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  1. Ist halt die Frage, wie man das "Können" definiert. Auf der einen Seite könnte man sagen, dass der Schütze zuverlässig einen kleinen Kugelfang treffen kann, also nichts weiter erforderlich ist. Auf der anderen Seite könnte man verlangen, dass auch bei einem Schuss z.B. in einem 45-Grad-Winkel in die Luft in der ungünstigsten Richtung nichts raus kann, was ein großes Grundstück oder vollständige Umbauung erfordern würde. Ein Richter würde es wohl irgendwo in der Mitte zwischen diesen extremen, aber sprachlich und inhaltlich plausiblen, Interpretationen ansiedeln, vielleicht auch etwas gnädiger für Airsoft als für Paintball oder Metallgeschosse.
  2. Braucht es meistens noch nicht mal. Auch wenn, was in Deutschland eh viel weniger passiert als in Amerika, ein Beweisverwertungsverbot greift, dann greift das nur, wenn und wann es auch zum Prozess kommt. Zum Einschüchtern, z.B. Akzeptieren eines angeblich sehr milden Strafbefehls, tun's auch Beweismittel, die keine sind, jedenfalls keine verwertbaren.
  3. Ob das empirisch wirklich die Sicherheit erhöhen würde, könnte man das hinreichend oft mit und ohne Korken machen bis man vergleichbare Unfallzahlen hat? Zu jeder mit Gewalt zu entfernenden Obstruktion der Kammer gibt's einen Deppen, der das Problem durch gewaltsames Schließen des Verschlusses löst. Bei der Einführung des AR-15 gab's unter den hohen Militärs im Beschaffungskomitee sogar hinreichend viele solcher Deppen, dass sie gegen den Wunsch und Rat des Konstrukteurs einen Knopf zu genau diesem Zweck eingebaut haben, der bis heute an den meisten AR-15 dran ist...
  4. Wird irgendwie schwierig. Dann hast Du Waffen gelernt, und als nächste Rolle wird die die eines Elektrikers angeboten. Das müsstest Du ja auch wieder lernen, bevor Du Dich drauf verlässt, dass der Strom aus ist. Natürlich gibt es Schauspieler, die schießen lernen, sogar gut, z.B. weil sie in Actionfilmen einer gewissen Sorte glaubhauft herumkommen und nicht wie ein Trottel aussehen wollen. Das ist aber eine Ausnahme. Dazu kommt, dass die meisten Rollen mit Waffen eigentlich Charaktere darstellen, die selber nicht die professionellsten Nutzer sind, womit im Sinne des Methodenschauspiels ein intensives Einüben des sinnvollen Umgangs, bis nicht nur der Finger immer lang ist, sondern man automatisch und selbstverständlich die Waffe zwischen verschiedenen Richtungen bewegt, ohne dabei jemanden zu überstreichen, eigentlich konterproduktiv wäre. Gangster haben das nicht internalisiert, viele Polizisten und Soldaten auch nur begrenzt.
  5. Flugunfällen wird auch in Fliegerforen mehr Aufmerksamkeit gewidmet als anderswo. Es gibt ganze YouTube-Kanäle, die sich mit erheblichen Abonnentenzahlen der Analyse von Flugunfällen in der allgemeinen Luftfahrt widmen. Ist doch natürlich, dass Leute, die selber mit den entsprechenden Gegenständen hantieren und sich für sie interessieren, sich da mehr dafür interessieren.
  6. Er dürfte nach Stand der Dinge wohl auf der sicheren Seite sein. Wer auch sonst im Leben mit Schusswaffen hantiert, würde sich ungern auf das Versprechen des Ladezustands durch einen Dritten verlassen, aber solange das am Set akzeptierte Praxis ist und ein Fachunternehmen dafür angeheuert wurde, dürfte das keine rechtlich anzulastende Fahrlässigkeit sein. In der Haut der Waffenmeisterin möchte ich jetzt eher nicht stecken.
  7. Na ja, wenn Du Alec Baldwin bist und darauf insistierst, unter Aufsicht des Waffenmeisters den Ladezustand auch selber noch mal nachzugucken, wird man Dich vermutlich nicht dran hindern, egal was im Gewerkschaftsvertrag steht. Das ist ein nachvollziehbarer Wunsch als vieles andere, das die Elite der Schauspielprominenz, die es sich leisten kann, verlangt.
  8. Ist erstmal die Frage, wer das der (Haupt)täter war. Gab es jemanden, der für die Sicherheit der Waffen verantwortlich war? Was war das Protokoll? (Z.B. keine scharfe Munition irgendwo am Set, Kontrolle des zu landenden Munition durch zwei Personen?) Und wie ist das schiefgegangen? Aus Sicht des Schauspielers ist das wohl--auch wenn jemandem mit Waffenerfahrung dabei extrem unwohl wäre--so, wie der Schauspieler auch die Bremsen eines Autos am Set nicht persönlich prüfen wird, jedenfalls wenn der Schauspieler nicht auch Stuntman ist.
  9. Mich und meine Kollegen hat mal eine bekannte Unternehmensberatung, für die ich damals gearbeitet habe, auf eine "Dude Ranch", also eine Art Restaurant mit Westernbezug und Pferden usw. ausgeführt. Eine der angebotenen Veranstaltungen war ein Duellschießen. Zwei Duellanten wurden mit einem Holster und einem Single-Action-Revolver ausgestattet, mit je einer Platzpatrone geladen. Auf ein Signal sollte man ziehen und aus ein paar Meter Abstand aufeinander schießen, und der Angestellte hat entschieden, wer schneller war. Schutzbrillen oder so waren nicht. Die geladene Munition wurde auch nicht einer zweiten Person zur Inspektion vorgelegt oder dergleichen. Ich habe die Flucht ergriffen...
  10. Zur Ergänzung, sollte es nicht offensichtlich sein: In Hunderstel Zoll.
  11. Hängt von der Batterie ab. Diejenigen für marinen Einsatz z.B. sind normal tiefentladungsfester konstruiert als die für Autos.
  12. Vielleicht schon, aber das wäre ja gerade keine Unzuverlässigkeit wegen des Schildes an sich.
  13. Na ja, das kann man bei der flapsigen Formulierung so oder so sehen. Wenn eine Drohung impliziert ist, dann ist es natürlich immer noch nicht unbedingt eine Drohung rechtswidrigen Verhaltens, denn es könnte z.B. auch als Wink mit dem Zaunpfahl auf die Bereitschaft nur im Rahmen der erlaubten Notwehr gemeint sein. Da gleich mit der Zuverlässigkeit zu kommen, halte ich auch für übertrieben, aber mit solchen Schildern tut man sich keinen Gefallen. Bei uns in Amerika darf man das im Rahmen der Redefreiheit natürlich, aber es ist eine saudumme Idee, sollte man mal wirklich auf jemanden schießen müssen oder sollte mal die Polizei einen Hausbesuch der unüberlegten Art machen wollen, weil Staatsanwälte, Richter und Geschworene das vermutlich in eine bestimmte Richtung bezüglich der Gewaltneigung lesen werden wenn etwas passiert ist. Es ist auch eine Frage des Umgangs mit Menschen. Ich wohne in einer eigentlich extrem waffenfeindlichen Gegend. Glücklicherweise habe ich die Nachbarn inzwischen soweit, dass sie beim Ausladen eines Autos voll taktischem Geraffel einfach fragen, wie der Wettbewerb gelaufen sei. Der eine oder andere hat mir auch schon verraten, selber etwas unter dem Bett zu haben, wenn auch ungenutzt und wenn auch die Freunde nie davon erfahren dürfen. Würde ich irgendjemandem, mir oder denen, einen Gefallen tun, wenn ich unterschwellig oder offer suggerieren würde, ganz geil darauf zu sein, mal auf einen Menschen schießen zu dürfen, aber zu feige/unsportlich/geldorientiert/alt/wasauchimmer, das bei der Infanterie/Marineinfanterie/Spezialkräften/Fremdenlegion zu machen? Wenn er tatsächlich auf dem Grundstück einen Schießstand betreibt und betreiben darf, dann gibt es da bestimmt üblichere Formulierungen. Mein erster Treffer bei Google für ein Schild von einem Händler war dieses:
  14. O-5 approval? That must be an important matter of national security!
  15. Weil die anderen beiden nicht mal die Kompetenz ausgestrahlt haben, groß Dreck an den Stecken zu kriegen? Die meisten Leute würden einen Bremsendienst vermutlich immer noch lieber von einem Autodieb machen lassen als von jemandem, der einen Schraubenschlüssel lediglich in der Kinderspielzeugversion aus Plastik als Dekoration zum Faschingskostüm kennt.
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