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knight

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  1. So weit würde ich jetzt nicht unbedingt gehen... Und die Lage ist sicher komplexer, als sie in ein Faltblatt passt... Also. Natürlich hat die Polizei Panik, dass sich die falschen Leute über Vereine mit Waffen ausrüsten. Das kann man ihr nicht vorwerfen, das ist ihr Job. Ihr Job ist es aber nicht, das politisch korrekt verklausuliert in ein Flugblatt zu packen. Die politische Korrektheit darin ist halt Erwartungshaltung von oben. Wenn sie klipp und klar den rosa Elefanten mitten im Zimmer aussprechen würde, dann hätte man es auch leichter, der Motivation und Zielsetzung zu folgen. Wenn die sagen würden, "Wir sind von IS Terroristen gefährdet und wir wissen, dass die alle Mittel und Wege gehen werden, um Schaden anzurichten. Dabei kann es sein, dass sie an dich geraten und dich dabei ausnutzen. Wenn dir irgendwas auffällt - du weißt, wie du mich erreich kannst." dann wäre das eine ganz andere Nummer, als die Erwähnung irgendwor ganz am Ende des Flugblattes. Dazu gehört dann auch ein Polizist vor Ort, den man kennt und zu dem man ein Vertrauensverhältnis hat, weil der einen nicht gleich mit einer Owi überzieht, weil man die Katze des Nachbarn mit einem Messer befreit hat, das man gar nicht tragen darf. Von dem weiß man dann auch, wie er das meint, wenn er sowas sagt. Irgend so ein SB in irgeneiner Abteilung irgendeines Präsidiums ist halt irgendeiner, der vielleicht so denkt, wie diejenigen, die trotz Opportunitätsprinzip (von Bundestagspolitikern so versprochen!) Rettungsmesser bei Verkehrskontrollen einsacken. Da stellt man sich zuerst die Frage, ob die überhaupt in der gleichen Mannschaft spielen, wenn man sowas liest. Zu der Mithilfe. Da bin ich mir nicht sicher. Also, ich bin mir schon sicher, dass die Polizei hier die Hoffnung hat, einen verlängerten Arm zu bekommen. Sie weiß ja anscheinend selbst, dass sie nicht überall sein kann. Aber gilt das dann auch nicht anders herum? Wenn die Polizei weiß, dass sie nicht überall sein kann, müsste sie dann nicht auch Faltblätter produzieren, in denen Tipps gegeben werden, wie First Responder (unter den jetzigen regulierten Umständen) sinnvoll reagieren? Müsste sie dann nicht auch - am besten auch von außen erkennbar - nach oben fordern, die jetzigen regulierten Umstände darauf anzupassen, dass man die First Responder in eine bessere Ausgangslage versetzt? Jetzt mal bewusst offen gehalten, was das konkret bedeutet. Was ich mittlerweile schon glaube ist, dass diese Nummer größer ist, als man aus den Faltblättern herauslesen kann. Bei uns gab es jüngst eine Veranstaltung für die Vereine über Sicherheit einer - nennen wir es mal - "Stadtteilhalle". Da finden Hochzeitsfeiern, Karnevalssitzungen, usw. statt. Da muss jetzt ggf. drei Monate im Voraus ein Sicherheitskonzept für die Veranstaltung eingereicht werden. Leider war ich auf der Veranstaltung selbst nicht dabei und kenne nur die Präsentation. Aber auf die Aussage, dass sich die Sicherheitslage in der letzten Zeit deutlich verschärft hat, hätte ich dann schon mal gerne gefragt: "Äh - warum???" (=> rosa Elefant und so halt.)
  2. Das ist ja mein Punkt. Wenn sie von dem ganzen Gesetz ausgenommen sind - außer im 42a, dann kann bei dem Verbot nicht sagen, dass damit auch die Gegenstände gemeint sein sollen, die eben an dieser Stelle ausdrücklich vom Gesetz ausgenommen sind. Oder anders gefragt: Wenn man die Ausnahme nicht nur für den 42a wollte, warum hat man dann die anderen Stellen nicht auch genannt? Oder anders gefragt: Warum formuliert man das ausgerechnet für den 42a anders als für die anderen Stellen? Oder anders gefragt: Wie soll denn jemand erknnen, was unter die "meisten Regeln" fällt und was nicht? Dass man das so nicht gewollt haben kann (jedenfalls wenn man der Meinung ist, dass so ein Verbot sinnvoll sei), verstehe ich schon. Deswegen muss man sich ja so verbiegen, um die Ausnahme von der Ausnahme zu begründen. An welchen Stellen im Gesetz wird denn diese Einschränkung gemacht? Der Gag an der Generaleinschränkung ist doch gerade, dass man sie dann nicht jedes Mal im Gesetz machen muss. Das ist doch so ein Widerspruch in sich.
  3. Da kann man sich aber auch wieder mal ordentlich verbiegen, um die Argumentation vom Ende her nach vorne zu bringen. Worin soll denn der Sinn liegen, Gegenstände vom WaffG auszunehmen, wenn dann doch wieder bei jeder beliebigen Stelle das WaffG auf sie angewendet wird?
  4. Ganz im Ernst: Schick dein Anliegen dem Kundensupport von Frankonia. Der Laden ist groß, schwer und die Entwicklungszyklen vom Shop sind lang. Aber es geht. Ich habe selbst schon Verbesserungsvorschläge im Shop eingebaut bekommen. Je mehr Leute sich sowas wünschen, umso eher baut man das dann auch ein.
  5. Ja, ist auch in anderen Filialen so. Onlinebestellung ist für mich auch am liebsten. Aber das klappt nur dann zuverlässig wenn man genau einen Artikel bestellt. Wenn man mehrere bestellt, dann kriegen die es nicht auf die Reihe, die Bestellung bis zum Ende zu sammeln und dann Bescheid zu geben, dass die abgeholt werden kann. Da bekommt man dann je nach Lieferzeit alle Naselang eine neue Benachrichtigung, dass wieder ein bestellter Artikel in der Filiale sieben Tage zur Abholung bereit liegt - und dann muss man doch wieder x mal hin. Für Leute, die recht nah dran wohnen oder sowieso da öfter vorbei gehen ganz ok, aber wenn man weiter unterwegs ist, will ich ja alles auf einmal mitnehmen.
  6. Ist echt mühsam... 1.) Es geht nicht darum, ob sie es nachträglich feststellt, sondern ob das nachtäglich bekannt wurde. Wenn es die gleiche Behörde ist (was wir nicht wissen!), dann war ihr aber das schon zum Zeitpunkt der Erteilung der WBK bekannt - kann also nicht nachträglich bekannt geworden sein, ergo keine Rechtsgrundlage für einen Widerruf. 2.) Gibt es halt auch nachvollziehbare Argumente, weshalb auch die Prüfung eines nicht angemeldeten Kurses anzuerkennen ist, egal ob der nun angemeldet war oder nicht. Da wir hier uns hierzu beliebig weiter im Kries drehen können, ziehe ich mich aus der Diskussion zurück, bis es vielleicht was neues gibt...
  7. In dem Beitrag steht nichts, was nicht schon vorher publiziert wurde. Eher ärgerlich ist, was in dem Beitrag fehlt: Nämlich der Hinweis, dass die Politiker seit 40 Jahren die völlig falsche Zielgruppe der LWBs unter Feuer nehmen. Und das hier ist eher der Brüller der Naivität (oder einfacher dem Marketing für den Beitrag geschuldet): In Deutschland gibt es so einiges, was die Leute so erst mal nicht glauben würden. Das hängt auch mit der Art und Weise zusammen, wie und worüber die Leute so informiert werden. Wobei SAT1 da anscheinend schon mutiger ist, als andere.
  8. Wie du an der Diskussion siehst, ist das nicht so einfach, denn hier stellen sich zwei Fragen: 1.) Hätte die Erlaubnis denn versagt werden müssen, nur weil der Lehrgang nicht angemeldet wurde? Die einen sagen ja, weil der Lehrgang mit Prüfung dann gar nicht gilt. Die anderen sagen nein, weil laut Gesetz die Anerkennung der Sachkunde davon gar nicht abhängt. 2.) Die zweite Frage ist, ob das was hier im Raum steht, überhaupt nachträglich bekannt wurde. Zumindest, wenn es die gleiche Behörde für Lehrgang und Antragssteller ist, hat die Behörde (nicht der Mitarbeiter, darauf kommt es gar nicht an), zum Zeitpunkt der Erteilung der WBK bereits gewusst, dass der Lehrgang gar nicht angemeldet wurde, denn eine Anmeldung kann ja schlecht vorgelegen haben. Also wurde das auch nicht nachträglich bekannt. Das gilt aber auch andersrum. Und wenn eine der beiden Fragen oben pro Threadstarter ausfällt, hat die Behörde auch keine Möglichkeit, die WBK zu widerrufen. Unabhängig davon ist die Möglichkeit, das mit einer nachträglichen prüfung innerhalb von 12 Monaten zu heilen ein pragmatsicher Weg, die Sache aus der Welt zu schaffen. Zumindest, wenn die Behörde generell so pragmatisch handelt und nicht nur dann, wenn sie evtl. selbst von einem Fehler betroffen ist.
  9. Weil ich mir aus aktuellem Anlass das Thema noch mal vorgenommen habe, möchte ich hier auf einen Teil dieses aktualisierten Artikels hinweisen: Daraus: Wie passend, das man diesen Fall für die EU Feuerwaffenrichtlinie nutzen konnte, als die Vorwürfe noch nicht widerlegt waren. Pack! Vielleicht kann ja jemand, der da näher dran ist, auch noch was zu den Restvorwürfen sagen. Das ist ja nun auch schon fast ein halbes Jahr her.
  10. Die Behörde hat das aber anerkannt. Die Frage ist für mich eher, ob die Behörde es damals schon hätte wissen können. Denn dann ist die Tatsache nicht nachträglich bekannt geworden. Vielleicht kann der Threadstarter ja was dazu sagen, ob seine Behörde und die für die Sachkunde zuständige Behörde identisch sind. Andererseits: Wenn diese Behörde in anderen "Grenzfragen" ähnlich kooperativ wie hier agiert, dann braucht man hier auch keinen Streit vom Zaun brechen.
  11. Das mag sein, aber ich denke, darauf kommt es gar nicht an. Die WBK wurde ja erteilt. Mit dem Antrag für die WBK musste auch das Sachkundezeugnis eingereicht werden. Da stand Ort und Datum des Lehrgangs / der Prüfung drauf. Zu diesem Zeitpunkt hätte die Behörde wissen können, dass dieser konkrete Lehrgang gar nicht angemeldet war (anders vielleicht, wenn der Kurs im Zuständigkeitsbereich einer anderen Behörde lag). Daher kann man jetzt nicht sagen, dass im Nachhinein irgendeine Tatsache bekannt wurde, welche... Was soll das denn sein, was man heute weiß, aber damals nicht wusste? Und wenn die Einspruchsfrist gegen die Erteilung der WBK abgelaufen ist, dann ist die halt rechtskräftig.
  12. Ja und nein. Man darf nicht vergessen, dass die EU Feurwaffenrichtlinie in dieser Form nur vom Parlament verabschiedet werden konnte, weil die EU Kommission das Paralament entsprechend erpresst hat. Die Kommission hatte gedroht, die Richtlinie komplett zurückzuziehen oder den Abstimmungsmodus auf den eigentlich richtigen Weg einer Sicherheitsrichtlinie zu ändern. Da wäre aber Einstimmigkeit notwendig gewesen und die hätte es nicht gegeben. In beiden Fällen hätte es die Richtlinie als ganzes nicht gegeben. Das Parlament wollte aber in jedem Fall die Vereinheitlichung bei den Dekowaffen haben, also musste es mitmachen. Das entsprechende Dokument konnte man vom Parlamentsserver herunterladen. Leider habe ich den Link dazu nicht parat, wenn den noch einer hat, dann bitte hier einstellen. Das funktioniert nur deswegen, weil die EU eben doch enorme Demokratiedefizite hat. Die Gewaltenteilung, so wie sie in allen Mitgliedsstaaten umgesetzt ist, ist eben auf EU Ebene gerade nicht umgesetzt. Der Knackpunkt ist, dass die EU Kommission das alleinige Initiativrecht hat. Das Parlament kann selbst keine Gesetzesvorhaben auf den Weg bringen (der Ministerrat auch nicht). Hätte das Parlament ein Initiativrecht und hätte die Kommission den Entwurf zurückgezogen, dann hätte das Parlament eben einen eigenen Entwurf einbringen können - und der Druck der Kommission gegen das Parlament wäre verpufft. So kann das Parlament nur ein paar Änderungen in das einbringen, was die Kommission vorlegt - oder theoretisch das komplette Paket ablehnen. Andererseits hat so eine undemokratisch zustande gekommene Richtlinie oder gar eine Verordnung bindenden Charackter für die Mitgliedsstaaten. Die demokratische Willensbildung spielt auch national da keine Rollle mehr. So, kommen wir noch mal zurück auf: Jetzt nehmen wir mal an, die Völker der EU (oder meinetwegen auch das europäische Volk) würde in der nächsten EU Parlamentswahl die Parteien haushoch gewinnen lassen, die diese EU Feuerwaffenrichtlinie wieder abschaffen wollen. Dann fehlt es weiter am Initiativrecht des Parlamentes. Es kann die EU Kommission bitten, eine entsprechende Initiative zu starten. Wenn die sagt LMAA, dann ist der Volkeswille ganz schnell zu Ende. An so einem Beispiel sollte auch der schillernste EU Befürworter erkennen, dass hier massiv was schief läuft. Außer natürlich, man ist total verblendet und peilt überhaupt nichts mehr.
  13. Verstehe ich nicht. Im Falle der G20 wurden diese doch gegen die Journalisten verwendet. Das das nicht so hätte passieren dürfen, nutzt im Nachhinein gar nichts. Dass man sich da im Recht fühlen darf, ist nur theoretisch von Bedeutung.
  14. Moderativer Hinweis: Hier geht es um die Wahlempfehlungen der Verbände: Führt bitte allgemeine Diskussionen zur Bundesteagswahl im Thread unter Politik: https://forum.waffen-online.de/topic/451413-btw-2017
  15. Moderativer Hinweis, das Thema 98er ist hier off topic und soweit ich das verfolgen konnte eh geklärt.