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  1. Sagt aber vielleicht weniger über die Entstehung von Totalitarismus aus als in der Schlußszene suggeriert wird. Menschen haben ein Bedürfnis nach Zusammengehörigkeitsgefühl, was logischerweise auch eine Unterteilung der Welt in Wir/Andere einschließt. Diejenigen, die behaupten, das überwunden zu haben, sind normalerweise selber gerade die härtesten Spalter. Aber dieser Wunsch nach Zusammengehörigkeit, gemeinsamen Ritualen und Abgrenzung kann sich ja in vielerlei Form Geltung verschaffen, von denen manche positiv, andere harmlos, manche gefährlich sind, aber nur in einer winzigen Minderheit der Fälle entwickelt sich daraus ein Todeskult, der die Welt als erweiterten Suizid gestalten will. Es scheint mir insbesondere extrem unwahrscheinlich, daß die Welle zu einem solchen hätte werden können.
  2. Auch für die Schießbude auf dem Jahrmarkt? Bei uns in Amerika haben allerdings einige Waffenläden und Schießstände ein Schild am Eingang, in dem Leute mit Verurteilungen wegen Verbrechen höflich gebeten werden, den Ort gar nicht erst zu betreten um damit die mögliche Begehung einer Straftat oder deren Verdacht zu vermeiden. Da zieht eine solche Verurteilung nämlich automatisch ein Besitzverbot nach sich und es gibt explizite entsprechende Straftatbestände ("felon in possession of a firearm" oder ähnlich genannt, je nach Staat). Wirklich durchsetzbar ist das natürlich nicht, denn eine Überprüfung gibt's erst beim Kauf (ausgenommen in ein paar Staaten, die eine Art WBK ausstellen, die man dann schon zum Angucken vorzeigen muss). Das Schild ist insofern eher ein Service für Leute, die in friedlicher Absicht kommen und sich über die Rechtsfolgen einer möglicherweise zurückliegenden Verurteilung nicht im Klaren sind.
  3. Ich weiß nicht, ob es das wirklich wurde. Der Nationalsozialismus wurde zwar in vielen Fächern und Klassen durchgekaut, aber mehr als etwas völlig Fremdes und Böses und Ekelerregendes, im Grunde wie der Superbösewicht in einem Roman. Die Frage, was der alte Lehrer, der das noch miterlebt hat, damals gemacht und gedacht hat, war jedenfalls schwer tabu. Die Frage, wie es dahin kommt, daß ein Land, welches recht kurze Zeit vorher Weltführer in Kunst, Wissenschaft und Technik war und wenn nicht als Demokratie so doch als Rechtstaat vorbildlich war, in so eine Barbarei abrutschen kann, wurde eigentlich nicht wirklich behandelt, jedenfalls bei uns.
  4. Nichts im Leben ist befriedigender als das Gefühl von Selbstwirksamkeit, insbesondere in bezug auf andere Menschen, vulgo: Macht. Die Frage "Was will man damit?" wäre eigentlich auch ein schöner Sinnspruch am Eingang zum Schützenhaus, oder nicht?
  5. Das ist soweit nicht auf die Reichsbürger beschränkt. In unterschiedlicher Form und mit unterschiedlicher Legalität träfe das auch bei einem bayerischen Separatisten oder einem internationalen Kommunisten oder einem Hartlibertarier zu. Die haben deswegen aber nichts mit dem Reichis zu tun. Das Besondere an den Reichis ist nicht die Ablehnung sondern die Realitätsverkennung. Sie sagen nicht, daß etwas wünschenswert wäre, sondern sie sagen, daß es bereits so sei, auch wenn das jeder täglichen Erfahrung widerspricht, und sie lösen diesen Widerspruch durch ein angebliches Geheimwissen für Insider auf. Einerseits konstruieren sie sich aus allerlei Abstrusitäten eine absurde juristische Phantasiewelt. Andererseits übersehen sie, daß Recht eine soziale Realität ist. Selbst wenn die verworrene Theorie zuträfe und sich wegen eines Formfehlers bei der Gründung der Bundesrepublik eine Kette von Rechtstiteln finden ließe, aufgrund derer ein arbeitsloser Autolackierer einen Anspruch auf das deutsche Kaisertum hätte, würde das immer noch nichts daran ändern, daß die Anerkennung durch tägliche Rechtspraxis sowohl der Bürger als auch der Länder als auch fremder Staaten auf Seiten der Bundesrepublik ist und der gefundene rechtliche Sachverhalt lediglich ein von der Realität überholtes Kuriosum wäre. Es ist also sowohl die Begründung des Anspruchs als auch die Hoffnung, mit ihm durchzukommen, fern jeder Realität. Ich habe übrigens eine neue Reichstheorie. Die konstantinische Schenkung war gar keine Fälschung, sondern ihre angebliche Enttarnung als Fälschung war gefälscht. Also gehörte das westliche römische Reich den Päpsten. Durch die Reformation wurde aber gezeigt, daß deren Priesterschaft und damit auch die konstantinische Schenkung in Wahrheit allen Gläubigen zukommt. Weil kein anderer von denen vor mir den Anspruch erhoben hat, habe ich mich zum Rechtsnachfolger Konstantins und der Päpste im Westreich gekrönt. Zur Verbindung mit der deutschen Geschichte und der translatio imperii habe ich mich dazu in Aachen an den Altar geschlichen, und die Krönung war schon geschehen bevor die Studienrätin gemeckert hat, so daß ihr Einspruch wirkungslos war. Ergo: Ich bin evangelischer Papst und Kaiser in Personalunion. Zum Zeichen dessen habe ich auch schon das Nummernschild an meinem Auto umgedreht. Jawoll!
  6. Es gab auch in der DDR nicht das Ende des Privateigentums, noch nicht einmal des Privateigentums an Produktionsmitteln, denn ohne eine gewisse Zahl privater Betriebe, insbesondere für Reparaturen und sonst schlecht zentral zu planende Vorgänge, hätte es noch deutlich düsterer ausgesehen. Man musste halt die Klappe halten und den Büttel zufriedenstellen. Daß Leute fürs Jagen bezahlen anstatt dafür vom Staat bezahlt zu werden, wird es sicher weiter geben. Daß reiche Typen mit einer italienischen Luxusflinte Tonscheiben zerbröseln auch. Auch das Stanzen kleiner Löchlein mittels Luftpistolen oder das Piepsen mittels Laserpistolen wird es weiter geben. Es wird vielleicht sogar bei entsprechendem Einsatz weiterhin der eine oder andere Normalbürger eine Gebrauchswaffe haben, die sich im Prinzip schon als Werkzeug zum Schutz von Leben und Freiheit verwenden ließe. Solange die Anzahl gering genug und der Aufbewahrungsort gut genug dokumentiert wird, daß man die alle in einer Woche einsammeln könnte, und solange dabei die Besitzer gut genug erzogen sind, daß sie ausschließlich von ihren "Sportgeräten" nicht nur sprechen sondern auch denken, macht das nichts. Solange die Leute sagen und meinen, daß ihr Interesse rein antiquarisch und nicht auf mögliche Schlußfolgerungen bezogen ist, kann man sogar den Besitz von Büchern weiterhin erlauben.
  7. War mir schon klar, aber das Problem dürfte sich ähnlich darstellen. Aus einer hoch anmutenden Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis folgt noch kein hoher Nettogewinn und schon gar kein hoher Stundenlohn.
  8. Das setzt voraus, daß der zu bearbeitende Gegenstand eine sinnvolle Regelung wäre, wobei sinnvoll im Sinne bürgerlicher Freiheit verstanden wäre. Wenn der zu bearbeitende Gegenstand die beliebige Schikane und das Ausfüllen einer gewissen erwarteten Wort- oder Seitenzahl sind, dann wissen sie es vermutlich schon. Das ist auch nicht erstaunlich, denn jemand, dessen Vorschlag wäre "Schafft das WaffG ab und ersetzt es durch einen einzelnen Paragraphen im StGB bezüglich des Besitzes durch Kriminelle und Verrückte", wird nie und nimmer mit so einem Entwurf beauftragt werden, auch dann nicht wenn er als Referent natürlich etwas weit weniger "radikales" abliefern würde als was er wirklich für richtig hielte.
  9. Wenn das immer so einfach wäre, dann wären nicht viele Gebrauchtwagenhändler dauernd pleite. Sagen wir 500 Spesen, dann blieben 4000 hängen, die dann versteuert werden wollen. Das Zeug wird man nicht mal schnell an einem oder zwei Tagen verkauft bekommen, jedenfalls nicht mit 900% Aufschlag auf den Einkaufspreis.
  10. Ich bin mir ziemlich sicher, daß Deutschland auch dann nicht aus der EU fliegen würde, wenn ab 2020 jeder Haushalt verpflichtet wäre, ein Sturmgewehr mitsamt anmontierbarem Granatwerfer zu bevorraten. Auch für wesentlich schwerere Verfehlungen, vom regelmäßigen Reißen des Stabilitätspakts über die steuerfinanzierten Zockereien der Landesbanken bis zur Flutung Europas mit irregulären Migranten gibt's bestenfalls Applaus, schlimmstenfalls folgenlose Unmutsbekundungen.
  11. Woher weiß denn der Kugelfang um die Lauflänge? Irgendwie erschiene mir da eine Begrenzung auf Energie plus eine auf Energie/Querschnitt oder dergleichen sinnvoller...
  12. Wie geht das denn? "KK" ist ja ein eher informeller Begriff. Steht da dann drin, "Kurzwaffen bis 1500 J, ausgenommen Randfeuerzündung", eine .223-Pistole, die der Kürze wegen darunterbleibt und die Restenergie in Feuerzauber umwandelt ginge aber? Verdrehte Welt...
  13. Der wurde doch schon lange aufgegeben. In der ersten "Lesung" wird an einen Ausschuß verwiesen und in der zweiten und dritten "Lesung" wird in einem Rutsch (formal: direkt nacheinander) durchgewinkt.
  14. Z.B. Seite 6: "There are growing concerns in the scientific community on the exposure of target shooters to lead dust used in lead ammunition, primers and propellants." Man könnte, nur zu Deinem Besten, die Kugeln, die Treibmittel und die Zündhütchen verbieten...
  15. Ist das dann nicht eine etwas seltsame Ehe? Mir kommt schon die vom deutschen Gesetzgeber gewünschte Vorstellung, daß der Gatte, der vielleicht keine Zeit oder Lust zum regelmäßigen Sportschießen hat, die Kombination zum Schrank nicht kennen soll, extrem familientherapiewürdig vor, aber daß man gar nicht weiß, was drin ist?
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