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Jörgi-1911

WO Silber
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  1. In der Zeit hättest Du vielleicht schon einen passenden Verein/Verband gefunden, Dich angemeldet und die Wartezeit mit ein paar Schießterminen verkürzt. Muß doch nicht das Haupthobby werden. Viele Schützen betreiben den Schießsport nebenbei, um vielleicht kurz ein bischen vom Alltag weg zu kommen. Wettkampfpflicht gibt es auch nicht. Also was hindert Dich daran in einem Verein (gibt es auch ohne Arbeitsstunden oder Geselligkeit wenn man das nicht mag) beizutreten, die Waffensachkundeprüfung abzulegen und damit das Fundament zu schaffen, um mit der eigenen Waffe auf dem Schießstand dem Sport nachzugehen?
  2. Glaub mir, wenn Deine Waffe im Kalischacht war, läßt Du sie auch da unten. Es sei denn, sie sind aus nichtrostendem Material. Unsere Werkzeuge untertage waren diebstahlsicher. Ich habe mir kurz nach der Lehre in der ersten Nachtschicht als Geselle einen schönen Satz Gewindebohrer zusammen gestellt. Die waren nagelneu und noch im Ölpapier. Trotz abwaschen und ölen haben die Dinger schneller gerostet als geschnitten. Das hat jeder gewusst, deswegen war die Diebstahlrate sehr gering.
  3. o.k. Hat der Jörgi nicht gewusst.
  4. Das wird durch den Anwendungsfall beurteilt. Wenn Gleich(fehler)strom zu erwarten ist, dann muß der B rein. Beurteilt die Fachkraft vor Ort und es steht in den jeweiligen Betriebsanleitungen der anzuschließenden Geräte. Netzfilter im Verteilernetz?? Noch nie gesehen. Komp.-Stationen ja, aber die haben eine ganz andere Aufgabe. Ich weiß auch noch nicht so richtig was aus dem Verteilernetz rausgefiltert werden soll. 50 Hz ist nichts hochfrequentes und die gewünschte Haupteigenschaft der Wechselspannung. Die weg zu kriegen, hieße gleichrichten.
  5. Selbst bei Schaltnetzteilen wird gegen PE gefiltert. Dadurch wird naturgemäß auch ein gewisser Fehlerstrom abgeleitet. In einer halbwegs modernen Verteilung eines Einfamilienhauses sitzen sehr viel mehr RCD's als vor ein paar Jahren. Da hat einer für die gesamte Bude und einer für das Bad gereicht. Ginge heute nur noch "gerade so" bei den vielen Netzfiltern, die jedes Gerät mitbringt.
  6. Wechselspannung ist nicht speicherbar. Jedenfalls nicht in einem Kondensator oder einem Akku. Man kann in Pumpspeicherwerken speichern, allerdings ist das kein richtiges speichern, sondern eher ein wandeln/wandeln. Die kinetische Energie eines Generator-Rotors ist auch eine Form von speichern, aber eben auch nicht elektrisch sondern mechanisch. Was im Netz mit Kapazität zu tun hat, ist der kapazitive Widerstand der Leitungen. Das ist aber eine Last und kein Speicher.
  7. Keine Frage. Der "Böller" war von mir als Träger chemischer Energie ohne jedwede nähere Beschreibung benutzt. Natürlich ist da nicht nur ein Böller angetüdelt. Wenn, dann schneidet das Ding, ist ein wenig komplexer, kaum sichtbar und bringt noch andere Eigenschaften mit, die für eine solche Laubsägearbeit gebraucht werden.
  8. Nur das diese Fachkräfte keinen Benzintrennschleifer nutzen. Dauert zu lange und ist schlecht über die Ferne zu steuern. Ich denke das der entsprechenden Klientel schnellere und abrasivere Methoden zur Verfügung stehen. Wer kontrolliert schon jeden Masten so engmaschig, das ein daran festgetüftelter Böller XXXL zeitnah bemerkt wird? Schön vorbereitet und in aller Ruhe von der Ferne...
  9. @all Bei mir tummeln sich eine Petromax, eine Aladin und diverse Gasglühlichter. Damit kann man ein bischen Licht machen und auf der Petromax mit Kochaufsatz auch mal ein einfaches warmes Futter zaubern. Wobei aus einer Petromax auch mal ganz schnell mehrere werden. Licht im Dunkel ist schon wichtig. Wenn das dann auch noch ein wenig Wärme erzeugt, hat man schon sehr viel. Im Wort Notbeleuchtung steckt da ja Not drin. Es soll lediglich für den Notfall etwas Licht spenden.
  10. Das waren zu meiner Kindheit normale Winter. Nicht nur über drei/vier Tage. Teilweise konnten Schulen nicht beheizt werden, so das wir Vor-u. Nachmittags Unterricht hatten. In meinem damaligen Kinderzimmer haben im Winter die Wände geglitzert und morgens war die Bettdecke voll Raureif, da wo man über die Nacht hingeatmet hat. Wir hatten in der ganzen Wohnung nur ein Ofen und ein Gasherd. Der Wocheneinkauf wurde auf dem Schlitten heimgezogen. Also es ist nicht so, das ich durchgängig 25°C um mich rum hatte. Guck auf mein Baujahr und die Tatsache das ich aus Thüringen bin, sagt das ich die Winter mitgemacht und wir nicht gerade im Überfluss gelebt haben.
  11. Bei den, für uns eigentlich mittlerweile ungewohnten, Temperaturen der letzten Tage hätte ich eigentlich mit Stromausfall gerechnet. Erstaunlicherweise lief alles stabil. Zumindest hier in meiner Nähe. Vorbereitet hab ich nichts. Hab hier seit Jahren ein Aggi stehen, was einmal im Jahr läuft. Es tut sich ein wenig schwer, aber wenn es läuft, dann läuft es. Da ich im Herbst ein bischen Wurst in die Gläser gebracht habe, hat mir ein eventueller Engpass durch geschlossene Läden auch keine Angst bereitet. Kochen kann ich auf Gas, Elektro und Kohle. Also auch da keine Panik meinerseits.
  12. Wenn das ganz oben ankommt, das man auch Geschosse drucken kann oder möchte, wird das Waffengesetz wieder verschärft. Sollte das also gehen, bitte keinen großen Wirbel drum machen. Drucken, probieren, freuen, fertig. Wird es zu sehr publik, zieht es Konsequenzen. Das wird bei unseren Gegnern gedanklich nicht bei Geschossen bleiben. Die spinnen sich alle möglichen Szenarien zusammen und entscheiden dann völlig irrationell.
  13. Aber es ist wie immer: Zitat: In dem skizzierten Lagebild geht es in besonderem Maße um Bedrohungen, die von illegalen Waffen ausgehen. Jedoch zeigt sich aus Sicht der antragsstellenden Fraktion, dass auch von legalen Waffen- und Munitionsbeständen regelmäßig ein hohes Risiko für die öffentliche Sicherheit ausgeht, dem sowohl die aktuelle Gesetzeslage als auch die statistische Erfas- sung längst noch nicht ausreichend Rechnung trägt. Zitat Ende. Das von den illegalen Waffen eine Bedrohung ausgeht (eigentlich Quatsch, weil die Waffe ja nicht bedroht) ist schon bekannt, aber wir stürzen uns lieber auf die legalen. Ist einfacher und man eckt in keinem Fall in irgendwelche Leute andere Kulturen an. Schön grün eben. Und total bekloppt.
  14. Alles Gerede hilft nix. Zumindest jetzt nicht mehr. Das Ding vom nicht so schönen Journalisten ist raus und in den Köpfen der Zuschauer. Selbst wenn es eine Richtigstellung geben sollte, wäre das dann eine Randnotiz weit außerhalb der interessanten Sendezeit. Das Schlimme ist ja wirklich, das irgendein Spinner irgendwelchen Sermon von sich gibt und das in den Köpfen der meisten Zuschauer wie eingemeißelt stehen bleibt. Richtigstellungen werden kaum noch wahr genommen.
  15. Was man mit Dünger und Diesel alles anstellen kann, oder mit Sylvesterfeuerwerk... Wenn jemand schlimmes vor hat, wird er*sie*div das auch tun. Wieso eigentlich der Umweg über 3D-gedruckte Selbstgefährdungswaffen und Treibladungsgewinnung über Kartuschen? Bolzensetzgeräte und sogar Bolzenschussgeräte sind schon gebrauchsfertig. Man muß halt nur eins/zwei Handgriffe erledigen... Das hat dieser sehr komische Berichter nicht dazu erwähnt. Also alles nur dummes Geschwafel, um die Sendezeit zu füllen. Corona klingt ab, dann sind es die Sportschützen mal wieder. Mal sehen wann die Dieselfahrer wieder dran kommen.
  16. Im allgemeinen führe ich im Täschchen neben den Waffen und der Muni ein kleines Medipac, das "Rollmäppchen 1911" mit dem Schraubendreher, einen Tacker für die Scheiben, eine kleine Sprühdose Wartungsöl und ein Hülsensäckchen mit. Eventuell kullern da auch noch ein paar Ohrstöppel mit drin rum, aber das ist im wesentlichen alles was ich mit hab. Achso: Schießbuch und ein Notschein ist noch dabei. Edit meint noch: Diese Frage ist vor längerer Zeit hier schonmal gestellt worden. Vielleicht da nochmal die Suche bemühen. Da kommen noch mehr Meinungen zusammen.
  17. Das kann eigentlich überhaupt nicht passieren. Schließlich hat die Sprecherin im Radio eindringlich im Namen der Bundesregierung dagegen gewarnt. Man soll nämlich keine Knaller selber bauen und Knaller aus dem Ausland sind gefährlich, weil da ein Stempel fehlt. Damit ist das Problem vom Tisch. So. Ich glaube da muß was grünes dran.
  18. Da hat man ja nur 9mm Luger (Para, x 19...) eingetragen. Plötzlich befinden sich im Schächtelchen unbemerkt 9x21. Was ist, wenn durch eine Verkettung von Zufällen, die falsche Person ins Schächtelchen schaut und gerade diese Pille entdeckt? Man besitzt ja quasi etwas, was man nicht besitzen sollte... Hersteller und Händler werden die Hände heben. Ist für den Betreffenden dann sehr unschön.
  19. Von mir aus ist es eben Blödsinn. Hab ich keine Sorgen damit. Dann müssen wir allerdings auch erweitern auf Messer, Kohlenwasserstoffe und bestimmt einen Haufen anderer Alltagsgegenstände. Alles auch zum töten entwickelt. Ich bin von Sportwaffen ausgegangen. (Das schrieb ich auch) Diese sind nunmal für sportliche Zwecke gedacht und als solche gebaut. Freilich haben Schusswaffen einen Ursprung. Aber die Zeit läuft weiter und aus dem Ursprung haben sich spezielle Richtungen entwickelt. Diese sind eben nicht mehr militärisch angelehnt, sondern sportlich. Unsere Schützen benutzen natürlich auch Veteranen, die sehr wohl den Sinn der Kriegsbeeinflussung hatten. Da bin ich bei Dir. Aber generell die gesamte Aussage als Blödsinn hinzustellen... Naja, von mir aus.
  20. Mit der Beurteilung der Vermeidbarkeit und Unvermeidbarkeit wäre ich an Deiner Stelle vielleicht etwas überlegter. So einfach kann man das nicht trennen oder pauschalisieren. Den Straßenverkehr als unvermeidbar zu betrachten, ist genauso unmöglich wie den Schützensport als vermeidbar hinzustellen. Ich sitze hier gerade in einer relativ ruhigen Wohngegend. Was mir dennoch auffällt, ist das Geräusch des Straßenverkehrs, heute zum Sonntag Nachmittag. Vermeidbar? Nicht pauschal. Dienen die Fahrten nur zum Vergnügen oder vielleicht schon der Anreise auf die kommende Arbeitswoche? Ist da vielleicht die eine oder andere Fahrt zum Zweck einer Dienstleistung, die ein Handwerker ausführt? Selbst den lauten Motorradfahrer, der unüberhörbar hier langknattert, kann ich nicht pauschalisieren. Ist er ein Notarzt auf dem Weg zu seinem Dienst? Ist er ein Kfz-Meister auf Probefahrt? (Ich weiß, Sonntag...) Fährt er nur zum Spaß? Trainiert der Sportschütze nur zu seinem Vergnügen oder tut er das weil er Biathlet ist und unser Land ein einer sehr alten Sportart vertritt? Oder ist der Sportschütze gar ein Jäger und er möchte mit seinem Werkzeug die bestmögliche und sichere Handhabung seiner Waffe trainieren? Hat der Sportschütze vielleicht einen sehr anspruchsvollen Beruf und generiert damit hohe Steuereinnahmen, die allen dienen und möchte als Ausgleich über eine kurze Zeitspanne einfach nur mal abschalten? Vielleicht hat der/diejenige den Schützensport als genau für sich die allerbeste Methode dafür gefunden und vermeidet auf lange Sicht den Besuch eines Facharztes, weil er/sie wegen Burnout eben keine Steuern mehr generieren kann? Jeder ist anders! Wenn ich meine Ruhe will, gehe ich nicht dahin wo Krach ist. Zumal der Krach vor mir da war. Der Schießstand wird wohl nicht Tag und Nacht an sieben Tagen die Woche über das ganze Jahr Lärm erzeugen. Lärmemission ist ein Teil der Standzulassung. Wenn man eine Weile da wohnt, hat man die Ruhezeiten schnell raus. Die Erholung im gesunden Grün ist diesen Zeiten auch möglich. Auch wenn der Text jetzt schon lang ist: Ziemlich am Anfang hast Du erwähnt in einem Egoshooter-Spiel zwei Menschen mit der Waffe tödlich verletzt zu haben. Damit hast Du wahrscheinlich schon deutlich mehr "getötet" als die meisten Sportschützen, die hier unterwegs sind. Es ist hier von sehr erfahrenen Leuten mehrfach erwähnt worden, das Sportwaffen nicht zum töten konstruiert wurden. Sie dienen dazu ein Stück Metall wiederholgenau auf eine bestimmte Position einer Pappkarte zu positionieren. Als Methode der "Aufzeichnung und Dokumentation" dieser Position dient am Ende das Loch in der Pappe. Die Axt ist ein Werkzeug? Ja, ist sie. Sie ist allerdings auch zum Töten gebaut. In der Hand des Henkers vor vielen Jahren...
  21. Ja natürlich. Das habe ich nicht mit angeführt. Die maximale Geschossenergie ist ebenso ausgeschrieben. Das ist auch Teil der hypotetischen Anfrage aus Beitrag 1. Wenn ich mit meiner Geschossenergie die zugelassene Größe überschreite, mache ich einen Fehler. Zunächst erstmal unabhängig von der Waffenart. Klar ist ein Kurzwaffenstand für Kurzwaffen. In meiner Ausführung meinte ich ob es sportlich zugelassene Waffen sein dürfen oder nicht. Das war in einer der vorherigen Beiträge Thema. LW und KW Trennung hatte ich nicht im Sinn.
  22. Im Aushang (Standgenehmigung) steht lediglich die maximale Geschossenergie oder das Kaliber. Da steht aber nix über die verwendete Waffe. Da steht jeder selbst in der Pflicht, ob er diese Waffe ausführen darf oder nicht.
  23. Genau diese Spezies beschießt auch Fallscheiben, die für Schrotmunition ausgelegt ist, mit Kugelmunition. Aus Versehen sind da dann etliche Löcher drin. Am Ende war es keiner...
  24. Ich denke der Schießleiter ist da auch in der Pflicht. Schließlich muß er den Schießbetrieb überwachen. Wenn irgendwas gegen die Regeln des Standes läuft, muß der Schießbetrieb unterbrochen werden. Zumal es hier nicht nur um eine falsch bedruckte Zielscheibe geht, sondern eine Gefährdung für die Gesundheit der Anwesenden zu befürchten ist.
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