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DEVA Berlin - Schießstandmiete von 12.000 Euro pro Jahr auf 300.000 Euro pro Jahr erhöht!


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Geschrieben

Ich veröffentliche nachfolgende Mitteilung des BDS LV1 unkommentiert zur allgemeinen Information: 

 

Zitat

Information an alle Mitglieder: Zukunft unseres BDS-Schießstandes in Wannsee – DEVA fordert Mieterhöhung um mehr als das 25-Fache

 

Liebe Mitglieder des LV1,

 

wie einige von Euch bereits wissen, wurde uns als langjährigem Mieter der DEVA e.V. in Wannsee unser BDS-Schießstand ordentlich zum Jahresende gekündigt. Gleichzeitig hat uns die DEVA als Vermieter eine Verlängerung des Mietverhältnisses angeboten. Über die Eckpunkte dieses Angebots möchten wir Euch offen und zeitnah informieren, da sie unmittelbare Auswirkungen auf die Zukunft unseres Verbandes haben.

 

Die entscheidenden Eckpunkte im Überblick

Bisher haben wir für den Schießstand einen Mietzins von knapp 12.000 € pro Jahr gezahlt. Im neuen Vertragsangebot fordert die DEVA nun einen Mietzins von 25.000 € pro Monat – das entspricht 300.000 € im Jahr. Zusätzlich würden wir bei einer Verlängerung auch die eigenständige Betreiberschaft unseres Standes verlieren. Dies wäre auch aus organisatorischer Sicht fatal für uns.

 

Warum wir dem neuen Vertrag nicht zustimmen können

Ein Mietzins von 300.000 € im Jahr steht in keinem tragbaren Verhältnis zu den Einnahmen und der finanziellen Leistungsfähigkeit unseres Verbandes. Eine Zustimmung zu diesen Konditionen wäre nur über eine drastische Anhebung der Mitgliedsbeiträge darstellbar. Dies sehen wir als nicht verantwortbar an, weder gegenüber Euch als Mitgliedern, noch gegenüber der wirtschaftlichen Zukunft des Verbandes.

Das Präsidium hat sich intensiv mit der DEVA und dem Angebot auseinandergesetzt und kommt zu dem Schluss: Aus rein finanziellen Gründen können und werden wir dem vorliegenden Verlängerungsvertrag nicht zustimmen. Wir können die Beweggründe der DEVA zu diesem sehr drastischen Schritt nicht nachvollziehen und sind maßlos darüber enttäuscht, wie mit einem Mieter und Mitglied der DEVA e.V. verfahren wird, zu dem eine Vertrags- und Mitgliedschaftsbeziehung seit Mitte der 1990er Jahre besteht. Zumal sich auch die DEVA eigentlich der Gemeinnützigkeit und der Förderung des Schießsports verschrieben hat. Wie dies mit dem vorliegenden Angebot in Einklang zu bringen ist, erschließt sich uns derzeit nicht.

  

Was das für uns bedeutet

Das bedeutet konkret, dass uns der bisherige Schießstand nach Ablauf der Kündigungsfrist zum Jahresende nicht mehr zur Verfügung stehen wird. 
 Das Präsidium prüft derzeit mögliche Alternativen, sowie weitere Handlungsoptionen, und steht dazu mit anderen Schießständen im Austausch. Um den Flintenbetrieb fortzuführen, werden wir das LLZ in Spandau baulich ertüchtigen und Standkapazitäten schaffen. Für unsere Wettkämpfe, Matches und Meisterschaften, die bisher in Wannsee stattfanden, haben wir bereits Alternativen gefunden, bzw. tauschen uns gerade dazu mit anderen Anbietern aus. Sobald es hierzu belastbare Neuigkeiten gibt, werden wir Euch zeitnah informieren.

 

Da der Umzug und Ab- bzw. Rückbau einige Zeit in Anspruch nehmen wird, ist der letzte Tag zum Buchen von Trainingsterminen auf unserem Stand in Wannsee der 11.11.2026. 

 

[….]

 

Wir wissen, dass diese Nachricht für viele von Euch enttäuschend ist – der Schießstand ist seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil unseres Verbandslebens. Uns ist bewusst, wie sehr dieser Ort mit Eurem sportlichen Alltag verbunden ist, und das Präsidium nimmt diese Entwicklung entsprechend ernst.

 

Bitte seht erstmal von weiteren Anfragen auch auf der Geschäftsstelle ab, da wir Euch in weiteren Rundschreiben und auf www.bdslv1.de sehr zeitnah über neue Entwicklungen auf dem Laufenden halten werden.

 

Vielen Dank für Euer Verständnis und Eure Verbundenheit mit dem LV1.

 

Mit sportlichen Grüßen

 

Friedrich Gepperth            Leo Dautzenberg 

Präsident                            1. Vizepräsident

 

 

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Geschrieben (bearbeitet)

Danke für die Info!

 

Spannend wäre erstmal zu wissen, wer denn der mögliche Nachmieter ab Anfang kommenden Jahres ist.

 

Der wird dann anscheinend problemlos den geforderten Mietzins zahlen, weil der jetzige Vermieter wohl kaum ins Leere vermietet.

 

Liegen dazu schon weitere Informationen vor?

 

Ansonsten sind 1000 € im Monat an Miete für einen solchen Schießstand in der heutigen Zeit nun wirklich mehr als geschenkt und alles andere als zeitgemäß.

 

Da kann man den Vermieter nun auch verstehen, dass da nach Angebot und Nachfrage entschieden wird, gerade wenn es um Rücklagenbildungen für Sanierungen und Modernisierungen geht.

 

Bearbeitet von GermanKraut
Geschrieben

Die sonstigen DEVA Stände waren ja jetzt von Jahr zu Jahr mehr ausgebucht. Unter der Woche immer mehr Behörden eingemietet. Denke, dass war einfach ein Eigenbedarf und deshalb eine absurd hohe Erhöhung. Zwischen zu wenig 1.000 und 25.000 ist ja schon eine weite Spanne.

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 48 Minuten schrieb David K:

Die sonstigen DEVA Stände waren ja jetzt von Jahr zu Jahr mehr ausgebucht. Unter der Woche immer mehr Behörden eingemietet. Denke, dass war einfach ein Eigenbedarf und deshalb eine absurd hohe Erhöhung. Zwischen zu wenig 1.000 und 25.000 ist ja schon eine weite Spanne.

 

Die 25.000 zahlt halt ein anderer, dem es das wert ist.

 

Und der Schießstand selbst ist ja nicht weg, sondern nur anderweitig vermietet.

 

Von daher ist doch alles in Ordnung.

Bearbeitet von GermanKraut
Geschrieben (bearbeitet)

Grundsätzlich werden Standkapazitäten überall knapp. Sei es durch steigende Mitgliederzahlen und wie man auch sieht immer höhere Limitzahlen die daraus resultieren. Oder durch teurere Mieten oder geschlossene Stände.

Die Lösung kann eigentlich nur sein eigene Stände zu bauen. In NRW, dem zweitgrößten Teilverband des BDS muss es doch möglich sein das der LV4 eine eigene Schießanlage baut und betreibt. Durch Wettkämpfe und Vermietungen sollte sich das Ding alleine tragen.

Es wird Zeit das Ding ganz neu zu denken. Wenn keine Standkapazitäten da sind muss man z.b. Präzi auf BM und LM auf den eigenen Ständen schießen mit bestelltem Schießleiter, bis eigene Stände vorhanden sind.

Bearbeitet von callahan44er
Geschrieben

Ein 25m Kurzwaffenstand mit 10 Ständen + kleines Nebengebäude nach aktuellen technischen Richtlinien kostet dich ohne Grundstück 1 Millionen Euro. Dazu noch ein Grundstück bspw. in Essen oder Mülheim/Ruhr ab 300 Euro/qm, ca. 3000qm Gesamtfläche also noch einmal 1 Millionen Euro. 

Da sind noch keine Späße wie beheizte Lüftungsanlage, IPSC/Mehrdistanz, 50m oder gar 100m Langwaffe dabei, dann braucht es noch 10 Jahre von erster Planung bis zur Fertigstellung.

Geschrieben

Leute das stimmt einfach so nicht! Ich habe gerade einen Stand, zwar nur umgebaut, zum Indoorstand, aber es geht wenn man will und kreativ ist! Man muss bei manchen Dingen die sauteuer sind, eben einfach auch mal nein sagen und andere Lösungen finden! Wir hatten auch Architekten da, die uns ausgelacht haben.......egal jetzt lache ich, weil es doch ging! Hückelhoven baut auch um wie viele sehen. Zu den Grundstückspreisen, man muss ja nicht in der Innenstadt bauen. In Bocholt ist es garantiert nicht so teuer. Ja ist weit weg, aber irgendeiner fährt immer weiter. Für einen NRW Schießstand wird sich schon was finden lassen was in der Mitte liegt. Ist eh besser etwas ausserhalb zu sein. Und selbst wenn das Ding < 10 Mio. kostet, es wird sich durch Vermietung tragen! Man kann doch nicht den Verband immer größer werden lassen und dann den Leuten keine Möglichkeit geben, bzw sogar zu nehmen durch immer höher werdende Limitzahlen, den Sport auszuüben!!!

Wisst ihr, machen ist wie wollen......nur krasser! Es muss halt einer machen und keine Ausflüchte suchen!

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb CiscoDisco:

Da sind noch keine Späße wie beheizte Lüftungsanlage, IPSC/Mehrdistanz, 50m oder gar 100m Langwaffe dabei, dann braucht es noch 10 Jahr

 

Also ob ich einen Indoorstand Mehrdistanzfähig baue oder nicht, macht nun wirklich keinen Unterschied!

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb callahan44er:

Und selbst wenn das Ding < 10 Mio. kostet, es wird sich durch Vermietung tragen! 

Kannst du mir/uns das bitte mal anhand der BDS-Standes auf dem Schießstand der DEVA vorrechnen. 

 

Zwei  Schießstände/Boxen  mit jeweils vier 50m

Wenn jemand FP Flinte schießt, fallen die restlichen 3 Bahnen für die Stunde weg.

Die Aufsicht will auch bezahlt werden.

 

Der Förster hat restriktiv Schießzeitbegrenzungen für den Stand, der neben S-und Autobahn liegt,

durchgesetzt. 

 

In Berlin mit einem normalen Schießstand Geld verdienen?  Ich weiß nicht. 

 

Das Landesleistungszentrum des BDS war früher eine DSB Stand. Der Stand liegt im Vergleich zu Wannsee liegt so unglaublich ungünstig, dass viele es ablehnen dort zu schießen oder selbst die BM, in Abstimmung mit dem LV,  für ihre Mitglieder anbieten. 

Ich glaube der LV1 ist über einen Grund Wannsee zu verlassen, nicht traurig. 

Zukünftig geht die Standmiete direkt an die DEVA. 

Geschrieben
vor 41 Minuten schrieb Tatonka:

Zwei  Schießstände/Boxen  mit jeweils vier 50m

Wenn jemand FP Flinte schießt, fallen die restlichen 3 Bahnen für die Stunde weg.

 

Warum? Dann müssen eben mehrere FP Flinte schießen oder der eine alle Stände bezahlen. Ist doch das normalste der Welt!

 

vor 41 Minuten schrieb Tatonka:

Die Aufsicht will auch bezahlt werden.

 

Also hier macht jeder selbst Aufsicht wenn Quali vorhanden. Ansonsten siehe oben.

 

vor 41 Minuten schrieb Tatonka:

 

Der Förster hat restriktiv Schießzeitbegrenzungen für den Stand, der neben S-und Autobahn liegt,

durchgesetzt. 

 

Wer ist das? Und ist der auch in NRW zuständig?

 

vor 41 Minuten schrieb Tatonka:

 

In Berlin mit einem normalen Schießstand Geld verdienen?  Ich weiß nicht. 

 

Das Kalkutta an der Spree ist eh verloren. Gut ist, das wenn die linkinnen dran kommen, das du auf offener Straße schießen kannst.

Geschrieben

Was der BDS derzeit noch in Wannsee bezahlt, ist ein Tarif aus den 90ern. Dass der nicht ewig weiterleben kann, dürfte klar sein. Da sind mehrere Stände plus Infrastruktur und die entsprechende freie Verfügbarkeit durch den BDS. Rechnet man die 25.000 pro Monat auf die jetzigen Preise um, kommt das genau hin. Warum eine Sonderbehandlung für den BDS, wenn sich die Buchungen dort stapeln? Positiv gesprochen: Schön wars für den BDS, dort so eine gute Zeit gehabt zu haben. Das endet jetzt. Ich denke nicht, dass die DEVA nicht weiß, wie es dort weitergehen wird ...

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb heinzaushh:

und bewusst darauf gesetzt hat das damit Kapazitäten frei werden.... 

Faktisch wird die DEVA gesagt haben, das sind Xy Stunden, das würde bei Einzelmietern Summe X bedeuten, dann kann der BDS das auch bezahlen.  UND, wenn man die Info vom BDS zwischen den Zeilen schaut, habe ich nicht den Eindruck das man da so sauer ist, denn jetzt wird halt das eigene LZ ausgelastet.

 

 

Geschrieben

Wenn man mit kommerziellen Schießständen wirklich das dicke Geld verdienen würde,  wären ein paar Investoren bestimmt schon auf den Zug aufgesprungen und die Teile würden wie Pilze aus dem Boden schießen. Angebot und Nachfrage sind nicht überall gleich und nicht jeder kann oder will sich teure Schießzeiten leisten.

 

Die neuen Preise für den DEVA Stand sind wahrscheinlich durch die Situation entstanden,  dass entsprechende Angebote anderer potentieller Nutzer bereits vorliegen. Eine Vermutung wäre, dass auch Behörden aktuell mehr trainieren müssen und sich ggf. dort solche Preise durchsetzen lassen. 

 

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Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Tatonka:

Ich glaube der LV1 ist über einen Grund Wannsee zu verlassen, nicht traurig. 

Zukünftig geht die Standmiete direkt an die DEVA. 

Man sollte nicht alles immer ungeprüft als Faktum betrachten. Schon mal bei der DEVA nachgefragt, ob das alles so passt, wie es im Anschreiben des LV1 so geschildert wird? Aber vermutlich läßt sich dort niemand zu einer Gegendarstellung hinreißen.

Verschwörungstheoretiker würden sagen, der Streit wurde absichtlich herbeigeführt um die Nichtverlängerung des Vetrages herbeizuführen. Um nämlich den bei den Mitgliedern so unbeliebten Stand zu pushen. 

Aber da ist natürlich auch gar nichts dran.....

 

Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb CiscoDisco:

Ein 25m Kurzwaffenstand mit 10 Ständen + kleines Nebengebäude nach aktuellen technischen Richtlinien kostet dich ohne Grundstück 1 Millionen Euro. Dazu noch ein Grundstück bspw. in Essen oder Mülheim/Ruhr ab 300 Euro/qm, ca. 3000qm Gesamtfläche also noch einmal 1 Millionen Euro. 

Da sind noch keine Späße wie beheizte Lüftungsanlage, IPSC/Mehrdistanz, 50m oder gar 100m Langwaffe dabei, dann braucht es noch 10 Jahre von erster Planung bis zur Fertigstellung.

 

Also wir haben gerade einen 100 Meter Stand mit 4 Bahnen gebaut, teilgedeckt mit Lüftung und Räumlichkeiten, Aufsicht, Aufenthaltsraum und einen Raum in Reserve. Erdarbeiten bis 6 Meter tief bei der Geschossfangkammer.

Allerdings eigenes Grundstück.

Waren c. 300.000€ und gaaaanz viel Eigenleistung.

 

Möglich ist das also schon.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 4 Stunden schrieb callahan44er:

 

Wer ist das? Und ist der auch in NRW zuständig?

 

Bei Fallplatte Flinte stehen die Schützen nicht auf 25m,.  Die meisten Flintenschützen möchten nicht 10m vor den KW-Schützen stehen. 

Flinte ist in dem offen Stand mit Sandboden optimal. 

 

Zwischen dem DEVA-Gelände und der Potsdamer Chaussee liegt die "Dienstwohnung"  des Försters im Wald. 

Revierförsterei Wannsee (Forstamt Grunewald) 

 

https://www.deva-institut.de/

 

Bearbeitet von Tatonka

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