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  1. Die haben sich doch spätestens 1648 aus dem Römischen Reich verabschiedet. Andererseits greifen manche Reichis ja noch weiter in die Geschichte zurück. Vielleicht gibt's ja in der Schweiz jemanden, der behauptet, Nachfolger einer Seitenlinie der Habsburger zu sein und als solcher bei der Unabhängigkeit der Schweizer Orte unrechtmäßig übergangen worden zu sein, wer weiß...
  2. Da reichsbürgert es aber sehr...ein Club-Führer soll bestellt werden, und der muß ganz im Sinne der Kaderpartei alle vier Wochen der Zentrale einen Bericht abliefern. Oha, da klingelt's nicht bloß, da rummst es schon an der Tür!
  3. Schikane, was sonst? Die Erfahrung zeigt unbestritten, daß bei einer Lagerung, die irgendwie vor dem schnellen Zugriff Unberechtigter schützt (Stahlschrank, Vorhangschloß im Verschluß, essentielles Teil getrennt weggeschlossen, was auch immer) keine nennenswerten Probleme auftauchen, die sich durch eine aufwändigere Lagerung beheben ließen. Die Anzahl von Waffen, die von einem Berechtigten trotz irgendwelcher noch so einfacher Sicherungsmaßnahmen entwendet und dann zu einer Straftat mit Personenschaden verwendet wurden, dürfte gegen Null betragen.
  4. Dazu kommt, daß die Regelungen des Westfälischen Friedens sich einerseits nur auf bestimmte Konfessionsfrage bezogen haben und andererseits auch nie durchgesetzt werden konnte. Einerseits kann man sagen, daß wenn die Alternative Bürgerkrieg ist, vielleicht Redeverbote besser sind, aber wenn man erstmal vor der Alternative steht, dann hat man schon ein schweres Problem. Andererseits gab es bei knapp zweitausend Herrschaften im Heiligen Römischen Reich immer einen Ort, wo man sagen und drucken konnte, was andernorts höchst unerwünscht war. Wenn man besonders frech sein wollte, dann hat man auch noch die Hauptstädte der Territorien, gegen die sich das unerwünschte Buch richtete, als falsche Verlagsorte ins Impressum geschrieben. (Eines der bekannteren Beispiele dürfte Hippolithi a Lapide Abriß der Staats-Verfassung, Staats-Verhältniß und Bedürfniß des Römischen Reichs Deutscher Nation; nebst einer Anzeige der Mittel zur Wiederherstellung der Grund-Einrichtung und alten Freiyheit nach dem bisherigen Verfall sein, wo das Titelblatt sagt, es sei in Mainz und Koblenz erschienen, wo dieses Buch ganz bestimmt nicht hätte gedruckt werden dürfen, alldieweil es die dort vertretenen politischen Positionen unter anderem als "Mist-Gülle" bezeichnet. Der Hippolithus (in Wirklichkeit Bogislaw v. Chemnitz) war gar so eine Art Reichsbürger, wollte jedenfalls die behaupteten Rechte der Kurfürsten gar nicht anerkennen.)
  5. Der klassische Waffenroman, sogar mit Empfehlung von Jeff Cooper seelig, wäre natürlich Unintended Consequences. Wenn's in Deutschland nicht auf dem Index steht, dann weil es nie vorgelegt wurde. Ansonsten ist für meine Begriffe die ganze Welt in den Comics von Carl Barks enthalten, idealerweise in der deutschen Übersetzung von Erika Fuchs.
  6. Nur wenn Du dort scharf schießt!
  7. Was ist das denn für ein Waffenladen in dem Fernsehbericht, in dem die Vitrine mit Ramschware für €150 pro Stück voll ist? Oder ist das am Ende der Airsoft- und Luftplempenladen?
  8. Kann schon sein, es kann aber auch sein, daß nicht alle Mitglieder dieser Gruppen wirklich so harte Hunde sind wie sie tun. Es gibt ja auch in allerlei Konstellationen braven Muttersöhnchen und Beamtennaturen, die dann irgendwann einmal Verbrecher spielen wollen. So gibt es auch einerseits Gangsta-Rapper, die wirklich ein endloses Vorstrafenregister an Gewaltdelikten haben, andererseits aber auch ein paar, die in Wirklichkeit studiert und eine blütenweiße Weste haben, aber aus irgendeinem Grund (und sei es Geld) so tun, als würden sie jede Woche fünf Gewaltdelikte begehen.
  9. Also bei mir war bei Gesprächen in Deutschland die Reaktion oft, daß man diese Argumentation ja so noch nie gehört habe und sie eine gewisse Plausibilität habe. Sogar mit einigermaßen vernünftigen Grünen habe ich ganz gute Erfahrungen z.B. mit dem Argument, daß unstreitig praktisch alle Morde mit Feuerwaffen in der deutschen Geschichte staatlich organisiert waren und somit jedenfalls mir die Zweckmäßigkeit eines staatlichen Monopols auf sie nicht völlig offensichtlich ist. Das heißt natürlich nicht, daß der Gesprächspartner das jetzt auch so sieht oder gar für sich selber haben will und bereit ist, dafür finanzielles, zeitliches und soziales Kapital aufzuwenden. Aber bevor dieser zweite Schritt kommen kann muß erstmal der erste gemacht werden, daß das überhaupt in der Vorstellung der Leute eine mögliche Meinung ist, die aus wohl durchdachten Gründen von gutwilligen und friedfertigen Menschen vertreten werden kann und wird. Das ist auch nicht nur auf Deutschland beschränkt. Eine (sehr schöne, aber etwas naive) Norwegerin ist als wir uns über Hobbies unterhalten haben und ich ihr erzählt habe, daß ich Wettbewerbe schieße, selbstverständlich davon ausgegangen, daß es sich dabei um Videospiele handeln müsse. Manchen Leuten, auch mit akademischen Abschlüssen, ist gar nicht mehr im Bewußtsein, daß man überhaupt als Privatperson Feuerwaffen besitzen kann, und noch viel weniger, daß man mit denen einerseits wenn es einmal sein müsste seinen oder anderer Leute Hintern retten kann, andererseits daß man im sehr vergnüglichen Wettbewerb versuchen kann, mit einem Tempo, das sich bestenfalls streckenweise an die natürliche Feuerkadenz der Waffe annähert, Pappzombies zu neutralisieren.
  10. Im Grunde schon. Jedenfalls der Legende nach kommt der "1%"-Aufnäher ja von einer Rede eines Präsidenten eines eher ADAC-artigen Motorradclubs, der gesagt haben soll, 99% der Motorradfahrer seien rechtstreue und friedliche Menschen. Darauf sollen dann manche angefangen haben, mit den 1%-Aufnähern herumzufahren, um deutlich zu machen, daß sie da nicht dazugehören wollen. Man kann diesen Aufnäher im Speziellen und das Auftreten der Clubs im Allgemeinen also schon als Absage an die Rechtsordnung und als Ankündigung von Straftaten verstehen, während die Reichsbürger ja theoretisch jedenfalls nur das öffentliche Recht ablehnen aber nicht ihr Engagement bei Prügeleien, in der Zuhälterei oder dergleichen ankündigen, Dingen die auch schon in der letzten staatlichen Organisation, die der jeweilige Reichsbürger noch anerkennt, verboten waren (und für die die Reichis schon körperlich vermutlich meistens auch keine guten Voraussetzungen mitbrächten).
  11. Ich mache mir auch um Leute, die eine Walther vom Balkan herumtragen keine Sorgen. Wie man der Kriminalitätsstatistik im Verhältnis zu der geschätzten Anzahl nicht angemeldeter Waffen entnehmen kann machen auch die praktisch nie Ärger (tun aber aus praktischen Gründen gut daran, verdeckt zu tragen). Mein Kommentar bezog sich nicht darauf, was ich für gut und richtig befinden würde, sondern was bei einem hinreichend hoplophoben Richter möglicherweise passieren könnte.
  12. Das ist mir (außer der von Mamma angesprochenen Lex Gustl Mollath) auch schwer vorstellbar. Eher vorstellbar wäre, daß straf- und waffenrechtlich gar nichts passiert oder es jedenfalls im Sande verläuft, aber der Betreffende die Kosten für einen Ninjaeinsatz reingedrückt bekommt.
  13. Ungefähr so effektiv wie diese damals modischen und inzwischen völlig sinnfrei verbotenen Ninjasterne. Als Spielzeug für wenig Geld sicher ganz nett (einmal vorausgesetzt, der Spielende kriegt es hin, sich oder anderen nicht gerade das Augenlicht zu nehmen), aber als Waffe ist wohl ein qualitativ hochwertiger Kugelschreiber wirksamer.
  14. Ich frage mich da immer, was in Deutschland eigentlich los ist, daß die Pakete nicht einfach an der Tür abgelegt werden können. Die meisten WO-Mitglieder dürften ja nicht in sozialen Brennpunkten wohnen. Bei mir funktioniert das super, daß das Zeug einfach auf der Veranda abgelegt wird. Die Fälle, wo etwas verschwunden ist, waren bisher minimal und es war gut denkbar, daß das einfach der Sturm war, und dann ja Amazon das einfach nochmal geschickt, was um vieles billiger ist, als die Extrakosten für Zustellung gegen Unterschrift. Bei Zeug, wo ein Verschwinden wirklich eher peinlich oder teuer wäre (sagen wir ein AR-Upper oder größere Mengen Munition), kann ich das schon vor dem Zustellversuch elektronisch in eine Abholstelle meiner Wahl umleiten lassen und dann dort abholen.
  15. Über blöde Blicke braucht man sich dann aber nicht zu wundern, jedenfalls in städtischen Gebieten. Bei den Amis gibt's ja immer wieder Witzbolde, die mit dem geschulterten AR zu Starbucks gehen, dann auch noch in der Gruppe. Starbucks ist auch noch diplomatisch und bittet lediglich darum das nach Möglichkeit zu unterlassen anstatt es einfach zu verbieten, was sie als Hausherr natürlich dürften. Wenn man das wo macht wo es total unüblich ist, dann gibt es eigentlich drei Möglichkeiten. 1. Jemand will friedlich aber provokant etwas demonstrieren. 2. Jemand ist friedlich und lediglich an Zeitersparnis interessiert, aber leicht autistisch und merkt nicht wie er auf andere Leute wirkt. 3. Jemand sucht Ärger. Ich verstecke meinen Waffenbesitz nicht, und wenn ich mit jemandem ins Gespräch komme, der mich beim Verladen anspricht oder offensichtlich interessiert beobachtet, dann erkläre ich ihm gerne, wie viel Spaß das macht und wo und wie man damit anfangen kann, aber auf die reine Provokation muß man es ja auch nicht anlegen.