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Luftgewehr für Jäger


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vor 24 Minuten schrieb EkelAlfred:

Es gibt ne Menge Leute, die EWB Luftgewehren sowohl Kaninchen als auch Tauben, aber auch Nutrien jagen.

 

 

In GB findet auch einiges an Jagd im Klein-/Nagetierbereich (z.T. auch "pests"/"Schädlinge") legal mit Druckluftgewehren statt. 

Und zwar mit Energieleistungen, die hier in D EWB-/WBK-pflichtig sind. Erstaunlicherweise sind viele davon in GB(!) erlaubnisfrei...

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Im Jagdmuseum Kranichstein sind auch mehrere Luftgewehre für die Jagd ausgestellt. So ein Girandoni, oder ein Nachbau hat auch das Museum im Schloss Erbach.

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Die historisch berühmteste Windbüchse der Welt ist wohl diejenige, die Capt. Lewis auf der der Lewis & Clark-Expedition zum Pazifik, 1802 - 1804, mitgeführt hat; eine Konstruktion von Isaiah Lukens aus den 1790er Jahren, nach heutiger Schätzung mit einer Mündungsenergie von ca. 70 - 80 J.

 

Anfang der 2000er gab es mal einen ausführlichen VISIER-Artikel dazu.

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vor 23 Minuten schrieb Fyodor:

....militärisch genutzt, von sowas ähnlichem wie Scharfschützen.

 

Leiser als Feuerwaffen, und ohne deren damalige Rauchentwicklung... Die Vorteile lagen dann auf der Hand.

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vor 41 Minuten schrieb karlyman:

Die historisch berühmteste Windbüchse der Welt ist wohl diejenige, die Capt. Lewis auf der der Lewis & Clark-Expedition zum Pazifik, 1802 - 1804, mitgeführt hat; eine Konstruktion von Isaiah Lukens aus den 1790er Jahren, nach heutiger Schätzung mit einer Mündungsenergie von ca. 70 - 80 J.

 

Anfang der 2000er gab es mal einen ausführlichen VISIER-Artikel dazu.

Das war eine Girandoni von 1780.

Konstruiert von Bartholomus Girandoni (1744–1799).

VISIER-Artikel darf man nur zur Unterhaltung lesen,

keinesfalls etwas davon glauben.

Im BlueBook of Airguns (10. Ed.) gibt es einen guten

Bericht über die Expedition mit der Waffe von Herrn

Dr. Robert Beeman (echter Experte für Luftpumpen).

Leider nur in englischer Sprache.

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Hmm... Es musste wohl regelrecht nachgeforscht werden, was denn tatsächlich die Windbüchse der L & C-Expedition war. 

Der VISIER-Artikel, in dem man zum Schluss kam, dass "die" Lewis'sche Windbüchse der Expedition von Isaiah Lukens/Philadelphia gebaut wurde, stammte aber von Dr. Robert Beeman und Ulrich Eichstädt gemeinsam. 

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Posted (edited)
vor 18 Stunden schrieb Anfänger01:

 Schalli ist nicht erlaubt also Quatsch so ein Teil vom Preis mal ganz abgesehen. Eintragen musste die auch und darfst nur auf den Stand Schießen also Käse für DE.

Gegenwärtig zutreffend, aber man könnte eine Erlaubnis per Voreintrag dafür beantragen. Wobei Erwerb ja eigentlich Zulässig sein sollte, bzw man einfach einen Schalldämpfer passend zum Kaliber nimmt. Was den Mündungsdruck einer Büchsenpatrone aushält, sollte das bischen Pressluft locker wegstecken. Nur die Nutzung zur Jagd müsste man sich genehmigen lassen
  Nachdem der Gesetzgeber bezüglich Schalldämpfer von seiner Palme heruntergekommen ist, durchaus denkbar, das durchzubekommen. 

Edited by ASE
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Als Jäger gibt es eigentlich 3 Möglichkeiten, ein LG auf die grüne WBK zu erwerben.

1) Übungsschießen - hier sei besonders die Disziplin "field target" im BDS genannt, bei der man sich gedanklich anschließen könnte da man so auf kleinem Raum sehr effektiv das Vor- und Überhalten übt

2) Jagd - wie schon geschrieben, wenn im LJG nicht verboten, so kann man auf Kleintiere damit waidwerken. Ich würde aber nicht die Varianten in .177 sondern eher 5,5mm empfehlen.

3) Schädlingsbekämpfung - Kaninchen auf dem Friendhof etc. Wenn man eine entsprechende Sondererlaubnis für die Jagd auf befriedetem Gelände hat kann man das auch gleich mit einbringen.

 

Eine Hochwildtauglichkeit ist rein objektiv durch ausreichend Abschüsse dort, wo man es darf, belegt. Ein LG, z.B. im Cal. 50, fällt auch nicht unter die Energiebegrenzung da keine "Patronenmunition". Das man aber das, was in D erlaubt und technisch möglich ist, auch umsetzen darf fängt alleine damit an, dass Dein SB schon mal fürchterlich zetern wird, wenn Du ein Luftgewehr eintragen willst, auch wenn der Jagdschein für den Erwerb von "Langwaffen" gilt. Die weitere jagdliche Nutzung, wenn Du kein eigenes Revier hast wird - gelinde gesagt - schwierig. Was der toitsche Waidmann nicht kennt ist für ihn erstmal abgelehnt.

 

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vor 1 Stunde schrieb karlyman:

Der VISIER-Artikel, in dem man zum Schluss kam, dass "die" Lewis'sche Windbüchse der Expedition von Isaiah Lukens/Philadelphia gebaut wurde, stammte aber von Dr. Robert Beeman und Ulrich Eichstädt gemeinsam. 

Entweder täuscht dich deine Erinnerung oder Eichstädt

hat mal wieder reloutioniert.

Die Original L&C-Büchse befindet sich in der Sammlung

von Herrn Dr. Beeman. Und er berichtet selbst von den

falschen Zuschreibungen (u.A. durch U.Eichstädt).

https://www.beemans.net/lewis-assault-rifle.htm

 

 

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vor 2 Stunden schrieb A.P.:

Als Jäger gibt es eigentlich 3 Möglichkeiten, ein LG auf die grüne WBK zu erwerben.

1) Übungsschießen - hier sei besonders die Disziplin "field target" im BDS genannt, bei der man sich gedanklich anschließen könnte da man so auf kleinem Raum sehr effektiv das Vor- und Überhalten übt

2) Jagd - wie schon geschrieben, wenn im LJG nicht verboten, so kann man auf Kleintiere damit waidwerken. Ich würde aber nicht die Varianten in .177 sondern eher 5,5mm empfehlen.

3) Schädlingsbekämpfung - Kaninchen auf dem Friendhof etc.

 

Ganz ehrlich, ich würde heute 6,35 nehmen.

 

Und ein LG ist teurer, aber wirkt seltsamerweise besser als ein KK, wenn man richtige Geschosse verwendet. Die kosten dann das Doppelte einer .22 LFB. 

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vor 5 Stunden schrieb Schorni:

Mit den Windbüchsen wurde doch auch gejagd und gewildert oder? Technisch ist es also möglich.

Man munkelt, der Ludwig... sein Leibarzt...

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vor einer Stunde schrieb Commerzgandalf:

Der Spaß könnte bei .50 aber im Quadrat steigen.

Ne, das ist eher für komplett Verstörte. Oder für Leute in Staaten, wo nur das erlaubt ist ....

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Am 21.5.2021 um 15:16 schrieb A.P.:

Als Jäger gibt es eigentlich 3 Möglichkeiten, ein LG auf die grüne WBK zu erwerben.

1) Übungsschießen - hier sei besonders die Disziplin "field target" im BDS genannt, bei der man sich gedanklich anschließen könnte da man so auf kleinem Raum sehr effektiv das Vor- und Überhalten übt

2) Jagd - wie schon geschrieben, wenn im LJG nicht verboten, so kann man auf Kleintiere damit waidwerken. Ich würde aber nicht die Varianten in .177 sondern eher 5,5mm empfehlen.

3) Schädlingsbekämpfung - Kaninchen auf dem Friendhof etc. Wenn man eine entsprechende Sondererlaubnis für die Jagd auf befriedetem Gelände hat kann man das auch gleich mit einbringen.

 

Eine Hochwildtauglichkeit ist rein objektiv durch ausreichend Abschüsse dort, wo man es darf, belegt. Ein LG, z.B. im Cal. 50, fällt auch nicht unter die Energiebegrenzung da keine "Patronenmunition". Das man aber das, was in D erlaubt und technisch möglich ist, auch umsetzen darf fängt alleine damit an, dass Dein SB schon mal fürchterlich zetern wird, wenn Du ein Luftgewehr eintragen willst, auch wenn der Jagdschein für den Erwerb von "Langwaffen" gilt. Die weitere jagdliche Nutzung, wenn Du kein eigenes Revier hast wird - gelinde gesagt - schwierig. Was der toitsche Waidmann nicht kennt ist für ihn erstmal abgelehnt.

 

Das Eintragen für die Jagd ist in der Regel problemlos möglich. Kaliber würde ich nur die Variante 4,5mm  empfehlen, nicht die 5,5mm. Hintergrund ist die größere Auswahl an Jagdgeschossen unterschiedlichster Gewichtsklassen. Da gibt es in 5,5 mm nicht viel. 4,5mm ist dort gängiger und die Auswahl groß. 

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vor 1 Stunde schrieb erstezw:

Energie ins Ziel zu bringen dürften 5,5mm oder 6,35mm wohl vorne liegen. 

Genau, die Friedhofsjäger handhaben es so.

 

Zudem in den Kalibern unterschall, Schußweiten sind da weniger das Problem.

 

 

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Eins sei noch angemerkt, bei kleinerem Kaliber hat man eine gestrecktere Flugbahn, falls es doch mal auf Entfernung ankommt.

 

Und noch was aus Jugend forscht:

Ich selbst habe schon auf Reh und junge Sauenschädel aus einer geschätzten Entfernung von fünf Metern geschossen. Ergebebnis war, dass die 4,5mm Diabolos den Schädel meistens durchschlagen haben, die 6,35mm sind hingegen abgerutscht. 

 

Das sollte Theoretisch eigentlich umgekehrt sein, war es aber nicht. 

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vor 19 Stunden schrieb Rene2109:

Das Eintragen für die Jagd ist in der Regel problemlos möglich. Kaliber würde ich nur die Variante 4,5mm  empfehlen, nicht die 5,5mm. Hintergrund ist die größere Auswahl an Jagdgeschossen unterschiedlichster Gewichtsklassen.

Hat einen ganz anderen Hintergrund - wenn Du keine überlangen Diabolos haben willst dann ist, unabhängig von der Kopfform, relativ schnell eine Gewichtsgrenze nach oben erreicht. Wenn Du dann einen "schweren" Rundkopf ordentich beschleunigen willst bist Du jenseits der 20J in einem Bereich wo sich das Teil überschallschnell bewegt und Diabolos sowie Überschall passen einach nicht zusammen. Mit einem größeren Durchmesser kommt auch deutlich mehr Masse ins Spiel und Du wenn ich das noch richtig im Kopf hab war schon bei 5,5mm 36J die Grenze zum Überschallbereich.

 

vor 15 Stunden schrieb schilfhalm:

Ergebebnis war, dass die 4,5mm Diabolos den Schädel meistens durchschlagen haben, die 6,35mm sind hingegen abgerutscht. 

 

Das sollte Theoretisch eigentlich umgekehrt sein, war es aber nicht. 

Ich nehme mal an, das das nicht die Feder aus der Mofagabel sondern beide 7,5J LGs war? Dann ist die Erklärung relativ einfach - Flächenbelastung. Die ist bei gleicher Energie bei 4,5mm natürlich größer als bei den dicken Kalibern.

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Am 20.5.2021 um 21:04 schrieb grizzly45:

Für was brauchst Du die mit JS?

 

von SP mal abgesehen.

Entschuldige meine Unwissenheit, aber was bedeutet "SP"?

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vor 5 Stunden schrieb P 8X:

SP

Ist gleichbedeutend mit BP.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Spässchen, soll bedeuten als Abkürzung:

SP Schwarzpulver

BP Blackpowder

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