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Probleme mit P30...


Webley

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Neue Polizeipistole hat manchmal Ladehemmung

Seit September erhalten die Polizisten in Hessen nach und nach eine neue Dienstwaffe, eine Heckler & Koch P30, Kaliber 9 Millimeter. Wird sie nicht fest genug gehalten und das Handgelenk beim Schuss nicht ganz steif gemacht, besteht die Gefahr einer Ladehemmung.

http://www.faz.net/s/Rub5785324EF29440359B...n~Scontent.html

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hm, mal ehrlich, hat das schon jemand mit einer normalen Glock erlebt?

Gruß

Makalu

Weder mit der Glock 17&20, noch mit der P7, schießen alle auch in obskursten Körperhaltungen und unabhängig zur Orientierung zur Schwerkraft. Bei der Les Bear nur mit .45ACP Mädchenladungen...

Eigentlich würde ich keiner Waffe mein Leben anvertrauen wollen, die nur mit festem Griff und am gestreckten Arm funktioniert. ES könnte ja auch mal so eng zugehen, dass man die Arme nicht strecken kann.

Von der P8 kenn ich das auch nicht, obwohl da ja mit Masse Nutzer auf dem Trainingsniveau unter dem Durchschnittpolizisten damit geschossen haben.

Gruß

Erik

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Hier war jemand schneller. Och wollte Coltfan antworten. Es ist keine Frage der Schwerkraft sondern hängt damit zusammen, dass, wenn man die Waffe nicht richtig festhält, der Rückschlag abgefedert wird. Das kann dann zu dem geschilderten Problem führen. Erlebt habe ich es schon bei der Brünner 75, SiGSauer 226,229 und 225 oder P6. Eine falsche Schießtechnik kann und sollte man nicht der Waffe anlasten.

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Hallo

ein vernünftiges Training ist Vorraussetzung. Von uns verlangen sie, daß wir mindestens 12 mal im Jahr trainieren, aber die Berufswaffenträger, die damit umgehen sollen (das denkt der Otto Normalverbraucher) kennen ihre eigene Waffe nicht. Und bei einem Schwuchtelgriff passiert das halt, nämlich nichts.

Steven

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Hallo

ein vernünftiges Training ist Vorraussetzung.

Von uns verlangen sie, daß wir mindestens 12 mal im Jahr trainieren,

Zitat:

"Die seit Herbst schrittweise bei der hessischen Polizei eingeführte neue Dienstwaffe..."

Nun,

das "vernüftige Training" findet doch auch statt, deshalb

fällt es ja auch dort auf und nicht im Einsatz.

Und nun ist erst ein halbes Jahr um, da kann man auf 12 mal im Jahr doch auch noch kommen....

Ansonsten schließe ich mich hier im Voraus schon mal Harlekin an, der das B***** wort bestimmt noch nennt! :D

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Also ich weiß nicht wieviele 10.000 Schuß ich schon raus habe aus meiner P30 aber ich hatte insgesamt nur 2 mal Ladehemmung und die eine war absolut reproduzierbar, da hatte ich die Kanone bestimmt seit 600 Schuß nicht geputzt. :D (IPSC)

Das war nur EIN Schuß, danach lief sie den Rest des Trainings perfekt weiter.

Die andere Hemmung kann ich nicht reproduzieren, vielleicht auch mal Unterschiede bei der Muni oder vielleicht doch mal gehalten wie ein Mädchen . :lol:

Was ich damit sagen will; man kann der P30 sicherlich einige Sachen anlasten (für Sportschützen) aber einen riesen Vorteil hat die Kanone im Gegensatz zu manchen Edelwummen:

Sie läuft und läuft und läuft. Total zuverlässig, egal welche Muni.

Ich bin absolut überzeugt davon, durch eigene Erfahrung, das die P30 eine der zuverlässigsten Schußwaffen ist, die man derzeit kaufen kann.

Als Polizist würde ich dieser Waffe jederzeit frohen Mutes mein Leben anvertrauen.

Von daher sind die Probleme mit dieser Waffe bei Behörden wohl eher auf Qualität und Umfang der Ausbildung bei den Behörden und auf das Unvermögen einzelner Beamter zurückzuführen und nicht auf die Waffe selbst.

Sprich liebe Polizisten/innen: Einfach mal FESThalten; das ist kein Sofakissen. :eclipsee_gold_cup:

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Erlebt habe ich es schon bei SiGSauer 226,

Eine falsche Schießtechnik kann und sollte man nicht der Waffe anlasten.

Die Sauer 226 schieße ich selbst schon seit Jahren und habe sie auch Anfängern in die (auch manchmal zarte) Hand gegeben. Eine Ladehemmung aus diesem Grund ist mir noch nicht untergekommen. Irgendwann mal ausprobieren und die Waffe mal luschig anfassen - mal seh´n

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Ich habe auch die P30. Habe noch nie Probleme gehabt.

Vielleicht sollte man den betreffenden Polizisten einfach mal das 1x1 des Schießens näher bringen.

Ich hatte das mit meiner P30 auch noch nie (über 1000 Schuss durch). Und ich meine schon, die ziemlich lasch zu halten. Kann auch nicht nachvollziehen, warum die Probleme bei der Polizei auftreten. Bin mit meiner P30 voll zufrieden. Für die kurze Visierlänge treffe ich damit auch gar nicht schlecht.

Also ich weiß nicht wieviele 10.000 Schuß ich schon raus habe aus meiner P30 aber ich hatte insgesamt nur 2 mal Ladehemmung und die eine war absolut reproduzierbar, da hatte ich die Kanone bestimmt seit 600 Schuß nicht geputzt.

Da fällt mir der Todd Green ein: 91622 Schuss mit einer P30. Den Artikel habe ich gerade nochmal überflogen. Die Stelle ist relevant:

During the entire test, the pistol experienced a total of thirteen stoppages. Those who have followed the test from the beginning will remember that the first seven were the result of an out-of-spec mainspring that was replaced before the 10,000 round mark. The last three, as reported above, were in quick succession due to the gun reaching the end of its service life. Between the time when the mainspring was replaced and the gun’s final death throes, there were only three stoppages… that’s less than one stoppage per 27,000 rounds fired.

Eine falsche Hauptfeder hatte Todds P30 also eine Zeit lang drin. Ich weiß nicht, wie die da rein kam. Gemeint ist die Feder, welche den Hammer beschleunigt. Wegen der hatte er ein paar Störungen. Mit richtiger Feder hatte die Waffe pro 27000 Schuss weniger als eine 1 Störung, und er hat auch andere damit schießen lassen. Soweit ich weiß, haben die Varianten mit CDA-Abzugsystem (hat die Polizei) eine stärkere Hauptfeder als die Variante mit klassisch "Single Action/Double Action" (habe ich). Die stärkere Hauptfeder kann die Erklärung sein, warum es bei der Polizei in Kombination mit laschem Halten manchmal Probleme gibt aber bei Sportschützen nicht: Sportschützen, die eine P30 haben, haben wohl fast alle eine mit SA/DA-Abzugsystem (OK, und wie schon jemand schrieb, trainieren die typischerweise auch mehr).

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Habe rausgesucht, wie die falsche Hammer-Feder in Todds P30 reinkam (pistol-training.com/archives/1685):

HK reports that the gun apparently left the factory with an out-of-spec hammer spring (a.k.a. mainspring). Even after nearly 10,000 rounds, it was still putting too much tension on the hammer. Thus, when the gun recoiled, it had to fight more resistance than intended and once in a while (7 times, at least) it wouldn’t cycle completely. This resulted in the extraction failures.

War demnach ab Werk drin. Und der Rückstoß reichte manchmal nicht, die zu starke Feder zu spannen. Daher die Auswurfstörungen.

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Das ist doch gar kein Problem. Wenn HK einen "guten" Vertrag abgeschlossen hat, werden die Pistolen halt auf Staatskosten bei HK überarbeitet/instandgesetzt.

HK wird sich aber über die schlechte Presse ärgern (Waffen die nicht funktionieren) und die verdiente Kohle in das Marketing investieren müssen.

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