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JDHarris

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  1. Das stimmt... ...aber viele der Täter sind auch "inkompetente Attentäter", die einfach mal was versuchen wollten...
  2. Ja, da gehe ich auch von aus... Es gab einige "Unglücke" auf deutschen Strassen, die bei genauerem hinsehen eher "Anschläge" gewesen sein könnten. Doch für die Aufklärung solcher Tatsachen stehen kaum Ermittler zur Verfügung. Daher wird einfach eingestellt.
  3. Also eine "bedrohliche Situation" war es wohl nicht...daher Anzeige wegen OWI. Sollte es tatsächlich der Gegenstand (wie vom Foto aus der Presse) gewesen sein...naja...der zuständige Staatsanwalt wird sich über die zusätzliche Arbeit und Einstellung freuen;-)
  4. In der Politik kommt es eigentlich nur darauf an, ob man ernst genommen wird oder nicht. Beispiel Taliban in Afghanistan: Das sind max. 30.000 Kämpfer, der Rest sind eher Mitläufer. Aber diese 30.000 haben in kürzester Zeit einen ganzen Staat überrannt und die restlichen 13 Mio. vor vollendete Tatsachen gestellt.
  5. Der war mit dem Bogen wohl auch deshalb so "erfolgreich", weil viele auf der Strasse das zunächst für einen "Joke" gehalten hatten (jemand mit nem Pfeil im Rücken...naja, erinnert eher an" Life of Brian " oä)
  6. Immerhin hast du Öffentlichkeit bekommen und für Aufklärung gesorgt. Pioniere haben selbst nichts von dem, was sie selbst tun, aber sie ebnen den Nachfolgern den Weg. Riesen DANK jedenfalls!
  7. Ganz einfache Sache: Der Bürger hat die Waffen. Dem Staat werden sie ausgeliehen. Missbraucht jemand sie .... bekommt er es mit BEIDEN zu tun;-)
  8. Da die Freigabe durch eine offizielle Behörde ( PTB) erfolgte, darf man wohl eher von Inkompetenz oder (... noch unbewiesen...) betrügerischer Absicht ausgehen. EDIT: Ich kann da zwar niemanden Verurteilen, aber man sollte davon ausgehen, das eine Behörde, die sich Physikalisch Technische Prüfstelle nennt, das sofort hätte erkennen müssen. (wenn der Lauf nahezu komplett versperrt wird, wo soll die ganze Ladung da also hin...? Bei einem Trommelrevolver geht sie also zurück in die Trommel...eigentlich logisch oder?)
  9. Ja, da die Kammern seitlich der Trommel vorzeitig entladen werden.
  10. Falls es jemanden interessiert. Ein Sachverständiger hat sich der Sache mal angenommen und uns eine Einschätzung gegeben. Es ist zwar kein offizielles Gutachten, aber für uns ausschlaggebend. Festgestellt wurde: Bei dem eingangs erwähnten Modell (Weihrauch Western Single Action) kommt es zu Doppelzündungen in der Trommel. Es werden also eine oder mehrere Patronen in den Nebenkammern durch Funkenrückschlag mit entzündet. Bei diversen Tests konnten diese Mehrfachzündungen beliebig wiederholt werden. Ursache(n) sind: - die viel zu kleine Gasbohrung zum Lauf hin (konstruktionsbedingt) - der ausgefräste Trommelkranz (kontruktionsbedingt) - die nach vorne gekrimmte Patrone 9mm RK (was den Eintritt eines Zündfunkens von vorne in die Patrone bei einem Funkenrückschlag ermöglicht) - möglicherweise angesammelte Verunreinigungen im Lauf Es ist also überwiegend eine konstruktionsbedingte Fehlfunktion der Waffe. Möglicherweise tritt diese Fehlfunktion erst nach öfterem Schiessen auf. Es ist aufgefallen, dass die meisten Doppelzündungen nach dem verschiessen der ersten Trommefüllungen begonnen haben. Wahrscheinlich verhindern Reste von Waffenöl o.ä. hier anfangs noch die Reihenzündung. Mit zunehmender verschmutzung und Pulverresten in den Kammern werden diese Fehlzündungen jedoch wahrscheinlicher. Über mögliche Risiken und Gefahren konnte der Sachverständige keine Auskunft geben...ausser das der überwiegende Teil der Ladung dann seitlich aus der Trommel austritt.
  11. Ich kann verstehen, dass manche Leute lieber handeln, anstatt ihre Zeit mit unnötigen Diskussionen zu verplempern. Für viele andere hier ist WO ja auch Stammtisch und somit reiner Zeitvertreib.
  12. Naja, wenn sich zwei Gangsta Rapper und der Miri Clan in Deutschland zusammentun und einen Verein" pro schwarze WBK" gründen, dann kann dieser gleich vom ersten Tag an mit so ca 4 Mio. Neumitgliedern rechnen. Wer sollte die noch stoppen?
  13. Estmal Willkommen zurück! Heutzutage muss man ein dickes Fell mitbringen. Ich selbst muss auch jeden Beitrag 5-6 Mal editieren, damit nicht irgendein kleiner Komma Fehler als Grund für einen Shitstorm dient;-) Und ja, der Kampf wird "da draußen" gewonnen oder verloren und nicht hier in der Blase des Forums.
  14. Es gibt in jeder Partei "stramme Soldaten", Egoisten und Postenbesetzer, Spinner , naive Weltverbesserer...etc Die FDP sollte als Partei die Position der Freiheit und Eigenverantwortung des Einzelnen vertreten...allerdings ist eine solche Position in einem Land von übwerwiegend Staatsgläubigen nur schwer durchsetzbar.
  15. Im Moment ist garkeine Partei oder Koalition für uns berechenbar. FDP, CDU/CSU sind zunächst einfach nur nicht als konkrete Bedrohung wahrnehmbar, wobei eben genau diese über viele Jahre nicht wahrnehmbare Gefahr zu der jetzigen Situation geführt hat (der Frosch, der langsam gar gekocht wurde). Trotzdem werde ich weiter FDP wählen. Ganz einfach aus dem Prinzip heraus, dass Parteien auch für gewisse Richtungen stehen soll(t)en.
  16. Wobei man sich bei komplett verschlossen Läufen die Frage stellen darf, ob es sich dann überhaupt noch um eine "Waffe" im Sinne des Gesetzes handelt (Ausgenommen vom optischen Erscheinungsbild). Eine komplett verschlossene SSW hat ja offensichtlich nicht mehr den Zweck, Reizmittel o.ä. in Richtung eines Angreifers zu verteilen. https://de.wikipedia.org/wiki/Waffe
  17. Ich kenne wie gesagt nur den HW37. Dessen Abschussbecher hat seitliche Entlastungsbohrungen, die den Druck schräg nach vorne Leiten. Das ist völlig ok. Bei dem Eingangs genannten Modell sprechen die Kommentarspalten der Shops und bei Google jedoch eine deutliche Sprache.
  18. Ich selbst kenne von diesem Hersteller nur den HW37/bzw HW88. Der ist absolut Moderat mit nur einer geringen Sperre und einem sehr geringen Trommelspalt verbaut, was absolut in Ordnung für diese Waffen ist. Gerade Weihrauch ist mir bis heute als einer der renomiertesten und vertrauenswürdigsten Hersteller in Erinnerung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Hersteller diese Konstruktion selbst gewählt hat, sondern das es eine Vorgabe war.
  19. Auf den Bewertungsportalen diverser Shops wird überwiegend das gleiche berichtet. Diese Dinger werden bei uns ganz einfach nicht mehr verwendet.
  20. Auf einem Schiesstand sind Schutzbrillen ja obligatorisch...in einem Film können jedoch keine Brillen getragen werden. Ein Abstand von 1,5m sollte aber dennoch ausreichend sein...? Wir hatten schon einen WW2 Film gedreht, bei denen ordentlich Platzpatronen verschossen wurden. Da gab es keinerlei Probleme. Natürlich gibt es immer ein gewisses Risiko, selbst wenn nur Mehlstaub durch die Gegend geblasen wird.
  21. Deshalb war hier eingangs meine Frage, ob es noch weitere Erfahrungen damit gibt, oder ob wir die Einzigen mit diesem Problem waren? So wie User Kulli hier mit den besagten Steel Cop beschrieben hat
  22. Das Filmteam selbst hat alle Sicherheitsvorkehrungen eingehalten. Die Schauspieler selbst hatten nur Attrappen gehalten. Die Schusszenen wurden von einem Reenactment Verein mit deren eigenen Waffen durchgeführt. Dabei gab es nach deren Angaben nie irgendwelche Probleme (die schiessen damit auch bei öffentlichen Veranstaltungen u.s.w.). Das Problem liegt hier ganz klar bei den beiden verwendeten Revolvern neuerer Bauart, die offenbar durch die komplette Verbauung des Laufes nicht nur dien Schützen selbst, sondern auch Umstehende gefährden. Das Paradoxe daran ist, dass man uns zuvor auch angeboten hatte, die Szenen mit scharfen Modellen (natürlich mit Platzpatronen geladen) zu drehen, weil dies noch authentischer gewesen wäre (Schiesserlaubnis auf deren Gelände war vorhanden). Wir hatten uns aber aus Sicherheitsgründen eben dann für die PTB Modelle entschieden. Tja, so falsch kann man da liegen. Aus dieser Erfahrung werden wir natürlich für zukünftige Szenen und Projekte lernen (...eventuell auch, dass soche Filme dann nicht mehr in Deutschland gedreht werden)
  23. Die Schüsse wurden nicht durch die Darsteller selbst abgegeben, sondern durch erfahrene Reenactors, die neben ihnen standen. Das heimtückische hier war, das die meisten noch alte Revolver hatten (die einwandfrei und vorhersehbar funktionierten), nur zwei von denen hatten die neueren Modelle bei denen es zu den - zum Glück nur leichten- Verletzungen kam. Die Darsteller hatten nicht schiessende Attrappen, deren Mündungsfeuer aus Sicherheitsgründen später digital hinzugefügt wird.
  24. JEDER normale Mensch geht davon aus, dass das "böse Ende" einer Waffe vorne ist. PTB Waffen unterliegen dem Waffengesetz!
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