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DEVA Berlin - Schießstandmiete von 12.000 Euro pro Jahr auf 300.000 Euro pro Jahr erhöht!


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Geschrieben

Wenn jemand so eine Pachterhöhung fordert, würde ich davon ausgehen, dass der wirkliche Zweck dieses eigentlich unannehmbaren Angebots ist, den bisherigen Pächter zu animieren, den Pachtvertrag nicht zu verlängern.

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Geschrieben

Der BDS Stand in Wannsee macht nur einen kleinen Teil der DEVA Schießanlage aus. Die DEVA Schießstände werden wochentags intensiv von verschiedenen Behörden (Polizei, Zoll, etc.) genutzt. Gut möglich, dass die BDS Bahnen dann auch an Behörden vermietet werden. 

 

Seitdem der neue DEVA Betriebsleiter tätig ist, hat sich einiges zum Positiven verändert. Früher eher miesepetriges Personal ist auf einmal freundlich und die gesamte Anlage und die Schießanlagen wurden und werden nach und nach saniert und sind jetzt nichtig gut. Letzteres kann man vom BDS Stand nicht unbedingt behaupten. Da wurde von Seiten des BDS vielleicht auch zu wenig gemacht.    

Geschrieben (bearbeitet)
vor 22 Stunden schrieb alter_Opa:

Wenn jemand so eine Pachterhöhung fordert, würde ich davon ausgehen, dass der wirkliche Zweck dieses eigentlich unannehmbaren Angebots ist, den bisherigen Pächter zu animieren, den Pachtvertrag nicht zu verlängern.

 

Oder dass der Vermieter deutlich bessere Angebote hat bzw. langfristig bessere Perspektiven sieht, sein Eigentum (für ihn) gewinnbringender zu vermieten, und für seine Preisvorstellungen auch eine vorhandene Nachfrage besteht.

 

Und ganz ehrlich: Das würde wohl so ziemlich jeder von uns ebenfalls so machen.

 

Nur von Luft und Liebe leben zu können, muss man sich halt auch erstmal leisten können, wenn man als Eigentümer einer Immobilie dazu immer höhere laufende Kosten hat und gerade als Schießstandbetreiber mit rechtlich ungewisser Zukunft ebenfalls Rücklagen für die Zukunft (zu erwartende höhere rechtliche Auflagen für Schießstände, dazugehörige sehr hohe Umbau-, Sanierungs- und Unterhaltungskosten etc.) bilden muss.

 

Gerade und ganz besonders in der heutigen Zeit.

 

Bearbeitet von GermanKraut
Geschrieben (bearbeitet)
vor 41 Minuten schrieb GermanKraut:

 

Und ganz ehrlich: Das würde wohl so ziemlich jeder von uns ebenfalls so machen.

 

 

Ich kann die Satzung des Deutsche Versuchs- und Prüf-Anstalt für Jagd- und Sportwaffen e.V. online nicht finden, aber gemäß der Veröffentlichung des BDS LV1 besteht eine Verpflichtung zur gemeinnützigen Förderung des Schießsports. 
Wenn dem so ist, ist ein Geschäftsbetrieb, der alleine auf Gewinnmaximierung ausgelegt ist, unzulässig. 

Bearbeitet von BallistikPro
Geschrieben
vor 19 Minuten schrieb BallistikPro:

Wenn dem so ist, ist ein Geschäftsbetrieb, der alleine auf Gewinnmaximierung ausgelegt ist, unzulässig. 

Wobei man durchaus vertreten kann, dass hier Gewinnmaximierung nicht im Vordergrund steht, sondern wirtschaftlicher Betrieb der Anlage. Auch kann der Schießsport ja nicht ausschließlich gefördert werden indem man einem bestimmten Landesverband zu extrem guten Konditionen die Nutzung gewährt.

Geschrieben
Am 25.9.2026 um 08:46 schrieb webnotar:

Der BDS (Bund), der ja wohl derzeit deutlich mehr als 3 Mio Cash auf seinen Konten bunkert, könnte/sollte versuchen, den BDS-Teil des Standes gegen Einmalzahlung (z.B. für 2 Mio Euro) zu kaufen (oder sich ein langjähriges Nutzungsrecht sichern) und sich über die Vermietung refinanzieren!

 

Erstmal ein sehr interessanter Gedanke.

 

Dazu wäre es dann allerdings ebenfalls interessant zu wissen, wie lange es beim BDS gedauert hat, diese (angeblich) "3 Mio Cash auf seinen Konten" zu erwirtschaften.

 

Den Großteil seines Vermögen für EIN Objekt auszugeben und anschließend im schlimmsten Fall dauerhaft finanziell handlungsunfähig zu sein, weil nur äußerst langsam die Kasse aufgefüllt werden kann und die Mittel immer weniger werden, ist keine gute Lösung.

Geschrieben

Was mich jetzt wundert: Die 1000.- Euro/ Monat werden als geschenkt empfunden und die 25.000 Euro/ Monat als realer Gegenwert betrachtet. 

Wenn das so ist, warum hat man sich jahrzehntelang mit den 1000.00 zufrieden gegeben und die Preise nie im o.g. Sinne stetig angepasst? 

 

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 3 Stunden schrieb GermanKraut:

….. beim BDS ….. "3 Mio Cash auf seinen Konten" …..

Die Landesverbände als Mitglieder des BDS kennen die Kassenberichte und jährlichen Kassenstände.

Diese Informationen sind nicht vertraulich; sie werden auf der BDV auch den Delegierten bekannt gegeben.

Die jährlichen Zuwächse aus Einnahmenüberschüssen betragen, soweit ich hörte, in letzter Zeit mehrere 100 kEu.

Ob es Guthaben mit der Zweckbestimmung „Schiessstandkauf“ gibt, wurde bereits thematisiert. 
 

Bearbeitet von webnotar
Geschrieben

@Weinberger

25 Tsd ist eher der theoretisch erzielbar, bei optimaler Belegung..

17€ x 6 Bahnen x (5x9 +4) Wochenstunden x 50 Wochen. 

Ohne Kosten für die Aufsicht, Strom für die Heizung, ist damit dies Aufsicht nicht erfriert 

Wer war Anfang 26 in Wannsee? 

 

Vielleicht will eine weitere überdurchschnittlich bedrohte Botschaft eine diskrete Trainingsmöglichkeit für ihre Personen- und Objektschützer? 

Gibt/Gab?  ja neben dem BDS-Stand schon so einen Stand. 

 

Dies Berliner Polizei sollte seit ~5 Jahren auf dem eigenen Stand trainieren und treffen können? 

Bleiben noch Zoll, Bundespolizei? 

Warum sollten die plötzlich einen eigenen, nicht nur gemieteten,  Stand benötigen? 

 

https://www.bim-berlin.de/presse/details/naechste-raumschiessanlage-an-berliner-polizei-uebergeben

 

Traurig wird der LV1 nicht sein, denn damit kann man die Schützen und Schützinnen ins LLZ am Arsch der Welt "zwingen". So gut die Anlage inzwischen ist, 3 Stunden hin und her durch die Stadt fahren für eine Stunde schließen, ist es mir nicht wert. Für viele Kollegen gilt bei Wettbewerben, Wannsee oder dann eben nicht nach Spandau bzw in das LLZ Das geht für den LV1 bei den Starterzahlen wahrscheinlich unter. 

 

Die Lage des LLZ hat schon zu Westberliner Zeiten für den DSB nicht funktioniert.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Weinberger:

Was mich jetzt wundert: Die 1000.- Euro/ Monat werden als geschenkt empfunden und die 25.000 Euro/ Monat als realer Gegenwert betrachtet. 

Wenn das so ist, warum hat man sich jahrzehntelang mit den 1000.00 zufrieden gegeben und die Preise nie im o.g. Sinne stetig angepasst? 

 

 

 

Wäre interessant zu wissen, wie lange die Laufzeit des alten Mietvertrages war, der nun Ende des Jahres ausläuft.

 

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