TT01
Mitglieder-
Gesamte Inhalte
314 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
Alle Inhalte von TT01
-
Habe ich irgendwo etwas von verbieten geschrieben? Ich kann mich nicht daran erinnern. Aber man könnte den Zugang zu Waffen erschweren um die Anzahl an unregistrierten Waffen über die Zeit zu verringern. Man könnte die Registrierung von Waffen verpflichtend machen. Man könnte Aufbewahrungsvorschriften festlegen, die die Wanderung von Waffen aus der Legalität in die Illegalität deutlich reduzieren. Man könnte gewisse Vorgaben an Waffenbesitzer machen, die über die jetzigen Anforderungen hinausgehen, um die generelle Anzahl an Waffen zu verringern, die für Straftaten genutzt werden können. Man könnte eine Gesellschaft anstreben, die Gewalt nicht als primäres Lösungskonzept sieht und fördert (siehe US Presse, siehe US Entertainment, siehe US Politik...). Dazu gehört auch der einfache Waffenbesitz*. Man könnte ein Gesundheitssystem aufbauen, das nicht auf der freizügigen Verteilung von Opioiden basiert. Man könnte ein Gesundheitssystem aufbauen, dass sich um Leute mit psychologischen Problemen kümmert, ohne dass diese um ihre Existenz fürchten müssen. Was die letzten beiden Punkte mit dem Waffenbesitz zu tun haben? Die gleichen Leute die freien Waffenbesitz fordern sind üblicherweise die, die gegen beides sind oder sogar beides versuchen zu verhindern... Nee, du träumst aber davon, dass andere die die einfache Verfügbarkeit von Schusswaffen nicht befürworten der Meinung seien, dass mit einem einfachen Verbot alles gerichtet werden könne... Bei diesen "Belegen" werden dann allerdings immer gerne wesentliche Rahmenbedingungen und parallele gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen ausgelassen, übersehen oder bewusst ignoriert, um Dinge zu belegen, die damit nicht belegbar sind. Oder die größeren Ballungsgebiete und massiv höhere Einwohnerdichte. Oder massive soziale und wirtschaftliche Fehlentwicklungen. Oder regelmäßige politische Instabilität durch ein dämliches Zweiparteiensystem. Oder, oder, oder... Es ist halt leider nicht so eindimensional und simpel, dass man das auf das Waffengesetz herunterbrechen kann. Was gewisse Interessensgruppen natürlich nicht davon abhält, das trotzdem zu tun. Und denen das dann nachzuplappern, teilweise auch hier. * die Mordrate je 100k Einwohner liegt in D bei ~0,9 - in den USA irgendwo zwischen 5,7 bis 6,3. Die USA haben ein gesellschaftliches und kulturelles Gewaltproblem. Der Waffenbesitz ist ein Teil davon und trägt einen wesentlichen Beitrag dazu bei. Und die Lösung mancher da drüben (und auch hier in den ersten Beiträgen im Thread) ist: Mehr Waffen. Und am Ende bleibt die Feststellung: Weniger weitestgehend unkontrollierte(r) Waffenbesitz und -aufbewahrung reduziert die Menge an Waffengewalt. Willst Du Straftaten generell reduzieren, dann musst Du die gesellschaftlichen und sozialen Probleme angehen.
-
Immerhin einer versteht es. Danke! Ich wiederhole in diesem Zusammenhang noch einmal meine von den drei Schreibenden noch nicht beantwortete Frage: Wieviele Tote hatten wir in Deutschland dieses Jahr durch mit Schusswaffen ausgestattete Schüler, die in ihrer Schule Mitschüler erschießen? Ein erschwerter Zugang zu Waffen verhindert (genauer: reduziert) Straftaten mit diesen Waffen. Das Beispiel Deutschland zeigt das ja. Messer sind einfach verfügbar und damit passiert deutlich mehr. Unter'm Strich lebt das amerikanische Volk durch seine Waffen in (fast) jedermanns Hand gefährdeter als andere Völker. Du kannst also "können" auch durch "müssen" ersetzen. Das ist falsch und man könnte durchaus etwas tun. Man will es dort aber nicht. Genauer gesagt will es eine kleine, aber lautstarke Minderheit nicht. Die wollen das eher in die andere Richtung weiterteiben. Dahinter stehen recht primitive Machtphantasien und eine riesige Industrie, die auf ihr Geld natürlich nicht verzichten möchte, koste es was es wolle. Aber ja, das ist die Sache der Amerikaner. Wenn die das so wollen und nicht ändern, dann ist das halt so. Aber hier darüber in einem Internetforum zu tippen dass das da drüben ja "besser" wäre als hier ist ziemlich kurz gedacht. Das ist nur die verzerrte Fehlinterpretation von Statistiken, aus der sich Interessensgruppen nur das rausziehen, was ihre eigene Argumentationslinie stützt und den Rest geflissentlich ignoriert. Netto erzeugt das liberalere Waffenrecht in den USA mehr Gewalt als unser strenges Waffenrecht hierzulande. Und es geht doch darum, dass alle möglichst sicher sind? Oder geht es nur darum, dass ein paar das trügende Gefühl haben können, vermeintlich sicherer zu sein? Das wäre schon mal ein guter Anfang, der einen guten Teil von Gefahren reduzieren könnte. Aber das ist für einige Ideologen drüben (wie auch hier) schon ein undenkbarer Eingriff in ihre "Freiheit", auch wenn sie das Leben anderer kostet. Ich führe sogar in den USA Schusswaffen. Und trotzdem finde ich es nicht bewundernswert, was da drüben abgeht.
-
Die drei Kinder wäre nicht tot, wenn der Täter nicht einfachen Zugang zu Waffen gehabt hätte. Das hat nichts mit Ideologie zu tun, das ist eine Tatsache. Es hat eher mit Ideologie zu tun, dass jeder eine Waffe haben können müsste (Bärenarme und so), eigentlich für die "well organized Militia", aber den Teil überliest man da drüben gerne weil das zu anstrengend ist. In diesem, wie in vielen anderen Fällen, ist der Täter bis zur Tat kein Krimineller und die Gewaltkultur (der Typ mit der Knarre ist der Held) in den USA trägt stark dazu bei, dass (Waffen-)Gewalt als Lösungsweg für Probleme gesehen wird. Und wenn man sich dann für die Verfügbarkeit einer Tatwaffe nur umdrehen oder im eigenen Haus oder Nachbarhaus nachschauen muss. DAS ist das eigentliche ideologische Brett und die vermeintliche Lösung für das Problem verstärkt es nur. Wieviele Schulschiessereien hatten wir dieses Jahr in D, bei ca. einem Viertel der Bevölkerung der USA? Wäre das nicht vielleicht eher für ein Land und eine Politik incl. Sozialfürsorge zu sorgen, das es nicht notwendig macht, dass jeder überall eine Knarre mit rumschleppen muss? Der Wilde Westen ist seit ca. 140 Jahren vorbei...
-
Und es hat nur drei tote Kinder gekostet, das sich jemand als Held fühlen kann, einen Sechzehnjährigen erschossen zu haben. DAS ist Freiheit! Nicht so wie bei uns, das ist halt der Unterschied... Primär der "Held" mit seiner FiveseveN mit SD, der erfolgreich vorbeigeschossen hat, dafür aber durch alle Medien gezerrt wird?
-
Oder Du hast in der Hektik einfach Murks geschrieben. Könnte ja auch sein. Habe ich schon häufiger bemerkt...
-
Aha.
-
Ja.
-
Das ist "mehrmals mit der Reinigungsschnur durchgezogen", aber nicht gereinigt. Da hat er vollkommen Recht. Das ist auch nicht das von mir angesprochene Reinigen, das den Streukreis aufgehen lässt.
-
Die Gen5 wurde vor etwas mehr als 9 Jahren vorgestellt. Wenn Du nicht mit AP Munition geschossen oder die Waffe kaputt geputzt hast kaum. Eine meiner frühen Glocks hat locker das Zehnfache drauf und schießt noch genauso gut wie am ersten Tag. Das ist das Eine, was man Richtung 12k schon mal machen könnte/sollte. Hast Du die Waffe im zeitlichen Zusammenhang mit "seit Kurzem" einer Tiefenreinigung unterzogen und den Lauf gründlich gereinigt? Ich habe die Beobachtung gemacht, dass nach einer Reinigung die Streukreise merklich aufgehen und erst wenn man wieder ein paar hundert Schuss durch die Waffe durch hat das alte Streukreisniveau zurückkehrt.
-
Zu 98% wahrscheinlich. Ursache muss da aber nicht mal die Verletzung sein, da reicht vermutlich schon die Qualität der Ausbildung im Jahr 1974... Das sieht man bereits daran, dass von 7 Patronen geredet wird. Nicht zu wissen, dass die Magazinfeder ermüdet ist und Zufuhrstörungen fabriziert, wäre aber letzten Endes auch ein Ausbildungsmangel, denn das sollte spätestens im Training auffallen... Die Waffe war fertiggeladen. Mindestens einmal hat sie also funktioniert.
-
Jäger entwaffnen! – Jetzt wissen wir, woher es kommt
TT01 antwortete auf fw114's Thema in Waffenrecht
Die, die hier gleich so geifern ohne richtig lesen zu können sind schon lange auf der Schiene. Da hilft teilweise nix mehr... -
Kann eine Person ohne festen Wohnsitz eine WBK bekommen?
TT01 antwortete auf tuersteher's Thema in Waffenrecht
Eines 77-jährigen "Bodyguards"... Da ist Deine Antwort. Der hat Haft auf Bewährung bekommen. Und in dem "Bericht" steht da nichts drüber, weil das tendenziöses Cherrypicking ist. Leider an der falschen Stelle, aber das ist ja nichts Neues für "unsere" Lobby-Fragmente. -
In den USA gibt es einen Tüftler, der die P7 nachbaut und auch modernisiert und mit modernen Fertigungsverfahren in's 21. Jahrhundert bring. Der hat es geschafft, durch eine leicht veränderte Griffgeometrie das M13 Magazin in ein Griffstück zu bringen, dass sogar noch einen minimal kleineren Umfang hat als das der M8. Ich habe mich mit ihm auf den letzten beiden SHOT getroffen und später auch auf einem Schiesskurs mal mit einem der Prototypen schießen können. Das ist schon ganz beeindruckend, was man aus dieser alten Gurke noch herausholen kann. Das Konzept und die Ergonomie sind zwar nicht mehr zeitgemäß, aber wer die P7 mag und keine Scheu vor etwas (teilweise) Neuem hat (bis hin zur Möglichkeit, Optiken zu montieren), dem würde das sicherlich Spaß machen. Derzeit gibt es noch keine Serienmodelle und ob davon jemals welche nach D kommen, wenn er soweit ist, steht in den Sternen. https://p7pro.com/product/p7m13-slim-frame-first-edition-coming-2025/ Anyway, back to Airsoft.
-
Waffenrechtliches Bedürfnis und Waffenanzahl bei Jägern und Sportschützen
TT01 antwortete auf Tatonka's Thema in Waffenrecht
Merkste selber, 'ne? Frag' mal beim Waffenhandel nach, was viele Jagdscheininhaber heute so (teilweise in Mengen) kaufen. Und dann vergleiche das mal damit, was man auf der Jagd so üblicherweise an Waffen sieht. Und da geht's bei Weitem nicht um den einen "jagdlichen Selbstlader" sondern um "habenwollen" was mit anderen Berechtigungen halt nicht geht. Genau die "dann mache ich halt den Jagdschein" Fraktion sind dann die, die das den wirklichen Jägern versauen. Aber dann ist das halt so und schuld sind dann immer nur die Anderen. Ist das so? Ich weiß von erstaunlich vielen solcher "äußerst seltenen Fälle"... -
Waffenrechtliches Bedürfnis und Waffenanzahl bei Jägern und Sportschützen
TT01 antwortete auf Tatonka's Thema in Waffenrecht
Ich hoffe ja ehrlich, dass der VDB nicht so dumm ist. Aber die Auswahl seiner Kooperationen mit "Influencern" lässt mich da ja leider immer wieder mal zweifeln... Was der Umstand, dass sich der wissenschaftliche Dienst des Bundestages mit diesem Thema beschäftigt, bedeutet ist dem VDB hoffentlich bewusst. Die machen das sicherlich nicht, um die Aussage des VDB zu unterstützen... Die wichtigen Sätze aus diesem Dokument sind nicht die, die die Meinung des VDB bestätigen sondern diese hier: Und Wohin der Weg geht ist also mit Ansage klar. -
Das war mehr eine rethorische Frage für CZM52, der im Gesetz "nix von MES sieht". Ich hab' selber so ein Ding. Aber danke für die Bestätigung(en).
-
Welche waffenrechtliche Erwerbserlaubnis für Munition haben denn üblicherweise Munitionssammler, Sachverständige und wissenschaftliche Einrichtungen die mit Waffen und Munition umgehen?
-
Weil es nichts anderes ist. Weder bei Dir noch bei ihm. Ob das mehr über TD oder mehr über Deutschlands Waffen-YouTube aussagt? Und "erfolgreich" sowie "seriös" liegt wohl genauso im Auge des Betrachters wie "sachverständig. Die einen sagen so, die anderen so... Genau, das muss es sein, ist ja gar nichts anderes möglich...
-
Und selbst da nicht. Das war da genauso eine Kaspergeschichte von Anfängern für Klicks wie es sie hier auch ist. Aber nichts anderes erwartet man ja mittlerweile.
-
...dann schaut der SB im NWR nach und wird feststellen, dass die Waffe beim Hersteller ist. Der meldet das nämlich.
-
Das hat niemand behauptet. Das ist wieder eine reine Falschinterpretation von: Aber das passt ja zusammen mit: Du kennst es nicht, also kann es das nicht geben? Siehe *. @Rene2109 sagt, das ist häufiger als man denkt. Und damit hat er schlichtweg recht. Üblich? Sicher nicht. Häufig? Sicherlich auch nicht, Dein Hinweis auf die Statistik ist da durchaus korrekt. Ausnahmen? Das kommt auf die (ggf. persönliche) Definition von "Ausnahme" an. Aber ja, Ausnahmen kann man sie gerne nennen. Sehr seltene Ausnahmen? Das aber sicher nicht. Es ist eben wie von @Rene2109 erwähnt und von @Christian 555 und mir unterstützt häufiger als manche denken. Diese Diskussion grade beweist das ja wieder. Obwohl Du selber sagst, dass Du "Leute mit richtig viel Zeug" kennst. Jetzt kennen wir alle vier "Leute mit richtig viel Zeug" und das werden mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht die selben Personen sein, auch wenn es vielleicht die eine oder andere zufällige Überschneidung geben könnte. Sind das dann noch "sehr seltene Ausnahmen"? Oder doch nur Ausnahmen, aber deutlich mehr als die kolportierte "bestenfalls eine Handvoll", über die grade diskutiert wird? Geh' einfach mal in Dich... Spaßeshalber noch ein Beispiel: Eine einzige der Waffenverwertungen die es in Deutschland mehrfach gibt hat nach eigener Aussage (und auf der Webseite mit Bildern belegt) in Deutschland in 2023 und 2024 Sammlungen mit Waffen in der Größenordnung von 780, "fast 800" und 500 erworben. Ich kenne den einen oder anderen Sammler, der kommt auf ähnliche Zahlen. Der Sammler aus Schleswig-Holstein, der mit seiner Behörde aneinandergeraten ist und die dann (vermutlich unter vorgeschobenen Gründen und illegal) beschlagnahmt hat, hatte auch um die 800 Waffen in seinem Besitz. * Offenbar nicht weit genug.
-
Du hast das hier geschrieben: Das Lese-Problem - oder eher hinein-interpretier-Problem - liegt bei Dir. Das habe ich nie behauptet. Steht da etwas von "nur Grün" oder von "ohne Gelb"? Nein? Also hast Du das hineininterpretiert. "Meine Kumpels"? Auch das hast Du wieder hineininterpretiert. Ich habe von "ich kenne Sportschützen" gesprochen. Aber ja, diese "mehr als eine Handvoll" Sportschützen über die ich rede haben im satten zweistelligen Bereich Sportwaffen auf Grün erworben und besitzen zusammen mit auf Gelb erworbenen Sportwaffen eine hoch zweistellige bis teilweise dreistellige Anzahl an Waffen. Da kannst Du noch so lange diskutieren, dass das ja nicht geht, wobei Du selber ein Beispiel eines Waffenbesitzers mit wohl 300 Waffen gebracht hast. Glaubst Du ernsthaft, das war der Einzige dieser Art? Und genau das habe ich gesagt als die Behauptung aufkam, dass es eben keine Handvoll wäre und Du behauptet hast, dass das alles ausschließlich Einzellader-Langwaffen gewesen wären und Du dann meintest, dagegen diskutieren zu müssen. Danke für das Erzeugen heisser Luft. Ist halt immer noch WO hier. Grandios. Bounty? Ja, das haben wir ja grade herausgearbeitet, im letzten Satz hat er die Kurve ja grade noch so hinbekommen und seine letzten Beiträge der Sinnlosigkeit überführt.
-
Ein oder mehrere Schießbücher für Erwerb und Erhalt?
TT01 antwortete auf Pistolen-Paule's Thema in Allgemein
Ich war vor einer Weile in einem Schützenverein, der seine Herkunft (sicherlich mit ein bisschen künstlerischer Freiheit) auf eine Schützengilde zurückführt, die deutlich vor der "Entdeckung" des amerikanischen Kontinents durch Europäer das erste Mal schriftlich erwähnt wurde. Warum es sowas gibt und warum Menschen sowas machen, mag ja dem angeblich-zugereisten angeblich-Inder mit offensichtlichen verschiedenen Traumata vermutlich intellektuell entgehen.