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IGNORED

Das Schusswaffen-Messer-Opfer-Argument


ShooterX

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Ich meine mich zu erinnern das in nicht allzu langer Vergangenheit ein Mann mit einem Messer durch eine Menschenmenge gelaufen ist und wahllos Leute angestochen oder geschlitzt hat. Vielleicht weiss ja noch jemand wann/wo das war.

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Ich warte auch noch auf den ersten Sommerlochspinner, der jetzt Änderungen im !deutschen! Waffenrecht fordert. Zum Beispiel die Kürzung der Klingenlänge bei Messern die man mit sich führen darf, deren Klinge dann auch mit einem Schloß gegen schnellen Zugriff gesichert ist. blablabla

Wann merken die endlich, daß nicht die Tatmittel, sondern die sozialen Umstände den Menschen zum Täter machen.

Erzieht eure Kinder und vergesst nicht deren Freunde/Schulkameraden/Dorfjugend. Wenn Vereinsamung, Ausgrenzung und Egoismus sich ausprägen, muß man sich nicht wundern wenn einige austicken. Da hilft kein Verbot, da hilft soziales Miteinander.

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Amoklauf in Tokio: Mann rast in Menge und ersticht sieben Menschen:

http://www.europolitan.de/Panorama/Vermisc...,13731,0,0.html

Der 16jährige Jugendliche, der in Berlin über 40 Menschen mit einem Messer verletzt haben soll, hat die Tat noch nicht gestanden. Sein Anwalt verlas jedoch im Fernsehen eine Erklärung des Inhaftierten:

http://www.stern.de/politik/deutschland/be...ich-562184.html

Eine blutige Messerattacke im morgendlichen Berufsverkehr hat in Japan Panik ausgelöst. Ein mit einem Messer bewaffneter Mann attackierte und verletzte mehrere Schulkinder in zwei Bussen:

http://www.sueddeutsche.de/panorama/japan-...r-ein-1.1037394

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Das war die Eröffnungsfeier des neuen Berliner Hauptbahnhofs im Mai 2006 mit 37 Verletzten. Täter zu 7 Jahren verknackt.

Der Vorteil an Messer-Amoktaten ist, daß sich der Täter gegen Ende nicht so einfach selbst richten kann wie bei einer Schusswaffe...

Edit: Sal-Peter war schneller

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Das beweist es doch mal wieder: Erst kommt der Entschluss zum Morden und dann erst sucht der Täter sich sein Werkzeug dazu. Ein zu allem entschlossener Mensch findet immer einen Weg.

Das sieht man ja auch vor allem in den Gefängnissen dieser Welt. Die Häftlinge bauen sich aus den primitivsten Gegenständen immer wieder neue Waffen, seien es Zahnbürsten oder sonstwas. Trotz totalem Waffenverbot sind Gefängnisse mit die gefährlichsten Orte dieser Welt.

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Ein zu allem entschlossener Mensch findet immer einen Weg.

Jepp.

Übrigens noch ein sehr wichtiger und guter Artikel:

http://www.lto.de/recht/hintergruende/h/na...lichungsgesetz/

Nach dem Anschlag auf Besucher der Premieren-Vorstellung des Batman-Films in den USA flammen die üblichen Diskussionen wieder auf. Dabei wird ein Zusammenhang leicht übersehen: Vor allem die Berichterstattung trägt dazu bei, den Wunsch der Täter nach medialer Aufmerksamkeit zu erfüllen – und die derzeit geltenden Empfehlungen des Presserats fördern dies auch noch, meint Henning Ernst Müller.
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Ich trage mal noch die Messerattacke eines Belgiers in einer Kindertagesstätte bei. Besonders perfide. Man "provoziert" einfach nur ein Ausweichen der Täter. Ich weiß nicht, ob einem solche Schlagzeilen dann noch lieber sind.

http://nachrichten.t-online.de/amoklauf-in..._17452680/index

Allerdings sollten wir uns dessen bewusst sein, dass diese "Gegenargumente" absolut nutzlos sind. Man muss ja irgendwo beginne, die Welt zu retten und daher nehmen sie sowas garnicht zur Kenntnis.

Wer einen viel größeren Stil braucht. In Ruanda wurden Hundertausende beim Völkermord mit Messern (Macheten) gemeuchelt. Dazu waren kanpp hundert Tage erforderlich.

Hiebwaffen waren die wichtigsten Tatwaffen während des Völkermordes. Nach der offiziellen Statistik der ruandischen Regierung über den Völkermord von 1994 sind 37,9 Prozent der Opfer mit Macheten getötet worden. Die Macheten wurden bereits 1993 in großem Stil aus dem Ausland importiert, waren kostengünstig sowie einfach zu handhaben. 16,8 Prozent wurden mit Keulen erschlagen.[59] Für die Provinz Kibuye wurde ein noch höherer Prozentsatz von Tötungen mit solchen Waffen nachgewiesen. In diesem Landesteil starben 52,8 Prozent der Genozidopfer durch Macheten, weitere 16,8 Prozent wurden mit Knüppeln ermordet

Quelle: Wikipedia

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Von US Sicherheitsbehörden wird seit Jahren davor gewarnt, dass auch Terroristen mit entsprechenden Plänen liebäugeln und auch Anschläge grösseren Ausmasses mit Messern und Dolchen ausführen wollen.

Der Vorteil für die Terroristen liegt klar auf der Hand: Sie fallen im Vorfeld kaum auf und können blitzschnell zuschlagen und wieder verschwinden.

Die US Heimatschutzbehörde hat u.a. auch deswegen kürzlich 450Mio Schuss Mannstoppende Munition in cal. 40S&W geordert, weil man in Zukunft mit solchen geplanten Messerattentaten in Menschenmengen rechnet.

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Seit Jahren wird von Behörden auf Attentatsvarianten ala Mumbai, sprich bewegliche Kleingruppen, hingewiesen. Mögliche Tatmittel in Kombination: Dirty Bomb, Chemie, Sprengstoff, Brandsätze, Schusswaffen, Säbel, Messer... Die ganze Palette also.

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Nicht umsonst gilt ein Messer in den Händen eines geübten und entschlossenen Gegners als gefährlichere Waffe im Nahbereich als eine Pistole.

Das führt mitunter zu völlig bescheuerten Gesetzgebungen wie z. B. in Dänemark, wo Klingenlängen über 7 cm für Zivilisten einen Führverbot unterliegen. Wenn jetzt z. B. ein Handwerker aus Flensburg oder Niebüll zu einem Job über die Grenze muss, dann sollte er vorher nachmessen, welche Klingenlänge sein Cuttermesser hat. Wenn ihn nämlich die dänische Polizei anhält, hat er ein Problem. Deswegen werden oft schon beim Kauf die Abbruchklingen zurechtgekürzt, damit man das nicht vergisst.

Letztens waren Bekannte von mir auf dem Mittelalterfestival in Horsens, DK in Gewandung und (Schaukampf-)Bewaffnung gewesen.

Sie mussten ihre stumpfen Schaukampfwaffen vorab beim Veranstalter mit großem bürokratischen Aufwand mit Foto anmelden und deutlich machen, dass sie sie für den öffentlichen Auftritt dort benötigen. :bump:

Wäre diese Messergeschichte nicht, wäre ich sofort dafür, dass alles nördlich der Elbe zu den Dänen überläuft, alleine schon wegen der Heimwehr... :rolleyes:

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Man achte auf die Wortwahl des Artikels. Kein Ton von einer "Amoktat", nein, das war „nur“ eine Messer-Attacke.

Auch auf diese Weise kann manipulativ berichtet werden. Der Spiegel halt.

Gruß

GKBubi

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Das war doch sicher wieder so ein Killerspiele-Spieler, da wird das Messer immer genommen um den Gegner zu demütigen. ;)

Nicht zu vergessen, dass auch das Militär damit die Hemmungen abtrainiert - hat der Onkel Pfeiffer jedenfalls gesagt.

Mal sehen, was es diesen Monat auf der Gamescom neues gibt...

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http://de.wikipedia.org/wiki/Attentat_von_Volkhoven

längst vergessen

Letztens hat doch ein Politikimitator tatsächlich behauptet, Beile wären keine Waffen sondern Werkzeuge. Gleichzeitig fingen Wikinger, Rittersleut und Comanchen in ihren Gräbern an zu rotieren.

bzw. die Comanchen fielen von ihren Gräbern runter.

Ps: Die Comanchen waren die besten Tomahawkwerfer aller Präriestämme.

Ich war beim Flammenwerfer Amoklauf 14 Jahre alt. Der Seifert stürmte übrigens mit dem Ausruf " Ich bin Hitler Nummer II " in das Schulgebäude.

Allerdings ist sowas für mich kein Amoklauf, sondern im Vorfeld geplant wie die meisten sogenannten Amokläufe, auch Erfurt und Winnenden.

Alle Wahrheiten werden wir sowieso niemals erfahren, nur das was Schlagzeilen bringt oder Euronen aufs Konto.

Murmel ist das alles egal so lange es Trailboss gibt.

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Auf jeden fall ist es ganz wichtig, dass wir uns solche Berichte unbedingt Archivieren, um im Bedarfsfall - also bei der Diskussion mit Hoplophoben, die das "Messer nicht so gefährlich" Argument bringen - eine Quelle benennen können ...

@Mods, eventuell solche "Amoktaten" als "wichtig" anpinnen?

MfG: Steam

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Behaupten die Schusswaffen-Gegner nicht immer wieder, dass bei einem Amoklauf mit Messer keine so hohen Opferzahlen wie bei Schusswaffen möglich sind?

Darauf hin kommt dann regelmäßig das Argument, dass es bei einer Schusswaffe ja viel mehr Tote hätten sein können. Aktuell wieder in diversen Foren zu beobachten.

Hoplophobe erreicht man mit diesem Argument (so richtig es auch ist) nicht.

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Ist es nicht reichlich verlogen zu behaupten das Argument stimme nicht.

Es hat doch seinen Grund das im Krieg Maschinengewehre eingesetzt werden und keine Messer.

Dass es einfacher ist mit einem Gewehr viele Menschen zu töten ist ein offensichtlicher Fakt, ihn zu leugnen nur weil einem das Argument nicht gefällt ist unsinnig.

Ich erlebe das immer wieder, dass Waffenbefürworter versuchen alle Argumente zu wiederlegen und sich dadurch in die absurdesten Positionen bringen.

Man muss einfach von dem Glauben wegkommen, dass wenn das Argument stimmt, dies ein Waffenverbot rechtfertigt.

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Von US Sicherheitsbehörden wird seit Jahren davor gewarnt, dass auch Terroristen mit entsprechenden Plänen liebäugeln und auch Anschläge grösseren Ausmasses mit Messern und Dolchen ausführen wollen.

Wenn ich mich recht erinnere, kam das vor dem Bau des Grenzzauns in Israel öfter vor.

Wurde von JI und Hamas ergänzend oder alternativ zum Sprengstoff benutzt, gern an

Bushaltestellen und in den Bussen selbst.

Das Wort Amok stammt ja ursprünglich aus dem Malayischen und da wurde

der Kris oder andere Blankwaffen genutzt.

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Darauf hin kommt dann regelmäßig das Argument, dass es bei einer Schusswaffe ja viel mehr Tote hätten sein können. Aktuell wieder in diversen Foren zu beobachten.

Normalerweise sind die Leute etwas gewarnt, wenn's knallt. Ein Messer dagegen knallt nicht.

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