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Friedrich Gepperth

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  1. highlower …“Hochrangige Funktionäre im Schützenwesen müssen endlich mal eine klare Ansage machen und ihren Standpunkt eindeutig vertreten. Ständig dieses "Öffentlich so, privat das Gegenteil" als Meinung ist einfach nur beschämend und erbärmlich. Und da erwartet man von der "Basis", dass die den Karren aus dem Dreck ziehen, wenn die Spitze keine klare Kampfansage vorgibt? Wir brauchen keine Demos oder irgendwelche "Mitglieder + Interessenversammlungen". Wir brauchen Leute an der Spitze, die endlich mal anfangen sollten, die Interessen ihrer Mitglieder zu vertreten und die die Fähigkeit besitzen, die Masse zu motivieren und zu mobilisieren, um diese Interessenvertretung aktiv zu unterstützen. Und die vor allem auch mal politisch unangenehm werden können, wenn die Gegenseite wieder anfängt. am Waffenrecht rumzuschnippeln. „… "Überzeugung aus Solidarität"... nun ja, was soll man dazu sagen. Gerade wenn es um Legalwaffenbesitz als Selbstschutz geht. Entweder habe ich diesen Standpunkt und vertrete ihn auch sowohl öffentlich wie privat, oder ich habe ihn nicht und halte den Mund. Ist aber leider typisch für gehobene Funktionäre im Schützentum: Öffentlich wird gegen Schußwaffen als Selbstschutzgrund gehetzt, aber "privat" ist man wieder "dafür" und zeigt sich "solidarisch". Kein Wunder, dass es mit dem Schützenwesen in Deutschland jeder Jahr weiter den Bach runtergeht, wenn selbst hochrangige Funktionäre keinen Hintern in der Hose haben, um zu ihrer "privaten" Meinung öffentlich zu stehen und diese auch in ihrer Funktion kund zu tun und dazu zu stehen. Und nicht aus "Solidarität", sondern weil es ihre tiefe Überzeugung ist. Meinen Standpunkt vertrete ich sehr klar, eindeutig und öffentlich. „Öffentlich so und privat das Gegenteil“ ist von highlower böswilig konstruiert und zwar in beschämender und erbärmlicher Weise! Ich habe als Präsident und Vorsitzender ein Mandat, das mir von den Mitgliedern gegeben wurde. Weder beim BDS noch beim FWR ist Waffenerwerb zum Selbstschutz jemals verlangt worden. Und ich bin gganz sicher, dass sich in beiden Verbänden eine riesige Mehrheit findet, die diese Forderung derzeit nicht unterstützt. Besonders im BDS kenne ich die Mehrheit unserer Delegierten (ca. 200) persönlich. Die halten es für abwegig und für unseren Interessen schädlich, wenn wir als Sportschützen diese Forderung aufstellen würden. Das sehen im Vorstand des FWR wohl auch alle anderen Verbände so. Das ich persönlich durchaus auch Sympathie für die waffenrechtlichen Regelungen in Österreich habe, habe ich ja gesagt. Sie schreiben, ich stünde nicht öffentlich zu meiner privaten „Meinung“. Ist WO etwa nicht öffentlich? Sie behaupten also die Unwahrheit! In meiner Funktion habe ich wie dargelegt kein Mandat dafür. Wenn ich damit aber als Interessenvertreter, der von mir Vertretenen auftrete, werden sich diese ganz schnell von mir distanzieren und sagen, jetzt ist er übergeschnappt! Da bin ich mir ziemlich sicher. Von welchen Interessen sprechen sie und welche Masse soll ich den motivieren und mobilisieren? Artikulieren Sie doch diese Interessen und motivieren Sie und mobilisieren Sie diese Masse. Ganz konkret und nicht so abstrakt. Ich halte es für sinnlos, dass ich diese Forderung „Bedürfnis für Selbstschutz“ in meiner Eigenschaft als Vertreter des BDS und FWR stelle. Dass ich politisch unangenehm werden kann, lies sich leider manchmal auch nicht vermeiden. Fragen Sie mal den Innenminister und den Staatssekretär. Und dass es mit dem Schützenwesen in Deutschland jedes Jahr weiter den Bach runtergeht, können Sie auf keinem Fall vom BDS behaupten. Der ist putzmunter und wächst. Und ich hoffe, dass wir in nicht allzu ferner Zukunft sechsstellig bei den Mitgliedszahlen werden. Deshalb könnten Sie ja diese „den Bach runter“-Behauptung etwas konkretisieren sonst ist es einfach eine bösartige und unbewiesene Behauptung. An Fyodor. Im NWR sind ca. 960000 Waffenbesitzer registriert. Wenn man Besitzer kleiner Waffenscheine dazu zählt, komme noch ca. 650 000 dazu. Friedrich Gepperth
  2. Leider verändert bei den Büchsenwettbewerben und in der Classic Division das ständige Nachladen das IPSC Schießen sehr wesentlich. Man kann wegen dem für das Nachladen geeigneten Punkt im Parcour sehr oft eben nicht die zehn Schuss abgeben. Das bedeutet: bei einem 30 Schuss Parcours kommt man leider nur selten mit zweimal Nachladen hin. Riskiert man es, dann geht es of schief und man muss stehend und zusätzlich nachladen. Alles Murks. Noch mehr wird man das zukünftig bei PCC merken. Da die EU Richtline gerade für IPSC eine Ausnahme vorgesen hat, gibt es keinen vernünftigen Grund, diese Ausnahme in Deutschland nicht zu erlauben. Man hat ja versprochen, für die IPSC Schützen wohlwollende Regelungen zu treffen. Wir werden sehen. Friedrich Gepperth
  3. Highlower …“Mal kurz nebenbei gefragt: Welche Forderungen genau sollen denn auf einer Demo bzw. von den Verbänden oder wem auch immer kommuniziert werden? Also was genau sollen die 80.000 LWB (oder wieviel auch immer), die in der Öffentlichkeit bei einer Demo mitmachen, antworten, wenn sie von den Medien (oder wem auch immer) gefragt werden, wofür sie eigentlich demonstrieren bzw. WAS GENAU ihre Forderungen sind? Könnte man diese Forderungen eventuell präzisieren? …“ Steven …“Hallo wir könnten damit anfangen, ein Waffengesetz nach den Grundsätzen von Normenklarheit und dem Bestimmtheitsgebot zu fordern. Heißt: Das Gesetz wird gelesen und klar verstanden, was verboten und was erlaubt ist. Wenn das nicht klar ist, kann man das Gesetz nicht befolgen. Dann sollte das Waffengesetz von Vorschriften befreit werden, die keine Auswirkungen auf die öffentliche Sicherheit haben, sondern auf der Antipathie einiger Weniger beruhen. usw. Da gibt es noch viel zu fordern….“ Ich denke, dass Highlower den Punkt ziemlich perfekt getroffen hat. Und Stevens Antwort bringt das Dilemma so richtig schön zu Tage: Wenn ich mit dem, was Steven da schreibt, zu einer Demonstration aufrufen soll, bei der die Demonstranten einen ordentlichen Anreiseweg in Kauf nehmen müssen, stehe ich vermutlich mit ein paar dutzend Unbeirrter allein da. Ohne dass das nicht zu einem extem langen Posting ausartet, allein wenn die Bedürfnisvorschrift 18mal mit jeder Waffe im Entwurf geblieben wäre, hätte es vielleicht eine Grundlage für eine Demonstration gegeben. Wegen der Diskriminierung von IPSC, dem unsäglichen Murks in der Magazinfrage, der unerträgliche Regelung bei der Zuverlässigkeit bei Verfahrenseinstellungen nach §153a (führ ich jetzt nicht weiter aus, ist aber so) und der Beschränkung der Gelben WBK brauche ich mir wegen einer Demonstration ganz bestimmt nicht den Kopf zerbrechen. Natürlich kann man auch für Selbstschutz als Bedürfnisgrund, wie es in Österreich gilt, demonstrieren. Katja kann dazu ja aufrufen. Aus Solidarität laufe ich da sogar privat mit, wenn es in Berlin ist. Auch auf die Gefahr hin, dass mich einige für gaga halten. Aber bewirken wird das garnichts, außer dass man sich wegen der Anzahl der Teilnehmer total lächerlich macht. Bevor es wieder zu dem üblichen Sozi Bashing ausartet: Noch zu Helge Lindh und der SPD Bundestagsfraktion. Herr Lindh hat sich als würdiger Nachfolger von Frau Fograscher verhalten. Seit einem Ausrutscher unmittelbar nach Winnenden 2009 wüsste ich nicht, was ich der SPD im Bund vorwerfen könnte. Bei allen Attacken der Grünen haben sie für uns gestimmt. Die Gemeinnützigkeitsattacke gegen IPSC fand unter einem Innenminister Schäuble ihren Anfang. Herr Scholz hat sie leider noch nicht beendet. Herr Lindh hat den Angriff auf der Besitzbedürfnis nicht sichtbar unterstützt und war höchstens darüber irritiert. Vermutlich war ihm wie auch uns nicht ganz verständlich, warum ein CSU Innenminister eine solche Attacke gegen die Sportschützen reitet. Der Schwenk in die richtige Richtung war nicht mit ihm abgesprochen. Darüber war er verärgert, was verständlich war, da das Gesetz inzwischen beim Bundestag lag. Den Schwenk selbst haben er aber und die anderen Innenpolitiker der SPD anstandslos akzeptiert und mitgetragen. In seiner Rede hat er zurecht darauf hingewiesen, dass wir beim Bedürfnis keinen Grund hätten, uns zu beklagen. Mit der Verschärfung bei der Gelben hatte er und die SPD Bundestagsfraktion auch nichts zu tun. Allein bei den Magazinen wollte er sich nicht mit dem Innenminister anlegen. Schade. Ich hoffe, er bleibt noch lange auf dem Posten. Wir sollten nicht vergessen, dass es Innenminster Schily (SPD) und Staatssekretär Körper (SPD) mit freundlicher Unterstützung vom BVA und gutem Zureden von Hans-Herbert Keusgen waren, die die Genehmigung für das IPSC Schießen im Rahmen der Verbandsanerkennung des BDS durchgedrückt haben, als es zappeduster aussah. Und im internen Abstimmungsverfahren mit den CDU Landesverbänden und Landesinnenministern gab es 2019 durchaus auch Widerstand gegen die Kehrwendung des Innenministers. Friedrich Gepperth
  4. zickzack Zitat "Mich würde es mal interessieren auf welchen Mist die Waffenbegrenzung auf WBK Gelb gewachsen ist. SPD? CDU? Seehofer?" Josef Maier Zitat "Schau Dir das Video der Sachverständigenanhörung beim Innenausschuß, afair war das am 11.11. (!) 2019, an! Treibend der Vorsitzende der Gewerkschaft BdK unterstützt von einem sächselnden Polizeivollzugsbeamten den er zur Unterstützung mitgebracht hat und auch von Polizeibeamten Niels Heinrich, Hamburg, der sich auch tapfer vor den Karren hat spannen lassen (Von dem hätte ich mehr Sachlichkeit erwartet aber geschenkt). Der BdK scheint eine lustige Historie zu haben, lesenswert: https://de.wikipedia.org" Die Verantwortlichen sind mit Sicherheit alleine bei den Ministerialbeamten des Bundesinnenministeriums und vieler Bundesländer einschließlich einiger Landesregierungen zu suchen. Man muss sich vorstellen, dass bis zum 20.Oktober beim Bedürfnis zum weiteren Besitz bei Sportschützen die 18 mal mit jeder Waffe und die 10 Jahresregel immer auf die zuletzt gekaufte Waffe Stand des Verfahrens waren. Dank der Einsicht des Innenministers über die Unhaltbarkeit dieser Regelung und dem massiven Widerstand vieler Abgeordneter vor allem auch aus der CSU und an erster Stelle von Marc Henrichmann (CDU) als Obmann der CDU/CSU Fraktion im Innenauschuss ergab sich eine ziemlich gravierende Wendung, die bei den zuerst genannten Kreisen mit absoluter Sicherheit geradezu Schnappatmung hervorgerufen hat. Von dort und nicht von Seiten der Bundespolitik, von der CDU, der SPD, der FDP, der Grünen, der Linken oder der AFD oder gar vom BDK am wenigsten von Niels Heinrich kam die Sache mit der Begrenzung der Gelben WBK quasi als Ausgleich für den aus deren Sicht katastrophaen Schwenk beim Befürdnis. Zum entscheidenden Gespräch wurden die Verbandsvertreter der beiden größten deutschen Schützenverbände wenige Tage vor der Innenauschussanhörung eingeladen und ihnen wurde nach dem Motto „friss oder stirb“ die jetzige Bedürfnisregelung und die Begrenzung der Gelben als unaufschnürbares Paket vorgelegt. Mich hat man dazu nicht eingeladen, was nach meinem Brandbrief vom 22.Oktober wohl auch ausgeschlossen war. So sehr ich persönlich diese Begrenzung der Gelben WBK ablehne und verurteile, so wenig kann ich die Schützenvertreter kritisieren. Unter den gegeben Umständen hatten sie überhaupt keine andere Wahl. Die Aufhebung dieser Begrenzung der Gelben gehört sicherlich zu unseren Zielen übrigens im Einklang sogar mit der europäischen Kategorie C Waffen-Norm, die ja nur die Anmeldung und kein zwingendes Bedürfnis voraussetzt. Und warum sind die Ministerialverwaltungen so sehr hinter den Sportschützen her? Weil sie der Meinung sind, dass viele Sportschützen viel zu inaktiv sind bzw. überhaupt nicht schießen. So hat uns ein an sich sehr gewogener und sehr kompetenter Ministerialbeamter eines uns nicht abgeneigten Bundeslandes auf einer Sitzung mit den Verbänden, den Bundes- und den Landesvertretern geschildert, dass sich bei seinem Innenminister viele Landräte beschweren würden, weil in wie vielen Fällen der Aufbewahrungskontrollen, Schützen, bei denen zwar die Aufbewahrung korrekt sei, die aber über große Menge Waffen verfügen würden sehr deutlich sagten und teilweise damit regelrecht angeben würden, wie lange sie mit diesen nicht mehr geschossen hätten. Es ist vielleicht an der Zeit, dass sich die einfach nur haben wollen Fraktion organisiert und fordert, dass ihr Bedürfnis das „Nur haben wollen" ist. Warum denn nicht. Ich halte das ja auch für legitim. Nur ich persönlich sehr in unserer Gesellschaft keine Chance, dass es zum Erfolg führt. Diese unsere Gesellschaft in Deutschland hier und jetzt, bzw. die politisch Verantwortlichen billigen nur Jägern, Sportschützen und in geringem Umfang auch Sammlern Waffen zu. Das passt mir auch nicht. Aber ich gebe mir nicht der Illusion hin, dies ändern zu können. Also mache ich den Schießsport so einfach und attraktiv wie möglich, baue Schießstände und ermögliche wenigsten vielen den legalen Waffenerwerb als Sportschützin bzw. Sportschütze. Friedrich Gepperth
  5. Das trifft sicherlich im Großen und Ganzen zu. Die zuständigen Mitarbeiter Der EU Kommission bewegen sich vermutlich durchaus auch in dem aufgezeigten Umfeld. Daher wollte man ja die Halbautomaten selbst verbieten und zwar auf Biegen und Brechen und bis zum letzten Gefecht! Es würde zu weit führen, das hier darzustellen, deshalb nur so viel: es gab im sogenannten Trilog, also dem Einigungsverfahren zwischen EU-Kommission, EU-Ministerrat und EU-Parlament bis zum Schluss keine Einigung in der Frage der Halbautomaten! Die EU-Kommission beharrte auf einem Waffenverbot. Bei der letzten Trilogsitzung haben sich Rat- und Parlamentsvertreter auf das geeinigt, was wir jetzt haben. Die Kommissionsvertreter habe diese Sitzung irgendwann mitten in der Nacht verlassen, ohne zugestimmt zu haben. Weil sie nicht mehr machen konnte hat die EU-Kommission dann einige Zeit später (ca. 10-14 Tage) nolens volens halt zugestimmt. Dieser ganze Magazinmurks kam vermutlich rein um die Kommission von ihrer Waffenverbotshaltung abzubringen. Das kriegen wir noch raus. Für die UN sind Magazine keine wesentlichen Waffenteile und damit überhaupt nicht als problematisch eingestuft. Dieser ganze Magazinmurks in der EU ist global gesehen einzigartig. Angemeldete Magazine, bei denen der Erwerbszeitpunkt als vor dem 13.6.2017 angegeben wird, sind keine verbotenen Gegenstände und müssen entsprechend auch nicht wie verbotene Gegenstände aufbewahrt werden. Es wäre deshalb schön, wenn möglichst viele Legalwaffenbesitzer Magazine (erworben vor dem 13.6.2017) anmelden würden. Was die Anmeldung für solche danach angeht, sind trotz dem BKA Formblatt noch reichlich Fragen offen. Wir haben dazu das Innenministerium bereits angeschrieben. Staatssekretär Stefan Mayer steckt nicht hinter der Magazinsache. Der tut nur das, was sein Minister von ihm verlangt. Andernfalls ist er rucki zucki seinen Posten los. Soweit ich Informationen habe, ist ihm diese Magazinsache persönlich egal. Zitat chapmen „… „Wenn sich die "Verbände" mit einem "unterlassen" zufrieden geben ist mal wieder zu sehen wo diese stehen. Vermutlich ist nicht gewünscht etwas zu ändern, und zwar von beiden Seiten. Da man das reagieren während des Gesetzgebungsweges wohl bewusst unterlassen hat gibt man sich nun damit zufrieden einen Schuldigen zu suchen, des deutschen liebste Frage..... „ „Seit 30 Jahren hat sich dies im Bereich Waffenrecht nicht geändert und wird sich auch nicht ändern. „ Wenn ich so einen Müll – und anders kann ich das wirklich nicht bezeichnen lese – kann einem wirklich die Galle hochkommen! Vor 30 Jahren gab es keine Anscheinswaffen. Geschweige denn AR. Es gab keine Großkaliberverbände mit zusammen sechsstelligen Mitgliederzahlen. Für IPSC gab es keine eigenen waffenrechtliche Bedürfnisse außer in Bayern ab 1989. Es gab für den Waffenerwerb für Sportschützen über die ersten beiden Kurzwaffen hinaus keinerlei Rechtssicherheit. Nur Ermessen der Waffenbehörde. Auf die Gelbe WBK gab es Einzelladerlangwaffen. Besitz von Hohlspitzkurzwaffenmunition war eine Straftat. Schalldämpfer für Jäger waren undenkbar (sieht man von der winzigen Zahl den Friedhofsjäger mit 22er Schallabsorbergewehren ab), Nachtsichttechnik war schwer kriminell. Das Bedürfnis für den weiteren Besitz der vorhandenen Waffen bei Sportschützen war bis vor kurzem nach drei Verwaltungsgerichtsurteilen vollkommen den Bach runter. Die Verbesserungen kamen natürlich ganz von alleine, weil die Lobby, sprich FWR und Verbände so versagt haben! Natürlich. Diese Verbesserungen waren ja alles Ideen der Politik und der Ministerialverwaltung. Oder war es vielleicht nicht so, dass wir die Verschärfung der Aufbewahrung, die Verdoppelung der Frist zum Ersterwerb, den ganzen Magazinirrsinn der Politik und der Ministerialverwaltung zu verdanken haben und die Lobby dies nicht verhindern konnte. Das heisst in keinen Fall jedoch, dass wir dem zugestimmt hätten. Von wegen. Wenn man nicht zu faul ist und lieber einfach beleidigenden Blödsinn posten will, kann man die Stellungnahmen der Lobby gerade zum zur aktuellen Waffengesetzänderung komplett und ganz einfach im Internet finden. Wie schreibt chapmen (wer auch immer sich dahinter verbirgt) so schön: „Da man das reagieren während des Gesetzgebungsweges wohl bewusst unterlassen hat gibt man sich nun damit zufrieden einen Schuldigen zu suchen, des deutschen liebste Frage“ Da muss man sich allen Ernstes fragen, wessen Geistes Kind der Poster ist. Friedrich Gepperth
  6. Das sind keine Gerüchte, sondern war ein reales Projekt. Es gab auch eine Munition mit einem extra dafür entwickeltem Geschoss. Allerdings war man nur knapp und nur bei einigen Waffen über Faktor 150. Die 9mm Luger hat eine maximale nach CIP zulässigge Gesamtlänge von 29,6mm. Da liegt das Problem. Von der Hülse her kann man ein 8g Geschoss gut auf eine Gesamtlänge von 30,5mm laden. Ginge das für Fabrikpatronen könnte man entsprechende Patronen im zulässigen CIP Druckbereich weit höher laden als derzeit möglich ist. Friedrich Gepperth
  7. Der Magazinirrsinn kam von Brüssel mit der EU Kommission als der treibenden Kraft hinter den Verschärfungen. Das Parlament hat zugestimmt. Frankreich, Italien, Niederlande und Österreich haben die Magazinsache mit Augenmaß umgesetzt. Andere Länder ignorieren die Brüsseler Vorgaben gleich einfach. Mir sagte ein hochrangiger ausländischer Gesprächspartner: 1. Das EU Parlament gehört ersatzlos abgeschafft. Es hat nicht einmal Gesetzesinitiativrecht. Es sei eine einzige Farce. 2. Die EU Kommission muss von 35.000 Beschäftigten und einem Budget von 9.000.000.000 Euro auf maximal 5.000 Mitarbeiter und ein Budget 2.000.000.000 reduziert werden. Die Coronakrise zeigt eines ganz klar: Wenn es eng wird, haben wir ein Europa der Vaterländer. Alles andere ist Käse und sind Träumereien. Friedrich Gepperth
  8. Stellungnahme des Bundes Deutscher Sportschützen 1975 e.V. zur abscheulichen Mordtat in Hanau 1. Der Bund Deutscher Sportschützen 1975 e.V. (BDS) verurteilt die zutiefst verabscheuungswürdige Tat des 19. Februar 2020 in Hanau auf das Schärfste. Unsere Anteilnahme gilt allen Angehörigen der Opfer. Fassungslos sehen wir das verursachten Leid. Der BDS ist ein weltoffener Schießsportverband mit fast 90.000 Mitgliedern. Davon viele mit Migrationshintergrund. Als weltanschaulich, politisch und religiös neutraler Verband ist jeder rechtstreue Sportschütze im BDS willkommen. Rassisten, Verschwörungstheoretiker und alle die nicht fest auf dem Boden des Grundgesetzes stehen haben hingegen bei uns keinen Platz. 2. Dass furchtbare Ereignisse Prüfungen des gesetzgeberischen Handlungsbedarfs auslösen ist nachvollziehbar, ja richtig. Aber die im BDS zusammengeschlossenen gesetzestreuen Sportler müssen beklagen, für einen Mörder, der nicht Verbandsmitglied war, in Mithaftung genommen zu werden. Auch können sie nicht still bleiben, wenn sofort reflexhaft erneute Verschärfungen des Waffenrechts zu ihren Lasten gefordert werden. Dies allzu oft in Unkenntnis oder bewusster Außerachtlassung bereits bestehender gesetzlicher Regelungen und staatlicher Handlungsmöglichkeiten. 3. In § 6 Abs. 1 des Waffengesetzes ist zum Waffenbesitz längst geregelt: „Die erforderliche persönliche Eignung besitzen Personen nicht, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass sie… (Nr. 2) abhängig von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln, psychisch krank oder debil sind…“ Die Waffenbehörde kann in Verdachtsfällen bereits jetzt psychologische Begutachtungen anordnen. Auch wurden erst kürzlich die Befugnisse der Verfassungsschutzämter in Waffensachen erweitert um etwaige Verfassungsfeinde mit legalen Waffen aufzuspüren. Handlungsmöglichkeiten der Behörden bestehen bereits umfänglich. Diese müssen aber auch genutzt werden. 4. Leider war dies beim Mörder von Hanau nicht der Fall. Spätestens seine nach Medienberichten und der Stellungnahme des Generalbundesanwalts in Form einer Strafanzeige im November 2019 offen zu Tage getretene wahnhaft geisteskranke Weltsicht hätte unverzügliche behördliche Ermittlungen auslösen müssen. Der Täter hätte rechtzeitig vor der Tat entwaffnet werden können und müssen. Es ist müßig, über routinemäßige Psychotests für hunderttausende Waffenbesitzer zu reden, wenn bei offenkundig Geisteskranken nicht vorgegangen wird. Es ist müßig, über neue Überwachungsmethoden zu sprechen, wenn die offen zugängliche Internetseite des Täters nicht in Augenschein genommen wurde und seine eigenen Äußerung gegenüber einer staatlichen Stelle niemanden alarmiert hat. Und es ist müßig, immer mehr Daten anzusammeln zu wollen, wenn anscheinend bereits vorhandenen nicht schnell und konsequent für die innere Sicherheit genutzt werden. 5. Deutschland hat ein strenges Waffenrecht. Mit erheblichem Aufwand wurde ein Nationales Waffenregister (NWR) aufgebaut, in dem alle privaten legalen Waffenbesitzer, alle Erlaubnisse und alle Waffen einzeln erfasst sind. Wie alle Gerichte und Strafverfolgungsbehörden hat auch die Generalbundesanwaltschaft darauf leichten Zugriff, sei es direkt oder in Zusammenarbeit mit ande ren Behörden des Bundes und der Länder. Bei Vorliegen des Verdachts auf eine Geisteskrankheit ist mehr als naheliegend, zu prüfen, ob diese Person im Besitz von Schusswaffen ist. Die Waffenbehörde kann dann auch kurzfristig, erst recht bei Gefahr im Verzug, die Waffen zumindest einstweilen sicherstellen und mittelfristig waffenrechtlich Erlaubnisse entziehen oder andere rechtliche Maßnahmen umsetzen. 6. Das geltende Waffenrecht hätte bei konsequenter Handlung der entsprechenden staatlichen Stellen dem Mörder die Möglichkeit genommen, mit legal besessenen Waffen die Tat zu verüben. Es ist tragisch, dass dies nicht geschehen ist. Der BDS mahnt dringend an, Vollzugsdefizite abzustellen, damit sich die schlimmen Ereignisse dieser Woche nie mehr wiederholen können. Friedrich Gepperth - Präsident -
  9. Mich hat die dpa nicht kontaktiert. Die Sache ist 100% Fake. Hätte die Bundesanwaltschaft pflichtgemäß entsprechend Paragraph 6 des Waffengesetzes gehandelt, wären dem Mörder im sofortigen Vollzug alle legalen Waffen abgenommen worden. Um eine Auskunft über die Speicherung im NWR über eine Person zu erhalten braucht die Bundesanwaltschaft nur wenige Minuten. Unser Waffengesetz ist völlig ausreichend. Wenn die Behörden versagen, wie dies schon bei Fällen in der Vergangenheit der Fall war, so gibt es wie schrecklich und verabscheuungswürdig die Tat auch war, keinen Grund deshalb das funktionierende Gesetz zu verschärfen. Friedrich Gepperth
  10. Hallo Fritz ,

     

    eine Anmerkung zu den Magazinen, die offenbar immer wieder vergessen wurde:

    in jedes mir bekannte 10er Magazin passen mit mehr oder weniger Druck auch 11 Patronen rein, zumindest bei .223Rem. Das lässt sich dann nicht mehr bei geschlossenem Verschluss in die Waffe einführen, sodass nie mehr als 11 Patronen in der geladenen Waffe sein können, wäre aber bei strenger Auslegung des Gesetzestextes ein Problem. Wenn ich mich recht entsinne, war das in der EU-Richtlinie so formuliert, dass es hieß "nicht mehr als 11 bzw. 21 Patronen in der Schussbereiten Waffe. Die Formulierung des deutschen Gesetzentwurf besagt aber, dass nicht mehr als 10 Patronen in das Magazin passen dürfen. Das würde streng genommen bedeuten, dass alle 10er ebenfalls verboten sind. Und wer würde bezweifeln, dass die strengstmögliche Auslegung zum tragen kommt. Dieses Problem sollte noch irgendwie an die betreffenden herangetragen werden.

     

    Gruß Andreas

  11. Frau Merkel kümmert sich um Vieles aber höchstwahrscheinlich nicht um das deutsche Waffenrecht. Also sollte man sie im diesem Bereich auch gefälligst in Ruhe lassen. Friedrich Gepperth
  12. So will es der Bundesrat nicht aber die Regierung. Auch hier sind die Feinheiten zu beachten: Es heisst "Sind seit der Eintragung einer Schusswaffe in die Waffenbesitzkarte ..." also kann wieder individuell für jede Schusswaffe geprüft werden, ob die Voraussetzungen für "diese" Waffe vorliegen. Wir haben den Satz wie folgt neu gefasst und wollten ihn so haben: "Sind seit der ersten Eintragung einer Schusswaffe in die Waffenbesitzkarte ... Damit verändert sich der Inhalt völlig. Im übrigen folgen wir hier natürlich der guten Intention des Innenministers, dass dann für das Fortbestehen des Besitzbedürfnisses nur noch die bloße Mitgliedschaft im Schützenverein ausreichen soll. Der Minister wollte was Gutes aber hier gilt wie so oft im Leben: Gut gewollt ist noch lange nicht gut gemacht. Friedrich Gepperth
  13. Ich gebe zu, dass es nicht ganz so einfach ist, die Knackpunkte zu sehen. Deshalb eine Erläuterung: Im Entwurf ds §14 (4) muss 1. der Verband die Bescheinigung ausstellen 2. dass der Schießsport in den letzen 12 Monaten vor der Überprüfung regelmäßig (also 18/12 mal) ausgübt wurde 3. und hier kommt das wichtigste: es heißt dann unter 2. "die Waffe" und nicht "die Waffen"! Somit wird klar, dass diese Bescheinigung für jede Waffe zu erbringen ist. Genau das haben die Vertreter des BMI auf meinen Hinweis, dass es doch wohl die Waffen und nicht die Waffe heißen müsste, ausdrücklich bestätigt. Verlangt werden soll der Nachweis für jede Waffe! Ich gebe offen zu, dass ich eine ganze Zeitlang der festen Überzeugung war, dass es sich um redaktionelles Versehen handeln müsste. Eine Bedürfnisbescheinigung für den weiteren Besitz von zum Sportschießen erworben Waffen (unter den Bedingungen 18/12, bei Prüfung der individuellen Voraussetzungen) für jede vorhandene Waffe wäre weltweit einmalig. Das gibt es wirklich nirgendwo. Wenn überhaupt Aktivitätsnachweise für den vorhandenen Waffenbestand abgefragt werden, dann wird immer gefragt "wie oft hat der betreffende Schütze geschossen" und nie, wie oft hat er mit einer individuellen Waffe geschossen. Bei uns war das auch immer so. In Frankreich zum Beispiel muss man dreimal im Jahr für die Aufrechterhaltung des Bedürfnisses schießen. Dort können alle Sportschützen neben den bis 20 schüssigen Kurzwaffenmagazinen auch Langwaffenmagazine bis zu einer Kapazität von 30 Patronen erwerben (ohne jede Registrierung). Die im Verband registrierten IPSC Schützen sind durch ihren IPSC Ausweis von jeder Magazinbeschränkung befreit, solange sie den haben. Frankreich drängte übrigen die EU Kommission dazu, die Feuerwaffenrichtlinie voranzubringen. Als der Entwurf kam, wollte man aber nicht mehr so richtig was davon wissen. Friedrich Gepperth
  14. Ein ganz wesentlicher Grund besteht darin, dass Wiederladen nur für Patroen für Langwaffen erlaubt ist. Wer so einen 9mm Luger SL-Karabiner hat, kann auch für 9mm Luger wiederladen und selbstredend auch Munition beim Händler kaufen und zu Hause haben. Die 9mm Luger Munition von Tula oder Barnaul (Stahlhülse nicht korrosiv) ist ziemlich billig (9-13 cent). Für das Kurzwaffenschießen muss man sonst in der Regel die Munition auf dem stand mit einem entsprechenden Aufschlag kaufen. Andere Länder andere Sitten. Friedrich Gepperth
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