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Danke für Euer Verständnis und Eure Geduld!
IGNORED

Alkoholgenuß in der Schießpause


prassekoenig

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Nach einer Diskusion über den Alkoholgenuss in der mittäglichen Schießpause stelle ich hier mal die Kernfrage rein um vielleicht noch ein paar andere Meinungen zu hören:

1, Angenommen eine Standaufsicht beobachtet, das ein Schütze eine Flasche (0,5) Bier zu seinem Mittagessen trinkt, kann, sollte oder muß die Aufsicht ihm das Schiessen nach seiner Pause untersagen?

2, Wie wäre es wenn der Schütze gar zwei oder drei Bier trinkt?

leider gibt es hier viele Meinungen von: "ach wegen einem Bier..." bis hin zu: "der hat dann nichts mehr hier zu suchen"

Das ist wohl gerade hier in Bayern, wo doch das Bier zu den Grundnahrungsmitteln zählt, ein recht heikles Thema.

Mich würde eure Meinung dazu sehr interessieren und toll wäre es auch wenn zusätzlich jemand rechtliche Fakten auf den Tisch legen könnte.

Danke schon mal.

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:gutidee: hola amigo prassekeonig,

Alkohol UND Schiessen NEIN-NO-. Bei Veranstaltungen die ich mitorganisiere steht IMMER "Der Verzehr von Alkohol vor und während des Schiessens ist dem Schützen verboten"

Wer sich nicht danach richtet DARF NICHT SCHIESSEN. Es haben sich bislang immer alle dran gehalten.

saludos de pancho lobo-der gegen ein Bier danach auch nichts hat...wenn er nicht fahren muss- :hi::drinks:

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Beim letzten CAS-Match wurde sogar darauf hingewiesen, daß man sinnvollerweise in der Mittagspause auf alkoholfreies Bier verzichten sollte, da die ROs nur die Fahne riechen, aber keinen Alkoholtest machen können, wollen, sollen, dürfen.

Ich finde das eigentlich gut so, denn Alkohol und Waffen sind eine Kombination, die ich persönlich nicht gerne sehe. Nach dem Schießen kann man sich dann zulaufen lassen wenn man es braucht, aber eben erst nach dem letzten Schuß.

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Ich habe in meinem Leben gelernt, dass es immer das Beste ist, die meisten Sachen nach der Lage und der Situation zu entscheiden – nennt sich gesunder Menschenverstand. So grundsätzlich ein Problem, jedenfalls bei statischen Disziplinen, hätte ich mit einer geringen Menge Alkohol nicht und soweit ich mich erinnern kann, sind mir in über 30 Jahre Schießsport damit auch noch keine Probleme untergekommen. Außer halt, dass ein paar Bedenkenträger aus allem ein Problem machen, aber denen begegnet bis heute glücklicherweise meistens (soll bedeuten die einen oder andere Ausnahme gibt es) nur auf deutschen Ständen.

Jetzt kann man natürlich aus allem ein Problem machen, aber dazu braucht es WO nicht, das wird sowieso gemacht und zwar in allen Bereichen.

Gruß

Makalu

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Beim BDS und BDMP ist das in der SpO klar geregelt. Kein Alkohol beim Schießen. Beim DSB??

Grundsätzlich macht das schon Sinn mit 0,0 o/oo weil mancher halt den Unterschied zwischen etwas und mehr als genug nicht erkennt. Auf der Straße ist das genauso, nur dass halt ab und an mal die Ordungsmacht schaut.

Gruß

Erik

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Nach einer Diskusion über den Alkoholgenuss in der mittäglichen Schießpause stelle ich hier mal die Kernfrage rein um vielleicht noch ein paar andere Meinungen zu hören:

1, Angenommen eine Standaufsicht beobachtet, das ein Schütze eine Flasche (0,5) Bier zu seinem Mittagessen trinkt, kann, sollte oder muß die Aufsicht ihm das Schiessen nach seiner Pause untersagen?

2, Wie wäre es wenn der Schütze gar zwei oder drei Bier trinkt?

Hi!

Die Antwort auf Deine Frage ist ganz einfach und auch wohl keiner Diskussion zugänglich. Die einzige Grenze für Alkohol beim Schiessen ist "NULL".

Keine Aufsicht darf bei "Anlass zu Verdacht" das Schiessen erlauben; für die Sicherheit aller und auch dazu, das abzusichern, ist die Aufsicht da. Kein Schütze mit Verstand und Kameradschaftssinn sollte von einer für ihn und andere verantwortlichen Aufsicht verlangen, ihn nach Alkoholgenuss schiessen zu lassen.

Das sollte bei allen Menschen, die für sich und andere Menschen auch nur theoretisch gefährliche Tätigkeiten ausüben, völlig klar sein. Zur Restalkoholvermeidung ist bereits am Vorabend des Wettkampfes Vorsicht geboten (nur ca. 0,1 Abbau pro Stunde). Wer im Zusammenhang mit Alkohol/Drogen und Schiessen mit "Menschenverstand" und "Augenmass" argumentiert, hat IMHO etwas ganz Wichtiges nicht verstanden.

Sorry

@MAKALU und @HABAKUK,

aber da möchte ich Eure Beiträge deutlich kritisieren! Bitte denkt nochmal darüber nach!

Ich glaube, bei Berufstätigen in Gefahrenberufen (Flugezugführer, Taxifahrer, Wachpersonal) gilt auch 0,0 Promille und sogar ein 24-stündiges "Saufverbot" vor dem Dienstantritt.

Und jetzt- stürzt Euch ruhig auf mich!

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Alkohol vor dem Schießen kann ja auch als Doping ausgelegt werden. ;)

>Nach dem Schießen kann man sich dann zulaufen lassen wenn man es braucht, aber eben erst nach dem letzten Schuß.

Würde ich ausdrücklich nicht empfehlen, wenn man noch seine Waffe zu führen (transportieren) hat.

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Ich habe in meinem Leben gelernt, dass es immer das Beste ist, die meisten Sachen nach der Lage und der Situation zu entscheiden – nennt sich gesunder Menschenverstand.

Gruß

Makalu

Bei Alkohol auf dem Schiesstand gibt es kein "nach Lage der Situation". Sollte auch dein Menschenverstand noch so gesund sein, bei Alk auf dem Stand hört es auf. Niemand kann ein Mensch anhand seines Menschenverstands durchschauen oder hineinschauen wie er reagiert. Wer in solchen Lagen oder Situationen abwägt handelt fahrlässig.

Der Bereich von Alkohol beim schiessen geht von 0 bis 0.

Selbst wenn ein Schütze nach dem schiessen eine große Menge Alkohol konsumiert hat, fährt er bei mir nicht mehr selbst ein Fahrzeug, dafür sorge ich, auch wenn ich ihn selbst nach Hause fahre.

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Bei Alkohol auf dem Schiesstand gibt es kein "nach Lage der Situation". Sollte auch dein Menschenverstand noch so gesund sein, bei Alk auf dem Stand hört es auf.

Das ist halt so ein Standardspruch, den man seit etwa 10 Jahren zu allem hört. Passt genauso zu Waffen und sonst was. Genau genommen, wenn man den oft genug genutzt hat, bleibt eben nichts mehr übrig, nicht mal mehr Luftdruckwaffen.

Schon komisch wie sich die Zeit geändert hat, aber deswegen noch lange nicht zum besseren.

Gruß

Makalu

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Mich würde es mal interessieren ob es in letzter Zeit mal einen nennenswerten Schiessunfall an einem Schützenstand gab, der wegen unmittelbaren Alhoholgenusses des betreffenden Schützen zurückzuführen war? Man handelt schlussendlich irgendwann mal auch eigentverantwortlich und im Zweifelsfalle ist jeder für sich selber verantwortlich was den Alkoholgenuss angeht meiner Meinung nach. Ich denke es ist nicht primäre Aufgabe der Standaufsicht jeden und alles zu kontrollieren ob er/sie vor dem Schiessen ein Glas zuviel getrunken hat. Ich denke das würde zu weit führen. Man sollte wie schon gesagt auch mal den gesunden Menschenverstand walten lassen. Baut man jedoch betrunken am Schützenstand Mist und wird man dabei erwischt, muss man dann aber auch bereit sein die Konsquenzen zu tragen. Diese Konsequenzen können dann jenachdem, ganz empfindliche Folgen nachsichziehen.

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Mich würde es mal interessieren ob es in letzter Zeit mal einen nennenswerten Schiessunfall an einem Schützenstand gab, der wegen unmittelbaren Alhoholgenusses des betreffenden Schützen zurückzuführen war? .

Bedarf es wirklich einer Zahl nur um bei einer 0 zu sagen "Alk auf Stand iss net so schlimm weil iss ja noch nix passiert"

Ich denke es ist nicht primäre Aufgabe der Standaufsicht jeden und alles zu kontrollieren ob er/sie vor dem Schiessen ein Glas zuviel getrunken hat. Ich denke das würde zu weit führen. .

Wem seine Aufgabe sollte es sonst sein um für Sicherheit zu sorgen?

Baut man jedoch betrunken am Schützenstand Mist und wird man dabei erwischt, muss man dann aber auch bereit sein die Konsquenzen zu tragen. Diese Konsequenzen können dann jenachdem, ganz empfindliche Folgen nachsichziehen.

Achso, wenn einer betrunken Mist baut. Solange einer "nur" betrunken ist und kein Mist baut ist alles zu dulden? Du machst mir Angst. Ich möchte nicht auf einem Stand stehen und neben mir ein Betrunkener.

Die Konsequenzen nach dem erwischten "Mist" (Verletzung oder Tod anderer Schützen) kommt etwas zu spät, oder?

Ich verstehs nicht das einige immer noch ein Auge zu drücken.

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Das der Schütze der Alkohol getrunken hat alleine die Verantwortung trägt sehe ich anders. Ich mag gar nicht dran denken dass ich vorne die Scheibe wechsle und ein Schütze der meinte die Menge des Alkohols zu erkennen wo er nicht mehr schießen kann, seine Waffe anpackt!!! Es passiert oft genug dass ein Schützenkollege meint beim Auspacken die Waffe (mit Magazin drin und Verschluss zu) horizontal in Richtung Kugelfang zu drehen und dabei den Lauf über alle schießenden Kollegen zu zeigen. Ich kriegen oft genug einen dicken Hals wenn Schützen die Scheibe wechseln und jemand der Meinung ist genau in dem Moment die Waffen auszupacken oder eine neue Waffe eines Kollegen begrabschen zu müssen. In meisten Fällen ist es keine Absicht der Schützen, sondern Unaufmerksamkeit, und das bei nüchterne Schützen. Mag sein dass es Schützen gibt, die ihren Körper richtig einschätzen können, aber ich möchte nicht vorne beim Scheibenwechsel sein wenn einer sich verschätzt hat!!! Ich weiß dass es Tage und Tage gibt auch was unserer Körper angeht. Manchmal reagiert der Körper schlechter auf Akohol als der normale Fall. Jedenfalls, wenn man denkt dass er die Grenze erreicht hat, ist noch eine unverdaute Menge an Alkohol in dem Magen und Darm der noch zu dem aktuellen Zustand in den nächsten Minuten in Blutbahn landet!

Wenn ich Aufsicht habe, schießt keiner uner Alkoholeinfluß und mir ist auch pieps egal was der Schütze sich dabei gedacht hat und was er diesbezüglich glaubt! Wenn jemand anderen Aufsicht hat und ich als Schütze da bin, würde ich sofort einpacken und vom Stand weg gehen wenn ich merke dass Schützen die getrunken haben auf dem Stand schießen und der Aufsicht nichts tut!

Gruß,

Adrian

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@Heliklaus

Das Problem es gibt keine 100 prozentige Sicherheit und ich fände es ja auch nicht gut wenn jemand betrunken am Stand steht. Ich habe nur beschrieben welche Konsequenzen drohen, wenn man betrunken am Stand erwischt wird. Ich habe jedoch nicht geschrieben, dass ich das gut fände wenn jemand betrunken am Stand ist.

Der zweite Satz scheint mir noch wichtig zu sein wegen der Sicherheit. Es ist in erster Linie jeder Schütze für seine Sicherheit selber verantwortlich. Das war so und wird wohl immer so sein. Bei einem grossen Schützenanlass mit vielleicht 200 Schützen oder mehr kann man doch nicht jeden Einzelnen kontrollieren ob er/sie Alkohol getrunken hat oder nicht. Klar wenn jemand stark alkoholisiert ist bzw. man sieht dass er/sie nicht mehr schiessen kann, lässt man so jemanden am Schützenstand nicht schiessen. Wenn man keinen Alkoholgenuss unmittelbar vor dem Schiessen will am Schiessstand, dann soll man in der Schützenstube auch keinen Alkohol verkaufen und dies auch deutlich mitteilen sowohl mündlich besser schriftlich gross an die Tafel hängen wo es jeder sieht und lesen kann.

Ich schreibe das Wort nochmal deutlich gross hin, weil man dies oftmals Schützen und co. nicht oder zuwenig zugestehen will und das Wort heisst: Eigenverantwortung

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Mich würde es mal interessieren ob es in letzter Zeit mal einen nennenswerten Schiessunfall an einem Schützenstand gab, der wegen unmittelbaren Alhoholgenusses des betreffenden Schützen zurückzuführen war?

Das war eigentlich der Grund der Diskusion bei uns:

Ein Schützenfreund hatte (in einem anderen Verein/ Auf einem anderen Stand) Aufsicht als sich ein Schütze mit der Flinte die Zehen abschoß.

Eines der ersten Dinge was die herbeigerufenen Cops taten, war einen Alkoholtest für den Schützen und die Aufsichtspersonen anzuordnen.

Der ergab übrigens bei allen Überprüften 0,0 Promille.

Die älteren Schützen unter uns sind eher der Meinung das ein Bier nichts schadet- aber mein Denkansatz ist folgender: wenn man an einen Autounfall beteiligt ist und man hat sogar noch unter 0,5 Promille, bekommt man automatisch eine Teilschuld- egal ob man Schuld war oder nicht. Bei Schießunfällen wird es bestimmt genau so gehandhabt.

Als Aufsicht sollte man sich und die anderen Schützen davor bewahren sich so in die Nesseln zu setzen. Klar, jeder ist für sich selbst verantwortlich nur leider können nicht alle was mit Verantwortung anfangen.

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Alkohol setzt auch in geringen Mengen Hemmschwellen herunter und vermindert das Risikobewußtsein.

Ich verbringe meine Zeit gerne auf dem Schießstand, und ich trinke gerne mal ein oder mehr Bier.

Aber dort, wo potentiell andere gefährdet werden können, wenn man unachtsam ist, hat Alkohol keinen Platz. Wenn ich weiß daß ich noch Auto fahren muß, trinke ich nichts. Genauso beim Schießen.

Ich weiß, daß viele, vor allem ältere Schützen, ein Glas Bier als "Zielwasser" ansehen. Klar, in der Menge beruhigt der Alkohol. Trotzdem ist auch jetzt schon die Risikobereitschaft erhöht. Das geht beim mir einfach nicht mit Schießen zusammen.

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Ich glaube, bei Berufstätigen in Gefahrenberufen (Flugezugführer, Taxifahrer, Wachpersonal) gilt auch 0,0 Promille und sogar ein 24-stündiges "Saufverbot" vor dem Dienstantritt.

Wenn sich denn alle daran halten würden!

Wer meint dass er nicht einmal für die kurze Zeit eines Wettkampfes auf Alkohol verzichten kann, sollte mal auch an den § 6 WaffG denken!

Genauso über dass "volllaufen lassen" nach dem Schießen, wenn man dann noch das Auto und die Waffe dabei hat!

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Wenn ich Aufsicht habe, schießt keiner uner Alkoholeinfluß und mir ist auch pieps egal was der Schütze sich dabei gedacht hat und was er diesbezüglich glaubt! Wenn jemand anderen Aufsicht hat und ich als Schütze da bin, würde ich sofort einpacken und vom Stand weg gehen wenn ich merke dass Schützen die getrunken haben auf dem Stand schießen und der Aufsicht nichts tut!

Nun, ich denke da ist genau der Haken. Die einen reden von Alkoholkonsum, die Anderen von Alkoholeinfluss. Das Problem ist doch dabei, das alles auf eines hinauslaeuft - es gibt unsicheres Verhalten.

Es gibt kein sicheres Zeichen wann jemand zuviel getrunken hat. Der Gesetzgeber hat einen Schnitt festgelegt, ab dem er es nicht mehr fuer sinnvoll erachtet an so gefaehrlichen Aktivitaeten wie dem Autofahren, das zu viel mehr Toten als das Sportschiessen fuehrt, teilzunehmen. Selbst da kann man einen Verstoss leider ohne einen Bluttest (der Atemtest ist vor Gericht nicht zulaessig) nicht zuverlaessig feststellen und im Endeffekt ist es auch egal, ob die Beeintraechtigung nun durch Alkohol, durch andere Drogen, durch Unter- oder Ueberzuckerung bei Diabetes, durch einen fieberhaften Infekt, durch verschriebe Medikamente, durch Austrocknen oder Sonnenstich im Sommer oder bei manchen Spezialisten auch durch Alkoholmangel oder bei noch besseren Spezialisten durch Dummheit auftritt. Wer sich auf dem Stand unsicher verhaelt, der wird angesprochen was denn los ist.

Und ja, man kann Leute ganz zivil ansprechen. Man brauch keinen rausschmeissen, anschnauzen und auch sonst einen auf Feld-, Wald- oder Wiesenwebel zu machen ist nicht notwendig. 95% der Faelle loesen sich mit einem freundlichen Wort ganz von selbst und oftmals sagen die Schuetzen selbst das irgendwas heute nicht stimmt und hoeren von ganz eigenstaendig mit dem Schiessen fuer den Tag auf, machen eine Pause oder es war nur mal ein Fehler und sie freuen sich, das jemand sie darauf hinweist.

Nun gibt es ab und zu einen Schuetzen, der muss im Vereinsheim ein Gedeck nach dem Anderen vernichten und wenn er laeuft wie der Seemann beim ersten Landgang nach 6 Monaten, dann will er noch mit dem Gewehr auf den Stand. Natuerlich kann man den nicht schiessen lassen.... aber den werden die Kameraden schon vor dem Stand abfangen und ins Taxi setzen. Dem gegenueber steht immer der Kamerad mit dem einen Feierarbendbier, das er lieber im Vereinsheim langsam geniesst als aus der Dose auf dem Nachhauseweg? Was soll ich jetzt dazu sagen? Wenn ich ordentlich Aufsicht fuehren soll, dann bin ich auf dem Stand und nicht im Vereinsheim und zaehle die Biere der Kameraden. D.h. ich kann nur danach gehen, was sie denn draussen fuer eine Scheisse bauen und wie schon erwaehnt darauf bauen, das die Kameraden auch ein wenig Eigenverantwortung zeigen. Der mit dem einzelnen Bier wird hoechstwahrscheinlich so schiessen wie sonst immer auch und man wird das noch nicht mal feststellen. Faengt man da an den kompromisslosen Deutschen zu mimen, dann wird er das Bier in Zukunft zu Hause trinken und man ist im Nachhinein auch nicht schlauer - und er schiesst immer noch mit dem gleichen "Spiegel".

Wie immer eine Diskussion, die zeigt wie regel- und kontrollbessessen die Deutschen sind.....

edith sagt:

Nebenbei erwaehnt ist uebrigens fuer so gut wie alle Messungen nicht 0,0 Promille sondern <0,1 ausschlaggebend. Der Grund dafuer liegt einfach darin, das alleine ein paar Glaeser Orangensaft oder ein paar Hand voll Weintrauben mit etwas Wasser heruntergespuehlt schon eine messbare Blutalkoholkonzentration erzeugen.

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Eben. Und da niemand einen Alkoholbluttest durchführen kann/will/darf auf dem Stand, wird jeder mit Bierfahne weggeschickt. Weil nämlich niemand weiß, wie viel das war (oder sogar alkoholfreies, kann man als Nebenstehender nicht unterscheiden). Und die Ausrede "Ich habe ja gerochen, daß er was getrunken hat, aber das war doch nur so wenig" wird nicht ziehen.

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