Wenn ein "Potato" in Uniform auf Euch zukommt, dann schreit einfach laut "Rassismus!" und Ihr werdet sehen, er macht einen Bogen um Euch. Für die "FDP": Ihr seid fast am Ziel, die außerparlamentarische Opposition ruft. Vielleicht solltet Ihr Euch mit der Tierschutzpartei verbünden, dann kommt Ihr zusammen vielleicht noch auf 2%. Das wäre schon mal was, oder? Für die CDU/CSU: Jetzt kommt Eure Chance. Versprecht, dieses unsägliche Gesetz zurückzunehmen, und HALTET DANN dieses Versprechen. Wenn Ihr das nicht macht, ratet mal, wer DANN die Stimmen der Waffenbesitzer und auch die der gefrusteten, von Ampel-Schergen mannigfaltig grundlos gefilzten "Normalos" bekommen wird. Und sagt hinterher nicht, ich hätte Euch nicht gewarnt.
    30 Punkte
  6. Fallen nur mir die vermehrten Beiträge mit völlig lebensfremden Aufbewahrungssituationen/-theorien auf?
    30 Punkte
  7. Ich bin ja eigentlich eher bei den dynamischen Schützen unterwegs, aber letztes Wochenende habe ich mir in meinem ersten Jahr als voller Amerikaner (der man dazu sein muss) eine amerikanische Schützentradition gegönnt: Die Small Arms Firing School auf Camp Perry, extrem traditionsreicher Ort der amerikanischen Bundesmeisterschaften im Schießen mit Dienstwaffen und deren Derivaten. Die SAFS Rifle ist ein zweitägiger Kurs zur Einführung in das Stehend/Sitzend/Liegend-Schießen im traditionellen sportlichen Stil, also grob DSB-artig. Es gibt einen Kurs für Anfänger und einen für Fortgeschrittene, die sich am ersten Tag unterscheiden, und am zweiten Tag schießen alle zusammen einen Wettbewerb, um das Gelernte auszuprobieren. Der Kostenbeitrag der Teilnehmer deckt grob das Verbrauchsmaterial, während der Unterricht und die Standnutzung von der Truppe finanziert werden. Die Waffen werden gestellt, M16 oder für Kurzgewachsene und Kinder auch M4, mit sportlichem Umbau auf Freefloater, aber ansonsten einfach gehalten mit GI-Abzug, offener Visierung (die sportlich nicht wettbewerbsfähig ist, seit 4.5 Vergrößerung in der Disziplin erlaubt wurde nachdem die Truppe ACOG bekommen hatte), Plastikkolben und Plastikvorderschaft wie von Eugene Stoner erdacht. Die Leitung des Kurses übernimmt die US Army Marksmanship Unit und die meisten Instruktoren sind Aktivdienstler oder Reservisten, die eigentlich etwas anderes machen, aber dafür einen vorübergehenden Diensteinsatz auf Camp Perry bekommen. Auf vier Schützen kommt ein Instruktor, also wirklich gute Versorgung mit Lehrpersonal, und die sind auch mit Spaß und Eifer bei der Sache. Gerade als Reservist ist das wohl eine ziemlich schöne Möglichkeit, Diensttage zu sammeln und gleich noch bei den Bundesmeisterschaften teilzunehmen. Der "President's 100" Tab auf der Uniform stellt auch gleich klar, dass ein Instruktor kann, was er lehren soll. Die Kursteilnehmer sind, obwohl das Ganze eigentlich vom Civilian Marksmanship Program organisiert wird, auch zu einem erheblichen Anteil bei der Truppe oder auch deren Angehörige, auch aus den Kadettenprogrammen für Schüler waren einige da. Wenn man's richtig anstellt, kann man als Soldat wohl auch die Kursteilnahme als Dienstzeit verbuchen und sich die Anreise und Übernachtung zahlen lassen. (Die Übernachtung in Hotels kann etwas ins Geld gehen, weil das in einer auch als Ferienort sehr beliebten Gegend ist. Die Übernachtung auf Staatskosten ist etwas spartanisch, weil da in den letzten hundert Jahren die Kasernenräume kaum renoviert wurden, z.B. mit Duschen in einem zentralen Gebäude. Dafür ist wegen der hohen Kosten an dieser Örtlichkeit die Pauschale für Verpflegung in Restaurants großzügig.) Obwohl es eigentlich ein Anfängerkurs genannt wird, bei dem man außer Augen- und Ohrenschutz nichts mitzubringen braucht, waren viele der Teilnehmer erfahrene Schützen in anderen Disziplinen. Manche waren wohl auch erfahrene Schützen in dieser Disziplin, brachten jedenfalls Zeug wie Schießjacken, -handschuhe, Spektive mit, die man sonst eigentlich kaum im Haus hat, die ich auch nicht hatte. In meinem Trupp waren ein Luftwaffenreservist, der jetzt 747 fliegt, samt seinem Sohn und ein Unteroffizier. Beide übrigens mit Deutschlanderfahrung und mehr als verwundert, als wir etwas über Politik gesprochen haben und ich bemerkt habe, dass die deutsche Regierung gerade eine doofe Zeitschrift einfach ohne Gerichtsbeschluss oder strafrechtlichen Vorwurf verboten und ihr die Gegenstände und das Vermögen eingezogen hat. Meinte einer dann dazu, ob die Deutschen eigentlich nicht zweimal schlechte Erfahrungen mit so etwas gemacht haben? Das Mindestalter ist zwölf Jahre, mit Zettel von einem Schießtrainer oder dergleichen aber mit Ausnahmen nach unten. Die Kleinen bekommen dann eben M4, die von den Dimensionen her besser passen. Die etwas unklare Positionierung als Anfängerkurs wäre auch mein einziger Kritikpunkt: Als wirklicher Anfänger muss das frustrierend sein. Am Anfang geht eine Hauptgefreite schnell mal eine PowerPoint-Folie mit den Bedienelementen des M16 durch, und dann soll man den ersten Schuss im Leben überhaupt auf ein melonengroßes Ziel in 200 Yard Entfernung machen? Da sollte man wohl realistischer sein und tatsächlichen Anfängern im Schießen überhaupt einen Extrakurs oder Extratag vorher anbieten. (In diesem zweiminütigen Schnelldurchlauf durch das Gewehr schien mir übrigens auch der Rat, wenn der Verschluss nicht zugeht, auf den entsprechenden Knopf zu hauen, etwas seltsam.) In der Ergebnisliste des zweiten Tages gab es dann auch ein paar Einträge von Leuten, die offenbar nicht die Scheiben halten konnten, was sich blöde anfühlen muss, zumal wenn dann auch noch das Prozedere um die Korrektur der Ergebnisse des Nachbars dazukommt, wenn der elf Löcher auf der Scheibe hat. Der Samstag ging von 7 Uhr bis 18 Uhr mit dem Üben der drei Haltungen (sitzend und liegend mit Riemen) erst trocken und dann scharf. Unterbrochen wurde das über zwei Tage sechsmal durch eine Schließung des Standes durch in den Sicherheitsbereich eindringende Boote und Jet Ski, die dann von einer gemeinsamen Patrouille von Wasserpolizei und Armee hinaueskortiert und mit einem Strafzettel versehen werden. Camp Perry wurde nämlich zu einer Zeit vor mehr als hundert Jahren angelegt, als man sich Kugelfänge noch gespart hatte, und die Geschosse gehen in einem touristisch dem Bodensee vergleichbaren Gebiet einfach ins Wasser hinter dem Stand. Zu Anfang mussten auch einige Teilnehmer, die nicht wussten wohin sie laufen sollten, auf truppentypische Weise dadurch daran erinnert werden, das ernst zu nehmen, indem mehr als 300 Anwesende alle jeweils an ihre Ausgangspunkte zum Durchzählen zurückgeschickt wurden. Das hat gefruchtet, und am zweiten Tag waren die Abläufe flott und problemlos. Am Sonntag war dann das Match, um das Gelernte auszuprobieren. Insgesamt waren es 270 Teilnehmer, von denen immer jeweils einer schoss, einer Ergebnisse aufnahm, und zwei die Zielanlage bedienten. Es waren, wie gesagt, der Anfänger- und der Fortgeschrittenenkurs zusammen. Ich landete da gerade im Mittelfeld mit 330 von 400 Punkten (jeweils zehn Schuss langsam liegend, schnell liegend, schnell sitzend, langsam stehend). Das war klar steigerungsfähig, alldieweil ich schnell liegend etwas besser schoss als langsam liegend. Ermüdung und gewisse Schmerzen im Gelenk der Unterstützungshand mögen da mitgespielt haben, vielleicht auch einfach der Umstand, dass ich es aus anderen Disziplinen gewohnt bin, schnell Blei zu sprühen, und deswegen da die Bewegungen und mentalen Abläufe intuitiver für mich sind. Ein anderer Teilnehmer meines Trupps hat mir am Vortag die Nutzung seiner Schießjacke und seines Handschuhs angeboten, was aber an meiner Linkshändigkeit scheiterte. Dafür, dass es für mich wirklich das erste Mal überhaupt in einer derartigen Disziplin war, und ohne die üblichen Klamotten, auch ohne Spektiv zur Korrektur beim langsamen Schießen, kann ich wohl zufrieden sein. Es war übrigens auch das erste Mal, dass ich ein AR-15-Gewehr schoss, das vom Gefühl und Aussehen her nahe am Dienstgewehr und kein offensichtlicher Sportler oder sonstiger Zivilistenluxus ist. Nach Schluss habe ich noch den CMP-Laden auf Camp Perry angeschaut. Da stehen massenhaft Springfield und Garand herum, einfach so in Ständern, und man kann sie ohne das Brimborium eines gewerblichen Waffenladens einfach alle in die Hand nehmen und bei Bedarf zu einem sehr guten Preis mitnehmen. Ich habe mich vor einem Impulskauf zurückgehalten, auch die entsprechenden Papiere nicht dabeigehabt, aber ein Garand muss früher oder später mal her. Vor der Rückreise habe ich dann den Tag im Liberty Aviation Museum im dortigen Flughafen ausklingen lassen, wo man über das Rollfeld von einem Museumshangar zum anderen läuft. Die haben einige sehr schöne Exponate, z.B. jeweils zwei Ford Trimotor und Cobra Kampfhubschrauber, die auch flugfähig gehalten werden und in denen man ab und zu auch als Gast mitfliegen kann. Auf Camp Perry selbst haben sie eine Nike Hercules herumstehen, die irgendwie kleiner ist, als ich mir eine Rakete mit nuklearem Sprengkopf und Kontrollelektronik mit Vakuumröhren aus den 1950ern vorgestellt hatte. Wenn man die Möglichkeit dazu hat, eine wirklich schöne und interessante Erfahrung. An den Bundesmeisterschaften darf man soweit ich weiß auch als Ausländer teilnehmen, und es gibt außer der Klasse für Dienstgewehre und Derivate auch eine offenere Klasse, in die ein deutsches Sportgewehr leichter passen würde. Die Kurse sind Amerikanern vorbehalten.
    27 Punkte
  8. Das Problem ist, es gibt nicht DIE Jäger. Selbst innerhalb der Jägerschaft gibt es mehr als genug Schwachköpfe, die meinen sie seien der Nabel der Welt und sie müssten bestimmen, was alle anderen Jäger brauchen und vor allem was man ihnen verbieten kann. Mir gehen diese Scheiss-Typen überall auf den Sack. Egal ob bei Grün, SPD, FDP, CDU oder bei den Sportschützen oder bei den Jägern.
    26 Punkte
  9. Wir haben die vom BZL initiierte Petition mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln beworben und auch Blogger, YouTuber und weitere Kontakte darauf hingewiesen, dass wir diese Petition aktiv unterstützen möchten. Der BDMP verweist mittlerweile auf seiner Website auf unseren Briefgenerator. Jetzt ist nicht die Zeit, Differenzen in den Vordergrund zu stellen – auch wenn es sie geben mag. Stattdessen sollten wir gemeinsam und geschlossen für unser Ziel einstehen. Unser herzlicher Dank gilt allen, seien es Privatpersonen oder Verbände innerhalb und außerhalb des BZL, die dieses Ziel über den Briefgenerator oder die Petition aktiv unterstützen!
    26 Punkte
  10. Es gibt einige Leute, die haben so eine richtige Sehnsucht, dass die FDP umfällt. Ich glaube die könnten das nicht ertragen, dass die Legislaturperiode zu Ende geht und die FDP uns bis zum Schluss die Stange gehalten hat. Insbesondere auch, dass sie ein Anscheinshalbautomaten-Verbot abgewendet hat. Denn das will ja offensichtlich nicht nur unsere Innenministerin sondern wohl auch viele Bundesländer. Die beschließen öfters mal irgendwelche sinnfreien Sachen in Anträgen, die sie dann an die Bundesregierung richten. Natürlich das ist nicht zu übersehen sind da auch viele Innenminister von der CDU dabei. Ich kann aber beruhigen mit der derzeitigen Parteispitze unter Merz, Lindemann, Mittelberg und vor allem Henrichmann sollten wir auch keine schlaflosen Nächte bekommen. Unter Merkel war das anders. Der war im Zweifelsfall ihr Stammwählerklientel auch wurscht. Man muss sich vor Augen halten was ein „tissi“ hier postet: Bevor irgendwas genaues bekannt ist, spricht er/sie von „Moralischem Abschaum“. Was hat denn die FDP verbrochen: 1. Waffengesetzverschärfung verhindert, 2. allgemeines Tempolimit auf Autobahnen verhindert, 3. Steuererhöhungen verhindert Sicher es gibt einiges, was sie nicht verhindern konnten, aber sie sind der kleinste der drei Koalitionspartner. Warum soll ich sie nicht wählen? Friedrich Gepperth
    26 Punkte
  11. Letztes Wochenende hat BEPRA, der offizielle IPRF Angehörige Verband aus Belgien sein erestes offizielles Match organisiert. Das Match war absolut Anfänger geeignet und einige Anfänger am Start. Da braucht man keine Angst zu haben, gerne nächstes Mal mit am Start sein. Es ging bis von 50m bis 200m auf PVC Ziele. Auf diesem 200m Stand vom Militärgelände nahe Leopoldsburg sind Stahltziele nicht erlaubt. Von der anderen Hälfte des Standes selbst gibt es keine Fotos weil es verboten war den mit Zielen zu fotografieren. Es war eisig kalt und Luxus dass der Stand komplett Überdacht ist und somit die kleine Regenschauer am Material vorbei ging. Welches schon gut panniert war vom feinen Sand. Martien Knoops beim vorbereiten, der aktuell stärkste Holländer im Precision Rifle. Macht auch Anfänger und verbesserungs Trainings auf dem 50m Indoor Stand in Meterik nahe der deutschen Grenze. Nach Knoops Academy googeln oder Facebook. Unser Squad, Squad 1. Das Ladies Podium. Anne konnte sich mit einer starken Performance den 1. Platz sichern. Das Overall Podium. Ich konnte Martien um ein paar Impacts schlagen und Anne auf Platz 3. War auch mal sympatisch dass sie ein Overall Podium gemacht haben statt Man Open. Wenn ich das richtig verstanden habe ist das aber mittlerweile vom IPRF so angedacht. Am Start waren Belgier, Holländer, 2 Luxemburger und ein deutscher Teilnehmer. Unser benutztes Equipment bei diesem Match: - Bergara B14R Systeme. (22lr) - PSE Composites E-TAC Ultra Light Schäfte. ( @ejg ) - X-Out Precision Lothar Walter Läufe mit integrierten Tuner und Laufgewinde. ( @Mr.X ) - Vector Optics Continental 4-24x56x. - Gamechanger Sandsäcke von Dylan Cap's auf Facebook aus Frankreich. - Zeadio (Harris Clone) und MDT Ckyepot Zweibeine. - Lapua Long Range Munition.
    26 Punkte
  12. Danke fürs Teilen meines geplanten Buchs! Es war in der Tat der Eulogia Verlag, der auf mich zugekommen ist und mir vorgeschlagen hat, so ein Buch zu schreiben. Dieser Verlag arbeitet mit umfangreichen Suchmaschinen-Auswertungen. Das Prinzip: Nach welchen Büchern suchen die Menschen, werden aber NICHT fündig? Richtig, Selbstverteidigung und Waffen. Ich habe recherchiert und es stimmt, es gibt wenig und noch weniger Gutes. Mein Problem dabei: Ich bin ebenfalls kein "Allround" Experte in Sachen Selbstverteidigung. Womit ich mich leidlich auskenne sind freie Waffen. Zwillen, Bögen, Armbrüste, Messer und Druckluftwaffen. Ich kenne auch die in diesem Zusammenhang wichtigen Gesetze recht genau, denn ich habe die letzten 15 Jahre damit verbracht, diese Waffengattungen besser zu machen. "Besser" heißt insbesondere auch die Verwendungsfähigkeit für den Selbstschutz. Jaja, schon klar, hier sind die allermeisten der Meinung: Alles Quatsch, zum Selbstschutz sind NUR WBK-pflichtige Waffen geeignet. Das mag auch nicht falsch sein. Aber das meine aktuellen Waffen BESSER für den SV geeignet sind als die Modelle, die es vor meinen Entwicklungen gab, das ist nun mal ein Fakt und ich lade JEDEN ein, mir das Gegenteil zu beweisen (in einem friedlichen Wettstreit natürlich). Ich will auch nicht abstreiten, dass die allermeisten Menschen trotz der sich verschlechternden Sicherheitslage in Deutschland NIE in eine SV-Situation kommen werden. Aber darauf kommt es nicht an. Es kommt NUR darauf an, dass viele Menschen sich gern vorbereiten wollen und wissen möchten, wie (und womit) das geht. Ich habe dem Verlag gesagt, dass ich das Buch zwar sinnvoll finde, es ohne Experten für die anderen Fachgebiete nicht schreiben kann. Meine Kenntnisse des Waffenrechts sind nicht schlecht, aber ein Jurist bin ich NICHT. Ich habe in meiner Jugend zwar ein paar Jahre recht erfolgreich an Judo-Turnieren teilgenommen, aber das ist 40 Jahre her und heute ich bin ebensowenig Kampfsportler wie Dressurreiter. Ich sehe jeden Tag Nachrichten über Kriege, wurde aber selbst ausgemustert und meine Kenntnisse über das Militär stammen aus Hollywood. Prepping und Survival finde ich spannend und habe damals Rüdiger Nehbergs "Überleben" Buch verschlungen. Aber auf die Idee, mein warmes Bettchen gegen eine undichte Luftmatraze auf einem Ameisenhaufen im Regen zu tauschen, bin ich deshalb nicht gekommen. Also brauchte ich Gastautoren. Das ist insoweit gar nicht einfach, weil es zwar viele (größtenteils selbsternannte) "Experten" in allen diesen Sparten gibt - aber nur sehr wenige können einen sinnvollen Text zu Papier bringen. Vanessa Blank kenne ich seit vielen Jahren persönlich und uns verbindet eine echte Freundschaft. Den Rechtsanwalt und Waffenrechtsexperten Michael Winkler kenne ich allein schon deshalb, weil er meine ständige Rechtsvertretung ist (die ich wirklich dringend brauche, ich habe viele Hater auch bei den Behörden). Jochen Wiebe habe ich durch eine Web-Recherche gefunden. Thomas Gast wurde vom Verlag angesprochen. Alle diese Gastautoren haben ihre Schreibtalente umfangreich bewiesen. Thomas Gast ist sicher eine kontroverse Figur und auch ich lehne einige seiner (kolportierten) politischen Meinungen ab. Aber ich habe ihn nie persönlich kennengelernt und ich HASSE "Cancel Culture". Mir ist seine politische Meinung egal, auch weil sie im Kontext des Buches keine Rolle spielt. Dass dieses "Cancelling" nun auch hier, in diesem eindeutig eher "unwoken" Forum, auch schon tief verwurzelt ist, das erschüttert mich. "Ich kann dieses Buch nicht lesen, weil einer der Gastautoren eine andere politische Meinung hat als ich"? Sorry, aber genau DAS ist Cancel Culture pur. Das Buch richtet sich eher nicht an WBK-Besitzer, obwohl ich sicher bin, dass man trotzdem etwas lernen und Spaß beim Lesen haben kann - obwohl man eine WBK besitzt. Es schildert aber sehr genau, was man denn eigentlich tun bzw. erfüllen muss, um in den Besitz einer WBK zu kommen und was das dann kostet. Denn das weiß kaum jemand, der sich bislang nicht mit dem Thema beschäftigt hat. Ein großer und wichtiger Teil des Buches stammt vom Waffenrechtsexperten Michael Winkler, der übrigens jüngst in den exklusiven Kreis der VDB-Juristen aufgenommen wurde. Denn die juristische Situation rund um das Thema "Notwehr" ist extrem komplex und unübersichtlich. Deshalb werden nicht nur die gesetzlichen Rahmenbedingungen dargestellt, sondern auch die wichtigsten Fragen beantwortet. Es gibt weiter eine Sammlung an relevanten Gerichtsurteilen, die einem ein gutes Gefühl dafür geben, wie Gerichte denn in der Realität entscheiden. DIESEN Teil kann ich jedem Waffenbesitzer - ganz gleich ob das nun erlaubnisfreie oder WBK-pflichtige Waffen sind - nur wärmstens ans Herz legen. Thomas Gast schreibt über seine Erfahrungen im Gefecht und das hört sich alles relativ schrecklich an. Ich hoffe, dass dieser Teil des Buchs auch in Zukunft eher zum Unterhaltungsteil als zum Leitfaden zählen wird. Wie gesagt, dank der Gastautoren ist das Buch aus meiner Sicht recht vollständig. Natürlich wird es auch (jede Menge) Kritiküsse geben. Aber ehrlich gesagt freue ich mich auch darauf. Denn ich bin Entertainer und nur EINES darf ein Entertainer nicht machen: Seine Zuschauer langweilen.
    25 Punkte
  13. Sportschützin Natascha Hiltrop hat bei den Paralympics in Paris im Finale des Dreistellungskampfs die Goldmedaille gewonnen. Für den Deutschen Behindertensportverband ist es bei den Spielen in Paris die dritte Goldmedaille. Die 32-Jährige gewann im Dreistellungskampf mit dem Kleinkalibergewehr (50 Meter) in der Startklasse R8. Toller Erfolg https://www.ardmediathek.de/video/sportschau-paralympics-2024/hiltrop-holt-gold-im-para-schiessen-die-zusammenfassung/das-erste/Y3JpZDovL3Nwb3J0c2NoYXUuZGUvZWMyMjVjYTktZjBkZS00ZGE2LWEyZGEtMjAwZGM4MmY2OTQ2#:~:text=Natascha Hiltrop holt im Para-Schießen in
    25 Punkte
  14. Ja, natürlich! Als Kind der 80er ist natürlich das A-Team DIE Serie schlechthin. Irgendwann musste es dann so kommen, und ein Ranch Rifle zog ein. Danach habe ich auch begriffen, warum die in der Serie nie damit getroffen haben...
    25 Punkte
  15. Hmmmm, wahrscheinlich bin ich zu obrigkeitsgläubig und vermute erstmal nichts Schlechtes.... Waffenkontrolle bei mir nach Umzug nach Bayern: Servus! Servus! Wo gehen wir hin? In den Keller, ich geh mal voraus, den Papierkram erledigen wir dann oben, ok? Passt. So, erster Schrank, LW hier meine WBKs. Ah, schöne Stücke, wir gleichen mal grade die Nummern ab, Schrank ist ja schon auch gut befestigt. Munition ist da drüben, Schrank mit Schwenkriegelschloss. Na prima, passt schon, wo haben Sie denn das Pulver gelagert? Da, in diesem Schrank, direkt neben den KW. Wunderbar, schauen wir mal - Nummern passen, Pulvermenge auch. Tja, dann sind wir durch - Kaffee und Papierkram? Gerne! 20 Minuten geklönt, über die Fallstricke im Waffengesetzt gelästert und dann freundlich verabschiedet. Warum glauben eigendlich alle das hinter jedem Beamten ein Mensch mir Waffenphobie steckt? Nett behandeln, keinen Scheiss labern und vor allem seinen Kram in Ordnung haben! Ich bin nur Gast - ich lach mich krumm, immer dieses ängstliche Gehabe.....
    24 Punkte
  16. Man stelle sich vor, es gäbe einen übergreifenden Interessensverband der Autofahrer (nennen wir ihn mal das "Forum der Autofahrenden" - kurz: FAF) und alle bisherigen Autoclubs (ADAC, AvD, ACE, usw.) würden sich dem anschließen und unterordnen und auf ihr Mitspracherecht verzichten. Es käme zu flächendeckendem Tempo 30 in den Innenstädten und 100 auf Autobahnen und weiteren Einschränkungen. Doch trotz vielfältiger Kritik seitens der Autofahrer würde das FAF immer wieder beschwichtigen und mahnen, sich in die Diskussionen mit dem Verkehrsministerium nicht einzumischen - man wäre dran und nur so (mit der Geheimdiplomatie) könne man Schlimmeres verhindern. Käme es bspw. zu einer Regelung, wonach Autofahrer nur noch 1/3 der Verkehrsfläche in Innenstädten benutzen dürften - es würde vom FAF als "Erfolg" verkauft werden "denn eigentlich wollten die die Autos komplett aus der Stadt heraus haben!" Die Reglementierung auf 50 PS und 120km/h würde ebenso abgenickt werden, wie auch die Pflicht zur MPU und eines Fahrsicherheitstrainings für Fahrzeuge, die schneller als 45km/h sind. Für die Neuanschaffung eines Fahrzeugs wäre der Nachweis einer Garage/ eines Stellplatzes notwendig, bei E-Fahrzeugen auch eine vorhandene Ladestation, usw. Würde man sich da nicht auch blöd und verraten vorkommen?! Wäre da nicht ebenso der Wunsch vorhanden, dieses wenig Interessen vertretende Forum abzuschaffen? Gäbe es da wirklich noch jemanden, der sagen würde "lasst es uns mal weiter probieren - vielleicht kommt da ja noch was!"?
    24 Punkte
  17. Die Motive dieses Verbands - Mitglied im Buzl - sind für jedermann leicht erkennbar. Sie verhökernn die Rechte der Jäger für ein paar Mitgliedsbeiträge. Von den 14.300 Jägern in Sachsen sind nur 4.300 Mitglied... da man wenig bis nichts tut, sehen viele Jäger es wohl nicht ein jeden Monat zu berappen. Statt "Gas zu geben" fordert man lieber eine Zwangsmitgliedschaft wie bei der IHK. Das ist empörend.
    23 Punkte
  18. So, hat alles geklappt, mein Kumpel eingeflogen am Dienstag, Mittwoch früh um 5 los mit meinem Auto, eine Übernachtung in Orange bei Bekannten, dann Donnerstag früh um 5 den Rest abgespult bis Elche, um halb 4 Nachmittag warn wir da, war schon nen strammer Ritt, tschau Absurdistan, aber ich schau hier immer mal rein, man liest sich.
    23 Punkte
  19. Na sowas: https://www.spiegel.de/panorama/justiz/muenchen-kriminalbeamte-sollen-waffenteile-unterschlagen-haben-a-c5163b1b-988d-493b-8726-b692e9235ec3 "Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln gegen drei Kriminalbeamte aus Bayern. Sie werden unter anderem verdächtigt, dienstlich verwahrte Gegenstände aus der Zentralen Waffenverwertung des LKA unterschlagen und verkauft zu haben. " Dann könnten Hausdurchsuchungen mit Waffenfunden künftig auch "andersherum" als Beschaffungskriminalität gewertet werden? Wo doch Polizisten und Beamte generell soo zuverlässig sind, dass man ihnen künftig auch noch mehr Durchsuchungen erlaubt hat...
    22 Punkte
  20. Äh, es geht hier um eine Waffenkontrolle in Berlin. Also in einer Art Nordkorea.
    22 Punkte
  21. Was wir hier sehen ist doch ganz klar: Die Regierung möchte eigentlich eine komplette Entwaffnung der Bürger. Wenn das schon nicht möglich ist - Jäger werden gebraucht und ein Komplettverbot des sportlichen Schießens ist gesellschaftlich (noch) nicht durchsetzbar - dann muss eben sichergestellt werden, dass NUR die Anhänger der Regierungsparteien Waffen besitzen dürfen. Mit "Regierungsparteien" sind natürlich nicht nur die derzeit regierenden Parteien gemeint, denn es gibt dummerweise diese Wahlen alle vier Jahre. Also nimmt man "großzügig" auch potentielle zukünftige Koalitionspartner mit in die "Gruppe" derjenigen auf, denen Waffenbesitz zugestanden wird. Das sind Parteien, mit denen man sich im Prinzip einig ist und die KEINE wesentlichen Änderungen des Status Quo wünschen. Wer in Deutschland eine waffenrechtliche Erlaubnis besitzt und diese behalten möchte, der muss sich nicht nur an sämtliche Gesetze zu 100% halten, sondern er darf sich nicht systemkritisch äußern, darf keine Partei unterstützen, die nicht "koalitionsgeeignet" ist, darf nicht politisch unerwünscht agieren und in keiner Weise auffällig werden. In Zukunft, wenn es nach Faeser geht, darf ein solcher Waffenbesitzer auch keine psychologische Hilfe in Anspruch nehmen. Will er eine Depression überwinden, dann muss er das im stillen Kämmerlein allein bewältigen - sonst nimmt man ihm die Waffen ab. Da Menschen im Laufe ihres Lebens sowohl krank werden können als auch politisch "abtrünnig" werden, muss ein Waffenbesitzer natürlich STÄNDIG überwacht werden. Schon jetzt muss ein ganz erheblicher Teil der beim Staatsschutz, bei den Waffenbehörden und beim Verfassungsschutz beschäftigten Personen sich intensiv mit der laufenden, verdachtsunabhängigen Überprüfung von Legalwaffenbesitzern beschäftigen. Das hat in den letzten Jahren drastisch zugenommen und soll nun durch Faesers Bestrebungen verdreifacht werden. Durch den "Kleinen Waffenschein" sind zusätzlich zu den 1 Mio. WBK-Inhabern ja nun 800.000 "Schreckschuss-Cowboys" dazugekommen und die zukünftige Erlaubnispflicht für den Besitz von Schreckschusswaffen sowie Armbrüsten wird diese Zahl sicher verdoppeln, wenn nicht verdreifachen. Alle diese Behörden PLUS die Gesundheitsämter werden also in Zukunft geschätzt 5 Mio. Bürger überwachen müssen. Regelmäßige Zuverlässigkeitsprüfungen, Quermeldungen, Aufbewahrungskontrollen. Dies wird gewaltige Kapazitäten binden und die ohnehin unterbesetzen Behörden daran hindern, ihren eigentlichen Aufgaben nachzugehen. Besitzer von illegalen Waffen haben also in Zukunft eher weniger zu befürchten. Diese Tendenz der zunehmenden Belastungen ehrlicher Bürger MUSS gestoppt werden. Sie ist schmählich, kontraproduktiv für die Sicherheit, teuer und obendrein hochgradig ungerecht. Deshalb unterstütze ich den VDB. Klare Kante gegen die armseligen und perfiden Absichten des BMI. Keine Kompromisse.
    22 Punkte
  22. Ich kann Dir nur sagen, was ICH will. Ein klares Waffengesetz mit einer Ausrichtung an Deliktrelevanz, nicht an "potentieller Gefährlichkeit" eines Gegenstands. Als Basis eine sinnvolle Statistik, die streng nach "illegal" und "legal" trennt und auch die Kategorien des Waffengesetzes detailliert erfasst. Für wenig deliktrelevante Waffen (Repetier-Langwaffen?) Wegfall des Bedürfnisprinzips und einfache Zuverlässigkeitsprüfung (Vorstrafenregister). Für deliktrelevante Waffen (kompakte Faustfeuerwaffen?) erweiterte Zuverlässigkeits- und Bedürfnisprüfung nach heutigem Muster. Für Nicht-EU-Bürger Waffenverbot und Verbot des Führens von gefährlichen Gegenständen jeder Art. Komplette Amnestie für Altbesitzwaffen und zwar so, dass die Waffen registriert werden. Nicht vernichtet. Der Besitzer kann entweder eine bedürfnisfreie WBK beantragen oder die Waffe(n) an Berechtigte verkaufen. Nach Ablauf der Frist dann strengste Strafen für die "Weigerer". Auf diese Weise könnten viele Tausend Waffen legalisiert werden und stellen dann keine Gefahr mehr dar. Besitzer des KWS dürfen Messer aller Art (verborgen) führen, ebenso Schlagstöcke und andere erlaubnisfreie Waffen. Auch in Waffenverbotszonen. Vorzeigen des KWS bedeutet Vermeidung von Durchsuchungen in Waffenverbotszonen. Streichung der "verbotenen Gegenstände" aufgrund der fehlenden Deliktrelevanz. Aber Führverbot ohne KWS. Sowas in der Art.
    21 Punkte
  23. Ich lasse doch die nicht die Waffen aus dem Safe nehmen ?!? Die fasst dort, wie alles andere da drin zum Rausnehmen nur einer an und dessen Name ist ICH.
    21 Punkte
  24. So ein Blödsinn. Ich bin kurz vor 60 und habe Geschichte als zweites Hauptfach studiert. Ich wusste das nicht und von meinen früheren Professoren und Kommilitonen (so weit ich sie noch fragen konnte), wusste es auch niemand. Auch nicht diejenigen, die NS-Geschichte als Schwerpunkt hatten. "Alles für D..." war nie die "offizielle" Parole der SA; der Satz war halt auf die meisten Dolche der SA eingraviert. Aber das wussten, bevor die Prozesse gegen Höcke eröffnet wurden höchstens ein paar Neonazi-Freaks und spiegelbildlich ein paar Antifa-Freaks. Kein ernsthafter Historiker beschäftigt sich mit so einem Kinderkram.
    21 Punkte
  25. Ich denke ob Rauswurf oder Rauswahl ist nicht wirklich entscheidend. Viel wichtiger sind doch die Gründe die von F.G. im Rahmen seines Antrags für die "Rauswahl" des VDB aus dem Vorstand vorgebracht wurden. Diese waren vor allem - der VDB betreibt "aktiv, eigene Lobbyarbeit" und der VDB tritt "in eine Art Konkurzenzverh. zum FWR". Das ist doch das Entscheidende - man wollte eben, nachdem man jahrelang die Versuche des VDB ignoriert und blockiert hatte, das FWR wieder zu mehr Aktivität zu bewegen, den VDB loswerden - streng alttestamentarisch nach dem 1. Gebot. Das ist für mich auch das eigentlich Verwerfliche an dem Vorgang - erst die Leistung verweigern und dann denjenigen, der Leistung erbringen möchte und mit den Kampagnen "Resolute Response" im 1Q 2023 und "Reset" im 4.Q 2023 bewiesen hat, dass er das auch umsetzt, aus dem Vorstand entfernen. Man fühlte sich eben, bedingt durch jahrelange Untätigkeit, bloß gestellt und hat dann beleidigt reagiert. DAS was jetzt seit Januar passiert ist eben die Reaktion von Leuten, die für so ein Vorgehen kein Verständnis haben - das muss man nicht mögen, aber wenn das FWR dachte das läuft mal eben so durch ohne Gegenwind - das wäre schon sehr naiv (und das ist freundlich formuliert). Das FWR oder auch BzL ist seit dieser Entscheidung JEDEN Beweis schuldig geblieben, dass Sie etwas verändern wollen. Ein komischer neuer Name, diese zwei lächerlichen Videos und ein paar Pressemeldungen - ECHT? Das ist euer Anspruch an euch selbst? Das ist das Signal zum Aufbruch? Das soll Leute und Firmen davon überzeugen euch finanziell zu unterstützen? Kommunikation und Transparenz - absolute Fehlanzeige! Der Eindruck der dabei bei mir entsteht - wir legen jetzt ein bisschen Rouge auf, kleben uns lange Wimpern an und dann ist die Braut wieder hübsch für die nächsten Jahre. No SIR, die Zeiten haben sich geändert und wenn das FWR/BzL so weitermachen möchte wie in der Vergangenheit ist es überflüssig und schafft sich selbst ab. Evtl. überzeugt das FWR/BzL ja noch mit einem Konzept/Neuausrichtung/ Aktivität aber furchtbar viel Zeit haben sie dazu nicht mehr.
    21 Punkte
  26. Nach längerem überlegen wo ich das hier im Forum jetzt am besten posten soll dachte ich mir dass es hier eigentlich ganz gut aufgehoben ist: Nach monatelangem Bearbeitungszeitraum und viel Trial & Error, darunter auch eine korrumpierte Speicherkarte mit den negativen Konsequenzen, mein erster Testbericht in Form eines Youtube-Videos
    20 Punkte
  27. Mit den billigen Versuchen, bestimmte Teile der Waffenlobby zu kaufen und deren Zustimmung dann als Rechtfertigung zu verwenden, ist jetzt Schluss. Wir haben da jetzt Einigkeit erreicht, dank der Neuausrichtung des BzL. https://youtube.com/shorts/-UpyYQTmKhw Einzelne "Ausreißer" wie der BJV werden nicht länger toleriert und bekommen mächtig Gegenwind. Es wird NIE WIEDER so einfach sein wie früher, die Waffengesetze zu verschärfen und die LWBs weiter mit unsinnigen Repressalien zu belasten, aus reiner Symbolpolitik heraus.
    20 Punkte
  28. Das Forum Waffenrecht steht einer wirklich effektiven Lobbyarbeit im Sinne der Legalwaffenbesitzer im Weg und deshalb muss es weg. Es handelt sich um eine Bastion der auf der ganzen Linie gescheiterten "Appeasement" Strategie, die uns seit über fünfzig Jahren eine Gesetzesverschärfung nach der anderen einbringt. Mir (und auch anderen) scheint, dass es dem FWR und den dort vertretenen Sportverbänden lediglich um die Bewachung der "Pfründe" geht, sprich: sprudelnde Mitgliedsbeiträge, nicht nur durch die Fördermitglieder, sondern vor allem die Einnahmen aus den "Zwangsmitgliedschaften". Ohne einen Zwang zur Verbandszugehörigkeit, wie es ihn derzeit gibt, wenn man einen Bedürfnisnachweis als Sportschütze erbringen will, würden die Leute scharenweise aus diesen Verbänden austreten. Denn es ist offensichtlich: Das Forum Waffenrecht ist nicht nur passiv (sprich: Man macht NICHTS), sondern biedert sich den Gesetzesverschärfern der Bundesregierung(en) geradezu an. Willig werden neue Zumutungen abgenickt. Dies gibt den Verschärfungen Legitimation - wenn selbst der "größte Verband" der Legalwaffenbesitzer FÜR eine Verschärfung ist, dann muss das wohl richtig sein so. Unsere Petition soll auch als Stimmungsbarometer gelten. Uns ist natürlich klar, dass das Forum Waffenrecht sich nicht auflösen wird, solange auch nur ein einziges Mitglied weiter seinen Obolus zahlt. Denn auf die "Wünsche" der Betroffenen hat das FWR schon immer gepfiffen und wird das garantiert nicht ändern.
    20 Punkte
  29. Jawoll. Das zeichnet den guten Deutschen aus. Immer Gesetzestreu, stets bereit, jeden noch so kleinen (ob wirklichen oder vermeintlichen) Fehltritt sofort bei der Obrigkeit zu melden. Und wenn man da nur was gehört und gesehen hat, was nicht so ganz koscher sein könnte, läuft man sofort als treuer Untertan zum Fürsten. Man tut ja nur seine Pflicht. Wozu auch Rede- und Meinungsfreiheit. Braucht man als treues Bürgerlein doch nicht. Ebenso wie man keine Beweise für solche Vorwürfe braucht, schlichte Denunziation reicht ja, um die Staatsallmacht in Bewegung zu setzen und den Übeltäter beruflich, finanziell und gesellschaftlich zu ruinieren. Hauptsache, dieser böse Terrorist ist seine Waffen los und aus dem Verkehr gezogen. Egal ob die Vorwürfe zutreffen oder nicht. Oder haben da etwa eventuelle Befindlichkeiten untereinander eine Rolle gespielt? Aber das kann ja nicht sein. Das wäre ja..... Sie haben nur ihre Pflicht getan.
    20 Punkte
  30. Hallo Last_Bullet nachdem Hartmann die Politiker von der Unsicherheit der bisher geltenden Tresore (A/B) überzeugt hatten, wollte man natürlich die Tresore verkaufen, die am Besten gingen. Und: Die die Firmeneigenen Tresore noch rumhiefen konnten. Und die Bürokratie hatte keine Ahnung sondern nickte freundlich. Hätte diese Firma mehrheitlich dickere und schwerere Tresore im Programm gehabt, wären die ins Waffengesetz gekommen. Manchmal kann man die Welt ganz einfach verstehen. Steven
    20 Punkte
  31. Steuererhöhungen verhindert? Das ist mal ein Kracher. Das WaffG war nur eine Frage der Zeit und beim kommenden Messerverbot, wer weiß, was da noch so alles im Einkaufstäschchen landet? Tempolimit? Really? Die haben bei Heizungsverbot mitgemacht, bei Corona, beim diesem Geschlechterunsinn, beim Schuldenmachen (Haushalt 2025, Sondervermögen), beim Niedergang unserer Wirtschaft, bei der massenhaften Migration. Ein Kubicki macht noch keinen Sommer. Sich immer mit der „kleinen Schwester“ rauszureden, sie hätten nicht mitmachen müssen. Aber das eigene Ruhegeld war ihnen anscheinend wichtiger. Wählen kann jeder, wie er möchte. Zum Glück gibt es da keine Vorgaben. Denen jedoch für 4 Jahre Verschärfungsverzögerung die Stange zu halten, bedeutet „weiter so“. Die FDP hat sich selbst überflüssig gemacht, darauf deuten die Umfragen hin. Woran mag das liegen?
    19 Punkte
  32. Nicht nur unglaublich, sondern eine Frechheit sondersgleichen. Jeder hier weiß, dass ich kein AfD-Fan bin, aber das hier lässt einen schon an der daran zweifeln, dass Justizia blind ist und nur der Gerechtigkeit verpflichtet. Das erinnert doch sehr an die Radikalenerlasse in den70er Jahren. Eine Partei, die in den neuen Ländern zur stärkesten politischen Kraft aufsteigt, da darf man jetzt nicht Mitglied sein? Wenn doch wird der Gummiparagraf "Zuverlässigkeit" soweit überdehnt, damit es für die Staatmacht zu einer Retourkutsche reicht. Sorry, das strapaziert mein Demokratieverständnis über die Maßen. Das ist übergriffig und ein Akt der Willkür.
    19 Punkte
  33. Ja, wenn man als Jäger zukünftig gerne Zwangsmitglied in einem Verband sein möchte und verpflichtend die aktive Jagdausübung sowie regelmäßige Trainings und Fortbildung nachweisen MUSS - ist natürlich alles o.k. Die Politik wird diesen Vorschlag aus den eigenen Reihen der Jägerschaft sicher gerne begeistert aufgreifen - "Die Jäger fordern das ja selbst..."
    19 Punkte
  34. Mann, was bist du krank. Da stehen eine Horde von 4 bis 14 vor der Tür, fantasievoll verkleidet und kucken dich mit großen Augen an und fangen an zu singen. Die Mütter dann am Zaun. Und du hältst mit ner Knarre dazwischen? Wegen ein paar Snickers und Milky Way?
    18 Punkte
  35. Das ist kein FDP Bashing, dass ist einfach die logische Konsequenz. Die FDP unterstützt linke, übergriffige, real sozialistische, totalitäre Bestrebungen und darf dafür nicht mit einer Stimme bei einer Wahl belohnt werden. Ebensowenig wie die Linke, die Grünen und die SPD. Bei der CDU ist es leider ebenso: Ich hatte gestern ein erstes Gespräch mit einem CDU Abgeordneten. Ja, die CDU ist gegen die aktuellen Verschärfungen. Zwischen den Zeilen aber nur, solange sie in der Opposition sind. Zu einer klare Position zur Rücknahme der Regelungen oder sogar zu einer Verbesserung des WaffG im gesammten konnte er sich allerdings nicht durchringen. Ich würde also sagen, die CDU schmiert uns gerade zwar Honig ums Maul, ist aber eigentlich voll auf SPD/Grünen/FDP Linie. Ich wage die Behauptung, mit einer CDU in der Regierung werden wir in den nächsten 5 Jahren die nächste Verschärfung des WaffG bekommen. Um es also klar zu machen - Unwählbare Parteien sind Linke, Grüne, SPD, FDP und CDU!
    18 Punkte
  36. Unangenehme Gesetzte nicht direkt auf nationaler Ebene zu beschließen, sondern über die EU-Schiene durchzudrücken, ist eine jahrzehntealte Taktik vor allem es deutschen Parteienstaats. Danach hat man dann dieselbe Argumentation wie im Kindergarten: "Ich hab ihn nicht gehauen, der Stock hat ihn gehauen". "Man" tritt dann mit betroffener Miene vor die Kameras und sagt, dass man ja gar nicht anders könne, weil es aus Brüssel kommt. In Italien und Osteuropa wird die Richtlinie dann zu 60% bis 70% umgesetzt, und in der BRD mit 110%. Ach ja, und weil wir in einem anderen Themenstrang die Drangsalierung der LWB im grünen Baden-Württemberg diskutieren: Ich verwette meinen Weihnachtsurlaub, das sich daran mit einem CDU-Ministerpräsidenten nicht viel ändern wird,
    18 Punkte
  37. Ich möchte darauf hinweisen, wie einfach es ist, jemanden mit Dreck zu bewerfen. Ein einziger Nachbar, der neidisch auf den neuen Smoker ist und einfach mal anonym an die Waffenbehörde oder die Polizei schreibt, schon ist es passiert. "Mit dem stimmt was nicht, da wird gebrüllt und ich glaube, der schlägt seine Frau". Das reicht. Außerdem gibt es die "Fake Profile". Ich habe davon immer gleich mehrere. Irgendwelche Hater, die meine Bilder klauen und unter meinem Namen dann alles mögliche posten. Die Leute bei der Waffenbehörde können das nicht prüfen, mangels Ausbildung und Vollmacht (IP-Adressen vom Plattformbetreiber anfordern ist nicht mal so eben gemacht). Also erstmal auf Nummer sicher gehen und die Waffen abholen. DAS ist die neue Realität.
    18 Punkte
  38. Es ist jetzt an der Zeit dass sich alle Verbände zusammen schließen gegen die Politik. Es ist ein Unding, dass man wg OWIs die Zuverlässigkeit verlieren kann (Messer etc) Wenn ich falsch parke, bin ich ja auch nicht den Führerschein los. Die Zuverlässigkeit gehört, wie im Beamtenrecht, an eine vorsätzliche Straftat mit rechtskräftigen Verurteilung zu mind. 1 Jahr gekoppelt. Nichts darunter darf zum Verlust der Zuverlässigkeit führen. Die Verbände müssen sich nun mal langsam auch dem Selbstschutz mit der Waffe öffnen und dies aktiv von der Politik fordern. Just my 2 cents
    18 Punkte
  39. Hallo Hr. Gepperth, Ich fürchte ich mache Ihnen da Ihr Weltbild kaputt, aber den ersten Satz können Sie, Entschuldigung wenn ich es so salopp sage, vergessen. Ich komme aus einer anderen Sportart und bin erst seit 2 Jahren Sportschütze und seit einem Jahr Waffenbesitzer. Mittlerweile erzähle ich das gar keinem mehr. Leute mit denen ich 30 Jahre Volleyball gespielt habe, in Urlaub gefahren bin, die meine Trauzeugen waren sehen mich auf einmal an als wäre ich der Leibhaftige. Da fallen Sätze wie : " Mir ist nicht wohl dabei zu wissen das Du jetzt auch Waffen hast " oder " Waffen braucht niemand" . Wohlgemerkt ohne das ich diese Disskussion angestoßen habe. Nancys Propaganda wirkt also.
    18 Punkte
  40. Wo ist da "deine" FDP. die diesen Nonsens auch anspricht? Mitnichten ist es so, das in den USA jeder leicht an eine Waffe kommt. Schusswaffenstatistiken vermengen in den USA alles. Zumindest was hier ankommt. Und die meisten Schusswaffenmorde/ Shootings werden in den USA mit gestohlenen, bzw. illegalen Waffen begangen Das wird auch noch kommen. Der weg für dieses Klientel wird leichter sein, als über einen Verband. Ich nehme an, ich hatte schon Schusswaffen, da hast Du noch im Frankoniakatalog geblättert. In meiner Anfangszeit war das WaffG. noch ok. Bis die FDP mit Verbandsfürsten was sinnloses augeklüngelt hat. Bedürfnisprinzip Koffer und Schlösschen Mengenbegrenzungen Anlasslose Kontrollen Altersbeschränkungen Magazinverbote . . . Das würde auch hier schier endlos werden. Die Verbände machen garnix. Ich kenne etliche von dem Führungspersonal. Aber ist halt so. Man muss die nehmen, die man bekommt. Die richtig guten haben keine Zeit. Weder für Politik, noch für Verbandsarbeit. Deswegen bekommen wir schlechte Politik, und schlechte Verbandsarbeit. Wer gute Leute will, muss dafür bezahlen, siehe NRA. Ich will dir nicht zu nahe treten, aber dein abnicken von Restriktionen bestätigt mich nur in meinen Ansichten. Ihr habt es bisher nicht mal geschafft auch nur eine Forderung zu stellen. Ihr habt nirgends ein Veto eingelegt. Nicht mal bei der Unverletzlichkeit der Wohnung Das wird mit dem Verbandspersonal nixmehr. Setzen 6.
    18 Punkte
  41. Okay. Wenn das so ist, warum fangen dann nicht Politiker und Polizei bei sich an? Zur Vermeidung unnötiger Eskalationen schlage ich die Abschaffung des Personenschutzes sowie die Abschaffung Waffenscheinen und Ersatzbescheinigungen für Politiker vor. Hohe Polizeibeamte im Innendienst brauchen einen Kanone ebensowenig wie jeder andere Bürger. Also weg damit. Wenn sie mit gutem Beispiel vorangehen, dann sehen wir weiter.
    18 Punkte
  42. Schießen ist halt kein Halma.
    18 Punkte
  43. Damit ist wohl klar, dass es nichts mit angeblicher Gefährdung zu tun hat. Einem potenziellen gefährlichen Mensch lässt niemand, der bei Sinnen ist, seine Jagdwaffen. Damit ist bewiesen, dass es sich um eine willkürliche Massnahmen handelt, an dessen Grund die Richter selber nicht glauben, zwecks Einschüchterung eines exponierten Parteimitgliedes.
    18 Punkte
  44. Gesinnungsjustiz erweckt bei mir ziemlich ungute Gefühle. Egal ob geschichtlich das irgendwann tiefbraun war. Es braucht bedeutend mehr dazu, um es als Vorstufe zu einem Neustart der Naziideologie zu deuten. Du musst genau wie man damalige Aussagen nicht aus dem historischen Kontext gerissen werden dürfen, die heutigen auch nicht aus dem heutigen reissen. Aber genau das tust du. Gedankengut? Tja, drehst du so auf, wenn eine Wagenknecht kommunistisches Gedankengut propagiert? Nicht im Geringsten, du wirst auf den Schwachsinn weisen, den sie absondert, aber bei Höcke ist ja alles ganz anders. Könnt ihr mal in Deutschland politisch erwachsen werden und anstatt hysterisch Nazi 2.0 überall zu sehen auf die Themen eingehen und wenn eine Partei Scheisse erzählt diese faktisch demontieren, oder seid ihr immer noch in der Weimarer Republik. PS: Ich fetzte mich mit Steven und dies nicht mit dem gedeckten Florett, aber deswegen werde ich immer dafür kämpfen (wenn denn das in der CH wäre) das so jemand wie er seinen Parteitag abhalten kann, egal ob ich ihn mag oder seine Partei. Und kein Parteimitglied hat durch die Hintertür zu kommen, weil sie nicht die genehme Partei ist.
    18 Punkte
  45. Sagte Churpalla auf dem Parteitag in seiner Rede. Benachteiligung und Diskriminierung von AfD Mitgliedern. U.a. Entzug von Sportwaffen. Habe auf einer Meisterschaft mit einem AfDler gesprochen wg was er alles diskriminiert wird, u.a. wg seiner Waffen, aber auch viel anderes. Und wenn er sich wehrt bekommt er häufig Recht, kostet aber halt. Roger Beckamp warnte sogar davor als Beamter Mitglied in der AfD zu werden! Schöne neue Welt.......bestes Deutschland!
    18 Punkte
  46. Ist eigentlich irgendeinem Deutschen noch klar, wie bizarr diese ganzen Fälle im normal gestörten Ausland anmuten? Ich guck ja nur noch sporadisch online in Deutschland vorbei, aber ohne Scheiß, Deutschland Vermittler den Eindruck einer völlig irre gewordenen Republik. Das trifft nicht nur die völlig irre agierenden Behörden, sondern oft die genau so wahnwitzig handelnden Bürger, die in vorauseilendem Gehorsam und völliger Obrigkeitshörigkeit jeden Quatsch mitmachen, den irgendein irrerer Politiker oder irgendein Gericht oder Behörde in grenzenloser Überschreitung der eigenen Kompetenz zu Papier bringt, dann ist niemandem mehr zu helfen. Das Waffenrecht is ja längst nicht mehr das einzige Themengebiet auf dem euer Staat dilettiert, hier ist es nur schon seit längerer Zeit offenbar, aber es wird ja immer schlimmer. Dann bekommt ihr mal wieder die Möglichkeit bei einer unbedeutenden Wahl euren Missmut zum Ausdruck zu bringen und wieder fordern 84% weiter so. Irrer Staat, irres Volk.
    18 Punkte
  47. Sie kapieren es nicht oder wollen es nicht. Ein Mörder wie dieser Afghane wird sich von keinem Verbot beeindrucken lassen. Man trifft den Unschuldigen, der ein nützliches Werkzeug bei sich führen möchte. Und bei alledem politischen Geschwafel und Aktionismus: Der getötete Polizist ist noch nicht mal unter der Erde und sie schreien schon wieder nach neuen Verboten, anstatt endlich die Wurzel des Übels anzugehen. Widerwärtige Gestalten sind das!
    18 Punkte
  48. Sicherlich könnte man das FWR bestehen und weiter vor sich herdümpeln lassen und müde lächelnd darüber hinweg sehen, dass noch so viele Leute und Firmen/ Verbände weiterhin bereit sind, dafür Geld auszugeben. Das große Problem ist jedoch, dass die vor allem die Schießsportverbände, aber selbst Hersteller und Händler abseits der WBK, sich zurücklehnen und das FWR "mal machen lassen" - weil "et is noch immer jot jejange!". Die Verbände treten ihre Interessen an das FWR ab und legen die Hände un den Schoß, aber leider legt ja auch das FWR seine Hände untätig in den Schoß. Am Ende wird gar nichts für den legalen Waffenbesitz, der eben nicht nur WBK und Jagdschein umfasst, sondern mit Blankwaffen, Abwehrmitteln, usw. quasi jeden Bundesbürger betrifft, getan. Und die Politik macht es sich natürlich auch einfach - die verhandelt lieber mit dem einem Lobbyverband der Waffenszene, als mit ein paar Dutzend. Am Ende führt das wieder zu einem Pyrrhussieg, der keinem (oder nur wenigen) Waffenbesitzern nutzt, aber sehr vielen schadet. Nach dem ARMATIX-Debakel hätten sie sich schon auflösen müssen, bzw. das Ruder um 180° herumreißen müssen - aber nichts dergleichen passierte. Als letztes Jahr die Forderungen des VDB auf den Markt kamen und sich zahlreiche User und Waffenbesitzer meldeten und auch bei den Verbänden - inkl. FWR - beschwerten, hätte man reagieren müssen - aber nichts geschah. Mit der Umbenennung in BZL hätte man wiederum die Chance gehabt, sich in ein besseres Licht zu rücken und neu zu positionen. Aber auch hier wieder: nichts! Nun könnte man sich ebenso zurücklehen und sagen: "betrift mich ja nicht!", weil man ja kein FWR-Mitglied ist. Aber ganz egal, ob man im Schützenverein Hintertupfingen seinen Beitrag entrichtet oder sich im Laden ein neues Messer kauft - am Ende fließen doch ein paar Cent an das FWR - weil der Schießsportverband oder der Verband der Messerhersteller ein paar (nicht zu wenige) Taler ans FWR überweist. Dieses "Money for nothing!" muss aufhören! Das FWR ist so etwas wie die GEZ - fühlt sich berufen/ legitimiert, Gelder einzusacken, ohne dafür einen Mehrwert, geschweige denn Anspruch auf Qualität/ Verbesserung zu bringen.
    18 Punkte
  49. Alles soweit richtig. Wenn der Mann eine Kriegswaffe illegal besessen hat, so liegt ein Verstoß gegen das KWKG vor. Keine Frage. Die Frage ist doch, und versteht mich nicht falsch, aber... hat man was gefunden oder geht man einfach nur wegen der vielleicht vermeintlichen Sichtung einer Kriegswaffe und "Korrespondenz mit Reichsbürgern" durch Andere schon von einem Verstoß gegen das KWKG aus? Denn in dem Artikel steht auch: Da steht nichts davon dass man eine vollautomatische Kriegswaffe gefunden hat. Und ich habe die Befürchtung, dass durch solche Aktionen dem Mißbrauch der Denunziation Tür und Tor geöffnet werden. Die Ehefrau will sich scheiden lassen? Ein Anruf genügt mit der Behauptung, dass der Ehemann sie mit der Knifte bedroht. Da kann der Ehemann die Knarren noch so unter Verschluß halten und solange er nicht beweisen kann, dass er die Ehefrau nicht bedroht hat, wird er eben vom SEK hops genommen. Oder.... Der Herr Meier sieht den Nachbar Müller an einem schönen Sommertag draußen auf der Terrasse beim Waffenreinigen sitzen und freut sich über die Gelegenheit, dem Müller eins auszuwischen, weil ihm Müllers Gesicht nicht gefällt? Anruf genügt, SEK kommt. Herzlichen Glückwunsch. Und wir haben immer noch Rede- und Meinungsfreiheit, und man darf sich durchaus auch kritisch über die Gesellschaft, Politik und auch Politiker äußern. Auch in einem Schießsportverein. So geben es die Gesetze her. Wenigstens bis jetzt noch....
    18 Punkte
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