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ASE

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  1. Die von dir gemeinte Stelle im WaffG geht von einer funktionierenden erlaubnispflichtigen Schusswaffe aus, welche mutwillig in eine erlaubnisfreie Umgebaut wird. Die 4mm-M20 /Dekowaffenlücke Damit sollte die wundersame Kurzwaffenproliferation aus freien Griffstücken und einstmals unregistrierten WS unterbunden werden. Ein Gegenstand der aufgrund seines technischen Zustandes keine Waffe mehr darstellt, hat die Schusswaffeneigenschaft verloren. Denoch: Lass die Waffe abholen. Gibt keine Scherereien.
  2. Was genau denn wollte man dir nicht verkaufen? Liegst falsch, oder halbfalsch, genau wie der Frankoniamitarbeiter. Weil die Begriffe Bedürfnis, Bedürfnisbescheinigung und Erwerbserlaubnis durcheinanderpurzeln. Du hast die Erlaunis zum Erwerb solcher Waffen. Punkt. Ein Bedürfnis für den Besitz kann aber nur Abgeleitet werden, wenn eine Diziplin eines Verbandes existiert, ansonsten kann dir in der Tat die Eintragung verweigert und das Überlassen angeordnet werden. Im Bereich der Repetierlangwaffen mit gezogenen Läufen, aus sicht des Frankoniavverkäufers wohl Jagdlangwaffen, wirst du Schwierigkeiten haben etwas zu finden, daß nicht von irgendeiner Disziplin abgedeckt ist: a) Gibt es dedizierte Jagdgewehr-Disziplinen b) Erfüllen gefühlt 99% aller Jagdbüchsen die SpO-Definitionen zu Standardgewehr GK, Repetiergewehr GK o.ä. Disziplinen. So etwas wie "Jagdwaffen" gibt es eigentlich nicht. Es gibt halt Repetierlangwaffen mit gezogenen Läufen, mit Aussttung für verschiedene Zwecke. Vllt wirst du mit einem jagdlich leichten Birnenlauf in langen Serien keinen Blumentopf gewinnen können, das ist aber aus sicht des Waffengesetzes irrelevant. Wenn dich sowas anmacht: Kaufen. Außer Bockbüchsflinten.... die sehen zwar schön aus und haben ihren Sexappeal, aber versuch mit sowas nur mal ne 5er Serie auf einen Fleck zu schiessen... . Lol, guten Morgen. Ja ständig was neues im Waffenrecht. also so vor 20 Jahren... Ja. Ja, wobei es abweichende Auffassungen zur alten gelben WBK gibt.
  3. Das liegt daran, das DHL den Identcheck für Privatkunden abgeschafft hat. Früher gings. Heut bleiben halt nur Overnite& Konsorten übrig. Es gibt keine "zertifizieren" Waffentransporteure. Egal, in wie bunten Farben diese Pseudoeigenschaft von den Anbietern ausgemalt wird. Frag einfach mal nach, was denn die Rechtsgrundlagen nach WaffG für diese "Zertifizierung" sein soll und wer die zertifizierende Stelle sein soll: Das Zirpen der Grillen wirst du hören.. Wozu auch zertifizieren: Das Gesetz hat diesen Aspekt klar geregelt: @ToVe Für dich ist wichtig, dass du nachvollziehbar Belegen kannst, das: a) Das Überlassen der Waffe nach §12 Abs 1 Nr 2 erfolgt ist, also an einen gewerblichen Transporteur b) der Transport nicht von den AGB ausgeschlossen war c) dass die Waffe Kraft Versandbedingungen nur an den Berechtigten übergeben werden darf: d.h. das ein Identcheck per Ausweis durchgeführt wird. Bei Overnite schreibe ich zur Adresse immer die PA-Nummer des PAs, der mir mit der WBK vorgelegt wurde drauf und versende an die Adresse auf dem PA. Damit ist die Person eindeutig identifiziert. Sollte die Waffe abhandenkommen, ist das das Problem des Waffentransporteurs.
  4. Demokratie ist es, wenn der Kommunist im Raum seinen Willen bekommt. Alles andere ist Rechtsextrem.
  5. Zieh aufs Land. Was willst du in einem mit links-totalitär-infantilen verseuchten Bundesshithole. DA kann ich der Linkspartei zustimmen, wir brauchen die DDR wieder, als Containment-Area für solche Typen.
  6. Und es ist der Gesetzestext, der gilt ja? Oh, dann ist ein 1911-Griffstück wohl kein Gehäuseteil mehr, genauso wenig wie ein Hera-9ers Griffstück. Beide sind per se keine militärischen Konstruktionen. Daran siehst du, wie unüberlegt der Satz in der Broschüre ist. Die Broschüre hatte in ihrerer ersten Version noch das Gasrörchen eines AR15 als wesentliches teil definiert. Das Ansinnen des BKA in allen Ehren, aber solche Schnitzer gehen einfach nicht.
  7. Beim DSB brauchst du aber Wettkämpfe im gleichen Kaliber, wenn es um Waffen für den Wettkampfsport geht (Ersatzwaffe oder zur Leistungssteigerung) Deswegen könnte es evtl was bringen, dir deine B-liste mal durchzusehen, ob es Disziplinen gibt, die nur mit Pistole geschossen werden können. Da sollte dann allgemeine Wettkampfteilnahme KW genügen.
  8. Jau, lass den Thread gleich mal mit der Demonstration der eigenen Arschverletztheit starten, damit jeder weiss, was das eigentliche Thema ist. +5P für Transparenz What? Als ob die irgendwem auch nur irgendwas abgetrotzt hätten. Die sind als politische Vorfeldorganisationen installiert worden. Die haben nur Ahnung davon, was die Politk hören will... Kompletter Unfung. Lobbyarbeit findet grundsätzlich nur Bergauf statt, entgegen dem politischen Zeitgeist. Wo der Politikklüngel erkannt hat, das sich Macht und Geld generieren lässt, rennst du offene Türen ein. Da musst du kein Profi sein, und bist per Definition kein Lobbyist sondern entweder Fußtruppe oder politischer Günstling. Ein Profi-Lobby würde von den Grünen die Genehmigung für ein Kohlekraftwertk ohne Filter bekommen.
  9. Wohlwollend würde ich mal davon ausgehen.
  10. Ja& Ja, der fehlt, leider. Bei unseren Waffenlobbies und Verbänden ist leider häufig auch Wunschdenken verbreitet oder auch mal unausgegorene Aussagen, das wurde gerade bei dieser Änderung deutlich sichtbar. (vermeintlicher Altbesitz, Magazinaufbewahrung etc).
  11. Auf die Gefahr hin mit meinem VGH-BW-Urteil zu nerven, genau so ist es, denn auch hier wurden auch genau solche Fragestellungen verhandelt. Die Bescheinigung eines Verbandes/Vereines ist nur ein Mittel zur Glaubhaftmachung, "kein hoheitlicher Verwaltungsakt oder sowas in der Art. Eben das wollte der Kläger auch festgestellt wissen und hat sich eine Watschn abgeholt. Die waffenrechtliche Bewertung, d.h. die Anerkennung der Bedürfnisbescheinigung obliegt einzig der Behörde. Die Frage hier betrifft insofern auch nur §14 Abs 4 bzw äquivalente Regelungen vor 1.9.2020. Hier war eine Bescheinigung des Vereins gestattet, in BW allerdings wurde stets eine Verbandsbescheinigung verlangt. Das war aber auch besser so, denn solche Bescheinigungen müssen auch das zu Bescheinigende enthalten (vrgl das "Hessen-Urteil" zu 12/18) was je nach waffenrechtlicher/verwaltungsrechtlicher Begabung des Vorstandes mehr oder minder schlecht funktioniert hat. Aufgrund solcher Probleme und gewisser zu weiter Auslegung von manchem Kantonisten wurde nunmehr eine Bescheinigung des Verbandes in §14 Abs 4 vorgesehen und lediglich eine Übergangsegelung in §58 Abs 21 bis Ende 2025 zugelassen, innerhalb derer die Vereine noch bescheinigen dürfen, bis die Verbände sich dahingehend organisiert haben. Natürlich muss klar sein, daß nicht wahrheitsgemäße Angaben eine Urkundenfälschung darstellen und im Zusammenhang mit dem WaffG dann auch ein gröblicher Verstoß des Bescheinigenden gegen das WaffG, mit allen dauerhaften Konsequenzen für die Zuverlässigkeit.
  12. Ja das tut der Verein durch die Meldung an den Verband. Beim DSB und BDS sind dies stets die Landesverbände. Das Meldedatum dort ist auch das waffenrechtlich relevante Datum bei Bedürfnisbescheinigungen. Ja, genau so läuft das. Verein -> Landesverband -> Bundesverband. Was er ja durch Mitgliedschaft im Verband akzeptiert, wie auch jedes Mitglied irgendeines Vereines der Satzung unterworfen ist. Ja und das ist Teil der Anerkennung der Verbände. Wo sollte das nötig sein? Maßgeblich sind die Regelungen des Waffengesetzes in §14 und §15. Das ergibt sich aus dem Gesetz und der Satzung der Vebände. Eine Regelung in der Satzung des Vereins ist schlicht nicht nötig. Weil es das Gesetz so will: Es gab und gibt auch unmittelbare Mitglieder, aber für die können keine Bedürfnisbescheinigungen erstellt werden, da das Gesetz auf die Mitglieder des Vereins abstellt. Darüber hinaus wäre es unschädlich, wenn die Mitglieder zudem auch noch unmittelbare Mitglieder wären. Das macht aber keiner, aber nicht aus waffenrechtlichen Gründen sondern aus Günden es BGB (Delegierte für Hauptversammlung) Es sind keine hoheitlichen Befugnisse an Verbände übertragen worden. Einzig werden die Bescheinigungen anerkannter Verbände i.d.R. ohne weitere Nachfragen zur glaubhaftmachung des Bedürfnisses als inhaltlich Richtig anerkannt. Die einzige Übetragung hoheitlicher Befugnisse ist bei der Übetragung des Prüfungsrechts in Waffensachkundeprüfungen erfolgt Nein, wo auch. Der Mitgliedsbeitrag wird in solchen Fällen stets vom Verein nicht vom Schützen entrichtet. Und welche Pflichten welche sollten das auch sein? Hingegen wird der Verband nur für mitglieder Becheinigungen austellten, welche tatsächlich als mittelbares Mitglied bei ihm gemeldet sind.
  13. Da diskutieren wir dann gerade aber über Gerüchte... Da steht nicht 10 Jahre Vereinsmitgliedschaft als Kriterium, sondern "10 Jahre nach Eintragung der ersten Waffe" Unklarheit besteht hier lediglich, was passiert, wenn der Waffenbesitz unterbrochen wird, also im extremfall Waffe eingetragen, einen Tag später Waffe verkauft Dann nach 10 Jahren wieder eine Waffe gekauft. Das wird gewiss zu Gerichtsverfahren führen, ich setze mein Geld auf den ununterbrochenen Waffenbesitz, Da die Begründung für den §14 Abs 4 die Erleichterung als Entgegenkommen für langjährig aktive Schützen vorsieht.
  14. §14 Abs 2 verweist glaskar auf §15 Abs 1: Die Vereine sind stimmberechtigte Mitglieder des Verbandes, die Mitglieder der Vereine sind i.d.R. mittelbare, nicht-stimmberechtigte Mitglieder des Verbandes. Ich weis erlich gesagt nicht, was es da groß zu interpretieren gibt. Aus dem Fenster rufen: "Ich fühle mich dem BDS angehörig" reicht auf jedenfall nicht.
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