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Bundesfinanzhof hat entschieden: IPSC Schiessen ist gemeinnütziger Sport


Friedrich Gepperth
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Glückwunsch und Hochachtung.

Nur der, der bereits am eigenen Leib den Unterschied zwischen "Recht haben" und "Recht kriegen" erfahren musste, kann wohl diesen Erfolg richtig einordnen. Schlau sein und "klugscheixxen"  kann jeder, aber eine Sache taktisch klug vorbereiten, zielgerichtet bis zum Ende durchziehen, sich beraten lassen und qualifizierte Anwälte einsetzen - und auch mal abwarten können, das macht den Weg zum Erfolg frei.

Respekt!

 

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vor 3 Stunden schrieb Handgunner:

endlich haben die "verbieter" mal einen vor den latz bekommen !

Das schlimme daran ist, die lernen aber nicht draus, im Gegenteil, die werden eher noch trotzig und denken sich dann zügig was neues aus. Gut ist es dennoch, die Watschen hätte ruhig noch ein wenig größer sein dürfen. ;)

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@ die ganzen Berufspessimisten - sinngemässe Aussage "Der nächste Ärger kommt bestimmt..."

Man sollte wenn man gewonnen hat, einfach den Moment geniessen und sich am Erfolg freuen.

Und vor allem daraus die Motivation ziehen, noch kommenden Widrigkeiten geschlossen entgegen zu stehen.

 

Gratulation ein grossartiger Erfolg mit Tragweite für den gesamten Grosskalibersport! ?

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  • HAJO pinned this topic

Daß IPSC ein Sport ist und sich schon von daher die Frage nach der Gemeinnützigkeit abschließend beantwortet ist klar--auch wenn's drei Jahre gedauert hat.

 

Schön finde ich allerdings folgendes obiter dictum, wie die Amis sagen würden:

Zitat

 

(1) Dem FA ist zwar insoweit zuzustimmen, als eine Tätigkeit, die kampfmäßigen Charakter hätte und das Schießen auf Menschen trainierte, gegen die --durch den Schutz der Menschenwürde (Art. 1 Abs. 1 GG) und den Schutz des menschlichen Lebens (Art. 2 Abs. 2 GG) geprägte-- Werteordnung des GG verstieße und daher nicht die Allgemeinheit förderte.

Wie steht's denn eigentlich mit Kampfsportarten mit eindeutig menschlichen Zielen--z.B. Sportfechten? Daß das kampfmäßigen Charakter hat und das Stechen auf Menschen trainiert--wenn auch natürlich mit einer Waffe, die buchstäblich nicht "scharf" ist--ist wohl klar. Das wird auch durch den Umstand nicht geändert, daß die scharfe Ausführung der Waffe außer Mode gekommen ist. Und wie steht's damit, daß ausgerechnet der Staat, der ja an die Werteordnung des GG noch viel mehr gebunden ist als der einzelne Bürger, dann doch Tätigkeiten mit kampfmäßigem Charakter und das Schießen auf Menschen üben lässt? Kann dem Bürger eigentlich zugemutet werden, das auch noch mit Steuern zu unterstützen? Oder muß man als Korollar lesen: "Das Schießen auf Menschen und das Üben auf menschenähnliche Ziele dient dem Schutz der Menschenwürde dann und nur dann wenn es staatlich veranstaltet ist."?

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vor einer Stunde schrieb Reinhard Kelterbaum:

Hier einmal komplett in aller Schönheit nachzulesen: KLICK

 

Zitat
34 
Sport dient in erster Linie der Gesundheitsförderung und leistet so einen Beitrag zur Volksgesundheit; Aggressionen können beim Sport in friedlichem Wettkampf abgebaut werden (Krüger in Schwarz/Pahlke, a.a.O., § 52 AO Rz 40; FG Baden-Württemberg, Urteil vom 7. Juni 2016  6 K 2803/15, EFG 2017, 1, Rz 60).

 

Im Appendix A1 steht davon nichts, zumindest bis dato, daß aber erklärt einiges. :rotfl2:

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vor 2 Stunden schrieb Proud NRA Member:

Wie steht's denn eigentlich mit Kampfsportarten mit eindeutig menschlichen Zielen--z.B. Sportfechten?

Dass Boxen grob menschenwürdeverachtend ist, und die gesundheitliche Schädigung des Gegners Ziel der Übung ist, ist ja nichts neues. Mit dieser Begründung müsste das seine Gemeinnützigkeit verlieren.

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vor einer Stunde schrieb SC:
 
Sport dient in erster Linie der Gesundheitsförderung und leistet so einen Beitrag zur Volksgesundheit; Aggressionen können beim Sport in friedlichem Wettkampf abgebaut werden  

Ich habe 6 Jahre lang Kickboxen, Karate bzw. mix Marshal Arts gemacht und habe auch an Wettkämpfen teilgenommen, Gesundheitsfördernd ist es ja,

aber Aggressionen können beim Sport in friedlichem Wettkampf abgebaut werden  konnte ich dabei nicht

feststellen ! Spaß beiseite, trotzdem ist das ein voller Erfolg meinen Glückwunsch. 

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hallo sportsfreunde,

das ist doch mal eine gute nachricht in dieser trüben zeit.

diese "gemeinnützigkeitsmisere" hat uns allen einiges an kraft gekostet um unseren sportbetrieb aufrecht zu erhalten.

trotz all der widrigkeiten war der ipsc terminkalender sehr gut gefüllt, die ipsc dm's wurden mit qualitäts- und quantitätssteigerung ausgetragen und der zugang an neuen ipsc schützen ist bemerkenswert.

ich denke wir sollten den hut ziehen vor den leistungen der helfer und ro's die trotz alledem den schützen einen reibungslosen wettkampf ermöglicht haben:hi2:

vielen dank auch an unseren verbandsvorstand und den advocaten welche diesen guten ausgang erstritten haben:bud:

schaun wir mal was als nächstes auf uns zu kommt.

bis dahin

 

gruß und dvc vom "IPSC Team Thuringian Lions" e.V.

 

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