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IGNORED

Prof. Dr. Sönke Neitzel: Die neue Bundeswehrmacht? Die Zukunft der deutschen Streitkräfte


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Geschrieben
vor 50 Minuten schrieb a2c:

@JFry Die absoluten Zahlen aktiver Soldaten ist doch ungünstig zu vergleichen - 1.5 mio indische Soldaten sind ca. 1 Promille.

 

Wir haben wohl 184.000 aktive Soldaten (2.2 Promille) und das Ziel seien 260.000 (3.1 Promille).

Ich stehe gerade auf dem Schlauch. Was soll uns diese Betrachtungsweise mitteilen?

Geschrieben
20 hours ago, Ralphi2608 said:

Wenn Du einen willkürlichen Gegenschlag ohne vernünftige Feindaufklärung und fehlende oder ignorierte Geheimdienstinformation unterstellst kannst Du natürlich jede Gegenwehr ad absurdum führen. Das ist ein Totschlagargument. Ich favorisiere deutsche Kernwaffen in deutscher Verantwortung.  Die amerikanischen auf deutschem Boden sind, trotz des schwachsinnigen Gelabers von der atomaren Teilhabe, für uns gefährlicher als für jeden Gegner.

 

Ich hatte mich auf A-Waffen als einzige Option, einen Angriff zu verhindern, bezogen. Es wurde an anderer Stelle ja bereits ausgeführt, dass genügend Beispiele für Kriege zwischen Atommächten unter der Schwelle der totalen Vernichtung gibt.

 

Zu den Kernwaffen in Deutschland: Hier wurde gerade erst die entsprechende Industrie heruntergefahren. Einer der Gründe, warum Statten mit Kernwaffen auch eine zivile Nutzung aufrecht erhalten ist, die Kosten einer rein militärischen Nutzung zu senken bzw. umzuverteilen. Das wird man in Deutschland so schnell nicht hinbekommen. Ich gebe Dir aber recht, dass eigene Kernwaffen unter eigener Kontrolle durchaus grossen aggressiven Feinde wie Russland, USA, China, etc. in ihren aggressiven Ambitionen etwas eimbremsen könnten. Ich vermute mal, der russische Krieg gegen eine Ukraine mit Kernwaffen wäre deutlich kleiner ausgefallen - falls er überhaupt so angezettelt worden wäre.

 

Geschrieben
Am 8.1.2026 um 21:51 schrieb Dinesh:

Ich bin einfach immer wieder baff, dass die die ältesten, körperlich oft wenig fähigen, schwachen Männer und Frauen immer am härtesten nach Mord und Totschlag schreien.

Ohne auf den ganzen anderen Unsinn einzugehen (was ja andere schon z.T. getan haben) ...

 

Die von Dir geschmähten "ältesten, körperlich oft wenig fähigen, schwachen Männer" (die Frauen damals weniger) haben im Kalten Krieg gedient und waren bereit ihre Freiheit (und ihren Wohlstand) NOTFALLS mit der Waffe und unter Einsatz ihres Lebens zu verteidigen (und z.B. 1983 waren wir "verdammt nah dran").

Die Abschreckung hat funktioniert, weil eben nicht mehr die "Massive Vergeltung" (wie es einer meiner Kp-Chefs mal ausdrückte "Weil einer mit einer Kalaschnikow 'über den Zaun geschossen' hat antworten wir mit einem massiven Atomschlag und damit der eigenen Vernichtung durch Zweitschlagfähigkeit des Gegners - das ist doch völlig unglaubwürdig!"), sondern die "Flexible Response" NATO-Strategie war.

 

Meine Einheit hätte unmittelbar "am Zaun" gestanden und uns war klar, dass wir mit größter Wahreinlichkeit nicht überleben, sondern bei den ersten Toten eines 3. WK gewesen wären.

Wo hast DU gedient und wozu bist DU bereit?

 

BTW: Wenn es hier so Sch... ist, warum bist Du dann nicht in Indien geblieben?

Einer der vielen Inder, die hier studieren - ganz ohne Studiengebühren? (Dazu kam gerade in den letzten Tagen ein Beitrag im Radio.)

 

Geschrieben
vor 14 Stunden schrieb TGB11:

@TriPlex
Dank für den Link, ich habe mir gestern Abend mal Zeit genommen, alles anzuhören incl. der anschließenden Diskussion.

Gern geschehen. Natürlich bin ich davon ausgegangen, dass es hier einige gibt, die das interessiert.

Wäre gerne vor Ort gewesen, aber bei dem Wetter mit dem Auto, und mit der Bahn wäre das (selbst ohne Verspätung oder Zugausfälle) ein "Abenteuer" geworden.

 

Aber interessant, dass auch Herr Neitzel meiner Meinung ist: "Der 'Karren' steckt so tief im Dreck, dass er da nur um den Preis einer Katastrophe - Neitzel sprach von einem neuen 'Jena und Auerstedt' - wieder herauskommt." - und m.M.n. bezieht sich das nicht nur auf die Bundeswehr, sondern auf unser ganzes Gemeinwesen.

 

Geschrieben
Am 8.1.2026 um 21:51 schrieb Dinesh:

Ich bin einfach immer wieder baff, dass die die ältesten, körperlich oft wenig fähigen, schwachen Männer und Frauen immer am härtesten nach Mord und Totschlag schreien.  ...

Als älterer, inzwischen nicht mehr körperlich besonders fähiger Mann habe ich in der übelsten Zeit des kalten Krieges 18 Monate als Wehrpflichter gedient. Ich habe nie nach Mord und Totschlag gerufen, aber wenn es hart auf hart gegangen wäre, hätte ich mein Gewehr auch benutzt, um die Sowjet-Terroristen und ihre Lakaien abzuwehren. Und genau das gleich erwarte ich von jedem Bürger dieses Landes auch heute, dass er dieses Land notfalls mit der Waffe in der Hand verteidigt.

 

Klaas

Geschrieben

 

vor 12 Stunden schrieb TriPlex:

BTW: Wenn es hier so Sch... ist, warum bist Du dann nicht in Indien geblieben?

Einer der vielen Inder, die hier studieren - ganz ohne Studiengebühren? (Dazu kam gerade in den letzten Tagen ein Beitrag im Radio.)

 

 

Besser noch, ich klau euch sogar weiße Frauen und habe braune Kinder. Noch schlimmer, wir gehören hier auch noch zu den Topverdienern und nehmen euch die Arbeitsplätze weg. Euer Kanzler ist doch ebenfalls gerade in Indien und bereitet die Aufnahme von hunderttausenden weiterer Landsleute vor, die hier dann das gleiche tun.

 

Im Gegensatz zu dir mache ich mir aber nicht vor, dass das irgendwie zum Vorteil von irgendeinem Individuum gereichen würde, wir sollen hier nur Renten für euch erwirtschaften und die Herrschaftssysteme aufrechterhalten, indem euch das euch aufgezwungene Sozialsystem nicht aufgrund von mangelnden Beitragszahlern explodiert. Es ist eben Ausbeutung. Ihr müsst nicht annehmen, dass die Migration völlig ungewollt über euch hereinbricht. Euer Staat, euren Herrschern, ist es völlig egal wer hier die Drecksarbeit macht, wer die Abgaben und Steuern zahlt, wer neue Sklaven zeugt, über wen geherrscht wird, so lange die weiter im Schlaraffenland leben können. Denen ist auch egal, wie viele die von euch in den Tod schicken, wenn es darum geht den eigenen Herrschaftsbereich zu sichern. Die deutschen Politiker könnten auch ganz bequem über 80 Millionen Inder, Chinesen, Muslime, Juden oder wen auch immer herrschen. Denen ist egal über wen Sie herrschen. Das gilt für alle Staaten der Erde. 

 

Euch hat man jahrzehntelang über Propaganda suggeriert, dass ihr Teil von dieser Herrschaft wärt, dass in eurem Interesse gehandelt werden würde, dass es um euer Volk und eure Zukunft gehen würde. Guckt, wo ihr heute steht. War irgendwas davon in eurem Interesse?

 

Es wird Zeit, dass ihr merkt, dass man euch immer nur belogen hat. Man beutete euch aus und ersetzt euch durch andere, sobald ihr aufgrund eures Alters nicht weiter auszupressen seid. Ihr seid aber nicht sauer, dass ihr wie Wegwerfware durch euren Staat erst ausgebeutet und ersetzt werdet, sondern regt euch darüber auf, dass es jemand anderen gibt, der nun als Wegwerfware ausgebeutet und später ersetzt wird. Sowas hört ihr natürlich nicht im Radio. 

 

@Klaas

@Wheel-Gunner

@JFry

@Vroma

@Schleifalot

 

Die Meinung von kolonialisierten Einwohnern eines Entwicklungslandes zu Technologie, deren Potential oder Einsatz, über welche dieses nicht verfügt, interessiert mich herzlich wenig.

Geschrieben
12 hours ago, Klaas said:

Und genau das gleich erwarte ich von jedem Bürger dieses Landes auch heute, dass er dieses Land notfalls mit der Waffe in der Hand verteidigt.

 

Bei einem System analog zur Schweiz gebe ich Dir recht.

 

In Deutschland frage ich mich allerdings, was die Bürger verteidigen sollen. Irgend etwas in Afghanistan? Die Uranförderung in Mali? Die Ukraine? US Interessen? Und wo auf der Welt und wie sollen die Bürger diese Interessen "verteidigen"? Über einen echten Nato Bündnisfall könnte man auch noch reden, aber den gab es bisher aus meiner Sicht noch nie.

 

Geschrieben

Mir ist ziemlich schleierhaft, wie man der Meinung sein kann, es gäbe hier für einen Bundesbürger nichts zu verteidigen. Entweder lebt ihr oder ich auf einem anderen Stern.

Geschrieben (bearbeitet)

Es gäbe hier auf diesem Gebiet, wenn man das Schweizer System zum Vorbild nimmt, einiges zu verteidigen. Das wird allerdings von den Regierenden nach besten Kräften unterbunden und die Bundeswehr hat jetzt auch nicht gerade die Organisationsstruktur die für eine Verteidigung geeignet wäre.

 

Aber "wir" sollen  ja auch nicht verteidigungsfähig werden, sondern kriegsfähig.

 

So wie es aktuell in Deutschland aussieht gilt als beste Verteidigung eher, seine persönlichen Werte (Personen und Sachen) in Sicherheit zu bringen. Denn die grösste Gefahr für die Sicherheit der Bürger und ihre Werte kommt nicht von aussen, sondern von innen.

 

Bearbeitet von tuersteher
Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb Dinesh:

Noch schlimmer, wir gehören hier auch noch zu den Topverdienern und nehmen euch die Arbeitsplätze weg. Euer Kanzler ist doch ebenfalls gerade in Indien und bereitet die Aufnahme von hunderttausenden weiterer Landsleute vor, die hier dann das gleiche tun.

 

Gäähn...
Es mag dir vielleicht bisher nicht aufgefallen sein, aber mit solchen Sprüchen kannst du vielleicht in den Kreisen der reinen Sportschützendarsteller, weil „ich brauche Knarre“, die über die Ungerechtigkeit jammern, dass sie alle drei Monate für 12 Euro Munition und 1,20 Euro Sprit für die Fahrt zum Stand verschwenden müssen, punkten.
(Obwohl selbst für diesen Zweck Übung nun nicht verkehrt ist.)
 

Aber unter den (echten) GK-Sportschützen, Jägern und vor allem auch Waffensammlern ist der Anteil derjenigen, die vom Verdienst und/oder Vermögen im oberen Drittel liegen, meist erheblich höher als im Bevölkerungsschnitt. Also: Die allermeisten haben mindestens ein „auskömmliches“ Leben.
Sei es, weil sie als Handwerker fleißig und fähig sind, daher gefragt und sich die Arbeitsplätze bei den guten Firmen aussuchen können und für ihren Jobbereich somit im besseren Gehaltsbereich liegen und auch viele kostenintensive Dinge selbst erledigen können, sei es, weil sie sich selbst etwas (eigene Firma) aufgebaut haben oder dank guter Ausbildung/Studium und Köpfchen in einer gut bezahlten Position gelandet sind.


Selbiges gilt selbst dann, wenn man das auf die oberen 10 % statt 30 % einschränkt...
Alleine schon, weil es kein „günstiges“ Hobby ist.
Bei denen ist das Einzige, was du mit diesen Sprüchen erntest, Verachtung über deine erbärmliche Einstellung und dein Gehabe.
Garantiert keine Bewunderung und erst recht keine Vorbildfunktion.
Sofern deine Behauptung überhaupt stimmen sollte, versteht sich!

 

vor 2 Stunden schrieb Dinesh:

Im Gegensatz zu dir mache ich mir aber nicht vor, dass das irgendwie zum Vorteil von irgendeinem Individuum gereichen würde, wir sollen hier nur Renten für euch erwirtschaften und die Herrschaftssysteme aufrechterhalten, indem euch das euch aufgezwungene Sozialsystem nicht aufgrund von mangelnden Beitragszahlern explodiert. Es ist eben Ausbeutung. Ihr müsst nicht annehmen, dass die Migration völlig ungewollt über euch hereinbricht. Euer Staat, euren Herrschern, ist es völlig egal wer hier die Drecksarbeit macht, wer die Abgaben und Steuern zahlt, wer neue Sklaven zeugt, über wen geherrscht wird, so lange die weiter im Schlaraffenland leben können.

Du kannst dir die Realität noch so sehr zurechtbiegen, sie wird dadurch nicht wahrer.
Das Sozialsystem ist nicht „aufgezwungen“, sondern demokratisch legitimiert und wird – trotz aller berechtigten Kritikpunkte – von der überwältigenden Mehrheit der Bürger getragen. Und ja, das gilt auch dann, wenn sie selbst gerade nichts davon haben. Warum? Weil es als solidarisches System gedacht ist. Und genau das ist es auch, mit all seinen Schwächen.

Dass es Probleme gibt, wie ungeregelte Migration in die Sozialsysteme, ausufernde Bürokratie oder integrationspolitische Versäumnisse – keine Frage. Das gehört kritisiert und geändert!

Aber daraus abzuleiten, das System sei nur ein Mittel zur „Versklavung“ oder „Ausbeutung“ ist nichts weiter als verschwurbelter Sozialdarwinismus in Aluhut-Verpackung.

Wenn du glaubst, dass „ihr“ hier nur „für unsere Rente“ arbeiten sollt – dann solltest du dir vielleicht mal ansehen, wer aktuell die Hauptlast im Steuer- und Abgabensystem trägt.

Spoiler: Es ist nicht die untere Einkommensgruppe und schon gar nicht der „Sklave“, den du da beschwörst. Und was deine „Herrscher“-Rhetorik betrifft – niemand hindert dich daran, die nächste Wahlurne zu benutzen oder dieses „Schlaraffenland“ zu verlassen, das du so verachtest.

Aber wie’s aussieht, bleibst du lieber hier, wetterst über das System, kassierst seine Leistungen und fühlst dich gleichzeitig als Opfer einer Verschwörung.
Ernst nehmen kann man so ein Verhalten nicht. Mitleid ist aber auch keins angebracht.
 

vor 2 Stunden schrieb Dinesh:

Euch hat man jahrzehntelang über Propaganda suggeriert, dass ihr Teil von dieser Herrschaft wärt, dass in eurem Interesse gehandelt werden würde, dass es um euer Volk und eure Zukunft gehen würde. Guckt, wo ihr heute steht. War irgendwas davon in eurem Interesse?

Ach komm...

Wenn du ernsthaft glaubst, es sei „Propaganda“, dass in westlichen Demokratien Bürgerinteressen zumindest ein Faktor im politischen Handeln sind, dann hast du entweder ein sehr begrenztes Geschichtsverständnis oder du redest dir die Welt bewusst schlecht, weil’s bequemer ist, sich als Opfer einer allumfassenden Verschwörung zu fühlen.

Niemand hat je behauptet, dass alles perfekt läuft oder immer nur im Sinne des kleinen Mannes entschieden wird. Aber der Versuch, die Bundesrepublik auf das Niveau eines autoritären Systems herunterzuzerren, in dem die Bevölkerung nur als Verfügungsmasse dient, ist lächerlich.
Oder hast du vielleicht einfach nicht bemerkt das dies hier ein Forum mit überwiegend aus deutschland und noch ein paar aus den deutschsprachigen Nachbarländern stammenden Nutzern ist und kein russisches oder nordkoreanisches?

Wer wirklich glaubt, er sei hier schlimmer dran als der Medianbürger in den USA, Russland oder Indien – der soll doch bitte die Koffer packen und sich den Realitätsabgleich holen. Spoiler: Das Gejammer über Spritpreise, Steuern oder GEZ wird dir dort nicht weiterhelfen – dafür wirst du ganz neue Prioritäten kennenlernen: marode Gesundheitsversorgung, kaum Arbeitsschutz, kein soziales Netz, massive Kriminalität oder Korruption.


Und bevor du wieder mit „ihr“ und „euch“ um dich wirfst: Du lebst hier. Du profitierst von den Strukturen. Und du hast dieselbe Möglichkeit, dich einzubringen oder zu verändern wie jeder andere. Wenn du stattdessen lieber rumheulst, dass angeblich „nichts in deinem Interesse“ geschieht – dann ist das vielleicht weniger ein Systemproblem als ein Spiegelbild deiner eigenen Unfähigkeit.


 

vor 2 Stunden schrieb Dinesh:

Die Meinung von kolonialisierten Einwohnern eines Entwicklungslandes zu Technologie, deren Potential oder Einsatz, über welche dieses nicht verfügt, interessiert mich herzlich wenig.

BlaBlaBla,
Ich erstarre in Ehrfurcht vor der Macht, den Lebensbedingungen der Normalbevölkerung und dem technologischen Fortschritt der Vorzeigestaaten Nordkorea, Pakistan, Indien...
Mögen sie alle unser Vorbild sein...

 

Vergleich der Lebenserwartung und des Medianverdienstes (Monat) im Vergleich zu Deutschland
(Stand: neueste verfügbare Daten, gerundet):

Land Lebenserwartung (Jahre) Medianverdienst/Monat (in EUR)
Deutschland ca. 81 Jahre ca. 2.250 €
Nordkorea ca. 72 Jahre ca. 50 € (geschätzt)
Pakistan ca. 67 Jahre ca. 150 €
Indien ca. 70 Jahre ca. 180 €

 

Und um das auch noch klarzustellen:
Ich bin Angestellter in einem Job, der mir (meist) Spaß macht,
komme effektiv mit knapp unter 40 Wochenstunden aus, wovon die Hälfte mit Tätigkeiten gefüllt ist, die ich auch als Hobby mache.

Ich habe – trotz eher teurer Hobbys, einer nicht in die Sparquote einberechnete Rücklage für Urlaub und Sonderausgaben und der „überwältigenden“ Abgabenlast – eine Sparquote (Monatsüberschuss), die etwas oberhalb des oben genannten Mediangehalts liegt.
(Einzige Ausnahme: Beim Auto bin ich rein praktisch und knausrig – solange es fährt, ist es gut genug … ok.)
Nicht reich, aber gut auskömmlich also. Bin zufrieden, gutes (selbstgewähltes) Mittel zwischen Einkommenshöhe und Work-/Life Balance.


Trotzdem habe ich die Sicherheit, dass, wenn ich morgen den Job verliere und nichts Neues finde oder gar eine schwerste Krankheit bekomme, ich NICHT verhungern muss – und dass ich sowie meine Familie weiterhin ein Dach über dem Kopf, Kleidung am Leib und Essen auf dem Teller haben sowie medizinische Versorgung erhalten, die zwar tatsächlich reichlich Unbequemlichkeiten hat, vom Outcome her aber statistisch immer noch mit die besten Überlebenschancen auf der Welt bietet.

Ja, es läuft eine Menge falsch – und gefühlt auch mehr als früher. Ich finde auch, dass wir ein Einstellungsproblem bei der aktuellen politischen Klasse haben, das es in dieser extremen Ausprägung und Breite in der Vor-Merkel-Zeit nicht gab. (Auch damals gab es massives Fehlverhalten – aber nicht in dieser Breite – und stures Aussitzen im Amt war auch kaum möglich. Die wenigen Fälle, die das geschafft haben, hatten vorher auch sehr viel auf der positiven Seite erreicht.)
Dazu kommt dann die ganze Symbolpolitik ohne positive Wirkung, aber mit maximalem Schaden aufgrund einer teilweise fanatisch verfolgten Ideologie.

Aber dieses Gejammer und Herumblöken wie ein dummes Schaf – mit einem Sprachniveau („Kriecher“, „Sklaven“, „Untertanen“), das jeder Beschreibung spottet, gleichzeitig aber mit der Abwesenheit jeglichen fundierten Faktenwissens glänzt – das ist einfach unerträglich.

Und das Traurige ist, dass genau solche Extremfälle dann die Meinung in der Öffentlichkeit und bei Politikern beeinflussen – und dafür sorgen, dass sich wieder mal das negative Bild über die „knarrengeilen, subversiven Waffenfetischisten mit Minderwertigkeitskomplex“ aufdrängt.
Wenn ich diesen Eindruck beim Lesen eines solchen Beitrags schon gewinne – wie soll es dann jemandem gehen, der nicht die weit überwiegende Masse der positiven Eindrücke aus der Sport- und Jagdszene kennt?
Die wissen doch nicht, dass auf einen negativen Eindruck gleich zehn und mehr positive kommen und so ein Geschreibsel wirklich nur die Ausnahme repräsentiert…

     
     
     
     
     
Bearbeitet von JFry
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Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb JFry:

  


Und das Traurige ist, dass genau solche Extremfälle dann die Meinung in der Öffentlichkeit und bei Politikern beeinflussen – und dafür sorgen, dass sich wieder mal das negative Bild über die „knarrengeilen, subversiven Waffenfetischisten mit Minderwertigkeitskomplex“ aufdrängt.

     

 

Es hat doch bestimmt jeder schon einmal, nach dem subjektivem Empfinden, seltsame Mitmenschen auf dem Schießstand getroffen, von denen man bei weiteren Zufallsbegegnung Abstand halten möchte.

Man muss sich nur vor Augen halten, dass sich die gleichen Mitmenschen auch online tummeln.

Ich kann jedem nur eine digitale Entschlackung empfehlen. Warum soll ich mich online mit Leuten rumärgern, denen ich im real life aus dem Weg gehe?

Geschrieben (bearbeitet)

@JFry
Ich bewundere deinen Enthusiasmus in der Reaktionen auf unterirdische Schwachsinnsbeiträge nach "Art Dinesh".
Vielen Dank für die Zeit, die du dir dafür nimmst. 
Es gibt anscheinend sehr merkwürdige Menschen mit noch merkwürdigeren Ansichten. Solange die nur vereinzelt auftreten, kann man die ignorieren und sich des eigenen Lebens erfreuen, sie beeinflussen mein Leben nicht. Sollten sie aber in größeren Massen auftreten, dann stimmt in diesem Land wirklich was nicht. 

btw ... leider verlabern diese merkwürdigen Zeitgenossen viele Threads, schade drum. 

Bearbeitet von TGB11
Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb Dinesh:

Noch schlimmer, wir gehören hier auch noch zu den Topverdienern und nehmen euch die Arbeitsplätze weg. 

 

Wegnehmen tut hier niemand was. Ich habe sehr viele indische Kollegen, habe aber auch international mit indischen Kollegen zu tun.

 

Die Topleute sehe ich eher in den USA. Hier bei uns zum großen Teil nur 2. oder 3. Wahl. Ausnahmen sind natürlich vorhanden.

 

Hier findet gerade die Entwicklung statt, dass diese Leute wieder gekündigt werden und man sich die Arbeitsleistung direkt in Indien, um ein Vielfaches billiger einkauft.

 

Sunken costs...

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