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Proud NRA Member

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  1. Ist das ein wesentlicher Bestandteil der Politik der AfD oder ein in Deutschland drängendes Problem? Den Namen hat übrigens Donald Trump regelmäßig für Stormy Daniels verwendet -- die allerdings begeisterte Reiterin, und ich meine jetzt von Pferden, ist.
  2. Vielleicht wäre das ja mal ein konkreter Ansatz zum Thema Waffenlobbyismus in der AfD. Die Rechte auf Waffen und freie Rede korrelieren nahezu überall sehr stark. Vielleicht müsste man es indirekt angehen und kommt am ehesten noch zu einem Waffen-Lobbyismus wenn man stattdessen erst mit Rede-Lobbyismus anfängt. Vorstellungen zu einem liberalen Waffenrecht sind den meisten Deutschen so fremd, dass man da vermutlich kaum anfangen kann zu überzeugen. Ein etwas bekannter Politiker der Grünen, mit dem ich darüber mal auf der Seite bei einem nichtpolitischen Treffen gesprochen habe, hat dazu gemeint, diese Argumente hätte er noch nie gehört und ihm falle darauf spontan auch kein Gegenargument ein. Er stimmte mir zu, dass es in der Tat wahr ist, dass praktisch alle Morde mit Feuerwaffen in der deutschen Geschichte staatlich veranstaltet waren -- kann man ja auch schlecht bestreiten, ohne gleich in den Bereich der Volksverhetzung zu gehen. Aber bei dem Gedanken, dass dann ein Feuerwaffenmonopol des Staates zumindest erkärungsbedürftig ist, war Kurzschluss. Das war ihm so fremd, dass er nicht nur nicht zustimmen, sondern nicht einmal widersprechen konnte. Das ist, als würde man versuchen, einen Menschen des Mittelalters von der Möglichkeit der Raumfahrt zu überzeugen, ohne ihm erstmal ein Modellflugzeug oder eine Spielzeugrakete vorzuführen. Aber bei den größten Auswüchsen der Einschränkung der Redefreiheit könnte die AfD doch "radikaler" sein, ein konkretes "radikales" Programm dazu aufstellen, und das den Bürgern erläutern. Dass man sich in der FDGO nicht vorher umdrehen müssen sollte, wenn man auch nur die harmlosesten Bekundungen des Unmuts gegenüber einem Politiker machen will, das könnte der eine oder andere Deutsche noch verstehen. Es könnte auch der eine oder andere Deutsche noch verstehen, dass es nicht okay ist, wenn die Regierung ohne auch nur den Ansatz eines Verfahrens vor Gericht mal eben eine Zeitschrift verbietet und auflöst. Auch dass man für das Vorlesen des Grundgesetzes nicht verprügelt und für ein Plakat "Grundgesetz ist geil" nicht als Rechtsextremer verunglimpft werden sollte, ist vielleicht noch anschlussfähig. Da gibt's immerhin auf der einen Seite diejenigen, denen man in der Schule beigebracht hat, dass die Zone doof war, weil man da nicht frei reden durfte; und auf der anderen Seite diejenigen, die in der Zone nicht frei reden durften. Das könnte immerhin noch im Korridor des Denkbaren liegen. Bei jemandem, der nicht versteht, warum man in der FDGO einen Politiker, mit dem man unzufrieden ist, einen "Schwachkopf" nennen darf, ist jede Art von Überzeugungsarbeit, warum man in der FDGO ohne weitere Begründung ein AR-15 im Schrank und eine Glock am Gürtel haben darf, so sinnlos wie der Versuch, Infinitesimalrechnung in der Sprachförderklasse der Grundschule durchzunehmen.
  3. Das ist aber weiter als nur bis zum Waffenrecht interessant, weil man erfahrungsgemäß aus der Position eines Politikers zum Waffenrecht ein Menschenbild herauslesen kann, dass weit über Sachen mit Waffenbezug hinauswirkt. Im wirklich beängstigenden Eiltempo sieht man das ja in Großbritannien und den von Briten besiedelten Commonwealth-Ländern wie Kanada, Australien, Neuseeland. Wer mit dem Einsammeln der bösen AR-15 anfängt, der ist in kurzer oder kürzester Zeit dabei, auch harmloseste politische Kritik als "Hassrede" maßlos zu verfolgen. In Kanada geht das mittlerweile so weit, dass sogar den traditionellen Linken angst und bange wird, die beim Einsammeln der AR-15 noch fleißig Applaus geklatscht haben. Trudeaus Gesetz von diesem Jahr gegen "Hass im Netz" (in Kanada "Online Harms Act") sieht unter anderem Belohnungen für Spitzel, bis zu lebenslange Haft für Äußerungsdelikte, bis zu einem Jahr Schutzhaft noch vor der verbotenen Rede, auch für Milliardäre existenzvernichtende Strafen für soziale Medien, die Rede nicht abstellen, vor. (Es stimmt natürlich, dass das in der Form nicht oder nur selten angewandt wird. Aber auch die DDR hat -- im Gegensatz zur Sowjetunion unter Stalin -- nur selten für Äußerungsdelikte hingerichtet. Die Drohung wirkt auch schon.) Da fällt es schon auf, dass nicht nur beim Waffenrecht, sondern auch beim damit eigentlich immer verbundenen Recht auf freie Rede, die AfD gar nicht so "radikal" ist, wie ihr nachgesagt wird, und vielleicht abgesehen von irgendwelchen Libertarier-Splittergruppen mit fünfzig pickelgesichtigen Mitgliedern in Deutschland auch sonst keine politische Gruppe. Mal ein praktischer Vorschlag: Warum nicht §188 StGB nicht nur abschaffen, sondern durch eine Regelung ersetzen, dass Beleidigung gegen Politiker, die den Umständen nach sich auf die Politik und nicht auf die engere Persönlichkeit des Politikers im Privatleben bezieht, auch dann nicht strafbar ist, wenn sie es gegen einen privaten Bürger vielleicht wäre? Das wäre immer noch nicht radikal, sondern ein Kompromiss zwischen dem Wunsch, Beleidigung als solche strafbar zu halten, und dem Wunsch, robuste politische Auseinandersetzung zu ermöglichen. Kohl hat zu den gegen ihn gerichteten Beleidigungen noch gesagt, dass ihn ja niemand gezwungen hat, als Vorsitzender der CDU und als Kanzler zu kandieren. Ich habe aber irgendwie den Verdacht, dass dieser eigentlich gar nicht radikale Vorschlag in Deutschland gerade soviel Zukunft hat wie ein Vorschlag, dass man sich z.B. unter Vorlage eines Führungszeugnisses ohne weiteren Klimbim im Baumarkt ein AR-15 mit Funswitch kaufen dürften sollte...
  4. Ich kann mit Libertären auch wenig anfangen. Im Prinzip wollen sie das Richtige, nämlich Freiheit, aber die Vorstellungen der extremeren Libertären lassen meiner Ansicht nach Fragen offen, ob es darin überhaupt weniger Machtgeilheit, Korruption, usw. gäbe. Man kann aber auch, aus konservativer Sicht, Freiheit bejahen, ohne gleich den Staat abschaffen zu wollen, aber das z.B. in den ganzen EU-Verträgen gelobte Subsidiaritätsprinzip einfordern. Das gilt auch nicht nur bezüglich über- und untergeordneter politischen Strukturen, sondern auch dahingehend, dass was z.B. Vereine, Familien, Gesellschaften lösen können, nicht vom Staat gelöst zu werden braucht. Und was die Individuen lösen können, darf nicht mit Zwang von Gruppen gelöst werden, auch wenn die Individuen sicher vieles dann doch Gruppen überantworten, aber eben freiwillig und mit der Möglichkeit der Abweichung wenn man querdenken will oder andere Bedürfnisse hat als die anderen. Ein orthopädisch gesunder Mensch braucht eigentlich auch kein "Korsett" im Wortsinn, und ein geistig gesunder Mensch braucht keines im übertragenen Sinn. Es zeigt sich aber oft, dass Strukturen, die man der Gesellschaft überlässt im Großen und Ganzen konservativer gehandhabt werden, als wenn der Staat sie andauernd reformieren will. Dadurch dass es nicht vom Staat mit Zwang gelöst wird, kann die Bequemlichkeit des Vertrauten, in den vielen Situationen, in denen es gut funktioniert, einfach beibehalten werden, und wer doch abweichende Bedürfnisse hat, der kann straffrei experimentieren. Das geht bis zu solchen Dingen wie der Sprache. Kein englischsprachiges Land hat eine amtliche Rechtschreibung oder amtliche Grammatik. Man hat also gerade die Furcht jedes Bürgersteighochklappers, "dann macht ja jeder, was er will." Und selbst da stellt es sich heraus, dass die englische Rechtschreibung und Grammatik damit viel konservativer sind -- oft noch mit Eigenheiten, die man nur aus der normannischen Eroberung vor 1000 Jahren erklären kann -- als in den Sprachen, in denen der Staat das regelt und modernisiert. Es zeichnet sich die Unzulänglichkeit staatlicher Planung für alle ja auch gerade durch die ganzen Kehrtwenden aus, dass was heute verpflichtend ist morgen schon verboten ist, und stattdessen etwas anderes verpflichtend wird. Es scheint mir da besser zu funktionieren, wenn es weder verpflichtend noch verboten ist, sondern die Experimentierfreudigen Neues ausprobieren und die anderen eben erstmal beim Alten bleiben.
  5. Schon. Aber mit etwas mehr Respekt vor Eigentum anderer Leute wäre die tatsächliche Lage auch nicht viel besser, sagen wir, dass man Altbesitz zu Hause in verschlossenem Behältnis aufbewahren dürfte.
  6. Richtig. Aber eine Regel "Wer in seinem Eigentum irgendwie eingeschränkt wird, der wird dafür entschädigt" ist da nicht die Lösung für, wäre in dieser Allgemeinheit nicht umsetzbar, und würde das Grundproblem gar nicht lösen.
  7. Mit gemischtem Erfolg allerdings. Er hat gleichzeitig auch das Abschlachten und Ausmorden in Größenordnungen möglich gemacht, die vorher schon logistisch nicht möglich waren. Das ist in dieser Allgemeinheit schlicht unmöglich. Sagen wir, der eine will sein Grundstück nutzen, um Posaune zu üben. Der Nachbar will zu gewissen Zeiten schlafen. Irgendeine Regelung wird man also treffen, und die Extreme, dass alle Lärmimmissionen entweder völlig unzulässig oder völlig zulässig wären, sind offensichtlich wenig praktikabel. Es handelt sich also um einen von den Sitten und Gewohnheiten abhängigen, damit auch wandelbaren Kompromiss. Da kann man schlecht der einen oder anderen Seite eine "vollumfängliche Entschädigung" für den Wert des Grundstücks oder auch nur der Posaune zusprechen, wenn sich so eine Regelung im Laufe der Zeit ändert. Man kann Freiheit nicht durch irgendwelche fixen Regeln dauerhaft erzwingen, sondern sie muss jeden Tag verteidigt werden. Mit Bezug auf das Waffenrecht im weiteren Sinne greift sogar mein Beispiel des Posaunenlärms genauso. In einer hinreichend liberalen Gesellschaft darf man in ländlichen, dünn besiedelten Gegenden auf seinem Land einen Schießstand einrichten und zuhause üben, kein Problem. Wenn aber im Laufe der Zeit eine Gegend dichter besiedelt wird, dann kommen normalerweise Regelungen auf, dass man jedenfalls nicht nachts um elf Uhr mit seiner Maximalkanone ballern darf. Der Besitzer des Grundstücks, der sich davon eingeschränkt fühlt, hat möglicherweise auch fette Kohle damit gemacht, Teile seines Landes sehr profitabel verkauft zu haben, als die Bevölkerungsdichte anstieg. Wer soll da von wem entschädigt werden?
  8. Der Besitz des Geräts und das Vergeben der Nummer müssen doch nicht vom selben Unternehmen oder derselben Person ausgehen, oder? Ich würde aber vorher abklären, was da von dem unter welchen Voraussetzungen überhaupt von wem vergeben werden soll und muss. Bei mir könnte ich es beantworten, für Deutschland keine Ahnung.
  9. Es gibt wohl ein Luxussegment der Messerkriminalität, aber das wird davon nicht erfasst: Es gibt eine von einem allgemein als gut informiert angesehenen Journalisten eine Recherche, dass sie bei den SEALs auf die Idee gekommen sind, dass Gruppe Rot eine Identität als Indianer-Kämpfer zelebrieren müsse, und deshalb Tomahawks (also halt Äxte) brauche. Das mussten natürlich die besten sein, nämlich von Winkler Knives. Die machen wirklich geile Messer und Äxte, aber teuer. Eine geile Axt von denen macht so $700. Das ist mit dem Verdienst eines Soldaten im Mannschaftsrang eher schwierig. Also haben sie Spender angegangen, die die Elite der Elite unter den patriotischen Helden unterstützen wollten, und so die Dinger gekauft und getragen. Damit soll dann eine Art Wettbewerb entstanden sein, bei Gelegenheit damit statt mit Feuerwaffen zu töten, gelegentlich auch die Wut an Verwundeten oder Leichen ausgelassen worden sein. Ich kann die Geschichte logischerweise nicht aus eigener Anschauung bestätigen oder falsifizieren, aber das Buch von Matthew Cole, aus dem sie stammt, gilt wohl als zuverlässig, und erhebliche Teile seines Inhalts wurden von Angehörigen der Spezialkräfte bestätigt. (Gerade kracht es einmal wieder, weil gerade statt eines SEAL, die das öfter machen, ein Green Beret mit einem Buch und Konferenzauftritten zweifelhaften Inhalts aufgeflogen ist.) Stimmt es, dann gibt es offenbar eine Elite-Variation der Messerkriminalität mit Luxusmessern. Wenn die Täter aber eh Sturmgewehre und MG und vielleicht Mörser dabeihaben, dürfte eine Regulierung des Besitzes von Messern eher nicht fruchten -- selbst wenn ich der militärischen Führung durchaus zutrauen würde, sollte es da zu einem Strafurteil kommen, mit einer Regulierung des Mitführens privater Äxte zu reagieren...
  10. Ist das so? Man sollte doch eigentlich erwarten, dass beim Wunsch, das AfD alles und jedes anzuhängen, da viele Leute intensiv fragen würden. Ja, ausländische Einflussnahme mit unlauteren Mitteln halte ich für ein Problem. Es ist ja unbestritten, dass die Stasi in Deutschland schon mal eine Kanzlerwahl gekauft hat. Ebenso unbestritten ist, dass sich ein ehemaliger Kanzler ganz offen und schamlos an Russland verkauft hat. Genauso kennt man die "weichere" Einflussnahme, dass z.B. ein erfolgloser Akademiker oder Autor plötzlich auf Konferenzen eingeladen wird oder einen Verlag findet, normalerweise ohne dass er eine Verpflichtungserklärung unterschreibt oder ihm auch nur offen gesagt wird, woher der plötzliche Erfolg kommt. Wenn man das aber konkreten Personen oder Parteien anlasten will, dann sollte man schon Evidenz haben.
  11. Könnte man da nicht einmal ein Fachkräfte-Seminar machen, wie man z.B. eine Hohlladung so baut, dass mit einer kleinen Sprengstoffmenge ein Loch da ist, wo es gewünscht ist, ohne dass gleich die ganze Bude, man selbst und Unbeteiligte in die Luft gejagt werden?
  12. Du kannst es aber auch umgekehrt sehen und sagen, das ist gerade Vorsatz, denn Du wusstest ja, dass die Karte nicht dabei ist, und hast nicht einfach zuhause die Brieftasche liegen lassen.
  13. Für was es alles "Aktionsbündnisse" gibt...
  14. Also so, in dieser Formulierung, ist das genial... Selbst einmal gesetzt, dass man nicht nur zeigen könnte, dass bleihaltige Munition (wobei da Zünder und Geschosse natürlich schon wieder zwei getrennte Betrachtungen wären), nicht nur vom Umweltschutz her akzeptabel und technisch überlegen ist, sondern dass sie tatsächlich umweltfreundlicher als Alternativen wäre: Wer "Blei" und "Umweltschutz" in einen stichpunktartigen Schlagsatz setzt, der wird damit eher kein Gehör finden. Es hat ja einen Grund, warum schon die Spritindustrie in Amerika vor hundert Jahren ganz verschämt "Ethyl" statt "verbleit" sagte. Das Zeug hat keinen so guten Ruf.
  15. Theoretisch könntest Du ja ein eindeutig vom Hersteller so konstruiertes und gewidmetes 10/20-Magazin importieren lassen und es dann vernickeln lassen. Wäre aber nach Zeit, Aufwand und Kosten die Luxusvariante. (Und setzt voraus, dass eine bauliche Beschränkung auf 10 Schuss, die in Kalifornien anerkannt wird, auch in Deutschland als solche anerkannt wird, aber die Kalifornier sind da eigentlich schon maximal schikanös.)
  16. Solche wie die Kompaktvarianten von Winkler Knives (ja, die kosten $$$$$$$, gibt's aber vielleicht auch günstigere Alternativen) sind sogar einigermaßen alltagstauglich zum Herumtragen und kommen mit einem Holster... Die etwas spezielle Geschichte dieser Dinger bei den SEAls mag man als Plus- oder Minuspunkt werten -- ist jedenfalls eher unwahrscheinlich, dass sie ein deutscher Cop oder Richter kennt.
  17. Na ja, wer Sonderwünsche hat muss sich halt entweder Arbeit machen oder löhnen oder eine Mischung aus beidem oder die Sonderwünsche einschränken... Deine Extrawurst ließe sich im Notfall, willst Du Geld in die Hand nehmen, durch Vernickeln eines andersfarbigen Magazins passender Dimensionen erreichen. Ist halt die Frage, wie wichtig Dir das ist.
  18. Gibt's in Deutschland nicht so etwas wie das, was sie in Kalifornien usw. als 10/20-Magazin bezeichnen, also ein Magazin mit 10 Kapazität mit einem Körper, der zum leichteren Anfassen die äußeren Dimensionen eines 20ers hat, aber innen so beschaffen ist, dass die nicht reingehen?
  19. Mit der entsprechenden Presse ist es ja auch weitgehend vorbei. Zum Teil aus allgemeinen Gründen der Presse, zum Teil einfach deshalb, weil Kanonen- oder auch beispielsweise Computer-Tests einfach langweilig geworden sind. Natürlich tut das Ding das, was es soll. Eine Vorstellung des Apple II oder der originalen Glock waren interessant, weil die Dinger wirklich neu waren. Wenn ich mir heute eine Kanone oder einen Computer eines einigermaßen seriösen Herstellers kaufe, dann gehe ich als selbstverständlich davon aus, dass das Ding funktioniert. Das ist nicht berichtenswert. Wenn es nicht funktioniert, dann sind die Zusammenhänge komplexer, sagen wie die Probleme der P320, die sich in einem Zeitschriften-Test eher nicht zeigen. Dazu kommt heute eben auch neuartige Konkurrenz. Du willst sehen, was wirklich der Fehlermodus bei einer gewissen Waffe ist, wenn man sie bis zum Versagen heißschießt? Hat vielleicht schon jemand ein Video dazu gemacht. Copy & paste muss das gar nicht sein, aber ich schriebe Dir einen zeitschriftentypischen Waffentestartikel auch problemlos von einem Photo und Herstellerliteratur und kein Mensch wird den Unterscheid bemerken.
  20. Warum denn? Man kann natürlich so etwas wie das Konkordanzprinzip in der Schweiz haben. Manchmal kann das auch funktionieren, dann ist ja okay. Aber selbst in der ruhigen und konfliktscheuen Schweiz haben sich da ja unbearbeitete Probleme angestaut, die dann zum Aufbrechen dieses Prinzips und der durch es eingefrorenen Parteienlandschaft geführt haben. So etwas wie das Regierungssystems Württembergs im Bismarck-Reich (wo Mittnacht dreißig Jahre lang Ministerpräsident war und sich darum gekümmert hat, alle von konservativen Pietisten bis zu Sozis einigermaßen glücklich zu halten) oder die Späth-Demokratie Baden-Württembergs in den 1980ern wären deutsche Entsprechungen. Dieses Konkordanzsystem setzt aber voraus, dass die Eliten, die zur Zufriedenheit der meisten machen wollen, das auch tatsächlich zur Zufriedenheit der meisten tun. Zwingend für eine FDGO ist dieser gemäßigte Ton aber keineswegs. Man kann auch mit harten Bandagen spielen. Wenn in Umfragen sich nur noch unter ein Fünftel der Befragten zufrieden mit der Arbeit der Regierung äußern, selbst eine Mehrheit unter ihren eigenen Anhängern unzufrieden ist, der alten Eliten dazu nichts einfällt als Bürgerbeschimpfung, Hausdurchsuchung wegen kleinster Unmutsäußerungen, Reden über ein Verbot von Oppositionsparteien, Versuche, schnell man eine Zeitschrift ohne Prozess zu verbieten, dann wäre es vielleicht einmal Zeit für Volldampf und deutliches Auseinandersetzen.
  21. Das ist z.B. bei akademischen Büchern oder Artikeln völlig üblich. Bei politischem Journalismus außerhalb der Gleichklangmedien auch. (Also jedenfalls Stundensatz weit, weit unter Einstiegsposition bei McD.)
  22. Viel Spaß damit. Ich habe auch einen. Ein Mitschütze hat es als Schussauslösung durch den reinen Denkvorgang beschrieben.
  23. Wenn das Messer bei angelegtem Schloss nicht entnommen werden kann, dann wäre das wohl der Sonderfall eines zwar verschlossenen, dabei aber nicht geschlossenen Behältnisses... Man könnte die Idee jetzt mit einem Gürtelholster weitertreiben. Ob da aber ein Richter der Sprachlogik folgen würde?
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