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Mausebaer

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Über Mausebaer

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  1. Gewaltenteilung? Bundes- und Landtage sind gleichzeitig Legislative und Exekutive. Die Richter sind zwar bei ihren Entscheidungen formell nur ans Recht gebunden. Disziplinarisch unterstehen sie jedoch den Justizministerien. Was das Widerstandsrecht des Art. 20 Abs. 4 GG materiell wert ist, wenn das Volk weder die Mittel für einen effektiven Widerstand besitzen noch Kenntnisse und Fertigkeiten dafür erwerben darf, dürfte offensichtlich sein. Hat irgendeiner hier erlebt, dass sein SB sich weigerte, bei ihm eine anlasslose §36-Kontrolle durchzuführen, weil keine Waffenbehörde bisher eine auch nur annähernd Art. 3 GG - konforme Methode zur Auswahl der Waffenbesitzer, die sie anlasslos überprüfen will, entwickelt hat? ... Euer Mausebaer
  2. Warum hatten wir in Europa (es waren ja nicht nur preussische Könige, Hitler, Stalin und die DDR) solche "Probleme" aber weder die Schweiz noch die USA und dass obwohl auch die Vereinigten Staaten von Mexiko immer wieder ins Chaos versinken? Was in der Schweiz und den USA völlig anders war und in Grundzügen auch noch ist verabschiedeten die USA 15. Dezember 1791 in dem zweiten Zusatzartikel zu ihrer Verfassung als: ... und wer sagt Dir, dass sie das nicht bereits getan haben? Nur weil etwas verboten wird, wird es nicht unmöglich. Aua! Da ähnelte ja noch die NVA mehr der von Dir beschriebenen Instanz. Auch wenn die Grundsätze andere waren, verhinderte die Militarisierung der DDR-Bevölkerung immerhin, dass die Herrschenden dort 1989 zu einer "Chinesischen Lösung" griffen. Seit der effektiven Aussetzung der allgemeinen Wehrpflicht aus rechtlichen Gründen ähnelt die Bundeswehr eher einer Reichswehr, die weniger ihre Effizienz optimiert als Dienst nach Vorschrift macht, und den deutschen Jägertruppen, die gegen Geld und aus politischen Überlegungen an die Briten verkauft wurden. Wenn Dir das Misstrauen, das die Gründer der USA sogar in ihrer Verfassung verankerten, nicht reicht, was ist mit dem Problem, dass die Polizei mindestens Minuten weit weg ist, falls man beim Notruf nicht sowieso in einer Warteschleife hängt, wenn man ihre Hilfe in Sekunden bräuchte? Schliesslich werden die wenigsten von uns polizeilichen Personenschutz haben, bei dem das eben nicht so ist. Ich fordere die Achtung und den Respekt des administrativen Staates gegenüber seinem Souverän - dem Bürger und, dass man auch beim WaffR endlich aufhört, tote Pferde zu reiten. Wenn es denn doch genug Milgram-höhrige Befehlsempfänger gäbe, warum wollen alle Politiker, sogar die der Linken, noch mehr brave Befehlsempfänger für die Polizeien einstellen? Nur weil so ein paar religiöse Fanatiker medienwirksam aber in statistisch unbedeutender Anzahl überwiegend staatlich zur Wehrlosigkeit verdammte Opfer töteten und verletzten? Dann gib mal Butter bei de Fische! Es ist eine Vermutung, weil bei uns noch niemand das Experiment von Kennesaw, Georgia, anders als z.B. in den USA wiederholt hat. In den USA sind die Wiederholungen erfolgreich. Was wir jedoch wissen, ist dass unser bestehendes WaffR die rechtschaffenen Menschen in unserem Land zu wehrlosen Opfern verdammt, während Kriminelle sich alles besorgen, was sie wollen, und sich der administrative Staat versucht hinter immer mehr auch mit Kriegswaffen bewaffneten Polizisten und sogar bewaffneten Soldaten zu verstecken. Wie jetzt?! Aber wen der Missbrauch doch bereits sakntioniert ist, dann brauchen wir doch gar keine Restriktionen für den Besitz mehr. Dass eine nach §36 WaffG verwahrte Waffe zum Selbstschutz weig nützen kann, schreibst Du auch noch. Also doch weg mit unserem gemeingefährlichem restriktiven Waffenrecht!!! Spontan? Wo hast Du denn das her? Nix da! Wohl organisiert. Dein Mausebaer
  3. Bei einem gutem Staat zahlte man auch gerne seine Steuern und öffentlichen Abgaben, da man aus Erfahrungen wüsste, dass sie zum Nutzen der Allgemeinheit und von einem selbst effektiver genutzt werden, als man es alleine könnte. Nicht nur für Sicherheit sondern auch für Freiheit. Vom Preussischen Militär, dass massiv und rücksichtslos Bürger zusammen schoss, die demokratische und rechtsstaatliche Reformen forderten, über die quasi-staatlich gewordenen Schläger und Schlächter der SA und der SS bis hin zu den braven Befehlsempfänger der Nazis und der SED, sähe ich alle meine Nachbarn, auch die Russen, Ex-Jugos, Türken und die, von denen ich nicht einmal weiss, wo sie her kommen, 10-fach lieber bewaffnet (zu mal sie es ja eh schon praktisch sein können). Ja, selbst einen mir völlig unbekannten PVB sähe ich lieber ohne Schusswaffe, als meine Nachbarn. Noch lieber sähe ich meine Nachbarn zusammen mit mir in einer freiwilligen, freiheitlich-demokratischen Grundsätzen verpflichteten, wohl organisierten Miliz, statt wehrlos wohl bewaffneten Befehlsempfängern ausgeliefert zu sein. Stanley Milgram lässt schön grüssen. Warum nur fällt mir spontan dazu folgendes ein? Die Lösung Nach dem Aufstand des 17. Juni Ließ der Sekretär des Schriftstellerverbands In der Stalinallee Flugblätter verteilen Auf denen zu lesen war, daß das Volk Das Vertrauen der Regierung verscherzt habe Und es nur durch verdoppelte Arbeit zurückerobern könne. Wäre es da Nicht doch einfacher, die Regierung Löste das Volk auf und Wählte ein anderes? (Bertolt Brecht) ... oder forderste Du auf ironischer Weise einen Volksaufstand nach Art 20 Abs. 4 GG? ... und die ganzen bösen Menschen, die sich eh nicht ans WaffR halten, sind um so froher, je weniger rechtschaffene Menschen den durch die Bösen begangen Missbrauch von Schusswaffen, z.B. zum Begehen von Terrorakten oder auch nur außerrechtlichen Vermögensübertragungen, ihrerseits wirksam mit Feuerwaffen begegnen können. Denn nur bei wehrlosen Opfern und hilflosen Zeugen rechnet sich der Missbrauch von Schusswaffen so richtig. Bei wohl bewaffneten Opfern und Zeugen, autorisierte der Missbrauch jedoch den Gebrauch der Waffen der rechtschaffenen Menschen - der Vorteil des kriminellen Schusswaffenmissbrauchs könnte sich so sogar in einen gefährlichen Nachteil für den kriminellen Missbraucher verwandeln. Identische Gegenstände, können sinnvoll gebraucht oder kriminell missbraucht werden. Der kriminelle Missbrauch lässt sich nicht durch Gesetze verhindern. Der sinnvolle Gebrauch, durch Besitzeinschränkungen und -verbote jedoch schon. Dein Mausebaer
  4. Naja, in G'stan herrscht bei vielen Menschen nicht die geringste Fehlertoleranz - selbst bei völlig entschuldbaren Fehlern nicht. Ein "aus Fehlern lernen" ist praktisch genauso unmöglich wie Fehler einzugestehen. Darum werden ja so viele tote Pferde geritten und auch objektiv selbst völlig falsche, rechtliche Vorschriften nicht aufgehoben. Eher werden sie noch strikter und restriktiver gestaltet. Wenn sich der versprochene Erfolg nicht einstellt, dann kann das nie daran liegen, dass die Vorschrift falsch ist, sie ist stets immer nur immer noch zu lasch. Das ist schon Kognitive Dissonanz á la Leon Festinger in Anschauungsqualität. Da ist auch das Waffenrecht in G'stan leider keine Ausnahme. Euer Mausebaer
  5. Als ob Speiseröhrchen MR a.D. Brennecke persönlich wäre, gell? Alleine schon "Dass der Staat trotz unserer Geschichte und der eigentlichen Funktion von Waffen dennoch das Besitzrecht für Privatpersonen gestattet ... " ist doch schon toll. Jeder verantwortungsbewusste, kritischer Bürger dächte im Kontext mit "unserer Geschichte" eher an absolute Waffenbesitzverbote für den administrativen Staat sowie para- und quasistaatliche Organisationen und die Pflicht zu einem privat-bürgerlich organisierten Milizsystem. Aber hier lässt eher die Reichsverordnung über den Waffenbesitz der Juden schön aus den tiefbraunen Abgründen unserer Geschichte grüssen. Dass "der Staat" Privatpersonen das Besitzrecht "gestattet", kommt aus tiefster obrigkeitsstaatlicher Überzeugung. Der Staat hat nichts seinen Bürgern zu gestatten. In seltenen, bewiesenen Ausnahmen darf er einigen, bestimmten Bürgern mal etwas verbieten, solange das gleichfalls bewiesenermassen notwendig ist. Ein absolutistischer Fürst oder Diktator jedoch, kann seinen Untertanen, schon etwas gestatten oder eben auch nicht, wenn sie z.B. nicht das richtige Parteibuch oder die falsche Religion und Abstammung haben. ... und mit "Waffen haben per se einen offensiven Charakter, können ..." kommt auch schon wieder an das andere Credo Siegfried Schillers heran. Waffen sind in Wahrheit per se völlig unbelebte Gegenstände. Sie haben auch keinen "Charakter". Auch ob sie überhaupt als "Waffe" in Stil der gezeigten Denkweise benutzt werden, liegt alleine an deren Verwendung und nicht an irgendwelchen Eigenschaften der "Waffe" - der Mensch entscheidet, nicht der Gegenstand. Euer Mausebaer
  6. Was ja vielleicht auch nicht so unerwünscht wäre.
  7. Nope, aber da die, wie Du wissen solltest, auch 12" gut stabilisieren können, dürfte es auch mit 10" keine Probleme geben. Wie ist denn das Angebot an 8" Waffen für Unterschallladungen u.ä.? Dein Mausebaer
  8. @tar Ernsthaft?! Ein offensichtlich nicht einmal kurrekturgelesener Internet-Artikel des Deutschlandradios? Dein Mausebaer
  9. Ich verfolge die These, dass gar nicht einmal die effektiven Zahlen zur effektiven Verfügbarkeit von Feuerwaffen relevant sind. Sondern es um Image und somit auch um Berichterstattung geht. Zum berühmten Waffenrecht in Kennesaw, Georgia, wurde immer wieder ausgeführt, dass praktisch sich niemand deswegen eine Feuerwaffe kaufen musste. Die Verpflichtung, eine Feuerwaffe zu besitzen, war ja auch ursprünglich nur als eine Form politischen Protests gedacht und entsprechend "großzügig" ging man von Anfang an mit den Ausnahmen um. So dass aus der Pflicht materiell eigentlich eine Empfehlung geworden ist. Jedoch griffen die Massenmedien das Gesetz auf und empörten sich sogar häufig über die angeblich so abscheuliche Pflicht zum Waffenbesitz. Infolge dieser Medienkampagne stürzte die Verbrechensrate in Kennesaw ins Bodenlose. Immer wieder wird berichtet, dass es organisierte Banden aus Ost- und Südost-Europa bzw. West- und Südwest-Asien seien, die für die hohe Zahl an Einbrüchen aber auch an gewerblicher Straßenkriminalität schuld seien. Nur wenn dieses Gruppen die Kriminalität aus Profitstreben betreiben, warum treiben sie dann ihre Kosten in die Höhe, dass sie bis nach Deutschland reisen. Alles was man hier stehlen, rauben und ergaunern kann, kann man mindestens genauso gut bereits in Polen, der Tschechei, in Österreich, der Schweiz oder auf dem Balkan bekommen. Vermutlich wäre dort z.T. der technische Einbruchschutz sogar noch niedriger als in den gebeutelten Regionen Deutschlands. Auch der effektive private Besitz von Feuerwaffen ist nicht stets in Deutschland deutlich geringer. Das Small Arms Survey, das nun wirklich nicht gerade als pro gun gelten kann, kam in seinem Jahrbuch von 2007 auf 30,3 Feuerwaffen in privaten Besitz je 100 Einwohner für Deutschland 30,4 für Österreich 21,7 für Kroatien 17,3 für Bosnien-Herzegowina 16,3 für die Tschechische Republik 13,5 für Slowenien und 1,3 für Polen ... und trotzdem kommen die Einbrecherbanden zu uns ( Schweiz 45,7/100 und Serbien 37,8/100 ) obwohl Deutschland für die weiter und damit auch teurer weg liegt. Der Unterschied ist jedoch, dass in keinem der anderen Länder die Politiker seit 1928 stets und immer wieder damit angeben, eins der strengsten und verbotsintensivsten Waffenrechte der Welt zu haben. Daher komme ich zu dem Schluss, dass es bezüglich der Kriminalität gar nicht so sehr auf die tatsächliche Quantität der besessenen und geführten Feuerwaffen in einer Gesellschaft ankommt. Entscheidend ist die Vorstellung, die sich die Kriminellen über den Umgang und die Verfügbarkeit von effizienten Verteidigungsmitteln in einer Gesellschaft machen, für deren Risikoeinschätzung. Entscheidend für deren Vorstellung werden die Informationen sein, die sie erhalten und diese dürften vor allem auch von der Medienberichterstattung in ihrer Heimat abhängen. Euer Mausebaer .
  10. Nö, so stereotyp wie das gezeigte Verhalten ist, kann auch Proud NRA Member gut richtig liegen. MCSler und EMSler sind oft noch extremer. Dein Mausebaer
  11. Nebelkerze. Sicherlich nicht nur Dir und denjenigen. Aber gelebte Empathie ist üblicherweise gerade nicht das beherrschende Thema bei tatsächlich Suizidalen. ... wobei der Ge(miss)brauch von Feuerwaffen zum Suizid auch nicht wirklich sicher ist. Aber in unserer feuerwaffenentwöhnten Gesellschaft herrscht auch hier leider der falsche Mythos von der Omnipotenz des Feuerwaffenbesitzes über das reale Wissen über misslungene und schlecht erfolgte Suizide mit Feuerwaffen. Dein Mausebaer
  12. @stefan17 Eben. Nichts Genaues wissen wir nicht und werden es wohl auch nie erfahren, da den Medien es zu teuer ist, Fakten selbst vernünftig zu recherchieren, und nicht ertragreich genug, um geprüfte aber dann alte Fakten zu verbreiten. Dein Mausebaer
  13. Eigentlich ist das für den Thread völlig gleich - ob echt oder imitiert. Wie meinte einst ein kürzlich verstorbener Politiker: „Entscheidend ist, was hinten rauskommt“ Dein Mausebaer
  14. Speiseröhrchen kann hier schon gut aus eigenen Antrieb aktiv sein. Das Verhalten würde auch passen, wobei dessen weitere Entwicklung durchaus interessant werden könnte, insbesondere falls die Behauptung LWB zu sein, stimmt. Wobei auch eine gewisse enthemmende Wirkung der oft gefühlten aber effektiv nur scheinbar bestehenden Anonymität in Internet mit in Betracht kommen kann. Fakten, die nicht in die vorgefasste eigene Weltsicht passen, werden ignoriert. Dafür werden die eigenen Argumente, unabhängig von deren Validi- oder Falschifizierung, ständig wiederholt (hier die klassischen Credi wie sie auch schon Siegfried Schiller verbreitete). Darüber hinaus wird auch noch laufend versucht mit der Wahl von Suizid-Methoden vom eigentlichen Thema abzulenken. Insgesamt ist der Thread sehr interessant geworden für Personen, die sich über das Pro und Kontra der legalen Verfügbarkeit von Feuerwaffen zum Selbstschutz informieren möchten. Egal wo man einsteigt, durch Speiseröhrchens Hartnäckigkeit und weil hier nicht aufgegeben wurde, die vorgebrachten Anscheinsfakten zu widerlegen noch nachhaltig auf die Ablenkung mit der Wahl der Suizidmethode einstieg, wird man überall optimal informiert. Weiter so! Euer Mausebaer
  15. Trotzdem ein wunderbarer, weiterer Beleg dafür, wie akribisch und genau die Recherche bei Medienkonzernen Heute funktioniert. Inkompetenter Schwachsinn wird einfach ungeprüft weiter verbreitet. Solche Journalisten braucht keiner. Dein Mausebaer