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IGNORED

Wie verhaltet ihr Euch bei einer Polizei-Kontrolle?


Wie verhaltet ihr Euch bei einer Polizei-Kontrolle?  

80 Benutzer abgestimmt

  1. 1. Wie reagierst Du?

    • Ich antworte freundlich und höflich. Und warte deren weitere Fragen und Aufforderungen ab.
      71
    • Die Innenraumbeleuchtung ist bereits angeschaltet, das Fenster heruntergekurbelt und die Hände sind "10 vor 2" auf dem Lenkrad.
      15
    • Ich frage entrüstet, was der Quatsch soll (und füge noch hinzu, dass man besser andere kontrollieren solle)
      1
    • Ganz offen gestehe ich, dass ich zwar zwei Bier getrunken habe, aber damit auf jeden Fall unter 0,5Pomille liege.
      0
    • Ich weise die Beamten darauf hin, dass ich ein halbes Dutzend Waffen dabei habe.
      1
    • Kurz bevor ich den Kofferraum öffne, weise ich darauf hin, dass Waffen an Bord sind.
      21
    • Nur wenn man mich fragt, ob ich Waffen oder andere gefährliche Gegenstände dabei habe, werde ich die Waffen erwähnen.
      62
    • Beim Aussteigen öffne ich die Jacke und zeige, was ich noch am Gürtel habe.
      2
    • Wenn man mich bittet, die Koffer/ Futterale zu öffnen, verlange ich, dies nur auf dem Revier machen zu dürfen.
      16
    • Ich verweigere jede Aussage und Zusammenarbeit und verlange nach meinem Anwalt.
      2
    • Ich . . . (bitte in der Antwort näher erläutern)
      1


Empfohlene Beiträge

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb karlyman:

Wäre m.E. vermeidbar gewesen, wenn Geldbeutel (mit Dokumenten) am Mann bzw. unmittelbar im Innenraum greifbar.

Ich habe mir das angewöhnt. 

Wenn da ein paar Hunderter und Zweihunderter drin sind dann sitzt man auch komfortabel drauf.:drinks: Als ich noch Hartgeldfreier war mußte ich den Geldbeutel auch im Kofferraum oder auf der Ladefläche vom pick up  transportieren.:rofl:

Geschrieben (bearbeitet)
vor 48 Minuten schrieb Habakuk:

Mir scheint auch, dass die soziale Gelassenheit deutlich nachgelassen hat.

Alle sind aufgeregter, fühlen sich angegriffen, sind aggrassiver, immer im Verteidigungsmodus und gleich auf der Palme.

Entspannte Zeigenossen sind eine Seltenheit geworden.

 

 

Das höre ich auch. Aus erster Hand (kenne Mitarbeiter / Beamte aus kommunalem Vollzugsbereich bzw. zwei Leute bei der Bu.pol.).

Der Ton ist rauer geworden. Der (ist im besten Sinne gemeint) gewisse Respekt vor Amtsträgern nimmt merklich ab. Aggressionen sind schneller da, viele sind schnell auf "hundertachtzig"...

 

An was es liegt?

Die Gesellschaft, bzw. viele Bürger scheinen sich generell in Richtung "kurze Zündschnur" und Ego-Trip zu bewegen... Individualisierung, gesellschaftliche Fraktionierung, empfundene Entfremdung vom Nächsten und vom Staat, wie auch immer. 

Auf Behörden-/Exekutivseite wird offenbar aber auch aus (früher) eigentlich kleinen Dingen eine große Sache gemacht, bzw. werden (Weisungen...) Formalien sehr eng bewertet.

Das schaukelt sich irgendwie hoch. Alles keine gute Entwicklung. 

 

 

Bearbeitet von karlyman
Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb karlyman:

An was es liegt?


Um mal die andere Seite der Medaille zu betrachten: Der Staat ist insgesamt übergriffiger geworden (hier vor allem bei Gesetzgebung und Verordnungen) und versagt gleichzeitig zunehmend bei seinen Grundaufgaben.
Uniformträger sind das sichtbare Aushängeschild des Staates und daher zunehmend Blitzableiter.
Bezogen auf den eher autochthonen Teil der Bevölkerung.

Dazu kommen natürlich noch viele (Neu)Büger wo es zur Kultur gehört alles, und zwar wirklich alles, ausdiskutieren zu müssen und dabei noch den Dicken zu markieren.

Bearbeitet von chief wiggum
Geschrieben
vor 50 Minuten schrieb chief wiggum:

Dazu kommen natürlich noch viele (Neu)Büger wo es zur Kultur gehört alles, und zwar wirklich alles, ausdiskutieren zu müssen und dabei noch den Dicken zu markieren.

"Alder, ich weiß wo dein Haus wohnt!"

Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb karlyman:

An was es liegt?

Am Auftreten der Staatsbediensteten seit 2020 liegt es ganz bestimmt nicht, isch schwör Mann.

 

Ein ganz, ganz billiges Beispiel gefällig? Hier klappt inzwischen dauerhaft die vertraglich vereinbarte Verteilung gelber Säcke nicht. Dafür darf sich jeder Haushalt nach bedarf EINE Rolle davon abholen. Immerhin gibt es Parkplätze auf denen man den V8 deutlichst sichtbar vor dem Rathaus parken kann.:rofl: Wenn Du jetzt 2 Rollen entnimmst wirst Du mit 99,9% Sicherheit übelst angepöbelt. Auf keinen Fall widersprechen, die Wache der Strafzettelschreiber ist direkt daneben. Schutzweste, OC, Einsatzstock usw. selbst im Büro alles angelegt. Und je weiter es nach oben geht desto spezieller tritt man dem Bürger gegenüber. 

Meine Höflichkeit: Kommunikation auf Minimalniveau, kein Wort zu viel reden! Ansonsten korrespondiere ich per Postkarte.

 

 

Bearbeitet von F0BOS
Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb Habakuk:

Was wäre wenn und überhaupt..........:ph34r2:

 

Viel interessanter wären Berichte über Kontrollen und entsprechende Erfahrungen

über deren Abläufe.

 

DAS wäre interessant......:yes:

 

Na dann... : ist allerdings schon mindestens 10-15 Jahre her und mit freien Waffen. 

2010-2015 war ich aktiv am Geocachen und hatte zu später Stunde auch gerne mal die Schreckschusswaffe dabei. 

 

An diesem Abend hatte ich das Suchen bereits eingestellt und fuhr mit dem Auto aus der Ortschaft heraus zur Landstraße (T-Kreuzung). 

Von rechts kommend, bogen ein paar Polizeiwagen mit Blaulicht und weitere zivile Fahrzeuge in die Stichstraße zum Ortskern ab.

Als ich grün bekam, fuhr ich nach links auf die Landstraße ab. Kurze Zeit später bemerkte ich ein Fahrzeug hinter mir, das aus der Ortschaft gekommen war;

ein paar hundert Meter weiter, schaltete das Fahrzeug das Blaulicht ein und ich verlangsamte meine Fahrt, um bei nächster Gelegenheit rechts abzubiegen und zu halten. 

Gesagt, getan. Ich hielt am Rand der Straße, das andere Fahrzeug hinter mir. 

Licht an, Fenster runter, Papiere auf dem Armaturenbrett, Hände auf 10:10h.

"Guten Abend .... (den genauen Wortlaut kann ich nicht mehr wiedergeben) Ausweise bitte..." 

Ich reichte also Perso, Führerschein und Fahrzeugschein heraus. 

Ja, ich meine, es wurde die Frage gestellt, was ich in der Ortschaft gemacht hätte oder warum ich von dort käme. 

Wahrheitsgemäß konnte ich sagen, dass ich Geocachen war - das GPS-Gerät, als auch Ausdrucke zu den Caches lagen auf dem Beifahrersitz. 

Es gab wohl einen Einbruch und weil ich scheinbar das einzige Fahrzeug von dort war, hatte man Interesse daran, mich und mein Fahrzeug zu durchleuchten. 

Als man mich bat, auszusteigen, wies ich darauf hin, dass ich eine SRS führen würde. 

Die Beamten reagierten 'relativ' gelassen, dennoch fragten sie zunächst nach dem KWS, welchen ich dann überreichte, 

dann wie und wo ich die Waffe führen würde. 

"Gürtelholster, rechte Seite, Waffe teilgeladen, entspannt und entsichert."

Laaaangsam durfte ich aussteigen, mich zum Fahrzeug drehen und mich mit Händen an die Rücktür und Beinen breitbeinig hinstellen. 

Einer "sicherte" (wobei ich da keine Waffe oder Hand an der Waffe sah), während der andere mich filzte. 

Etwas mühselig holte er die 8mm RÖHM RG9 (~ Walther TPH) auf dem Lederholster und legte/ steckte (?) sie beiseite und tastete mich weiter ab. 

Ein wenig verwundert über den Munitionsmix (grün - braun - gelb - braun - gelb - braun) leerte er das Magazin. 

Ich wurde gefragt,ob ich weitere gefährliche Gegenstände bei mir hätte - ich verwies auf das Victorinox SD am Schlüsselbund

und antwortete auf die Frage, ob ich Werkzeug dabei hätte - "nur das Bordwerkzeug"

Die beiden durchsuchten nach und nach Kofferraum, Handschuhfach, Türfächer, usw. 

(ehrlich gesagt: die DDR-Grenzer waren da sorgfältiger! :P )

Aber nach einigen Minuten hatten sie weitestgehend alles durchsucht und überprüft und gaben mir nun Waffe, plus Magazin und die einzelnen Murmeln zurück, 

indem sie die Teile im Kofferraum (Hochdachkombi) ablegten, welche ich dann vorsichtig an mich nahm und einfach in eine Tasche (oder den Rucksack?) einpackte. 

Am Ende bedankte ich mich für die sehr professionelle, aber auch entspannte Situation und wir wünschten und noch gegenseitig einen schönen Abend. 

 

Das war natürlich keine Situation, die ich mir gewünscht habe! 

Und ich hätte es durchaus verstehen können, wenn einer von denen die echte 9mm - zumindest in Vorhalte - gehabt hätte.

Aber so war es doch ein gewisses Zugehen und Zugestehen, was die Situation für alle erleichterte.

Ruhig, freundlich, offen... da hat keiner den großen Zampano gemacht und gestresst. 

 

Was würde ich heutzutage anders machen? Nix! Also ich wüsste, nicht was. 

Sofern ich Waffen am Mann trage und aussteigen soll, würde ich auch darauf hinweisen - 

ganz gleich ob SRS, "großes" (42a-konformes) Messer... oder auch als Jagdausübungsberechtigter entsprechend die scharfe (Kurz-)Waffe.

Als Sportschütze hingegen... situationsabhängig. Da sollte ja eigentlich alles sauber verstaut sein.

 

Wenn also die Frage nur nach Winterreifen kommt oder "haben sie was getrunken", und ich nicht aussteigen muss, sehe ich keinen Grund, auf mögliche "Gefahrenquellen" hinzuweisen. 

Und wenn ich das Warndreieck doch wieder im Kofferraum habe und diesen öffnen muss - so what? 

Da breche ich mir doch keinen Zacken aus der Krone, wenn ich darauf hinweise und/ oder die Heckklappe öffne. 

 

 

Geschrieben
vor 18 Stunden schrieb F0BOS:

Hier klappt inzwischen dauerhaft die vertraglich vereinbarte Verteilung gelber Säcke nicht. 

Also die gelben Säcke gab es hier beim Bäcker und bei der BSR. Maximal 2 Rollen.

Nun wurde uns die gelbe Tonne aufgedrückt.

Geschrieben

Die Tonne macht ja auch Sinn .

Die Säcke sind sehr dünn. Reißen oft bevor sie im LKW sind .

Kommen die Herbststürme werden sie dann hin und hergeweht , und landen oft auf der Strasse .

Auto drüber.,  und in der ganzen Straße  liegt der Müll . 

 Bei uns gibt es seit vielen Jahren keine gelben Säcke mehr. 

Geschrieben (bearbeitet)
Am 11.5.2026 um 23:48 schrieb Pistolen-Paule:

Laaaangsam durfte ich aussteigen, mich zum Fahrzeug drehen und mich mit Händen an die Rücktür und Beinen breitbeinig hinstellen. 

 

Und insbesondere auf die Nummer hätte ich keinen Bock, wäre mir unangenehm und meine Zeit wäre mir viel zu schade dafür. Außerdem hielte ich das für unangemessen, möchte mit der Polizei aber nicht darüber diskutieren, denn es wäre höchstwahrscheinlich nicht von einem freiheitlicheren Ergebnis gekrönt. Eher würden die Polizisten dann unfreundlicher werden. Deswegen gilt für mich weiterhin bei Polizei-Kontrolle: Nicht mehr quasseln als nötig.

 

Zitat

Wenn also die Frage nur nach Winterreifen kommt oder "haben sie was getrunken", und ich nicht aussteigen muss, sehe ich keinen Grund, auf mögliche "Gefahrenquellen" hinzuweisen. 

 

Sehe ich auch so. Wobei ich aber die Formulierung "mögliche Gefahrenquellen" schon für sehr fragwürdig halte. Klingt mir so wie der "potentielle Amokläufer", von dem seinerzeit in einem Großteil der Hauptstrom-Medien gefaselt wurde. Vermutlich siehst Du das auch so und hast es daher in Anführungsstriche gesetzt.

 

Meine Waffen sind keine Gefahrenquellen. Die haben noch nie einen Menschen gefährdet geschweige denn geschädigt. Die haben noch nicht mal zu laute Musik gespielt, wenn ich nicht zu Hause war. Keinerlei Beschwerden von den Nachbarn. Und ich bin auch ganz lieb, habe noch nie Streit angefangen und noch nie gegen eine Cooper-Regel verstoßen. In Kombination sind wir also doppelt safe.

 

Bearbeitet von mwe
Geschrieben

Als ich mit Desert Eagle im Pistolen Holster auf dem Weg zum Morgenansitz eine morgendliche Polizei Kontrolle geriet, machte ich den Polizisten schon darauf aufmerksam, dass ich eine Desert Eagle am Holster habe, bevor ich aus dem Auto ausstieg…

Geschrieben

Grenzkontrolle Luxemburg / Deutschland. Der deutsche Zoll winkte mich raus.Ein Beamter kommt ans auto und stellt die berühmte Frage: " Sie kommen aus Luxemburg, führen sie anmeldepflichtige Waren mit ? " Meine 5 Dosen Tabak nebst Hülsen und anderem Kleinkram stehen offen in einem Karton auf der Rückbank und die hat er auch gleich gesehen. Ich zählte auf was ich dabei hatte : 5 Dosen Tabak, 20 Liter Sprit und weil die bei den Kontrollen eh oft in den Kofferraum schauen am ende noch" und ich habe 2000 Schuss Munition dabei " . Er zog eine Augenbraue hoch und fragte " Die entsprechenden Papiere dafür haben sie ? " Auf mein ja und Öffnen meiner WBK Mappe wegen Importpapiere wünschte er mir gute Fahrt und wollte die Papiere gar nicht mehr begutachten. " Wenn sie das unaufgefordert sagen gehe ich davon aus das der Kauf/Transport legal stattfindet . Jemand der sowas Illegal mit sich führt weißt nicht ungefragt darauf hin "
Kommt aber wohl immer auf die kontrollierende Person/Beamten an. Kollegen die bei Huntingsports kauften und kontrolliert wurden mussten das ganze Auto ausräumen.

 

Ein Polizist aus meinem Verein berichtete von einer allg. Verkehrskontrolle wo bei der Halterabfrage/Personenüberprüfung hoch kam das der Kontrollierte LWB  war. Auf die Frage ob er Waffen bei sich führte kam das ja und sie Kontrollierten die Waffen. Dabei kam hoch das für eine Waffe die WBK nicht dabei war. Der Fahrer war auch Händler. Ihm wurde die Möglichkeit geboten am nächsten Tag die WBK im original auf der Wache vorzuzeigen und damit wäre die Sache dann erledigt. Die Überprüfung der Waffennummer durch das NWR hatte ergeben das die Waffe auf den Händler gemeldet ist .Der Polizist und Vereinskamerad sagt, das sie wegen sowas kein Verfahren einleiten wenn alles schlüssig ist. Würde den Händler u.U. seine Lizens kosten . 

 

2 Beispiele wo eine Kontrolle gut ausging. Vor schon fast 20 Jahren lagen 4 Kollegen bei einer Kontrolle erst mal auf dem Gehsteig und sie und das auto incl aller 4 Waffentaschen wurden gefilzt. Der Fahrer hatte aber auch sein Maul etwas zu weit aufgerissen.............................

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