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Makalu

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  1. Ja, ne lieber nicht, habe jetzt darüber nachgedacht. Muss nicht sein, schieße sowas dann doch lieber mit meinem Dragunov, meinem alten Colt Sporter AR15 von 1967 oder dem M1A. Vorderlader habe ich auch noch- ich suche nur noch jemanden der den gerne putzt: Kann da jemand unterstützen?
  2. Eigentlich muss man heute sagen, dass sich der Eid gegenseitig aufhebt: Du musst dich entscheiden Bundesrepublik und damit der Regierung, die sich x mal geändert hat und heute nicht mehr die ist, wo du den Eid abgelegt hast oder deutsches Volk: Das eine ist nicht automatisch das andere und das andere nicht das eine.
  3. Man kann das Gehäuse wenigsten recht günstig im Gelben Sack entsorgen….
  4. Würde mal sagen, wenn du im Schatten liegst, eher Kurze Durchgänge schießt und dann auch keine deutliche Pause mit der sich erwärmenden Waffe machst und nicht mit einem Riemen ziehst: Dann geht es ganz gut, besonders solange die Konkurrenz keine AR15 hat und schießen kann. Die meisten SL8 genießen heute den sonnenlosen Ruhestand im Schrank und werden nur noch selten gefüttert. Wir haben bei uns auf dem Stand jede Woche alle möglichen Selbstlader: Ein SL8 war schon lange nicht mehr dabei, obwohl es doch noch einige haben.
  5. Ja, die Treffpunktverlagerungen und Streugkreisvergrößerungen mit der Erwärmung sind schon ein großes Thema! Der Garand lebt von seiner Gasgestängeabstimmung und Bettung. Wer das gut hinbekommt- nicht so einfach- hat was gebrauchbares. Mein Kumpel aus Frankreich (links oben im Bild) hat einen sehr gut überarbeiteten Garand: Aber keine Angst, was ein gutes AR15 auf 600 m schießt, bekommt der vielleicht mit viel Einsatz auf 400 m hin. Mit dem M1A oder M14 tut man sich schon deutlich leichter als mit dem Garand – das Gasgestänge hat sich da ja deutlich verkürzt. Beim AR15 ist es dann ganz weggefallen. Das G36 oder SL8 wäre sogar diesbezüglich gut, wenn der Lauf nicht in dem weichen, bei Wärme gummiartigen Kunststoff sitzen würde, der sowieso dauernd macht was er will. Der macht natürlich alles und in jede Richtung. Die Präzision hält das Gewehr sogar einigermaßen gut bis etwa 60 – 90 Schuss zügiges Schießen. Die Verlagerungen ist aber schon frühzeitig sehr deprimierend. Da schießt du 20 Schuss, machst mal ne kurze Pause (in den Pausen entspannt es sich so richtig) und bis schon wieder voll am drehen. So mal schnell 30 cm (auf 300m) hatte ich da sehr häufig und das ohne wirkliches Heißschießen. Wenn du dann auf einem offenen Stand schießt und die Sonne kommt voll raus, fang gleich mal das Drehen an. Ne, ich habe es am Anfang auch nicht geglaubt, aber irgendwann musste auch ich einsehen, dass ich da ein ziemliches Gelumpe gekauft habe. Die BW wollte es ja auch nicht einsehen: Da hat man es dann zwischenzeitig dankenswerterweise auf die Munition geschoben um gut dazustehen und um nicht zugeben zu müssen, dass man genauso blöd war wie ich, als ich es gekauft habe. Den Quatsch mit der Munition haben allerdings nur die wenigsten geglaubt. Er war ein guter Beweis dafür, was man in Deutschland alles drehen kann, selbst wenn es total hirnrissig ist.
  6. Jürgen. du bist auf dem Weg dich unbeliebt zu machen
  7. Nur um etwas auf die Tränendrüse (Mitleid) zu drücken und zu zeigen für was wir damals im letzten Jahrhundert alles bereits waren (ähnlich wie die BW): Hier ein Bild von der damaligen Ausführen (aber bitte nicht zu laut lachen)… Ja, so war das damals und wir haben mitgemacht, waren für HK zu allem bereit und natürlich voll schmerzfrei. Das 2. Bild darunter zeigt nach viel Erfahrung und Leid dann die Ablösung: Also das Gewehr was meine Ausschreibung gewonnen hat, hier auf einem Wettkampf der mit der offenen Visierung auf 600 m geschossen wurde und natürlich gewonnen.
  8. Ich habe mir damals eines der ersten SL8 gekauft (Nummer um die 200) und damit viel geschossen, auch häufig auf 800 m - hatte das Ding über mehrere Jahre in Frankreich. Auch an IPSC Wettkämpfen hatte ich damit teilgenommen. Die meisten anderen Selbstlader auf unseren Bahnen in Frankreich waren damals AR15. Ich hatte natürlich ein gutes Leupold Glas darauf und es hat auch sehr gute Gruppen geschossen (einmal hatte ich eine 2 cm Gruppe mit 5 Schuss auf 200m- das war ein echter hingucker), allerdings haben die sich häufig und bei jeder Gelegenheit verlagert und nicht nur 20 cm. Ich habe viel damit probiert und experimentiert. Irgendwann habe ich es dann eingesehen und mir auch ein AR15 zugelegt. Damit war die Justierarbeit nur noch ein Bruchteil und die Schussgruppen gegenüber dem kalten SL8 waren auch nicht schlechter. Das SL8 wurde dann mit Klappschaft modifiziert, eingefärbt und ist heute ein gutes Soda-Gewehr- Futter hat es aber schon lange keins mehr bekommen.
  9. Stimmt schon so grundsätzlich, aber so extrem wie in Deutschland ist es bei weitem nur in wenigen Ländern (mir fällt jetzt nur Russland und China ein). Die meisten Länder haben eine internationale Ausstattung und achten auch darauf, dass es einigermaßen sauber abläuft (was in dem Geschäft sehr schwer ist). Selbst die USA mit ihrer Mega-Industrie kauft immer mal was im Ausland wenn es gut ist oder andere Gründe hat: Pistolen, Gewehre, Optik, allerdings weniger beim schweren Gerät. Es gab bis vor kurzen international den Grundsatz, dass man sich in Deutschland die Ausschreibungen sparen kann, da weder das beste Gerät noch das beste Angebot gewinnt. Es lockert sich etwas auf, aber noch nicht so toll wie es eigentlich erforderlich wäre.
  10. Da musst du mal versuchen ihn über eine BW Dienststelle lesen zu können. Aus dem Kopf ist es nicht leicht mit der Wiedergabe. Ich denke, ein Redakteur der Welt müsste ihn auch gehabt haben. Hier ein Link zu Polyamide 6, da ist unten der Schmelzpunkt und Glaspunkt angegeben. Den Rest müsste man sich dann selbst denken können, wenn man weiß, was Schmelzpunkt bedeutet: https://de.wikipedia.org/wiki/Polyamide
  11. mal was abweichend zum Thema: oben von Mausi wurde das Marder Video verlinkt: Der meint das MG3a feuert 2500 Schuss pro Minute. Ist das wirklich so schnell? Auch die 1200 Schuss pro Min für die 20mm hätte ich jetzt eher so auf 900 bis 1000 im Hinterkopf
  12. Da müssten man jetzt nur noch ein paar Bildzeitungsartikel oder was auf ähnlichem Niveau finden, dann ist das Wochenende perfekt
  13. Die Infanterieschule wollte das G36, wie massive weiß ich aber nicht, es stimmt aber. Die Gebirgsjäger waren klar und eindeutig für das Aug. Ein gewisser Abgeordneter aus einen bestimmten Wahlkreis hat sich für das G36 stark gemacht. Aber wie geschrieben: Das Gewehr wurde zu dem Zeitpunkt als Übergangslösung angesehen. Die Unfallgefahr mit dem Aug bei der Bundeswehr spricht schon Bände. Komischerweise nutzen es einige Staaten und die Soldaten dort leben noch. Das Aug wird auch hier und da bei der deutschen Polizeien genutzt, die haben sich bis heute genauso stark dezimiert, wie das österreichische Bundesheer. Eigentlich finden dort jede Woche Beerdigungen statt...
  14. Ich glaube auch, die wussten selbst nicht, was die damals vom G36 wollten. Man hat halt mal geschaut und einige wollten ja auch das Steyr Aug kaufen (Gebirgsjäger waren klar für Steyr)- dank der Politik wurde das aber verhindert. Das G36 wurde dann als Übergangsgewehr angeschafft bis man was besseres findet. Aber man hat nicht gesucht und da die ganze BW ja zu dem Zeitpunkt noch diese 5 Schuss richtig erhalten Mentalität hatte, ist man auch gut damit gefahren. Die Problematik kannte man aber bei der Einführung schon...
  15. Mal Spaß per Seite: 1000 Schuss 7,62 x51 mit Gurt wiegen um die 30 KG (eine Patrone ohne Gurtglied 27 Gramm), das M60 etwa 10,5 kg. Macht ein Bewegungsgewicht von 40 kg ohne weitere Ausrüstung, nackt keine Schutzweste- in der Praxis mit üblicher militärischer Mindestausstattung sind das 50 bis 60 kg die zusätzlich ins Knie gehen. Kann man mal kurzzeitig machen, leben wirst du damit in einem Bewegungsgefecht nicht lange, du bist einfach damit zu träge und langsam und wenn man mal liegt, kommt kaum noch lebend hoch. Ich liebe das M60: Auch wenn es etwas anfällig ist, es ist präzise und nicht so schwer wie andere Gurtvernichter, dazu ein wirklich gutes Visier. Bis 800 m habe ich da immer alles mit dem ersten Feuerstoß abgeräumt, was mir mit dem MG3 nie gelungen ist. Wir sind aber auch nie mit mehr als 100 Patronen rumgelaufen und das auch nur eher kurz auf dem Truppenübungsplatz. In der Praxis hat der einzelne Soldat dafür so 200 bis 300 Patronen dabei. Alles andere ist verteilt oder liegt im Fahrzeug
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