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LARgeGun

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  1. Probleme bei der Aufbewahrung? Nö.
  2. Hallo zusammen. Ich bin im November für einige Tage aus beruflichen Gründen in Frankfurt. Gerne würde ich meine 45er mitnehmen und etwas Sport treiben. Hat jemand gute Schießstandempfehlungen für mich? Ich bin ehrlich: Dienstleister geht im Zweifel vor Verein. (Ist einfach unkomplizierter, wenn man nur bezahlen und nicht jemanden wegen meines Besuchs aufscheuchen muß - ich bin kein Vereinsmuffel, will aber keine Umstände bereiten und absolut ungezwungen ein paar Löcher in die Scheiben zu stanzen, das würde mir schon reichen.) Freue mich aber letztlich über jede Empfehlung. Dank und Gruß LARgeGun
  3. Nur in dieser Geschichte gibt es zwei Möglichkeiten, sonst funktioniert sie nicht. In der Realität gibt es fast immer tausende Möglichkeiten. Und die wenigsten davon haben mit Schußwaffen zu tun. Versteht mich nicht falsch: ich habe gar nichts gegen das US-Modell mit leichtem Open oder Concealed Carry. Auch das Milizsystem der Schweiz hat sich bewährt, gar keine Frage. (Das dürfte eine deutlich liberalere Haltung sein als die meisten Menschen in diesem Land einnehmen würden.) Aber all die Debatten rund um Waffentragen sind mit Zahlen, Daten und Fakten weder zu gewinnen noch zu verlieren. Das ist letztlich eine kulturelle Frage, die, so meine Einschätzung, in Deutschland in den nächsten Jahren garantiert nicht aufgrund eines Paradigmenwechsels pro Waffenschein beantwortet werden wird. LARgeGun
  4. Wenn man sich nicht für Wissenschaft interessiert, dann mag das stimmen. Dann freu Dich doch, das dem so ist. Bei anderen ist es vielleicht anders. Es gibt schließlich drei Möglichkeiten: Du gehst gestärkt aus der Situation raus (war wohl bei Dir so), man geht neutral aus der Sache raus (war bei mir so), man geht traumatisiert raus (ist bei einigen so). Wir können alle davon halten, was wir wollen. Daß PTBS (und generell Streßerscheinungen) real sind, kann jedoch kein vernünftiger Mensch bezweifeln. Daß mit entsprechenden Diagnosen Schindluder getrieben wird - ja, das gibt es mindestens, seit der befreundete Arzt dem Kumpel mal ne Krankschreibung ausstellt, damit der mehr Ferientage hat. Das eine hat aber mit dem anderen nichts zu tun. Selbstverständlich gibt es Menschen, die nicht "unberührt" aus der Situation rausgehen. Exakt das war mein Ansatz! Genau so sehe ich das auch. Ergänzt um den Aspekt, daß man auch nachher mal in sich gehen sollte, um die Frage ehrlich zu beantworten: war das jetzt okay für mich oder eine Nummer zu groß? Niemand von uns ist unzerstörbar. Es gibt - wie oben beim Thema Streß - unterschiedliche Menschen. Die einen reagieren so, die anderen anders. Wer übrigens mal ein sehr beeindruckendes Interview zu diesem Thema lesen möchte, dem empfehle ich dieses mit dem sicherlich allen bekannten Entführungsopfer Jan-Philipp Reemtsma - und einen Auszug: "Und ich habe im Keller Todesangst. Diese Hilflosigkeit ist eine sehr extreme Erfahrung. Die prägt Ihr ganzes Leben. Das ist nicht mehr nur anekdotisch, so, wie ich es jetzt erzähle, sondern eine Grundunsicherheit, eingebaut ins Leben." Der Kollege (er war lange als Professor in Hamburg aktiv) macht auch noch eine Aussage zu Waffen, die ich jedoch nicht teile, aber das würde hier den Rahmen sprengen ;-) http://www.zeit.de/zeit-wissen/2016/03/jan-philipp-reemtsma-gewalt-menschen-grenzen-waffen-krieg/komplettansicht LARgeGun
  5. Das unterstützt meine These - auch wenn ich diese Quelle noch nicht kannte. (Aber gern mal anschaue - vielen Dank! ;-)
  6. "keinerlei Bildungshintergrund" - Mensch, das erklärt natürlich alles! Warum bin ich noch nicht auf so ein Kracher"argument" gekommen? Liegt wohl am fehlenden Bildungshintergrund!
  7. Die Fachliteratur sagt etwas anderes als "Nicht jeder wehrt sich bis zum bitteren Ende"? Das klingt in der Tat interessant, weshalb ich mich über die Quellenangabe sehr freuen würde. Auf die Literatur bin ich wirklich gespannt.
  8. Daran ist nichts falsch. Nicht jeder wehrt sich bis zum bitteren Ende. Viele hoffen ja beispielsweise auf ein gutes Ende - vielleicht naiv, oftmals vergeblich, aber es handeln nicht immer alle gleich (tapfer).
  9. Was ist Deiner Meinung nach falsch?
  10. Hab ich schon das eine oder andere Mal gemacht. Was trägt dieses Wissen zur hiesigen Diskussion bei?
  11. Die Frage kann hier nicht wirklich zielführend beantwortet werden. Natürlich will niemand sterben, aber IS-Geiseln wollen sich auch nicht enthaupten lassen und hatten sicher vor der Verabreichung von Betäubungsmitteln (sprich: kurz vor der Enthauptung) so einige Möglichkeiten, sich zu wehren. Viele tun es aber nicht - lieben die nun ihr Leben doch nicht? Wohl kaum. Ich denke, daß wir hier viel über den Kampf reden, aber damit nur wenig erreichen können. Nicht die Waffe führt zur "Readyness", die "Readyness" läßt jemanden zur Waffe werden (und meinethalben auch greifen). Meine Erfahrung aus der behördlichen Sicherheitsforschung ist: darüber wird zu wenig nachgedacht. Das Thema wird zu leicht genommen. Immer noch. All die Bundeswehrsoldaten mit PTBS-Eigenmedikation (sprich: Alkohol statt Arzt) können dies leidvoll bestätigen. Das Thema sollte, ja: muß vor jedem Waffentragen stärker bedacht werden als bisher üblich. Eine ehrliche Selbsteinschätzung muß der Anfang sein. Denn es ist weder eine Schande noch ein Problem, hier nicht zu bestehen. LARgeGun (der selbst schon eine Schußwaffe gegen einen Menschen richten mußte und bei entsprechenden PTBS-Anzeichen sofort zum Psychologen gegangen wäre)
  12. Auch dann bleibt die Frage: ist man bereit dafür? Mir wird dieser Aspekt immer etwas zu wenig beleuchtet. Den Finger zu krümmen ist das Eine - mit dem Szenario (währenddessen und (!) danach) klarzukommen das Andere. Bisher wird der Aspekt der "Readyness" durch massives Training hergestellt - zumindest wird es versucht, bei Militär und Polizei. Denn ob man unter Feuer besteht, weiß man immer erst, wenn es soweit ist. Aber man kann eben (allein schon aus ethischen Gründen) nicht mehr tun als "trocken" zu üben. Nicht umsonst werden für die wirklich wilden Szenarien im urbanen Raum Spezialeinheiten maximal extrem und intensiv geschult, also, salopp geschildert, nicht linear, sondern eher exponentiell intensiver - und sie haben dazu noch andere Vorteile, die Einzelpersonen nicht haben: ein Team, einen Teamspirit, Akzeptanz, Backup etc. Das sollte man alles nicht vergessen, denn das prasselt im Falle eines Falles alles auf den Betroffenen ein. Der einzelne Waffenträger in einem entsprechenden Szenario ist die ärmste Sau von allen. Ohne Waffe dürfte man fast immer nur einen Hauch schlechter dastehen. LARgeGun
  13. Meines Erachtens ist dies ein allzu oft massiv unterschätzter Punkt. Denn eine Schußwaffe in einem Schußwechsel oder einer anderen Situation einzusetzen, das bedeutet sehr konkret: man rennt hin, wenn andere wegrennen. Es bringt ja nix, beispielsweise die Waffe einfach nach hinten zu halten, wild das Magazin zu leeren und gleichzeitig wegzurennen. (Das wäre eher "Spray & Pray" als eine echte Hilfe, vor allem für die betroffenen Menschen um den Schützen herum.) Also, nach allen Überlegungen dazu, wird letztlich immer wieder dabei herauskommen: entweder stelle ich mich dann dem Feuergefecht mit dem Ziel des maximalen Erfolges - oder ich lasse es. Das anschauliche Szenario "Da kommt der Bösewicht und ich überrasche ihn mit meiner Magnum" ist EIN Szenario von vielen, vielleicht ein gewünscht einfach zu handhabendes Szenario, aber die Welt kann ja bekanntlich auch mal ganz anders sein als geplant. Und dann? Ist man dann bereit dafür? LARgeGun
  14. Da ein Wandel hin zu einer "Waffenscheinkultur" in Deutschland aus kulturellen Gründen ohnehin nicht zu erwarten ist, ist die Diskussion mit Sachargumenten nicht zu gewinnen. Denn beim Thema Waffentragen geht es sehr stark um kulturelle Aspekte und sehr wenig um Fakten. Und da sieht es in diesem Lande keinesfalls nach einem Paradigmenwechsel (von "So wenig Waffen wie möglich ins Volk" zu tschechischen oder gar US-amerikanischen Verhältnissen) aus. LARgeGun
  15. Richtig. Steht so auch in meiner WBK als erstausstellende Behörde, welche nicht das LKA Berlin ist ;-) Mir ging es nur darum: einen Brief an eine Verwaltung zu schicken, die den Registerauszug kostenlos und geplant anbietet, ist das eine. Eine Akteneinsicht in "Live-Akten", gerade bei einer Waffenbehörde, ist - in meinen Augen - das andere. Ersteres ist (wie hier schon erwähnt wurde) ein recht unkompliziertes Recht, das leicht wahrzunehmen ist. Letzteres riecht für mich schon wieder nach ... nun, sagen wir: Engagement. Ich hab mit dem LKA 553 in Berlin nur positive, vorsichtiger formuliert: mindestens neutrale, definitiv noch nie schlechte Erfahrungen gemacht. Aber ich kenne (dank eigener Involvierung) auch die Behördenwelt und das Thema Akteneinsicht recht gut, deshalb sortiere ich das eben etwas anders ein. Ist vielleicht auch eine Charakterfrage oder altersbedingte Bocklosigkeit, aber heute denke ich mir oft: ach ... lass gut sein ... :-) Hätte es hier einen standardisierten und erprobten (= von euch für gut befundenen) und darüber hinaus vielleicht noch freundlichen Weg gegeben (bspw. Termin beim LKA-Datenschutzbeauftragten und dann Akteneinsicht in dessen Büro), dann wäre das wieder interessant geworden. Aber solange das fehlt, möchte ich keine unnötigen Fässer öffnen. Später vielleicht :-) LARgeGun
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