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Naja. BTT. Ein "klassischer" Schützenverein bietet neben Druckluft meist auch KK (50m) und/ oder Kurzwaffen (25m) an. Im Idealfall können auf den Bahnen größere Kaliber geschossen werden. Dazu dann 2-4 Trainingstermine in der Woche. Und das Ganze für 0-250 Euro Aufnahmegebühr und 10-25 Euro Monatsbeitrag. So zumindest die meisten mir bekannten Vereine. Also bitte nur als Anhaltspunkt verstehen. Es ist in Ordnung, wenn andere Vereine fürs gleiche Geld ein wenig mehr oder weniger anbieten. Aber wer für diesen "Standard" in die Vollen greift und bspw. 500-2.000 Euro Aufnahmegebühr verlangt und/oder 30-100 pro Monat, muss es sich leisten können. Sei es, um unter sich zu bleiben, sich elitär zu fühlen oder was auch immer. Kann man machen. Ebenso, da Mitglied zu werden. Ich denke nur, dass es eben auch Alternativen gibt und man sich diesen Zirkus nicht geben muss. Ein Verein, der jedoch über Mehrdistanz Möglichkeiten verfügt, über Schießkino, Indoor-Bahnen, Klappscheiben, Stahlziele, Skeet&Trap, Bahnen bis 300m und mehr, hat natürlich seine Berechtigung und darf (und muss!) auch "einen Euro mehr" nehmen, als der 08/15-Club. Das ist ja auch jedem freigestellt, ob er da Mitglied wird oder sich vielleicht nur ab und zu als Gast einbucht, weil sein Hausverein die ein oder andere Möglichkeit nicht bietet.
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Was bringst Du hier für Strohmann-Argumente?
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Hä?
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Einen 70 Hektar großen Golfplatz (18-Loch) ⛳️ zu pflegen erfordert wohl "etwas" mehr finanziellen Aufwand, als die in Selbstleistung zusammengeschusterte Vereinshütte mit den 6x 50m Bahnen aus den 70er Jahren. @PetMan interessantes Video, das aber längst nicht alle Aspekte widergibt. Ich war und bin in verschiedenen Vereinen (unterschiedlichster Interessen) und habe grundsätzlich den Eindruck, dass vielfach "aus dem Bauch heraus", die Preise festgelegt werden und man sich oftmals nicht traut, Preise anzupassen und anzuheben. Wie in dem o.g. Video genannt, ist die Aufnahmegebühr nur ein "Bonbon" für die Vereinskasse, aber keine kalkulierbare Einnahme. Ganz gleich, ob null, hundert, tausend oder 20k. Wie in dem o.g. Video genannt, ist die Aufnahmegebühr nur ein "Bonbon" für die Vereinskasse, aber keine kalkulierbare Einnahme. Ganz gleich, ob null, hundert, tausend oder 20k. Bei hoher Nachfrage könnte man versuchen, den Zuwachs zu steuern. Allerdings halte ich die monetäre Schranke für wenig zielführend, um zwischen den Kandidaten auszusieben. Dann lieber einige "Schnuppertermine" bevor es zum Beitritt kommt. Und/ oder besser: ein halbes Jahr Probezeit, um besser abschätzen zu können, ob die Person zum Verein passt oder nicht. Gibt der Neuling sowohl auf dem Stand, als auch außerhalb eine vernünftige Figur ab oder nicht (z.B. hält er sich [nicht] an Regeln oder weiß er alles besser; nimmt [weder] an Arbeitseinsätzen, noch Feiern teil und möchte sich eigentlich nur für die Zombie-Apokalypse o.ä. bewaffnen)? Manche Vereine nehmen - neben der Beitrittsgebühr - eine Grundgebühr und zusätzlich pro Stand/ Waffenart einen Aufschlag. Das finde ich fair. Es erlaubt damit auch günstiges Schießen (z.B. LG/ KK). Und vielleicht will auch gar nicht jeder das Angebot mit Mehrdistanz-Schießkino und 300m-Stand nutzen? Sondern ganz klassisch auf 10; 25 oder 50m Scheiben lochen? Auch da sollte man schauen, dass man die Hütte eher voll kriegt mit Leuten, die auch wirklich mitmachen und sich nicht nur fürs Ego oder ein wenig Entertainment anmelden. Denn viele Neukontakte und Mitglieder kommen ja eher durch Mund-zu-Mund-Propagand zustande und da sind so eitle Fatzkes eher störend und Ruf schädigend.
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Wenn Du so schlau bist, wie Du vorgibst zu sein, muss ich das ja nicht weiter ausführen.
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Zum Glück gilt in Deutschland die Vertragsfreiheit. Darum sollten Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen. Wenn ein Verein Preise auflistet, die nicht einmal der Golfclub verlangt, dann muss schon einiges geboten werden!
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Wozu ist eine schreckchuss wirklich fähig
Pistolen-Paule antwortete auf Oreeeewa's Thema in Frei ab 18
Eine Schreckuss-Reizstoff-Signal-Waffe (kurz: SRS) dient mehreren Zwecken: - Schreckschuss: als lautstarkes Signal, z.B. um Tiere zu erschrecken, auf sich aufmerksam zu machen, Schießen zu simulieren, einfach um zu "ballern" (>Silvester) - Reizstoff: es lassen sich mit den meisten SRS-Waffen Reizstoffe (CN=Tränengas, CS=Reiz/Kotzgas, OC/PV=Pfeffer) verschießen. - Signale: mittels Abschussbecher lassen sich auch Signale (z.B. Leuchtsterne/Patronen) verschießen Dafür ist sie gemacht und gedacht. Wenn es aber nach RTL & Co. geht, kämpft man damit vorrangig gegen Wassermelonen, die bei aufgesetztem Schuss aufplatzen und dabei das menschliche Gehirn darstellen sollen. Das ist aber so wissenschaftlich, wie der Einsatz von Kuchengabeln gegen Augäpfel, die Nutzung von Eierpiksern als Piercing-Werkzeuge oder Staubsaugern als Erotik-Spielzeug. Ja, Platzpatronen/ Reizsoffpatronen sind gefährlich, weil "BUMM". Sie sind aber immer noch das mildere Mittel ggü. einer scharfen 9mm-Pistole. Funktionieren tun sie. Manches Mal reicht alleine ein Warnschuss, manches Mal braucht es Reizstoff. Aber die Dinger sind auch anfällig auf Wind, haben wenig Reichweite und stoppen kaum jemanden, der "im vollen Galopp" daher kommt. -
In erster Linie eine "Schutzbebühr", damit sich nur Leute anmelden, die es auch ernst meinen. Der Grundgedanke ist gut, aber trifft unter Umständen die Falschen. Schießsport war mal Breitensport/ Jedermannssport - was ist daraus geworden?! Doch nicht nur die Anmeldegebühr, sondern auch weitere Kosten schrecken ab. 1.000 Euro für einen sicheren Schrank, nur um ein Einzellader-KK-Gewehr aufzubewahren? Und warum soll der LG-Schütze, der nix strapaziert/ beschädigt, soviel zahlen, wie der GK-Kollege? Klar - absolute Gerechtigkeit wird es nie geben. Dennoch halte ich Staffelpreise und zusätzliche Gebühren je nach Stand/ Kaliber für gerechter. All das setzt aber sinnvolle und transparente Kostenkontrolle und Planung voraus. Das gilt auch für die Arbeitsdienste. Auf der einen Seite drastische Einstiegspreise fordern, aber auf der anderen Seite große Diskussionen führen, wenn der Bierpreis von 1,80 auf 2,00 Euro angehoben wird? Als wenn das der Grund wäre, warum sich da jede Woche immer nur die gleichen "5 Freunde" treffen - obwohl der Verein 100 Mitglieder zählt. Viele Vereine altern! Da sind auch 1.000 Euro Aufnahmegebühr und 25 Euro pro verpasster Arbeitsstunde langfristig keine Hilfe, wenn alles an den letzten 5-10 Aktiven hängen bleibt (die oftmals gleichzeitig im Vorstand sind). Im Gegenteil: es schadet vielleicht mehr, als dass es nutzt. Aus Marketing-Sicht frage ich mich eher: Wieviel Geld müsste man besser zum Fenster rauswerfen, damit es durch die Tür zurückkommt?
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Frage zu Schießbuch Einträge und Bedürfnis Antrag
Pistolen-Paule antwortete auf Lowlifta's Thema in Allgemein
IN DUBIO PRO REO! Grundsätzlich bin ich geneigt, jedem Fragesteller zuzuhören und nach bestem Wissen und Gewissen zu antworten. Dass das Waffengesetz so seine Tücken hat und mancher Verband oder Verein noch meint, zusätzliche Spielregeln diktieren zu müssen, ist leider nichts Neues. Auch dauert es in Vereinen so seine Zeit, bis man da angekommen und aufgenommen wurde und man sich traut, seine Fragen zu stellen. Sprüche wie "mach erst mal Deine 12 Einträge voll - dann sehen wir weiter!", "bevor das Jahr nicht rum ist, brauchst du dir noch keine Gedanken über eine WBK machen" "wenn Du keine 250/300 Ringen schießt, brauchst du gar nicht erst mit GK anfangen!" sind durchaus denkbar und möglich und ich kann ganz gut verstehen, dass man sich diese 'Kalte Dusche'/ Blamage ersparen möchte und lieber ChatGPT fragt oder im geeigneten Forum nachfragt. Manches Mal fehlt vielleicht auch einfach der richtige Moment, wann man eine solch persönliche Frage (es geht ja quasi um die erste "Freundin" - und da ist man unsicher und geniert sich noch) anbringen kann, während am Stammtisch die alten Helden damit prahlen, wieviele sie schon hatten. Also: habt Verständnis und seid lieb zu den Anfängern! Wir waren alle mal Anfänger. -
Frage zu Schießbuch Einträge und Bedürfnis Antrag
Pistolen-Paule antwortete auf Lowlifta's Thema in Allgemein
Stimmt! Dennoch finde ich, dass es erwähnt werden sollte. Denn auch bei der Sachkunde steht: "zur Vorlage bei der zuständigen Ordnungsbehörde". Dann hätte man alles in einer Übersicht. -
Frage zu Schießbuch Einträge und Bedürfnis Antrag
Pistolen-Paule antwortete auf Lowlifta's Thema in Allgemein
Ja. Laut dieser Angaben: https://www.hessischer-schuetzenverband.de/recht/waffen/waffenerwerb-fuer-sportschuetzen/allgemeine-hinweise-zur-beantragung sind die Anforderungen nur die normal üblichen/ durch den Gesetzgeber vorgegebenen Bedingungen zu erfüllen: - KK ab 18 Jahren - GK ab 25 Jahren (unter 25 Jahren mit MPU) - Sachkundenachweis - min. 12 Monate Mitgliedsschaft in einem dem Verband angehörenden Vereine (was hier noch fehlt: passende Aufbewahrung!) Dass auf dem Formular der Schießnachweise jedoch der Hinweis angegeben ist, der Nachweis MÜSSE vorwiegend für die Waffenart (Lang oder Kurz) erbracht werden, kann dann wohl als Wunschdenken deklariert werden. Im Zweifelsfall mal anrufen: und sich das ggf. SCHRIFTLICH bestätigen lassen! -
Frage zu Schießbuch Einträge und Bedürfnis Antrag
Pistolen-Paule antwortete auf Lowlifta's Thema in Allgemein
Und was macht dann jemand, der mit seinem Antrag gleichzeitig Kurz- UND Langwaffe beantragen will? Braucht der dann min. 12x Kurzwaffe und min. 12x Langwaffe? Oder reicht 6/6? Das ergibt einfach keinen Sinn! -
Frage zu Schießbuch Einträge und Bedürfnis Antrag
Pistolen-Paule antwortete auf Lowlifta's Thema in Allgemein
Gemäß Sportordnung DSB: "25m Sportpistole, Zentralfeuer - 2.45" -
Frage zu Schießbuch Einträge und Bedürfnis Antrag
Pistolen-Paule antwortete auf Lowlifta's Thema in Allgemein
Korrekt! 12x mit erlaubnispflichtigen Waffen Das heißt: auch wenn man das ganze Jahr über nur 12/18x mit einem KK-Gewehr trainiert hat, kann man eine GK-Kurzwaffe (z.B. 9mm x 19) erwerben. Auch wenn von der Sportordnung gedeckt, sollte man natürlich darauf achten, dass die Waffe auch in dem aktuellen Verein geschossen werden kann. Eine Desert Eagle in .50 AE ist zwar ein tolles Teil, aber wenn der Stand nur bis 1.500 Joule ausgelegt ist, hilft einem das nicht. -
Aufbewahrung von freien Waffen (als WBK-Inhaber)
Pistolen-Paule antwortete auf mwe's Thema in Frei ab 18
@sealord37 GRUNDSÄTZLICH: mit Sinn und Verstand handeln! Uropas Säbel und die Musketen nicht überm Sofa aufhängen; schon gar nicht das Luftgewehr einfach neben den Waffenschrank stellen - dann gibt´s auch nichts zu meckern. Du kannst natürlich - wie auch bei den Handschellen - das Griffstück der Peitsche mit rosa Plüsch umwickeln oder das Tonfa/ den Schlagstock an seinen Enden mit einem perlgenoppten Überzug versehen und im Schlafzimmer aufbewahren... Oder aber alles in eine große Sport-/ Reisetasche, ggf. ein Vorhängeschloss dran und gut ist. -
Okay. Spinnen wir mal weiter... Wilfrieds Frau war im Bilde und hatte auch zu Lebzeiten dafür plädiert, dass sie mit seinen Waffen nichts zu tun haben will und er hatte darum seinem alten Vereinskollegen Hubert alle Waffen versprochen und dies auch testamentarisch festgelegt (eine Kopie liegt sowohl der Witwe, als auch Hubert vor). Knapp eine Woche nach Wilfrieds Tod kommt Hubert vorbei, um schon mal das Erbe anzutreten, bzw. die Waffen in Besitz zu nehmen. Hubert wusste schon, welche Schätze er dort erben würde: - eine Ari-P08 (mit Anschlagholster, usw.) von 1918 - eine AMT Automag IV in .45 WinMag - ein Anschütz 54 KK-Gewehr mit Beschuss 1962 und - ein nummerngleicher MAUSER K98k von 1937 Was Wilfried aber all die Zeit verschwiegen hatte, waren die Stücke, die sich im Holzschrank in der Ecke der Werkstatt befanden: - ein altes Weitschuss-Luftgewehr von Weihrauch ohne <F> - ein MARLIN 60 in .22lfb - eine Pistole Makarov 9mm x 18 und - ein AK-74 in 5,45mm × 39 Tja. Jetzt kann man sich überlegen, was man davon wohl behalten darf und was man besser gleich der Polizei meldet, bevor man damit spazieren fährt...
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Mehr Wehrkraft durch zivil bewaffnete Reservisten?
Pistolen-Paule antwortete auf Pistolen-Paule's Thema in Allgemein
Das sieht man schon beim Bediener-Team (Geschütz, Fahrzeug, Gerät, was auch immer) 1985: 1 Unteroffizier/ Stabsunteroffizier, 1 Gefreiter, 1 Schütze (Schulterglatze) 2025: 1 Hauptfeldwebel, 1 Oberfeldwebel 1 Oberstabsgefreiter, -
Mehr Wehrkraft durch zivil bewaffnete Reservisten?
Pistolen-Paule antwortete auf Pistolen-Paule's Thema in Allgemein
Das mag sein. Dann sollte man aber auch so ehrlich sein und sagen: "Thank you your service —we don’t need you anymore!" Dann kann man sich den ganzen Quatsch mit Einkleidung, schießen gehen und (im Rahmen einer VVag) 'Soldat spielen' sein lassen. Bindet nur unnötig Kräfte und weckt falsche Erwartungen. Wenn wirklich Bedarf da wäre (und auch erkannt würde), dann hätten wir auch wieder eine halbwegs brauchbare Reserve - sowohl von der Mannstärke (und nicht nur 3-6 tausend Männeken), als auch von der Ausrüstung her. Vom Gewehr bis zum Panzer. Mobstützpunkte, Lagerorte, usw. Aber die ausgemusterten Panzer der aktiven Truppe hat man verschrottet und/ oder (mit den noch aktiven/ gebrauchsfähigen Modellen) verschenkt und verhökert. Wie auch all das andere Material, dass dann u.a. bei Erdbeben und anderen Katastrophen ins Ausland verschenkt und nicht wieder nachbeschafft wurde (vom EPa, übers Feldbett bis zum vollausgestatteten Lazarett). Und wir haben zweifellos kritische Infrastruktur, die beschützt werden müsste. Alleine zur Sicherung des Flughafens Frankfurt/M (FRA) war zu Zeiten des Kalten Kriegs eine ganze Brigade eingeplant. Also soviel, wie heute der gesamte deutsche Heimatschutz umfasst. Und wenn man sich den Anschlag auf das Berliner Stromnetz anschaut sieht man, dass es dafür nicht mal für Sabotage ausgebildete Elite-Soldaten braucht, sondern dass ein paar "langhaarige Bombenleger" reichen. Doch da kommen wir dann wieder in die Zwickmühle 'Soldaten im Inneren'. Das ist halt durchs GG geregelt und nur im Spannungfall erlaubt. Somit besteht da für Reservisten in Friedenszeiten keine Einsatzmöglichkeit. -
Mehr Wehrkraft durch zivil bewaffnete Reservisten?
Pistolen-Paule antwortete auf Pistolen-Paule's Thema in Allgemein
Ja. Es gibt verschiedene Modelle für die Landesverteidigung A) Klassische Reserve (wie auch hierzulande, zu Zeiten des Kalten Krieges): es gibt eine Wehrpflicht, die ausscheidenden Soldaten werden für die nächsten Jahre für den Dienst in der Reserve weiterverpflichtet die Reserve ist alleine zahlenmäßig eine ernst zu nehmende Größe (für D: min. 6-stellig!) der Staat hält in genügender Anzahl Waffen und Gerät dafür bereit es gibt eine klare Struktur, mit Auftrag und Einsatzorten (z.B. Schutz wichtiger Infrastruktur) die Reserve übt regelmäßig die Wehrübung/ RDL ist verpflichtend, der Arbeitgeber MUSS die Personen freistellen B) US-Miliz-System (anno 1776) statt eines großen Heeres hält man die Bürger an, im Kriegsfalle mit eigenen Waffen anzutreten liberale Waffengesetze, die dem Bürger grundsätzlich Waffen erlauben C) Schweizer Modell die Reservisten bekommen ihr Dienstgewehr (plus Taschenmunition) mit nach Hause im Ernstfall können sie bereits voll ausgestattet und bewaffnet ihre Sammelpunkte/ Einsatzorte erreichen D) Finnisches Modell liberale Waffengesetze, die dem Bürger grundsätzlich Waffen erlauben die Reservisten können zu Übungen oder im Ernstfall ihre privat beschafften Waffen mitbringen/ einsetzen Und wovon reden wir hier? Dass man ehemaligen Soldaten der Bundewehr erlaubt - wie auch Sportschützen, Jägern und Sammlern - privat Waffen zu besitzen. Es geht hier nicht um Vollautomaten und Kriegswaffen, sondern um das, was der gemeine Sportschütze und Jäger auch darf, also quasi bei Frankonia (o.ä. Anbietern) kaufen kann. Das könnte man gegenüber den Anforderungen für Sportschützen erleichtern, z.B. - kürzere Wartezeiten - weniger Nachweise für Bedürfnis und Erhalt und/ oder das Anerkennen von dienstlichem Schießen - Erlaubnis von 30er Magazinen - usw. Es geht ja nicht darum, dem OG d.R. Dosenbier, dessen DZE 50 Jahre zurückliegt und der sich seitdem im VdRBw mehr um die Thekenmeisterschaften, als um grüne Ausbildungsinhalte oder Schießen gekümmert hat, nun von heute auf Morgen die Erlaubnis erteilt, sich zu kaufen, wozu er lustig ist. Sondern die Erlaubnis für Personen zu erteilen, die einerseits sicherheitsüberprüft sind (und damit eigentlich noch besser durchleuchtet und damit vertrauenswürdiger sein sollte, als der normale Besitzer erlaubnispflichtiger Waffen), aber auch über die notwendigen Grundlagen für den Umgang und Besitz von Waffen verfügt. Vor gut 50 Jahren war es hierzulande noch möglich, sich einen Karabiner im Neckermann-Katalog* zu bestellen - einfach so, ab 18 Jahren. Dafür musste man noch nicht einmal gedient haben. Und jetzt machen wir uns in die Hose, wenn die Idee aufkommt, dass man Menschen, die an Waffen ausgebildet sind, den Besitz zu erlauben? Es muss ja nicht gleich eine Kurzwaffe sein oder ein vollautomatisches Gewehr (das wäre vielleicht Schritt 2). Aber eine Repetierbüchse in .223 oder .308 - warum nicht? Wenn selbst wir als Waffenfreunde, die zum Teil auch gedient haben, uns Sorgen machen, dass Reservisten "einfach so" einen 98er im Schrank stehen haben könnten, dann haben wir echt verloren. Da brauchen wir keine (weiteren) Feinde mehr. *: damals...: -
Mehr Wehrkraft durch zivil bewaffnete Reservisten?
Pistolen-Paule antwortete auf Pistolen-Paule's Thema in Allgemein
Das habe ich auch nicht beauptet. Ich war jetzt acht Jahre beim Verband, habe einige nette und interessante VVags mitgemacht und auch unterstützt oder selber geleitet. Aber was da stattfinden darf oder eben nicht, grenzt schon an "Wehrkraftzersetzung". Da habe ich mich viel zuoft geärgert und auch einige "Helden" der RSU/ Heimatschutzkompanien kennengelernt, wo ich mir auch à la Groucho Marx dachte: "Ich mag keinem Club angehören, der mich als Mitglied aufnimmt." Darum habe ich da letztes Jahr den Schlussstrich gezogen und bin raus. Macht mal! Wenn "der Russe kommt", können die mich gerne wieder anrufen, aber auf diesen Eiertanz habe ich keinen Bock! -
Mehr Wehrkraft durch zivil bewaffnete Reservisten?
Pistolen-Paule antwortete auf Pistolen-Paule's Thema in Allgemein
Da ist was dran. Das lässt sich mit Geld und frommen Sprüchen auch nicht in 3 Wochen ändern. Das braucht Zeit. Viel Zeit. Positiv ist die Bundeswehr vielen Bundesbürgern als Fluthelfer (Hamburg, Oderbruch, Ahrtal) in Erinnerung geblieben - aber weniger durch militärische Leistungen, Aufopferung, Einsatz. Die Out-of-area-Einsaätze (außerhalb Europas) waren für viele Bürger nicht nachvollziehbar. Aussagen wie Strucks Heimatfront am Hindukusch haben eher zu Verwirrung und noch mehr Ablehnung, als Begeisterung geführt. Und noch etwas: mit der Reduzierung der Bundeswehr, Standortschließungen und Aussetzung der Wehrpflicht verschwand die Bundeswehr auch aus dem Alltag. Auf den Autobahnen vielleicht mal ein grünes Auto. Aber weniger Kolonnen und schon gar nicht mit jemandem an der Drehringlafette. Gerade auf den Bahnhöfen, in der Fußgängerzone... sind Soldaten eine Seltenheit geworden. An den Berufsorientierungstagen der Schulen gibt es wilde Proteste, wenn der Jugendoffizier orsprechen möchte. Stattdessen (bei meinem Jüngsten so passiert) lieber jemand von McDonalds... Die Deutschland-Flagge aufzuhängen ist mittlerweile "voll nazi", aber mit fremden Flagen zu wedeln und für faschistische Terrorregime Werbung zu machen, ist hierzulande gesellschaftlich voll in Ordnung. Oh man... -
Mehr Wehrkraft durch zivil bewaffnete Reservisten?
Pistolen-Paule antwortete auf Pistolen-Paule's Thema in Allgemein
Falsch. Der Verband ist zwar auf der einen Seite nur ein Betreuungsverein für ehemalige Soldaten, aber er ist auch Schießsportverband - wie DSB, BDS, BDMP, Kyhhhäuser, usw. Genau darum reite ich darauf herum. Wäre der VdRBw nur der Kaffekränzchen- und Stammtisch-Verein, würde ich nichts sagen. Aber eine der Aufgaben ist unter anderem auch "die militärische Weiterbildung". Und da sieht es echt mau aus. Dabei nutzen die Verbandsherren - ob Sensburg oder sein Vorgänger Kiesewetter - jedwede Gelegenheit, sich groß aufzublasen und die "Reserve" (wer auch immer das dann sein soll - ob aktive Heimatschützer oder unbeorderte Kameraden des Verbands) für jeden Konflikt ins Spiel zu bringen und rasseln noch mehr mit dem Säbel als Strack-Zimmermann und Hofreiter zusammen. Wenn denen so daran gelegen wäre, dass man die Reserve (auch außerhalb von Beorderungen und DVags) stärkt, dann wäre es spätestens mit dem Urkaine-Krieg an der Zeit gewesen, die Reserve zu stärken, zu motivieren und zeitgemäß auszubilden. Alleine IGF/ KLF einzufordern, SAN-Ausbildung zu fördern, usw. Vielleicht auch mal, wie das aktuelle Schießausbildungskonzept funktioniert. Alles Dinge, die kein Geld kosten, sondern nur ein Konzept und eine vernünftige Ansprache erfordern. All das ist nicht passiert. Stattdessen nur markige Sprüche und Selbstbeweihräucherung mit Selfies: Herr Sensburg beim Joggen, Herr Sensburg bei einer schlauen Rede, Herr Sensburg bekommt ein neues Fleiß-Sternchen, usw. ... Eine Interessensvertretung sieht jedenfalls anders aus! -
Mehr Wehrkraft durch zivil bewaffnete Reservisten?
Pistolen-Paule antwortete auf Pistolen-Paule's Thema in Allgemein
Die Ursprungsfrage/ Idee war ja: wie bewaffnet man mehr Reservisten mit zivilen/ privaten Waffen? Nicht mehr und nicht weniger. Klar. Mit Schießen alleine ist die militärische Ausbildung und der Fähigkeitserhalt nicht zu bewerkstelligen, aber das war hier nicht das Thema oder Teil der Forderung von Grünen, bzw. VDB. Dort geht es um "den erleichterter Zugang zu Schusswaffen zur Stärkung der gesamtgesellschaftlichen Verteidigungsbereitschaft" und den Verweis auf die nordischen und östlichen Länder Europas und u.a. das Beispiel vom "Bau von über 300 neuen Schießstätten in Finnland im Rahmen vereinfachter Verfahren". -
Mehr Wehrkraft durch zivil bewaffnete Reservisten?
Pistolen-Paule antwortete auf Pistolen-Paule's Thema in Allgemein
Man könnte es auch noch weiter runterbrechen und es auf folgende Bedingungen reduzieren: aktiver Soldat, beorderter Reservist und/ oder Mitglied im VdRBW sicherheitsüberprüft (= darf auch mit BW-Waffen schießen) Waffensachkunde nach §7 WaffG Nachweis der Ausbildung an den Handwaffen BW oder entsprechenden Kalibers zivil geeignete Aufbewahrung (vielleicht auch da Rückkehr/ Ausnahme für A/B-Schränke) Fertig. Keine Wartezeiten, keine 12/18er Regelung und kein Erwerbserstreckungsgebot 2/6. (das gibt es bei Jägern auch nicht) Sportordnung entschlacken und auf aktuelle Waffen und Kaliber anpassen. (KK-Waffen haben da ebenso wenig zu suchen, wie Revolver oder Weltkriegswaffen) Mindestens Bewilligung für Repetierer oder Einzellader in .223Rem. und .308Win. erteilen. (in Östtereich ist Kat. C weiterhin (bedürfnis)frei ab 18 - in Deutschland war das bis 1972 auch so) Halbautomatische Langwaffen und/ oder Kurzwaffen ggf. erst bei weiteren Trainingsnachweisen und "Bedürfnis". -
Mehr Wehrkraft durch zivil bewaffnete Reservisten?
Pistolen-Paule antwortete auf Pistolen-Paule's Thema in Allgemein
Okay, was könnte man machen? Ich würde durchaus den Reservistenverband stärker in die Pflicht nehmen. Schießsportverband ist er ja schon. Also... das Eintrittsdatum in den VdRBw zählt für die Anrechnung der min. 12 Monate Wartezeit zum Bedürfnis dienstliches und privates Schießen mit Handwaffen sollte gemäß 12/18er Regelung gegenseitig anerkannt werden (z.B. 10x G36 – sowie 10x SpoPi .22lfb) ebenso für den Erhalt des Bedürfnisses. Waffensachkunde-Lehrgänge gemäß §7 WaffG sollten für alle Mitglieder des Verbands angeboten/ ausgeschrieben, also für alle bekannt gegeben (nicht nur innerhalb der RAGs) auf Kreisebene ist mindestens ein Schießtraining (bevorzugt auf StOSchAnl) pro Monat anzubieten/ durchzuführen. Alternativ/ zusätzlich sollten private Schützenvereine/ Schießsportanlagen auch „Reservisten-Gruppierungen“ (ähnlich den SLGs) erlauben und entsprechende Disziplinen anbieten dürfen. dienstliche Schießübungen (z.B: G36-S-1) sollten (sofern auf zivilen Schießständen/ mit Halbautomaten möglich) ins Sportprogramm übernommen werden Die Sportordnung sollte sich im Hinblick auf die Kaliber an den in der aktiven Truppe befindlichen Kalibern (für Pistole/ Sturmgewehr) orientieren/ halten. entgegen §27, Abs. 7 sei das „kampfmäßige Schießen“ (Verteidigungsschießen, Mannscheiben, usw.) zu erlauben Ausnahmeregelung/ Erlaubnis für große Magazine Bundeswehr/ VdRBw sollen bei Neuanschaffungen von Dienstwaffen ebenso günstige Angebote (der zivilen Varianten) für deren Mitglieder aushandeln, bzw. anbieten Eigentlich nicht viel Neues. Der Verband ist ja bereits Schießsportverband und es könnten schon jetzt weitaus mehr seiner Mitglieder waffenrechtliche Erlaubnisse beantragen - ob beordert oder nicht. Doch es scheitert eher an der Kommunikation und dem mangelnden Angebot der RAGs Schießsport. Der Rest (Mannscheiben, Combat Schießen, 30er Magazine, usw.) ist da eher "nice-to-have", aber erfordert auch den politischen Willen, dies zuzulassen, wenn man daran interessiert ist, dass die Reservisten nicht nur Ringscheiben "bekämpfen" können. Finanziell wäre das jetzt auch kein großer Mehraufwand für BW/ Verband - es sei denn, man möchte das wirklich forcieren und sich auf privaten Ständen, in Schießkinos, o.ä. einmieten oder gar neue Anlagen bauen, bzw. zivile Vereine unterstützen, ihre Anlagen zu ertüchtigen und Angebote zu schaffen, dass dort auch Reservisten schießen können.