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Proud NRA Member

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  1. Da sollen ganz erhebliche Überschneidungen zwischen der Polizei und der Bandenkriminalität bestehen. In den Vereinigten Staaten ist es bei weitem weniger schlimm, aber dafür kriegt man es eher mit, weil gelegentlich ein Staatsanwalt eine solche Bande hochgehen lassen kann. Der Höhepunkt war der CRASH-Skandal in LA in den Neunzigern, bei dem sie mehr als 70 Polizisten wegen Drogenhandel, Fälschung von Beweisen usw. erwischt haben--die waren da im Grunde eine Bande unter vielen, aber mit dem Vorteil, einen Dienstausweis zu haben. Letztes Jahr gab's in der gleichen Stadt das ganze in klein.
  2. Also das ist die Einstellung "Schlag mich nur ein Bißchen, ich bücke mich auch schön." Ich persönlich mag mir die amerikanischen Äquivalente davon, z.B. die "Armstützen" an "AR-Pistolen", damit es kein "kurzläufiges Gewehr" wird, auch nicht antun. Aber ich bin froh, daß es Leute gibt, die das tun. (Wenn allerdings ein namhafter Markenhersteller das als Standardkonfiguration ausliefert, ohne dem Erstkäufer zu sagen, daß er sich da ein gewisses rechtliches Risiko ins Haus holt, dann finde ich das wieder weniger gut.) Ich spende sogar noch für die daraus resultierenden Prozesse wenn sie erfolgversprechend geplant sind.
  3. Der sollte es eigentlich besser wissen, zumal er ja bei dieser Art von Geschäften schon auf viele Arten sozusagen aufs Kreuz gelegt wurde, vom ewigen Streben bis zum Wettfiedeln.
  4. Kann man machen, aber das ist so ähnlich, wie wenn Pepsi das Rezept ändert, um mehr wie Coca-Cola zu schmecken. (Der umgekehrte Fall wurde ja bekanntermaßen in den 1980ern durchexerziert und war ein totaler Griff ins Klo.)
  5. Eigentlich schon, aber wenn er gar nicht schuldig ist, dann ist das irrelevant.
  6. Die Außenwirkung von Verwaltungsvorschriften ist wohl ein kompliziertes Gebiet, mit dem man ganze Dissertationen füllen kann. Es ist das auch etwas anders als die Innenwirkung eines Vertrags auf die beteiligten Parteien. Ist aber eigentlich egal. Schon aus Gründen der Gleichbehandlung oder gar einfach der Arbeitsökonomie wäre es anzuraten, daß sich ein Gericht zumindest mit der Verwaltungsvorschrift auseinandersetzt. In Fällen wie dem vorliegenden kommt auch der Vertrauensschutz dazu. Der Bürger sollte doch davon ausgehen können, daß er die Anforderungen des Gesetzes erfüllt, wenn er es so macht, wie es die Verwaltungsvorschrift auslegt, jedenfalls solange die Verwaltungsvorschrift nicht in völlig offenkundigem Widerspruch mit dem Gesetz steht.
  7. Ist doch gut und natürlich. Ich mag mir das Extragewicht einer Kamera normal nicht antun (und wenn, dann auf einem mir unwichtigen Match), aber die ganzen guten Schützen bei uns stellen eigentlich jede Stage in die sozialen Medien, oft mit lehrreichen Kommentaren für Plebejer wie mich, und ich freue mich darüber. Daß jemand vom Schnupperschießen eine Erinnerung haben will, gibt zwar keine lehrreichen Videos, scheint mir aber trotzdem normal. Und eins ist sicher: Verstecken hilft nicht.
  8. Tun wir doch schon die ganze Zeit. Glaubt wirklich irgend jemand, daß die Staubsauger-Richtlinie das Klima rettet? Da wird entweder mit weniger Leistung einfach länger gesaugt, oder die Motoren werden wirklich effizienter, durch die Verwendung exotischer Materialien, für die dann die Emissionen woanders anfallen, für ein eher selten genutztes Gerät. (Industriesauger, die mehr genutzt werden, sind ja ausdrücklich ausgenommen.) Der Strom ist dreimal so teuer wie anderswo, das Licht funzelt traurig, aus der Dusche kommt ein Rinnsal, aber die selbstgesteckten Emissionsziele werden trotzdem verfehlt, und die Emissionen sinken ungefähr in gleichem Maße wie in anderen westlichen Nationen.
  9. Womit sich das Problem der Genehmigung zusätzlicher Waffen schon auf biologische Weise löst.
  10. Aber fast nur wenn man entweder so exponiert war, daß man zu den Hauptkriegsverbrecher geschleppt wurde, oder wenn man ein ganz kleines Licht war, an dem man sechzig Jahr später seine Rechtschaffenheit belegen konnte, nachdem die ganzen Typen mit wirklich Dreck am Stecken alle beerdigt waren. Klar, wenn eine ganze Gesellschaft verbrecherisch organisiert wird, dann muß man zur Versöhnung auch mit sehr unappetitlichen Typen bereit sein und kann nicht alle nach normalen Maßstäben bestrafen. Aber insgesamt hat eine Uniform und noch viel mehr eine Richterrobe doch sehr effizient vor Strafe geschützt wenn man sich nicht gerade als Hauptkriegsverbrecher hervorgetan und in die Wochenschau gebracht hat.
  11. Du unterstellst, daß es denen um eine friedlichere Welt geht... Als Methode, um an Kohle zu kommen, dürfte das in den meisten Fällen viel weniger produktiv sein als viele legale Jobs, die man mit der für Gewaltkriminalität nötigen körperlichen Leistungsfähigkeit ohne weitere Voraussetzungen bekommen könnte. Bei den sinnlosen Rohheitsdelikten geht es wohl oft auch schlichtweg darum, das eigene Selbstbewußtsein und/oder die Reputation in kriminellen Zirkeln mit dem Blut anderer aufzupolieren. Ökonomisch kann man das der offensichtlichen Sinnlosigkeit wegen wohl kaum erklären.
  12. Der hat doch noch nichtmal großes Talent. Er hat eine Produktionsfirma, aber das hilft auch nur, wenn sich ein fruchtbarer Boden bereits findet. Ein Beispiel für einen "pro-gun Rezo" wäre Rachel Malone. Die reißt sich im Gesetzgebungsverfahren von Texas den Ar*** auf, um Lobbyarbeit für das Bürgerrecht auf Waffenbesitz zu machen, und verbreitet das über soziale Medien. Daß sie jung und weiblich und gutaussehend ist, schadet vermutlich nicht. Jetzt stell Dir mal vor, wir hätten so jemanden in Deutschland. Wären es nur 90% oder eher 99% der Schützen, die sich davon ostentativ distanzieren würden, weil wir brauchen doch nur unsere Sportgeräte, und Leben verteidigen ist doof, die Disziplinen des Konkurrenzverbandes sind es ebenfalls, und wo kämen wir denn da hin?
  13. Ich nehme keine Tasche sondern halte die Scheiben einfach mit einem Briefklemmer zusammen.
  14. Ist vielleicht ein wenig OT, aber der könnte schon durch die Altersstruktur entschieden werden. Ich war dieses Wochenende auf einem Level II USPSA Match, also eine größere Sache. Für mich war das natürlich "Dabeisein ist alles", und ich habe einiges gelernt. Was mich aber wirklich beeindruckt hat, war wie viele sehr junge Schützen da dabei waren und z.T. richtig gut waren. Die beste Dame des Matches war sehr flott unterwegs--und sie ist 15! In meiner Squad war auch ein Kerl, der von seiner Mutter 1500 km zum Match gefahren wurde, plus entsprechendem Rückweg. (Und die arme Mutter hat noch nichtmal selber mitgeschossen--das ist Sportförderung als Familienprojekt.)
  15. Wobei man sich schon darüber streiten kann, ob das jetzt daran lag, daß es deutsche Polizisten waren, daran, daß es Polizisten waren, daran, daß es Deutsche waren, oder einfach daran, daß es Menschen waren. Nicht ohne Grund heißen zwei der bedeutendsten Bücher zur den dargestellten Ereignissen "Ordinary Germans" und "Ordinary Men." Die weitaus meisten Historiker dürften "Ordinary Men" für das bessere Buch halten. Klar sollte aber eins sein: Die Vorstellung, daß man Mißbrauch von Feuerwaffen dadurch begrenzen kann, daß man nur Leuten in Uniform welche gibt, ist absurd. Im Gegenteil scheint die Einkleidung in eine Uniform und die Einfügung in Befehlsstrukturen, bei denen andere für das eigene Handeln mitverantwortlich sind, eine der wirksamsten Methoden zu sein, Menschen zu enthemmen. Ohne besondere Mützen kommt man natürlich auch nicht aus, aber die Funktion eines verleihbaren Heiligenscheins hat die besondere Mütze beim besten Willen nicht.
  16. Das liest sich aber schon ein wenig wie ein Sonderurteil für besondere Mützen. Die Rechtslage in dem Fall hat ja eindeutig nichts mit dem Status als Polizist zu tun. Aber glaubt jemand im Ernst, daß ein Normalo zugestanden bekäme: "Sie hätten nicht mehr beeinflussen können, ob sie den Abzug ihrer Pistole durchziehen." Und mal ganz böse gesagt: Wie verhält sich diese Art Begründung z.B. im Vergleich zu Urteilen gegen gewisse Leute, die unbestritten unter Zwang und in der realistischen Furcht vor Hinrichtung bei Auflehnung in irgendwelchen Vernichtungslagern Dienst getan haben, und sei es nur als Koch, vielleicht auch selber keine Deutsche sondern Osteuropäer waren?
  17. Also wegen Anklagen, die nicht zu einer Verurteilung führen, jemanden zu entrechten wäre schon auch ein wenig grenzwertig...
  18. Zum Startgelder kassieren sicher eine klasse Möglichkeit! ? Nee, im Ernst. Ein als solches gedachtes Anzreizprinzip wie z.B. im Amateurfunk wäre ja noch irgendwie nachvollziehbar. (Das ist jedenfalls bei den Amis die Motivation für die Unterscheidung zwischen den beiden höheren Lizenzklassen--die Extra bekommt ein paar Frequenzbereiche zusätzlich, als Anreiz und Appell an die Eitelkeit, mehr über Radiotechnik zu lernen, auch was man nicht unbedingt alles des Gelernten selber machen kann oder will.) Das wäre dann aber natürlich leistungsbezogen und mit dem Wunsch, daß möglichst viele die Leistung bringen. Man könnte da vielleicht mit der Verbesserung der Wehrfähigkeit argumentieren. Aber daß jemand krampfhaft seinen ganzen Waffenschrank zu irgendeiner damit erlaubten Disziplin schleppen soll?
  19. Ist einfach. Ich habe schon in Wettbewerben halbprofessionelle Schützen mit einer Litanei von Sponsoren manngroße Ziele auf anderthalb Meter verfehlen sehen. Die waren unter dem Streß, das möglichst schnell machen zu wollen, aber wähnten sich nicht in Lebensgefahr und hatten vermutlich locker mehr als die hundertfache Erfahrung in der Sache wie ein Polizist, plus eine bessere Kanone.
  20. Lieber RO, guck auf mich, aber sag bitte noch nicht "load and make ready"... ? Chuck Norris macht das so und wird trotzdem Erster, trotz DQ ohne Schußabgabe!
  21. Auch nicht mehr als auf längere Distanzen, aber es macht vielleicht keinen Sinn. Nimm mal an, jemand habe daheim nur 100 oder 200 Meter zur Verfügung und gehe ein paar Mal pro Jahr auf Wettkämpfen oder zum Spaß auf längere Stände. Da ist es doch nicht unlogisch, daheim mit einem ähnlichen KK-Gewehr zu üben, und dann halt wenn eine längere Bahn zur Verfügung steht z.B. die Creedmoor rauszunehmen. Einerseits aus Kostengründen, andererseits weil die Flugbahn der windschnittigen Creedmoor auf 100 Meter einfach langweilig gerade ist, so daß man nicht viel Übung fürs Geld bekommt. Es gibt ja z.B. mit genau dieser Überlegung dahinter das Ruger PR in einer KK-Variante zum billigen und einfachen Üben. Bei Magnum-Kalibern trifft das noch mehr zu. Bei mir kommt z.B. auch die Wettbewerbsflinte nicht oft raus, die ich eigentlich nur für 3Gun (oder gelegentlich Pistole/Flinte-Matches nach Hausregeln) verwende. Daß ich damit ganz OK treffe, weiß ich, die Wirkung der verschiedenen Chokes auch. Damit reduziert sich das Problem bei 3Gun wesentlich auf das schnelle Nachladen, und das kann man sinnigerweise daheim mit Inertpatronen üben.
  22. Das dürfte nich nur sondern sollte Ärger geben, sollte es echt sein. Die Verwaltung ist doch nicht für die Empfehlung bestimmter Petitionen zuständig.
  23. Wenn der Thread schon wieder aktiviert ist: Die Bücher PiHKAL und TiHKAL der Eheleute Shulgin sind auch lesenswert. Die haben da massenhaft eine Unzahl von miteinander chemisch verwandten möglicherweise psychoaktiven Substanzen synthetisiert und an sich selber ausprobiert, viele davon zum ersten Mal, und geben detaillierte Anleitungen und Beschreibungen der erlebten Wirkung. An mir selber ausprobieren möchte ich das beim besten Willen nicht, aber jemand anderen literarisch bei dieser chemisch-psychonautischen Entdeckungsreise zu begleiten ist interessant. Ebenfalls gut für die Giftliste: Eine sehr gutes Mathe/Informatikbuch, in dem die meisten Beispiele die Steuerung von Raketen zum Abschuß von Flugzeugen behandeln. (Die beschriebenen Methoden haben natürlich viel universellere Anwendung--ich hatte das Buch für ein Problem in der Finanzwirtschaft gekauft.)
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