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Friedrich Gepperth

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  1. In Australien sind Halbautomaten (Büchsen, Flinten) und Vorderschaftsrepetierflinten verboten. Generell gilt eine 10 Patronenbegrenzung für herausnehmbare Magazine. Mindestlauflänge bei Kurzwaffen 120mm. Friedrich Gepperth
  2. Mir geht es nicht in den Kopf, wie man die katastrophale rechtliche Lage hinsichtlich des Beitzbedürfnisses vor und im Vergleich dazu die jetzige Rechtslage nach dem Inkraftreten des Gesetzes als "wenig positives" bezeichnen kann. Ohne das groß auszuführen, weil es gar nicht groß verbreitet werden muss, jeder Sportschützen war nach der alten Rechtslage doch vollkommen seiner Waffenbehörde und ihrem Godwill ausgeliefert. Jetzt haben wir Rechtssicherheit und sehr akzeptable Voraussetzungen zum weiteren Besitz. Das Bedürnis zum Besitz ist neben dem Bedürfnis zum Erwerb die zentrale Grundlage für den gesamten legalen Waffenbesitz für die Sportschützen. Alles andere ist weniger wichtig und dem nachgeordnet. Irgendwie scheint es modern zu sein, Realitäten nicht mehr wahrzunehmen. Was ich wahrnehme ist, dass aktuell Sportschützen Waffen aus einem riesigen Angebot an Möglichkeiten erwerben können, wie noch nie zuvor in Deutschland. Die Hürden sind, wie gerade WO beweist, für die die "Sportschützen" nicht sehr hoch. Der zentrale Stress für die Verbände, besteht in zwei Punkten: - die notwendige Anzahl der Termine (12/18) für den Erwerb werden nicht erreicht - der Antragsteller hat einige Waffen und will mehr und kann entweder keine schießsportliche Betätigung (über der Vereinsebene) und der vorhandene Bestand passt nicht ganz zu dem was man erwerden will. Probleme, die bei wirklich aktiven Sportschützen kaum auftreten. Rückabgewickelt werden können die meisten Punkte des Waffengesetzes. Soll man als Konsequenz einfach alles hinnehmen und nichts mehr tun? Was ist das für ein undurchdachtes Argument. An der Malaise mit den Magazinen und der Anmeldung der wesentlichen Teile ändert das nichts. Deshalb müssen wir versuchen, da noch was zu erreichen. Oder soll man die Bemühungen einstellen, weil eventuelle Verbesserungen ja wieder rückabgewickelt werden können? Friedrich Gepperth
  3. Auf welcher Grundlage soll denn geklagt werden? Die Sache mit der Beschränkung der Gelben WBK auf 10 Waffen ist Teil einer Bund Länder Abstimmung. Auf der einen Seite ist man den Sportschützen bei der Bedürfnisprüfung zum weiteren Besitz weit entgegengekommen. Vor dem neuen Gesetz gab es drei Verwaltungsgerichtsurteile mit dem grotesken Ergebnis 18x mit jeder Waffe. Mit jeder, also auch mit jeder auf der Gelben WBK! Der Ministervorschlag hinsichtlich der Bedürfnisprüfung zum weiteren Besitz, der jetzt ja umgesetzt wurde, hat bei den uns üblicherweise „besonders wohlgesonnenen“ Landesbürokraten wenn nicht gleich zum Herzstillstand so doch mindestens zur Schnappatmung geführt. Der Minister brauchte aber für seinen Vorschlag nicht nur die Zustimmung der Koalitionsparteien im Bundestag sondern auch noch die Zustimmung der Länder im Bundesrat. Und dafür musste man denen was anbieten, damit sie der neuen Besitzbedürfnisprüfung überhaupt zustimmen. Eine Klage gegen die Beschränkung der Gelben WBK ist – wenn sie überhaupt angenommen werden sollte, was ich mir nicht vorstellen kann – völlig sinnloses Geldverbrennen. Insbesondere weil es ja einen Bestandsschutz gibt. Ändern kann man das nur mit anderen politischen Mehrheiten im Bund und in den Ländern. Und ganz am Rande, die SPD im Bund hat sich seit vielen Jahren – sowohl bei Frau Gabriele Fograscher wie auch bei Helge Lindh – überhaupt nicht negativ gegen über den Legalwaffenbesitzern verhalten. Sicherlich ist durch die parteipolitische Nähe von Marc Henrichmann von der CDU der Minister sehr stark beim positiven Umschwenken beeinflusst worden, abgesehen von BSSB, dessen Intervention am meisten bewirkt hat. Und ganz am Rande war da noch ein böser Brief …. Friedrich Gepperth
  4. In diesem Jahr haben wir nicht ganz so viele Gecos 9x19 verkauft, aber mehr als 600 000 waren es bestimmt. Irgendwelche Reklamationen sind mir nicht bekannt geworden. Die Geco 9mm Luger 124gr EU hat aus sehr vielen Waffen einen IPSC/BDS Faktor um 130. Also perfekt. Ebenso ist die Präzision im Vergleich zu vielen anderen VM Patronen recht gut, wenn nicht besser. Mit S&B Schütte werden wir wohl die Million knacken. Bei der ist der Faktor 6-7 Punkte höher. Hexagon hat jetzt keine bleifreien Zünder mehr. Nicht schön, aber wegen Qualitätsschwankungen unvermeidlich. Alle Hexagonsorten, 9mm/357Mag/45 ACP sind matchtauglich und im Faktor den Sportschützen angepasst. Selbst probiert und sehr zufrieden. Teuer aber gut. Für die Nichtwiederlader in 357 Mag/45 ACP erste Wahl. Natürlich schaffen gute Waffen auch mit anderen Munitionssorten sehr gute Ergebnisse, insbesondere mit der Magtech 115gr HP und der "Blitz und Donner" Magtech 95gr. Von den VM Patronen aber am ehesten mit der Geco. Friedrich Gepperth
  5. Das ist Kritik oder ist das nicht einfach beleidigende und teiweise ehrabschneidende Polemik? Und dann noch weinen: "Wow, ist das noch zu unterbieten... Kritik wird nicht geduldet, direkt schön beleidigend. Zeugt von geistiger Größe... BRAVO." Genau, schön austeilen ja, aber wenn zurückgeschossen wird, empört man sich! Ich bin mal gespannt, wer sich da vorstellt. Wenn er sich vorstellt, was ich bezweifle. Immerhin vergnügt er sich auf meinem Schießstand. In diesem Licht passen das Ursprungsposting und meine Schlussfolgerungen noch besser zueinander. Friedrich Gepperth
  6. Man muss auch ein solches anonyme Gehetze aushalten. Kann ich. Auch wenn ich in meinem ganzen Leben noch nie Golf gespielt habe und es auch nicht vorhabe zu tun. Mit Politikern war ich auch noch nicht auf der Jagd. Je nach dem hätte ich nicht einmal was dagegen, wenn ich Zeit hätte. Baue aber gerade für meinen Landesverband eine große Raumschießanlage und finanziere das auch noch privat selbst. Was das Gesetz angeht, muss man genau hinsehen. Zentrales Punkt der Auseinandersetzung war das Bedürfnis zum weiteren Besitz, der als Sportschütze erworbenen Waffen. Vor der Gesetzesneufassung hatte sich als Resultat dreier Verwaltungsgerichtsurteile, davon ein Landesverwaltungsgericht, als Rechtslage ergeben, dass die lokale Behörde, je nach Gusto zum Erhalt des Bedürfnisses, Schießnachweise von 18/12 mal mit jeder Waffe verlangen konnte. So war Recht gesprochen. Jetzt, nach Gesetzesverabschiedung wird ein Schießnachweis von 6/4 Jahren für alle Kurzwaffen insgesamt und die gleiche Zahl für alle Langwaffen insgesamt verlangt und zwar nach 5 Jahren für den Zeitraum 4 Jahre und 5 Jahre nach der ersten Erteilung einer waffenrechtlichen Genehmigung und nach 10 Jahren für den Zeitraum 9 Jahre und 10 Jahre nach der ersten Erteilung einer waffenrechtlichen Genehmigung. Dann ist Schluss und man muss nur die Mitgliedschaft im Verein des anerkannten Verbandes nachweisen. Das war unser zentrale Anliegen. Der BDS (übrigens als einziger Verband), der eine Stellungnahme abgegeben hat, wollte, dass die Verbandsmitgliedschaft allein ohne weiteren Nachweis zum weiteren Besitz ausreicht. Jedoch können wir daher mit der vom Minister vorgeschlagenen Regelung gut leben. Auch ich bin über die Magazinregelung nicht erfreut, insbesondere was die Dual-Use Magazine angeht und darüber, dass man die Regelung, die für die Anmeldung der Magazine bis zum 13.6.2017 getroffen wurde, nicht bis zum Inkrafttreten des Gesetzes zum 1.9.2020 getroffen wurde. Wie überhaupt, die Magazinbeschränkungen nicht nur auf Waffenbesitzer beschränkt wurde. Die EU Richtline spricht nämlich keinesfalls ein allgemeines Magazinverbot aus, wie es in Deutschland nun umgesetzt wurde. Auch die Anmeldung der wesentlichen Teile muss bedürfnisnachweisfrei erfolgen, was derzeit nicht geschieht. Die sinnfreie Beschränkung der Gelben WBK ist nicht zu verstehen. Im Fazit: was nicht läuft ist aufgezeigt. Nur die entscheidende, absolut wichtigste Auseinandersetzung, die zehntausende, wenn nicht sogar mehr Schützen ins Mark treffen hätte können, wurde erfolgreich absolviert Natürlich verschweigen das jene, die auf dem Ticket fahren, das Waffenrecht ist eh Müll, das Bedürfnisprinzip abschaffen, Waffenscheine für alle, am besten gleich das Waffenrecht schleifen. Und überhaupt wird immer alles schlechter und strenger. Das ist in einem zentralen Punkt einfach falsch! Ich lebe nicht in einer Traumwelt. Sondern hier und jetzt mit eine ziemlich eindeutigen gesellschaftlichen Mehrheitsmeinung zum legalen Waffenbesitz, insbesondere auch der Meinung der Politik und ganz besonders der Ministerialbürokratie. Für armselige Tröpfe, die nur aus dem Dunkeln operieren können, ist so eine Stellungnahme vermutlich eh verlorene Liebesmüh. Wenn man so manches Posting hier liest, ist es kein Wunder, dass viele Politiker und Bürokraten für alle Waffenbesitzer psychologische Gutachten wollen. Die EU hat dies ursprünglich auch in einem Zeitraum immer von 5 Jahren vorgesehen und die Bundesregierung wollte das nicht. Aber bei einem wie Kanne81, da kommt man wirklich ins Grübeln, ob so ein Gutachten wirklich eine schlechte Idee ist … Friedrich Gepperth
  7. Warum wartet man nicht einfach ab, was aus dem Amiprojekt mit den stärkeren 6,8mm Patronen wird. Ist es wirklich ratsam, jetzt noch eine 5,56 Plempe einführen. Nach meinen Informationen aus Natokreisen ist es den Amis mit dem 6,8mm Projekt absolut ernst. Solange bis das entschieden ist, tut es das G36 in jedem Fall noch. Mir ist nicht klar, welche Lauflänge das MK556 hat, aber auf den Bildern sieht der immer sehr kurz aus, weniger sogar als 14,5 Zoll. Oder? Friedrich Gepperth
  8. Wenn der/die Sachbearbeiter(in) Aus- und Eintragung im Zusammenhang vornimmt, ist das zu begrüßen. Es ist meines Erachtens durch das Gesetz keinesfalls ausgeschlossen. Man kann ja ohne weiteres annehmen, dass das ursprüngliche Bedürfnis für die Waffe, die ersetzt werden soll, noch besteht. Der Waffenbestand bleibt ja gleich und die Behörde bekommt ihren minimalen Aufwand ja gut bezahlt. Überwiegend wird das aber nicht so schützenfreundlich gemacht. Dann braucht man eine vom Verband bescheinigte Bedürfnisbestätigung. Dafür muss man dann aber eine Disziplin angeben, für die die Waffe erworben werden soll. In diesem Fall wird leider immer wieder übersehen, dass dabei nicht das Wort „geeignet“ entscheidend ist sondern „zugelassen“. Wenn man also bereits eine für die beantragte Disziplin „zugelassene“ Waffe hat, hängt der Brotkorb wesentlich höher. Aus dem Posting „ich suche einen Nachfolger für eine meiner älteren Pistolen. Es soll, bei gleichem Kaliber, eine verbesserte Version erworben werden“ geht nicht hervor, ob weitere Pistolen vorhanden sind, die eventuell für die gleiche Disziplin zugelassen sind wie die, die ausgetauscht und angeschafft werden soll. Darauf kommt es im Zweifelsfall an. Und dann auf - den vorhandenen Bestand an Kurzwaffen, - die sportliche Aktivität in den letzten 12 Monaten und eventuell, wie die anzuschaffende Waffe im Vergleich zu den vorhandenen hinsichtlich der sportlichen Geeignetheit einzustufen ist. Friedrich Gepperth
  9. Magazine, die vor dem 13.6.2017 erworben und in der Frist angemeldet wurden, sind k e i n e verbotenen Gegenstände. Also garnix Orginal von KM5. Mehrfach unter Zeugen. Die haben das Gesetz verbrochen und sollten es wissen weiterverwendung ist ausdrücklich gestattet. Auf die Frage, ob blockiert oder nicht hab’s keine Antwort. Zum sportlichen Schiessen reicht in jedem Fall eine einfache Blockierung, so dass nur 10 oder bei KW 20 Patronen reingehen (Holzklötzchenspiel) Alles andere ist falsch!
  10. Waffensprengungen sind mir überhaupt nicht bekannt. Nicht einmal als der PF noch bei 175 lag. Ich vermute sehr stark, dass ich das irgendwie mitgekriegt hätte. Und über die Major Ladungen zur alten PF Zeit vor 2000 könnte ich wohl ein Buch schreiben. Sie ging vorüber, ohne dass wir Schwerverletzte oder schlimmeres hatten. Ein Beweis, dass die 1911 insbesondere im Kaliber 9mm/38 SA mit Rampenlauf eine wirklich extrem robuste und stabile Konstruktion ist. Ich glaube die Österreicher, insbesondere der Topschütze Roland Barasits und sein Umfeld waren die ungekrönten Druckweltmeister. Die luden damals nämlich schon 9m Major. Bei der USPSA wurde 1990 die 9mm Luger Major durch entsprechende Geschoss- und Gesamtlängenauflagen ausgeschlossen, was bei der Weltkonferenz in Adelaide 1990 zu einem Riesenkrach geführt hat. Die sehr preisgünstige .38 SA Patrone, die ich seit Jahren exklusiv verkaufe (ich habe noch ein paar) hat ein 129gr Geschoss und schafft die 160 PF nur aus längeren Läufen. Sicher nicht aus Hybridwaffen. Sie ist mit ca. € 245 / 1000 so günstig, dass man die Patronen gut im Training verwenden kann und die Hülsen lassen sich dann sehr gut wiederladen. Die Geco mit 123gr Geschoss, die weit über € 300 /1000 liegt, schafft aus viel mehr Waffen den 160 PF. Die Hülsen reißen aber extrem schnell. Es ist klar, dass viele wegen den nahezu kostenlosen 9mm Lugerhülsen, 9mm laden. Mir erscheint sie aber ein wenig ruppiger als die .38 SA. In Zeiten, in denen in der Open Division – insbesondere bei Matchen, bei denen alle Divisionen vertreten sind, nicht mehr so viele Starter antreten, fällt der enorme Lärmunterschied zu den anderen Divisionen auf. Vor allem natürlich in Indooranlagen. Das kann ganz schön nerven. Die Production Optics ist wirklich eine sehr gute Alternative. Ich will die Fiocchi 123gr 9mm VM, die deutlich härter als andere Patronen sein soll (habe ich bisher nur vom Hörensagen) mal in meinen diversen 9mm Major Waffen probieren (ich habe aber mehr in .38 SA). Mit schwachen Fabrikpatronen macht eine richtige IPSC Open Kanone in 9mm Luger nicht wirklich Sinn. Ich habe eine Springfield 1911 mit Para Griffstück, die einmal Jens Tigges gehörte. Sie ist in 9x23 mit einem 9mm Luger Wechsellauf. Natürlich mit unterschiedlichen Comps. Mit 9x23, mit einem Dreikammercomp und ca. 180 PF steht wie ein Brett (und macht barbarisch Krach). Praktisch ohne jeden Hochschlag. Mit dem 9mm Luger Wechsellauf, auch mit einem Zweikammer Comp und Fabrikmunition und PF so um die 140-145 nuckt sie deutlich nach oben. Was ich damit sagen will ist, Compwaffen brauchen passende Laborierungen. Sonst wirkt der Comp sehr suboptimal. Eric Grauffel hat nach 2000 immer noch mit fast PF 170 geschossen als Major bei 160 PF war. Vermutlich wusste der wirklich, warum. Friedrich Gepperth
  11. Was den Garand angeht bin ich Betroffener. Kurz nachdem ich 1988 BDS Vizepräsident wurde, wollte mir der Ausbildungsleiter Rolf Mayer was wirklich Gutes tun und hat mir einen Garand in 30-06 von der Frankonia, vollgetunt von Ralf Rude, besorgt (ich habe das Gewehr bezahlt, für das Tuning aber recht wenig). Mit dem habe ich dann recht lange überhaupt nicht geschossen. Dann so um die Jahrtausendwende habe ich bei einer LM in der brandenburgischen Provinz mitgemacht. Disziplin Dienstsportgewehr 100m Präzisionsschießen. Es war um die Zeit wo während der DM 100m des BDS in Ulm (oder Neu Ulm) der Langwaffenbundessportleiter Uwe Erik Bischof mein zum Wettkampf mitgebrachtes defektes SL7 während des laufenden Wettbewerbs instand setzte, es mir mit der Bemerkung „jetzt gehts wieder“ in die Hand drückte, ich mich bei Zeitserienschießen hinlegte und Deutscher Meister wurde (ringgleich mit unserem Seriensieger Otto Häusle, aber mit mehr 10ern) . Dies nicht zu angeben, sondern zum Hintergrund, dass ich zwar nicht soviel wie Makalu aber immerhin auch ein klein wenig was vom Gewehrschießen verstehe. Mit dem Garand schoss ich dann liegend frei mit Trageriemen in der ersten 10 Serien auf 100m auf die DSB Pistolenscheibe (10er Durchmesser = 5cm) 99 Ringe, in der zweiten Serie 94 Ringe und in der dritten so um die 80 Ringe. Dann hats mir gereicht. Rückstoßempfindlich bin ich bestimmt bei 35 Schuss (inklusive Probe) nicht. Wenn mir jetzt jemand erzählt, dass er mit dem Garand auf 600m etwas trifft, wenn er mehr als ein paar Schüsse abgibt, verstehe ich das nicht. Deshalb ist mir bis heute unklar, wie Ralf Rude und Hardy Gerster jahrelang reihenweise DM Titel mit ihren Garands abgeräumt haben (vornehmlich in 308) und viele Amis sehr lange bei den Camp Perry Nationals mit Garands geschossen haben. Mit dem Garand auf dem Bild aber bezweifle ich aber stark, dass der gute Mann viel getroffen hat, im Gegensatz zu Makalu. Im übrigen übertrifft der M1 Carbine den Garand in der Treffpunktverlagerung oder vermutlich einfach in der durch Erhitzung entstehenden Streuung noch um Längen. Das weiss ich wirklich sehr genau. Von daher habe ich ein sehr wachsames Auge auf Treffpunktverlagerungsverhalten und Streuung bei Büchsen. Ich bekam dann in Sachsen-Anhalt bei einem BDS Schießen ein SL8 in die Hand gedrückt mit der Bemerkung „Super Knarre. Top präzise“. Damit war schon eine Weile geschossen worden. Ich habe dann auch ein wenig damit geschossen, mit dem Fazit „Gott steht mir bei, was für ein Gelump“. Deshalb habe ich auch allen Versuchen widerstanden, selbst bei Angeboten von € 600 für fast neuwertige mir jemals ein SL8 zu kaufen und ich hab schon viel Scheiß zusammengekauft. Und daher hatte ich auch immer ein wachsames Auge, mit was die Leute bei der DM auf 100m schießen. Bestimmt nicht mit SL8s oder etwa mit AK Klonen. Zu letzteren hätte eine noch bessere Story von der IPSC Rifle WM 2017 in Moskau. Aber nicht heute.
  12. Ist das wirklich so? Was haben die USA mit dem MCX Design zu tun, dass sie dem Herstellte runtersagen, die waffe in einem anderen Natostaat zu fertigen, wo seine Dachfirma beheimatet ist? Niicht dass ich es besser wüsste, aber ich bin da sehr skeptisch, dass es so ist oder war. Friedrich Gepperth
  13. Ein mitlaufener Durchladehebel ist unzulässig (u.a. wegen Berufsgenossenschaft, Unfallverhütungsvorschriften) und gibt es bei keinem modernen in einem Nato Staat neu eigeführtem Gewehr. Damit sind alle AK Designs raus. Bitte die Betonung beachten. Die, die noch ihre alten Dinger haben (z.B. Ungarn) oder die die noch nicht drin sind (Serbien) brauchen sich daran nicht zu halten. Von daher ist die angesprochene Lösung keine Lösung. Die Amis machen natürlich bei ihren Sondereinheiten wieder, was sie wollen. Sie sind schließlich "God´s own country" and just simple the Greatest. Friedrich Gepperth
  14. Ich habe mich noch niemals öffentlich zu der G36 Problematik geäußert. Nachdem nun die Weichen für den Nachfolger gestellt sind, erlaube ich mir ein paar Anmerkungen. Das ganze Gedöns wegen der Treffpunktverlagerung beim G36 (darum geht es ja), das erst nach Jahren nach der Einführung entstanden ist, ist ein einmaliges Armutszeugnis der Beschaffer und der Verantwortlichen in der Bundeswehr! Warum hat man nicht einige G36 genommen, sie auf eine gute Auflage (Sandsack vorne und Abstützung hinten) gelegt und dann verschiedene Anzahl von Schüssen auf sagen wir 100m und 200m abgegeben. Mit der vorhandenen Zieloptik wäre das immer gut möglich gewesen. Man hätte diese auch ohne Auswirkung auf die Treffpunktlage durch eine höher vergrößerndere Optik ersetzen können. Dann hätte man insbesondere auf 200m bereits nach 30 Patronen eine deutliche Treffpunktverlagerung feststellen können. Man hätte auch mal dazwischen einen Feuerstoß in den Geschossfang abgeben können und danach die Treffpunktlage auf der Scheibe überprüfen können. Das dies nicht gleich von Anfang bei der Auswahl der Waffe gemacht wurde, zeigt die einzigartige Inkompetenz der staatlichen Beschaffer, sei es die aus Koblenz oder sei es die Verantwortlichen aus der Truppe. Dort sind die Versager. H&K wäre niemals mit dem Konzept durchgekommen, so zuverlässig, wartungsfreundlich und einfach das G36 auch ist. Denn und jetzt kommen die Sportschützen ins Spiel. Wir haben nämlich eine zivile halbautomatische Variante erwerben können: das SL8. Diese verfügt sogar gegenüber dem G36 über einen wesentlich dickeren und damit sporttauglicheren Lauf. Das wurde auch in ganz erheblichem Umfang von den Sportschützen und insbesondere von den Mitgliedern des BDS gekauft. Interessanterweise sah man nach einer kurzen Zeit, nachdem diese SL 8 total en vogue waren, sie kaum noch auf den Meisterschaften. Auf meinem Stand in Philippsburg wage ich zu sagen, habe ich in den letzten 8-10 Jahren kein einziges bei den DMs und wohl auch keines bei den diversen LMs gesehen. Faszinierend bei der Popularität, die die Waffe eine Zeitlang genoss. Warum hat sie niemand, der treffen und nicht nur ballern wollte, mehr benutzt? Weil man bei einem 35 Schuss Programm (30+5) einfach nichts mehr traf, wenn man sportliche Ansprüche an die Präzision stellt! Um diese Sachverhalte festzustellen brauche ich kein Fraunhofer oder Ernst Mach Institut. Der bürokratische Irrsinn wird uns eines Tages zum Verhängnis in diesem unserem Land. Im Übrigen und darauf hat man von Seiten H&K mehrmals hingewiesen, hätte man ja die berühmte und teilweise sogar gelobte AK mit all ihren Derivaten auch mal auf Verlagerung der Treffpunktlage mit dem G36 vergleichen können. Da wäre das G36 nicht negativ aufgefallen. Insofern sind die Veröffentlichungen der Institute zwar nicht falsch, sie beleuchten die Problematik nicht vollständig (so wie sie öffentlich zugänglich sind) und teilweise in der Betonung etwas problematisch. Bei der AK- Familie werden im kritischen Bereich keine Kunststoffe, sondern nur Metalle verwendet. Die Verbindung der Gasabnahme mit dem Lauf (Rohr) kann auch eine wesentliche Rolle bei der Treffpunktverlagerung spielen. Ganz abgesehen von der geradezu mickrigen Visierung und extrem kurzen Visierlänge bei der AK 47, der AKM und anderen aus dieser Familie. Mit der auf Entfernung ab 200m präzise zu treffen, ist unabhängig von dem Erhitzungszustand der Waffe, um es diplomatisch auszudrücken, nicht gerade einfach. Zu der Neubeschaffung: Dass Lüke und Co mit der Sig/Sauer MCX ausgestiegen sind, weil man sie eindeutig benachteiligt hat (so deren glaubhaftes Argument) ist ein Skandal. Das MCX ist ganz eindeutig eine Weiterentwicklung des AR Systems mit einem richtigen Klappschaft. Ein richtiger Klappschaft begünstigt die Verwendung längerer Läufe (Rohre). 14,5 Zoll ist die unteres Grenze, danach verliert die verwendete Patrone mit dem SS109 Geschoss viel zu viel Vo. Insbesondere im Nahkampfbereich spielt das wegen der inzwischen extrem weitverbreiteten Verwendung von Schutzwesten eine erhebliche Rolle. Das MCX hätte man sicherlich auch voll in Deutschland fertigen können und somit ITAR Vorbehalte ausräumen können. Das jetzige Gewehr wird von einer Firma im Besitz von Personen aus dem arabischen Emiraten hergestellt. Das halte ich keinesfalls für problematisch, solange alles in Deutschland hergestellt wird, was ja offensichtlich der Fall ist. Was nicht angesprochen wird ist, wie schwer denn nun die neue Waffe ist. Das H&K 416 was ja extrem populär bei diversen Nutzern ist, ist ja relativ schwer. Was am 433 nicht gepasst hat, werden wir wohl nie erfahren. Ob der auf den Bildern abgebildete Vorderschaft „Stand der Technik“ ist, vermag ich nicht zu sagen. Populär ist das Design zivil nicht mehr. Allerdings deutet der Hebel unter dem Handschutz auf ein Schnellwechselsystem für den Lauf hin. Das wäre immerhin was. Dann könnte man die Kniffte mal so auf die Schnelle einfach auf 300 AAC Blackout umrüsten, was mit einem wirklich guten SD definitiv ein sinnvolles Feature wäre. Vermutlich liege ich da aber daneben (mit dem Umrüsten, nicht mit der Laufwechselmöglichkeit) Friedrich Gepperth
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