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Pistolen-Paule

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  1. Ja, warum nicht eine Disziplin "7m Taschenpistole"? z.B. statt 10er Ringscheibe vielleicht ein paar Klappziele unterschiedlicher Größe, die in einer bestimmten Zeit abgeräumt werden müssen.
  2. Das Bleiverbot auf geschlossenen Schießständen ist so unsinnig, als würde man das Herumspritzen mit Wasser im Schwimmbad verbieten wollen - es könnte ja jemand nass werden.
  3. Ah. Danke! Für mich steht die waffenfreundliche Arbeit des VDB im Vordergrund! Ob die nun mit einem Schießsportverband koopereieren, einen eigenen Gründen oder auch nicht - davon ist meine Fördermitgliedschaft nicht abhängig. Mir ist wichtig, dass wir den Mief und das Wirrwarr des jetzigen Waffengesetzes ablegen und das Waffengesetz verbessert, wenn nicht gar neu geschrieben wird. Faktenbasierte Entscheidungen und Gesetze - und nicht einfach aus dem Bauch heraus, weil man eine politische Agenda durchdrücken will oder weil man so leichterdings "beweisen" kann, etwas für die Sicherheit getan zu haben. (stellen wir uns mal vor, Waffen wären in Deutschland gänzlich verboten - hätten wir mehr Sicherheit? und wie wollte die Politik dann zeigen, dass sie etwas gegen 'Gewalttaten' unternimmt?)
  4. Lasst uns das Thema "VDB-Schießsportverband" an anderer Stelle weiter diskutieren und uns hier auf mögliche/ gewünschte Disziplinen konzentrieren. Ich fände es gut, wenn es Disziplinen für die Waffen gäbe, die man zuhause hat, aber sie sonst kaum schießen kann. Sozusagen: BRING YOUR OWN GUN! Insbesondere die Freizeit-Druckluftwaffen: Das alte Knicklaufluftgewehr vom Opa, die mit RedDot aufgemotzte CO2-Pistole (Umarex), wie auch "tacticoole" Langwaffen, inklusive der Modelle, die mit Stahlkugeln schießen. Oder auch die Paintball/ "Home Defense"-Waffen mit 7,5J und Gummibällen - auch das wären interssante Anforderungen an den Schießstand, aber machbar! Für die Schreckschuss-Freunde: einfach mal ballern dürfen. Bei den erlaubnispflichtigen Waffen auch Exoten und Altbestände, für die es keine Disziplinen gibt, bzw. sie nicht den Sportordnungen entsprechen. Und einfach mal weiter und "online" denken - auch wenn es bspw. nur einen Schützen (z.B. Remington Model 95, Kal. .41) im 'Kreis' gibt - warum dann nicht landes- oder bundesweit eine Klasse ausrufen und die Ergebnisse online vergleichen/ teilen? Im Forum CO2air.de gibt es auch einen sogenannten "Fernwettkampf" (mit Druckluftwaffen) - die Leute in der DACH-Region schießen zuhause, aber teilen die Ergebnisse online untereinander. Das ginge sicherlich ebenso für andere Waffenarten und -Disziplinen.
  5. Bisher sind das nur Ideen der Fördermitglieder. Wie der Verband/ der Vorstand dazu steht, ist noch offen. Jetzt, wo der VDB nicht mehr im Vorstand des FWR ist und vielleicht gänzlich austritt, wäre der Weg einmal mehr frei, ein solches Vorhaben anzugehen. "Konkurrenz belebt das Geschäft." Und es gibt ja nicht wenige Schützen, die in mehreren Verbänden aktiv sind. Ich denke aber, das werden wir früh genug erfahren. Im Gegensatz zu anderen Vereinen und Verbänden ist der VDB ja sehr offen, was die aktuellen Themen angeht. Da fühle ich mich zumindest gut abgeholt. Schauen wir mal.
  6. Weil Du es Dir nicht vorstellen kannst oder magst? Weil Du es als unrealistisch ansiehst, dass dies klappen könnte? Oder weil Du mit Deinem Nickname gerne "Quark" postest?
  7. Vielen Dank für den Hinweis/ die Infos aus dem Newsletter zur aktuellen Umfrage! Auch gut, dass im Newsletter auf das Video von Michael May/ KUMA-Tactical mit dem VDB-Vizepräsidenten, Frank Satzinger hingewiesen wird! Auch ich habe für den kompletten Ausstieg aus dem FWR votiert - war mir nach dem o.g. Interview aber gar nicht mehr so sicher. Ja, über kurz oder lang sollte der VDB eigene Wege gehen und sich vom FWR lösen. Ob das jetzt der richtige Zeitpunkt ist, alles hinzuwerfen? Noch ist der Rauswurf aus dem Vorstand des FWR frisch - gute Gelegenheit, dies PR-mäßig auszuschlachten und sich selber in Position zu bringen. Vielleicht auch mit dem Rückenwind der eigenen Mitglieder und Förderer. "Das FWR ist tot - lang lebe der VDB!" Jedoch wäre das zu kurz gegriffen und man würde so die anderen Mitglieder eher gegen sich aufbringen, als für sich gewinnen. Ich verstehe durchaus den Ansatz, allen Verbänden weiterhin die Hand zu reichen und mit ihnen kooperieren zu wollen - selbst wenn man sportlich und waffenrechtlich ganz andere Interessen verfolgt. Aber diese andere Ausrichtung, die Gründung eines neuen Verbands, samt der Sportordnungen... das geht nicht von jetzt auf gleich. Wie dürfen gespannt sein.
  8. Ich wollte darauf hinweisen, dass es schon einmal möglich war, Kat. C Waffen frei zu kaufen. Und wir leben ja nicht alleine auf der Welt. In Österreich ist das bis heute möglich. Dort herrscht keine Anarchie und es werden auch nicht jede Woche dutzende Leute erschossen. Für einige Menschen gilt scheinbar der Grundsatz "Das ist so, das war schon immer so und das wird auch immer so bleiben!" => Andreas (Frauentausch) Hätte die Menschheit auf diese Leute gehört, würden wir noch heute ohne Feuer in der dunklen, kalten Höhle sitzen. Wie gesagt: es war vor 50 Jahren schon mal möglich und in anderen europäischen Nachbarländern ist das ebenso möglich. Teilweise sogar mit Waffen der Kategorie A (Vollautomaten/ Kriegswaffen)! Das Waffengesetz sollte nicht auf Bauchgefühl und Engstirnigkeit beruhen, sondern auf Logik und Fakten.
  9. Bis 1972 war "haben wollen" durchaus ein wichtiger Bedürfnisgrund - zumindest für Waffen der Kategorie C (Repetierer, Flinten, usw.). Entsprechend haben sich viele Leute Waffen gekauft - ob Luftgewehr, Wehrmachts-Karabiner oder KK-Gewehr - je nach Lust und Laune (und ob man damit im Garten auf Scheiben, Konservendosen oder Spatzen schießen wollte oder gewappnet sein, falls doch mal Panje-Wagen (vgl. heute Pickups mit Vermummten) die Straße lang rollen...) war ja alles frei. Erst mit dem neuen WaffG kam das Bedürfnis und damit die Vereinspflicht - sofern nicht Jäger oder Sammler. Die Folge: die Bürger mussten die einst freien Waffen nachträglich in WBKs eintragen lassen, überlastete Behörden und Händler, die einen großen Umsatzrückgang zu verzeichnen mussten, weil sie fortan nur noch Jagd- und Sportwaffen an Berechtigte verkaufen durften und damit auf ihren Arsenalen sitzen blieben. (hier wäre es mal interessant zu wissen, wieviele Waffenhändler/ Bümas es 1970 gab und wieviele noch 1980, 1990, 2000 und zuletzt 2020) Eine Vereinfachung/ Neugestaltung des Waffengesetzes, welches nicht nur das Bedürfnis für Klasse C aufhebt, sondern auch den Sportschützen mehr Möglichkeiten und weniger Limitierungen einbringt, wäre für die Branche der Büchsenmacher/ Waffenhändler eindeutig ein Gewinn - von dem auch wir profitieren würden! Denn dadurch gäbe es mehr Händler, mehr Angebote und dadurch mehr Wettbewerb und somit auch günstigere Preise. Warum sollte ein DSB-25m-KK-Pistolenschütze nicht ein AR15 (im "tacticool"-Look) kaufen dürfen? Ganz ohne schießsportliche Erlaubnis, sondern nur, weil er waffenrechtlich zuverlässig ist und bereits mit seiner ersten Waffe alle Anforderungen für den weiteren Erwerb erfüllt? Oder warum sollte ein Sportschütze, der im Lotto gewinnt, sich nicht auf einen Schlag eine HOLLAND&HOLLAND-Kollektion (mit bspw. 20 Büchsen und Flinten) zulegen, noch bevor er den Jagdschein hat? Es sind auch nur Waffen. Warum soll er dafür sonst 5 Jahre peu à peu einkaufen müssen? Warum darf ein Jäger unzählige Langwaffen besitzen, aber nur zwei Kurzwaffen? Geht von ihm eine größere Gefahr aus, wenn er auch eine dritte, vierte oder fünfte Kurzwaffe besitzt? Warum reicht es nicht aus, dass ein Erbe von erwerbsscheinpflichtigen Waffen eine Sachkunde macht, die Waffen richtig lagert und keine Munition kaufen darf? Das sind alles unsinnige Restriktionen, die das Waffengesetz derzeit beinhaltet, die keinen Sicherheits-Mehrgewinn bringen, sondern nur Bürokratismus fördern und den Handel beschränken. Und letzten Endes eben auch die Freiheit der (potentiellen) Waffenbesitzer beschränken, weil die zum Teil auch so beschränkt denken ("Hier bei uns wird nicht mit 'Kriegswaffen' geschossen! - Aber gegen ein AR15 im schönen Schichtholzschaft und mit Ringkorn ist natürlich nichts auszusetzen.") THINK BIG - THINK DIFFERENT! Wir sollten einfach offener mit den Dingen umgehen und uns nicht selber kasteien und im Handeln oder gar schon im Denken beschränken!
  10. Deutschland wäre sicherer, wenn Waffen und ihnen gleich gestellte Gegenstände nur von Menschen mit a) einer waffenrechtlichen Erlaubnis oder b) mit einem aktuellen Führungszeugnis gekauft werden dürften. Dann könnten wir uns die meisten Paragraphen und Gesetzesverschärfungen schenken. Aber ist wahrscheinlich diskriminierend, wenn der junge heranwachsende, potentielle Facharbeiter, dem man trotz ellenlanger Vorstrafen eine positive Zukunft attestiert, vom Kauf ausgeschlossen wird. Also quält man lieber weiterhin die Legalwaffenbesitzer. Mit denen kann man es machen. Die haben immer Angst, etwas zu verlieren.
  11. Ja, der Klassiker: 2 Luftgewehre, 3 Gaspistolen und 5 Messer - "riesiges Waffenlager ausgehoben!" Man kann auch mit einem Hammer gefährliche Sachen machen. Oder mit nem Spaten. Sieht aber nicht so sexy aus und würde die Bevölkerung auch nciht verunsichern. Aber richtig toll ist in diesem Pressetext auch der Zusammenhang Waffen, die unter das "Anti-Doping-Gesetz" fallen? Der Satz ist etwas unglücklich formuliert. Gemeint ist wohl eher das Betäubungsmittelgesetz, unter das bspw. Amphetamine fallen und wo Besitz und Handel beschränkt sind. Das Anti-Doping-Gesetz richtet sich gegen den Einsatz bestimmter Präparate im Sport. Die Waffen werden in anderen Gesetzen behandelt.
  12. Wir leben mittlerweile in einer hoplophoben Gesellschaft. Das fängt schon im Kindergarten an - der Feen-Zauberstab ist erlaubt, das Holzschwert und die Spielzeugpistole sind 'natürlich' verboten. So zieht sich das immer weiter, weil oftmals Frauen die ersten Kontaktpersonen in Kindergarten und Schule sind (wo bleibt eigentlich der Aufschrei nach mehr Gendergerechtigkeit in diesen Berufszweigen?), die mit "Jungspsielzeug" und den Raufereien und dem Gehabe von 'CIS-Hetero-Knaben' nichts anfangen können. Auch in weiterführenden Schulen und im Alltag - Menschen mit Waffen gibt es eigentlich nicht. Selbst Soldaten gibt es nur im Fernsehen. Wenn Menschen mit Waffen in den Medien auftauchen, dann vorzugsweise negativ. Jedoch gibt es immer zwei Varianten: A) die Tatwaffe wurde illegal besessen (oder ist erlaubnisfrei) - dann liest man nur einen Artikel B) die WBK-pflichtige Tatwaffe wurde legal besessen, dann gibt es Dutzende Artikel dazu, zahlreiche "Experten" äußern sich und das Damoklesschwert der Gesetzesverschärfung hängt wieder sichtbar über uns.
  13. Als Mitglied sollte es einen generell interessieren, wofür die Gelder verwendet werden. Vor allem dann, wenn da nichts sehen, nichts zu hören oder zu lesen ist. Ich bin bspw. Fördermitglied beim DRF Luftrettung da gibt es via Newsletter immer wieder Beispiele, wofür die Gelder verwendet werden, wie wichtig deren Job und die eigene Mitgliedschaft ist. Ja, es macht dann auch ein wenig stolz, dass man mit seinen paar Talern dazu beiträgt, dass es so gut läuft. Ich muss darum nicht jedes Protokoll lesen oder vorgesetzt bekommen. Anders verhielte es sich, wenn da so ein "konspirativer Club" zusammen hockt und scheinbar gar nichts macht - weder nach außen, noch nach innen kommuniziert. Ja, dass Schatzinger weiterhin die Hand ausgestreckt hält und zur Zusammenarbeit bereit ist, zeugt von Größe und Anstand. Was die Nicht-Beteiligung der Schießstände angeht... ich möchte nicht wissen (oder vielmerh: doch!) wer da seine Finger drin hat und den Befehl rausgegeben hat, dem VDB nicht zu antworten. Allerdings auch schon ein Witz, dass der BVS keine Zahlen hatte (oder rausrücken wollte). Erinnert mich ein wenig an die Einführung des zentralen Waffenregisters. Weil die Behörden offenbar zu blöd oder unwillens waren, die Zahlen zusammen zu rechnen. Aber schön, dass dieser Missstand jetzt behoben wurde/ wird!
  14. Tja. Auch hier könnte die Erhebung des VDB recht interessant werden. Die meisten Schießstätten gehören ja nicht einem Verband, sondern den Vereinen selber. Ob die nun Mitglied beim DSB, bei der DSU oder dem "neuen-supercoolen-VDB-Schießspport-Verband" dabei sind, hängt vor allem von den Mitgliedern ab, wie die sich entscheiden.
  15. Alles in allem sehr wohlwollend, wie VDB-Chef Satzinger das vorträgt und die Fragen dazu beantwortet. Auch dass er nicht gewillt ist, da einen Keil reinzutreiben, einen Schuldigen zu bestimmen oder Verschwörungstheorien zu befeuern. Interessant (ab ca. 45:00), dass der VDB wegen des Bleiverbots eine eigene Studie anstrengt, um herauszufinden, welche Schießstätten es gibt und was und womit dort geschossen wird. Umso interessanter, dass nicht mal der Bundesverband Schießstätten e.V. (BSV) diese Fragen beantworten konnte (oder wollte)! Auch, dass einige Vereine mauern (oder auf Druck von oben?) und sich nicht beteiligen wollen.
  16. Hier das neue Video von Kuma-Tactical mit Frank Satzinger "Das Forum Waffenrecht wirft den VdB raus? das Statement des VdB im Interview"
  17. Wie gut eine Versicherung ist, erfährt man leider meist erst im Schadensfall - also, wenn man die Versicherung in Anspruch nehmen möchte. Dennoch sollte man gerade bei der Rechtsschutzversicherung prüfen (und sich ggf. schriftlich bestätigen lassen), dass dieses oder jenes Feld auch enthalten ist, z.B. Verkehrsrecht, Arbeitsrecht,... oder eben Waffenrecht
  18. Au man! Die Waffenhändler sind doch kein homogenes Kartell. Bei ca. 1.600 Mitgliedern wird der VDB keine Einheitspreise festschreiben können. Selbst wenn sich die großen Händler abstimmen sollten, wird es immer welche geben, die diese "UVPs" unterlaufen. Und verdrehe keine Fakten! Der Waffendildo kam nicht vom VDB, sondern entstand unter Mitwirkung des FWR!
  19. Alternativ ist beim VDW - Verband für Waffentechnik und -geschichte e.V., Düsseldorf im Jahresbeitrag von 71 EUR der Rechtsschutz Waffenrecht enthalten. Der Bayerische Schützenbund bietet ihren Mitgliedern den Rechtsschutz für 8 EUR im Monat an. Ansonsten muss man wohl mal die Versicherer durchklingeln, ob Waffenrecht beim privaten Rechtsschutz inkludiert ist oder explizit ausgeschlossen ist.
  20. 1. er ist dem Forum WO sicherlich nicht verprflichtet, sich ("gegenüber dem gemeinen Pöbel") erklären zu müssen 2. vielleicht hatte man auch nicht damit gerechnet, dass es solche Wellen schlagen würde, 3. wartet ab, wie der VDB weiterhin reagiert (z.B. juristisches Vorgehen, gänzliches Ausscheiden aus dem FWR), 4. man arbeitet an einer gemeinsamen Verlautbarung und/ oder 5. übt sich wie immer in Geheimdiplomatie ("Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern.")
  21. zu 1): Ich spreche von der Einführung eines einheitlichen, Bundes-Waffengesetzes, 1972. Zu dem Zeitpunkt gab es sehr wohl den Deutschen Schützenbund, als auch DJV. zu 2-5): Was man vorher alles gar nicht musste, weil man sich seinen WK2-Karabiner einfach bei Neckermann bestellen konnte und weder Sachkunde, noch eine Gelbe WBK benötigte. zu 6): das sollte mich wundern, dass gefährdete Personen über den Schützenverein leichter an WBK (und Waffenschein) kamen. Kann sein. Hätte dort aber gar nichts zu suchen. Denn Combat-Schießen (was man als gefährdete Person ja bräuchte) gibt es dort ja nicht. Und wer (zu dem Zeitpunkt noch gut recherchierte) Presseartikel als "Geschreibsel" diffamiert, disqualifiziert sich eigentlich selber.
  22. Ja, das war vielleicht etwas vermessen - so wie wöchentlich eine Techno-Party im Altenheim etablieren zu wollen.
  23. So sieht´s aus! Die Intention des VDB war nicht, einen Konkurrenz-Verband zu gründen, sondern mit der Aktion #nextguneration die anderen Verbände zu motivieren, sich ebenfalls für ein besseres und leichteres Waffengesetz einzusetzen. Die Idee eines eigenen/ neuen Verbandes kam aus den Reihen der VDB-Fördermitglieder. Siehe auch:
  24. Das "Bedürfnisprinzip" wurde in das erste Bundeswaffenrecht von 1972 so hineindiktiert. Und daran hatte der Deutsche Schützenbund großten Anteil! Siehe auch den Presseartikel von 1969, der einen Vorgeschmack auf das was kommt gibt: https://www.spiegel.de/politik/kopf-unterm-arm-a-b2c83ab0-0002-0001-0000-000045741252 Bis dahin konnte man sich problemlos, wie heute noch in Österreich, "frei ab 18 Jahren", einfach Waffen der Kategorie C kaufen. Der Vereinszwang mit dem Bedürfnisprinzip spielte dem DSB also in die Hände. Wer fortan Waffen haben und schießen wollte, musste Mitglied werden. Wer also Waffen haben wollte, muss nicht alleine einen Antrag beim Amt stellen, sondern sich im Verein auf Herz und Nieren, von oben bis unten prüfen und somit "mustern" lassen. Das war (und ist) für viele potentielle Mitglieder durchaus abschreckend. Da auf Gedeih und Verderb, mehrere Monate sich zu beweisen, und abhängig von der Gnade der Vereinsmeierer zu sein, ob der Antrag auch vom Verein/ Verband befürwortet wird. Aber der funktionierte - bis heute. Heutzutage wird man vom Amt mehrfach und wiederholt hinsichtlich seiner rechtstaatlichen Gesinnung und seiner waffenrechtlichen Zuverlässigkeit durchleuchtet. Da bräuchte es die permanente Kontrolle durch den Verein eigentlich nicht mehr. Eine der Forderungen des VDB, in der Kampagne #netguneration ist unter anderem die Streichung des Bedürfnisprinzips: https://next-guneration.de/forderung/03_beduerfnisprinzip_harmonisieren.html
  25. Danke, dass Du uns alle an Deiner Weisheit teilhaben lässt. --- Dabei hat der VDB noch nicht einmal das Potential aller möglichen Unterstützer ausgelotet, bzw. diese Zielgruppen angesprochen. Ganz normale Leute, die meinen, nichts mit dem Waffengesetz zu tun zu haben - aber ganz schnell waffenrechtliche Probleme bekommen können, wenn sie irgendwo (z.B. Waffenverbotszone) "erwischt" werden, bzw. man ihnen böse Absichten unterstellt und sie mit Intensivstraftätern gleichsetzt. --- Nehmen wir zum Vergleich Fußball: Da muss man auch keinem Verein oder Verbadn angehören, um in der Freizeit kicken zu gehen. Ich kann auch jeden morgen im Schwimmbad meine Bahnen ziehen, ohne einem Schwimmverein anzugehören. So wie auch beim Bownling, wo ambitionierte Anhänger dieser Sportart eigene Schuhe und Kugeln besitzen, so könnte man ebenso mit Freunden eine Bahn auf dem (kommerziell betriebenen) Schießstand mieten, wer hat bringt seine Waffe(n) mit, der Rest leiht sich was und dann: Feuer frei & Spaß dabei! Dafür muss man doch nicht zwangsweise in einem Verein Mitglied sein und noch weniger 12x im Jahr irgendwelche Nachweise erbringen! Wer da richtig Bock drauf hat und sich wirklich mit anderen ernsthaft messen will, dem steht es ja frei, in einem Verein/ Verband Mitglied zu sein. --- Warum gibt es Schießbuden auf der Kirmes/ dem Jahrmarkt? Weil es Spaß macht! Es der Unterhaltung dient. Warum sind die Schützenvereine am Tag der Offenen Tür rappeldicke voll? Weil sie da auch mal für Jedermann etwas anbieten, was Spaß macht. Und warum treten danach nicht dutzende Menschen dem Verein bei? Weil sie oftmals keine Lust haben, stupide auf Ringscheiben zu schießen. => finde den Fehler!
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