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  1. Dass sie nicht 1933 um fünfzehn Jahre vorverlegt hat? Es gab eine Zeit, so zwischen der Machtmöglichkeit 1918 und Helmut Schmidt, wo die SPD in Teilen ganz vernünftig war, wenn auch immer noch nicht mein Verein.
  2. Hmm. Nur so interessehalber: Was zahlt denn der deutsche Schütze für Arbeit und Verwaltungskosten bei einem AR-Lauftausch? Wenn ich mal 100€ einsetze und sage, dass alle 10000 ein neuer reinkommt, dann wäre das ja schon eine "Steuer" für Verwaltungskram von 1 Cent pro Schuss. (Bei mir wird so etwas glücklicherweise ohne Nachweis als freies Teil bestellt und dann an einem Abend nach der Arbeit eingesetzt.)
  3. Das stimmt so einfach nicht. Unfälle mit Schusswaffen gehen, genauso wie mit Autos, überall massiv zurück - und zwar selbst da, wie bei den Amis oder in Osteuropa, wo die Anzahl der im Umlauf befindlichen Schusswaffen massiv ansteigt, das Tragen in der Öffentlichkeit eingeführt wird, usw. Es gab einmal eine Zeit vor den vier Regeln, auch eine Zeit, in der deutlich mehr als ein "Zielwasser" sozial völlig akzeptabel war*, in der auch nicht die üblichsten Pistolen redundante Fallsicherungen hatten, usw. Nicht alles wird schlechter. * Selbst bei den Uniformierten. Ich habe ein altes Handbuch zum Pistolenschießen der amerikanischen Armee, in dem geraten wird, dass es wohl stimme, dass manche sehr guten Schützen immer völlig voll seien, man aber vermutlich nüchtern langfristig besser wird.
  4. Womit der von den Richtlinien selber angegebene Zweck, dass durch das Verbot von manchen Waffen der freie Verkehr mit den verbleibenden ermöglicht werde, natürlich konterkariert wird. Wenn das Ziel, welches die Zuständigkeit der EU begründen soll, weder erreicht noch auch nur angestrebt wird, dann ist die ganze Sache eher schlecht zu rechtfertigen. Wenn man tatsächlich von Lissabon mit dem vollgeladenen Auto zum Mitternachtssonnen-Schießen in Hammerfest fahren könnte, ohne das Recht in den Transitstaaten prüfen zu müssen, dann könnte man über den Quark immerhin noch reden.
  5. Unwahrscheinlich. Schon deshalb weil die Gerichte sich das zwanzigste Jahrhundert durch regelmäßig geweigert haben, den zweiten Zusatz zur Bundesverfassung durchzusetzen. An dem liegt es also nicht. Es gibt auch entsprechende Garantien in vielen Staatsverfassungen. Ich denke, ohne den zweiten Verfassungszusatz wären die ohnehin schon extremen Unterschiede im Waffenrecht zwischen Orten wie Kalifornien und Arizona noch extremer.
  6. Also wenn wir jährlich (außer dieses Jahr) in der Staatshauptstadt für den Waffenbesitz und das Waffentragen demonstrieren gehen, dann reden wir natürlich mit Abgeordneten. Von denen sagen viele, dass Petitionen (bzw. in Amerika eher schriftliche "Zeugenaussagen" vor Ausschüssen, die aber heute zutage meistens aus einem elektronisch angekreuzten "dafür" oder "dagegen" bestehen, also effektiv eine Petition) durchaus beachtet werden, insbesondere die Zahlenverhältnisse. Das führt logischerweise nicht, wie sich das manche Leute vorstellen, dazu, dass man mal unterschreibt, und deswegen ein weit fortgeschrittenes Gesetzesprojekt fallengelassen wird. Es gibt aber den Abgeordneten einen Einblick darüber, wie ein Gesetzesvorschlag, den sie selber in den Details nicht unbedingt überblicken können, aufgenommen wird, und das kann dann schon einen Einfluss darauf haben, ob der bei erster Gelegenheit im Ausschuss versandet oder überhaupt ernstgenommen wird. Wenn es fünftausend "dagegen" gibt, davon einige mit ausführlichen und soliden Begründungen, und fünfzig "Dafür" ohne Begründung oder mit "Waffenbesitzer sind verrückt" als Begründung, dann fragt sich ein gemäßigt linker Abgeordneter aus einem wechselwählenden Bezirk schon, ob er zur Abstimmung nicht besser einfach in seinem Büro bleibt. Demonstrationen und Petitionen sind kein entweder/oder sondern ein sowohl-als-auch.
  7. Die Zar-Bombe mit 50 MT soll wohl einen Radius des Gebiets totaler Zerstörung von rund 35 km gehabt haben, mit abgehobenen Dächern und dergleichen in größeren Entfernungen. Bei 200 MT sollte man rund doppelt so weit erwarten. Das setzt allerdings eine Explosion recht hoch in der Atmosphäre voraus. Bei einer Explosion am Boden ist dieser Radius viel geringer, und dafür direkt am Einschlagspunkt ein neuer See geschaffen. In Island kann kann man das in Askja besichtigen. Die dortigen vulkanischen Explosionen, eine berühmte davon 1875, hatten eine Energie, an die keine Atombome herankommt, und dementsprechend beeindruckend ist das Loch. In einem der kleineren Löcher ist das Wasser warm genug, dass man angenehm darin baden kann (nach dem etwas haarigen Herunterklettern), was ich auch gemacht habe. Oben ist ein Warnschild, dann man für Abstürze selber verantworlich sei, und vorsichtig sein solle, weil die Wassertemperatur irgendwo zwischen 0 und 100 Grad liegen könne...
  8. Was da beschrieben wird ist ein Wuchtgeschoss. Dabei ist der Witz ja gerade, dass der Energiegehalt im Vergleich zur nuklearen Keule sehr klein sein kann, weil diese Energie sich auf ein paar Quadratzentimeter konzentriert. Diese Energie kann man sich aus den Zahlen im Artikel auch ausrechnen. Sagen wir Kaliber 10 cm, 6 m lang, wäre ein Volumen von rund 50.000 cm^2, bei der Dichte von Wolfram also eine Tonne schwer. Bei den angegebenen Mach 6 wäre das eine kinetische Energie von 2 Gigajoule, oder rund einer halben Tonne TNT. (Das kommt auch bei überschlägiger Betrachtung hin, denn mit zehn Zentnersächken TNT eine Tonne auf dieses Tempo zu bringen, scheint realistisch.)
  9. Eher nicht. Der Energieerhaltungssatz gilt. Für 200 Megatonnen, und angenommen, das Wuchtgeschoss solle nicht mit nuklearen Ladungen in den Weltraum gehoben oder da mittels nuklearer Ladungen beschleunigt werden, brauchst Du 200 Megatonnen Treibstoff (einmal den Energiegehalt von chemischen Treibstoffen als gleich gesetzt), bei dem Umweg über ein ineffizientes elektrisches System entsprechend mehr. Wenn die Energie im Weltraum freigesetzt werden sollte, dann müsstest Du 200 Megatonnen Treibstoff in den Weltraum heben, war noch viel mehr Treibstoff bräuchte. Eine Waffe mit 200 Megatonnen wäre, abgesehen davon, dass von ihr bis zum Ziel nicht mehr viel übrig bliebe, auch absolut unpraktisch. Damit kann man auf Nowaja Semlja eine Fläche von der Größe eines deutschen Bundeslandes roden, aber das war's. Wegen der Abnahme der Wirkung mit dem Quadrat der Entfernung wäre man mit einer Vielzahl von präzise gesteuerten viel kleineren Geschossen deutlich besser dran.
  10. Da tut sich eine unternehmerische Gelegenheit auf!
  11. Im Vergleich zur Reibungswärme wohl vernachlässigbar. Bei Fusionsreaktoren usw. nimmt man Supraleiter für die Magnete, aber da geht es um Dauerbetrieb. Die Kanone braucht bloß einen kurzen Impuls. Schon wieder einer. Die Zeitkonstante und damit die Näherung an den Maximalstrom wird mit steigendem Widerstand zwar kürzer, aber nur deshalb, weil der Maximalstrom geringer wird. Die absolute Stromstärke steigt nicht schneller an.
  12. Neues Kaliber: .500 Tesla, gefolgt von .750 Siemens!
  13. Was aber an der Induktivität nichts ändert. Für Vampire brauchst Du eher ein Silbergeschoss. Deswegen ja bei den Kanonen die Realisierung mit nur einer oder jedenfalls sehr wenigen Wicklungen.
  14. Das ist ja nichts anderes. Halt nur mit einer Spulenwicklung, jedenfalls im einfachsten Fall, und dafür ganz guter Stromstärke. Du könntest ja mal an einem Linearmotor etwas dengeln und die Impulsbelastbarkeit ermitteln...
  15. Nein. Schon deshalb weil die Beschleunigung ja recht gleichmäßig auf das Geschoss wirkt und es deswegen gar nicht groß komprimiert wird.
  16. Mit angereichertem Uran könnte man aber auf einen Klotz aus demselben Material schießen, mit durchschlagenden Ergebnissen... Das sollte sogar gegenüber einem langsameren Antrieb mit Explosivstoffen eine Verbesserung der Ausbeute bringen.
  17. Ich denke, dass selbst Alfred kein 18"-Kaliber bewegen will. Sagen wir, er strebe eine Geschossenergie von 5000 J an. Sagen wir, die Effizienz sei 1%. Dann bräuchte er 0.5 MJ, sind 0.14 kWh, und damit durchaus im Rahmen. Bräuchte bei einem normalen Haushaltsanschluss aber zwei Minuten zum Aufladen. Bei einer besseren Effizienz als meinen pessimistischen 1% natürlich weniger.
  18. Ich weiß nicht, wie weit sich das bei einem Innenstand realisieren lässt, aber beschießbarer Boden hat auch etwas. Bei uns wird (im Freien) als begrenzt effektiver Splitterfang hinter die Nahziele, die sich fies am Boden hinter einer Tonne verstecken, so dass man dran vorbeirennt, ein Stapel schwere Gummimatten oder auch ein Sack Erde gelegt.
  19. Wobei die Antwort auf diese Frage ja auf der Scheibe zu finden ist, die auf einem geschlossenen Stand wohl von einer hinreichenden Größe sein sollte, dass man sieht, wo es hinging.
  20. So nebenbei: Ist es nicht bemerkenswert, dass unsere eidgenössischen Freunde für eine Trödelladen nahezu dasselbe Wort verwenden wie die Bundesdeutschen für eine Enzyklopädie?
  21. Der Rechtssystematik nach: Der Beamte oder Soldat, der eine Ersatzbescheinigung bekommen könnte, hat ja schon einen Dienstherrn, der ihm die Bescheinigung ausstellen kann, und der ihm gegenüber eine besondere Fürsorgepflicht hat. Der Dienstherr wird auch die spezifisch aus dem Dienst entstehende Gefährdung besser beurteilen können als die Waffenbehörde. Deswegen wäre ich vermutlich als Richter geneigt, zu sagen, dass für eine direkt mit dem Dienst zusammenhängende Gefährdung bei abgelehnter Ersatzbescheinigung kein Bedürfnis für einen "normalen" Waffenschein in Betracht kommt. (Das soll beim besten Willen nicht heißen, dass ich irgendetwas am Konzept der besonderen Gefährdung für sinnvoll oder gerecht hielte.)
  22. Aber eigentlich erstaunlich (rechtssystematisch gesehen), dass der Staatsdiener da zwei Versuche bekommt, einmal über die Bescheinigung und dann noch über den Schein.
  23. Einzeln gar nicht. Das wird in der Fabrik gemacht. Meine sind von sportrx.com
  24. Wenn es sich um eine Disziplin handelt, bei der die Zeit die Wertung ist, und man dann noch entweder sich schnell bewegen oder doch (bei Steel Challenge z.B.) Ziele in einem weiten Winkel abdecken muss, wird man - wenn's irgendwie geht - mit beiden Augen besser dran sein.
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