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  1. Und wie es immer im Leben läuft: Zunächst fühlt es sich schön und bequem an, von den brutalen Realitäten des Marktes isoliert zu sein, genau wie es sich schön und bequem anfühlt z.B. den Dauerlauf einfach sausen zu lassen. Aber schnell lässt die Leistungsfähigkeit dann nach und eine protegierte Industrie kann nur noch Produkte für den geschützten Markt machen.
  2. Dein Argument scheint im Wesentlichen die Großschreibung und die Wiederholung zu sein. Davon wird es aber nicht richtig. Es fängt schon damit an, daß vermutlich Deutschland beim Entwurf der Richtlinie gefragt wurde. Die Chancen stehen so schlecht nicht, daß sogar deutsche Initiative dabei war. Es geht weiter damit, daß diese Richtlinie offensichtlich außerhalb der Kompetenzen der EU liegt--darum ja der Quark in der Richtlinie selber, daß sie der Erleichterung des Handels mit und des Transports von Schußwaffen diene. Und es endet noch lange nicht damit, daß Deutschland andauernd EU-Bestimmungen, die rechtmäßig und wesentlich sind, verletzt, z.B. den Dublin-Mechanismus oder den Stabilitätspakt, und da passiert auch nichts. Deutschland würde auch dann nicht aus der EU fliegen, wenn's ab morgen Vollautomaten für alle im Baumarkt gäbe. Im Übrigen ist der Bundestag als Parlament eines souveränen Staates erstmal zu gar nichts verpflichtet. (Anlässlich des Versuchs der Wahl einen Vizepräsidenten wird einem ja sogar erklärt, daß er nichtmal zur Einhaltung seiner eigenen Spielregeln oder zu einem ernstlichen Versuch dazu verpflichtet ist.) Es steht ihm frei, jede Gesetzesvorlage zur Umsetzung dieser Richtline anzunehmen, abzulehnen, oder auch ohne weitere Behandlung zu den Akten zu geben. Bei Kindern mag "Ich muß gar nichts" Trotzhaltung sein, bei Staaten ist es selbstverständliche Souveränität.
  3. Nun ja, der Wahlkampf 1980 wurde mit großer Heftigkeit ausgetragen, und Nazivorwüfe gegen Strauß ("Zweiter Führer" etc.) waren nicht selten, wurden aber von ihm auch genauso zurückgegeben ("Ihr seid die besten Nazi, die es je gegeben hat."). Hier sind einige Auszüge.
  4. Abgesehen davon, daß der erste Teil nicht stimmt: Die Schlußfolgerung, daß aus einer Beobachtung eine Gefährlichkeit folge, ist schon irgendwie geil.
  5. Jede inhaltliche Position zu einem Thema ist in der Minderheit weil die häufigste Position einfach ist: “Interessiert mich nicht so sehr.” Veränderung kommt immer von engagierten Minderheiten. Die Vorstellung, man könne Unheil durch das Halten der Klappe abwenden scheint mir aber sowohl psychologisch ungesund als auch undemokratisch und illiberal. Funktionieren tut sie auch nicht, wie nicht nur die Geschichte des Waffenrechts zeigt. Es krankt doch gerade beim Waffenrecht eher daran, daß die meisten Leute die Argumente für ein liberales Waffenrecht noch nie auch nur gehört haben. Da tut robuste Debatte not und nicht Kopfeinziehen. Unbestritten. Aber wer subventioniert denn die Linksextremisten, importiert die Islamisten, und lässt damit auch die Nazis Morgenluft wittern? Sent from my iPhone using Tapatalk
  6. Unbestritten. Aber der alte Konsens der Bundesrepublik wurde doch nicht von den Leuten, die sich in der AfD wiederfinden, aufgekündigt. Das hat doch eher mit einer Regierung zu tun, deren Wahlversprechen solche Dinge wie "Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke" und "schwäbische Hausfrau" und "Multikulti ist gescheitert" waren, und die dann das Programm des Fundi-Flügels der Grünen umgesetzt hat, und zwar im Schnellgang. Daß sich da 15% oder 20% der Wähler verar***t vorkommen, ist doch eigentlich eher natürlich. Auch der alte Konsens der Bundesrepublik war einem liberalen Waffenrecht nicht förderlich. Der Bedürfnisquatsch kam ja 1972 von einem seltsamen Bündnis von Hamburger Linkssozis und eher nicht SPD-wählenden krachledernen Jagdfunktionären, die in dieser spezifischen Koalition eigentlich ein hervorragendes Beispiel für bundesdeutschen Muff sind. (Bei den Amis kam dagegen in den Siebzigern die Bewegung zur Liberalisierung des Waffenrechts ins Rollen, die dann ab den späten 1980ern Erfolge zeigte, angefangen bei Waffenscheinen für alle in Florida 1987.) Andererseits entsprach das auch der deutschen Gesellschaft, denn es scheint ja auch ein Großteil der Schützen in Deutschland sich gar nicht für prinzipielle Fragen nach dem Zusammenhang zwischen Volkssouveränität und Waffenbesitz oder Selbstschutz für Nichtbonzen zu interessieren. Man war zufrieden, wenn man es im Schützenhaus krachen lassen und dann ein Bier trinken durfte, und man störte sich auch nicht an ein wenig Schikane, welche dann die WBK als Auszeichnung erscheinen lässt. Auch dieser bundesrepublikanische Konsens der verschlafenen Schützen wurde nicht von "den Rechten" gekündigt, schon gar nicht vom Erstarken von Libertariern amerikanischen Musters, sondern von einer Verschärfung nach der anderen.
  7. "Abschrecken" soll das Ziel sein? Na dann. Ich wünsche viel Spaß dabei, dem staatlichen Berufsjäger beim Jagen zuzuschauen. Vielleicht wird es ein Programm geben, mittels dessen frühere Hobbyjäger dem Berufsträger ehrenamtlich bei bestimmten Arbeiten aushelfen dürfen und dafür dann einen Teil vom Wildbret bekommen...
  8. Oder doch, weil es einen Stimmenblock für ein liberales Waffenrecht in Deutschland nicht gibt. Ich würde auch behaupten, daß es ihn gar nicht geben kann solange man ein Bedürfnisprinzip akzeptiert, das Schutz von Leben und Freiheit von Nichtbonzen nicht als Bedürfnis anerkennt. Dieses Bedürfnisprinzip ist ja von Anfang an auf die Mißgunst gegründet, mit der ein Bürger einem anderen nicht mit Waffen traut oder sie ihm nicht gönnt. (Im konkreten Fall in Deutschland 1972 waren es wohl insbesondere die Jäger, die durchaus gern ein wenig mehr Exklusivität haben wollten, aber diese Einstellung ist genauso unter Sportlern, Sammlern, etc. zu finden.) Mit der Einstellung "Ich sollte haben, andere aber nicht" kriegt man aber keinen Stimmenblock zusammen, den irgendein Politruk fürchten müsste. Das ist in Amerika anders, wo es einen nennenswerten Stimmenblock für das Bürgerrecht auf Waffenbesitz allgemein gibt, und wo der Taxifahrer, der sein Leben schützen möchte, und der Sportler, der in einer guten Gegend wohnt und seine Waffen alle leer im Tresor im Keller hat, ein gemeinsames Interesse erkennen. Da kann man es sich als Politiker dann schon überlegen, ob man es sich unbedingt mit dieser Gruppe verscherzen möchte.
  9. Muß so eine Sprache sein? Niemand hat vorgeschlagen, sich irgendetwas zu "erschleichen". Der Bürger ist im Rechtstaat auch nicht verpflichtet, einem Gesetz aus den Gründen Folge zu leisten, die der Gesetzgeber sich vorgestellt hat. Es reicht, wenn er dem Gesetz Folge leistet. Man kann eine Prüfung auch aus allerlei Gründen machen, die nichts mit dem ursprünglichen Grund, für den die Prüfung eingeführt wurde, zu tun haben, und man kann es sogar einfach aus Spaß machen. (Ein Beispiel aus einem ganz anderen Gebiet: Ich bin CFA Charterholder--sicher nicht einfacher als ein Jagdschein und mit enormer Durchfallquote--obwohl ich nie die Absicht hatte, Investmentberatung für Kunden zu machen. Ist da etwas Falsches dran? Habe ich mir meine Charter gar "erschlichen"?)
  10. Hast Du dafür Literatur? Ich habe das so in Erinnerung, daß NSDAP und KPD eher Männerveranstaltungen waren.
  11. Ohne auf die konkret gemeinte Person (die ich natürlich gar nicht kenne) abstellen zu wollen, da liegt das Problem. Wenn ein großer Teil der als Sportschützen engagierten Waffenbesitzer die Einschränkung und immer weitergehende Abschaffung des Waffenbesitzes geil findet, will dann im Ernst jemand erwarten, daß auch nur ein Politiker auch nur ein Iota politisches Kapital investiert um das besser zu machen? Nicht der Waffenbesitzer ist pervers, sondern die Situation in der er (selbstverschuldet) lebt. ... Da die Waffenbesitzer vom Spießer als krank und minderwertig verachtet werden, versuchen sie noch spießiger zu werden, um ihr Schuldgefühl abzutragen mit einem Übermaß an linksgrünen Tugenden. Sie sind politisch passiv und zeigen Haltung als Dank dafür, dass sie nicht totgeschlagen werden. (Rosa von Praunheim in leichter Adaption)
  12. So sprechen eigentlich nur Frauen, die sich daran gewöhnt haben, daß ihr besoffener Mann sie täglich verprügelt, und das vielleicht normal finden, weil es bei den Eltern beider Seiten auch schon so war.
  13. Eine Möglichkeit ist, mit einer Lizenz als Händler Demonstrationsexemplare zum Verkauf an die Polizei vorzuhalten. Weil jedes Dorf seine eigene Polizei hat, kann man sich da mit kostengünstigen und schnellen Reparaturen, Probeschießen lassen, usw. mit irgendeinem Kunden schon gute Beziehungen aufbauen, zumal wenn die Gewinnerzielungsabsicht drittrangig ist.
  14. Und dazu die liberalen Errungenschaften der Bundesrepublik durch eine abgehobene Führungsschicht, die am liebsten allen den Mund verbieten würde. So etwas wie das NetzDG hätte es in den 1960ern und 1970ern nicht gegeben. Hätten die Sozen das probiert, wären ihnen die Christdemokraten aufs Dach gestiegen, und umgekehrt, und zwar zu Recht. Wer seine Redefreiheit und seine Kanonen nicht gegen eine neue Geschlechtszuordnung und was sonst noch so im Angebot ist eintauschen möchte, der kann mit einiger Plausibilität zum Ergebnis kommen, daß er bei der AfD am besten aufgehoben ist, auch wenn man sich in beiden Feldern von ihr deutlicher mehr und klareres Profil wünschen könnte. Ich halte es für unwahrscheinlich, daß die meisten AfD-Wähler AfD wählen, weil sie Nazisympathien hatten. Wahrscheinlicher scheint mir, daß sie AfD wählen, weil sie irgendwo in dem alten Grundkonsens der Bundesrepublik verortet sind. Im Grunde sind sie, so wie damals die Wähler von Kohl, Strauß, und bei aller Härte der Auseinandersetzung auch die von Schmidt, wohl zum größten Teil auch gar nicht so politisch--sie wollen nur nicht, daß jemand mit der Kettensäge an die Grundlagen von Freiheit und Wohlstand geht, auch wenn diese Grundlagen anderen Leuten veraltet und spießig vorkommen mögen.
  15. Training kann auch trocken passieren, gerade bei ernsthaften bis verbissenen Schützen. Ben Stoeger verkauft massenweise Bücher und Videos dazu, wie man das richtig macht. Die Ernsthaftigkeit ist da wohl eindeutiger gegeben als bei jemandem, der halt mal ein paar fliegen lässt. Aber dem Gesetzgeber reicht das nicht?
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