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Mehr Wehrkraft durch zivil bewaffnete Reservisten?
Pistolen-Paule antwortete auf Pistolen-Paule's Thema in Allgemein
Das ist ein Witz, oder? Nur polemisch verkürzt. Das Ganze nennt sich "Ausbildung für Ungediente im Heimatschutz der Bundeswehr" und dauert in der Regel ca. 17-26 Tage. -
Mehr Wehrkraft durch zivil bewaffnete Reservisten?
Pistolen-Paule antwortete auf Pistolen-Paule's Thema in Allgemein
Auf der anderen Seite - um mal wieder auf das Thema Waffen zu kommen - verlangt der Dienstherr, dass man mindestens alle zwei Jahre an einer zertifizierten Ausbildung teilgenommen hat, um am Schießen mit der jeweiligen Handwaffe teilnehmen zu dürfen. Ganz egal ob Pistole oder MG3 - das ist jetzt keine Raketenwissenschaft, die sich innerhalb weniger Wochen oder Monate neu definiert. (insbesondere beim MG42/MG3, das seit 80 Jahren im Einsatz ist) Oder die Wachausbildung (samt Schießen) - kostet einen (unbeorderten) Reservisten mindestens zwei Veranstaltungstage - ist aber nur ein Jahr gültig! Das mag für aktive Soldaten sinnvoll sein, wobei selbst die kaum noch selber Wachaufgaben wahrnehmen. Aber für Zivilisten in Uniform, die sporadisch eingesetzt sind und bestenfalls beim Stadtfest/ Tag der Bundeswehr die 100 Flyer am Infostand des Verbands verteidigen müssen? Und denen möchte man eine erleichterte WBK für die Pistole und das zivile/ halbautomatische Sturmgewehr erteilen? -
Mehr Wehrkraft durch zivil bewaffnete Reservisten?
Pistolen-Paule antwortete auf Pistolen-Paule's Thema in Allgemein
Die mangelnde Wertschätzung von Veteranen gegenüber den "Volkssturmsoldaten" (z.T. Ex-Zivis, die nach drei Wochenenden zum gleichwertigen Soldaten erklärt werden), macht die Beorderung nicht wirklich attraktiv. Ebenso die Verwendung als "bewaffnetes THW", um bspw. bei Überschwemmungen Sandsäcke zu füllen, ist auch nicht gerade sexy. Und wie gesagt: solange das alles freiwillig ist, muss man sehr verständnisvolle Chefs oder Ehepartner haben. Da ist es dann doch leichter zu erklären und umzusetzen, hier und da an einer VVag in der Freizeit teilzunehmen. -
Mehr Wehrkraft durch zivil bewaffnete Reservisten?
Pistolen-Paule antwortete auf Pistolen-Paule's Thema in Allgemein
=> Bitte zurück zum Thema - danke! Sicherlich schielt(e) so manch einer von uns neidisch rüber in die Schweiz oder auf die osteuropäischen Länder. Während des Kalten Krieges war es im Warschauer Pakt (inkl. DDR) normal, dass Waffenkunde auch an der Schule unterrichtet wurde und man im Sport Handgranaten-Attrappen warf (das wird heutzutage selbst für Reservisten kritisch gesehen…). Es hat schon seine Gründe, warum man nach 1945 in der ‚Bonner Republik‘ auf paramilitärische Ausbildung von Jugendlichen verzichtet hat und auch das Schützenwesen – trotz seiner jahrhundertealten Traditionen – nicht als Ersatzheer verstanden wissen wollte (dass sich einige dann trotzdem tolle Uniformen gebastelt haben, ist eine andere Geschichte). Denn im Gegensatz zu der Schweiz oder den USA setzt Deutschland seit dem 17. Jahrhundert auf stehende Heere. Das heißt: es muss nicht jeder Mann eine Waffe im Schrank stehen haben, sondern es gibt eine reguläre Armee, der man angehört oder nicht. Sicherlich kann es nicht schaden, wenn das Volk zeigt, dass es bereit ist zu kämpfen und dass es im Schießen gut ausgebildet ist. Aber ein Bürger (m/w/d – oder wie auch immer) mit Waffe ist noch lange kein Soldat und ein Haufen Bewaffneter ersetzt noch lange keine Armee. Andernfalls könnte man sonst ebenso argumentieren, es würde helfen, wenn jeder einen Wassereimer zur Hand hat – das würde die Feuerwehren unterstützen oder gar ersetzen. Denn zu den Tätigkeiten des Soldaten, wie auch des Feuerwehrmann gehört eben viel mehr, als nur zu schießen, bzw. Feuer zu löschen. Natürlich kann es nicht schaden, wenn man sich als Reservist privat und ohne Uniform fit hält: ob laufen oder wandern, orientieren mit dem Kompass, Kenntnisse von Funksprache und taktischen Zeichen, Großgerät von Freund und Feind unterscheiden zu können und auch die gängigen Waffen beherrscht und auch öfter damit trainiert, als nur bei DVags. Das ist ja auch das, was viele der mir bekannten „aktiven“, nicht beorderten Reservisten machen (und was ich bis letztes Jahr selber gemacht habe) und auch gerne als Verbandsveranstaltungen (VVags) durchführen wollen. Doch selbst da werden einem Knüppel zwischen die Beine geworfen. Alleine dass man die Drohnenausbildung nicht in Uniform machen soll oder dass man sich außerhalb von DVags nicht mit Tarnschminke anmalen darf… da fällt mir echt nicht mehr viel zu ein. Es gäbe durchaus mehr Ex-Soldaten, die auch weiterhin zu ihrem Eid stehen und sich einbringen wollen, aber es mit dem offiziellen Heimatschutz nicht in Einklang bringen können. Denn solange das alles freiwillig ist, kommt man in Erklärungsnot, das seinem Chef oder der Familie zu erklären, warum man denn für ein paar Wochen pro Jahr in Grün unterwegs ist. Aber sei´s drum! Um nur mal ein paar Zahlen zu bringen: Mitte der 80er bestand die aktive Truppe der Bundeswehr (also nur Deutschland, West) aus mehr als 485.000 Mann und dem Territorialheer mit gut 840.000 Reservisten (für die war alle ein Gewehr, ein Helm, ein Tellerchen, usw. vorhanden). Soviele Reservisten hätten wir theoretisch heute noch – nur sind die nicht erfasst, nicht ausgerüstet und nirgendwo eingeplant. Der heutige Heimatschutz hat gerade einmal 6.000 Stellen (geplant)! Der Reservistenverband hat ca. 110.000 Mitglieder, wovon ein Teil auch beim Heimatschutz aktiv ist, weitere 10-20k dienen auf aktiven Dienstposten (z.B. Urlaubsvertretung bei der aktiven Truppe). Von den verbleibenden 90-100k Mitglieder im Verband sind bestenfalls 10% aktiv – also öfter mal bei Veranstaltungen zu sehen. Auch wenn man denen allen ein Sturmgewehr in die Hand drücken würde (was nicht mal in ausreichender Zahl für den beorderten Heimatschutz vorhanden ist), hätten wir bestenfalls zusätzlich 10.000 "Milizionäre". Das ist zwar nett, aber immer noch verschwindend gering. -
Aus aktuellem Anlass und der VDB-Position zur Stärkung der Reserve ergänzt Antrag der Grünen Bundestagsfraktion möchte ich das Thema hier aufgreifen. Eigentlich gäbe es ja mit dem Verband der Reservisten der Bundeswehr e.V. (VdRBw) den Schießsportverband für Reservisten, der dies anbieten und/ oder sich bewusst dafür einsetzen könnte, dass ehemalige Soldaten auch außerhalb von dienstlichen Veranstaltungen (DVags) die Möglichkeit hätten, zu schießen und auch privat P8 und 'G36' (HK243/ SL8) besitzen zu dürfen. Leider kam da in den letzten Monaten/ Jahren nichts in dieser Richtung. Trotz aller Beteuerung von Pistorius und anderen Stellen „kriegstüchtig“ werden zu wollen, passiert in dieser Hinsicht gar nichts. Die Priorität im Reservistenwesen liegt ganz offensichtlich auf der Stärkung und dem Ausbau des territorialen Heeres. Die restlichen, unbeorderten Reservisten (die also nirgendwo eingeplant sind, aber den Großteil der Mitglieder ausmachen) erscheinen als großer Klotz am Bein, mit dem man nichts anfangen kann, bzw. nicht will. Der Bereich Schießsport wird zudem noch stiefmütterlicher behandelt. Darum kann ich mir nicht vorstellen, dass man über kurz oder lang dazu kommen wird, Reservisten im zivilen Schießsport zu fördern, geschweige denn Privilegien und Änderungen an der Sportordnung (z.B. schießen auf Mannscheiben) oder den gesetzlichen Rahmenbedingungen (z.B. verkürzte Wartezeiten für die WBK-Beantragung) einfordern zu wollen. Die Losung lautet wohl auch weiterhin: wer seinem Land dienen möchte, soll sich melden, einkleiden und beordern lassen, dann kann er auch mit Waffen hantieren – ansonsten lieber nicht! Darum erscheint es mir – im Vergleich zum europäischen Ausland – utopisch, dass hierzulande der 15-jährige Schüler oder die 50-jährige Hausfrau durch Angehörige der Bundeswehr an Handwaffen ausgebildet wird. Ebenso unwahrscheinlich, dass Reservisten künftig ein Sturmgewehr zuhause im Schrank stehen haben. Oder wie seht Ihr das?
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Tja. Eine Legende ist von uns gegangen. Seit einiger Zeit mein Klingelton vom Handy. R. I. P. !
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Erlaubnis Waffen geladen zu Hause/in den Geschäftsräumen tragen?
Pistolen-Paule antwortete auf Karlfried54's Thema in Waffenrecht
Ich verstehe ja, dass man sich nicht "vorauseilendem Gehorsam" unterwerfen möchte und ganz optimistisch das Gesetz für sich auslegt. Jedoch stelle ich mir dann folgendes "Wurst-Cast-Scenario" vor: Wie auch immer der Richter das nachher bewertet ist die eine Sache. Aber soweit sollte man es besser nicht kommen lassen! Immer dran denken: wir leben in hoplophoben Zeiten! -
Erlaubnis Waffen geladen zu Hause/in den Geschäftsräumen tragen?
Pistolen-Paule antwortete auf Karlfried54's Thema in Waffenrecht
Alternativ: (Quelle: Wikimedia.org) -
Erlaubnis Waffen geladen zu Hause/in den Geschäftsräumen tragen?
Pistolen-Paule antwortete auf Karlfried54's Thema in Waffenrecht
Einige Möglichkeiten und Regelungen wurden ja schon aufgezählt. Es gibt diverse Möglichkeiten, wieso, warum, weshalb - und ebenso wie die Behörde das behandelt. Wie wäre es denn, den Büchsenmacher des Vertrauens mal direkt zu fragen? Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass im irrigen Glauben "ich darf das" gehandelt wird. Solange nichts passiert und sich die Situation mit "wo kein Kläger, da kein Richter" beschreiben lässt, läuft das problemlos. Aber ebenso empfindlich könnte der Betroffene auf solch eine Frage reagieren. Aus dem Bauch heraus und meinem Gerechtigkeitsempfinden(!) nach, wäre es mir egal, wenn der BüMa mit fertiggeladener Waffe im Holster hinter dem Tresen steht. Schön blöd, wenn da ein Aushilfsgangster mit dem Messer in den Laden stürmt und Forderungen stellt. Das wäre dann ein Kandidat für den Darwin-Award... -
Ich finde das eine gute Idee! Nur noch mal zum Verständnis: der Hersteller XY teilt der Waffenbehörde mit, dass bspw. dass es beim Modell "08/15" zu Problemen kommen kann. Theoretisch von "sich leicht verfärbenden Griffschalen", bishin zu "Rissen und Abplatzungen bei Verschluss oder Lauf". A) Wer bestimmt, ab wann die Kunden informiert werden müssen? (Gefährdung/ Häufigkeit) B) Wer soll die Besitzer dann informieren? Die lokale Waffenbehörde oder geschieht das zentral/ bundesweit? Oder bekommt gar der Hersteller die Daten und darf selber das Rundschreiben verschicken? C) Auf welche Weise wird informiert? Und wie schnell muss ds umgesetzt sein? D) Wer bezahlt diesen Mehraufwand? (Personal, Brief, Porto, usw.) E) Wie wird verhindert, dass der Hersteller dies für Marketing missbraucht? ("Die Griffschalen gibt es jetzt auch aus Silikon und Schichtholz")
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Verstoß gegen die Zulassung eines Schießstandes
Pistolen-Paule antwortete auf Giraffe's Thema in Waffenrecht
Bei aller rechtlichen Konsequenz (die natürlich bedacht werden muss), halte ich nicht soviel von der Mentalität "das haben wir schon immer so gemacht" oder "wenn das jeder machen würde..." (denn hätte sich die gesamte Menschheit so verhalten, säßen wir heute noch ohne Feuer in der Höhle) Die Fragen die ich mir hier stelle: WARUM macht derjenige das? Und (unter der Voraussetzung, dass dies durchaus mit Bedacht und ohne Gefährdung anderer Personen oder Vereinseigentum geschah) Gibt es daran allgemeines Interesse? Und wenn wenn ja: kann der Verein und/ oder die Anlage kurz- bis mittelfristig so ertüchtigt werden, damit dies ganz offiziell erlaubt ist? (von Sportordnung gedeckt und der Stand entsprechend abgenommen) -
Erbärmliche Pressearbeit zu Waffenneuheiten und Waffenmessen.
Pistolen-Paule antwortete auf ToniPistole's Thema in Allgemein
"Dann kommt der Punkt hinzu, dass der deutsche LWB, das habe ich schon mehrfach erwähnt, sich schlichtweg nicht für deutschen Waffencontent interessiert," Wenn man mal sieht, wie groß die Aufrufzahlen bei den Verbänden sind... Die brauchen weder Youtube, noch VISIER,... Die wissen schon alles... 🙄 -
Erbärmliche Pressearbeit zu Waffenneuheiten und Waffenmessen.
Pistolen-Paule antwortete auf ToniPistole's Thema in Allgemein
Im Ferrari oder Lambo möchten auch alle mal sitzen, aber nur die wenigsten werden sich nachher einen kaufen. -
Erbärmliche Pressearbeit zu Waffenneuheiten und Waffenmessen.
Pistolen-Paule antwortete auf ToniPistole's Thema in Allgemein
Sind denn alle Besucher der IAA ausgewiesene Händler oder Automechatroniker? Macht man da nicht auch einen Teil (einige Tage) nur für Fachbesucher auf und dann "für alle"? Die Anbieter können dann ja entscheiden, wie sie ihre Schwerpunkte setzen und ob die Edel-Jagdwaffe oder das neue Sturmgewehr dann von 100.000 Besuchern begrabbelt wird oder hinter Glas steht - oder man vorzeitig abreist. -
Ein vom Hersteller auf 10-Schuss umgebautes, ehemaliges 30er Magazin legal?
Pistolen-Paule antwortete auf Qnkel's Thema in Waffenrecht
§37 WaffG (1972-2003)? -
Aufbewahrung von freien Waffen (als WBK-Inhaber)
Pistolen-Paule antwortete auf mwe's Thema in Frei ab 18
Ein interessantes Thema! "Eine Frage zur Aufbewahrung einer CO2-Pistole (frei ab 18 Jahre, < 5 J): Sie wurde neu in einem kleinen Kunststoff-Koffer ausgeliefert. An den Griffhälften des Koffers ist jeweils eine Kunststoff-Öse. Die Ösen sind geeignet, den Koffer mit einem kleinen Schlösschen zu versehen, so dass er als verschlossen gelten sollte. Allerdings könnte man das Köfferchen leicht wegtragen samt Inhalt. Die Kunststoff-Ösen sind nicht besonders stabil, daher kein sicherer Aufbruchschutz. Wenn die CO2-Pistole in diesem Koffer ist und der ist per Schlösschen verschlossen, dann ist sie waffenrechtlich einwandfrei aufbewahrt, richtig?" JA! "Dann muss sie also nicht mit in den Tresor. Sie braucht auch nicht in einem verschlossenen Schrank aufbewahrt werden." NEIN! Damit hast/ hattest Du Dir die Fragen eigentlich schon selber beantwortet. Für Freie Waffen reicht ein abgeschlossenes Behältnis. Selbst das fragile Kunststoff-Köfferchen mit dem Spielzeug-artigen Vorhängeschloss vom Poesie-Album. Damit ist dem Gesetzgeber genüge getan. Wie sinnvoll das ist, steht auf einem anderen Blatt. "Hintergrund der Frage: Ich hörte von einem Fall aus meinem Umfeld, wo wegen einer mangelhaft belegten und selbst falls zutreffend eher kleinen Ordnungswidrigkeit gegen das Waffengesetz die Zuverlässigkeit seitens der Behörde aberkannt wurde. Also gilt es, den Kontrolletis keine Angriffsfläche zu bieten." Richtig. Weder bei Oma Erna, noch beim Clan-Kriminellen wird man ungefragt vorbeischauen, um die ordnungsgemäße Aufbewahrung von Waffen zu überprüfen. Beim Legalwaffenbesitzer mit WBK sieht das wiederum anders aus. Und wie Du bereits anmerkst, sollte man da keine Angriffsfläche geben, die u.U. zum Entzug der waffenrechtlichen Erlaubnisse führen können. Das bedeutet nicht, dass man im vorauseilenden Gehorsam alles doppelt und dreifach und besser sichern muss, als der Gesetzgeber vorgibt – aber eben mit Sinn und Verstand handelt und es vermeidet, in Teufels Küche zu kommen. Die CO2-Pistole im abgeschlossenen Koffer ist okay; Sie lose/ unverschlossen irgendwo rumliegen zu haben ist nicht okay. Man sollte einfach an den größtmöglichen Unfall/ schlimmstmöglichen Zufall denken. Zum Beispiel: Du bist gerade mit den Kontrolleuren am Abgleichen der Bestände im Schrank, da kommt Deine Frau (oder schlimmer noch Dein nicht volljähriges Kind!) freudestrahlend, im naiven Glauben, das Richtige zu tun, mit der CO2-Pistole in der Hand ums Eck und fragt „Muss die nicht auch kontrolliert werden?“. Oder Sohnemann schraubt mit seinem Kumpel am Fahrrad herum und braucht noch ein Werkzeug. „Im alten Küchenschrank, rechte Schublade.“ Und entweder hört er nicht zu, findet es nicht auf Anhieb oder ist neugierig und findet in der linken Schublade dann die Waffe und hantiert damit herum. Im Schlimmsten Fall laden sie das Ding und schießen damit herum und verletzen sich… Darum halte ich nichts von so windigen „Grauzonen-Lösungen“ (versteck die Waffe, pack sie in einen anderen Raum, usw.). Wem das mitgelieferte Köfferchen zu unsicher ist, dem steht es natürlich frei, sich etwas Besseres zu besorgen oder zu basteln. Ich habe mir für die eine SRS eine Holzschatulle besorgt, die Zigarrenkisten-Scharniere gegen etwas Vernünftigeres ausgetauscht und zwei Ringösen angebracht, um die Schatulle mit einem Vorhängeschloss zu sichern: Richtig ist auch, dass die Kontrolleure sich eigentlich nur auf die erlaubnispflichten, gemeldeten Waffen, Patronen, usw. kümmern sollen. Und wenn denen etwas auffällt, was waffenrechtlich von Belang ist, werden sie das auch kontrollieren wollen – auch die freien Waffen (Hat das Luftgewehr ein F? Die SRS-Waffe einen PTB-Stempel? usw. – je nachdem wie gut geschult die sind, kann das Luftgewehr aus der DDR oder die Schreckschusswaffe aus Polen, für reichlich Diskussionen und Rechtsstreit sorgen). Darum: wenn ihr nicht wollt, dass etwas kontrolliert wird, wo es nichts zu kontrollieren gibt, entzieht diese Gegenstände den Augen der Kontrolleure! Ein Koffer, eine Kiste oder was auch immer, wo ihr die Sachen aufbewahrt, die nichts mit der WBK zu tun haben – ob Familienschmuck, Sparbücher, Bargeld, USB-Stick/ Festplatten zur Datensicherung... von mir aus auch die Pornosammlung. Der Waffenschrank kann und darf auch als Wertschrank genutzt werden. Und was ihr noch darin lagert, geht die nix an. Für meine Luftgewehre habe ich mir vor ein paar Jahren mal einen Schrank gebastelt: ein paar Standard-Leimholzplatten aus dem Baumarkt, gedübelt, verleimt und verschraubt. Mit Überfalle und Vorhängeschloss. Fertig: Da muss und wird auch kein Kontrolleur reinschauen. -
Zum Glück habe ich mich die letzten zwei Tage mit anderen Dingen beschäftigt, als mit der persönlichen Fehde von Jörg und Ken... Soviel Popcorn kann man ja gar nicht essen!
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Nein. Es ist aus Sicht des Themenstarters natürlich blöd, wenn ein Thread nicht so wahrgenommen wird, wie vom Initiator gewünscht und erwartet; wenn die Diskussion nicht so recht ins Rollen kommt oder gänzlich entgleitet und offtopic läuft. Ganz blöd natürlich, wenn solch ein Thread dann bearbeitet (moderiert) werden muss oder komplett geschlossen wird. Aber die Entscheidung darüber hat der Forenbetreiber, der dort auch das virtuelle Hausrecht hat. Im Opel-Forum ist man vermutlich nicht so gut auf die Wolfsburger zu sprechen, wie auch umgekehrt die Jubelthemen für die Rüsselsheimer im VW-Forum nicht gerne gesehen sind. Das ist wie gesagt das Hausrecht und die Entscheidungsgewalt der Betreiber, ob solche Themen und Diskussionen zugelassen sind oder nicht. Trotzdem schade. Vor zwanzig Jahren war man bei CO2air.de noch streitbarer und -lustiger. Gerade wenn es um die WaffG-Verschärfungen ging, wurde dort viel und mit Herzblut, aber doch fair in der Sache diskutiert. Aber mittlerweile konzentriert man sich mehr auf Offtopic-Themen - über Werkzeugkoffer und PC-Probleme, allgemeine Witze und Tagesthemen. Okay, mittlerweile wurde jedes Luftgewehr mindestens dreimal vorgestellt und beschrieben; wurden alle Gesetzesthemen durchleuchtet und bis ins kleinste diskutiert... der große Hype ist vorbei. Man hat sich arrangiert und sein Plätzchen gefunden oder außerhalb des Forums engagiert. Ich habe mittlerweile den Eindruck, dass solch kritischen Themen - wie auch Next Guneration - schwierig zu behandeln sind und viele sich damit gar nicht beschäftigen möchten. Bloß nicht laut sein und jemanden wecken - gar verstören. Da ist man im Bereich der Freien Waffen nicht viel anders unterwegs als bei den Vereinsschützen mit WBK. Aber so ist Deutschland. Wie schon Lenin sagte/ gesagt haben soll: "Wenn diese Deutschen einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen die sich erst eine Bahnsteigkarte!"
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Ohne mich an dieser Stelle komplett wiederholen zu müssen:
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Ich bin auch mal so nem Waffen-Youtuber gefolgt, der einige nette Videos gemacht hatte und anfangs auch die VDB-Aktion unterstützte... bis die verletzte Eitelkeit zu Tage trat und ein "Mimimi - der VDB will nicht so wie ich wohl will"-Video kam. War auch ziemlich peinlich.
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Darum geht es ja nicht. Dass man nicht alle Verhandlungsdetails Preis gibt, ist ja in Ordnung und völlig normal. Wenn sich bspw. Bundeskanzler Scholz mit Chinas Staatspräsident Xi Jinping trifft, wird man auch nicht alle Punkt brühwarm serviert bekommen. Aber zumindest wird man es erfahren, DASS er es tat und vielleicht im Nebensatz, dass der Kanzler bspw. auch das Thema Menschenrechte angesprochen hat- egal wie es ausgegangen ist. Von einem Interessensverband erwarte ich: Tue Gutes und rede darüber! Ganz besonders, wenn ich dafür Geld bezahle (oder bezahlen muss). Denn wenn ich für etwas Geld bezahle (z.B. Spenden), dann hoffe ich nicht nur, dass damit etwas Gutes passiert, sondern erwarte auch, dass man davon berichtet und mir quasi Beweise liefert, warum ich dafür weiter Geld zahlen soll. z.B. Deutsche Luftrettung: neben der jährlichen Spendenquittung erhält man immer wieder mal Infos und Beispiele vom notwendigen Einsatz und damit notwendigen Spendengelder. Klasse - genau so! Beim FWR gab es nicht einmal eine Spendenquittung (wenn ich das richtig erinnere). Der VDB macht´s richtig. Aber die haben das Rad ja nicht (neu) erfunden. Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Interessenvertretung Eine großer Kritikpunkt am FWR und auch den (Schießsport-)Verbänden ist auch, dass man keine eigenen Ziele/ Forderungen formuliert, z.B. - Aufhebung/ Herabsetzung der Altersklassen - Verzicht auf die MPU - Rückkehr zu den A/B-Schränken - die Rückkehr/ Erlaubnis von großen Magazinen - Entfall des Schießnachweises für Waffen über dem Grundkontingent - usw. UND GANZ WICHTIG: Forderungen und das sich Engagieren für FREIE Waffen - Druckluftwaffen (von 0,5 - 7,5 J) - inkl. Airsoft, Paintball, usw. - Blankwaffen (inkl. Küchenmesser!) - Schreckschuss-/Reizstoff-/Signalwaffen - usw. KLARE und VERBINDLICHE GESETZESREGELUNGEN, z.B. - Aufbewahrung von Waffen oder ihnen gleich gestellten Gegenständen (inkl. Schlüsselaufbewahrung) - Transport von Waffen & Co. (was ist "verschlossen", was ist "nicht zugriffsbereit", usw.?) SOWIE - Aufhebung von Waffenverbotszonen, bzw. der Nicht-Anwendung für Personen mit waffenrechtlichen Erlaubnissen Überhaupt: eine zahlenbasierte Evaluierung des Waffengesetzes und aller damit einhergehenden Probleme und Verstöße - um darauf Schritte abzuleiten. Das könnte zu weiteren Einschränkungen führen, aber dürfte in der Vielzahl zu Erleichterungen führen müssen! Wer keine Ziele formuliert, kann nichts erreichen. Wenn nur die Gegenseite (der Staat) Forderungen aufstellt, kann man diese bestenfalls stoppen, aber sicherlich nicht das Gegenteil erzielen. Folglich wird jedes Mal eine Scheibe von der Salami abgesäbelt - die Salami des Waffenrecht wird also immer kürzer (die Rechte also weniger) - aber sicher nicht länger. Genau darum ist es so fatal, auf FWR und andere Verbände zu vertrauen und sie machen zu lassen. Denn so wird früher oder später vom Waffenrecht nicht mehr viel übrig sein. DAS ist das wirkliche Problem!
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Die Chinesen zeigen schon, was alles möglich ist. Früher (wie in der DDR) brauchte man noch (informelle) Mitarbeiter - heute machen das Apps. Wenn da der Score nicht stimmt, sind manche Türen zu.
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Warum nicht gleich Waffe und Schützen chippen? Freigabe des Abzugs nur, wenn der Schütze vorab über die App der Waffenbehörde sein Training/ Teilnahme auf dem Schießstand angekündigt hat und er sich mit dem WLAN des Schießclubs eingeloggt hat. Parallel Abgleich mit dem BKA und Verfassungsschutz - ob man da nicht auf irgendwelchen Blacklists steht, und der Standbetreiber darf dann ebenso überprüfen, ob der Schütze auch wirklich Sachkunde und WBK hat und über den gültigen Impfstatuts verfügt, ob er all seine Mitgliedsbeiträge entrichtet hat und ob es von ihm im Netz/ den sozialen Medien nicht irgendwo Schmähkritik oder ehrverletzende Petitionen gibt... Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass man damit beim FWR offene Türen einrennt...
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Ja, warum nicht? Gerne, wenn es der Sache hilft!