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  1. Da scheint (jedenfalls in Amerika, ich kenne keine entsprechenden deutschen Zahlen) aber tatsächlich ein Risiko zu bestehen, dass wenn die Anzahl der regelmäßig geflogenen Stunden zu gering wird, das Gesamtrisiko nicht etwa mit den Stunden sinkt sondern im Extremfall sogar wieder ansteigt. Insofern wohl nicht das beste Beispiel. Schießen ist allerdings im Gegensatz zum Fliegen eine Sportart, die einen jederzeitigen Abbruch erlaubt wenn man sich überfordert fühlt--dass das beim Fliegen naturgemäß nicht geht begründet spezielle Risiken. Wenn einer z.B. in einer dynamischen Disziplin mit 500% der Zeit des Gewinners (dabei aber vielleicht besseren Treffern weil er für jedes Ziel anhält und ruhig zielt) durchwatschelt, dann braucht man sich über seine Gewinnchancen in absehbarer Zeit keine Gedanken machen, aber wenn auf diese Weise ein gehkranker Opa oder ein Grundschüler Spaß haben und die Sicherheitsregeln eingehalten werden, warum denn nicht?
  2. Warum denn nicht? Man kann Dinge auch als Breitensport betreiben, in allen Intensitätsgraden. Bei uns funktioniert das selbst bei dynamischen Disziplinen noch gut, dass blutigste Anfänger und Grundschüler in einer Squad mit Großmeistern mitschießen und alle Spaß haben. So flexibel ist Deutschland nicht, nicht mit den Grundschülern, und auch nicht damit, dass wir Leute ohne jede Chance, aus den unteren 10% auszubrechen, auch einfach erstmal aus dem Low Ready starten lassen können wo andere ein Holster brauchen, vom RO coachen lassen können usw. Aber wenn man einmal sichere Handhabung und die Fähigkeit, das jeweilige Ziel überhaupt zu treffen, voraussetzen darf, sehe ich an frühen Wettkämpfen nichts Falsches. Es gibt auch von der NRA verschiedene Serien von Aufgaben für Anfänger. Die dazu angebotenen Medaillen für jede erledigte Aufgabe sind etwas lächerlich, aber das Format als Progression von wettbewerbsähnlichen Aufgaben für Anfänger ist nicht schlecht, denn man sieht quantifizierten Fortschritt.
  3. Das wäre das Amimodell. Ich würde tippen, es wären weit mehr als die Hälfte, die wegbrechen würden. Den Verbänden würde entsprechend das Geld wegbrechen. (Ratet mal, wer garantiert immer den Bedürfnisquatsch als grundlegend für die toitsche Sicherrrheit ansehen wird?) Dafür unterlägen sie aber einem erheblichen Wettbewerbsdruck in Bezug auf die angebotene Leistung. Bei USPSA (Ami-IPSC) z.B. ist die Mitgliederzahl wohl etwas mehr als dreißigtausend, und das ist einer der großen Verbände. Mitglied muss man für Level I-Matches nicht sein, für Level II-Matches und eine Klassifikation aber schon, was auch fair ist. Das Angebot richtet sich also an die, denen der überregionale Leistungsvergleich und die Pflege eines formalen Regelwerks wichtig sind, weil sie leistungs- und wettbewerbsgeil sind. Auf die Bevölkerung umgelegt wären das dann so zehntausend für einen großen deutschen Verband. Die NRA ist mit Millionen Mitgliedern ein Ausreißer, aber die meisten Leute sind da nicht Mitglied wegen der angebotenen Disziplinen. Ähnlich könnte sich ein deutscher Verband für Trachten und Schützenfeste vermutlich auch ohne Pflichtmitgliedschaft mit mehr Mitgliedern halten als dem ernsthaften sportlichen Interesse entspricht, und das wäre dann ja auch vollkommen OK. Aber das ist für den TE erstmal müßig. Ganz pragmatisch gesehen: Er muss halt seine Pflichtzeit und Pflichttermine absolvieren, und dann kann er sich auch verändern und hat dazu viel mehr Flexibilität. Es wäre schön, wenn er in dieser Zeit auch etwas lernen und Spaß haben würde, aber um in einem Jahr Möglichkeiten aufzutun reichen auch Pflichttermine mit Munitionsvernichtung aus einer Vereinswaffe mit verstelltem Visier.
  4. Im Rahmen des Raumfahrtprogramms kam das Problem auf, wie man in der Schwerelosigkeit zuverlässig schreiben könnte. Die Amis haben für Millionen Dollar den Space Pen entwickelt (der auch heute noch z.B. bei schlechtem Wetter und Schmutz auf dem Schießstand gar nicht blöd ist). Die Russen benutzten einen Bleistift. (So die Geschichte--ich bin mir nicht sicher, ob herumfliegende Graphitpartikel wirklich erwünscht waren.)
  5. Wenn das der Bequemlichkeit wegen über einen Dienstleister (neudeutsch: die Cloud) geht, dann hat man aber auch schon einige Berichte gelesen, dass denen Daten abhanden kamen, durch Schlamperei, Einbruch oder staatliches Handeln. Wird man gegeneinander abwägen müssen.
  6. Es ist eine Leitlinie, keine Vorschrift. In vielen Bundesstaaten, auch nicht waffenfreundlichen, hat es aber ohne zu Klagen geklappt. Die Waffenläden sind dabei im Großen und Ganzen auch ganz gut mit der Planung. Bei meinem ist der einfach zu enge Stand weitgehend geschlossen, allerdings mit Ausnahmen für einzelne gebuchte Besucher, im Wesentlichen wohl wenn's um die Qualifikationsfristen für Polizei oder Waffenscheine geht. Waffen und Munition kaufen geht auf Terminvereinbarung, so dass der Laden nicht mit Wartenden voll ist. (Alles aus den Ankündigungen auf Facebook, denn ich habe eh genug für einen kleinen Krieg, werde also bestimmt nicht einen Termin für den Kauf einer Glock machen.) Das gleiche Problem tut sich mit Büchern und Zeitschriften natürlich auch auf, die ja auch besonderen verfassungsrechtlichen Schutz haben, und aus gutem Grund, aber die kann man immerhin auch ins Haus liefern lassen.
  7. Beides aber, nach dem, was man weiß, nicht in problematischem Umfang. Coronaviren (nicht nur das neue) mutieren viel langsamer als z.B. die Grippe. (Grund ist, dass sie beim Erbgutkopieren einen Kontrolllesemechanismus haben.) Mutationen gibt es, aber nachdem, was man bisher weiß, sind die normal ähnlich genug dem Original, dass zumindest eine teilweise Immunität bestehen sollte. Es kann natürlich sein, dass eine neue Variante aufkommt, die an einer solchen Immunität vorbeikommt, die dann auch gefährlicher, oder wahrscheinlicher, weniger gefährlich sein kann. Muss aber nicht, und das kann auch bei all den anderen Coronaviren passieren, an die wie uns gewöhnt haben, und bei der Grippe passiert es jedes Jahr (mit deutlich unterschiedlichen Ergebnissen zwischen den verschiedenen Jahren). Ich würde mir fürs Erste keine großen Sorgen darum machen.
  8. Eigentlich schon. Mit einem System des Freitestens käme aber zumindest ein Problem auf: Wenn man davon ausgeht, selber eher nicht von Komplikationen betroffen zu sein, oder auch nur davon, es sowieso irgendwann zu kriegen, aber ohne Freitest in seiner wirtschaftlichen Existenz bedroht ist, dann ergäbe das einen ganz bestimmten Anreiz...
  9. Irreführend. Im Original kann man nachlesen: "Breaking and Entering Report (where no suspect(s) or possibility of property recovery)" Sie schicken also niemanden, wo es sich lediglich um Beweissicherung mit geringen Erfolgsaussichten handelt. Schlimm genug. Aber doch etwas anderes als die Suggestion dieser Zusammenfassung, sie würden niemanden schicken, während ein Verrückter mit dem Beil an der Haustür hackt.
  10. Ich kenne jetzt richtigen IPSC-Stellen nicht auswendig (ich mache ja USPSA), aber dieses Dokument verweist doch auch darauf, dass der neue Abzug keine bestehende Abzugssicherung löschen darf. Er gibt dafür keine Quelle an, aber ich nehme einmal an, dass auch IPSC eine Regel allgemein gegen das Entfernen von Sichungseinrichtungen hat, und dass das der Grund für diesen Satz ist.
  11. Zeit braucht man auch. Als ich mit dem Schießen angefangen habe (Ruger KK-Pistole gekauft und auf dem Kommerzstand geübt) war das einmal die Woche, ausgenommen Urlaubswochen, Tage, an denen der Stand vorhersehbar überlaufen wäre, vielleicht ein paar mal wegen Arbeit oder Krankheit. Das war aber mit eigener Waffe von Anfang an, einem Stand, der zwölf Stunden am Tag sieben Tage die Woche offen hat, und Ausweichständen, sollte am ersten die Wartezeit zu lang sein. Bei eingeschränkteren Öffnungszeiten und ohne jederzeit verfügbare Waffe wäre das auch weniger gewesen. Später kam dann die Mitgliedschaft auf einem privaten Außenstand, der von acht Uhr morgens bis eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang 365 Tage im Jahr offen ist, und viele Wettbewerbe, aber das ist enthusiastisches Schießen, und die meisten Leute fangen so nicht an, außer vielleicht wenn's eh in der Familie liegt und einen der Vater oder der Mann mitnimmt.
  12. Du gibst Dir die Antwort doch eigentlich schon selber. Die Vermummung muss "den Umständen nach darauf gerichtet sein, die Feststellung der Identität zu verhindern." Das ist zwar eigentlich ein fragwürdiger Gummiparagraph, denn was auf dieses Ziel "gerichtet" ist und was z.B. funktional oder als modischer Ausdruck der Persönlichkeit gemeint ist, wird sich kaum objektiv beurteilen lassen. Jedenfalls dürfte man beim Tragen einer normalen Halbmaske während einer über Tröpfchen ansteckenden Pandemie als außenstehender Beobachter eher nicht davon ausgehen, dass der Hauptzweck das Verstecken der eigenen Identität sei.
  13. Wird überschätzt. Wenn jemand mit einer offensichtlichen ökonomischen Motivation kommt, dann wird ihm das eh gleich zum Vorwurf gemacht, zumal wenn er dann nicht mit Arbeitsplätzen oder Steuern in nennenswertem Umfang drohen kann. Der NRA wird von der Gegenseite ja immer vorgeworfen, eine Frontorganisation der Hersteller zu sein. Das ist aber Quatsch. Die NRA lebt von Millionen von Mitgliedern, die zumindest engagiert genug sind, ihren Mitgliedsbeitrag zu zahlen. Manche sind sehr engagiert, sind in zehn Waffenrechtsorganisationen zahlendes Mitglied, und reden sich regelmäßig mit Politikern den Mund fusselig, fahren in die Hauptstadt um bei Ausschußberatungen Präsenz zu zeigen, usw. Politik lässt sich nicht ganz so leicht kaufen, wie man es sich manchmal vorstellt. Stimmungen in einem hinreichenden Teil der Bevölkerung können da wirkmächtiger sein.
  14. Selbst mal abgesehen von der Zulässigkeit, wollte man sich das wirklich antun? Ich habe, wenn auch eher bei 3Gun als bei USPSA, schon einige spektakuläre Stürze gesehen, und es ist gut, wenn man danach zusammen über den hoffentlich auf Video festgehaltenen Sturz trotz der DQ lachen kann anstatt wegen einer ungewollten Schußabgabe eher weniger gut drauf zu sein, selbst wenn sie folgenlos blieb.
  15. Ich glaube, das Thema gibt einfach nicht so recht eine gute Zeitschrift her. Bei uns haben wir FrontSight, eine Zeitschrift für USPSA (also den amerikanischen Cousin von IPSC), und es gibt Fachzeitschriften für Waffenrecht und dergleichen, aber die allgemeinen Waffenblätter tue ich mir nicht an. Was will ich mit irgendwelchen Besprechungen von Kanonen, bei denen nahezu unweigerlich das Ergebnis ist, dass sie funktionieren, oder gar irgendwelchen tacticoolen Tips? Dazu kommt, dass die Blätter Konkurrenz von anderen Medien haben. Vor dreißig Jahren hätte mich eine Besprechung neuer Waffen noch interessiert. Heutezutage vertraue ich da eher Diskussionsforen mit Wettbewerbsschützen und dergleichen. Entsprechend sinkt das zu verdienende Geld für die Schreiberlinge, so dass es nicht verwundert, dass die nicht schreiben wie Goethe.
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