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Shiva

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  1. Ok, zumindest ist die Welle noch drin. 1984 dagegen scheinbar nicht mehr. 35 Jahre nach 1984 ist das Haltbarkeitsdatum nicht auch abgelaufen. Sei geduldig. Meiner hat es auch nicht so mit lesen, aber ein Buch pro Monat schafft er immerhin. Das Buch deckt vor allem die Mechanismen auf, wie ein Gruppenbewusstsein auf emotionaler Ebene erzeugt wird. Sind diese Mechanismen bekannt, fallen Menschen nicht mehr darauf rein. Wofür die Mechanismen dann benutzt werden (Nationalsozialismus, Revolutionäre Garden, Roten Khmer, Greta-Jugend, ...) ist dann ein zweites Thema.
  2. eine Frage, Dein Sohn ist ja älter als meiner: Die Welle und 1984 werden tatsächlich nicht mehr gelesen? Dann muss ich die Bücher meinem Jüngsten wohl als Lektüre geben. Ich dachte die Bücher kommen erste noch. Meiner ist jetzt in der 8. Klasse.
  3. Die Antwort dürfte noch mehr tabu sein, als mit der AfD zu reden. Hadmut Danisch schreibt gelegentlich was dazu, exemplarisch hier: https://www.danisch.de/blog/2019/08/11/vom-wesen-des-faschisten/ oder hier: https://www.danisch.de/blog/2019/09/15/wenn-zusammenwaechst-was-zusammen-gehoert/ Die Nazis sind ganz böse, aber deren Methoden werden bis heute benutzt. Etwa der Propagandaspruch "Wir sind mehr". Bei Friday-For-Future sind die Kids kurz davor "Heil Greta" zu rufen. Den Hitlergruß haben sie ja schon wieder eingeführt, nicht in Form eines ausgestreckten Arms sondern in Form zweier gekreuzter Arme, aber der deutlich erkennbare, abgrenzende Gruß ist wieder da. Das die Nazi-Methoden bis heute funktionieren kann man sich in "Die Welle" angucken. Das Buch basiert auf wahren Begebenheiten.
  4. So, ich hab mich mental vom Expert-Trigger verabschiedet. ? Aber der Verzicht auf Sicherungen ist mir zu dumm. Der Hinweis von @kontra war aber trotzdem gut. Es gibt für eine normale PPQ ein Set von Abzugsfedern "weich", mit denen man 20N Abzugsgewicht bekommen soll. Die werde ich mir kaufen. Wenn es im Netz mehr Erfahrungen mit dem Expert-Trigger gibt, kann ich ja immer noch mal überlegen.
  5. Ergänzung: Über die Fallsicherung: https://www.waltherforums.com/forum/ppq/116278-new-ppq-expert-modular-trigger-walther-6.html So die Aussagen stimmen, klingt das für mich eher gruselig. Beim Präzisionsschuss mag das ganze noch ok sein, aber beim IPSC kann es halt doch mal passieren das ein Schütze stolpert und die Waffe fallen lässt.
  6. Das mit dem Regelwerk ist interessant. Passiert die Revision automatisch oder braucht da irgendwo ein netter Mensch einen Hinweis? Bezüglich Expert-Trigger: Der Abzug ist hier https://www.carl-walther.de/produkte/defense-waffen/zubehoer/2841037.html zu bestellen. Der Preis ist recht hoch (für eine knapp 1000,- EUR-Waffe), aber ja, ich find den Abzug auch hoch interessant. Zum einen einen kürzen Abzugsweg und in meinem Fall vor allem der grade Abzugsbügel wodurch der Abzugsfinger rund 2mm weiter nach vorn kommt. Ist nicht viel, aber bei großen Händen sehr angenehm. Der Preis ist nach meinem Verständnis einschließlich Einbau in Ulm. In Ami-Foren wird durch Expert-Abzug allerdings durchaus kritisch gesehen. Durch den Expert-Abzug verliert die Waffe die Fallschutz-Sicherung. Fällt die Waffe runter, könnte sich ein Schuss lösen.
  7. Den Zusatz "Minimum Abzugsgewicht bei „Striker Fire“ Waffen" gibt es aber nur bei Production Optics. Ist das Regelwerk unter https://www.bdsnet.de/ressourcen/downloads/bds_spo_ipsc_kurzwaffe_22-03-2018.pdf aktuell?
  8. Hallo, mal eine Frage, die Walther PPQ Q5 Steel Frame kommt mit dem neuen Expert-Trigger. Die Waffe steht auf der Liste der zugelassenen Production-Waffen. Der Abzug bricht bei 20Newton, also rund 2 Kilo. Im Regelwerk steht aber, dass der Abzug in der Production-Division beim ersten Schuss mindestens 2.27 Kilo bringen muss. Bei einem solchem Widerspruch im Regelwerk, welche Aussage gilt? Hintergrund ist, dass ich überlege mir den Expert-Trigger zu kaufen. Als Originalzubehör sollte der Abzug ja möglich sein, allerdings ist das Abzugsgewicht wohl zu gering. Viele Grüße
  9. Und nur als Hinweis: Die BDS-Sportordnung erlaubt Wettkämpfe und Schießübungen, bei denen von der Sportübung abgewichen wird. Abschnitt A11 im allgemeinen Teil "Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen; Abweichungen vom Sporthandbuch". Damit ist es möglich Übungen und sogar Wettkämpfe außerhalb der Sportordnung aber im Rahmen der Sportordnung durchzuführen, allerdings nicht dauerhaft.
  10. Was mir bei dem Richterspruch aufstößt, ist die völlige Unnötigkeit sich mit Reichsbürgern zu befassen oder Reichsbürgertum definieren zu wollen. Das macht doch den Richterspruch nur unnötig angreifbar. Jemand der eine Gewaltaffinität hat, sollte keine Waffen haben. Steht so im Gesetz. Und jemand der offen erklärt er würde sich nicht an bestimmte Gesetze halten bzw. das Rechtssystem insgesamt ablehnen, nennt man IMO Kriminellen und auch die bekommen laut WaffG keine Waffen. Wenn jemand glaubt das das Waffengesetz im Ganzen oder in Teilen ungültig ist, dann gibt es dafür das Rechtsmittel der Normenkontrollklage. Mit diesem ganzen Quatsch von Verschwörungstheorien wird ein unklares, undefiniertes Argument eingebracht, welches mehr Probleme als Lösungen bringt. Die Waffenrechtliche Zuverlässigkeit würde ich, im Unterschied zum Richter, bei Leuten verneinen, die mit kindlichem Gemüt davon ausgehen das es keine Verschwörungen gibt, die also keine Verschwörungstheoretiker sind. Frei nach dem Duden definiere ich Verschwörung als geheime, "gemeinsame Planung eines Unternehmens gegen jemanden[...]". Ein Geheimdienst ist damit eine Verschwörung. Und zwar eine Verschwörung mit politischer Auftrag andere Verschwörungen aufzudecken oder Verschwörungen in anderen Ländern zu initiieren. Nicht an die Existenz von Verschwörungen zu glauben, klingt für mich absurd. Eine große, staatliche Verschwörungstheorie der letzten Jahre war übrigens die Trump-Russland-Connection. Nach dem Richterspruch müsste man jetzt in großem Stil Millionen von Leuten als unzuverlässige Reichsbürger bezeichnen, nur weil sie Staatsmedien vertrauen.
  11. Nein, ein Hassposting ist ein Posting welches in Dir Hass erzeugt. Also etwa Postings die Dir widersprechen.
  12. Noch mal was Praktisches: Beim polizeilichen Training gibt es für Anfänger sowas wie ein Gewöhnungsschießen. Dabei geht es nur darum die Neuschützen an den Umgang mit der Waffe zu gewöhnen, Sicherheitsregeln lernen und ähnliches. IMO gibt es sowas auch für angehende Sportschützen. Aber was trägt man da als Disziplin ein? Ich bin ein Anhänger des bewussten Falschschießens. Also im Training gezielt und bewusst Fehler machen und probieren was passiert. Zum Beispiel die Waffe verkanten (bzw. nach links/rechts drehen). Solche Fehler auszuprobieren schult in der Fehlererkennung und ist IMO viel lehrreicher als nur in Bücher zu lesen "xy darf man nicht machen". Aber zu welcher Disziplin gehört "verkanten". Ja wohl nicht Präzision. Und dann gibt es ganz offiziell in Lehrbüchern des DSB für Sportschützen Schießspiele. Nach dem eigentlichen Training wird dabei etwas geschossen was irgendwie Spaß macht. Zum Beispiel auf 5m Entfernung Fallhülsen-Schießen (Leere Hülsen auf eine Scheibe kleben und wegschießen). Dafür gibt es keine Sportdisziplin. Trotzdem sind solche Spiele ein wertvolles Training. Die Schützen können sich entspannen (ist ja nur ein Spiel) und werden gleichzeitig motiviert noch mal die berühmte Extra-Meile zu laufen obwohl sie durch das offizielle Training erschöpft sind. Und dann: Mit Sport ist eigentlich der Breitensport gemeint, nicht der Hochleistungssport. Hochleistungssport ist im Zweifel eher ungesund und dient IMO dem Spaß der Zuschauer und als Marketinginstrument für Sportartikelhersteller. Gesellschaftlich wünschenswert und förderungswürdig ist dagegen der Breitensport, da durch den Breitensport die Volksgesundheit steigt. Ein Neuzigjähriger mag zu gebrechlich geworden zu sein, eine Waffe zu heben. Aber trotzdem hilft ihm der Prozess des Schießens (tiefe Atmung, Herzschlag beruhigen, Konzentration, Erfolgserleben) zu mehr Lebensfreude. Und genau darum geht es. Und ganz unverschämt: Die Breitensportler (sind selten auf dem Stand, bezahlen aber die vollen Gebühren) querfinanzieren mir den Schießstand. ?
  13. Nicht zwingend. Die Auswahlwahrscheinlichkeit sinkt, wenn Komponenten redundant ausgelegt werden. Die Ausfallwahrscheinlichkeit steigt, wenn Komponenten voneinander abhängig sind. Bei Dir hätte man zwei unabhängige Schlösser (gut), aber einen abhängigen Schließmechanismus (schlecht). Ein Tresor hat _nicht_ die Aufgabe Dinge gut zu verschließen, sondern die Aufgabe sich nur von berechtigten öffnen zu lassen. Wenn dann ein Hersteller was von "über ein paar angeschraubte Riegel", schreibt klingt das so als hätte er nicht verstanden was ein Tresor eigentlich tun soll.
  14. Echte Reichsbürger (ich hab ein paar kennengelernt) sind für mich Romantiker, die sich einen heilen, funktionierenden Staats zurückwünschen. Die meisten Reichsbürger sind keine Reichsbürger sondern Leute die sich Gedanken um die Gesellschaft machen. Als Beispiel: Wie kann eine Bundestagspräsidentin die Beschlussfähigkeit des Bundestages erklären, wenn ganz offensichtlich keine 100 Leute im Saal sind. Und was mache ich als Staatsbürger mit einem Gesetz, welches offensichtlich rechtswidrig erlassen wurde? Wenn ich dieses Gesetz befolge, mache ich mich dann schuldig an der Zerstörung der Demokratischen Ordnung? Und noch schlimmer: Bin ich nun ein Reichsbürger, weil ich mir wünsche das sich der Gesetzgeber an seine eigenen Gesetze hält?
  15. Die Definition von Wikipedia ist offensichtlich politisch und beschreibt ganz sicher nicht Reichsbürger. - Auch das Deutsche Reich 1870->1918 war demokratisch. Es war keine Republik, aber es gab politische Parteien, Wahlen, ein Parlament und dieses hatte gesetzgeberische Kraft. - Reichsbürger lehnen nicht unser Rechtssystem ab. Unser Rechtssystem (Sozialgesetzbuch, BGB, StGB) ist grundsätzlich deckungsgleich mit dem Deutschen Reich. Abgelehnt wird die Aneignung des Rechtssystems durch dem Reich folgenden illegalen Rechtssysteme, also etwa durch die Nationalsozialisten oder durch Besatzer verordnete Grundgesetz. Illegale Rechtssysteme deshalb, weil die nachfolgenden Systeme sich nicht an ihre eigenen Gesetze gehalten haben. - Semiten (Juden) waren integraler Bestandteil der deutschen Kultur im Kaiserreich. Massiven Antisemitismus gab es unter den Nationalsozialisten und das Nazi-Reich und sein Rechtssystem wird von Reichsbürgern als illegal angesehen. - Von Reichsbürgern abgelehnt werden Gesetze die historisch von Nationalsozialisten geschaffen wurden. Also etwa das Einkommenssteuergesetz oder das Waffengesetz. - Geschichtsrevionismus ist ein Abwehrbegriff um politisch nicht gewollte Meinungen zu unterdrücken. Jeder echte Geschichtswissenschaftler versucht beständig die Geschichtsschreibung zu revisionieren. Jede neue Erkenntnis die Geschichtswissenschaftler haben, ist ja gerade keine neue Erkenntnis, da es ja um vergangene Ereignisse geht. - Das Deutsche Reich von 1870 war pluralistisch und multikulti. Und letztlich, ein Staat wird durch drei Dinge definiert. Ein Staatsvolk, ein Staatsgebiet und eine Staatsmacht. Volk und Gebiet wurden offiziell abgeschafft und die Staatsmacht (also die Fähigkeit Gesetze zu erlassen und durchzusetzen) ist offensichtlich am bröseln. Aus einer solchen Situation entsteht zwangsweise ein neues Ordnungssystem. Linksgrüne glauben, dass man das alte System nur ausreichend stark zerstören muss und dann ein Paradies entsteht, in der alle Menschen glücklich und zufrieden sind. Reichsbürger sehen die Folgen etwas pragmatischer und orientieren sich an vergangenen Systemen die mal funktioniert haben. Globalisten sehen ihr Heil in willfähigen Bürokraten aus Brüssel. Der Begriff Reichsbürger ist ein Propagandabegriff.
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