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IGNORED

Was ist los mit uns Hessen ?


Scorpio2002

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Ich kann es einfach nicht fassen...

http://www.faz.net/s/Rub5785324EF29440359B...n~Scontent.html

MfG Scorpio2002

Ich kann die Leute durchaus verstehen...wenn Du keine Sportschütze/Jäger bist, die Waffen mal geerbt hast und sonst auch nichts damit zu Hut hast. Ich würde mir auch keinen teueren Sperrelement und Schrank kaufen....wenns sich kein Geld durch einen Verkauf der Waffen machen lässt... dann ist abgeben sicher eine Option...Besser als wenn die unsgesichert irgendwo rumstehen....

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Ich kann die Leute durchaus verstehen...wenn Du keine Sportschütze/Jäger bist, die Waffen mal geerbt hast und sonst auch nichts damit zu Hut hast. Ich würde mir auch keinen teueren Sperrelement und Schrank kaufen....wenns sich kein Geld durch einen Verkauf der Waffen machen lässt... dann ist abgeben sicher eine Option...Besser als wenn die unsgesichert irgendwo rumstehen....

:icon14::appl:

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Ich kann die Leute durchaus verstehen...wenn Du keine Sportschütze/Jäger bist, die Waffen mal geerbt hast und sonst auch nichts damit zu Hut hast. Ich würde mir auch keinen teueren Sperrelement und Schrank kaufen....wenns sich kein Geld durch einen Verkauf der Waffen machen lässt... dann ist abgeben sicher eine Option...Besser als wenn die unsgesichert irgendwo rumstehen....

Genau das mein ich doch, der richtige Weg eines Erben sollte direkt zu den Schützenvereinen sein. Eigentlich sollte der Erblasser die Erben bereits früher an den Verein heranführen, so dass die Waffen dann mit einem Bedürfnis übernommen werden können. So was solls ja auch noch geben.

MfG Scorpio2002

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Eigendlich sagt das ja nur aus, das viele verstorbene Waffenbesitzer sich zu Lebzeiten keine Gedanken drüber gemacht haben, was nach ihrem Tode mit den Waffen passiert! Wenn die Dinger schon vererbt werden müssen(und der Fall tritt bei JEDEM von uns ein!), dann sollte man doch Sorge tragen das ein berechtigter erbt! Bei Jägern in meinem Bekanntenkreis existiert das Problem zum Glück fast nicht, da der Sohn in den allermeisten Fällen in die Fusstapfen das Vaters tritt.

Aber was soll ein Sportschütze machen, dessen Erben sich nicht für den Sport interessieren?

Ein kürzlich verstorbener Kamerad hatte das vorbildlich geregelt! Er hat seine Waffen an zwei Vereine vererbt.

Der Mann war überigens noch keine 50 Jahre alt! Dies nur für alle, die meinen sie hätten noch ewig Zeit, sich mit einem solchen Thema zu befassen!

Ich habe den tragischen Tod meines Kameraden jedenfalls zum Anlass genommen mir Gedanken über den Verbleib meiner Waffen zu machen und ein entsprechendes Testament aufgesetzt. So ist jedenfalls sichergestellt, das meine "Lieblinge" in meinem Sinne weiter genutzt werden und nicht mit einem Sperrelement im A... im Tresor verstauben oder gar verschrottet werden!

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Genau das mein ich doch, der richtige Weg eines Erben sollte direkt zu den Schützenvereinen sein. Eigentlich sollte der Erblasser die Erben bereits früher an den Verein heranführen, so dass die Waffen dann mit einem Bedürfnis übernommen werden können. So was solls ja auch noch geben.

MfG Scorpio2002

Da ist bestimmt ein Haufen "Schrott" dabei, den man bis '72 (oder sogar76'?) einfach bei Neckermann hat kaufen können. 4mm lang, 6mm und 9mm Flobert,...

Damals hat man damit ja auch noch im Garten schießen können. Heut kann man sie zu nichts mehr brauchen...

Und das wird jetzt als großer Sicherheitsgewinn verkauft - das alte Flobert von Onkel Hugo. Die Skoprpion von Igor, die Kashi von Vlad und die "voll krasse Magnum" von Izmir sind bestimmt nicht dabei. Nach der Schießerei in Rüsselsheim hat jedenfalls keiner nach einer Verschärfung des WaffG geschrien oder überhaupt auch nur gefragt, wie die an die Dinger kamen - man hätte sich ja lächerlich gemacht.

Gruß aus Hessen

Erik

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Ein absolut sachlicher und korrekter Artikel, der vor allem auch richtig darstellt, um welche Waffen es sich dabei vorwiegend handelt und aus welchen Beweggründen diese an die Behörde abgegeben werden.

Ich hatte dieser Tage hier in Ba.-Wü. ein paar Gespräche in der Sache, auch zwei Waffenrechts-SB's waren dabei.

Das Ergebnis ging in die gleiche Richtung:

In den letzten zwei, drei Wochen relativ hohe Zahlen (im Vergleich zu sonst) an abgegebenen Waffen. Oft, nachdem (aus aktuellem Anlass) entsprechende "Anschreibe-Aktionen" der Landratsämter/Waffenbehörden in punkto Aufbewahrung vorangegangen waren.

Die große Masse der Waffen (geschätzt mindestens 80%) waren dabei ältere KK-, Flobert- u.ä. Modelle von "Altbesitzern", die unter der Amnestie-Regelung der 70er Jahre auf WBK kamen und von denen die meisten seit vielen Jahren weder geschossen noch gepflegt, sondern wohl meist in Kleiderschränken und Spinden weggeschlossen waren; häufig in entsprechendem Zustand...

Motivation der Abgebenden: kein wirkliches Interesse am Schießen und an diesen Waffen; wurden eben behalten, weil man sie hatte; nachdem die begründete "Befürchtung" bei vielen aufkam, die Behörden würden nun hinsichtlich der Aufbewahrung genau prüfen, scheuten die meisten den damit verbundenen (gesetzlich eigentlich schon lange vorgegebenen) Aufwand. Motto: wenn der A- oder B-Schrank teurer ist als der Restwert der Waffe - weg damit.

Gruß,

karlyman

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Zielvier hat völlig Recht, jede agegebene Erbenwaffe ist ein A....Sperrelement weniger.

Bedauerlich ist nur der Umstand daß, sollte diese tolle "Geschäftsidee" nix werden, der Steuerzahler für einen Gutteil dieser Machenschaft mit seinem Geld geradestehen muß. Aber die Landesbank hat´s ja. (Nötig)

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Da ist bestimmt ein Haufen "Schrott" dabei

Der Meinung bin ich auch :D

Es gibt da ja teilweise Schrott, der im Grunde nicht mal die Kosten für den Eintrag in die WBK wert ist.

Und sollte wirklich mal ein schönes Stück dabei sein, findet sich sicher ein Beamter der Sportschütze ist und die Sache wird dann eben legalisiert und ordnungsgemäß eingetragen.

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Hat eigentlich jemand diese Lesermeinung gelesen:

Bernd Almstedt (Almstedt)

Falsche Frage! Das Waffenbesitzer doof sind ist zu kurz geschossen und auch zu opportunistisch gefragt. Sicher ist allerdings das Waffenbesitzer nur mit mäßiger Intelligenz bedacht sind und sich dazu auch noch durch fehlende (humanistische) Bildung auszeichen - andere Defizite sind sicher auch noch vorhanden, glücklicherweise fehlen mir aber hier die Erfahrungen! Jedenfalls haben alle Waffenbesitzer auch einen Fernseher, den sie gerne und häufig nutzen und für Killerspiele sind sie in der Regel zu ungebildet! ;o))

Solchen Leuten könnte man doch den Kopf abreißen und in den Hals schei$$en!

Ich wette der Herr Almstedt kennt nicht einen Waffenbesitzer persönlich. Er kennt vielleicht

überhaupt niemanden weiter.

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Mir ist lieber die Erben, die eh nichts damit anfangen können, geben die ab, als dass sie unverschlossen bei denen auf dem Dachboden liegen ...

Gut so!

DAS dürfte, wenn keine Behörde schläft, auch nie der Fall sein. Schließlich geht es hier um legal ererbte Waffen und nicht um die vielen, vielen illegal besessenen Stich-, Schuß- und Kriegswaffen in den Haushalten Deutschlands. :closedeyes:

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Eine Abwrackprämie käme sicher den Grünen Wünschen entgegen, die Waffen in Privathaushalten zu reduzieren...

Wer eine mindestens 9 Jahre alte Schußwaffe verschrotten oder in die sog. Dritte Welt exportieren läßt und sich eine neue, ungebrauchte Schußwaffe kauft oder least bekommt einen staatlichen Zuschuß in Höhe von € 2.500,-- pro Vorgang. :00000733: :00000733: :00000733:

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Also ich seh darin kein grosses Problem, weil jetzt ein paar ihre Waffen abgeben.

Selbst ein Bekannter von mir hat seine abgegeben. Er ist bei den Reservisten und hat aber seit 15 Jahren keinen einzigen Schuss mehr gemacht. Durch die Berichterstattung über Winnenden hat er jetzt erst über die seit 2003 geänderte Aufbewahrung erfahren. Ja, da hab ich auch gestaunt. Er hatte einen 98er, Santa Barbara, den hatte er vor 18 Jahren für 200 DM gekauft. Da er keinen Bezug und auch keine Lust mehr zum schiessen hat, und keinen auf die Schnelle gefunden hat der das Ding wollte, hat er ihn einfach abgegeben und fertig.

Ich kann das sogar nachvollziehen, warum jetzt nen Schrank für was kaufen, das eh nicht gebraucht wird.

Das ist sicher kein Einzelfall.

Von den Aktiven Schützen wird das sicher keiner tun. Auch ich nicht.

Gruss

Dadde

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"Wie viele sogenannte Erbbesitzer darunter sind, kann sie nicht sagen. Ihr Amt informiert zurzeit in einer öffentlichen Bekanntmachung über die Neuerung. Wer seine Waffe nicht blockieren lasse, dem drohe eine Geldbuße oder der Entzug der Waffenbesitzkarte".

Wenn ich eine WBK für die Erbwaffe hab, muss ich sie doch nicht blockieren lassen?!?!!

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Wenn ich eine WBK für die Erbwaffe hab, muss ich sie doch nicht blockieren lassen?!?!!

Die meinen hier halt die nur-Erben ohne anderweitiges Bedürfnis wie als SpoSchü oder Jäger.

Als Waffenerbe bekommt man ja auch eine grüne WBK für die geerbten Waffen ausgestellt, die wäre, zusammen mit den Waffen halt weg bei Armatix-Verweigerern...

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