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Friedrich Gepperth

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  1. Zumindest in diesem Teil, muss ich widersprechen. Dem ist einfach nicht so. Mit IPSC gibt es wenig Solidarität ausserhalb des BDS ansonsten kooperieren insbesondere die Nutzerverbände (Schießsportverbände und Jäger) im Bereich des Waffenrechts sehr eng und das schon seit 2001. Besonders der DJV steht voll hinter den Schießsportverbänden, obwohl er derzeit garnicht im Fokus steht (noch nicht). Nicht immer die alten Legenden aufwärmen. Friedrich Gepperth
  2. In diesen Thread wird ja wirklich jede Menge haarsträubender Unsinn verzapft. Aber hinsichtlich obiger zitierter Bemerkung ein kleiner Hinweis, was man zwar in der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre lernt, aber man auch durch Nachdenken herausfinden kann: Steigt der Preis, nimmt im Allgemeinen die Nachfrage ab. Also sinkt die Verkaufsmenge. Wenn dann noch scharfe Konkurrenz auf Seiten der Verkäufer herrscht - was für den Munitionsmarkt definitiv gilt - wird man höchstwahrscheinlich weniger verdienen können - insbesondere auch, weil es viele Händler gibt, die den Munitionshandel nebenberuflich treiben und ohne Beschäftigte mit minimaler Marge auskommen. Ich habe mich als Verkäufer im preisgünstigsten Teil auf der Verkäuferseite platziert. Warum man mich angreift, verstehe ich nicht. Mir ist keinesfalls egal was die Munition kostet. aber wenn die Amis alles wegkaufen, können wir doch froh sein, wenn es noch Hersteller gibt, die uns Muntion überhaupt und auch noch mit gemäßigten Preisen anbieten. Im Moment wird in den USA für 9mm Luger VM ca. 60 US cent verlangt und trotzdem sind die Gun Stores leerverkauft. EzLord "Oder damit vorgefertigte Disziplinen schießen kann? Das ist alles Quatsch. In Deutschland existieren so viele nutzlose Strukturen, nur um die Aktivitäten der Deutschen einzuhegen und sie für Parteien nutzbar zu machen. Man stelle sich vor es gebe keine Schießsportverbände. Was wäre anders?" Angesichts der ungeheuren Vielfalt an Disziplinen, die angeboten werden, kann man aus dieser Äußerung nur den Schluss ziehen, dass EzLord organisiertes Schießen als solches ablehnt. Freies Ballern. Warum nicht. Ist auch schön. Aber in Schönheit kann man sterben, das heißt gesellschaftlich keine Akzeptanz finden.. Wenn die Verbände so schlecht sind, warum gründen nicht alle für die die Verbände hundepfui sind nicht einfach eine Interessengemeinschaft der "Haben wollen, freien Waffenbesitzer, Nicht-Verband" oder "Verband der Ballerfreunde". Wenn diese gehört werden wollen, brauchen sie aber Vertreter. Die Politik und Verwaltung spricht nicht mit allen, sondern nur mit Leuten mit Vertretungsmandat. Und dann? Waffen Tony „Die VErbände feiern noch ihren großen Sieg aus der EU-FWR. bekanntlich hat Deutschland nun das beste Waffengesetz der Welt. Es lässt keine Wünsche mehr offen und wird immer besser.“ Das behauptet niemand. Aber, die Verwaltung wollte, von der Ministeriumsleitung akzeptiert, die EU Feuerwaffenrichtlinie missbrauchen, um den deutschen Sportschützen dauerhaft 18/12 Schießtermine aufs Auge zudrücken. Gerade auch weil durch verwaltungsgerichtliche Urteile ja sogar 18/12 Termine pro Waffe abgesegnet waren. Das wurde ja wohl nicht durch die Verbände verhindert (durch entsprechendes Alarmschlagen bei den Mitgliedern) sondern durch den heiligen Geist. Natürlich. Für mich ist glasklar Tatsache, dass wir mit der neuen Regelung zum weiteren Besitz bei Sportschützen im Zuge der deutschen Umsetzung der EU-Feuerwaffenrichtlinie gemessen an der Lage vorher, eine gravierende Verbesserung bei der Rechtssicherheit und auch tatsächlich erreicht haben. Die geforderten Voraussetzungen sind wirklich erträglich. Der BDS hatte übrigens in seiner ersten Stellungnahme 2020 als einziger Verband gefordert, zum Rechtszustand vor 2009 (vor Winnenden) zurückzukehren. Da war der Besitz durch die Mitgliedschaft im anerkannten Verband automatsch geschützt, sieht man von der harmlosen Überprüfung nach drei Jahren ab. Aber ich weiß ja, Verbände sind Scheiße, warum sollte man sich überhaupt drum scheren, was die sagen. Meine Meinung: Ohne die Verbände hätten wir inzwischen 18 (12 bei jedem Monat) Pflichttermine mit jeder Waffe. Das wäre schön? Übrigens haben die Verbände sich im Bleibereich bereits sehr positiv eingebracht: Das Bleiverbot soll definitiv nicht für Indoor Anlagen gelten und wenn man Outdooranlagen nach der deutschen Schießstandrichtlinie mit vorschriftsmäßigen Geschossfängen errichtet, wird es vermutlich auch unsere Outdooranlagen nicht treffen. Auch bei Schrot ist noch nicht aller Tage Abend. Aber na ja, na ja die Verbände sind Scheiße, das wissen wir von EzLord doch. Oder? Friedrich Gepperth
  3. Jeder Gewerbetreibende mit Gewerbererlaubnis kommt rein. Das sind schon ein Paar.
  4. Was die Jäger angeht, so ist zunächst einmal festzustellen, dass es derzeit knapp unter 400.000 Jagdscheininhaber gibt. Im Deutschen Jagverband (DJV) (ohne Bayern) sind etwas mehr als 250.000 Jäger organisiert und im Bayerischen Jagdverband ca. 47.000. Zusammen als ca. 75% der Jagdscheininhaber. Der DJV ist föderal gegliedert und hat genau wie DSB und BDS selbständige Landesjagdverbände. Die Geschäftsstelle des DJV ist in Berlin in einer eigenen Immobilie, hat ca. 15 Mitarbeiter(Innen) und ist top organisiert und aufgestellt. Früher war der Sitz in Bonn und meines Erachtens nicht vergleichbar mit dem, was da in Berlin jetzt auf die Beine gestellt wird. Allerdings gab es da in Bonn noch deutlich mehr Jäger in der Politik und auch im Bundestag, insofern war es leichter, die Interessen der Jäger zu vertreten.. Der DJV ist tragendes Mitglied im FWR und nimmt in seinen Stellungnahmen auch ausdrücklich auf die Sportschützen Rücksicht. In Brüssel und in Berlin haben sich die Jäger u.a. gegen ein Verbot Anscheinshalbautomaten ausgesprochen. Bei insgesamt ca. 960.000 WBK Inhaber kann man vermuten, dass ebenso ca. 400.000 Sportschützen (ohne Jagdschein) WBK Inhaber sind. Davon sind ca. 120.000 in den drei Großkaliberverbänden BDS, BDMP und DSU organisiert. Von denen dürften 40-50% auch Mitglied im DSB sein. Aber als es gravierende Probleme mit den Halbautomaten und den Schalldämpfern gab, haben neben dem DJV auch Vertreter des FWR eine ganz erhebliche Rolle gespielt. Die Initiative zur Erlaubnis von Schalldämpfern überhaupt kam ursprünglich aus dem FWR bzw. von mit diesem verbundenen Personen. DJV hat sich dem angeschlossen und es dann unterstützt. Die vergleichbar gute Position der Jäger hat viele Ursachen. Folgende Besonderheiten halten die Jägerschaft aus dem Fokus der politischen Kräfte, die den Legalwaffenbesitzern übel gesonnen sind, heraus: Die Ablegung des Jagschein ist eine Hürde, die relativ hoch ist. International einmalig. Dies führt nicht nur zu einem ganz erheblichen Aussieben unter den potentiellen Kandidaten, sondern hat auch einen erheblichen Abschreckungseffekt, denn als Sportschützen zu einer Waffe zu kommen dauert zwar mindestens solange wie zur Erlangung des ersten Jagdscheines oder sogar länger, ist aber einfacher. Keine Schießprüfung und die Sachkundeprüfung ist mit der Jägerprüfung nicht vergleichbar. Die Ausübung der Jagd wird von allen Parteien als Notwendigkeit anerkannt. Unabhängig von allen Unterschieden im Detail. Als Folge muss man halt auch akzeptieren, dass die Jäger dafür Schusswaffen brauchen. Im Gegensatz dazu, gibt es viele Politiker, vor allem bei den Grünen und auch bei den Linken, die Schießsport mit erlaubnispflichtigen Waffen grundsätzlich ablehnen. Dies war keinesfalls immer so. Bei der Sachverständigenanhörung 2002 zur Waffenrechtsneuregelung wurde ich von der Partei „Die Linke“ als Sachverständiger benannt. Die große Veränderung der Einstellung zum Sportschießen haben die Mordtaten von Erfurt, Winnenden und jüngst Hanau und Rot ausgelöst. Jagdscheininhaber waren nicht beteiligt. Die verwendeten Waffen wurden als Sportschütze erworben, auch die Waffe des Vaters des Mörder von Winnenden. Der mir einzig bekannte Fall, wo ein spektakulärer Fall des Missbrauchs einer Jägerwaffe vorlag, war der Anschlag auf Wolfgang Schäuble 1990, wo ein psychisch gestörter die Waffe aus dem Waffenschrank seines Vaters stahl. Amokläufe oder andere Mehrfachtötungen mit Waffen von Jägern sind weder vorher noch nachher bekannt. Für alle Berufspolitiker ist es daher nicht ungefährlich sich öffentlich für Schusswaffen für Sportschützen einzusetzen. Denn wenn etwas passiert, werden sie medial zerlegt und an den Pranger gestellt. Dazu kommt ein ganz wesentlicher Punkt. Jede Bundesregierung bzw. das Innenministerium und sein Fachreferat werden von der Mehrheit der Bundesländer in den sogenannten Bund-Länder Sitzungen massiv gedrängt, den Brotkorb für die Sportschützen höher zu hängen. Und nicht nur, weil man allgemein gegen Schusswaffen in Bürgerhand ist, sondern weil man durch Aufbewahrungskontrollen, Anmeldung von Erbwaffen und allerlei anderem mit den ganz konkreten Problemen mit den Sportschützen konfrontiert ist. Dort fallen halt durchaus Fälle auf, dass Leute sehr lange nicht schießen gehen und die Schränke voll Waffen haben. Das Gezerre um die Schießtermine zum Nachweis der Besitzbedürfnisses. Waffen, die im Todesfall eines Waffenbesitzes verschwunden sind. Daneben und dies abschließend, ist es natürlich wirklich so, dass allgemein bei der Ministerialbürokratie – sei es im Bund, sei es in den Ländern – die große Mehrheit der Beamten der Ansicht ist, dass privater Waffenbesitz keine gute Sache ist und nach Möglichkeit erschwert und minimiert werden sollte. Zweifelsohne wird diese Haltung durch den zunehmenden Frauenanteil noch verstärkt, wobei ich klarstellen möchte, dass grundsätzlich ich nichts gegen Frauen als Beamte habe. Die ständigen Schießereien in den USA sind auch nicht hilfreich, obwohl die USA waffenrechtlich auf einem anderen Planeten lebt. Insofern sind die vorhergehenden Stellungsnahmen hier im Forum zur Problematik Jäger versus Sportschützen völlig unzutreffend. Ich habe an andere Stelle im Forum schon geschrieben, dass ich einen erheblichen Teil des Gejammere, wie schrecklich unser Waffengesetz sei, nicht nachvollziehen kann. Dass wir bei den Magazinen vor allem den Dual Use Magazinen noch große Probleme haben, ebenso bei der Anmeldung wesentlicher Teile und insbesondere auch bei behördlichen Exzessen im §5 (Zuverlässigkeit) ist unbestreitbar. Natürlich sind noch viele Dinge zu verbessern, aber dass die derzeitige Lage unerträglich sei, ist kompletter Unsinn. Was unerträglich ist, sind die Auswirkungen der Pandemie. Und ich hoffe und bete, dass wir sie durch die Impfungen besiegen können. Friedrich Gepperth
  5. Nicht übertreiben. O Schrank sollte reichen
  6. Zunächst habe ich gedacht, das sei so ein salopper Spruch. Aber sichheitshalber nachgeschaut und tatsächlich, da öffnet sich der "underground". Aber irgendwie bin ich scheinbar zu alt, ich finde da nix über "improvised ammunition" . Kann da mal jemand herausfinden, worauf sich der feine Herr Metzger bezieht. Wenn das schon so wichtig ist für die öffentliche Sicherheit, sollten wir das wirklich wissen. Beim BKA frage ich mal nach, ob es in diesem unseren Land sowas schon mal vorgekommen ist. Dass der Idiot von Halle sowas hatte wissen wir. Aber Zugang zu diesem underground hatte der nicht. Klar ist, der Beitrag auf BLÖD Niveau steht nicht in BLÖD sondern kommt vom ZDF. Und wenn das ZDF sich auf BLÖD Niveau begibt, dann sollte man die Verantwortlichen darauf hinweisen. Denn offensichtlich haben sie sich bei der Auswahl ihres Nachwuchses vertan. Gibt doch genug Jobs für "Journalisten" auf BLÖD Niveau. Friedrich Gepperth
  7. Auf keinen Fall die DEVA. Er ganz persönlich selbst und niemand anderes. Wer seinen Mund so voll nimmt muss auch leisten. Frau Dr. Milhalic darf ihm helfen! Diese Jahr fällt ja der Karneval aus. Scheinbar brennen da bei einigen Journalisten die Sicherungen durch. Dass wir die aber zwangsweise alimentieren müssen ist ein ausgemachter Skandal Friedrich Gepperth
  8. Man o'Man, Du meinst wirklich der Beitrag war ernst gemeint.
  9. Es wäre in der Tat sehr interessant in welchem Forum das Herr Metzger gesehen hat und wo mit solchen Patronen geschossen wurde. Ich habe noch aus der 2000er frühen Bauzeit (leider) einige tausend zuviel gekauften dieser Kartuschen. Rote und schwarze. Es handelt sich technisch ja um Randfeuerplatzpatronen. Auf die Idee an diesen herumzudoktern um das Treibladungsmittel zu kommen,7 kommen offensichtlich nur schwer gestörte Zeitgenossen, denn ich schätze mal das ist wie oben angedeutet nur für ganz taffe Spinner. Wenn Herr Metzger meint, dass es so einfach geht, so er es vormachen und sich filmen lassen Solange er mit dem gewonnenen Treibladungsmittel keine Patronen laboriert verstößt er ja nicht gegen das Waffengesetz. In jedem Fall würde ich unter keinen Umständen eine Patrone aus einer Schusswaffe abfeuern, die mit einer ordentlichen Menge von dem Zeug geladen ist. Ich vermute mal, dass BA10 oder N310 oder Bullseye oder 700X im Vergleich dazu extrem langsame Pulver sind. Der ganze Beitrag ist einfach unterirdischer Müll. Im übrigen hat das BMI auch schon vernünftig darauf geantwortet. Ich finde es sollte durchaus einen öffentlichen Rundfunk geben. Der Deutschlandfunk, also alles vom Deutschlandradio ist wirklich Qualitätsjournalismus. Aber dass man so einen Murks zwangsweise finanzieren muss ist ein Skandal. Von wegen Gebührenerhöhung. Nicht 17 €. 10 € müssen allemal reichen Friedrich Gepperth
  10. Vorweg, das Probleme sind offensichtlich Kartuschen für Bolzenschussgeräte. Denn da geht es um den Flaschenhals. Ohne Pulver kein Bum! Was ich nicht verstehe, warum der Herr Nils Metzger und Frau Dr. Milhalic nicht die naheliegende und sicherste Lösung vorschlagen. Wer Kartuschen für Bolzenschussgeräte erwerben will, braucht einen Bolzenschussmunitionserwerbschein. Den das ist ja bisher eine eindeutige Lücke im Sprengstoffgesetz! Den Bolzenschussmunitionserwerbschein erhält man vom zuständigen Amt genau wie einen Sprengstofferlaubnisschein nach §27. Voraussetzung: Nachweis der Zuverlässigkeit, Sachkunde und Bedürfnis. Warum eigentlich nicht? Friedrich Gepperth
  11. In Australien sind Halbautomaten (Büchsen, Flinten) und Vorderschaftsrepetierflinten verboten. Generell gilt eine 10 Patronenbegrenzung für herausnehmbare Magazine. Mindestlauflänge bei Kurzwaffen 120mm. Friedrich Gepperth
  12. Mir geht es nicht in den Kopf, wie man die katastrophale rechtliche Lage hinsichtlich des Beitzbedürfnisses vor und im Vergleich dazu die jetzige Rechtslage nach dem Inkraftreten des Gesetzes als "wenig positives" bezeichnen kann. Ohne das groß auszuführen, weil es gar nicht groß verbreitet werden muss, jeder Sportschützen war nach der alten Rechtslage doch vollkommen seiner Waffenbehörde und ihrem Godwill ausgeliefert. Jetzt haben wir Rechtssicherheit und sehr akzeptable Voraussetzungen zum weiteren Besitz. Das Bedürnis zum Besitz ist neben dem Bedürfnis zum Erwerb die zentrale Grundlage für den gesamten legalen Waffenbesitz für die Sportschützen. Alles andere ist weniger wichtig und dem nachgeordnet. Irgendwie scheint es modern zu sein, Realitäten nicht mehr wahrzunehmen. Was ich wahrnehme ist, dass aktuell Sportschützen Waffen aus einem riesigen Angebot an Möglichkeiten erwerben können, wie noch nie zuvor in Deutschland. Die Hürden sind, wie gerade WO beweist, für die die "Sportschützen" nicht sehr hoch. Der zentrale Stress für die Verbände, besteht in zwei Punkten: - die notwendige Anzahl der Termine (12/18) für den Erwerb werden nicht erreicht - der Antragsteller hat einige Waffen und will mehr und kann entweder keine schießsportliche Betätigung (über der Vereinsebene) und der vorhandene Bestand passt nicht ganz zu dem was man erwerden will. Probleme, die bei wirklich aktiven Sportschützen kaum auftreten. Rückabgewickelt werden können die meisten Punkte des Waffengesetzes. Soll man als Konsequenz einfach alles hinnehmen und nichts mehr tun? Was ist das für ein undurchdachtes Argument. An der Malaise mit den Magazinen und der Anmeldung der wesentlichen Teile ändert das nichts. Deshalb müssen wir versuchen, da noch was zu erreichen. Oder soll man die Bemühungen einstellen, weil eventuelle Verbesserungen ja wieder rückabgewickelt werden können? Friedrich Gepperth
  13. Auf welcher Grundlage soll denn geklagt werden? Die Sache mit der Beschränkung der Gelben WBK auf 10 Waffen ist Teil einer Bund Länder Abstimmung. Auf der einen Seite ist man den Sportschützen bei der Bedürfnisprüfung zum weiteren Besitz weit entgegengekommen. Vor dem neuen Gesetz gab es drei Verwaltungsgerichtsurteile mit dem grotesken Ergebnis 18x mit jeder Waffe. Mit jeder, also auch mit jeder auf der Gelben WBK! Der Ministervorschlag hinsichtlich der Bedürfnisprüfung zum weiteren Besitz, der jetzt ja umgesetzt wurde, hat bei den uns üblicherweise „besonders wohlgesonnenen“ Landesbürokraten wenn nicht gleich zum Herzstillstand so doch mindestens zur Schnappatmung geführt. Der Minister brauchte aber für seinen Vorschlag nicht nur die Zustimmung der Koalitionsparteien im Bundestag sondern auch noch die Zustimmung der Länder im Bundesrat. Und dafür musste man denen was anbieten, damit sie der neuen Besitzbedürfnisprüfung überhaupt zustimmen. Eine Klage gegen die Beschränkung der Gelben WBK ist – wenn sie überhaupt angenommen werden sollte, was ich mir nicht vorstellen kann – völlig sinnloses Geldverbrennen. Insbesondere weil es ja einen Bestandsschutz gibt. Ändern kann man das nur mit anderen politischen Mehrheiten im Bund und in den Ländern. Und ganz am Rande, die SPD im Bund hat sich seit vielen Jahren – sowohl bei Frau Gabriele Fograscher wie auch bei Helge Lindh – überhaupt nicht negativ gegen über den Legalwaffenbesitzern verhalten. Sicherlich ist durch die parteipolitische Nähe von Marc Henrichmann von der CDU der Minister sehr stark beim positiven Umschwenken beeinflusst worden, abgesehen von BSSB, dessen Intervention am meisten bewirkt hat. Und ganz am Rande war da noch ein böser Brief …. Friedrich Gepperth
  14. In diesem Jahr haben wir nicht ganz so viele Gecos 9x19 verkauft, aber mehr als 600 000 waren es bestimmt. Irgendwelche Reklamationen sind mir nicht bekannt geworden. Die Geco 9mm Luger 124gr EU hat aus sehr vielen Waffen einen IPSC/BDS Faktor um 130. Also perfekt. Ebenso ist die Präzision im Vergleich zu vielen anderen VM Patronen recht gut, wenn nicht besser. Mit S&B Schütte werden wir wohl die Million knacken. Bei der ist der Faktor 6-7 Punkte höher. Hexagon hat jetzt keine bleifreien Zünder mehr. Nicht schön, aber wegen Qualitätsschwankungen unvermeidlich. Alle Hexagonsorten, 9mm/357Mag/45 ACP sind matchtauglich und im Faktor den Sportschützen angepasst. Selbst probiert und sehr zufrieden. Teuer aber gut. Für die Nichtwiederlader in 357 Mag/45 ACP erste Wahl. Natürlich schaffen gute Waffen auch mit anderen Munitionssorten sehr gute Ergebnisse, insbesondere mit der Magtech 115gr HP und der "Blitz und Donner" Magtech 95gr. Von den VM Patronen aber am ehesten mit der Geco. Friedrich Gepperth
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