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Mal die Frage in die Runde - sowohl an die zukünftigen und frischen WBK-Inhaber, als auch an die alten Hasen, die länger dabei sind: Wie haltet Ihr es mit den Schießnachweisen? Tragt Ihr jedes sportlich/ jagdliche Schießen in ein privat geführtes Schießbuch ein? (oder müsst Ihr am Tag X - wenn die Behörde den Nachweis für die letzten Jahre haben will - die Schießkladden in den Vereinen durchbrättern, wann ihr geschossen habt?) Notiert Ihr nur die offiziellen, nach Reglement komplett absolvierten Disziplinen (also keine Probeschüsse oder nur einen Teil der Disziplinen) oder doch alles? Lasst Ihr es vom Schießleiter/ Standaufsicht gegenzeichnen? Trennt Ihr zwischen Vereinen, Verbänden und Veranstaltungen? Habt Ihr dafür separate Schießbücher? Reicht den Behörden, dass sie in der Zeitung/ online nachlesen können, dass ihr alle paar Wochen an irgendwelchen Wettkämpfen teilnehmt oder verlangen die dennoch Nachweise? Hattet Ihr schon mal Stress/ Diskussionen mit Vereins- oder Verbandsfürsten, weil die Eure Nachweise nicht anerkennen wollten? Oder hat schon mal die Behörde den Entzug der Waffen angedroht? Oder gar geholfen, indem sie alle Nachweise anerkannt hat - im Gegensatz zu den Verbänden? DANKE!
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Vorbereitungen für den unerwarteten Abgang - wie habt Ihr das geregelt?
Pistolen-Paule antwortete auf Pistolen-Paule's Thema in Allgemein
Es ist immer tragsich, wenn es einen plötzlich und relativ jung und unerwartet aus dem Leben reißt. Beim 97-jährigen, der nach 3 Schlaganfällen und 5 Herzinfarkten das Zeitliche segnet, sieht es eben anders aus (auch wenn der sich bis zuletzt weigert, Waffen und Autoschlüssel abzugeben). Ein Verlust und ein Einschnitt in das Leben der anderen wird es immer sein. Und wenn man sich mit seiner Familie nicht verkracht hat, sollte es doch der Anspruch sein, dass man seinen Abgang relativ gut dokumentiert vorbereitet: Wo ist der Ordner mit den Übersichten über Konten, Versicherungen, usw.? Gibt es vielleicht noch Verbindlichkeiten oder mögliche Erben, von denen man bisher nichts wusste (z.B. die Geliebte und/ oder uneheliche Kinder)? Existieren vielleicht auch Absprachen, die das Erbe tangieren (z.B. "Wenn ich nicht mehr bin, dann bekommt die Uschi den Schmuck, der Harald das Ölgemälde über dem Sofa, ... und der Karl-Heinz meine Waffensammlung")? Da kann ich nur raten: klärt das wenn möglich zu Lebzeiten mit den betroffenen Personen und (offiziellen) Erben! Gerade wenn es besondere Erbstücke gibt - auch hinsichtlich der Vermögenswerte. z.B.: ist die Modelleisenbahn nur hundert Euro wert oder eher im 5-stelligen Bereich? Interessiert sich bspw. jemand für die akribische Papierschnipselsammlung (ausgeschnittene Zeitungsartikel der letzten 50 Jahre) über die Aktivitäten des Vereins, der Partei, Initiative, o.ä.? Ist das eher ein Fall für die Tonne, fürs Heimatmuseum oder gar für "Rares für Bares"? Wer da nicht im Thema ist und schnell handeln muss - weil bspw. die Mietwohnung jeden Monat weiter kostet und schnell leer geräumt werden muss - dem sollte man idealerweise entpsrechende Hilfen an die Hand geben. Gerade eben bei solch einem komplizierten Fachgebiet wie Waffen: Zuständigkeiten, Meldefristen, Regelungen, usw. Steht da im Schrank nur das alte KK-Gewehr (wo man bei eGun keine hundert Euro bekommt) oder hat sich Opa vielleicht über die Jahre doch eine schicke H&H-Kollektion gegönnt, die den Wert eines Ferraris erreicht? Ist es okay, wenn der Kalle dann sagt "Ich kümmere mich darum - aber das ist eigentlich alles Schrott... und dann noch die Gebühren... also sei froh, wenn du da 0 auf 0 rauskommst!" (legt der drauf oder fährt der künftig mit einem Ferrari?) Es geht also nicht nur darum, wo im Erbfall der Schlüssel liegt. 😉 -
Mal ein etwas anderes Thema: habt ihr Euch Gedanken gemacht, was mit den Waffen, der Munition, usw. passiert, wenn ihr von heute auf morgen aus dem Leben gerissen werdet? Unfall, Schlaganfall, Herzinfarkt, Koma, ... ob sabbernd im Rollstuhl oder drei Meter unter der Erde... Ihr seid auf einmal nicht mehr Herr über Euer Handeln und noch weniger über Eure Sammlung. Wer kümmert sich um die fristgerechte Meldung beim Amt/ den Behörden? Was passiert mit Eurem Bestand? Wie kommen die Erben an den Schlüssel? usw. Gerade auch, weil es juristisch einige Fallstricke gibt: Erfährt bspw. die Lebenspartnerin zu Lebzeiten den Versteck des Schlüssels/ der Kombination, riskiert der Besitzer die Zuverlässigkeit; eröffnet der Notar nach dem Ableben des WBK-Inhabers das Testament und teilt die Zahlenkombination mit, wird die Partnerin ohne WBK zur unerlaubten Besitzerin, usw. Wie bekommt man das sauber gelöst, dass die Erben keinen Schaden nehmen? Was habt Ihr das testamentarisch hinterlegt/ verfügt? Oder habt Ihr in Euren Unterlagen nur den Hinweis: "Wenn ich sterbe oder aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr Herr meiner Sinne bin, wende Dich an den Karl-Heinz vom Schützenverein: Tel. 0171-...789 - der kümmert sich darum." Danke!
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Der Text ist doch recht eindeutig: Natürlich gilt das für den EINEN Antragsteller = Sportschützen. Es ist vermutlich Auslegungssache und bedarf guter Argumente, um von dieser Regel abweichen zu dürfen. Um mal ein fiktives Szenario zu bringen: der international renommierte Sportschütze und Olympionike Gutfried Gutschuss zieht von Österreich nach Deutschland und möchte zeitnah in seinen 5 Disziplinen bei Wettkämpfen wieder antreten können. Dem weird man vermutlich leichterdings erlauben, seine WBK schnell zu füllen. Aber mit "ich habe da bei Pistolen-Palast24.com ein gutes Angebot gesehen" oder "ich könnte vom alten Vereinskollegen alle Waffen auf einmal übernehmen", wird man wohl eher wenig erfolgreich sein. Wenn man gute Argumente hat, sollte man es probieren, mit den Leuten zu sprechen. Mehr als NEIN sagen, können die auch nicht.
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Nur der Vollständigkeit halber: Du wohnst noch im gleichen Bundesland und der Landesverband des Schießsportverbands ist weiterhin zuständig? 🤔
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- waffg § 14
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Wie verhaltet ihr Euch bei einer Polizei-Kontrolle?
Pistolen-Paule antwortete auf Pistolen-Paule's Thema in Allgemein
Na dann... : ist allerdings schon mindestens 10-15 Jahre her und mit freien Waffen. 2010-2015 war ich aktiv am Geocachen und hatte zu später Stunde auch gerne mal die Schreckschusswaffe dabei. An diesem Abend hatte ich das Suchen bereits eingestellt und fuhr mit dem Auto aus der Ortschaft heraus zur Landstraße (T-Kreuzung). Von rechts kommend, bogen ein paar Polizeiwagen mit Blaulicht und weitere zivile Fahrzeuge in die Stichstraße zum Ortskern ab. Als ich grün bekam, fuhr ich nach links auf die Landstraße ab. Kurze Zeit später bemerkte ich ein Fahrzeug hinter mir, das aus der Ortschaft gekommen war; ein paar hundert Meter weiter, schaltete das Fahrzeug das Blaulicht ein und ich verlangsamte meine Fahrt, um bei nächster Gelegenheit rechts abzubiegen und zu halten. Gesagt, getan. Ich hielt am Rand der Straße, das andere Fahrzeug hinter mir. Licht an, Fenster runter, Papiere auf dem Armaturenbrett, Hände auf 10:10h. "Guten Abend .... (den genauen Wortlaut kann ich nicht mehr wiedergeben) Ausweise bitte..." Ich reichte also Perso, Führerschein und Fahrzeugschein heraus. Ja, ich meine, es wurde die Frage gestellt, was ich in der Ortschaft gemacht hätte oder warum ich von dort käme. Wahrheitsgemäß konnte ich sagen, dass ich Geocachen war - das GPS-Gerät, als auch Ausdrucke zu den Caches lagen auf dem Beifahrersitz. Es gab wohl einen Einbruch und weil ich scheinbar das einzige Fahrzeug von dort war, hatte man Interesse daran, mich und mein Fahrzeug zu durchleuchten. Als man mich bat, auszusteigen, wies ich darauf hin, dass ich eine SRS führen würde. Die Beamten reagierten 'relativ' gelassen, dennoch fragten sie zunächst nach dem KWS, welchen ich dann überreichte, dann wie und wo ich die Waffe führen würde. "Gürtelholster, rechte Seite, Waffe teilgeladen, entspannt und entsichert." Laaaangsam durfte ich aussteigen, mich zum Fahrzeug drehen und mich mit Händen an die Rücktür und Beinen breitbeinig hinstellen. Einer "sicherte" (wobei ich da keine Waffe oder Hand an der Waffe sah), während der andere mich filzte. Etwas mühselig holte er die 8mm RÖHM RG9 (~ Walther TPH) auf dem Lederholster und legte/ steckte (?) sie beiseite und tastete mich weiter ab. Ein wenig verwundert über den Munitionsmix (grün - braun - gelb - braun - gelb - braun) leerte er das Magazin. Ich wurde gefragt,ob ich weitere gefährliche Gegenstände bei mir hätte - ich verwies auf das Victorinox SD am Schlüsselbund und antwortete auf die Frage, ob ich Werkzeug dabei hätte - "nur das Bordwerkzeug". Die beiden durchsuchten nach und nach Kofferraum, Handschuhfach, Türfächer, usw. (ehrlich gesagt: die DDR-Grenzer waren da sorgfältiger! ) Aber nach einigen Minuten hatten sie weitestgehend alles durchsucht und überprüft und gaben mir nun Waffe, plus Magazin und die einzelnen Murmeln zurück, indem sie die Teile im Kofferraum (Hochdachkombi) ablegten, welche ich dann vorsichtig an mich nahm und einfach in eine Tasche (oder den Rucksack?) einpackte. Am Ende bedankte ich mich für die sehr professionelle, aber auch entspannte Situation und wir wünschten und noch gegenseitig einen schönen Abend. Das war natürlich keine Situation, die ich mir gewünscht habe! Und ich hätte es durchaus verstehen können, wenn einer von denen die echte 9mm - zumindest in Vorhalte - gehabt hätte. Aber so war es doch ein gewisses Zugehen und Zugestehen, was die Situation für alle erleichterte. Ruhig, freundlich, offen... da hat keiner den großen Zampano gemacht und gestresst. Was würde ich heutzutage anders machen? Nix! Also ich wüsste, nicht was. Sofern ich Waffen am Mann trage und aussteigen soll, würde ich auch darauf hinweisen - ganz gleich ob SRS, "großes" (42a-konformes) Messer... oder auch als Jagdausübungsberechtigter entsprechend die scharfe (Kurz-)Waffe. Als Sportschütze hingegen... situationsabhängig. Da sollte ja eigentlich alles sauber verstaut sein. Wenn also die Frage nur nach Winterreifen kommt oder "haben sie was getrunken", und ich nicht aussteigen muss, sehe ich keinen Grund, auf mögliche "Gefahrenquellen" hinzuweisen. Und wenn ich das Warndreieck doch wieder im Kofferraum habe und diesen öffnen muss - so what? Da breche ich mir doch keinen Zacken aus der Krone, wenn ich darauf hinweise und/ oder die Heckklappe öffne. -
Wie verhaltet ihr Euch bei einer Polizei-Kontrolle?
Pistolen-Paule antwortete auf Pistolen-Paule's Thema in Allgemein
Falsch! DAS tue ich sicherlich auch nicht! Nur weil ich kein Problem damit habe, dass jemand mal in meinen Kofferraum schaut, heißt das noch lange nicht, dass ich eine Kopie meines Haustürschlüssels bei der örtlichen Polizeidienststelle hinterlegt habe - für den Fall dass sie mal nachschauen möchten. -
Wie verhaltet ihr Euch bei einer Polizei-Kontrolle?
Pistolen-Paule antwortete auf Pistolen-Paule's Thema in Allgemein
Was ich grundsätzlich - nicht nur beim Transport von Waffen - nicht verstehe: Warum sollte man die Polizisten nicht in den Kofferraum schauen lassen?! Ich habe weder zuhause illegale Waffen oder verbotene Gegenstände, Drogen, Falschgeld/ größere Bargeldbeträge, KiPo o.ä.; ebenso wenig Propagandamaterial des Dschihadisten-Netzwerks, vom Reichsbürger-Fanclub; genauso wenig Gummipuppe, Plüschhandschellen oder andere Fetisch-Artikel,... erst recht nicht die nicht tote Schwiegermutter - und schon gar nicht fahre ich damit spazieren! Also welcher Blamage oder welchem Verdacht müsste ich mich aussetzen, wenn ich jemandem meinen Kofferaum zeige? Das schlechte Gewissen, dass da immer noch die Wanderstiefel und die halbe Wasserflasche vom letzten Wochenende drin sind? Oder die Tüte mit den Altkleidern, die ich vor drei Wochen eigentlich zum Container bringen wollte? Der Türschlossenteiser für das schlüssellose Auto, sowie der Kanister Frostschutzzusatz - bei über 20°C? Die 3 verranzten Einkaufstüten und die klapperige Klappkiste mit den drei Flaschen/ Joghurtgläsern, die der Pfandautomat nicht nehmen wollte? Ich weiß ja nicht, was ihr so dabei habt, aber ich habe wenig schlechtes Gewissen, den Kofferraum zu öffnen. Ganz egal, ob da zusätzlich noch der Koffer mit Waffen/ Munition daneben steht oder nicht. -
Wie verhaltet ihr Euch bei einer Polizei-Kontrolle?
Pistolen-Paule antwortete auf Pistolen-Paule's Thema in Allgemein
Der alte Witz: So? Besser nicht! -
Wie verhaltet ihr Euch bei einer Polizei-Kontrolle?
Pistolen-Paule antwortete auf Pistolen-Paule's Thema in Allgemein
Ja, das sehe ich auch so. Uniformträger sind auf jeden Fall nicht mein erklärtes Feindbild. Ich trage auch keine ACAB-T-Shirts (à la Jette Nietzard). Ruhe bewahren, freundlich bleiben und gut. Wenn es dazu kommt, dass man den Kofferraum öffnen muss und nicht vorher nach gefährlichen Gegenständen gefragt wurde, dann sieht man da eben die Taschen und Koffer mit den Aufklebern/ Patches "SV Grün-Weiß", "Landesmeisterschaft 2023", "HK", "Walther" usw. und spätestens da wird wohl die Frage kommen, ob man Waffen dabei hat und dafür auch die erforderlichen Papiere. Aber mal ganz erhlich: was soll passieren? Die Waffen sind (hoffentlich!) entladen, ordentlich verpackt (wie es sein soll) - da geht erst einmal keine Gefahr von aus. WORST CASE: Bußgeld, Beschlagnahme, Hinderung an der Weiterfahrt, o.ä. .... ja, blöd, aber kein Beinbruch. Wenn man sich ungerecht behandelt fühlt, sollte man nicht vor Ort diskutieren, sondern das im Nachgang klären/ juristisch dagegen vorgehen. Aber im Normalfall haben die da doch gar keinen Bock drauf - auch weil sie sich selber zu wenig mit WBK&Co. auskennen. Die wissen zwar, wann und wo sie einem jungen Mann in der City das Messer abnehmen dürfen, aber welche Dokumente ein Sportschütze oder Jäger dabei haben muss, was da eingetragen gehört und wie man das ordentlich kontrolliert, ohne sich und andere zu gefährden (oder zu beunruhigen), nachts auf der stockdunklen Landstraße,...? Das ist bedeutet zusätzlichen Aufwand, der eher den Betrieb aufhält und nicht Ziel dieser Veranstaltung (z.B. Schwerpunkt Alkohol/ Drogen) ist. -
Wie verhaltet ihr Euch bei einer Polizei-Kontrolle?
Pistolen-Paule antwortete auf Pistolen-Paule's Thema in Allgemein
Er ist nicht der Einzige damit: GUNVLOG - Verhalten als Waffenbesitzer bei einer Verkehrskontrolle (OKT/ 2024) GHOST TV - Verkehrskontrolle mit Waffen im Fahrzeug - So geht es richtig (Mai/ 2026) TD - Macht man sich strafbar, wenn man der Polizei den Waffenkoffer öffnet? Mythen vom Waffengesetz (NOV/ 2023) TD - Allgemeine Verkehrskontrolle mit Waffen im Kofferraum - Regel Nr. 1 (MAI/ 2026) und gaaanz schlechte KI-Videos: ANWALT WARNT - Wenn die Polizei fragt: "Haben Sie Waffen im Auto?", sagen Sie DAS NICHT! (APR/ 2026) -
Freitagabend, kurz nach zehn. Du bist gerade auf dem Rückweg vom Schießstand oder aus dem Revier und fährst - wie immer - die Landstraße entlang. Die Waffen entladen, von Munition getrennt, die Waffenkoffer/ Futterale ordentlich verschlossen und die Papiere in der Tasche auf dem Beifahrersitz. Der (alte) Kombi sieht unspektakulär und eher nach Familienauto aus und ist weniger verdächtig, für Tuning oder abgelaufenem TÜV aufzufallen. Du siehst schon ein paar hundert Meter vor Dir Bremslichter und dass es stockt... und ein paar Minuten später weist Dir die Winkerkelle den Weg auf den Parkplatz "Zur grünen Au". "Guten Nambd - allgemeine Verkehrskontrolle. Führerschein und Fahrzeugpapiere bitte." verlangt die Person freundlich, aber bestimmt. Und wie reagierst Du? P.S.: es gibt zu dem Thema auf Youtube aktuell einige Videos und widersprüchliche Aussagen und Empfehlungen.
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Aber bei soviel Misstrauen könnte man auch hinterfragen/ anzweifeln, ob die überhaupt nach Sportordnung schießen oder nicht nur "wild rumballern" und sich eher in der Thekenmeisterschaft messen. 🤷♂️
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Vermutlich wurde da in der Vergangenheit zuviel Schindluder getrieben und von den Vereinen interne Gefälligkeitsbescheinigungen ausgestellt.
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Abgesehen von den für damalige Zeit astronomischen Preisen - dennoch interessant, dass es möglich war, seinen "Dachbodenfund" legalisieren zu lassen.
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Aus dem Bauch heraus würde ich sagen: Redet mit den Leuten! Redet mit den Vereinskollegen, den Kontaktpersonen beim Verband, als auch den Sachbearbeitern auf dem Amt. Kann sein, dass es dem einen Amt reicht, wenn man seinen Grunderhalt (4/6) nachweist und pro ÜK-Waffe die Teilnahme an wenigstens einer Vereinsmeisterschaft erbringt; für andere fangen für den Erhalt zu wertende Wettkämpfe erst ab Kreis oder Bezirk an; andere wollen zusätzlich zu den Nachweisen der Wettkämpfe vielleicht auch eine Mindestzahl an Trainingstagen sehen... Weiß man nicht, kann man spekulieren,... und dümmstenfalls auf die Nase fallen. (im Ideal-/ Normalfall hat man die Mindestanforderungen sowieso übererfüllt) Aber für den Zweifelsfall lieber vorher nachfragen und sich das ggf. schriftlich bestätigen lassen. Auch für andere Fälle, mit längeren Abwesenheiten (z.B. Auslandssemester; längerer Krankenhaus- und Kuraufhalt) mit dem Sachbearbeiter abklären, wie man das darstellt und/ oder ausgleichen kann.
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Ich finde es müßig, darüber zu spekulieren oder es darauf anzulegen, nur die gesetzlich geforderten/ vom Verband bestätigten Termine einzuhalten. Wer sich nicht nur damit zufrieden gibt, die Scheibe getroffen zu haben und kein Vereinseigentum zerstört zu haben, wird sowieso öfter als 4/6, bzw. 12/18 im Jahr erscheinen. P.S. Bei meinem Verein werden nur komplett absolvierte Disziplinen abgezeichnet. (da haben es in der Vergangenheit wohl einige übertrieben - bzw. untertrieben) Und das sind auch die Termine, die ich ggü. dem Verband melde/ einreiche. Hält mich aber dennoch nicht davon ab, weitere Eintragungen in meinem Schießbuch vorzunehmen, z.B. wenn ich die Waffe neu einschieße oder dergleichen
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Welche Schusswaffen besitze ich (bavarian shooter)
Pistolen-Paule antwortete auf mühli's Thema in Allgemein
Schöne Kollektion! Und wie er bei der .50er DE anmerkt: es muss nicht immer Sinn machen - es darf auch Spaß machen! 😉 Was mich wundert: wo kann man man 1,2km weit schießen? 😮 Selbst 300m ist ja schon rar gesäht. Ach so... gerade gegoogelt: eher im Ausland. 🥲 -
Gegebenenfalls auch Landesverband. Beim Hessischen Schützenverband (DSB) heißt es: Das ist besonders dann interessant/ relevant, wenn man bspw. an einem Tag auch die Waffe(n) über dem Grundkontingent schießen möchte, für die man ebenso/ zusätzlich Nachweise erbringen muss. Wer also seine Aktivitäten darmaßen zurückfährt und meint, dass es reicht sich 4/6x im Jahr auf einem Stand einzufinden, wo alles geschossen werden kann, und dann da mit seinem ganzen Arsenal feuert, der kann dann ein Problem beim Bedürfniserhalt (insb. für Überkontingent-Waffen) bekommen. Beispiel: die beiden (ersten) Einträge auf der grünen WBK sind eine Pistole in .22lfb und und eine in 9mmx19 und auf der gelben WBK stehen u.a. ein KK-Einzellader, ein Ordonnanzgewehr und eine Doppelflinte Dann reicht es aus, wenn davon jeweils 1 Kurzwaffe und 1 Langwaffe geschossen werden. Wenn man aber über das Grundkontingent weitere Waffen erwirbt, z.B. einen Revolver in .357 Mag - dann muss man auch dafür den Nachweis für den Erhalt bringen. Sprich: das wären dann 3 Waffen, die man an einem Tag schießen müsste. Das könnte also - so oder so - knapp werden.
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? Warum kann er nicht einfach auf einem externen Wurftaubenstand schießen, wenn sein Stammverein das nicht anbietet? Meine Vereine bieten das nicht an und ich schieße trotzdem auf allen möglichen externen Ständen Trap und Skeet. Ich denke, dass nahezu alle städtischen Schützen davon betroffen sind, da Wurftaubenstände meist ländlich liegen. frogger Natürlich kann er das. Das wollte ich auch nicht gänzlich in Abrede stellen. Nur bin ich der Meinung, dass es wenig Sinn macht, sich (gleich am Anfang) irgendwelche "Exoten" zu kaufen, die man bspw. auf dem heimischen 50m-KK-Stand nicht schießen kann/ darf. Insbesondere dann, wenn man damit seinem Bedürfniserhalt nachkommen muss. Dann vielleicht doch besser (zunächst) z.B. ein KK-Gewehr kaufen, um damit die Nachweise zu erbringen und im zweiten Schritt sich dann die Nice-to-have-Modelle beschaffen, die dann eben nur einmal im Jahr aus dem Schrank geholt werden.
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Neue Waffe: Für die Beantragung der ersten WBK/ des ersten Eintrags macht es vielleicht Sinn, wenn diese auch dem nachkommt, mit was Du zuvor geschossen hast. z.B. 12 x KK-Gewehr geschossen, aber Ersteintrag eine 9mm-Pistole? Ja, geht! Manche Vereine/ Verbände stellen sich da etwas pienzig an, aber rein rechtlich ist das in Ordnung. Schießbuch/ Termine: Für das Grundkontingent sind Nachweise für Kurz und/ oder Langwaffe zu erbringen. Hast Du bspw. 2 Pistolen und 8 Gewehre, dann reicht es aus, wenn Du die erforderliche Zahl für 1 Kurzwaffe und 1 Langwaffe erbringst. Bocklfinte unter 25 Jahren: Ja, ist möglich - sofern es in Deinem Verband eine Disziplin dafür gibt. Ist allerdings auch nur sinnvoll, wenn Dein Verein das auch anbietet (z.B. Trap) Steht eigentlich alles im WaffG unter §14: https://www.gesetze-im-internet.de/waffg_2002/__14.html
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Gastschütze. Erfahrungen bei der Vereinssuche...
Pistolen-Paule antwortete auf berndfig's Thema in Allgemein
Hallo Bernd, freut mich, wenn sich die Skepsis gelegt hat. Das beweist einmal mehr: ein persönliches Gespräch und eigene Eindrücke sind nicht durch eine Email zu ersetzen. So gut und wohlwollend mancher Text auch gemeint oder formuliert sein mag - es kann doch falsch ankommen, verstörend oder belehrend wirken. Hast Du mal herausgefunden, warum man Dir auf die ursprüngliche Email so geantwortet hat? Ist das deren 08/15-Korrespondenz, die jeden trifft - ganz egal, ob er nur KK-Einzellader-Gewehr schießen möchte oder mit der Kurzwaffe "rumballern" möchte? -
Neben den üblichen "privaten" Vereinen (oftmals mit Verbandszugehörigkeit) und ohne große Gewinnabsichten, gibt es ja auch noch gewerbliche Anbieter (z.B. "Schießzentrum Hintertupfingen GmbH"), die vor allem Jäger, aber auch Berufswaffenträger als Zielgruppe haben.
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Auch finanzielle Aspekte können ein Grund sein, warum man nicht 2x pro Woche mit teurer Munition schießt. Ebenso, dass man historische Waffen (z.B. eine P08) gerne besitzen möchte, sie aber dennoch schont. Das Hauptproblem ist darum der Gesetzgeber, der diese Regelungen für Bedarf und Erhalt geschaffen hat und einfordert. Aber das ist ein anderes Thema...
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Oh! Da geht es mir in meinem Verein mit nem Zwanni ja noch gut! 🤫