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knight

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  1. Das Buch "Die letzte Verteidigungslinie" von Ron Siderius halte ich für eine Pflichtlektüre für jeden, der das Wort Waffenlobby in einem positiven Sinn in den Mund nimmt. Es ist quasi eine Anleitung für guten Waffenlobbyismus. Jeder, der Kommentare in Online Zeitungen verfasst oder auch Verbandsobere bzw. Politiker kontaktiert, sollte das Buch gelesen und verinnerlicht haben. Hier gibt es einen kurzen Einblick, der natürlich nur einen kleinen und vielleicht auch für heutigen Lobbyismus eher unwichtigeren Teil des Buches wiedergibt:
  2. Weil die Mods nichts mit dem User-Management zu tun haben, sondern sich nur um die Forenregeln und Beiträge kümmern. Kündigungen, egal welcher Art, gehen immer an info (at) fvlw.de
  3. Ein Waffenrechtsänderungsgesetzänderungsgesetz. So wie die Männer, die auszogen, die Männer zu retten, die auszogen die Männer zu retten.
  4. Das ist aber genau das, was Staatsekretär Mayer in dem Brief schreibt.
  5. Ich gebe euch da ja recht. Aber es ändert am Ende alles nix. Wenn wir erfolgreich sein wollen, müssen wir die Politiker für uns gewinnen. Das sind harte Bretter, aber es ist wie es ist. Vom Nichtstun wurde es die letzten 50 Jahre auch nicht besser. Das Gesetz ist gerade im Petitionsausschuss und die beiden Vortragendenden haben keinen schlechten Eindruck gemacht. Auch wenn das formal am jetzigen, beschlossenen Gesetz nichts ändern wird: Ein neues Änderungsgesetz wird wieder durch die Institutionen müssen und müssen wir auf jeden einzelnen Unsinn im aktuellen Gesetz eine Replik haben.
  6. Wenn man den Brief liest, dann ist das Verfahren doch klar. Das BMI bereitet einen neuen Gesetzentwurf vor, der das 3. WaffRÄndG in diesen Punkten (Airsoft) ändert. Und dieser Entwurf soll noch vor in Kraft treten des 3. WaffRÄndG vorgelegt werden. Das macht insofern nur dann Sinn, wenn er auch vor Inkrafttreten verabschiedet wird. Das heißt andererseits, dass wir nun gefordert sind, unsere Änderungswünsche dort einzubringen.
  7. Der Unfug daran ist, dass wir schon jetzt viel zu sehr überreguliert sind. Da du schreibst, dass du völliger Neuling bist, sei dir zugestanden, dass dein Erlebnishorizont nicht so weit reicht, dass man auch in einer Welt leben kann, die nicht so überbordend viele Regeln hat, wie unsere Zeit. Viele hier haben diese Zeiten mit gemacht. Denk dich zurück in die 90er, 80er oder in die 70er. Ich will damit nicht sagen, dass jede Regelung seit dem Unsinn ist. Der Punkt ist aber, dass die Menschen damals auch gut gelebt haben und wenn viele hier dahin zurückdenken, dann lebten sie damals auch glücklicher. Man nennt es "in Frieden und Freiheit". "Es würde nichts schaden wenn es eine gesetzliche Grundlage hätte" ist eine - entschuldige bitte - typisch preussische, authoritätshörige und staatsgläubige Einstellung. Die freiheitliche Antwort darauf lautet: "Wenn es nicht notwendig ist, ein Gesetz zu machen, dann ist es notwendig, kein Gesetz zu machen." Ein freiheitliches Waffenrecht muss kein schlechtes Waffenrecht sein. Das kann man in vielen Ländern um uns herum live sehen. Das Argument ist kein Hirngespinnst. Du bist in diese völlig überregulierte Welt mit dem ersten Schritt rein gekommen. Du kennst nichts anderes. Für dich wäre diese Änderung eine Kleinigkeit. Für die meisten hier mit viel mehr Lebenserfahrung in diesem Thema wäre sie eine weitere unsinnige Überregulierung in einem Gesetzesdickicht, das längst die die Schwelle zur Unzumutbarkeit überschritten hat.
  8. Die Erlaubnis bezieht sich auf die Waffe, aber das ist nicht das, was der neue Paragraf regelt. Der neue Paragraf regelt, dass jemand mit einer solchen Erlaubnis immer ein berechtigtes Interesse fürs Messerführen hat. Dass das inhaltlich sinnlos ist, das ist schon richtig. Aber darauf kommt es nicht an. Es ist gesetzlich klargestellt, dass in Fällen des Besitzes einer waffenrechtlichen Erlaubnis das berechtigte Interesse immer vorliegt.
  9. Das ist alles Murks rauf und runter. Die Vereine haben drei Jahre Dokumentationspflicht. Die ist aber für die Katz, weil die erste Bedürfnisüberprüfung jetzt nach fünf Jahren stattfindet und zwei Jahre zurück geht. Also genau den Zeitraum betrachtet, den die Vereine nicht mehr dokumentieren müssen. Nach drei Jahren (und dann fortlaufend alle drei Jahre) findet eine Zuverlässigkeits- und Eignungsprüfung statt, die mit den Vereinen aber nix zu tun hat. Die Bedürfnisprüfung kommt dann auf ewig alle fünf Jahre. Lichtblick: So wie ich das lese, genügt schon für die zweite Überprüfung, also die nach 10 Jahren, der Nachweis der Vereinsmitgliedschaft. Man muss da nicht noch mal die Jahre 9 und 10 bestätigen lassen. Für die Behörden ist das auch Murks, denn die müssen nach 3, 6, 9, 12, 15 Jahren die Zuverlässigkeit und Eignung prüfen und nach 5, 10 und 15 Jahren das Bedürfnis, also in einer ganz anderen Taktung.
  10. Und dann gibt es noch die Fälle von Obrigkeitshörigkeit, bei denen eine Behörde einfach nur um etwas bittet und man gerne und vollumfänglich unterstützend der Bitte nachkommt. Ich kenne schon mehrere solcher Fälle. Wenn die Behörde dann auch identisch mit der eigenen Genehmigungsbehörde ist, dann wird dieser Bitte umso mehr in Form einer gefühlten Verpflichtung nachgekommen.
  11. Schon mal was von Bonpflicht gehört?
  12. Ich kenne da eine bundesweit bekannte Behörde, die ihr auch kennt, die sich jeden Monat eine Kopie der kompletten Schießkladden abholt. Begründet wird das in der Tat - soweit mir bekannt - mit §39.
  13. @Sauerhans: Natürlich beantragst du den KWS! Nicht, um irgendwelche Abläufe bei der Beantragung der WBK zu optimieren. Das kannst du mitnehmen. Der wirkliche Grund, warum du den KWS beantragst, ist ein ganz anderer: Du beantragst ihn als ein politisches Statement! Damit geht +1 in die Statistik, die Presse schreibt wieder wild davon, und das bringt andere Leute auf die Gedanken: "Hhmmm.... Stimmt! "
  14. Da geht es weiter: https://forum.waffen-online.de/topic/460314-fdp-politiker-kemmerich-mit-afd-stimmen-zum-ministerpräsidenten/
  15. Als die im Jahr 2002 innerhalb von vier Wochen so sinnvolle Dinge beschlossen haben, wie dass Zehnjährige selbst unter Aufsicht der Eltern nicht mehr mit Druckluft schießen dürfen, da hat es sechs Monate gedauert, bis das Gesetz im Bundesanzeiger veröffentlich wurde. Wenn man wollte(!), dann könnte man das alte Gesetz rauszögern und bis dahin ein Waffenrechtsänderungsgesetzänderungsgesetz verabschieden. Wie realistisch das ist? Naja... wie will man in einer surrealen Welt diese Frage beantworten?
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