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"Für junge Männer in Wiesbaden ist das Messer die Waffe des Alltags "


Mausebaer
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Ein wunderschönes Stück Hetze gegen das Führen von Messer ohne Unterschiede zu machen. Die Methoden, Aussagen und den Aufbau des Artikels dürften wir hier alle gut kennen. :closedeyes:

 

Für junge Männer in Wiesbaden ist das Messer die Waffe des Alltags (klick!)

Zitat

Von Wolfgang Degen

 

...

Lange hat, was Messer angeht, eine klare Meinung. Er spricht wegen der Gefährlichkeit von „Straßen-Pest“ und meint: „Messer haben nach meiner Auffassung im öffentlichen Verkehrsraum nichts zu suchen. Wozu brauche ich ein Messer, wenn ich unterwegs bin. Was will ich damit?“

...

Qualle: http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/fuer-junge-maenner-in-wiesbaden-ist-das-messer-die-waffe-des-alltags_18326476.htm

 

Noch ist die Kommentarfunktion scheinbar offen. :rolleyes:

 

Euer

Mausebaer :hi:

Edited by Mausebaer
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Jaja und demnächst tragen wir alle Vollbart, weil Rasierklingen so scharf sind.

(Die "Dritten" werden selbstverständlich im Klasse 1 Schrank aufbewahrt und dürfen nur zu behördlich genehmigten Essenszeiten eingesetzt werden)

 

Beim Bund hat man uns übrigens beigebracht, sowas zu benutzen (kein Messer):

 

s-l300.jpg

Edited by rwlturtle
Ergänzung
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vor 28 Minuten schrieb Mausebaer:

Ein wunderschönes Stück Hetze gegen das Führen von Messer ohne Unterschiede zu machen. Die Methoden, Aussagen und den Aufbau des Artikels dürften wir hier alle gut kennen. :closedeyes:

 

Für junge Männer in Wiesbaden ist das Messer die Waffe des Alltags (klick!)

 

 

Ich glaube, dass das Problem eher bei den "jungen Männern" zu suchen ist. Besonders, wenn diese in "Männergruppen" auftreten.

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Hallo

 

wenn ich "Männer" oder "Mann" in Bezug auf eine Straftat lese, assoziiere ich automatisch: das war einer von Frau Merkels Gästen. Das hat mich die Presse gelehrt.

"Männer", "Der Düsseldorfer" "Der Mann mit deutschem Pass": Eindeutig. Schließlich schreibt der Pressecodex vor, dass nur dann die Nationalität genannt werden soll, wenn es zur Erklärung der Straftat notwendig ist. Wenn natürlich ein biodeutsche eine Straftat begeht, steht sofort im Artikel: "Der deutsche Mann". Dann hat man eine 50%ige Chance, dass es wirklich ein Deutscher ist. Die anderen 50% sind halt die Täuschung, wie bei David S.

 

Steven

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vor 20 Minuten schrieb steven:

 natürlich ein biodeutsche eine Straftat begeht, steht sofort im Artikel: "Der deutsche Mann".

Nein, da steht der "gelernte Maurer Horst S. (ohne Name geändert) aus Oberbilk", es folgt das Interview mit seinen Nachbarn, vor seinem Haus.

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vor 8 Minuten schrieb HangMan69:

 

noch fragen!!! <_<

 

 

Angeblich ein Fake:

 

http://www.rp-online.de/nrw/landespolitik/angebliche-sonderregeln-fuer-straffaellige-auslaender-nrw-innenminister-reul-spricht-von-fake-aid-1.7015923

 

Und mal ehrlich: Eine Arbeitsanweisung Berichte mit Bleistift zu erstellen, damit die Berichte geändert werden können...

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vor 4 Minuten schrieb HangMan69:

eine zeitschrift die ich nur ohne adblocker lesen kann nutze ich nicht! <_<

und hinter her sagen nachdem man erwischt worden ist, "is doch alles nur rechte propaganda" wird dadurch nicht glaubwürdiger!!!

 

rp-online kann man mit Adblocker lesen. Ich nutze uBlock und Ghostery.

 

Und die Arbeitsanweisungen sind zu extrem um wahr zu sein. 

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vor 1 Minute schrieb HangMan69:

:rofl:

 

Du hast Machiavelli nicht gelesen, oder? Wenn ein politischer Leiter will, dass seine Untergebenen in eine bestimmte Richtung handeln, gibt er ihnen Anweisungen. Wenn die Handlungen der Untergebenen verboten sind, so gibt er ihnen statt dessen die zu erzielenden Ergebnisse vor und belohnt die richtigen Ergebnisse. Wenn die Handlungen offensichtlich strafbar sind (Berichte mit Bleistift schreiben um sie später manipulieren zu können) und die Untergebenen eine solche Anweisung schriftlich in der Hand halten, dann macht sich der Vorgesetzte zum einen erpressbar und steht zum anderen mit einem Fuss im Gefängnis. Verlangt er dagegen das Berichte noch mal auf Korrektheit geprüft werden soll und belohnt öffentlich Beamte für die erfolgte "Richtigstellung" eines Berichts, dann kommen die anderen Beamten sehr schnell allein auf die Idee, einen Bleistift zu benutzen.

 

Unsere Politiker sind doof aber nicht dumm. 

 

 

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Noch ein Bisschen "Messer" :hi:

 

Zitat

dpa/Carsten Rehder Ein Polizeifahrzeug mit eingeschaltetem Blaulicht.

Nach einer Mitteilung, dass im Parkhaus am Bahnhof in Günzburg mehrere Jugendliche im Treppenhaus die Türen schlagen und Müll herumwerfen, wurde dort eine Personengruppe am 18.11.2017, um 17.50 Uhr kontrolliert.

Hierbei wurde festgestellt, dass ein junger Erwachsener ein sogenanntes Springmesser mit sich führte. Es handelt sich hierbei um einen nach dem Waffenrecht verbotenen Gegenstand. Das Messer wurde sichergestellt und den jungen Mann erwartet ein Strafverfahren.

nfni/Bayer. Staatsministerium des Innern

Qualle: http://www.focus.de/regional/bayern/guenzburg-bayer-staatsministerium-des-innern-verstoss-nach-dem-waffengesetz_id_7866422.html

 

 

Euer

Mausebaer :dirol:

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Am 11/18/2017 um 12:16 schrieb Mausebaer:

... nur wird hier der erhofft dummen Masse das Messer als Ursache verkauft. :bad:

 

Besonders lustig ist am Schluß das nicht weiter belegte Zitat von Gewalttätern, die so weit gegangen sind, daß auch bei Kuscheljustiz eine empfindlichere Strafe nicht mehr zu vermeiden ist:

Zitat

Das kapieren, wenn auch zu spät, manche der Messerstecher dann doch. „Wenn ich kein Messer dabei gehabt hätte, wäre nicht so viel passiert“, sagen sie.

Daß ein Straftäter, insbesondere bei sinnlosen Gewaltdelikten, versucht ist, die Schuld bei anderen Leuten oder unbelebten Gegenständen zu suchen, ist soweit kein Wunder. Im Grunde ist das die gleiche "Erklärung" wie "Der hat mich voll provoziert," nur halt jetzt als "Das hat mich voll provoziert."

 

 

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@Proud NRA Member

 

Das ist Siegfried Schiller pur.

Zitat

...

Siegfried Schiller, Regierungsdirektor in der Hamburger Behörde für Inneres, sinnierte über die Unzulänglichkeit menschlichen Wesens: "Schon viele Schußwaffentäter, die ihre Waffe nicht in krimineller Absicht erworben haben, sind erst durch den Besitz zum Gebrauch verführt worden."
Künftig sollen die Deutschen nicht mehr in solche Versuchung geraten, soll das Böse im Bürger erst gar nicht geweckt werden. Nach Schillers Moral und auf Hamburger Anstoß hin ist in Bonn ein Gesetz-Entwurf erarbeitet worden, der Erwerb und Besitz von Waffen und Munition strenger reglementiert als je zuvor und erstmals illegalen Waffenbesitz mit Strafe (bis zu drei Jahren Freiheitsentzug) bedroht. Denn "jedes private Waffenarsenal" ist, wie der Regierungsdirektor es sieht. "ein Schwachpunkt für die öffentliche Sicherheit".
...

Qualle: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44914759.html

 

Dein

Mausebaer :hi:

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Zitat

"Ob dieses neue Reglement den Kampfmittel-Nachschub der Unterwelt in Frage stellen wird, bleibt freilich fraglich. Denn westdeutsche Räuber armieren sich durchweg mit Schießgerät, das aus Einbrüchen in Waffengeschäfte und Militärmagazine stammt oder aus dem Ausland eingeschmuggelt wird."

Der Spiegel in 1971, sehr schön.

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... und ein knappes halbes Jahrhundert gesammelter Erfahrungen bringt unsere Volksvertreter immer noch nicht dazu, beim Waffenrecht kehrt zu machen und in die entgegengesetzte Richtung zu marschieren. :bad:

 

"Es leben die Toten Pferde! Gebt ihnen die Sporen und die Peitsche, denn sie sind immer noch zu langsam!" :gaga:

 

Euer

Mausebaer :hi:

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Der Artikel hat mich auch geplättet. Ich bin in Wiesbaden geboren und habe da auch viele Jahre gelebt, heute wohne ich noch in der Nähe der Stadt. In der Tat gab es "Zwischenfälle" mit Messern, aber das Messer ist hier eher Symbol eines Gewaltproblems mit diversen Ursachen. Auch ist die pauschalierte Aussage "Für junge Männer...." m.E. unzutreffend. Es gibt Typen oder ggf. Gruppierungen, auf die das zutrifft, aber nicht grundsätzlich auf junge Männer.

 

Wiesbaden hat sich in den letzten Jahrzehnten so drastisch verändert (u.a. Bevölkerungsstruktur), dass ich meine Stadt gar nicht mehr wieder erkenne. In meiner Jugend gab es in der Wiesbadener Innenstadt etliche Polizeiwachen, die Polizei wirkte dadurch deutlicher präsenter.

 

Wenn ich abends durch die Innenstadt gehe (was ich nicht mehr wirklich gerne mache) frage ich mich häufig, ob ich nicht ggf. in Beirut etc. bin.

 

Bei Lektüre der Straftaten und deren Konsequenzen, kann man sich dann nur noch an den Kopf greifen:

 

http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/opfer-fuehlt-sich-verhoehnt-tatverdaechtiger-kommt-nach-ueberfall-in-wiesbaden-gegen-400-euro-frei_18300518.htm

 

Infinitum, ich meide mittlerweile in Rücksicht auf meinen Blutdruck so etwas überhaupt noch zu lesen. Früher waren solche Überzeichnungen Kishons Erfolgsgeschichten, heute ist es die Realität.

 

 

 

 

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vor 9 Minuten schrieb Weinberger:

"Fluchtgefahr wäre ein Haftgrund"

 

Wieso sollte der Typ auch flüchten - er ist doch gerade erst im "Paradies" angekommen.

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vor 16 Minuten schrieb Weinberger:

Es gibt Typen oder ggf. Gruppierungen, auf die das zutrifft, aber nicht grundsätzlich auf junge Männer.

 

Wiesbaden hat sich in den letzten Jahrzehnten so drastisch verändert (u.a. Bevölkerungsstruktur),

 

[...]

 

 

Ja doch, also das stimmt schon so mit der Mehrzahl der jungen Männer.

 

Die einen nennen es "Demographischer Wandel"; und die anderen nennen es beim Namen.

Also jedenfalls wenn keiner Denunziantenlump mithört.

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