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Friedrich Gepperth

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  1. Stellungnahme des Bundes Deutscher Sportschützen 1975 e.V. zur abscheulichen Mordtat in Hanau 1. Der Bund Deutscher Sportschützen 1975 e.V. (BDS) verurteilt die zutiefst verabscheuungswürdige Tat des 19. Februar 2020 in Hanau auf das Schärfste. Unsere Anteilnahme gilt allen Angehörigen der Opfer. Fassungslos sehen wir das verursachten Leid. Der BDS ist ein weltoffener Schießsportverband mit fast 90.000 Mitgliedern. Davon viele mit Migrationshintergrund. Als weltanschaulich, politisch und religiös neutraler Verband ist jeder rechtstreue Sportschütze im BDS willkommen. Rassisten, Verschwörungstheoretiker und alle die nicht fest auf dem Boden des Grundgesetzes stehen haben hingegen bei uns keinen Platz. 2. Dass furchtbare Ereignisse Prüfungen des gesetzgeberischen Handlungsbedarfs auslösen ist nachvollziehbar, ja richtig. Aber die im BDS zusammengeschlossenen gesetzestreuen Sportler müssen beklagen, für einen Mörder, der nicht Verbandsmitglied war, in Mithaftung genommen zu werden. Auch können sie nicht still bleiben, wenn sofort reflexhaft erneute Verschärfungen des Waffenrechts zu ihren Lasten gefordert werden. Dies allzu oft in Unkenntnis oder bewusster Außerachtlassung bereits bestehender gesetzlicher Regelungen und staatlicher Handlungsmöglichkeiten. 3. In § 6 Abs. 1 des Waffengesetzes ist zum Waffenbesitz längst geregelt: „Die erforderliche persönliche Eignung besitzen Personen nicht, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass sie… (Nr. 2) abhängig von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln, psychisch krank oder debil sind…“ Die Waffenbehörde kann in Verdachtsfällen bereits jetzt psychologische Begutachtungen anordnen. Auch wurden erst kürzlich die Befugnisse der Verfassungsschutzämter in Waffensachen erweitert um etwaige Verfassungsfeinde mit legalen Waffen aufzuspüren. Handlungsmöglichkeiten der Behörden bestehen bereits umfänglich. Diese müssen aber auch genutzt werden. 4. Leider war dies beim Mörder von Hanau nicht der Fall. Spätestens seine nach Medienberichten und der Stellungnahme des Generalbundesanwalts in Form einer Strafanzeige im November 2019 offen zu Tage getretene wahnhaft geisteskranke Weltsicht hätte unverzügliche behördliche Ermittlungen auslösen müssen. Der Täter hätte rechtzeitig vor der Tat entwaffnet werden können und müssen. Es ist müßig, über routinemäßige Psychotests für hunderttausende Waffenbesitzer zu reden, wenn bei offenkundig Geisteskranken nicht vorgegangen wird. Es ist müßig, über neue Überwachungsmethoden zu sprechen, wenn die offen zugängliche Internetseite des Täters nicht in Augenschein genommen wurde und seine eigenen Äußerung gegenüber einer staatlichen Stelle niemanden alarmiert hat. Und es ist müßig, immer mehr Daten anzusammeln zu wollen, wenn anscheinend bereits vorhandenen nicht schnell und konsequent für die innere Sicherheit genutzt werden. 5. Deutschland hat ein strenges Waffenrecht. Mit erheblichem Aufwand wurde ein Nationales Waffenregister (NWR) aufgebaut, in dem alle privaten legalen Waffenbesitzer, alle Erlaubnisse und alle Waffen einzeln erfasst sind. Wie alle Gerichte und Strafverfolgungsbehörden hat auch die Generalbundesanwaltschaft darauf leichten Zugriff, sei es direkt oder in Zusammenarbeit mit ande ren Behörden des Bundes und der Länder. Bei Vorliegen des Verdachts auf eine Geisteskrankheit ist mehr als naheliegend, zu prüfen, ob diese Person im Besitz von Schusswaffen ist. Die Waffenbehörde kann dann auch kurzfristig, erst recht bei Gefahr im Verzug, die Waffen zumindest einstweilen sicherstellen und mittelfristig waffenrechtlich Erlaubnisse entziehen oder andere rechtliche Maßnahmen umsetzen. 6. Das geltende Waffenrecht hätte bei konsequenter Handlung der entsprechenden staatlichen Stellen dem Mörder die Möglichkeit genommen, mit legal besessenen Waffen die Tat zu verüben. Es ist tragisch, dass dies nicht geschehen ist. Der BDS mahnt dringend an, Vollzugsdefizite abzustellen, damit sich die schlimmen Ereignisse dieser Woche nie mehr wiederholen können. Friedrich Gepperth - Präsident -
  2. Mich hat die dpa nicht kontaktiert. Die Sache ist 100% Fake. Hätte die Bundesanwaltschaft pflichtgemäß entsprechend Paragraph 6 des Waffengesetzes gehandelt, wären dem Mörder im sofortigen Vollzug alle legalen Waffen abgenommen worden. Um eine Auskunft über die Speicherung im NWR über eine Person zu erhalten braucht die Bundesanwaltschaft nur wenige Minuten. Unser Waffengesetz ist völlig ausreichend. Wenn die Behörden versagen, wie dies schon bei Fällen in der Vergangenheit der Fall war, so gibt es wie schrecklich und verabscheuungswürdig die Tat auch war, keinen Grund deshalb das funktionierende Gesetz zu verschärfen. Friedrich Gepperth
  3. Hallo Fritz ,

     

    eine Anmerkung zu den Magazinen, die offenbar immer wieder vergessen wurde:

    in jedes mir bekannte 10er Magazin passen mit mehr oder weniger Druck auch 11 Patronen rein, zumindest bei .223Rem. Das lässt sich dann nicht mehr bei geschlossenem Verschluss in die Waffe einführen, sodass nie mehr als 11 Patronen in der geladenen Waffe sein können, wäre aber bei strenger Auslegung des Gesetzestextes ein Problem. Wenn ich mich recht entsinne, war das in der EU-Richtlinie so formuliert, dass es hieß "nicht mehr als 11 bzw. 21 Patronen in der Schussbereiten Waffe. Die Formulierung des deutschen Gesetzentwurf besagt aber, dass nicht mehr als 10 Patronen in das Magazin passen dürfen. Das würde streng genommen bedeuten, dass alle 10er ebenfalls verboten sind. Und wer würde bezweifeln, dass die strengstmögliche Auslegung zum tragen kommt. Dieses Problem sollte noch irgendwie an die betreffenden herangetragen werden.

     

    Gruß Andreas

  4. Frau Merkel kümmert sich um Vieles aber höchstwahrscheinlich nicht um das deutsche Waffenrecht. Also sollte man sie im diesem Bereich auch gefälligst in Ruhe lassen. Friedrich Gepperth
  5. So will es der Bundesrat nicht aber die Regierung. Auch hier sind die Feinheiten zu beachten: Es heisst "Sind seit der Eintragung einer Schusswaffe in die Waffenbesitzkarte ..." also kann wieder individuell für jede Schusswaffe geprüft werden, ob die Voraussetzungen für "diese" Waffe vorliegen. Wir haben den Satz wie folgt neu gefasst und wollten ihn so haben: "Sind seit der ersten Eintragung einer Schusswaffe in die Waffenbesitzkarte ... Damit verändert sich der Inhalt völlig. Im übrigen folgen wir hier natürlich der guten Intention des Innenministers, dass dann für das Fortbestehen des Besitzbedürfnisses nur noch die bloße Mitgliedschaft im Schützenverein ausreichen soll. Der Minister wollte was Gutes aber hier gilt wie so oft im Leben: Gut gewollt ist noch lange nicht gut gemacht. Friedrich Gepperth
  6. Ich gebe zu, dass es nicht ganz so einfach ist, die Knackpunkte zu sehen. Deshalb eine Erläuterung: Im Entwurf ds §14 (4) muss 1. der Verband die Bescheinigung ausstellen 2. dass der Schießsport in den letzen 12 Monaten vor der Überprüfung regelmäßig (also 18/12 mal) ausgübt wurde 3. und hier kommt das wichtigste: es heißt dann unter 2. "die Waffe" und nicht "die Waffen"! Somit wird klar, dass diese Bescheinigung für jede Waffe zu erbringen ist. Genau das haben die Vertreter des BMI auf meinen Hinweis, dass es doch wohl die Waffen und nicht die Waffe heißen müsste, ausdrücklich bestätigt. Verlangt werden soll der Nachweis für jede Waffe! Ich gebe offen zu, dass ich eine ganze Zeitlang der festen Überzeugung war, dass es sich um redaktionelles Versehen handeln müsste. Eine Bedürfnisbescheinigung für den weiteren Besitz von zum Sportschießen erworben Waffen (unter den Bedingungen 18/12, bei Prüfung der individuellen Voraussetzungen) für jede vorhandene Waffe wäre weltweit einmalig. Das gibt es wirklich nirgendwo. Wenn überhaupt Aktivitätsnachweise für den vorhandenen Waffenbestand abgefragt werden, dann wird immer gefragt "wie oft hat der betreffende Schütze geschossen" und nie, wie oft hat er mit einer individuellen Waffe geschossen. Bei uns war das auch immer so. In Frankreich zum Beispiel muss man dreimal im Jahr für die Aufrechterhaltung des Bedürfnisses schießen. Dort können alle Sportschützen neben den bis 20 schüssigen Kurzwaffenmagazinen auch Langwaffenmagazine bis zu einer Kapazität von 30 Patronen erwerben (ohne jede Registrierung). Die im Verband registrierten IPSC Schützen sind durch ihren IPSC Ausweis von jeder Magazinbeschränkung befreit, solange sie den haben. Frankreich drängte übrigen die EU Kommission dazu, die Feuerwaffenrichtlinie voranzubringen. Als der Entwurf kam, wollte man aber nicht mehr so richtig was davon wissen. Friedrich Gepperth
  7. Ein ganz wesentlicher Grund besteht darin, dass Wiederladen nur für Patroen für Langwaffen erlaubt ist. Wer so einen 9mm Luger SL-Karabiner hat, kann auch für 9mm Luger wiederladen und selbstredend auch Munition beim Händler kaufen und zu Hause haben. Die 9mm Luger Munition von Tula oder Barnaul (Stahlhülse nicht korrosiv) ist ziemlich billig (9-13 cent). Für das Kurzwaffenschießen muss man sonst in der Regel die Munition auf dem stand mit einem entsprechenden Aufschlag kaufen. Andere Länder andere Sitten. Friedrich Gepperth
  8. Eine Antwort auf das Schreiben des bayerischen Innenministers kommt erst, wenn der Kabinettsentwurf, wie er wirklich verabschiedet wurde, bekannt ist. Friedrich Gepperth
  9. Deutlich erkennbares Laufen und Bewegung sind unterschiedliche Dinge. Bei laufenden Keiler oder beim Wurfscheibenschießen schießt man auch aus der Bewegung heraus aber eben nicht aus dem deutlich erkennbaren Laufen heraus. Leider wird dies aller Orten ziemlich durcheinandergebracht. Der Video von Shiva von 1999 zeigt, dass wir den Parcours schlecht aufgebaut hatten. Gabriele Kraushofer, ihres Zeichens Weltmeisterin konnte so schiessen wie es nicht vorgesehen war. Die Parcours müssen bei uns so aufgebaut werden, dass zur Schueßabgabe ein kurzes Verhoffen oder Anhalten notwendig ist. Das kann man steuern, wenn man will. Und man muss. Sonst ist irgendwann Ende. Friedrich Gepperth P.S. Dass wir irgendwann auch ohne dies Beschränkung schießen wollen, ist klar. Aber derzeit ist es aussichtslos.
  10. Schuster hat hier völlig richtig darauf hingewiesen, dass das Gericht sich eine Dreck um die Waffenverwaltungsvorschriften gekümmert hat. Ohne dass wir groß Trara gemacht haben, waren wir in dieser Sache bereits seit letztem Jahr aktiv, weil die gegenwärtige Rechtslage wegen der unglaublichen Arroganz der Verwaltungsgerichte völlig am Erodieren ist. Das aufgeführte Urteil ist leider nicht das erste dieser Art. Das Ergebnis unser Bemühungen war ein Referentenentwurf, der nicht nur nicht hilfreich, sondern geradezu abenteuerlich verschärfend ausfiel. Die Begründung mit Europa ist definitiv falsch. Inzwischen ist die Politik aufgewacht. Der Gesetzgeber muss nun Farbe bekennen. Klar ist, wir befinden uns mitten in einem existenziellen Kampf um das deutsche Schützenwesen. Nichts weniger. Friedrich Gepperth
  11. Wir haben heute vom Bundesfinanzhof erfahren, dass in der Sache eines klagenden IPSC Vereins, der vor dem Finanzgericht Hannover eindeutig gegen das zuständige Finanzamt hinsichtlich der Anerkennung seiner Gemeinnützigkeit obsiegt hat, der Revisionsantrag des Finanzamts und des sich dem Verfahren beigetretenen Bundesfinanzministeriums als unbegründet zurückgewiesen wurde. Im Verfahren wurde bereits festgelegt, dass das Urteil des Bundesfinanzhofs als grundsätzliche Entscheidung hinsichtlich der Gemeinnützlichkeit des IPSC Schiessen ergeht. Es ist zu erwarten, dass der entsprechende Erlass hinsichtlich der Abgabenordnung bei nächster Gelegenheit der Rechtslage angepasst wird. ?????????????????? Friedrich Gepperth
  12. Von wo aus man fliegt ist egal. Zumindestens wenn man seinen Wohnsitz in Deutschland hat müsste man mit einem Verfahren rechnen. Da kennen die nichts. Im übrigen geht dabei dann um eine Straftat Friedrich Gepperth
  13. So ganz kann ich die Preisdiskussion nicht nachvollziegen Geco VM 55gr € 395/1000 Privi VM 55gr € 355/1000 GGG VM 55gr € 365/1000 (das ist € 18,25 pro 50er Schachtel bei Abnahme einer Originalkiste von 1.200 Patronen. Bei Frank und Monika ca. € 25/50er Schachtel)) Geco und Privi lagernd. Nur noch kleine Menge GGG da. im Mai kommen noch 100.000. Allein Mesko ist derzit etwas zu teuer.Da geht unter € 37,5/100 nix. Prozentual ist bei 9 Luger die Preissteiergung höher. Friedrich Gepperth
  14. Man sollte was die Striker-Fire-Waffen (Schlagbolzenschloss-Pistolen) angeht nicht so voreilig antworten. Bisher gab es ja nur Waffen, die gleichsam wie Double-Action-Only Waffen im einen gleichmäßig (schweren) Abzug hatten und für IPSC Production ja mindestens 5 lbs . Das ist jetzt anders. Ich empfehle dazu mal die aktuelle Ausgabe 2/17 des DWJ (Deutsches Waffen-Journal) Seite 56. Die dort vorgestellte Canik TP9V2 ist zwar eine Schlagbolzenschloss-Pistole aber mit Double-/Single-Action Abzug. Wenns denn unbedingt Plastik sein muss, so wäre doch ein guter Abzug und sei es nur im Single-Action Modus ein erheblicher Vorteil. Bei Verwendung dieser Waffe beim IPSC Schießen ist die Waffe nach dem Durchladen zu entspannen, was ja scheinbar sehr gut und sicher geht. Diese Knarre scheint mir wirklich interessant zu sein. Wenn der SA Abzug dann noch unter trockene 1500g zu bringen ist, so ist sie in Production Division in jedem Fall eine interessante Alternative. Sie kostet ja auch nicht viel. Friedrich Gepperth
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