TT01
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Schluss mit der Behördenlotterie? NRW legt Zeiträume für die Unzuverlässigkeit fest
TT01 antwortete auf fw114's Thema in Waffenrecht
Das es da nicht um das vorübergehende Überlassen geht. Für das im Übrigen ein Beleg existieren sollte. Einer. Nein, sich grade mal 5 Jahre nachdem man es richtig gelernt haben sollte nicht an das Waffengesetz zu halten ist natürlich kein Grund, als unzuverlässig angesehen zu werden. Auch hier sind 2 Jahre wieder nett. Bei diesen Fristen ist schon einiges an Augenmaß dabei. Unzuverlässig? Ja. Im Sinne von (manchmal) faul bis häufig überfordert. Das diese Bearbeitungsvorgänge bei manchen der ~550 Waffenbehörden viel zu lange dauern ist unbestritten. Das hat aber wenig mit "unsicher" und "Gefahr" zu tun sondern mit Arbeitsorganisation und institutioneller Unbeweglichkeit von Leuten, die häufig nie in der freien Wirtschaft gearbeitet haben. Jaja, genau... -
Schluss mit der Behördenlotterie? NRW legt Zeiträume für die Unzuverlässigkeit fest
TT01 antwortete auf fw114's Thema in Waffenrecht
Du liest schon manchmal hier im Forum mit? Ggf. auch in der Vergangenheit? Da gibt und gab es so einige Kandidaten... -
Schluss mit der Behördenlotterie? NRW legt Zeiträume für die Unzuverlässigkeit fest
TT01 antwortete auf fw114's Thema in Waffenrecht
Nein, man haftet dafür, dass man ungeprüft eine Waffenbesitzkarte für eine Erbwaffe beantragt und erhält, ohne tatsächlich im Besitz dieser Waffe zu sein. Das ist schon eine ziemlich deutliche Tatsache, die die Annahme rechtfertigt, dass man nicht ordentlich mit Waffen und Munition umgeht. Da sind 2-3 Jahre noch nett. Wenn eine Waffe nicht vorhanden weil nicht auffindbar ist, dann kann ich keinen Antrag für deren Besitz stellen. Und ein Erwerb kann auch nicht stattgefunden haben. -
Legale Waffenaufbewahrung "Außer Haus" - Welche Möglichkeiten gibt es?
TT01 antwortete auf GermanKraut's Thema in Waffenrecht
Es geht nicht um die Zulässigkeit der Lagerung an anderen Orten als zuhause. Es geht darum, dass die Waffenbehörde wissen muss, wo aufbewahrt wird. Oder mit Deinen eigenen Wunschvorstellungen... -
Legale Waffenaufbewahrung "Außer Haus" - Welche Möglichkeiten gibt es?
TT01 antwortete auf GermanKraut's Thema in Waffenrecht
Das habe ich bereits getan. Wenn Du nicht lesen kannst, nicht lesen willst oder das gerne zu Deinen Gunsten uminterpretieren willst (wir erinnern uns an's Magazin-Urteil...), Dein Ding. Aber erzähle bitte unbedarften Dritten keinen Blödsinn. Das bist wohl eher Du. Viel Spaß weiterhin noch. -
Ich weiß nicht, wie Du Dir die räumlichen Verhältnisse vor Ort vorstellst... Der Artikel schreibt von: Das einzige Gebüsch durch das man nahe B&T schleichen kann ist das zum nahegelegenen Golfplatz hin. https://maps.app.goo.gl/RETYmLoZ6Du8hfoW9 (die Aufnahmen dürften etwas älter sein, da fehlt der Sicherheitszaun, der hier zu sehen ist). https://maps.app.goo.gl/p5vzzEmQo5Qjmf5W7 Zwischen Golfplatz und B&T Zaun sind es keine zwei Meter, vom Zaun zum Gebäude sind es vielleicht drei. Zwischen Golfplatz und der self-fitness.ch AG gibt es keinen Zaun, zwischen dem Sicherheitszaun auf der Seite zum vermutlich gemeinten "Unterstand" (genauer eine eingezogene Stellfläche im Tiefparterre Untergeschoss) sind es vielleicht vier Meter. Um den Molotovcocktail auf die Paletten zu bekommen, muss man nicht mal werfen können, über den Zaun muss man dafür auch nicht. Und einen Stein zum eventuellen ventilieren der Gebäudehülle (aka Fenster) findet man direkt nebenan, den muss man nicht mal mitbringen. Kennst Du Bauantrag und Brandschutzkonzept? Die auf den Google Streetview Bildern erkennbaren Paletten stehen unterhalb der Gebäudefront. Die Gebäudehülle wird wohl nach halbwegs modernen Baustandards entsprechend isoliert und gedämmt gewesen sein. Bei der Aluminiumverkleidung könnte man zumindest vermuten, dass EPS Dämmung verbaut worden sein könnte, keine Ahnung wie da die schweizer Vorschriften dazu aussehen.
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Legale Waffenaufbewahrung "Außer Haus" - Welche Möglichkeiten gibt es?
TT01 antwortete auf GermanKraut's Thema in Waffenrecht
Die müssen nicht nett sein, wenn sie fragen. Und die "vorauseilende Bringschuld" ergibt sich aus den §§ 36 Abs. 3 und Abs. 6 i.V.m. 39 Abs. 1. Die getroffenen Maßnahmen sind nachzuweisen. Zur Beurteilung der Maßnahmen gehört auch die Beurteilung des Ortes der Aufbewahrung. Also gehört der konkrete Ort auch zu den Informationen über die getroffenen Maßnahmen. Gesetz mal gelesen? -
Waffengeschäft am Samstag (GenZ) in Frankfurt/ M. geplündert
TT01 antwortete auf Pistolen-Paule's Thema in Allgemein
Das ist eine gewagte Aussage. Nicht nur "eventuell", sondern zu 100% kommt es auf das genehmigte Sicherheitskonzept an. Und die wenigsten davon werden heute noch mit erlaubnispflichtigen Schusswaffen im Schaufenster genehmigt werden. -
Nicht nur, da wird auch produziert und gelagert und im Keller wird Rohmaterial gelagert. Auf den veröffentlichten Bildern sind auch angebrannte teilfertige Waffen zu sehen (vermutlich(!) APC300 mit MARS Dämpfern).
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Waffengeschäft am Samstag (GenZ) in Frankfurt/ M. geplündert
TT01 antwortete auf Pistolen-Paule's Thema in Allgemein
Was? Das da ein oder zwei freie Luftdruck oder CO² Waffen oder (wenn überhaupt, das Ding auf dem Bild ist wohl eher keine) frei zu erwerbende Schreckschusswaffen ohne Munition in Hände von Assis kommen? Silvester wird wieder zeigen, dass die das schon alles haben. Oder glaubst Du ernsthaft, der Waffenhändler hat scharfe Waffen hinter seinem Schaufenster aufbewahrt? Hast Du die Gesamtlänge gemessen? -
Stehen am Eingang des Hotels erkennbar Waffenverbotsschilder, mit denen er seinen Willen erkennbar macht? Wenn nein, dann handle ich auch nicht gegen seinen erkennbaren Willen. Wenn Du fragen willst, gerne. Solange er seinen Willen nicht explizit kundtut, dann handelt man auch nicht gegen ihn. Das zählt gemäß Gesetzgeber so, dass ich da sogar abweichend vom Waffengesetz im einfachen verschlossenen Behältnis aufbewahren darf (ob das die richtige Wahl ist, sei dahingestellt). Und wenn ich nur ein wesentliches Teil führe, benötige ich dazu nicht einmal einen Waffenschein. Und (nicht zugriffsbereit und verschlossen) führen darf ich sogar in der Öffentlichkeit, wenn vom Bedürfnis gedeckt. Da muss nicht nicht mal im befriedeten Besitztum eines anderen sein.
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Habe ich irgendwo etwas von verbieten geschrieben? Ich kann mich nicht daran erinnern. Aber man könnte den Zugang zu Waffen erschweren um die Anzahl an unregistrierten Waffen über die Zeit zu verringern. Man könnte die Registrierung von Waffen verpflichtend machen. Man könnte Aufbewahrungsvorschriften festlegen, die die Wanderung von Waffen aus der Legalität in die Illegalität deutlich reduzieren. Man könnte gewisse Vorgaben an Waffenbesitzer machen, die über die jetzigen Anforderungen hinausgehen, um die generelle Anzahl an Waffen zu verringern, die für Straftaten genutzt werden können. Man könnte eine Gesellschaft anstreben, die Gewalt nicht als primäres Lösungskonzept sieht und fördert (siehe US Presse, siehe US Entertainment, siehe US Politik...). Dazu gehört auch der einfache Waffenbesitz*. Man könnte ein Gesundheitssystem aufbauen, das nicht auf der freizügigen Verteilung von Opioiden basiert. Man könnte ein Gesundheitssystem aufbauen, dass sich um Leute mit psychologischen Problemen kümmert, ohne dass diese um ihre Existenz fürchten müssen. Was die letzten beiden Punkte mit dem Waffenbesitz zu tun haben? Die gleichen Leute die freien Waffenbesitz fordern sind üblicherweise die, die gegen beides sind oder sogar beides versuchen zu verhindern... Nee, du träumst aber davon, dass andere die die einfache Verfügbarkeit von Schusswaffen nicht befürworten der Meinung seien, dass mit einem einfachen Verbot alles gerichtet werden könne... Bei diesen "Belegen" werden dann allerdings immer gerne wesentliche Rahmenbedingungen und parallele gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen ausgelassen, übersehen oder bewusst ignoriert, um Dinge zu belegen, die damit nicht belegbar sind. Oder die größeren Ballungsgebiete und massiv höhere Einwohnerdichte. Oder massive soziale und wirtschaftliche Fehlentwicklungen. Oder regelmäßige politische Instabilität durch ein dämliches Zweiparteiensystem. Oder, oder, oder... Es ist halt leider nicht so eindimensional und simpel, dass man das auf das Waffengesetz herunterbrechen kann. Was gewisse Interessensgruppen natürlich nicht davon abhält, das trotzdem zu tun. Und denen das dann nachzuplappern, teilweise auch hier. * die Mordrate je 100k Einwohner liegt in D bei ~0,9 - in den USA irgendwo zwischen 5,7 bis 6,3. Die USA haben ein gesellschaftliches und kulturelles Gewaltproblem. Der Waffenbesitz ist ein Teil davon und trägt einen wesentlichen Beitrag dazu bei. Und die Lösung mancher da drüben (und auch hier in den ersten Beiträgen im Thread) ist: Mehr Waffen. Und am Ende bleibt die Feststellung: Weniger weitestgehend unkontrollierte(r) Waffenbesitz und -aufbewahrung reduziert die Menge an Waffengewalt. Willst Du Straftaten generell reduzieren, dann musst Du die gesellschaftlichen und sozialen Probleme angehen.
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Immerhin einer versteht es. Danke! Ich wiederhole in diesem Zusammenhang noch einmal meine von den drei Schreibenden noch nicht beantwortete Frage: Wieviele Tote hatten wir in Deutschland dieses Jahr durch mit Schusswaffen ausgestattete Schüler, die in ihrer Schule Mitschüler erschießen? Ein erschwerter Zugang zu Waffen verhindert (genauer: reduziert) Straftaten mit diesen Waffen. Das Beispiel Deutschland zeigt das ja. Messer sind einfach verfügbar und damit passiert deutlich mehr. Unter'm Strich lebt das amerikanische Volk durch seine Waffen in (fast) jedermanns Hand gefährdeter als andere Völker. Du kannst also "können" auch durch "müssen" ersetzen. Das ist falsch und man könnte durchaus etwas tun. Man will es dort aber nicht. Genauer gesagt will es eine kleine, aber lautstarke Minderheit nicht. Die wollen das eher in die andere Richtung weiterteiben. Dahinter stehen recht primitive Machtphantasien und eine riesige Industrie, die auf ihr Geld natürlich nicht verzichten möchte, koste es was es wolle. Aber ja, das ist die Sache der Amerikaner. Wenn die das so wollen und nicht ändern, dann ist das halt so. Aber hier darüber in einem Internetforum zu tippen dass das da drüben ja "besser" wäre als hier ist ziemlich kurz gedacht. Das ist nur die verzerrte Fehlinterpretation von Statistiken, aus der sich Interessensgruppen nur das rausziehen, was ihre eigene Argumentationslinie stützt und den Rest geflissentlich ignoriert. Netto erzeugt das liberalere Waffenrecht in den USA mehr Gewalt als unser strenges Waffenrecht hierzulande. Und es geht doch darum, dass alle möglichst sicher sind? Oder geht es nur darum, dass ein paar das trügende Gefühl haben können, vermeintlich sicherer zu sein? Das wäre schon mal ein guter Anfang, der einen guten Teil von Gefahren reduzieren könnte. Aber das ist für einige Ideologen drüben (wie auch hier) schon ein undenkbarer Eingriff in ihre "Freiheit", auch wenn sie das Leben anderer kostet. Ich führe sogar in den USA Schusswaffen. Und trotzdem finde ich es nicht bewundernswert, was da drüben abgeht.
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Die drei Kinder wäre nicht tot, wenn der Täter nicht einfachen Zugang zu Waffen gehabt hätte. Das hat nichts mit Ideologie zu tun, das ist eine Tatsache. Es hat eher mit Ideologie zu tun, dass jeder eine Waffe haben können müsste (Bärenarme und so), eigentlich für die "well organized Militia", aber den Teil überliest man da drüben gerne weil das zu anstrengend ist. In diesem, wie in vielen anderen Fällen, ist der Täter bis zur Tat kein Krimineller und die Gewaltkultur (der Typ mit der Knarre ist der Held) in den USA trägt stark dazu bei, dass (Waffen-)Gewalt als Lösungsweg für Probleme gesehen wird. Und wenn man sich dann für die Verfügbarkeit einer Tatwaffe nur umdrehen oder im eigenen Haus oder Nachbarhaus nachschauen muss. DAS ist das eigentliche ideologische Brett und die vermeintliche Lösung für das Problem verstärkt es nur. Wieviele Schulschiessereien hatten wir dieses Jahr in D, bei ca. einem Viertel der Bevölkerung der USA? Wäre das nicht vielleicht eher für ein Land und eine Politik incl. Sozialfürsorge zu sorgen, das es nicht notwendig macht, dass jeder überall eine Knarre mit rumschleppen muss? Der Wilde Westen ist seit ca. 140 Jahren vorbei...
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Und es hat nur drei tote Kinder gekostet, das sich jemand als Held fühlen kann, einen Sechzehnjährigen erschossen zu haben. DAS ist Freiheit! Nicht so wie bei uns, das ist halt der Unterschied... Primär der "Held" mit seiner FiveseveN mit SD, der erfolgreich vorbeigeschossen hat, dafür aber durch alle Medien gezerrt wird?