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Shiva

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  1. In Deutschland gibt es 30 Millionen illegaler Schusswaffen. Im Zusammenhang mit Kriminalität (Raub z.B.) tauchen diese Waffen fast nicht auf. trotz diverser Amnestien werden die Waffen nicht abgegeben. Warum behalten die Leute die Waffen, obwohl es verboten ist? Genau, für Selbstverteidigung. Wenn man eine Schusswaffe zur Selbstverteidigung benutzen will, besorgt man sich eine Waffe auf dem Schwarzmarkt. Benutzung dieser Waffe in Notwehrsituationen ist straffrei. Zwar muss der Verteidiger die Waffe anschließend abgeben, kann sich aber anschließend problemlos eine neue Waffe besorgen. Der Schwarzwaffenbesitzer darf im Unterschied zum Sportschützen nicht anlasslos durchsucht werden, die Unverletzlichkeit der Wohnung ist gesichert und wenn er mal ein Bierchen trinken geht, muss er sich keine Gedanken um die WBK machen. Dagegen haben Sportschützen enorm viel Zeit und Geld in ihr Hobby investiert. Die Waffen sind so gut verschlossen, dass man im SV-Fall keine Chance hat an die Waffen ranzukommen. Und aufgrund der eigenartigen Rechtsprechung an deutschen Gerichten würden die meisten Sportschützen sich vermutlich eher die Wohnung ausräumen lassen (zahlt ja die Versicherung) als die Pistole auszupacken. Illegale Waffen sind in der Summe einfacher, schneller und billiger zu beschaffen und hinsichtlich der Einsetzbarkeit in Notwehrsituationen durch die viel einfachere Möglichkeit zum Führen dieser Waffe zuverlässiger. In meinen Augen sind daher Sportschützen diejenigen die ihre Möglichkeiten auf Selbstverteidigung reduzieren, aber nicht der Rest der Bevölkerung.
  2. Schon mal Biathlon im Fernseh gesehen? Das sind ein Haufen Typen die mit Ski zum Schiesstand laufen und dann 50m-Nahkampf mit Repetierer machen. In meinen Augen extrem langweilig. Aber trotzdem gibt es viele Leute die das gucken. Beim IPSC werden die Videos von Insidern gemacht. Die Insider gucken dann z.B. darauf welche Waffen die Leute haben, wie sie sich bewegen. Das eigentliche Ergebnis dürfte die Insider nicht interessieren, kann man ja in der Ergebnisliste nachschlagen. Outsider wollen dagegen eine Erklärung und Kommentare in der Ort "Am Start nun Eric Graffel, zu erwarten sind technisch anspruchsvolle Bewegungen. Eric Graffel ist etwas langsam, punktet aber mit ..." und dann eine mündliche Erklärung von dem was man (als Isider!) sehen kann. Das ganze mit professioneller Kameraarbeit. Also wie beim Biathlon eine Kamera die die Ziele filmt, so dass man direkt sehen kann wie geschossen wird. Beim IPSC könnte man eine Tabelle einblenden, die die Punkte mitzählt. Ich denke das IPSC spannend ist. Und zwar weil die Sportart sehr schnell und sehr abwechslungsreich ist. Bezüglich Biathlon und Waffen, guck mal hier was die Lügenpresse über Biathlon-Waffen schreiben: Völlig anders als beim GK-Schießen. Obwohl es technisch um das gleiche geht: Feuerwaffen und der Umgang damit. Der Unterschied ist in meinen Augen das Biathlon als Sport wahrgenommen wird. In Wahrheit ist Biathlon ein knallharter Kampfdrill um Soldaten auf den Winterkrieg vorzubereiten. Lies mal wie die FAZ über die Sportlerin schreibt und wie wohl die Reaktion wäre, wenn ein GK-Schütze das falsche Magazin einlegt... Es wird Zeit das GK-Schützen (egal welche Disziplin) aus der Reserve auftauchen.
  3. Richtig spannend wird es erst wenn es mal einen Schießstand direkt auf der Grenzlinie gibt. Beim Össi-Eingang darfst Du mit Laserlicht reinkommen, beim deutschen Eingang mit Hohlspitz und in der Mitte stehen Leute vom Ordnungsamt und ticken im Dreieck...
  4. Die Farbe soll den Zündern versiegeln und so die Munition Langzeit-lagerfähig machen. Und Grün ist bekanntlich gegen Zombies hilfreich.
  5. Das Buch gibt es hier als Hörbuch: https://ia601904.us.archive.org/4/items/1910HermannLoensDerWehrwolf20096h38m/1910 - Hermann Loens - Der Wehrwolf (2009, 6h 38m).mp3 Lesedauer etwas mehr als 5 Stunden, am Ende des Buches gibt es noch eine (vorgelesene) Begriffserklärung. Ich hatte um das Buch lange einen Bogen gemacht, weil ich das Buch irgendwie mit Nazis assoziiert hatte. Aber nix ferner als das. Ganz im Gegenteil. Das Buch beschreibt was Glaubenskriege aus ganz normalen Menschen macht.
  6. Magst Du näheres erzählen?
  7. Was mir aufgefallen ist, der Journalist scheint selbst dort gewesen zu sein auch selbst geschossen zu haben. Das die halbwegs passende Verwendung des Wortes 'Laborierung' kennt man nicht, wenn man sich nicht intensiver mit Sportschützen und Wiederlader unterhält. In meinen Augen hat der Verein den Fehler gemacht und einen Journalisten schießen lassen. In meinen Augen wird außerdem eine verbotene Handlung unterstellt (weil die Behörden nicht unterricht waren). Das klingt nach einer strafbaren, falschen Verdächtigung. Diese falsche Verdächtigung betrifft auch die Unterstellung, mit Kriegswaffen zu hantieren. Die emotionale Aufladung ist für mich weiterhin ein Paradebeispiel für dieses Hatespeech über das neuerdings so oft gesprochen wird.
  8. Nein nein, es ist gar nicht über Halbautomaten gesprochen worden. Der "Journalist" (kann man nach so einem Werk von Hassprediger sprechen?) stört sich an der OPTIK! Eine rosafarbenes MG42 würde ihn vermutlich gar nicht stören, sieht ja nicht aus wie eine Kriegswaffe...
  9. PersönlicherSchießPrügel
  10. Kurze Zwischenfrage: Wieviel Gewicht hast Du in dem Schrank drin? Mich wundert das der Schrank nicht zusammenbricht.
  11. Eine Verfünfzehnfachung der abgelegten Sachkundeprüfungen ist ne Hausnummer. Was mir aufgefallen ist: Das war der erste Beitrag in dem a) Schießsport als extrem sicheren Sport, b) auf die umfangreichen Überwachungen und c) auf korrektem Umgang mit Waffen eingegangen wurde. Sehr sehr gut.
  12. Wenn dem Wissen um die Grenzen der repräsentativen Umfrage kann man sich Gedanken machen, ob unsere Psychologin in eine Fall tappsen wird. Ich denke ja und begründe: Die Fragen selbst haben bereits einen Bias. Auch dann wenn alle Frageteilnehmer nach bestem Wissen und Gewissen antworten, gibt es eine Verzerrung zuungunsten von LWB. An der Umfrage werden sehr wenige KWS-Besitzer teilnehmen, dafür aber viele Nicht-KWS-Leute. Der Grund dafür ist die Mentalität der Psychologin. Ihr soziales Umfeld wird bestimmt von Leuten einer bestimmten Klientel. Da sie nur dieses Klientel kennt, hat sie eine Fragebogen konstruiert, der innerhalb diese Gruppe als normal wahrgenommen wird. Ich behaupte aber, dass Geisteswissenschaftler z.B. eine stark narzistische Persönlichkeitsstruktur haben und _dieses_ Verhalten als normal wahrnehmen. Die KWS-Besitzer die ich persönlich kenne, haben ein komplett anderes soziales Umfeld und dürften von einer Beantwortung Abstand nehmen. Das Umfeld von heutigen Geisteswissenschaftlern ist stark von Manipulation und Denkfaulheit geprägt. Eine simple Manipulationsmöglichkeit könnte darin bestehen, den Fragebogen im Umfeld von ausgesprochenen Waffengegnern zu verteilen. Die rational sinnvolle Methode dieser Gegner könnte darin bestehen, die sich selbst als negativ bewerten und dann fälschlich zu erklären man sei KWS-Besitzer. Aufgrund der geringen Teilnehmerzahlen im Allgemeinen und der geringen Anzahl von echten KWS-Besitzern im Besonderen kommt es dadurch zu einer Übergewichtung falscher Aussagen und das Ergebnis der "Studie" könnte Grundlage für eine weitere Waffenrechtsverschärfung sein. Ich sehe keinen Ansatz, mit der die Psychologin auch nur versucht Manipulationen zu erkennen und zu verhindern. Mir fallen noch weitere Sachen ein, aber dafür werde ich dann wieder abgemahnt. :-)
  13. Einfaches Beispiel: Du willst wissen wieviel Prozent der Bevölkerung für xy stimmen. Dein Umfrageergebnis ergibt: 300 Männer stimmen ja 100 Männer stimmen nein 10 Frauen stimmen ja 30 Frauen stimmen nein. Der naive Ansatz sagt 310 von 440 (70%) Befragten stimmt für ja. Allerdings wissen wir das Männer nur 50% der Bevölkerung ausmachen, die Umfrage ist also nicht repräsentativ. Um sie repräsentativ zur Gesamtbevölkerung zu machen müssen die Antworten von Männern und Frauen auf das Verhältnis zur Gesamtbevölkerung gewichtet werden. In meinem Fall beträgt das Gewicht für eine Männerstimme 1 und das Gewicht für eine Frauenstimme 10. Das gewichtete Ergebnis ist dieses: 300 Männer stimmen ja 100 Männer stimmen nein 100 Frauen stimmen ja 300 Frauen stimmen nein. Das nunmehr repräsentative(!) Umfrageergebnis ist somit 50%. Ich habe jetzt die Gewichtung nur über das Geschlecht gemacht. Weitere sinnvolle Größen wären zum Beispiel Alter, Bildungsstand, Beziehungsstatus, Berufstätigkeit, Berufsgruppe, Herkunft der Eltern, ... Desto mehr man über die Befragungsteilnehmer weiß, desto genauer kann man aus einer kleinen Stichprobe auf die Gesamtmenge schließen. Allerdings hat diese Methode Grenzen, da Menschen eben nicht gleich sind. Der Grenzbereich wird dann erreicht, wenn Einzelstimmen ein sehr hohes Gewicht bekommen und dadurch das repräsentative Ergebnis verzerrt wird. In meinem Beispiel haben tatsächlich nur 10 Frauen für ja gestimmt, bestimmen aber über ihr hohes Gewicht maßgeblich mein repräsentatives Ergebnis. Angenommen diese 10 Frauen haben gelogen, dann würde das tatsächliche repräsentative Ergebnis 300/500 liegen, dass Ergebnis wäre also gerade mal 37% für Ja. Dieser Unterschied von 13 Prozentpunkten kommt zustande, obwohl gerade mal 2,5% der Teilnehmer gelogen haben. Und beide Umfrageergebnisse sind repräsentativ für die Gesamtbevölkerung. Mit anderen Worten: Der Begriff "Repräsentative Umfrage" hat für Statistiker eine völlig andere Bedeutung als für die normale Bevölkerung.
  14. Das ist kein Widerspruch. In einer Klausur eine Varianz berechnen zu können und zu verstehen wie diskriptive Statistik funktioniert sind zwei völlig verschiedene Dinge. Schon der Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität scheint Geisteswissenschaftler regelmäßig zu überfordern.
  15. Im Kern geht das über Gewichtigung. Man fragt weitere Persönlichkeitsmerkmale wie Alter, Geschlecht und Bildungsstand ab und rechnet dann die Probanden auf die Gesamtbevölkerung hoch. Wenn das ganze sauber aufgesetzt wird, kann ein Statistiker auch angegeben mit welcher Wahrscheinlichkeit das Umfrageergebnis korrekt ist, bzw. wie hoch die Varianz der Ergebnisse ist. Eine repräsentative Umfrage gibt es nicht und kann nicht existieren. Dazu müsste man die Gesamtbevölkerung befragen. Aber man kann eine gute Daumenpeilung bekommen. Ob Geisteswissenschaftlern die Fähigkeit zu solchen Rechnungen haben, mag jeder für sich selbst beantworten. Wenn ich meine Meinung dazu schreibe, bekommen ich wieder einen Zaunspfahl von den Admins Sciencefiles lassen sich regelmäßig ob den Datenjunk von Erklär-Experten aus. Zum Beispiel: https://sciencefiles.org/2016/01/21/meinungsmanipulations-umfragen-so-einfach-gehts/