WAFFEN-online Foren

Melde Dich an, um Zugriff auf alle Funktionen des Forums zu erhalten.

Wenn Du registriert und angemeldet bist, kannst du neue Themen erstellen, Antworten zu bestehenden Diskussionen hinzufügen, Beiträge und andere Mitglieder bewerten, private Nachrichten empfangen, Statusänderungen veröffentlichen und vieles mehr.

Diese Nachricht erscheint nicht mehr, wenn du dich angemeldet hast.

Einige in WAFFEN-online Foren enthaltene Bereiche sind unseren Fördermitgliedern vorbehalten. Hier kannst Du Dich über eine Mitgliedschaft informieren.

 

Der jetzt bei der Anmeldung einzutragende Benutzername entspricht dem bisherigen Nick bzw. Anzeigenamen (der nicht immer mit dem alten Benutzernamen / Anmeldenamen übereinstimmt).

Bei Problemen kann der Nick unter Angabe der E-Mail Adresse beim webmaster erfragt werden.

alter_Opa

WO Gold
  • Gesamte Inhalte

    490
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Über alter_Opa

  • Rang
    Mitglied +250

Letzte Besucher des Profils

518 Profilaufrufe
  1. Also wenn ich den Text lese, dann bekomme ich ganz bestimmt keine Vorstellung von der Geschichte des Deutschen Schützenwesens. Der Text ist insgesamt schlecht, bestenfalls oberflächlich, zudem einseitig. Wehrverbände z.B. hatte eben nicht nur die "Rechte", auch die "Linke" hatte mit dem RFB oder dem "Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold" solche Verbände. Außerdem werden wichtige Entwicklungslinien, die das Schützenwesen in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts genommen hat (ich denke da nur an den "Reichsverband Deutscher Kleinkaliber-Schützenverbände") nicht einmal erwähnt. Nur zur Information: Der Schützenbund (der damals überwiegend GK schoss) hatte Anfang der 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts so gute 30.000 Mitglieder; der Reichsverband zur gleichen Zeit etwa 500.000 Mitglieder.
  2. Du solltest die "Historischen ..." nicht unterschätzen. Die sind fest in ihrer Region verankert (was längst nicht jeder Verein von sich behaupten kann) und haben (man höre und staune) mehr Mitglieder als BDS und BdMP zusammen. Übrigens musste man gar nicht bis zu den Danksagungen kommen, irgendwann tauchten in den Fragen die Begriffe "Glaube - Sitte - Heimat" auf. Das ist "zufällig" das Motto der "Historischen ...". Und wie weiter oben schon gesagt: Das Schützenwesen ist vielfältig und hat viele Facetten. Und das ist gut so!
  3. In Norddeutschland war es durchaus durchaus üblich, dass sich die Mitglieder der Schützengilde auch um die Begräbnisse ihrer Mitglieder kümmerten, auch (oder gerade) um die Begräbnisse der Leute, die sich sonst kein "anständiges Begräbnis" (also eins mit von Pferden gezogenen und geschmückten Leichenwagen) leisten konnten. Daher kommt der Name.
  4. Ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, das sich jeder Waffenbesitzer gründlich durchlesen sollte. Pressemitteilung Nr. 62/2014 BVerwG 6 C 30.13 22.10.2014 Unzuverlässigkeit eines Waffenbesitzers bei Schusswaffengebrauch unter Alkoholeinfluss Macht ein Waffenbesitzer in alkoholisiertem Zustand von seiner Schusswaffe Gebrauch, rechtfertigt dies die Annahme, dass er im waffenrechtlichen Sinne unzuverlässig ist, auch wenn zum Alkoholkonsum kein weiteres Fehlverhalten hinzutritt. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig heute entschieden. Der Kläger ist Jäger und Inhaber waffenrechtlicher Erlaubnisse. Er fuhr mit seinem Kraftfahrzeug von seinem Haus zu einem nahegelegenen Wald zur Jagd, nachdem er zuvor zwei Gläser Rotwein (0,5 l) und ein Glas Wodka (30 ml) getrunken hatte. Von einem Hochsitz aus erlegte er einen Rehbock mit einem Schuss. Auf der Rückfahrt wurde er von Polizeibeamten angehalten. Ein freiwilliger Alkoholtest vor Ort ergab einen Wert von 0,47 mg/l Atemluftalkoholkonzentration, ein späterer Alkoholtest auf der Wache einen Wert von 0,39 mg/l. Das zuständige Polizeipräsidium widerrief die waffenrechtlichen Erlaubnisse: Der Kläger sei im waffenrechtlichen Sinne unzuverlässig, weil er eine Waffe im alkoholisierten Zustand zu Jagdzwecken benutzt habe. Das Verwaltungsgericht Köln hat die Klage des Klägers abgewiesen, das Oberverwaltungsgericht Münster die Berufung des Klägers zurückgewiesen. Das Bundesverwaltungsgericht hat die Revision des Klägers zurückgewiesen. Nach der einschlägigen Vorschrift des Waffengesetzes besitzen Personen die erforderliche Zuverlässigkeit nicht, bei denen Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass sie mit Waffen und Munition nicht vorsichtig oder sachgemäß umgehen. Vorsichtig und sachgemäß geht mit Schusswaffen nur um, wer sie ausschließlich in nüchternem Zustand gebraucht und sicher sein kann, keine alkoholbedingten Ausfallerscheinungen zu erleiden, die zu Gefährdungen Dritter führen können. Bei der vom Kläger konsumierten Alkoholmenge waren solche Ausfallerscheinungen jedenfalls nicht hinreichend sicher ausgeschlossen. Diese war vielmehr geeignet, die Reaktionsgeschwindigkeit sowie die Wahrnehmungsfähigkeit zu mindern und enthemmend zu wirken. Ob und gegebenenfalls in welchem Umfang bei dem Kläger im konkreten Fall alkoholbedingte Ausfallerscheinungen aufgetreten sind, ist unerheblich. Unvorsichtig und unsachgemäß ist der Gebrauch von Schusswaffen bereits dann, wenn ein Waffenbesitzer hierbei das Risiko solcher Ausfallerscheinungen eingegangen ist. Die waffenrechtliche Zuverlässigkeit setzt die Fähigkeit und die Bereitschaft voraus, Risiken mit dem Potential der Schädigung Dritter strikt zu vermeiden, zumal wenn dies problemlos möglich ist. Dass der Kläger sich trotz dieser offenkundigen Risiken vom Schusswaffengebrauch nicht hat abhalten lassen, rechtfertigt die Prognose, dass er auch künftig mit Waffen nicht vorsichtig und sachgemäß umgehen wird. Wer das Risiko alkoholbedingt geminderter Reaktionsgeschwindigkeit und Wahrnehmungsfähigkeit oder alkoholbedingter Enthemmung auch nur in einem Fall des Schusswaffengebrauchs in Kauf genommen hat, verdient das Vertrauen nicht länger, dass er mit Waffen und Munition jederzeit und in jeder Hinsicht ordnungsgemäß umgehen wird. BVerwG 6 C 30.13 - Urteil vom 22. Oktober 2014 Vorinstanzen: OVG Münster 20 A 2430/11 - Urteil vom 28. Februar 2013 VG Köln 20 K 2979/10 - Urteil vom 22. September 2011
  5. Der Vetterli-Putzstock ist heute aus den USA angekommen. Passt perfekt, sieht "wie echt" aus.
  6. ein Infoflyer einer Verbändeallianz aus: Bayerischem Sportschützenbund, Oberpfälzer Schützenbund, Bayerischem Jagdverband und Bürgerallianz Bayern In diesem Flyer sind in sehr kompakter Weise die anstehenden Verschärfungen des Waffengesetzes aufgeführt, und zwar v.a. auch für den "Normal"schützen ohne böse Halbautomaten und Bananenmagazine. Insbesondere wird auf die neuen Aufbewahrungsrichtlinien und die kommende WBK-Pflicht sowie Tresorpflicht für Vorderlader hingewiesen. Hier als PDF: https://www.bssb.de/bssb/Verband-Startseite/2017/Parlamentsvorlage_Berlin_2017_n.pdf
  7. Thema hat sich erledigt, ich habe einen Putzstock in den USA bestellt.
  8. Suche einen Putzstock für ein Vetterli-Gewehr, um eine Waffe vervollständigen zu können. Angebote bitte per PM
  9. http://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2017/0001-0100/61-1-17.pdf?__blob Die Knaller stehen auf Seite 10und 11. Die Änderungen betreffen die Anlage 1 und 2 des Waffengesetzes. Faktisch wären damit alle HA, die wie Kriegswaffen aussehen bzw. vonirgendjemand dafür gehalten werden können, verbotene Gegenstände.
  10. Ich habe das Buch schon gelauft und auch gelesen. Sehr empfehlenswert!
  11. Nichts wirklich neues, aber immer wieder gern verwendet, wenn man Einschränkungen vorbereiten will: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/blei-im-blut-sportschuetzen-mit-schwermetall-belastet-a-1096636.html
  12. Das ist doch mal ne positive Nachricht!
  13. Kann man so nicht sagen. Langwaffen und Munition waren nach RWG38 von jedermann über 18 frei erwerbbar, für KW wurde ein Waffenerwerbsschein benötigt. Den bekam aber nur, wer dafür ein Bedürfnis hatte.
  14. Das mit den Staatsfeinden, Zigeunern ... usw, die keine Waffen bekommen durften, stand alles schon im Reichswaffengesetz von 1928, stammt also schon aus der "Weimarer Zeit". Und das "Bedürfnisprinzip" stammt aus einer Notverordnung von 1930, also auch aus der "Weimarer Zeit".
  15. Wenn ich mir so ansehe, was im NWR an Kategorien und Schlüsselnummern aktuell so alles drinsteht ...