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Inhalte mit der höchsten Reputation seit 02.04.2026 in Beiträge anzeigen

  1. Geht es auch noch eine Spur undramatischer? Jede Qualitätskontrolle hat eine gewisse Fehlerwahrscheinlichkeit. Multipliziert man diese mit der Zahl der hergestellten Patronen, dann erhält man die Zahl der fehlerhaften Patronen, die „durchschlüpfen“. Eine Produktion mit Null-Fehler existiert nicht. Grüße Stefan
    9 Punkte
  2. "Sachverständiger" sein um zu wissen dass nichts davon stimmt, weil es bei weitem nicht das erste Mal vorkommt, und jede Marke hat das bisher überlebt. Aber natürlich kann man dann kein reißerisches Video für ahnungsloses Clickvieh draus machen.
    8 Punkte
  3. Ich verfolge den Tread jetzt auch schon seitdem er gestartet ist da ich mich selbst auch noch als Anfänger bzw. eher unerfahrenen Schützen betrachte. Auch wenn ich bei lokalen LVL1+2 Matches schon Overall und über alle Divisions hinweg den ersten Platz geholt habe. Bei den Lvl. 3 Matches hatte ich schon den einen oder anderen "Glanzmoment" wo ich auf der einen oder anderen Stage nen besseren HF als so mancher Top-Schütze hatte, aber für die oberen 10% hat es noch nicht gereicht. ipscelo.com hält einem da ganz gut den realistischen Spiegel vor (ab dem dritten Lvl. 3 Match taucht man dort automatisch auf), aktuell C-Class, also nichts besonderes. Kurz zu meiner "Vita" im Kontext mit der Pistole, einen echten "Mentor" hatte ich so gesehen nie: -Ende 2024: CZ P-10F gebraucht gekauft, hauptsächlich Fallscheibe geschossen, Steiner MPS draufbauen lassen -März 2025 Dynamic Pistol 1-3 bei Hardtask -> 3 Tage mit je 8h unterwegs mit der Pistole im Holster ist halt doch was anderes als immer mit offenem Verschluss auf dem Tisch abgelegt. Wird bei den deutschen Sportschützen gerne als "Rambo-training" abgetan und eher belächelt, aber ich habe da sehr viel mitgenommen, insbesonere bezüglich Routine und sicherer Waffenhandhabung. Da war ich dann später das eine oder andere mal derjenige der hätte belächeln können... -April 2025: Erste Teilnahme bei einem IPSC-Training mit einer in einer Indoor-Anlage eingemieteten Gruppe von IPSC-Schützen inkl. RO's, danach 1x im Monat regelmäßiges Training dort, Start von regelmäßigem Trockentraining -September 2025 SuRT, Umstieg auf BUL Tac Comp / Open Division -November 2025 erstes Match (Lvl.1 Beginnersmatch) mit Platz 1 in der Open / Platz 3 über alle Divisions inkl. RO's -Bisher insgesamt 8 Pistol-Matches geschossen, davon drei Lvl. 3 Was mir hier in diesem Fred massiv ins Auge sticht ist dass man sich über Auslegung des Regelwerks und Equipment sowie Tuningteile auslässt, aber so garkein wirkliches Wort über die wichtigen Themen: -Basics -Trockentraining / Trainingsroutine / selbst "pushen" beim Training -eigene Fehler / Schwächen erkennen / sich selbst hinterfragen - diese Dinge nach einem Match notieren und im Trockentraining/Live Fire Training isoliert abstellen -wo kann ich Zeit einsparen? <-- das wichtigste beim IPSC Ich bin der Meinung dass man hier in der Zielrichtung dieses Threads irgendwo falsch abgebogen ist, daher der Versuch das doch irgendwo wieder in die richtige Richtung zu bringen. Fehler wie die Sache mit dem 15-Schuss-Magazin gegen den geschlossenen Verschluss versemmeln oder dass der Magazinauslöseknopf flöten geht und die Waffe dann in eine unsichere Richtung zeigt sind für mich ein Signal dafür dass man sich nicht in Ruhe, zu Hause, mit aller Zeit der Welt, mal intensiv mit seinem Equipment auseinandergesetzt hat oder diverse Szenarien einfach mal trocken durchgeübt hat. Ich urteile hier nicht, ich analysiere nur! 1.Basics/Trainingsequipment: -Die Anordnung des Equipments ist eindeutig im Regelwerk festgehalten, hier gibt es, wie ich auch selbst in einem anderem Thread feststellen musste, quasi keinen Spielraum. Im Zweifel mit der schlechteren Konfiguration üben und auf dem nächsten Match einen RO fragen. Wenn man sich ein neues Teil für das Equipment oder für die Waffe kauft --> Funktionsprüfung und trocken damit arbeiten! Niemals auf ein Match fahren und Equipment verwenden das man vorher noch nicht ausgiebig getestet hat! -Die sichere Handhabung der Waffe: Fängt bei mir schon damit an dass man jedes mal wenn man die Waffe in die Hand nimmt zuerst eine Ladekontrolle durchführt um sicherzugehen dass die Pistole entladen ist. Auch wenn Du diese zu Hause aus dem Schrank nimmst, auch wenn Du sie vor dem putzen nur mal kurz abgelegt hast weil Du mal pinkeln musst. Das sollte meiner Meinung nach IMMER passieren und schon ein Reflex sein. KEINE scharfe Munition in der Nähe der Waffe zu Hause. Nache einem Schießstandbesuch alle Magazine nochmal kontrollieren und ggf. entleeren, Munition in den Munitionsschrank oder Tresor. -Dummy-Patronen farblich markieren und bewusst offen aufbewahren, nicht im Munitionsschrank oder Waffenschrank, dann kann man nichts durcheinanderbringen. Ich habe mir hier von einem Kollegen der Wiederlader ist leere, gebrauchte Hülsen mit neuen Geschossen OHNE Pulver und Zündhütchen pressen lassen, diese farblich markiert, mit diesen führe ich auch mein Trockentraining durch. Die sind in einem dieser Kunststoffspritzlinge aus den Munitionsschachteln mit dem Boden nach oben aufbewahrt, das ganze liegt bei mir offen auf dem Schreibtisch neben meinem Arbeitsplatz. Weshalb diese nicht-scharfen Patronen und keine Dummys aus Kunststoff? Realistisches Gewicht des Magazins sowie die Möglichkeit Störungsbeseitigungen mit heiss geschossener Pistole auf dem Schießstand trainieren zu können. Das mit dem realistischen Gewicht kommt bei mir in der Open nochmal mehr zum tragen da ich in D mit 20 Schuss im Magazin an den Start gehe, im Ausland demnächst mit mindesten 26. Speziell beim Draw und auch bei Transitions macht es aus meiner Sicht schon einen Unterschied ob man den mit leerer Waffe trainiert oder mit gefülltem Magazin. -Trainingsmagazine aus Kunststoff von DAA, diese Lilanen mit dem roten Follower. 2-3 Stück können nicht Schaden um reloads zu üben. Fallen gelassen wir das Trainingsmagazin, das echte wird nachgeladen. -Timer-App auf dem Handy, ich habe hier die PAR-Timer App (rotes Symbol mit weisser Schrift und Zielkreis). Eigentlich das wichtigste Instrument für erfolgreiches Trockentraining! Ich gehe mittlerweile sogar soweit und sage dass Trockentraining ohne Timer keinen Sinn ergibt. Optional auch einen der neuen Fancy Timer mit Dryfire-funktion, allerdings dient der Timer beim Dryfire aus meiner Sicht weniger dazu Zeiten zu analysieren sondern sich selbst zu pushen und unterbewusst auch an den Zeitdruck zu gewöhnen. -Dryfire-Targets sind ebenfalls essentiell, ich verwende hierfür die Micro-Targets aus Pappe, Minitargets und auch Fullsize Targets sowie Fullsize Half-targets (die in der Mitte abgeschnittenen). Zusätzlich habe ich bei mir im Flur und in Teilen der Wohnung die kleinen rechteckigen Abklebepatches mit ca. 23mm x 23mm an verschiedenen Ecken angebracht. Wenn möglich sollten die Targets auch auf unterschiedlicher Entfernung angebracht werden und nicht nur auf einer Ebene (bei mir zwischen 1m und 11m). 2. Trainingsroutine / Trockentraining Auch wenn der eine oder andere bei dem Wort "Trainingsroutine" Pickel kriegt und das ganze sehr dogmatisch anmutet: Stelle Dir selbst die Frage wohin Du möchtest / was dein eigener Anspruch bei dem Thema IPSC ist und entscheide Dich dann wie intensiv Du das ganze umsetzt. Möchtest Du nur "ein bisschen IPSC schiessen und spaß dabei haben" - absolut okay, aber auch hierfür solte man, auch unter dem Sicherheitsaspekt und der Verantwortung den anderen Personen gegenüber, ein Mindestmaß an Skill und Routine mitbringen, was zumindest gelegentliches Trockentraining mit sich bringt. Wenn Du allerdings etwas ambitionierter unterwegs bist dann kann ich Dir aus meiner Erfahrung mitteilen was zumindest für mich funktioniert hat, ich versuche das ganze mal etwas strukturierter darzustellen. Ich erhebe auch hierbei nicht den Anspruch auf Vollständigkeit oder absolutes Wissen! Weshalb erwähne ich das ganze Thema Trockentraining so explizit? Wenn man sich mal einen typischen Matchablauf sowie das schiessen auf einer Stage anschaut wird man in der Beobachterrolle feststellen dass sich viele kleine Puzzleteile zu einem großen ganzen zusammenfügen. Wer sich ein bisschen mit dem Thema Training auseinandersetzt wird feststellen dass dies bei ziemlich vielen Sportarten / Hobbys der Fall ist. Macht es also Sinn immer "das ganze Ding" zu trainieren oder zerlege ich mir den Ablauf in viele kleine Teile und trainiere diese isoliert? Was macht da wohl mehr Sinn? Wenn ich Schlagzeug spielen lernen möchte, fange ich dann mit dem Blastbeat wie bei Nile an oder spiele komplexes Zeug wie Animals as Leaders? Sicher nicht, step by step, und kontinuierlich steigern. Das ganze fängt auf einer IPSC-Stage an beim Start, also im Normalfall der Draw und das beschiessen des ersten Targets. Abweichend hiervon gibt es auch die Bedingungen mit Waffe unterladen und geholstert ODER Waffe und Magazine getrennt auf dem Tisch in diversen Konfigurationen. Hierbei muss ich also zuerst die Waffe nach dem Draw durchladen und kann dann das Ziel beschiessen, oder ich muss sogar erst das Magazin einführen, durchladen, und kann dann erst schiessen. Der Witz an der Sache ist dass ich diesen ganzen Schmuh bis zur Zielerfassung und dem betätigen des Anzugs zu Hause trocken trainieren kann. Frage Dich selbst hierbei einmal ob Du zehn mal hintereinander die leere, abgeschlagene Waffe mit dem Dummy-Magazin neben dran vom Tisch nehmen kannst, durchlädst und im Ziel bist... Logischerweise haben wir also in den ersten zwei bis vier Sekunden einer Stage schon reichlich "Material" mit dem wir im Trockentraining starten können. Ich gebe hierzu mal ein explizites Beispiel wie alleine dieser Vorgang im Trockentraining aussehen kann: Setup: 1x Dryfire Target, Timer-App, Gürtel angelegt, leere Magazine in den Magazintaschen, ein mit Dummys geffülltes Magazin in der Waffe, gespannt im Holster. -Übe zuerst langsam den korrekten Draw aus dem Holster, achte auf deinen Griff, insbesondere die linke Hand, und die richtige Druckverteilung der jeweiligen Hand an der Waffe. Achte darauf dass Du mit dem Stück Hand zwischen Daumen und Zeigefinger sicher und fest oben am Beavertail der Waffe "einrastest" bevor Du die Waffe aus dem Holster ziehst und die linke Hand nahe am Körper in richtung Griff führst. Dein Indexpunkt der linken Hand sollte am ersten Fingergelenk des Zeigefingers nahe am Abzugsbügel sein. Schliesse die linke Hand nun und führe die Pistole nach vorne und in richtung Ziel, achte hierbei auf einen sauberen Griff und darauf dass der Druck am Griff während des Weges nach vorne von der rechten Hand auf die linke Hand übergeht. Versuche die Pistole so hochzuführen dass der Dot immer im Target landet. Fortgeschrittene Version: Mach das ganze mit geschlossenen Augen, öffne diese erst wenn die Pistole in der vorderen Schussposition ist. Siehst Du den Dot? -Wenn Du diese Bewegung langsam und konstant hinbekommst, nimm nun die Timer- App zur Hand. Stell Dir eine Par-Time von 3 sekunden ein. Dein Anspruch sollte sein das ganze zehn mal hintereinander hinzubekommen und vor dem Schluss-Piep mit dem Red Dot im Ziel zu sein. -Zeitaufwand in der ersten Session: 15-20 minuten -Bei der zweiten Session am nächsten Tag machst Du die Bewegung maximal 10 mal langsam, danach kommt wieder die 3-Sekunden-Par-Time für zehn Wiederholungen, danach geht es in 0,2-Sekunden Schritten abwärts mit der Zeit. Mach pro 0,2er Schritt fünf Draws. Wenn Du nur noch einen von den fünf Draws hinbekommst, stelle 0,1 Sekunden hoch und versuche das mindestens fünf mal hintereinander hinzubekommen. Hinterfrage deinen Griff ab und zu mal, also greifst Du die Waffe nach der 30. Wiederholung immer noch so fest dass Du jetzt auch einen echten Schuss abgeben könntest? Jetzt bist Du so langsam in dem Bereich in welchem Du anfängst Dich zu pushen! -Auch hier wieder: Zeitaufwand maximal 20 minuten! -Dritter Tag: Fange direkt mit der PAR-Time vom Vortag an. Kein aufwärmen, keine langsame Probe. Du bist gefühlt nun auf der ersten Stage des Matches und musst jetzt eine gute Kaltstart-Performance hinlegen! Du wirst merken dass Du zwar schon deutlich schneller als am ersten Tag bist, aber die gute Zeit vom Vortag wird eher schwierig werden. Versuche den Draw so hinzubekommen dass Du wieder mindestens fünf mal hintereinander dieselbe Bestzeit hinbekommst. Wenn Du merkst dass das ganze auch zehnmal hintereinander klappt, dann steigere den Zeitdruck wieder um 0,1 Sekunden. Für nen Standard-Draw sind 1,2 Sekunden heutzutage keine besonderheit mehr, ich persönlich ziele im Training immer auf Draws unter 1.0 Sekunden, gnaz normales Kydex-Holster. Nach einer Woche gehst Du nun her und übst den ganzen Ablauf mit der unterladenen Pistole, also auch hier wieder langsam den Bewegungsablauf ins Kleinhirn eintrainieren, danach zügig dazu übergehen dich selbst zu pushen. Exerimentiere langsam damit ob es mehr Sinn macht den Schlitten hinten an der Optik zum durchladen zu greifen oder ob Du eine flüssigere Bewegung hinbekommst wenn Du den Schlitten an den vorderen Serrations durchrepetierst. Bei letzterem kann die Supporthand meist flüssiger zum Griff wandern als wie wenn diese irgendwo freihändig weit hinter der Pistole rumbaumelt. Nach einer weiteren Woche übst Du nun das ganze mit Pistole und Magazin getrennt auf dem Tisch. Experimentier auch hierbei zuerst wieder wie das Magazin am besten ausgerichtet ist und auf welcher Seite es liegt um einen Bewegungsablauf so einfach und flüssig wie möglich hinzubekommen. Versuche beim greifen der Pistole von anfang an einen sauberen Griff zu bekommen sodass Du nicht nachjustieren musst oder dein Index falsch ist. Wiederhole auch mal wieder den Standard-Draw und Unterladen. Diese Drills sind keine Dinge die man "abhakt" sondern sollten immer wieder mal in die Trainingsroutine eingebaut werden. Versuche dass Du täglich 10-20min Dryfire in deinem Tagesablauf einbauen kannst. Diese aber fokussiert und selbstkritisch! Wenn Dir nach den 20 Minuten die Hand nicht etwas weh tut machst Du was falsch Wenn Du nun wieder auf der Schiessanlage bist übst Du das ganze am besten nochmal direkt auf dem Stand 5-10 mal trocken, danach wird die Waffe im scharfen Schuss bedient. Spätestens nachdem der erste Schuss gefallen ist wirst Du übrigens auch direkt merken ob dein Griff an der Waffe ausreichend und korrekt ist. Nimm nen Timer mit zum Training und analysiere jeweils die Zeiten die Du: -Sicher und konstant schaffst -->Das ist das Tempo das Du auch in Matches vorlegen solltest, pushe Dich im Training, aber nicht auf nem Match! -maximal pushy erreichst --> Das ist die Zeit die Du für Dich persönlich im Training als Maßstab setzen solltest. Hier ist es ähnlich wie beim Gewicht heben: Wenn Du immer nur mit demselbsen Gewicht trainierst und Dich nicht steigerst wirst Du auch keinen Progress sehen und auf der Stelle tappen. Wenn Du aber auf einem Wettbewerb bist solltest Du nie an das maximum ran gehen! Generell gilt: Je höher dein maximalbereich, desto höher ist auch deine "Komfortzone"! Du siehst nun dass wir bei den ersten 2-4 Sekunden einer Stage bei enorm viel Trainingspotential angekommen sind. Das mag auf den ersten Blick zwar etwas "erschlagen", aber Du wirst ziemlich schnell feststellen dass Du selbst sehr schnell sehr viel besser wirst. Und unterm Strich sind es nur 10-20 min täglich die Du hierfür investieren musst. Über den Draw und die verschiedenen Startpositionen heraus kommen jetzt natürlich auch so Sachen wie Magazinwechsel, Transitions von Targets, unterschiedliche Distanzen von Targets etc. Wenn ich das jetzt alles explizit aufschreibe sitze ich heute Abend noch am Rechner. Hierzu muss man natürlich auch sagen dass es mittlerweile eine schier unendliche Fülle an kostenlosen Trainingsvideos gibt, aus dem deutschsprachigen Raum empfinde ich die Videos von Greyground schon als einen recht guten Startpunkt, für diejenigen die Enlisch sprechen kann ich die Kanäle von Ben Stoeger, Hwansik Kim und Rob Epifania empfehlen. Darüber hinaus kann ich auch das Buch "Baseline Dryfire" von Ben Stoeger sehr empfehlen, hat mir persönlich auch nochmal einige Schwächen aufgezeigt und mir richtig was gebracht. Am Ende vom Tag bringt das viel mehr als sich wegen irgendwelcher Tuningteile stundenlang den Kopf zu zerbrechen. Generell noch ein paar Tips von mir zum Thema Training auf dem Stand: Ich habe es bei diversen IPSC-Trainingsgruppen häufig erlebt dass man zuerst eine Stage aufbaut, dann wird diese Stage 4-6 mal geschossen, der RO stoppt die Zeit und danach wird abgeklebt und man sagt das scoring zwar an, aber eine App zur Auswertung wird eher selten benutzt. Dann macht man denselben Stageaufbau mal Strong Hand only, dann mal weak hand only, und das wars dann so ziemlich. Man ist halt dabei und hat ein paar Schuss abgegeben, aber wirklich effektiv ist das ganze am ende vom Tag halt auch nicht. Die Zeit und das Geld kann man allerdings auch effektiver nutzen. Ich persönlich versuche beim IPSC-Training immer das Scoring inklusive Hitfaktor berechnen durchzuführen (App: Simple Scoring IPSC, blaues Logo auf weissem Hintergrund), auch für mich mental versuche ich unterschiedliche herangehensweisen unterzubringen: -Erste Runde: Fokussiert, leichter Fokus auf Alphas, keine Mikes, keine No-Shoots, reloads sauber während dem laufen umsetzen, standing reloads absolut vermeiden. Zügig, aber sicher durch den Parcour, ähnlich wie auf einem Match. Trainiert zudem auch die Kaltstart-Performance und zeigt einem direkt ob man an der einen oder anderen Stelle einen Fehler gemacht hat. --> Der erste Stagedurchlauf des Tages muss sich immer wie ein Match anfühlen! -Zweite Runde: Falls in der ersten Runde Fehler aufgetaucht sind, Fokus darauf diese abzustellen, falls fehlerfrei geht es direkt in die -Dritte Runde: Pushen, pushen, pushen! Bei dem dritten Durchlauf versuche ich wirklich mich zu pushen, schnellere Zielerfassung, schnellere Doppelschüsse, richtig Gas geben! --> hier sind wir natürlich wieder beim Thema mit dem Progress, nur wer sich selbst pusht wird auch weiterkommen. Eventuell fällt Dir hierbei auch auf dass Du auf den nahen Targets trotz extrem hohem Tempo doch Doppel-Alphas hast, eventuell kann man hiervon Erkenntnisse gewinnen und dieses schnellere beschiessen zur Gewohnheit machen Eventuell kann man auch solche einzelnen Parts einer Stage beim nächsten Training aufbauen und für 2-4 Durchgänge nur diesen Part üben Auch sind die dedizierten IPSC-Trainings eine sehr gute Möglichkeit die Dinge welche in einem Match vielleicht schief gelaufen sind nochmal "unter Laborbedingungen" zu analysieren und zu korrigieren. Bei mir war das beispielsweise von einer vorderen Position nach links hinten zu rennen um ein einzelnes Ziel neben einer Blende zu beschiessen. Hatte nach dem Sprint und anschliessendem rumdrehen erst mal ne komplette Sekunde gebraucht um meinen Dot wieder zu finden... Damit kommen wir auch zum nächsten Punkt: 3. Schwächen erkennen - Fehler gezielt abstellen Dieser Punkt ist meiner Meinung nach ebenfalls unterschätzt. Ich habe manchmal das Gefühl dass viele sich selbst etwas "passiv" betrachten und nicht wirklich erkennen was schief gelaufen ist, was noch trainiert werden muss oder wo eklatante schwächen sind. Frei nach dem Motto "Ajo ist halt net so gut gelaufe, schaun mer mal wies beim nächste mal wird..." Ich habe es mir mittlerweile zur Gewohnheit gemacht ein kleines Heftchen im DIN A5-Format mit aufs Match zu nehmen, wenn ich mal kurz Zeit habe skizziere ich mir den Matchaufbau und die Sache die schief / nicht so gut gelaufen ist. Ich schaue auch bei besseren Schützen sehr genau hin wie diese die Stage durchführen, und beobachte auch die anderen Schützen und sehe dort die Fehler. Wenn Du die Gelegenheit hast und bist mit einem guten Schützen in einer Squad (die Namen evtl mal kurz vorher bei ipscelo.com checken), dann schau dort genau hin und versuche Dich selbst kritisch zu hinterfragen ob Du die einzelnen Aspekte von dessen Durchgang nicht auch schaffen könntest, bzw. frage Dich was dieser Schütze nun anders gemacht hat als Du. Fange damit an auch beim Training die anderen Schützen zu beobachten, welche Fehler siehst Du? Wo könnte der Schütze noch mehr Zeit herausholen? Schau Dir die Matches von den Weltmeistern an und achte auf die Details wie beispielsweise Reloadtechnik. Hinterfrage Dich beim Trockentraining sowie bei einem Match kritisch: Habe ich das wirklich fokussiert durchgezogen? Wo habe ich Zeit verloren? Aber auch: Hier war ich heute definitiv besser und sicherer unterwegs als beim letzten Match! 4. Matchtag & speziell der Walkthrough Benutze wie bereits erwähnt nur das Equipment und die Magazine welche Du bereist im schrafen Schuss erprobt hast. Nimm Dir am Vortag nochmal 15min Zeit und überprüfe dein Equipment. Knarre geputzt? Magazine ohne Sand drin? Innen bei den Magazinkörpern nochmal dünn Öl aufgetragen sodass sich die Murmeln nicht verhaken? Sind alle Schrauben an meinen Magazinhaltern und Holster fest? Damit schaffst Du Dir selbst sicherheit in Bezug auf dein Equipment. Deine Mentale Einstellung sollte bei den ersten paar Matches sein: "Ich schaue heute mal wie mein persönlicher Leistungsstand ist" und NICHT "Heute gilt es, ich muss jetzt alles geben!!!" - Du wirst sowieso keine Presidents Medal mit nach Hause nehmen, aber Du kannst das Match als persönliches Feedback für Dich selbst nutzen um deinen Leistungsstand abzufragen. Das nimmt Dir auch mental den Druck raus und auf lange Sicht wirst Du schneller besser. Was Du natürlich nur schwer trocken üben kannst ist der Walkthrough. Ein routinierter Ablauf hilft hierbei allerdings, die verschiedenen Aspekte kann man auch der Reihe nach abarbeiten OHNE alles auf einmal zu machen. Aus mentaler Perspektive ist der Walkthrough eigentlich am wichtigsten. Du setzt Dir selbst den Weg durch die Stage und kannst dadurch deinen Fokus zum Großteil auf das beschiessen der Targets verwenden. Wenn Du anfängst nachzudenken wo Du jetzt hinmusst hast Du schon verloren. Meine persönliche Vorgehensweise hierbei ist: -1. Walkthrough: Ich schaue mir die Stage vom Startpunkt an und zähle die Targets durch. Ich versuche meinen Weg so zu wählen dass ich ohne unnötige Stops durchkomme. --> grober Fahrplan -2. Walkthrough: Ich gehe nur nochmal den Weg ab und ziele hierbei auf alle Targets. --> Verinnerlichung des Fahrplans -3. Walkthrough: Ich zähle nun die Schüsse auf dem Weg und setze mir die Reloadpunkte strategisch um Standing Reloads zu vermeiden. Wenn Swinger oder kleinere Popper in schwierigen Positionen oder weiteren Entfernungen sind zähle ich 3-4 Schuss als Makeup-Reserve dazu. Selbst wenn ich diese nicht benötige wechsle ich das Magazin an den mir selbst gesetzten Punkten. -->Verinnerlichung des Fahrplans und eine Sache zusätzlich, und zwar die Reloadpunkte -4. Walkthrough: Ich laufe den kompletten Parcour nochmal ab inklusiver Reloadpunkte --> nochmalige Verinnerlichung, gibt mir selbstbewusstsein dass die Stage gut wird. -Wenn jetzt noch Zeit ist: Ich chekce nun gerne nochmal besondere Positionen bezüglich des optimalen Standes um gut rein- und wieder rauszukommen, oder dem Auslösen von einer Blende oder irgendeinem anderen "Special Feature", falls vorhanden. Was Du insbesondere am Anfang AUF GAR KEINEN FALL machen solltest: Du hörst kurz vor ende des Walkthroughs einen anderen Schützen welchen Du als besser als Dich selbst einschätzt sagen dass ein anderer Weg durch den Parcour besser ist und änderst dann kurz vor Beginn nochmal deinen Stageplan... Rezept für Desaster, lass es und bleibe bei deinem ursprünglichen Plan, auch wenn dieser nun "schlecht" erscheint. Versuche das Gefühl zu ignorieren und halte Dich an deinen Plan. Wenn Du versuchst diesen kurz vor Beginn umzuschmeisen fängst Du auf der Stage das denken an, Du machst einen Fehler und das ganze Kartenhaus bricht ein. Ich hoffe damit haben sich so einige Fragen mal geklärt und man kann aus meinem Beitrag was mitnehmen Eventuell trägt es auch dazu bei dass man sich hier in zukunft weniger über Equipment auslässt sondern an den Skills arbeitet. Grüße Peter
    7 Punkte
  4. Frankonia geht mit dem Thema scheinbar nicht so so schlecht um wie es der taktische Papi immer wieder hinstellt! Frankonia hat ihn scheinbar direkt nach dem ersten Video angeschrieben und nachgefragt. Frankonia bittet Ihn die Munition zur Untersuchung (die dann vermutlich auch Frankonia bezahlen muss) einzusenden und er Vaddi weigert sich die Munition aus der Hand zu geben weil er unterstellt das Frankonia "Beweise vernichten" will (so klingt es zumindest in seinen Videos). Ich gehe aber eher davon aus das Frankonia "Beweise sichern" will und dann entsprechend auch Rückrufe starten könnte falls sich das bestätigt und eben auch Magtech in regress genommen wird. Er betont immer wieder das er so einen Groll gegen Frankonia hegt, das ist sein gutes recht und kann er auch gerne machen! Er sollte aber fair bleiben dabei und nicht so scheinheilig tun als würde er den Laden komplett ablehnen und dort nix kaufen. Ob er die Munition bei Frankonia direkt kauft oder zu einem Händler geht der bei Frankonia einkauft macht nur einen Unterschied: Er bezahlt zusätzlich zu Frankonia noch einen weiteren Händler... Also um Fair zu bleiben sollten wir Ihm und seinen Youtube-kanal danken das diese mutmaßlichen Qualitätsmangel die ggf. auch gefährlich werden könnten aufgedeckt wurden und vor allem auch öffentlich wurden! Genauso sollte er aber auch fair bleiben da Frankonia korrekt reagiert und sofort nach weiteren Infos fragt, die Kunden über eventuelle Probleme informiert und falls sie beweise haben (die über die Behauptungen eines Youtubers der Frankonia haßt hinausgehen) mutmaßlich auch die richtigen Konsequenzen folgen lassen werden
    7 Punkte
  5. Ich hänge mich hier an, da es ebenfalls um ein aktuelles Problem mit 9mm von Magtech geht. Eigentlich wollte ich kein Fass aufmachen, aber die Reaktion von Frakonia hat mich doch zur Veröffentlichung überredet. Knappe Zusammenfassung Pistole wurde mit Magtech 9mm VMJ 124 gr geladen und benutzt. Plötzliche Funktionsstörung beim Schießen. Patrone wurde nicht mehr zugeführt. Nach manuellen Herausrepetieren und Betrachten der Patrone trat folgender Fehler zum Vorschein: Im Geschoss steckt ein Fremdköper aus (gehärtetem) Stahl. Dieser hat sich beim Repetierversuch in die Zuführrampe gebohrt und einen Grat aufgestellt. Folglich keine Zuführung mehr möglich. Der Waffenhersteller - Grüße und Dank für die schnelle Reparatur - konnte mir bestätigen, dass der Fremdkörper nicht von der Pistole stammt. Nach Reparatur der Rampe funktionierte die Pistole auch wieder einwandfrei. Hier die Antwort von Frankonia: Wir verstehen Ihre Sorge bezüglich des beschriebenen Splitters am Geschossmantel und möchten Ihnen versichern, dass wir höchsten Wert auf Qualität und Sicherheit legen. Magtech Patronen werden maschinell verladen und durchlaufen eine kamera- und optisch unterstützte Qualitätskontrolle, die etwaige Mängel zuverlässig erkennt. Ein Splitter, wie von Ihnen beschrieben, hätte daher das Produktionsverfahren nicht passieren können. Zudem gehen wir davon aus, dass Ihnen beim Befüllen des Magazins eine solche Unregelmäßigkeit aufgefallen wäre, da Munition beim Laden stets in die Hand genommen und angesehen wird. Aus diesen Gründen liegt die Vermutung nahe, dass die Beschädigung durch einen anderen Fremdkörper verursacht wurde. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Ihnen in diesem speziellen Fall leider keine weitere Unterstützung anbieten können. Es läuft aktuell bekanntlich eine andere Rückrufaktion für die 9mm von Magtech. Gleichzeitig wird meine Beschwerde mit Verweis auf die unfehlbare Qualitätskontrolle zurückgewiesen. "Das hätte die Kontrolle ja gar nicht passieren können..." Ich habe nicht mal eine Erstattung oder Rückgabe gefordert. Daher finde ich es unmöglich, dass der Fehler pauschal abgewiesen und auf mich geschoben wird. Das Fehlerbild ist sehr ungewöhnlich und ich sehe keine Möglichkeit als einen Produktionsfehler. Bitte berichtigt mich andernfalls.
    6 Punkte
  6. Dann hat letzterer definitiv in der Ausbildung nicht aufgepasst. Grüße Stefan
    6 Punkte
  7. Niemand hier sagt dass sowas passieren darf. Aber die Realisten wissen dass sowas immer wieder passieren wird, weil es in der realen Welt nicht vermeidbar ist.
    6 Punkte
  8. Bei allem berechtigten Groll auf Frankonia scheinen die zumindest hier ihre Pflichten als Generalimporteur ernst zu nehmen.
    6 Punkte
  9. Hab ich letztes Jahr leider nicht bemerkt. Es hat geknallt, es gab sogar einen leichte Rückstoß und als ich meine Win M92 repetierte flog auch eine leere 44 mag Hülse raus. Und die neue Patrone zündete dann. Der Lauf sah dann so aus:
    6 Punkte
  10. Und das, liebe Kinder, ist der Unterschied zwischen einem Sachverständigen und einem Influencer mit einem roten Stück Papier. Jetzt müssen nur noch die Richtigen mitlesen.
    6 Punkte
  11. Würde ich nicht als beispiellos sehen, eigentlich gibt es ständig einen Rückruf. Mal als Beispiel die Beretta Holding (Marken RWS, Sako, Geco und Rottweil. Ein paar Marken wurden von der RUAG gekauft) 2025: GAME EDITION "Ente" (in 12/70 und 20/70) und GAME EDITION "Gans" (in 12/76) 2024: 8x57 IS Cineshot 2023. .222 Rem 2019: .357 Magnum 2019: 9 mm R Knall (Nitro RB) 2018: RWS .243 Win. Kegelspitz Ca.2017-2018: Geco 9x19, zahlreiche Sprengungen, auch im Forum nachlesbar, aber kein Rückruf 2015: Sako .308 Win Hammerhead
    5 Punkte
  12. Wie groß war der Rufschaden durch den Rückruf der .223 vor einem halben Jahr? Hat gar niemand von Euch mitbekommen... also, genau so wird es hier auch laufen. Ein paar "Beeinflusser" machen etwas Sturm im Wasserglas, ein paar Heinis springen darauf an. Bisschen Selbstbeweihräucherung wie toll und investigativ man doch ist. Und fertig. CBC ist ein großer Munitionshersteller. Dort ist bereits alles automatisiert und es gibt auch Prozessüberwachung. Aber überall passieren Fehler. Wer etwas anderes behauptet lügt.
    5 Punkte
  13. Nein, ist es gerade bei kleinen KW-Patronen mit kleinen Pulverladungen nicht. Kannst gerne mal vorbeikommen. Dann baue ich dir 100 Patronen 9x19 mit Standardkomponenten und lass bei einer das Pulver weg. Dann setzt du dich an die Waage und versuchst die fehlerhafte Patrone zu finden… Keine Chance. Gruß Stefan
    5 Punkte
  14. Dieser Prophet tut halt immer so erfahren und fortgeschritten, aber keins seiner Videos (zumindest die ich bisher gesehen habe) ist wirklich inhaltlich gut. Und in den Kommentaren merkt man auch dass er sich selbst für unfehlbar hält und mit Widerworten überhaupt nicht umgehen kann.
    5 Punkte
  15. Ist doch egal. Er macht das jetzt länger als die meisten anderen "gunfluencer" und immer noch hauptsächlich zum eigenen Vergnügen und nicht, um damit seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Das heißt, er muss nicht auf Krampf Content liefern um dem heiligen YT-Algorithmus zu huldigen. Er muss nicht auf Krampf irgendwelche Mücken zu Elefantenherden hochskandalisieren, weil das die Klickrate nach oben treibt und das dann wieder die Einnahmen erhöht. Er kann sich halt den Luxus erlauben, wenn er die Schnauze voll hat, hinzuschmeißen und sich ein paar Tage, Wochen oder Monate sinnvolleren Dingen zuzuwenden. Und irgendwann packt es einen dann wieder und dann kommt halt wieder Content, wenn er Bock hat. So what? Ich kann das nachvollziehen. Die Waffen-Bubble ist sehr speziell und wie im Rest der Gesellschaft nimmt die Diskursfähigkeit immer weiter ab. Sich das anzutun ohne daraus wenigstens einen wirtschaftlichen Vorteil zu erzielen, ist schon Masochismus pur. Er ist wie er ist und seine temporären Abschiede sind halt sowas wie sein Markenkern. Ich freue mich jedenfalls immer wieder, wenn er (erwartungsgemäß) doch wieder weiter macht.
    4 Punkte
  16. Ich kann mir schwer vorstellen , dass bei keiner/extrem geringer Pulverladung der Verschluss auswirft und eine neue Patrone zuführt. Also würde man eh gestoppt werden und müsste aktiv selbst manuell repetieren. Beim Revolver sieht das natürlich leider anders aus.
    4 Punkte
  17. Ich lese hier schon eine Weile mit. Weil oben die Disziplin PP genannt wurde: Ich glaube auch nicht, dass ein durchschnittlicher Schütze bei den Doppelschüssen auf 10m innerhalb 2 sec eine Chance hat, auf einen Squib richtig zu reagieren. Die Schützen sind da so im Tunnel, dass m.E.n. viele die Situation nicht innerhalb von 0.5 sec erkennen können und deshalb auch nicht abbrechen würden. Für alle, die PP(1) nicht kennen: Voranschlag 45°, gestreckte Arme, Waffe fertig geladen. TD musste ja auch erst eine Weile überlegen, was da eigentlich passiert sein könnte. Piep- 2 sec - Piep. In diesen 2 Sekunden Zeit musst Du die Waffe in die Visierline bekommen, zielen und 2x relativ präzise ins "X" Schießen. Da bleibt keine Zeit für Reaktionen. Fragt mal bei Euch im Verein nach, ob der Begriff "Squib" bekannt ist und vor allem, was dabei passiert und was dabei im blöden Fall nachfolgend passieren kann. Ich wage mal eine Prognose von 50%, die keine Ahnung haben.
    4 Punkte
  18. Für sowas hat man eine 8mm Messingstange dabei!
    4 Punkte
  19. Ich hatte 2024 eine cbc in 9 para ohne Pulver in einer P226 das Geschoss steckte so weit im Lauf das man ohne weiteres nochmal hätte schiessen können. der Verschluss war komplett geschlossen. Hatte Glück das es mir aufgefallen ist. Hab das Geschoss auf der Hydraulik presse ausgepresst. habe noch jede menge von der Mun im Schrank. Ich schau später mal nach der Charge….. war damals sauer - es ist also nicht nur geco die das können sondern cbc auch… schade
    4 Punkte
  20. Beim raus repetieren kommt: Ganze Patrone: Dud Nur Hülse: Squib Solange man weiß was ein Geschoss ist, kann man das sehr leicht unterscheiden.
    4 Punkte
  21. Also wenn einer bei 9mm nicht mitbekommt was die Waffe macht......sorry.........dem ist nicht zu helfen.
    4 Punkte
  22. Das es passieren kann, aber nicht darf, widerspricht sich nicht. Frohe Ostern! Kommt mal alle etwas runter...
    4 Punkte
  23. Ich halte mich in der Regel bei soetwas ja eher raus, hier liegt es mir aber doch irgendwo auf dem Herzen. Es ist ein Youtube Kanal, den ich grundlegend sehr gerne schaue. In diesem Fall empfinde ich das Vorgehen aber als nicht angemessen und es wirkt mehr persönlich als sachlich begründet. Das Problem mit der Munition darf so nicht auftreten und muss aufgearbeitet werden. Und es muss sichergestellt werden, dass die Fehlerquelle, die das verursacht hat abgestellt wird. Eine entsprechende Aufarbeitung (die seitens Frankonia ja scheinbar erfolgt), sollte man meiner Meinung nach unterstützen. Dazu gehört es auch (aus Verantwortung gegenüber anderen Schützen und dem Sport generell) bei der Aufklärung mitzuwirken, damit auch zB ein Rückruf gestartet werden kann. Das kann und wird nicht auf Zuruf geschehen, da müssen bei den Kosten um die es da geht auch neutral beurteilbare Fakten auf dem Tisch liegen. Dahingehend sollte man meiner Ansicht nach auch persönliche Befindlichkeiten nach hinten stellen können. Die angeführte Lebensgefahr, insbesondere falls sich wirklich ein Unfall realisieren würde, würde dem Schießsport allgemein sehr schaden. Besonders kurz vor einer möglichen Novelle des Waffenrechts. Vermutlich mehr, als die Unterstützung Frankonias für den "falschen" Waffenrechtsverband. Abgesehen davon arbeiten auch bei Frankonia viele Menschen die einen tollen Job machen und da finde ich es schwer, das so pauschal über einen Kamm zu scheren. Insgesamt würde der Debatte etwas mehr Resilienz helfen. Denn sachlich ist Sie richtig und wichtig. Aber die Form wird dem Zweck nicht helfen.
    4 Punkte
  24. Diesen Punkt sehe ich teilweise deutlich anders. Aus der Sicht eines Berufswaffenträgers (der ich nicht bin, also nur theoretisch), zumindest eines solchen, der eine Waffe nach Richtlinie hat, bei der ein verstopfter Lauf keine gefährlichen Verletzungen beim Schützen verursachen soll: Habe ich im Feuergefecht eine Fehlfunktion, muss meine Waffe so schnell wie möglich wieder funktionieren, oder ich muss mich sofort zurückziehen und hoffen, das ohne Eigengefährdung zu schaffen. Ein solcher Ausfall hat in diesem Moment nicht nur persönliche Folgen. Er kann auch bedeuten, dass Kameraden oder Kollegen zeitweise ohne Deckung auskommen müssen oder dass ein Angreifer beziehungsweise Attentäter seine Handlung ungehindert fortsetzen kann. In besonders kritischen Situationen kann der Ausfall der eigenen Waffe sogar bedeuten, dass man mit schwersten Verletzungen oder dem Tod durch den Gegner rechnen muss. Vor diesem Hintergrund ist es im Einsatz zunächst zweitrangig, ob lediglich eine Störung vorliegt, die sich später in der Werkstatt einfach beheben ließe (erkannter Squid Load), oder ob die Waffe vollständig zerstört wird (Squid Load mit Folgeschuss). In beiden Fällen ist die unmittelbare Folge dieselbe: Man muss so handeln, als stünde keine funktionierende Waffe mehr zur Verfügung. Genau deshalb ist in dieser konkreten Lage auch die Unterscheidung zwischen einem Dud und einem Squib zunächst von nachrangiger Bedeutung. Da ein Dud beziehungsweise Zündversager um ein Vielfaches wahrscheinlicher ist als ein Squib, wird unter Beschuss alles zunächst wie ein Dud behandelt, um möglichst schnell wieder feuerbereit zu sein. Stellt sich im Nachhinein heraus, dass es doch ein Squib war, kann der Folgeschuss die Waffe mit hoher Wahrscheinlichkeit beschädigen oder sogar vollständig zerstören. In seltenen Fällen könnte sie dennoch weiter funktionieren. Selbst wenn sie dabei unbrauchbar wird, entsteht daraus gegenüber der Situation, in der die Feuerbereitschaft wegen eines erkannten Squibs ohnehin verloren gegangen wäre, zunächst kein zusätzlicher taktischer Nachteil: In beiden Fällen ist die Waffe im entscheidenden Moment nicht mehr einsatzfähig. Auf dem Schießstand gelten selbstverständlich andere Maßstäbe. Dort steht nicht das unmittelbare Überleben im Gefecht im Vordergrund, sondern die sichere Handhabung. Wer jedoch für reale bewaffnete Auseinandersetzungen ausgebildet wird, trainiert seine Abläufe konsequenterweise unter genau dieser Einsatzlogik, damit sie im Ernstfall zuverlässig abrufbar sind. Deshalb ist die Aussage, dass im taktischen Bereich die schnellstmögliche Wiederherstellung der Feuerbereitschaft absolute Priorität hat, in diesem Gedankenspiel nicht grundsätzlich falsch. Für Sportschützen – und ebenso für Jäger außerhalb einer echten Verteidigungssituation – wäre dieselbe Herangehensweise dagegen problematisch bis verantwortungslos. Natürlich bleibt auch dann ein Restrisiko bestehen, dass es trotz einer entsprechend ausgelegten Waffe zu erheblichen Verletzungen bei einem selbst oder bei anderen kommt, die über bloße Kratzer oder Prellungen hinausgehen. Dieses Risiko erscheint in der geschilderten Einsatzlogik jedoch scheinbar deutlich geringer als das Risiko, in einer lebensbedrohlichen Situation plötzlich ohne funktionsfähige Waffe dazustehen. Zudem gibt es durchaus zahlreiche Berichte und Videos über Waffensprengungen, auch bei Modellen, die keine offizielle Anforderung im Sinne von „keine ernsthafte Verletzung“ erfüllen. Viele aus dem Sportschützenbereich kennen jemanden der selbst eine Waffensprengung hatte oder zumindest bei einer dabei war. Auch hier im Forum sind so einige. Die entscheidende Frage wäre deshalb weniger, ob ein solcher Fall theoretisch gefährlich ist, sondern wie die tatsächlichen Verhältnisse aussehen: Wie viele ernsthafte Verletzungen durch eine Waffensprengung infolge einer Squib Load sind tatsächlich bekannt? Und wie verteilt sich das Verhältnis zwischen den Fällen, in denen die Waffe nach einem Folgeschuss weiter funktioniert, den Fällen mit einem Defekt ohne behandlungsbedürftige Verletzungen und jenen Fällen, in denen ärztliche Versorgung oder sogar bleibende Schäden die Folge sind?
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  25. Naja, das neue Video scheint die Sache auf ein anderes Niveau zu heben. 25 bekannte Fälle und nun auch noch ein weiteres Kaliber... von wegen nur eine Charge. Es gab schon vor 6 Monaten einen Rückruf? DAS spricht für ein generelles Problem bei der QS, oder? DAS werde ich testen. Mein Händler sucht schon seinen Bestand durch nach einer 9mm Huddel mit Polymer-Rahmen, die ich dann per Fernzündung auf meinem Erprobungsstand dem Test unterziehen werde - bei laufender HighSpeed-Kamera.
    4 Punkte
  26. Was ich bald noch schlimmer finde als den Hintergrund des Themas (schlechte Munition) ist ,dass hier ständig von "Squibs" , "Duds" und "Range Officers" gesprochen wird, als wären hier alle in diesem Dritte-Welt mit dem irren orangen Suppenkasper am Steuer....
    4 Punkte
  27. Interessant. Ich habe geschrieben dass ich bin überrascht dass er als erfahrener Waffenbesitzer nicht zuerst den Lauf geprüft hat. Zurück kann "selten so einen Schwachsinn gelesen. Störungen müssen in Sekunden behoben werden um weiter zu schießen". Was natürlich nicht stimmt. Störungen müssen zügig behoben werden. Diese Störung wurde aber nicht behoben, sie wurde noch nicht einmal festgestellt. Dabei war es bei der Beschreibung offensichtlich.
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  28. Genau das ist ja das Problem. Leute ohne Vorwissen und Ahnung finden seine Videos einleuchtend. Wer schon ein paar Mal auf den Schießstand war weiß was für ein Blödsinn das ist. Und "Squib!" ist etwas das jeder RO in Sekundenbruchteilen schreien kann, und auf das jeder Sportschütze ob Sekundenbruchteilen reagieren kann. Eben weil es überhaupt nicht so selten ist wie man es gerne hätte. Nein, nur bei Verdacht auf Squib. Und wenn sich der Schuss komisch anhört, und die Waffe nicht repetiert gar, aber eine leere Hülse raus fällt, ist das ein Bilderbuch-Squib. Jeder Schütze weiß das. Natürlich nur wenn man etwas Ahnung von Waffen und deren Funktion hat. Ist wie überall in Deutschland, sobald jemand einen Titel vor sich her trägt sollte man auf keinem Fall mit ihm arbeiten. Das ist kein Experte, sondern ein "Experte". Großer Unterschied.
    4 Punkte
  29. Ey, die sind doch sachverständig. Beide. Die haben schon mehr vergessen, als... Hat eher so ein bisschen was von Kleinkindern, die grade die Welt entdecken und jeden daran teilhaben lassen müssen.
    4 Punkte
  30. Ich glaube, dass Tactical Dad mehr über Waffen vergessen hat als so manch einer der hier anwesenden Kritiküsse je gewusst hat... Im Ernst, mit allen möglichen Fehlern rechnet man beim Schießen, aber mit einer Patrone ohne Pulver? Das darf einfach nicht passieren. Man schießt und schießt, auf einmal macht es "Klick". Denn mehr wird man nicht bemerken, wenn nur das Zündhütchen ausgelöst hat, auch dank des Gehörschutzes. Man geht NATÜRLICH davon aus, dass es ein Blindgänger ist, man wirft die Patrone aus und weiter geht's. Hier war wohl des Geschoss noch nicht tief genug im Lauf, um das Laden einer neuen Patrone zu ermöglichen... nicht auszudenken, was sonst hätte passieren können. Vielleicht kaufe ich mir demnächst mal eine alte 9mm Huddel und teste die Folgen eines solchen Schusses in ein fest steckendes Geschoss... per Fernauslösung natürlich. Die Klickzahlen des Videos werden die alte Knarre sicher bezahlen.
    4 Punkte
  31. "Wahrheit". Billige penälerhafte Effekthascherei in seiner Bubble.
    4 Punkte
  32. Kann ich so nicht bestätigen. Ich hatte meine anderslautenden Meinungen in seinem Kommentarbereich kundgetan und wir haben darüber diskutiert. Ich bin aber auch höflich geblieben, während viele seiner Kritiker sich mindestens so unfehlbar halten, wie ihm vorgeworfen wird. Ich denke, um so ein Projekt zu starten, braucht man starkte Nerven und davor habe ich Respekt.
    4 Punkte
  33. Ja, von mir aus auch das. Aber diese Disziplinen trainiert man auf Rhythmus und nicht auf Störungsbeseitigung. Eine Störung heißt in der Regel ohnehin Abbruch zu Lasten des Schützen. Danach kann man sich auf die Störungsbeseitigung konzentrieren. Im Unterschied zu Dienstwaffenträgern gilt eben nicht: Durchrepetieren und weiterschießen… Grüße Stefan
    3 Punkte
  34. Ich bekomme von meinem Händler (Brandy) eine alte (aber voll funktionstüchtige) Glock 17 Gen 3 und ein paar gezünderte, aber leere 9mm Patronen sowie ein paar sehr sehr schwach geladene Exemplare. Dann steht meinen Tests nichts mehr im Weg.
    3 Punkte
  35. Interessante Aussage. Du behauptest also ernsthaft, du könntest eine 9mm Patrone so fest crimpen, dass der Gasdruck eines Small Pistol Primers nicht ausreicht, um das Geschoss aus dem Hülsenhals zu bewegen? Selbst wenn das geht, dann steht die ausgeworfene Patrone unter Druck... oder das Zündhütchen poppt raus und verklemmt Dir möglicherweise die Waffe. Wenn du den Crimp so extrem setzt, dass das Geschoss stecken bleibt, veränderst du den Ausziehwiderstand bei einer regulären Zündung so massiv, dass du riskante Druckspitzen provozierst. Wir reden hier von 9mm Luger, da wird das doch über den Taper gemacht - wenn Du da den Crimp übertreibst, dann passt doch die gesamte Hülsengeometrie nicht mehr. Von den Auswirkungen auf die Präzision ganz zu schweigen. Aber viel wichtiger: Wir reden hier über Magtech Fabrikmunition. Die ist so gecrimpt, wie sie eben gecrimpt ist. Und da reicht das Zündhütchen eben locker aus, um das Geschoss in den Lauf zu schieben. Dein privater Wiederlader-Kniff hilft den 25 Leuten, die leere Magtech-Hülsen gefunden haben, rein gar nichts. Ein Squib bei Fabrikmunition bleibt ein Squib - und wer den 'überfühlt' und nachschießt, hat ein Problem.
    3 Punkte
  36. Ich neige dazu, arrogant auftretenden Menschen, die mich persönlich angreifen, nicht zuzuhören. Habe ich keine guten Erfahrungen mit gemacht. Meist ist da nicht viel dahinter.
    3 Punkte
  37. Ich würde ja vorschlagen frag jemanden mit Fachwissen. Aber denen die das in der Realität nachweisen konnten hörst Du nicht zu, und auf dem Papier hast Du es selbst.
    3 Punkte
  38. Sorry, aber natürlich merke ich das wenn meine Waffe sich nicht bewegt. Dazu muss ich nichts hören!
    3 Punkte
  39. Durch denglish wird das nicht Richtiger Falls du nur die letzten Jahre durchsuchen willst. Mal war es Geco. 357, die fehlerhaft war. Mal RWS-Munition Kaliber 8×T570BT Bei mir ist es bei PP1 passiert. In den Zeitserien war ich so konzentriert, dass dass ich die Patrone ohne Pulver nicht bemerkt hätte, Geschoss steckte so im Übergangskonus, dass sich die Trommel nicht drehte. Grück gehabt. Ich glaube auch, dass es das schon viel mehr Waffen erlebt haben. Wir haben mal bei uns im Verein geschaut: Dunkler Ring im Lauf, außen leicht unterschiedlicher Glanz ohne dass die Kollegen von dem Steckschuss wussten. Beim Putzen rutscht der Filz plötzlich für einen Zentimeter leicht im Lauf. Die Bundesregierung wird sicher eine Lösung finden indem sie zukünftig die gekaufte Munition im NRW registriert und damit Verbraucher besser warnen kann.
    3 Punkte
  40. Wir werden es ja sehen. Ich mache jedenfalls ein schönes Video zu der ganzen Causa, zweisprachig natürlich. Die Reaktionen - vor allem bei meinem US-Publikum - werden spannend. Ich finde es unmöglich, wie hier von manchen eine der gefährlichsten Pannen bei der Herstellung von scharfer Munition verharmlost wird - obwohl mittlerweile Fakten auf dem Tisch liegen, die zeigen, dass der betreffende Hersteller ein echtes Problem hat und es sich eben NICHT um Einzelfälle handelt.
    3 Punkte
  41. Etwas bedenklich finde ich im Video von Tactical-Dad, dass die Möglichkeit der Delaborierung zur Überprüfung von von Patronen ohne weitere rechtliche Erleuterung erwähnt wird. muni hat schon vor Jahren darauf hingewiesen, daß das Delaborieren von fremdgefertigter Patronenmunition im Regelfall nicht von einer §27 Wiederladeerlaubnis umfasst ist. Im Einzelfall hängt es auch vom Genehmigungstext ab, der nicht einheitlich ist. Für mich maßgeblich ist, dass meine Genehmigungsbehörde in Abstimmung mit den Landesbehörden das jedenfalls so sieht. In alten Tröts habe ich mich dazu schon erschöpfend ausgelassen...
    3 Punkte
  42. Das ist eigentlich die einzige logische Konsequenz dessen, was bisher bekannt wurde. Dafür gibt es Fachbetriebe, die entsprechend ausgerüstet sind. Am Ende wird Magtech ihre Prozesse bei der Fertigung überdenken müssen. In der heutigen Zeit ist es kein Problem mehr, an den kritischen Stationen der Munitionsfertigung multi-spektrale Kameraüberwachung einzusetzen und bei Soll-Abweichungen die Fertigung zu stoppen, um den Fehler zu beheben. Letztlich eine Frage der Kosten: Was kostet eine effiziente Fertigungsüberwachung im Verhältnis zum Rückruf eines ganzen Loses. Der Aufwand ein einzelnes Los zurückzurufen ist im Übrigen überschaubar. Die maximale Munitions-Losgröße nach CIP beträgt 500.000 Patronen. Dazu kommt, daß ein Großteil der Patronen mutmaßlich schon verschossen sein wird. Der Rufschaden wirkt somit mutmaßlich größer als die physischen Rückrufkosten. frogger
    3 Punkte
  43. Tactical Dad hat jedenfalls eine leere Patrone aus seinem Restvorrat (500 Stück) locker gefunden mit Hilfe der Waage. Wir reden hier ja von ca. 0,3 Gramm Pulver. Ich habe mal 40 Geco 9mmx19 gewogen, sie wiegen im Mittel 12,25 Gramm und die Bandbreite reichte von 12,20 bis 12,31 Gramm. Selbst bei der SCHWERSTEN gemessenen Patrone (Ausreißer) hätten 0,3 Gramm weniger also 12,01 Gramm bedeutet - DAS merkt man. Weit außerhalb der Normalverteilung. So eine Patrone MUSS rausfliegen bei der QC.
    3 Punkte
  44. Ich weise darauf hin, dass der Wechsel zu persönlichen Angriffen nicht gerade Souveränität ausstrahlt und in den meisten Fällen einfach nur bedeutet, dass demjenigen die sachlichen Argumente ausgegangen sind. Womit ich die Diskussion wohl gewonnen haben dürfte. Oder kommt noch was?
    3 Punkte
  45. Vereinswaffen müssen keine Schießnachweise erbringen. Da die Eingetragenen nicht Eigentümer, sondern nur Sachwalter sind, diese für die Vereinswaffen auch nicht.
    3 Punkte
  46. Und deswegen rantet man sinnlos über Munition für den zivilen Markt herum... Weil das ja auch die gleichen Chargen sind wie die für Behörden.... Sturm im Wasserglas Und ja, im sportlichen Bereich schaut man nach. Gerade beim IPSC kommt dann ein "Stop"!
    3 Punkte
  47. Da ist er ja nicht alleine. Eine Pistole, die man 2026 nur über den Abzug entspannen kann, ist m.M. aus der Zeit gefallen. Das gilt auch für die P13 aka CZ P10 der Bundeswehr.
    3 Punkte
  48. Man könnte jetzt ja mal eine Risikoanalyse machen, was für "Tactical Dad" eher zutreffen könnte. So ganz offen und schonungslos, ohne "wünsch dir was". 1. Im Feuergefecht mit ISIS oder einem mexikanischen Kartell unterliegen, weil man eine Störung nicht in Sekunden behebt. 2. Sich auf einem Schießstand in Deutschland verletzten, weil man einen Zündversager im falschen Moment sofort rausrepetiert oder einen Laufstecker nicht mitbekommt. Ich glaube das Ergebnis des Analyse wäre wesentlich uncooler, als sich TD und Fanbubble wünschen
    3 Punkte
  49. Reißerische Aufmachung hin, "Inkompetenz" her - ich freue mich über die allermeisten deutschen Videos. Erst einmal finde ich die Info gut, dass es da wohl Probleme mit gewissen Chargen von Magtech gibt. Und wenn Fehler gemacht werden, kann man gerne darüber diskutieren und profitiert dann zusätzlich davon. Aber warum muss der Youtuber dann verächtlich gemacht werden?
    3 Punkte
  50. Das ganze war schon recht Amateurhaft. Sowas wie Laufkontrolle sollte jedem bewusst sein. Ein "Waffensachverständiger" und "Sanitäter bei der Divison Spezielle Operationen" erkennt einen Versager nicht und handelt nicht entsprechend.
    3 Punkte
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