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IGNORED

Dienstwaffe verschwunden!


Ringo58

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Anhaltspunkte für eine Straftat  gebe es aber nicht. Inzwischen prüft die Staatsanwaltschaft Detmold eine Anzeige gegen den Kripochef wegen Verstoßes gegen das Waffenrecht.

Der ist aber auch gut. Wieso prüft die Staatsanwaltschaft wenn es keine Anhaltspunkte gibt ?

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"...habe in seiner langen Laufbahn noch nie erlebt, dass eine Dienstwaffe verschwunden sei...-"

Na ja, das mag für seinen Bereich korrekt sein,

aber das ist ja auch keine für ganz Deutschland gültige Aussage.

Anhaltspunkte für eine Straftat gebe es aber nicht

Eine m.E. ziemlich fragwürdige Aussage !

In dieser Republik ist doch bereits die nicht ordnungsgemäße Aufbewahrung einer Waffe eine Straftat -

und

eine zusammen mit Munition(!) verschwundene Waffe,

ist ja dann in doppelter Hinsicht "nicht ordnungsgemäß" gelagert worden.

Es kann ja wohl nicht angehen,

den Bürger zu kriminalisieren und dem Amtsträger jede Schlamperei durchgehen zu lassen :rolleyes:

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Der ist aber auch gut. Wieso prüft die Staatsanwaltschaft wenn es keine Anhaltspunkte gibt ?

ganz einfach: der Polizeisprecher sagt, es gebe keine Anhaltspunkte. Die StA als vorgesetzte Ermittlungsbehörde möchte das aber gern selber prüfen, obwohl § 55 dagegen steht.

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Es kann ja wohl nicht angehen,

den Bürger zu kriminalisieren und dem Amtsträger jede Schlamperei durchgehen zu lassen :rolleyes:

Weil ja für den Bürger leider der § 55 nicht gilt...

Und ansonsten wird es so wie meist sein, Buchungsfehler,

wenn Waffe mit Mun weg sind; man hat irgendeinen

Beamten, der versetzt, auf Lehrgang oder sonst wie weg ist,

auf dem Papier / PC falsch verbucht....

So sind beim Bund schon diverse Panzer verschwunden.

Klärt sich nach intensiver Suche auf.

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Egal welche Bestimmung nun zur Grundlage wird -

für das "Verschlampen" von Waffe und Munition wird es schon was Passendes geben <_<

Wie wahr ! Man stelle sich mal vor einer von uns kommt in die Verlegenheit nach §39 und gibt an " .............. ach übrigens, Pos.x aus WBK y vermisse ich schon seit einem Jahr. Ich suche aber noch" Ich glaube da ist aber richtig Feuer unterm Dach.

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"Seit der Zeit ist sie nicht auffindbar, obwohl die Polizei intensive Nachforschungen angestellt hat."

Chef, sehen Sie mal in der Sofaritze nach!

Müller, das habe ich bereits!

Und Sie sind sicher, sie haben sie nicht in der Rumpelschublade mit den ungelösten Fällen?

Verdammt Müller, haben Sie da mal reingesehen? Da findet keiner was drin!

:rotfl2:

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Das hat es bei der Polizei schon öfters gegeben:http://www.mv-online.de/lokales/muenster/nachrichten/771525_Polizei_Chef_Dienstpistole_weg.html

Dieser Vorfall ereignete sich am 31.10.2008 . Das ist eben der Unterschied zwischen Privatem Waffenbesitzer und Behörden. Da gab es auch Polizeibeamte die ihre Waffe bei einer Razzia auf der Toilette vergessen haben das gleiche ist mal einem Angestellten eines Sicherheitsdienstes passiert nur mit ganz anderen Folgen.

Wolfgang :peinlich:

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Na da macht man mal schnell eine verdachtsunabhängige Kontrolle bei den behördlichen Waffenträgern.

Doch halt ich glaube jetzt habe ich mich vergaloppiert, damit schickaniert man doch nur Sportschützen, Jäger und Sammler - für diese Bürger 2. Klasse, mit ihren sozialunverträglichen Hobbys, gilt ja das Recht der unverletzlichkeit der Wohnung nicht.hoch

Leute nehmt mir meine Verbitterung nicht übel aber bei solchen Meldungen kommt mir regemäßig der Kaffee.

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Wenn unter tausenden Berufswaffenträgern mal Gegenstand des täglichen Gebrauchs verloren geht ist mir das eigentlich kein Kommentar wert. Wird halt nur so aufgeblasen, weil Waffen ja bööse sein sollen. Ob wir da in dasselbe Horn stoßen sollten?

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Ich glaube manchem Dienstwaffenträger fehlt das Bewustsein für seine Schusswaffe. Gibt auch immer mal wieder Berichte, wie sich Beamte beim reinigen oder hantieren mit ihren Dienstwaffen selbst angeschossen, oder erschossen haben.

http://www.rp-online.de/region-duesseldorf...-bein-1.1191123

http://www.weser-kurier.de/Artikel/Region/...nstpistole.html

Was macht man als Durchschnittspolizist mit seiner Waffe an einem Durchschnittstag?

Dienstbeginn, Waffe laden und ins holster, Dienstende zurück ins Fach und sonst gar nichts, dabei kann man dann die Einschusslöcher in den Spinten bewundern, die sich da über die Jahre angesammelt haben... is auch umständlich immer zur Ladeecke gehen zu müssen...

Dann einmal oder zweimal im Jahr schießen gehen, wo man übers Jahr verteilt nicht mal 100 Schuss macht. Und das habe ich genau so von Polizisten erzählt bekommen, bei einem findet sich auch im Keller seines Hauses ein Loch in der Wand, als sich da mal ein Schuss gelöst hat.

Das Beste was mir erzählt wurde: Ein Polizei-Schieß-Aubilder durfte mal eine Desert Eagle cal. .50 ausprobieren, nach dem ersten Schuss mit saftigem Rückstoß dreht er sich mit der schussbereiten Waffe um, richtet sie dabei auf die hinter ihm stehenden und sagt: "Wasn das fürn Scheiß?"

Was passiert mit einem Sportschützen, der sich oder andere durch unsicheren Umgang verletzt hat?

Kann ja auch sein, dass ich immer nur die extremsten Ausnahmen zu hören bekam, aber von Sportschützen sind mir solche Fälle nicht bekannt. Verlorene Sportgeräte schon gar nicht!

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Janeeissklar, ich war letzte Woche auf einem sehr schön ausgebauten Indoorstand, wenn ich mir da die Einschußlöcher in den verschiedenen Bereichen nördlich, südlich, westlich und östlich des Schützenstandes betrachte, dann kann da ja eigentlich nur die Polizei üben. Tut sie aber nicht.

Auf Ausnahmeerscheinungen zu schimpfen ist immer leicht, wir wollen nicht, dass man so über uns redet und ich würde mal behaupten, "die Polizei" kann man genausowenig mit den oben genannten Beschreibungen erfassen.

Also bitte fair bleiben, die lassen sich immerhin hin und wieder im Dienst für die Allgmeinheit erschießen oder zumindest verprügeln.

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Ob wir da in dasselbe Horn stoßen sollten?

JA, unbedingt !

Zwar nicht, weil Waffen "böse" sind,

sondern weil das Messen mit zweierlei Maß

eine Schande für eine Demokratie

ist !

Es geht nicht an, dieselbe Schlamperei, die NICHTS mit hoheitlichem Handeln zu tun hat,

beim Bürger zu kriminalisieren und beim Amtsträger zu verniedlichen !

Der EINSATZ von Waffen ist ein Rechtsbereich, in dem sich per Gesetz zwangsläufig Unterschiede zwischen

privatem und hoheitlichem Handeln ergeben -

die mangelhafte, unsachgemäße Aufbewahrung, noch dazuhin von anvertrautem Staatseigentum (ICH würde nur MEIN Eigentum verschlampen!)

sollte denselben Anforderungen und auch Sanktionen unterliegen, wie beim Bürger !

Nur darum geht es m.E. in solchem Falle !

G.T.

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Polizisten sind auch nur Menschen. Da gibt es solche und solche. Ich habe auch schon Polizisten bei uns gesehen die schossen begeistert mit ihrer Dienstwaffe im Schiesskeller und dies gar nicht schlecht. Als amtliche Berufswaffenträger (Polizisten) sind aber die Ansprüche im Umgang mit Schusswaffen was bsp. Sicherheitsvorschriften angeht, besonders hoch anzusiedeln da muss ein jeder Polizist dies wirklich aus dem FF beherrschen. Auch was Training angeht sind 100 Schuss oder weniger im Jahr schlichtwegs viel zu wenig, gerade für Berufswaffenträger.

Zurück zum eigentlichen Thema. Wenh eine Dienstwaffe verloren geht, ist das natürlich blöd und wird demensprechende Konsequenzen nachsichziehen die sehr unangenehm im Einzelfall ausfallen können-jenachdem. Fakt ist aber auch, dies ist nicht zum ersten Mal passiert, dass eine Dienstwaffe verlroen ging und wird sicherlich auch nicht das letzte Mal passiert sein.

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