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IGNORED

Wegen Softair Pistole: Polizei schiesst 14 Jährigen nieder


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Geschrieben
vor 14 Minuten schrieb mwe:

Wobei ich es als ein aus der Marketingabteilung entsprungenes "Alleinstellungsmerkmal" sehe

 

Genau das ist es auch. Wie du schreibst, sollte man seine Pistole im Wald nicht verlieren. Und falls doch, würde ich nicht erwarten, die wegen eines orangen Griffstücks wahrscheinlicher wiederzufinden. Aber orange ist halt so ein bisschen Jägerkult, gibt ja auch Gewehre mit (teilweise) orangem Schaft. Und die Signalwirkung, um auf Gesellschaftsjagden besser gesehen zu werden, ist auch eher gering. 

Wär mal interessant, ob die Dinger sich gut verkaufen.

Geschrieben
On 8/21/2026 at 10:07 AM, DaTaXi said:

Woher wewißt du das es Spielzeug war, oder aus Papas Auto? :) 

 

Ich wusste es nicht! Aber die Chancen und der Kontext haben für mich nach Spielzeug ausgesehen. Daher hätte ich, selbst wenn ich eine Waffe dabei gehabt hätte, sie in diesem Fall nicht ausgepackt um "mich zu verteidigen".

Geschrieben
Am 23.8.2026 um 16:01 schrieb Hunter375:

Leider fimdet man keine genaueren Zahlen zum Waffenbesitz aus der Zeit. Ich bin BJ. 1966 und kenne die Zeiten in denen Waffen gefühlt mehr als heute in der "Öffentlichkeit" präsent waren noch.. Da liefen Kinder mit dem LG im Dorf rum, Jäger hat man auch regelmäßig mit dem Gewehr gesehen weil die bei den jährlichen Treibjagden durch den Ort gelaufen sind.. die Budeswehr war zweimal jählich vor Ort (Manöver) und zum Jahreswechsel waren die Schreckschußknaren in allen Altersklassen allgegenwärtig (auf Einsatzkräfte usw. hat da aber keiner geschossen) Versteck hat das Zeug zu Hause auch keiner.

 

Aber sind die Waffen in privater Hand heute weniger? Ich habe das Gefühl das es eher mehr sind,, vor allem Großkaliber. Die öffentliche Präsenz hat sich eher der Zeit angepasst, die Ladengeschäfte und Prospekte sind dem Onlinehandel gewichen, in den Medien sind Waffen aber mehr als je zuvor zu sehen.

 

Es läuft keiner mehr mit der Knarre durchs Dorf und ein Jagdgewehr im Schulunterricht wirst auch nicht nehr finden.. aber Jagd und Schießsport hat deutlich zugelegt und heute kannst ohne großen Auwand legal Waffen erwerben von denen man 1980 nicht mal laut geträumt hätte  Es findet halt mehr im Verborgenen statt. 

 

Hier mal die Entwicklung der Mitgliederzahlen des DSB: https://www.dsb.de/fileadmin/DSB.DE/PDF/PDF_2022/Mitgliederstatistik_Mitgliederbewegung_seit_1952-2022_31.12.2022.pdf

Ende der 1990 fast 1,6 Mio Mitglieder! 

 

Ich stimme Dir zu. Waffen waren bekannt und vorhanden. Der Umgang und deren Verwahrung eher pragmatisch geprägt. 

Als 12-Jähriger bekam zum Geburtstag vielleicht das erste Luftgewehr, samt der eindrücklichen Worte "Wenn Du damit Mist machst, gibt es eine Tracht Prügel!" (oder ähnliches). 

Die Frau schenkte ihrem Mann zu Weihnachten vielleicht noch ein Gewehr "aus guter alter Zeit"; der Onkel ging mit dem Nachbarn und dem KK-Gewehr in den Steinbruch zum Dosenschießen,... 

Soweit so gut. Die Gefahr, im Straßenverekhr zu sterben war auch da um ein Vielfaches größer, als durch eine Kugel. 

 

Als Kind sind wir mit Knallpälltchenpistolen über die Straße zum Spielplatz gelaufen. Okay - wir sahen auch mit Cowboyhut und Sheriff-Stern dennoch wie 8-10jährige aus - und nicht wie der große 'Kuseng' aus  dem Land wo der Pfeffer wächst. Oder wir hatten die coolen Erbsenpistolen mit dem rausstehenden Magazin. Später dann so richtig tolle "Anscheinswaffen" 

 

Aber da wäre doch keiner auf die Idee gekommen, damit auf Polizisten - oder überhaupt auf Erwachsene/ Unbeteiligte - zu zielen! Das hätte einen Arschvoll sondergleichen gegeben! 

 

Anfang der 90er sind wir beim Bund auf Übungen auch mit dem G3 - Schulterstütze rein, Magazin raus und verkehrt herum (Mündung nach unten) - in den McDonalds gegangen. Hat niemanden interessiet oder gar schockiert. 

 

Ja, es ist wohl so, dass Waffen aus dem Alltag verschwunden sind und heutzutage für mehr "SHOCKING!"-Momente sorgen, als früher. 

 

 

Geschrieben

(Nachtrag)

Später dann so richtig tolle "Anscheinswaffen" wie die JAGUARMATIC von Edison Giocattoli. Aber die wurden natürlich verdeckt geführt und nur auf dem Spielplatz oder im Wald dann gezogen. 

Da war man dann "Geheimagent" oder sowas und durfte sowieso nicht auffallen. ;) Da war es das oberste Gebot, nicht von Passanten gesehen zu werden! 

Geschrieben
Am 22.8.2026 um 21:42 schrieb Mausebaer:

Nicht "die Mittel" sind wichtig. Verhalten der Mittelnutzer und Wirkungen der Mittel Nutzung und des Mitmissbrauchs sind das wichtige.

 

Es kann auch anders gehen, auch wenn hier noch nicht bekannt ist, was für eine Pistole es war. 

https://www.welt.de/regionales/baden-wuerttemberg/article6a8d82bdc3692834ff6dc2b9/pistole-in-innenstadt-sorgt-fuer-polizeieinsatz.html 

 

Euer

Mausebaer

 

Geschrieben

Manches Mal reicht auch ein Buttermesser für die entzückten Beamten... ähm... die gezückten Waffen:

https://merkurist.de/mainz/rheinstrasse-mann-mit-messer-in-mainzer-altstadt-polizei-zieht-waffen_85lI 

 

Was auch immer einen dazu bringt, eine "Waffe" (ob unters WaffG fallend oder auch nicht) zu ziehen, damit herumzufuchteln - keine Ahnung.

Imponiergehabe, auf coolen Macker machen (kurz: toxische Männlichkeit), weil man glaubt, die Situation damit "regeln" zu können, aus Gründen des Selbschutzes... 

also spätestens, wenn da LALÜ-LALA zu hören ist und ein paar Uniformierte zackig aussteigen und beharrlich die Situation an sich reißen - 

spätestens da sollte man alles von sich legen, bzw. die Arme in die Höhe strecken.  

 

Blöd natürlich, wenn da die Suchtmittel besonders gut angeschlagen haben, bzw. der Typ sowieso einen an der Klatsche hat, wird es natürlich problematisch - vor allem für ihn. 

Auch nicht auszuschließen, dass es sich um "Tötung auf Verlangen" handelt und der Typ die Situaton herbeiführt, um erschossen zu werden. 

 

So oder so möchte ich nicht in der Haut der Beamten stecken, die binnen Bruchteilen von Sekunden die Situation erfassen und handeln müssen - 

möglichst besonnen, mit so wenig Schaden wie möglich - für ALLE Beteiligten. 

 

Grundsätzlich mal: RESPEKT für die Arbeit und vor allem auch, dass man selbst mit solchen Typen anständig umgeht!

Das zeichnet unseren Rechtsstaat aus. DANKE! 

 

Was Staatsanwälte und Richter nachher daraus machen, steht auf einem ganz anderen Blatt. Aber von "Polizeiwillkür" und "schießwütigen Cops" sind wir dann doch weit entfernt!

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